Test: ASUS N71 - NVIDIAs Optimus im Multimedia-Notebook

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asus_n71_optimusASUS‘ N71 gehört in der Zwischenzeit zu den alten Bekannten in unserer Redaktion – bereits zwei Mal musste sich das Multimedia-Talent unserem Benchmark-Parcours stellen. Nun findet sich das N71 ein drittes Mal ein, natürlich erneut mit einer anderen Ausstattung. Im Mittelpunkt steht in diesem Test daher NVIDIAs Optimus-Technik, die in unserem 870 Euro teuren Testkandidaten mit einem Intel Core i5-430M kooperiert.

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Die Schar der Multimedia-Notebooks in unseren Testräumen reißt nicht ab. Nachdem wir uns erst vor kurzem Acers 8942G genauer angesehen haben (zum ausführlichen Test), steht dieses Mal ASUS‘ Multimediaevergreen on des 17-Zöllers. Nachdem wir bereits ein Core2-Modell unter unsere Fittiche nehmen konnten, folgte nur kurze Zeit später eine erste Version mit einem Core-i5-Prozessor, der damals aber noch von einer ATI-Grafikkarte unterstützt wurde. Bei der jüngsten Version vertraut ASUS jedoch auf eine Lösung von NVIDIA und stattet sein Multimedia-Notebook mit der Optimus-Technik aus.

Die Optimus-Technik ist im Grunde genommen nichts Neues, denn den Ansatz, den NVIDIA verfolgt, gab es bereits häufiger: Es werden zwei Grafikchips in einem Notebook verbaut, ein leistungsfähiger, dafür aber stromhungriger und ein leistungsschwacher, dafür aber sehr genügsamer. Das Neue an Optimus liegt aber darin, wie und wann zwischen den beiden Chips umgeschaltet wird. Bislang war es meistens der Fall, dass entweder dann geswitcht wurde, wenn das Notebook vom Strom getrennt wurde, oder eine Taste vorhanden war. Optimus zeigt sich hier wesentlich fortschrittlicher. NVIDIAs Treiber erkennt, ob es sich um eine 3D-Anwendung handelt, und schaltet erst dann auf die potentere Grafikeinheit um, wenn es auch wirklich sein muss. Das Umschalten erfolgt dabei sehr „smooth“, ohne dass der Nutzer im Betrieb etwas davon mitbekommen würde. Ein flackernder Bildschirm, oder gar ein Neu-Starten des Systems gehören somit endgültig der Vergangenheit an. In der Praxis weiß NVIDIAs Konzept von der Handhabung damit durchaus zu gefallen, einfacher kann es für den Anwender kaum sein. Ob sich die gewünschte Kombination aus Leistung und Akkulaufzeit auch in der Praxis einstellt, wird sich in unseren Praxis-Tests aber erst noch herausstellen müssen.

 


Bevor es aber mit den Benchmarks und einer Begutachtung des Gehäuses losgehen soll, wollen wir uns zunächst einmal der verbauten Hardware widmen.

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Als CPU kommt wieder einmal Intels Core i5-430M zum Einsatz, den wir erst vor Kurzem bei Acer Aspire 8942G vorfanden. Der Grundtakt beträgt 2,26 GHz. Im „Kick Ass“-Mode (nein, das hat nichts mit dem gleichnamigen Film zu tun), kann der Prozessor um zwei Speed-Bins übertaktet werden und agiert dann folglich mit 2,53 GHz. Natürlich ist auch Intels Hyper-Threading-Technik mit von der Partie, sodass insgesamt vier Threads gleichzeitig bearbeitet werden können. Der L3-Cache besitzt eine Kapazität von 3 MB. Wie es bei allen Core i3/i5-Modellen üblich ist, wird auch der i5-430M im 32-nm-Verfahren produziert. Das ist Intels Antwort auf den recht großen Stromhunger, der in der Nehalem-Architektur begründet ist. Gerade bei den zuerst eingeführten mobilen Core i7-CPUs hatte das den unschönen Nebeneffekt, dass sich die Laufzeiten teils drastisch verkürzten. In Kombination mit NVIDIAs Optimus-Technik bestehen also berechtigte Chancen auf eine lange Akkulaufzeit.

Klassisch gibt sich das N71 bei allen speicherbezogenen Fragen. Der DDR3-Arbeitsspeicher besitzt eine Kapazität von 4 GB – das bietet die gesamte Konkurrenz ebenso. Dank der Nutzung einer x64-Version von Windows 7 Home Premium kann die gesamte Kapazität genutzt werden. Die Festplatte besitzt eine Kapazität von 500 GB und arbeitet mit den üblichen 5400 rpm. Anders als bei vielen ASUS-Geräten der letzten Zeit kommt nur eine HDD zum Einsatz. Als optisches Laufwerk hat sich ASUS beim N71 erneut dafür entschieden, ein DVD-Multiformat-Laufwerk einzusetzen.

Das Herzstück der Optimus-Technik ist NVIDIAs GeForce GT325M, deren Kern im 40-nm-Verfahren produziert wird. Der Takt des Grafikkerns liegt bei 450 MHz, der Shadertakt wird mit 990 MHz angegeben. Der insgesamt 1 GB fassende VRAM bringt es auf 1066 MHz. Die GeForce GT325M unterstützt DirectX 10.1. Aktuell hat ATI die Nase in dieser Disziplin also noch vorn. Aktuellen Gerüchte zu Folge wird NVIDIAs neues Top-Modell die GeFoce GTX 480M im Juni kommen - natürlich mit DirectX-11-Support. Gefertigt werden soll die Karte im 40-nm-Prozess. Gespannt sein darf man, wie NVIDIA wohl mit dem hohen Stromverbrauch der Fermi-Architektur umgehen wird.

Das Display besitzt eine Diagonale von 17,3 Zoll. Das verbaute Glare-Type-Panel kommt dabei mit einer nativen Auflösung von 1600 x 900 Punkten daher. Das ist ein recht guter Kompromiss aus Darstellungsgröße und dargestelltem Desktop-Inhalt. Zudem wird die GPU bei der Berechnung von nativen Darstellung vergleichsweise geschont. Allerdings hätten wir uns bei einer solch üppigen Diagonalen dennoch eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten gewünscht. Dass FullHD-Material weiter im Kommen ist, ist schließlich unbestreitbar.
Der zum Einsatz kommende Akku besitzt eine Kapazität von 4400 mAh respektive 48 Wh. Man darf also auf die Akkulaufzeiten gespannt sein, denn Acers 8942G, das auf dem gleichen Prozessor aufbaut, kann einen Stromspeicher mit 71 Wh in die Waagschale werfen. Es ist also fraglich, in wie weit die Optimus-Technik ihre Vorteile auch wirklich ausspielen kann.

Eckdaten: ASUS N71J - Optimus
Prozessor: Intel Core i5-430M
Prozessor - Takt: Grundtakt: 2,26 GHz
Turbo: 2,53 GHz
Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache: L2-Cache: 512 KB
L3-Cache: 3 MB
Chipsatz: Intel HM55
   
Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Festplatte:

1x 500 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 5400 rpm
Laufwerk: Multiformat-DVD-Brenner
   
Grafik: NVIDIA GeForce GT325M
Grafik - Videospeicher: 1 GB VRAM
Grafik - Takt: GPU: 450 MHz
RAM: 1066 MHz
   
Display - Diagonale: 17,3 Zoll
Display - Auflösung: 1600 x 900 Pixel
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: nein
   
Tastatur - Anzahl der Tasten: 103
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 90 x 55
Touchpad - Multitouch: ja
   
Akku: 4400 mAh / 48 Wh
Gewicht: 4,0 kg
Abmessungen: 458 x 3093 x 39 ~ 48
Preis: ab 870 Euro
Garantie 24 Monate

 


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Das Case des N71 besitzt einen Deckel in der modernen Piano-Lack-Optik. Um sich aber etwas von der Masse abzuheben, hat ASUS den Deckel zudem mit einem schicken Wellenmuster versehen. Das sieht nicht nur gut aus, sondern hilft auch dabei, von Kratzern, die bei der glänzenden Oberfläche unweigerlich entstehen werden, abzulenken.

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Auf der Front verbaut ASUS einen Card-Reader im 8-in-1-Format. Die meisten gängigen Formate werden also unterstützt, einzig Compact Flash bleibt außen vor. Direkt daneben bietet ASUS einen Hard-Key zum Ausschalten des WLANs. Das sieht man in der letzten Zeit immer seltener.

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Auf der linken Seite des Gehäuses platziert ASUS zwei USB-Buchsen und einen dedizierten eSATA-Anschluss – praktischer wäre es hier gewesen, wenn Letzterer als Kombi-Version mit USB daherkommen würde. Für die Bildausgabe zeigen sich HDMI und VGA verantwortlich, was vollends ausreichend ist. Abgerundet wird diese Seite des N71 von einer RJ45-Buchse.

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Auf der gegenüberliegenden Seite platziert ASUS zwei weitere USB-Anschlüsse. Die Besonderheit liegt hier darin, dass eine der Buchsen bereits als USB-3.0-Vesion ausgeführt ist. Den großen Vorteil, den die jüngste USB-Version vorweisen kann, haben wir in einem separaten Test gezeigt. Natürlich befinden sich auch das DVD-Laufwerk und die Klinkebuchsen, drei an der Zahl, auf dieser Seite des Cases.

 


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In geöffnetem Zustand zeigt sich ein anderes Bild: ASUS verzichtet weitestgehend auf Glossy-Materialien, sondern setzt in erster Linie auf matte Oberflächen. Gerade im Innenraum hat dieses Vorgehen durchaus seine Berechtigung. Insbesondere glänzende TopCases zeigen sich in der Regel schnell übersät von störenden Fingerabdrücken. Langweilig wirkt das N71 aber dennoch nicht. Das hat es in erster Linie der silbernen Leiste zu verdanken, unter der sich die Lautsprecher verstecken.

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Beim Keyboard setzt ASUS – wie sollte es auch anders sein – auf sein Chiclet-Keyboard, das erst vor Kurzem mit einem iF Design Award ausgezeichnet wurde. Die Tasten fallen mit 15 x 15 mm angenehm groß aus und lassen sich dank eines üppigen Tastenabstands von 5 mm angenehm tippen. Einzig einen etwas präziseren Druckpunkt hätten wir uns hin und wieder gewünscht.

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Wie es in der 17-Zoll-Klasse üblich ist, verbaut ASUS einen zusätzlichen Numblock. Gerade dann, wenn das Notebook auf für den normalen „Arbeitseinsatz“ genutzt werden soll, bieten die zusätzlichen Tasten einen hohen Bedienkomfort. Anders als die Haupttasten fallen die Bedienelemente des Numblock jedoch etwas schmaler aus – 12 mm müssen reichen. Während diese Vorgehensweise in der 15-Zoll-Klasse nachvollziehbar ist, hätten die Tasten bei einem 17-Zöller gerne die normale Breite haben dürfen. Die benötigte Breite wäre eigentlich vorhanden gewesen. Es liegt also der Verdacht nahe, dass ASUS aus Kostengründen die gleichen Tastaturen einsetzt, die auch bei kleineren Modellen Verwendung finden.

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Der Mausersatz ist mit 82 x 50 mm ausreichend groß dimensioniert. Wie von ASUS gewohnt gibt es auch hier eine rudimentäre Multitouch-Unterstützung, sodass die grundlegende Bedienung in Windows merklich erleichtert wird. An Apples Multitouch-System der MacBooks kommt bislang aber keine Alternativ-Lösung heran.

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ASUS hat Anfang des Jahres den guten Sound fürs Notebook ausgerufen. Auch wenn die beiden Notebooks, die im Mittelpunkt der Klangaufwertung stehen (NX90, N73), noch nicht auf dem Markt sind, auch das N71 soll hier durchaus seine Reize haben. Insgesamt kann das Boxensystem von einem gesteigerten Volumen im Gehäuse profitieren – und gerade wenn es um das Volumen geht, kann es nie genug sein. Um dem Sound noch weiter auf die Sprünge zu helfen, hat ASUS ein weiteres Chassis auf der Unterseite des Gehäuses eingelassen. Besagter Lautsprecher strahlt über den Schreibtisch ab und nutzt diesen als Resonanzkörper. In der Praxis geht dieses Konzept auf – je nach Untergrund kann der Sound aber ab und an etwas ins Dröhnen tendieren.

 


Nachdem wir nun die wichtigsten Eckpunkte des N71J kennen, wird es höchste Zeit, den 17-Zöller in unseren Benchmark-Parcours zu hetzen. Besonders gespannt sind wir auf die Leistung der Grafikkarte – die erste Hürde, die problemlose Integration, wurde bereits genommen, nun geht es um die Performance. In diesem Zusammenhang interessieren uns natürlich auch die Laufzeiten des Akkus. Kann Optimus wirklich das umsetzen, was NVIDIA verspricht.

Die Überraschungen bleiben bei den CPU-bezogenen Benchmarks aus. Da das N71 die gleiche CPU nutzt wie Acers 8942G, ist es nicht verwunderlich, dass die beiden Multimedia-Talente hinsichtlich der Leistung gleichauf liegen.

 


Das verbaute 500-GB-Modell bietet eine unauffällige, aber gute Leistung. So liegt unser Testkandidat auch hier auf einem Level mit Acers direktem Konkurrenten. Das G73J kann jedoch noch einmal Boden gutmachen.

Überraschungen bleiben auch hier aus. Das N71 bietet eine Leistung, die in der Praxis nur äußerst selten den Wunsch nach mehr Power aufkommen lässt. Einzig bei sehr speicherintensiven Anwendungen könnte man sich ab und an ein i7-Modell wünschen – allerdings bringen diese auch Nachteile wie einen gesteigerten Stromhunger mit.

 


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

 

 


World in Conflict

Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

 


Call of Juarez:

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

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Subjektive Bewertung + iColor Display:

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Subjektiv betrachtet kann das N71 mit einem farbenfrohen und angenehm scharfen Display aufwarten, das jedoch nur einen durchschnittlichen Einblickwinkel sein Eigen nennt. Gerade dann, wenn das Notebook für eine Filmvorführung im größeren Kreis genutzt werden soll, entstehen hier Nachteile. ASUS-typisch bringt das N71 die Splendid-Technik mit. Diese erlaubt den schnellen Zugriff auf verschiedene Monitor-Profile, die für verschiedene Anwendungszwecke hinterlegt sind. Wer jedoch auf der Suche nach einer neutralen Farbabstimmung ist, der wird nicht darum herumkommen, das Notebook von Hand zu profilieren.

Die maximale Helligkeit unseres Testmuster betrug 264 cd/m², was ein sehr guter Wert ist. Damit bietet das von ASUS verbaute Glare-Type-Panel genügend Reserven, um die bauartbedingten Spiegelungen im Outdoor-Einsatz zu überleuchten. Im durchschnittlichen Bereich liegt die Homogenität der Ausleuchtung. 81,06 Prozent, das können viele Konkurrenten besser. Allerdings fallen die Helligkeitsabweichungen erst dann wirklich auf, wenn eine homogene, schwarze Fläche dargestellt wird. Das kommt aber bekanntlich in der Praxis nur sehr selten vor. Blendend kann sich das N71 auf der anderen Seite verkaufen, wenn es um das Kontrastverhältnis geht: einen Fabelwert von 1320:1 bestätigen unsere Messungen. Damit ist das N71 eines der besten bislang getesteten Notebooks.

 


Soundqualität:
Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB
+0.08, -0.13
Very good
Noise level, dB (A)
-72.0
Average
Dynamic range, dB (A)
72.0
Average
THD, %
0.142
Average
THD + Noise, dB (A)
-52.2
Poor
IMD + Noise, %
0.267
Average
Stereo crosstalk, dB
-72.6
Good
IMD at 10 kHz, %
0.332
Average
General performance
 
Average

Zu den vollständigen Testergbnissen!

Das N71 bietet einige konstruktive Vorteile, wenn es darum geht, Ton möglichst gut in Szene zu setzen. In der Praxis macht sich das bemerkbar. Das N71 bietet ein abgerundetes Klangbild, dessen Volumen und Durchzeichnung sich von vielen 08/15-Lösungen absetzen kann. Gerade der Bassbereich ist aufgrund des nach unten abstrahlenden Tieftöners aber stark von der Unterlage abhängig. Wird das Notebook auf einen wenig massiven Schreibtisch gestellt, neigt der Bass aber schnell dazu, an Präzision zu verlieren. Natürlich haben wir in diesem Zusammenhang auch den Onboard-Codec vermessen, der aus dem Hause Realtek kommt. Der Rightmark Memory Analyzer bestätigt der Soundkarte eine nur durchschnittliche Leistung. Hier wäre also noch einiges an Luft nach oben. Soll künftig das Klang-Paket noch gesteigert werden, ist es sicherlich nicht verkehrt, auch an den OnBoard-Sound noch einmal Hand anzulegen.

Akkulaufzeit:

Mit großen Erwartungen gingen wir an die Akku-Tests heran. In einem gewissen Rahmen wurden diese aber etwas enttäuscht. Trotz der Optimus-Lösung läuft unser N71 nicht signifikant länger als die 32-nm-Konkurrenten. Der Grund muss hier aber nicht allein in der Kombination aus CPU und GPU gesucht werden. ASUS verbaut in unserem N71 einen merklich kleineren Akku, als er beispielsweise beim 8942G zum Einsatz kommt – so gesehen ist die gleich lange Laufzeit der beiden Notebooks im Idle ein Erfolg. Unter Last macht sich der kleine Akku jedoch bemerkbar und beschert dem N71 recht kurze Laufzeiten für ein 32-nm-Notebook. Schade, hier wäre mehr Potential vorhanden gewesen.

Temperaturentwicklung:

Der Temperaturhaushalt des N71 kann, wie von ASUS gewohnt, punkten. ASUS setzt beim N71 wieder einmal auf seine IceCool-Technik, bei der Wärmequellen von den normalen Berührungspunkten wie der Handballenauflage oder der Tastatur ferngehalten werden sollen. Um dies zu erreichen, musste jedoch nicht nur die Kühlung „etwas“ optimiert werden, sondern das Motherboard grundlegend umdesigned werden. Das hat natürlich zur Folge, dass die Wärme umverlagert werden muss – in diesem Fall auf die Unterseite des Notebooks. Das erklärt, weshalb das N71 auf der Unterseite im Mittel rund 3 °C wärmer ist, als die 32-nm-Konkurrenz.

 


Das N71 lag uns nun in einer dritten Ausführung vor – und enttäuscht erneut nicht. Alles andere wäre aber genau genommen auch eine Überraschung gewesen. Frei von Makeln ist unsere diesmalige Version aber nicht.

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Das N71 ist ein abgerundetes Allround-Talent, das ein schickes, zeitloses und gut verarbeitetes Gehäuse sein Eigen nennen kann. Dabei wirkt das N71 mit seinem matten Innenraum bodenständig und unverwüstlich. Als nicht optimal erweist sich aber wieder einmal die Auflösung des von den Messwerten rundum überzeugenden Displays. Ein Multimedia-Notebook mit einem 17-Zoll-Display sollte optimalerweise mit einem FullHD-Panel ausgestattet sein. So entstehen auch auf die lange Sicht keine Nachteile, denn FullHD wird sich früher oder später als Video-Auflösung durchsetzen, das zeichnet sich immer deutlicher ab.

Die Hardwareausstattung ist zudem stimmig. Der verbaute Core i5 kann wieder einmal zeigen, dass er eine ansprechende Leistung auch in der gehobenen Mittelklasse bietet. NVIDIAs Optimus-Lösung mit einer GeForce GT325M fällt zwar in synthetischen Benchmarks merklich hinter ATIs Mobility Radeon HD5650 des Aspire 8942G zurück, kann sie bei den Games in den meisten Fällen beinahe wieder aufschließen. Alles in allem ist das N71 damit mäßig spielefähig: Streetfighter oder Resident Evil 5 laufen mit passablen Frameraten, wenn die Auflösung nicht zu sehr hochgeschraubt wird, Call of Juarez oder Stalker sind auf der anderen Seite aber nur bedingt spielbar.

Dass die Optimus-Technik gleichzeitig im Bereich der Akkulaufzeit nicht punkten kann, liegt dabei aber nicht allein an NVIDIA, sondern auch an ASUS – der verbaute Akku ist schlichtweg etwas zu leistungsschwach, um lange Akkulaufzeiten zu garantieren.

Positive Aspekte des ASUS N71 - Optimus:

Negative Aspekte des ASUS N71 - Optimus:

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