Round-Up: Vier Netbooks mit dem gewissen Extra

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netbooks_2010_05_teaserDer Anfangshype, der rund um die Netbooks geherrscht hat, ist momentan ein wenig am Abflauen. Das liegt zum einen daran, dass Tablets wie das iPad auf einmal groß in Mode gekommen sind, aber natürlich auch daran, dass eine erste Marktsättigung eintritt. Bei all solchen Meldungen sollte man aber nicht vergessen, dass sich Netbooks natürlich noch immer sehr gut verkaufen und einen beträchtlichen Marktanteil gewonnen haben. Während also alle auf die große Pad-Welle warten, wollen wir uns vier aktuelle Netbooks einmal genauer ansehen.

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Netbooks der 10-Zoll-Klasse sind größenbedingt noch recht kompromissbehaftet – im Vergleich mit den nur wenig größeren und schwereren 11-Zöllern, die normalerweise Displays mit 1366 x 768 Bildpunkten bieten, fehlt es den mit 1024 x 600 Pixeln aufgelösten Modellen meist an Display-Platz, um ein komfortables Arbeiten oder Surfen im Web zu erlauben. Dennoch erweisen sich die 10-Zöller als merklicher Fortschritt gegenüber den anfänglich stark gehypten 9-Zoll-Modellen. Das hat auch ASUS erkannt und sein Tablet-Netbook der 9-Zoll-Klasse gegen ein neues Modell mit einem 10-Zoll-Bildschirm getauscht.

Mit unseren vier Vertretern decken wir eine bunte Mischung ab: Samsung möchte mit seinem neuen NB30 die Business-Welt für Netbooks begeistern. MSI hat mit seinem Wind U160 währenddessen einen ausgesprochenen Schönling ins Programm aufgenommen, der nun beweisen möchte, dass er seinen iF Design Award zurecht bekommen hat. ASUS wiederum setzt auf einen berührungssensitiven Bildschirm, der den Bedienkomfort des Netbooks merklich erhöhen soll (aber natürlich nicht mit einem iPad-Konkurrenten verwechselt werden sollte). Schlussendlich kann sich auch Acer vom Standard abheben, denn man stattet das Aspire One D250 mit einer UMTS-Lösung aus.


Eckdaten: Netbooks 
  Acer Aspire One D250 ASUS EeePC T101MT MSI Wind U160 Samsung NB30
Prozessor: Intel Atom N270 Intel Atom N450 Intel Atom N450 Intel Atom N450
Arbeitsspeicher: 1 GB 1 GB 1 GB 1 GB
Festplatte: 1x 250 GB 1x 320 GB + 500 GB Webstorage 1x 160 GB

1x 250 GB

Laufwerk: - - - -
Grafik: Intel i945 IGP Intel GMA3150 Intel GMA3150 Intel GMA3150
Display: 10,1 Zoll - 1024 x 600 - Glare 10,1 Zoll - 1024 x 600 - Touch 10,1 Zoll - 1024 x 600 - Glare 10,6 Zoll - 1024 x 600 - Matt
Akku: 5200 mAh 4900 mAh 4400 mAh 4400 mAh
Gewicht: 1,27 kg 1,3 kg 1,2 kg 1,26 kg
Preis: 1 Euro / ab 270 Euro (ohne UMTS) ab 445 Euro ab 345 Euro ab 285 Euro
Garantie 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate

 

Die grundlegende Hardware-Ausstattung stimmt bei drei der vier Kandidaten überein. Das Herzstück stellt die Pinetrail-Plattform mitsamt einem Intel Atom N450 und dem Chipsatz NM10 dar. Eine Ausnahme in diesem Zusammenhang ist einzig Acers Aspire One. Zwar kommt auch hier Intels Atom-Lösung zum Einsatz, allerdings greift man auf die ältere Plattform zurück und verbaut einen Atom N270. Hinsichtlich der CPU-Leistung wird es zwar kaum Unterschiede geben, bei der Akkulaufzeit und der GPU-Performance können jedoch theoretisch größere Unterschiede auftreten – wir können also gespannt sein auf unsere Benchmarks.

Klassisch gibt sich auch die Speicher-Ausstattung: 1 GB an Arbeitsspeicher und 160 GB bzw. 250 GB auf einer mechanischen HDD sind das, was beinahe alle Konkurrenten aktuell bieten – Acer und Samsung verbauen direkt etwas größere mechanische Speicher, lassen Web-Lösungen aber außen vor. ASUS wagt sich als einziger Hersteller noch einmal ein Stück nach vorn und setzt auf einen 320 GB fassenden Massenspeicher. Zusätzlich hat also noch immer ASUS mit seiner Web-Speicher-Lösung EeeStorage die Nase vorn. Verwunderlich, dass es hier noch immer keinem Konkurrenten gelungen ist, ein ähnliches Angebot zu initiieren.

Für die Grafik zeigt sich Pinetrail-üblich Intels in die CPU integrierter GMA 3150 verantwortlich. Acer setzt entsprechend auf die integrierte Grafik des Intel i945, der schon bei zahlreichen anderen Netbooks für ruckelnde Darstellungen gesorgt hat. Unsere bisherigen Tests haben aber gezeigt, dass die maximalen Frameraten nicht weit auseinanderliegen.

Rudimentär betrachtet bieten alle Netbooks den gleichen WLAN-Support – Netze nach den Standards B, G und N werden unterstützt. So sollte für jeden Router mindestens ein unterstütztes Format mit an Bord sein. Auch hinsichtlich der kabelgebundenen Möglichkeiten unterscheiden sich unsere Probanden nicht – bis zu 1 Gbit/s kann die gesammelte Mannschaft durch das gute alte Kabel pumpen. Ist man jedoch auf der Suche nach der grenzenlosen Mobilität, so hat hier Acers Aspire One ganz eindeutig die Nase vorn. Es handelt sich um das einzige Gerät im Testfeld, das UMTS-Verbindungen zulässt. Genau genommen hätten wir uns dieses Feature am ehesten von Samsungs Business-Netbook erwartet.

Ein Blick auf die verbauten Stromspeicher zeigt, dass alle Hersteller ihre Modelle recht ähnlich ausstatten. Sowohl Samsung als auch MSI spendieren ihren Netbooks Akkus mit 4400 mAh. ASUS verbaut ein etwas stärkeres 4900-mAh-Modell, das so den zusätzlichen Stromverbrauch des Touchscreens auffangen soll. Acer legt noch einmal eine Schippe drauf und setzt auf einen Akku mit 5200 mAh. Mit Hinblick auf die „veraltete“ Atom-Plattform, die im D250 zum Einsatz kommt, erscheint auch dies als die richtige Wahl. Wie sich unsere theoretischen Überlegungen in der Praxis bemerkbar machen, wird schlussendlich aber unser Test zur Akkulaufzeit klären.

Im Grunde stimmen alle unsere Testkandidaten auch überein, wenn es um das Display geht: LED-Backlight, 10 Zoll und eine native Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten sind die Eckdaten. So konnten schon zahlreiche Netbooks überzeugen, warum sollte sich das hier also ändern. Unterschiede gibt es aber dennoch zu vermelden. MSI und Acer zeigen sich klassisch und verbauen analog zum Großteil der Konkurrenz Glare-Type-Panels. Das ist schick, muss aber gerade beim Outdoor-Einsatz, auf den die meisten Netbooks zugeschnitten sind, nicht unbedingt ein Vorteil sein. Samsung begründet einen Großteil der Business-Orientierung des NB30 über das Display, das matt ausgeführt ist und damit noch immer eine Seltenheit im Netbook-Dschungel darstellt – die Konkurrenz schläft aber natürlich nicht und so kommen aktuell immer mehr Hersteller auf die gleiche Idee. Dass sich natürlich auch der EeePC T101MT von der Masse absetzen muss, versteht sich von selbst, schließlich verfügt er über ein Touch-Display. Anders als man es aber beispielsweise vom iPad oder iPhone kennt, kommt kein Hochglanz-Display zum Einsatz, sondern eine klassische, sehr matte Beschichtung, die dem T101MT im täglichen Einsatz das Leben schwer macht – dazu aber später noch mehr.


Acer schickt mit dem Aspire One D250 das erste Netbook in unser Round-Up. Bei der uns vorliegenden Version handelt es sich jedoch nicht um eine normale Version, wie man sich beim Namenszusatz „UMTS“ schon denken kann. Angeboten wird das Aspire One D250 UMTS in Kooperation mit Mobilcom. Beim Abschluss eines Vertrags über die „Internet Flatrate“, der mit 34,95 Euro/Monat zu Buche schlägt, kostet unser Testnetbook den obligatorischen Betrag von 1 Euro – es bedarf also nicht einmal eines Jahres, um für die Flatrate mehr auszugeben, als ein normales Netbook kostet.

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Im geschlossenen Zustand wirkt das Aspire One D250 gänzlich unaufgeregt. Acer entscheidet sich dafür, den Deckel in schwarzer Piano-Lack-Optik auszuführen. Im Kontrast dazu wird der Bereich des Scharniers in mattschwarzem Kunststoff gefertigt. Der glänzende Deckel hat natürlich mit den üblichen Problemen des Materials zu kämpfen: Wird nicht peinlich genau auf den Transport geachtet, ist der Deckel innerhalb von kürzester Zeit mit Kratzern überzogen. Diese Kritik soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Verarbeitungsqualität des D250 auf einem sehr hohen Niveau liegt.

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Auf der linken Seite verbaut Acer zwei Klinke-Buchsen, je einen Ein- und Ausgang. Zudem platziert Acer dort noch die obligatorischen VGA- und RJ45-Buchse. Damit die USB-Ports einigermaßen gleichmäßig verteilt sind, wird die linke Seite von einem Exemplar abgerundet.

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Wie bereits erwähnt verbaut Acer den größten Akku des Testfelds. Das macht sich auch optisch bemerkbar, denn der Akku ragt weit aus dem Gehäuse heraus. Den anderen möglichen Weg, das Netbook bei einem recht großen Akku „hochzubocken“ sehen wir auf den kommenden Seiten aber auch noch.

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Um von seinen UMTS-Fähigkeiten Gebrauch machen zu können, benötigt das D250 natürlich eine Aufnahme für SIM-Karten. Diese versteckt Acer hinter dem Akku.

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Das Anschlusspanel wird auf der rechten Seite von zwei weiteren USB-Buchsen und einem 2-in-1-Card-Reader abgerundet. Natürlich darf an dieser Stelle auch der Stromanschluss nicht fehlen.


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Wird das D250 geöffnet, ändert sich der bislang gewonnene optische Eindruck. Das Top-Case kommt in einer edlen Aluminium-Optik daher, was Acers Netbook alles in allem sehr hochwertig und seriös erscheinen lässt. So fügt sich das Gebotene bestens in den bislang gewonnenen, sehr hochwertigen Eindruck ein.

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Vergleichsweise konservativ zeigt sich Acer bei den Eingabegeräten. Das Aspire One ist das einzige Netbook in diesem Vergleich, das keine Chiclet-Tastatur besitzt. Auf die Handhabung wirkt sich das aber kaum aus. Zwar sind die Tasten mit einer Breite von 12 mm etwas schmaler als bei den Chiclet-Konkurrenten, dafür liegen die Auflageflächen mit einem Abstand von 5 mm aber auch am weitesten auseinander. Das Tippgefühl ist sehr gut, der Tastenanschlag angenehm präzise. Die Haptik der Tasten passt zudem zur hohen Materialgüte des D250.

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Auch das Touchpad erinnert stark an die Netbook-Anfangszeiten. Mit einer Breite von 48 mm ist es deutlich kleiner als der Mausersatz eines jeden Konkurrenten. Zumindest bietet Acer aber die praktischen Multitouch-Funktionen – das kann leider nicht jeder Konkurrent von sich behaupten.

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Das D250 gibt gesondert darüber Auskunft, welche seiner drahtlosen Funktionen gerade genutzt wird. Das hilft im Alltag den Überblick zu bewahren.


Die Begründer des Netbook-Hypes, ASUS geben mit ihrer EeePC-Serie weiterhin mächtig Gas und versuchen fleißig jede noch so kleine Lücke mit einem Modell zu besetzen. Startet man im letzten Herbst mit einem ersten 9-Zoll-Modell (zum ausführlichen Test) versucht man nun mit dem, im 10-Zoll-Format gehaltenen T101MT den Markt weiter für Netbooks in der Convertible-Bauweise zu sensibilisieren. Eine direkte Konkurrenz für das iPad soll das T101MT nicht darstellen, da es laut ASUS natürlich wesentlich flexibler und dank einer „echten“ Tastatur auch besser zu bedienen ist.

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Im geschlossenen Zustand sieht man dem T101MT seine „besonderen“ Fähigkeiten nicht auf den ersten Blick an, einzig ein kleines Scharnier weist bereits auf die Vielfältigkeit hin. Zudem kann der T101 als sehr schlicht eingestuft werden. Dominieren bei den EeePCs ansonsten in den meisten Fällen glänzende Oberflächen, beschränkt sich ASUS in diesem Fall auf ein mattschwarzes Finish für den Deckel. Als Eye-Catcher gibt es eine Zierleiste in gebürsteter Edelstahl-Optik.

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Ungewohnte Wege geht ASUS bei der Aufteilung der Anschlüsse – die linke Seite des Gehäuses ist da ein erster Vorbote für ASUS‘ Konzept. Ungewohnter weise verzichtet ASUS auf einen USB-Anschluss an dieser Stelle und verbaut lediglich zwei Klinke-Buchsen und einen 2-in-1-Cardreader.

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Was auf der linken Seite fehlt, ist dafür auf der Rückseite zu finden – ein schöner Rücken kann bekanntlich auch entzücken. Hier verbaut ASUS gleich zwei USB-Anschlüsse, einen VGA-Ausgang und den obligatorischen RJ45-Port. Gerade dann, wenn das T101MT auch einmal öfter auf dem Schreibtisch genutzt wird, sorgt das für eine saubere Verkabelung.

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Die rechte Seite fällt entsprechend wieder etwas mau aus. Dank eines weiteren USB-Anschlusses ist aber zumindest ein Port jederzeit schnell erreichbar. Damit bietet auch der EeePC T101MT die im Netbook-Sektor relevanten Anschlüsse – davon aber einmal abgesehen, keine weiteren Zusätze.


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Der schlichte Eindruck setzt sich auch dann fort, wenn der EeePC geöffnet wird. Noch immer dominiert Schwarz das Geschehen. Während das Top-Case analog zum Deckel matt ausgeführt ist, kommt die Display-Einfassung mit einer Glossy-Oberfläche daher.

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Auch wenn der EeePC T101MT ein berührungsempfindliches Display besitzt, so verbaut ASUS dennoch eine Tastatur. Die ist im vor einiger Zeit eingeführten Chiclet-Layout gehalten und besitzt 14 x 13 mm große Tasten. Der Druckpunkt ist präzise – so lassen sich nach etwas Eingewöhnungszeit bestens auch längere Texte produzieren. Allerdings hat auch unser EeePC-Sample mit den üblichen Problemen in der Netbook-Klasse zu kämpfen: wird der Druck auf die Tastatur etwas erhöht, biegt sich die Tastatur leicht durch.

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Das Touchpad fällt mit 66 x 40 mm normal groß aus und bietet wie von ASUS nicht anders gewohnt rudimentäre Multitouch-Features, welche die Handhabung im täglichen Leben merklich erleichtern.

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Im klassischen Convertible-Stil kann das Dispay des T101Mt zunächst gedreht, um dann nach unten geklappt zu werden. Bei unserem Muster fehlte es dem Scharnier jedoch hin und wieder an Standfestigkeit. So klappte das Display im Normalbetrieb teils ganz auf, ohne dass dies beabsichtigt war.

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Zur Tablet-Bedienung liefert ASUS einen Stift mit, der im Displayrahmen verstaut werden kann. Der Stift liegt gut in der Hand und hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Die Bedienung des Tablet-Modus wird so zum Kinderspiel. Dank des guten Tablet-Modus von Windows 7 kann ASUS' EeePC ganz erheblich von seinem besonderen Display profitieren.


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MSI rückt beim Wind U160 das Design in den Mittelpunkt – und konnte damit bislang zumindest schon einmal die Jury des iF Design Awards für sich gewinnen. Aber auch in unserem Testfeld setzt sich das U160 angenehm von den Konkurrenten ab. Das liegt nicht an der Materialwahl, denn MSI setzt wie so viele der Konkurrenten auch, auf Glossy-Kunststoff, sondern an der Farbwahl. Das U160 besitzt einen Deckel in Dunkelbraun, der Rest des Gehäuses ist in Champagner gehalten (offiziell wird die Farbe zwar Gold genannt, ist dafür aber wesentlich zu hell). Die Verarbeitungsqualität liegt auf dem für Netbooks normalen Niveau, lässt also keinen Anlass für Kritik.

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Im geschlossenen Zustand hinterlässt das Wind U160 einen schicken Eindruck, was zum großen Teil am Farbmix aus Dunkelbraun, Champagner und Schwarz liegt. Zudem fällt auf, dass das U160 in geschlossenem Zustand von vorn sehr flach wirkt – insgesamt wirkt das U160 jedoch kaum flacher als die Netbook-Konkurrenz, was am recht hoch bauenden Akku liegt.

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Die schlanke linke Seite ist mit der VGA-Buchse, einem USB-Anschluss und dem Power-Connector versehen. Darüber hinaus verbaut MSI hier einen Schieberegler, mit dem das WLAN „auf die harte“ Tour deaktiviert werden kann – die guten alten Zeiten lassen grüßen.

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MSI setzt beim U160 auf einen recht üppigen Akku, der lange Laufzeiten verspricht. Entsprechend groß fällt dieser jedoch auch aus. MSI wählt dabei den Weg, den Akku nicht im großen Maße aus dem Gehäuse herausstehen zu lassen, sondern lässt den Stromspeicher in die Höhe bauen. Entsprechend wird das gesamte Netbook etwas aufgebockt. Da so aber auch die Tastatur leicht angewinkelt wird, bringt der Maxi-Akku sogar ergonomische Vorteile mit sich.

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Üppig ausgestattet präsentiert sich die rechte Seite des Wind U160. Dort sind zwei weitere USB-Konnektoren sowie die obligatorische Audio- und die RJ45-Buchse zu finden. Zudem gibt es einen 2-in-1-Cardreader, der so besser zugänglich ist, als beispielsweise beim Samsung NB30. Alles in allem bietet das U160 damit den Standard der aktuellen Netbook-Ausstattung, ohne sich im Positiven oder Negativen von der Konkurrenz zu distanzieren.


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Wird das U160 geöffnet, setzt sich die edle Anmutung fort. Im Innenraum dominiert die Farbe „Gold“, mit einem Silber im Bereich des Display-Scharniers mischt sich aber eine weitere Farbe ein. Alles in allem ist MSI seiner typischen Designsprache beim Wind U160 treu geblieben, lässt das jüngste Modell aber edler und schlanker anmuten als die bisherigen Modelle der Baureihe.

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Die Tastatur wird – wie sollte es auch anders sein – im aktuell hippen Chiclet-Layout ausgeführt. Die Tasten sind mit 14 x 14 mm etwas kleiner als bei Samsung, aber noch immer ausreichend groß. Der Abstand der Tasten fällt mit 3 mm gleichzeitig etwas größer aus, als bei Samsungs NB30 – das kommt dem Tippen zugute. Der Druckpunkt ist präzise, allerdings neigt das U160 beim Tippen dazu etwas „klapprig“ zu klingen – begründet wir das durch den Hohlraum, der durch das „Aufbocken“ des Netbooks passiert. Umso solider die Unterlage, desto weniger stört das Geräusch.

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Das Touchpad setzt sich lediglich durch ausgeprägte Noppen vom übrigen TopCase ab – und erinnert damit stark an ASUS‘ Seashell-Redesign der EeePC-Reihe, ist aber optisch genau so überzeugend. Auf Multitouch-Fähigkeiten, wie sie ASUS seit Langem bietet, muss man beim U160 jedoch noch verzichten. Dank der Nutzung des Glossy-Topcases sind die Gleiteigenschaften hervorragend. Dank des fehlenden Rahmens kann es im Alltag jedoch häufig passieren, das Touchpad aus Versehen zu verlassen.

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Typisch Wind: Auch das U160 besitzt den klassischen Wulst im Bereich des Display-Scharniers. So kann das Display auch hier hinter das eigentliche Gerät klappen. Da MSI das U160 jedoch hochbockt, ist die Display-Oberkante erfreulicherweise etwas höher gelegen, als bei der flacheren 10-Zoll-Konkurrenz. Das entlastet den Nacken bei einer längeren Nutzung zumindest etwas.


Manch einer wird sich nun fragen, was es mit einem Business-Netbook auf sich hat. Samsung sieht bisherige Netbooks hinsichtlich zweier Aspekte in der Pflicht, welche die Winzlinge vom harten Geschäftseinsatz distanzieren: zum einen die verspiegelten Displays, zum anderen die glänzenden und dadurch kratzempfindlichen Glossy-Gehäuse: Hier setzt das NB30 an. Gerade mit Hinblick auf das matte Display sind wir uns aber sicher, dass es nicht nur die Business-Anwender sind, die sich freuen werden.

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Nicht nur das matte Display soll eine Lanze für den Business-Einsatz brechen, auch das Gehäuse soll für den Business-Alltag geeignet sein. Entsprechend kehrt Samsung Hochglanz-Materialien den Rücken und setzt auf ein Gehäuse aus mattschwarzem Kunststoff. Könnte man nun meinen, dass sich Samsung ein Vorbild an den klassischen Thinkpads nimmt, irrt man. Dank einer schicken, geprägten Wellenoptik wirkt der Deckel nicht schick, sondern auch sehr hochwertig. Ganz abschütteln kann das NB30 den Toughbook-Charme aber trotz dieser Lösung nicht. Entsprechend hochwertig fällt auch die Verarbeitungsqualität aus.

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Die Front des NB30 hat genau genommen eine Besonderheit zu bieten: Samsung positioniert den Hauptschalter hier in Form eines Schiebereglers. Nachteil: so kann es einfacher passieren, dass man den Hauptschalter einmal aus Versehen erwischt. Zudem versteckt sich ein SD-Card-Slot. Dieser liegt jedoch sehr tief und ist damit nicht sonderlich gut zugänglich.

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Auf der linken Seite des Gehäuses positioniert Samsung eine USB-Buchse und zwei Klinke-Anschlüsse (je einen Ein- und Ausgang). Zudem findet man auf dieser Seite die obligatorischen Anschlüsse für das Netzteil und das Netzwerk.

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Auf der rechten Seite setzt sich die obligatorische Netbook-Ausstattung fort. Es gibt zwei weitere USB-Anschlüsse und einen VGA-Port. Damit ist man als Anwender für die meisten Gelegenheiten gerüstet, von der Konkurrenz absetzen kann sich Samsung somit aber nicht.


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Der schlichte Look setzt sich auch im geöffneten Zustand fort: der Innenraum wird vollständig von mattschwarzem Kunststoff dominiert. Eye-Catcher sucht man vergebens.

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Zu Zeiten des NC10 konnte Samsung noch die Spitze für sich beanspruchen, wenn es um die verbaute Tastatur ging. Doch die Konkurrenz konnte aufholen und mit Chiclet-Keyboards auf der ganzen Linie durchdachte Lösungen präsentieren. Samsung reagiert nun mit einem Keyboard, das ebenfalls in Ansätzen als Chiclet-Tastatur mit klar abgesetzten Tasten interpretiert werden kann. Aufgrund stark abgerundeter Kanten, liegen die Tasten genau genommen aber recht dicht beieinander.

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Das Touchpad besitzt mit 64 x 35 mm die üblichen Netbook-Abmessungen, fällt also nicht sonderlich groß aus. Hinsichtlich der Funktionalität kann Samsung aufholen und bietet Multitouch-Fähigkeiten – so wird der Einsatz im täglichen Leben erheblich vereinfacht.

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Wie in der Zwischenzeit üblich, klappt das Display auch bei diesem Netbook hinter das Gehäuse. Durch den niedrigen Drehpunkt liegt das Display genau genommen also noch einmal tiefer als es sein müsste. Bei den flachen 10-Zoll-Displays stellt sich daher die Frage, ob es aus ergonomischer Sicht nicht besser wäre, einen höheren Drehpunkt zu wählen.


Den Vergleichsteil unseres Round-Ups wollen wir mit der „Power“ beginnen, die jedes Netbook bieten kann. Um alle Bereiche abzudecken, vertrauen wir hier auf das Testtrio Cinebench, 7-Zip und 3D Mark. Gerne hätten wir auch PC Mark 05 hinzugezogen, das Programm weigerte sich aber inständig auf drei der vier Testkandidaten Ergebnisse zu liefern.

Wie nicht anders zu erwarten war, liegen alle Testkandidaten enorm nah beieinander. Da auch Acers Aspire One in keiner Disziplin merklich hinter die Pinetrail-Konkurrenten zurückfällt, wird erneut deutlich, dass der von Intel versprochene Performance-Vorteil wohl nur in theoretischer Form auf dem Papier besteht. Auch in der Neuauflage ist der Atom also alles andere als ein Leistungswunder. Schränkt man Intels Plattform aber auf das ein, was sie darstellen soll, kann das Gebotene überzeugen.

Gerade im Produktiv-Einsatz fehlt es dem Atom aber nach wie vor an Durchschlagskraft – das NB30 mit seiner Business-Orientierung tut sich hier also erwartungsgemäß schwer. Auch die Videoperformance zählt noch immer nicht zu den Stärken der Netbook-Riege – YouTube-HD-Material kann entsprechend nicht ruckelfrei wiedergegeben werden.


Anders als es anfänglich üblich war, kommt aktuell in kaum noch einem Netbook eine SSD zum Einsatz. Stattdessen verbauen alle Hersteller mechanische HDDs, die für den alltäglichen Gebrauch in einem kostengünstigen Netbook wesentlich besser geeignet sind als SSDs.
Unsere vier Testkandidaten staffeln sich in der Leistung. Die Spitzengruppe stellt das Duo aus Aspire One D250 und EeePC T101MT dar, die beide auf einem Level liegen. Deutlich langsamer geht da schon das MSI Wind U160 zu Werke, das aber noch immer eine normale Performance für ein Netbook bietet. Bevor hier die HDD einen Engpass darstellt, wird der CPU aller Wahrscheinlichkeit nach zuerst die Puste ausgehen.

Analog zur Anwendungsperformance verhält es sich auch beim Speicherdurchsatz. Eigentlich sollte das Pine-Trail-Trio merklich vor Acers Aspire One liegen. In der Praxis ist es aber nur das U160 von MSI, das aus der „neuen“ Architektur einen Vorteil ziehen kann.


Auf dieser Seite wollen wir uns ausgiebig mit den verbauten Monitoren befassen, die in unserem Testfeld allesamt eine Diagonale vom 10,1 Zoll und eine native Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten vorweisen können. Im Detail unterscheiden sich die Displays dann aber doch, denn manche Hersteller setzen einen Glossy-Bildschirm ein, während Samsung bewusst auf ein glänzendes Panel verzichtet und aufgrund seiner Business-Ambitionen ein mattes Exemplar bevorzugt.

Subjektive Eindrücke:

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Auch wenn sich an ihnen die Geister scheiden, unsere beiden Glossy-Kandidaten, das Wind U160 und das Aspire One D250 führen das Feld subjektiv betrachtet an. Die Farben wirken kraftvoll, aber nicht überzogen, die Bildschärfe befindet sich auf einem hohen Niveau und auch die Blickwinkelunabhängigkeit kann sich sehen lassen.

Im Vergleich dazu fällt Samsungs mattes Netbook etwas ab, denn dem NB30 gelingt es nicht, das Non-Glare-Panel mit der gewünschten Farbbrillianz zu versorgen. Wird das Netbook aber im Außeneinsatz genutzt, kann es seine Stärken gegenüber den beiden spiegelnden Konkurrenten auf der ganzen Linie ausspielen – es arbeitet sich unter nicht perfekten Bedingungen einfach etwas entspannter mit Samsungs Business-Winzling als dem blendenden Duo.
Schlecht sieht es hingegen für das Touch-Panel des EeePC T101MT aus. Es leidet zu stark unter der berührungsempfindlichen Oberfläche, um in diesem Vergleich konkurrenzfähig zu sein. Das Panel wirkt matt und kraftlos. Zudem leidet die Farbstabilität bereits deutlich bei nur leicht schrägen Blickwinkeln. Die Bildschärfe liegt prinzipiell auf einem hohen Level, wird die berührungssensitive Oberfläche aber nicht angedrückt, verschleiert sie die eigentliche Leistung des Panels.

Messergebnisse:

Acer Aspire One D250:

ASUS EeePC T101:

MSI Wind U160:

Samsung NB30:

Bei der maximalen Helligkeit, die gerade bei den für den bei Netbooks wichtigen Outdoor-Einsatz relevant ist, differieren die Geräte erheblich. Ganz klar an die Spitze kann sich das Acer D250 setzen, das mit einer maximalen Leuchtkraft von 315 cd/qm mehr als genügend Reserven bietet, um auch in hellsten Umgebungen zu überzeugen. Im direkten Vergleich steht hier das NB30 etwas gefestigter da, denn es besitzt bekanntlich eine matte Oberfläche, sodass es keine Spiegelungen überblenden muss. Das sieht beim U160 schon etwas anders aus. Hier fehlt es dem Panel an der letzten Kraft, um gegen störende Sonnenstrahlen anzukämpfen. Abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt unser EeePC. Trotz des matten Displays sind 113 cd/m² deutlich zu wenig, um wirklich punkten zu können – ASUS sollte hier dringend nachbessern. Das ist allerdings kein Problem, mit dem sich allein unser Testkandidat herumzuschlagen hat. Bereits in der Vergangenheit fielen die meisten EeePCs durch niedrige maximale Helligkeiten auf.

Kein Wunder ist es hingegen, dass alle Netbooks durch die Bank mit sehr guten Homogenitätswerten punkten können. Bei kleinen Panels eine gleichmäßige Ausleuchtung realisieren, ist wesentlich einfacher als Qualität über ein Panel der Dimension 24 oder gar 30 Zoll zu verteilen, ohne dass es zu Schwankungen kommt.

Weniger erbauend sind unsere Messungen zum Kontrastverhältnis. Alle Testkandidaten liefern hier nur durchschnittliche Ergebnisse. Gerade dieASUS- und Samsung-Netbooks gehören zu den schwächsten Kandidaten, dir wir bislang messen konnten. Es wird also höchste Zeit, dass die Panel-Produzenten diese Probleme in den Griff bekommen.


Acer Aspire One D250:

ASUS EeePC T101:

MSI Wind U160:

Samsung NB30:

Große Überraschungen gibt es bei unseren Temperaturmessungen nicht zu vermelden. Das auch hier alle Netbooks auf einem Level spielen war zu erwarten, schließlich setzen alle auf den Intel Atom. Da der zudem äußerst sparsam zu Werke geht, ist es nicht verwunderlich, dass sich keines der Netbooks im größeren Maße erwärmt.

Dass die 10-Zöller dabei aber dennoch in der Region normaler Netbooks liegen, lässt sich mit dem geringen Volumen der Gehäuse erklären – die heizen sich natürlich deutlich schneller auf, als ausgewachsene Notebooks mit einem 15-Zoll-Gehäuse.
Erfreulich ist es zudem, dass alle Netbooks leise zu Werke gehen. Im Idle-Betrieb arbeitet das gesamte Quartett nahezu lautlos und auch unter Last machen sich die Lüfter nur selten bemerkbar.


Auch hier gibt es keine Besonderheiten zu vermelden: eine Blöße gibt sich keiner unserer Testkandidaten. Ein neuer Rekord wird auf der anderen Seite aber auch nicht aufgestellt – dazu bräuchten alle Netbooks größere Stromspeicher. Dass Intels Pinetrail-Plattform nicht der große Wurf ist, den sich viele erhofft haben, sondern vielmehr eine sanfte Evolution darstellt, zeigen unsere Tests zur Akkulaufzeit aber dennoch mehr als deutlich. Den ersten Platz kann sich Acers D250 sichern, das noch auf der alten Atom-Technik aufbaut. Natürlich setzt Acer auch auf den größten Akku im Testfeld, was sich nun rückblickend als die richtige Entscheidung herausgestellt hat.

Vollends überzeugende Laufzeiten bieten auch Samsung und MSI, insbesondere das U160 läuft nur knapp kürzer als das Aspire One. Trotz des zweitgrößten Akkus landet der EeePC T101MT auf dem letzten Platz in diesem Round-Up. Der zusätzliche Stromverbrauch des Touchscreen-Displays liegt als Grund nahe. Knappe 5 Stunden sollten für die meisten Anwender aber dennoch eine mehr als ausreichende Leistung darstellen.


Nachdem wir uns auf den letzten Seiten alle Geräte in Ruhe angesehen haben, wollen wir nun zu einem abschließenden Fazit kommen.

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Eines können wir vorwegnehmen: einen Verlierer gibt es in diesem Round-Up nicht. Zudem spielen alle Geräte natürlich auch in der gleichen Leistungsklasse, sodass es schlussendlich die weiteren Faktoren sein werden, die den Ausschlag über Gefallen oder Missfallen geben werden. Zudem sollte man ja nicht vergessen, dass jeder unserer Testkandidaten mit einer besonderen Eigenschaft um die Gunst möglicher Käufer buhlt – sei es nun eine besonders ausgefeilte Optik, ein UMTS-Modul, ein mattes oder gar ein berührungsempfindliches Display.

Ohne eine Blöße kann sich das Aspire One D250 von Acer verkaufen. Zwar verfügt es über die älteste Plattform, im direkten Benchmark-Vergleich liegt es aber gleichauf mit der Konkurrenz. Zudem ist Acers 10-Zöller tadellos verarbeitet und bietet die längste Akkulaufzeit sowie das hellste Display im Test. Da zudem die 3G-Funktionalität einen echten Mehrwert bietet, kann sich das D250 so unseren Excellent-Hardware-Award verdienen.

Wer einen gesteigerten Wert auf eine makellose Optik legt, der sollte indes einen Blick auf MSIsWind U160 werfen. Das ist nicht nur ausgesprochen schick, sondern kann zudem mit langen Akkulaufzeiten punkten.

Deutlicher robuster fällt da schon das NB30 von Samsung aus, das sich mit einem unempfindlichen Gehäuse und einem matten Display an Business-User richten soll – und zudem das günstigste Netbook in diesem Round-Up ist. Wer sich also vom Netbook-Allerlei abheben möchte und zudem kein Fan spiegelnder Displays ist, macht auch hier nichts falsch. Um jedoch wirklich als Business-Alternative durchzugehen, fehlt es den Atom-Netbooks noch immer am letzten Quäntchen Leistung. Alles in allem stellt das NB30 somit unsere Preis-Leistungs-Empfehlung dar.

Gemischte Gefühle hinterlässt das ASUS Touch-EeePC T101MT. Hat man sich einmal an die Convertible-Funktion gewöhnt, stellt die Stift-Bedienung zwar eine komfortable Bedienung, allerdings muss diese gleich in dreifacher Hinsicht teuer erkauft werden. Der EeePC ist nicht nur das mit Abstand teuerste Gerät im Testfeld, es läuft zudem auch am kürzesten. Den größten Nachteil stellt jedoch das Display dar. Es ist sehr dunkel und zudem kontrastarm. Gerade in hellen Umgebungen hat der EeePC so seine Probleme.

Positive Aspekte des Acer Aspire One D250 UMTS:

Negative Aspekte des Acer Aspire One D250 UMTS:

Positive Aspekte des ASUS EeePC T101MT:

Negative Aspekte des ASUS EeePC T1010MT:

Positive Aspekte des MSI Wind U160:

Negative Aspekte des MSI Wind U160:

Positive Aspekte des Samsung NB30:

Negative Aspekte des Samsung NB30:

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