Test: Acer Aspire 8942G - Multimedia-Maxi mit Arrandale

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acer_8942_teaserAcers 18 Zoll große Aspire-Notebooks der 89XX-Serie können mit gutem Gewissen als eine der besten Interpretationen des Themas Multimedia am Notebook angesehen werden. Nun hat sich der erste Maxi, basierend auf der modernen Arrandale-Plattform bei uns eingefunden: das Aspire 8942G soll die bekannten Tugenden mit einem Core i5-430M kreuzen. Wir sind gespannt, wie sich Acers knapp 1000 Euro teurer Maxi behaupten kann.

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Multimedia-Notebooks – manch einer interpretiert diese Sparte als Reinkarnation der „normalen“ Notebooks - gibt es zahlreiche. Oftmals gibt es entsprechende Geräte bereits mit einer Diagonale von 15 Zoll, ob bei einer solchen Diagonale aber bereits wirkliches Multimedia-Feeling aufkommt, sei einmal dahingestellt. So zeichnen sich Multimedia-Notebooks in der Regel durch große Displays (optimalerweise) mit FullHD-Auflösung, einem hochwertigen Soundsystem und einem Blu-ray-Laufwerk aus.

Interessante Neuigkeiten im Multimedia-Bereich hielt das erste Quartal darüber hinaus hinsichtlich des Sounds bereit. Sowohl ASUS als auch MSI stellen aktuell den guten Klang bei Notebooks weiter in den Mittelpunkt – hier besteht schließlich bekanntlich noch am meisten Nachholbedarf. ASUS kooperiert mit dem Chefdesigner von B&O und hat zudem die Technik der Tochterfirma B&O IcePower lizenziert. Das hoffentlich bald erscheinende Top-Modell ist das NX90, das mit aufregenden Formen und einem hohen Preis sicherlich ein Sonderling bleiben wird. Für die breite Masse wesentlich interessanter ist das auf der CeBIT angekündigte N73, das ein wesentlich bodenständigeres Design vorweisen kann, dabei aber dennoch auf die IcePower-Technik zurückgreift. MSI kooperiert ebenfalls mit einer namhaften Größe aus der HiFi-Branche und hat sich für das neue Gaming-Top-Modell Dynaudio ins Boot geholt – die Dänen sind nicht nur für die Boxen, sondern auch für die Bauteile der Soundkarte verantwortlich. Das aber genug als Exkurs, nun wollen wir uns auf den kommenden Seiten voll und ganz Acers Aspire 8942G widmen.


Bevor wir uns auf den kommenden Seiten dem Gehäuse und der Leistung unseres Testkandidaten widmen wollen, interessiert es uns zunächst natürlich, was Acer für ein Hardware-Bundle geschnürt hat.

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Als Prozessor dient Intels Core i5-430, der einen Grundtakt von 2,26 GHz vorweise kann. Wie es bei der Core-i5-Klasse üblich ist, kommt natürlich Intels Turbo-Mode ins Spiel. Wird nur ein Kern ausgelastet, kann eben jener Kern um maximal zwei Speed-Bins auf 2,53 GHz übertaktet werden. Der Turbo-Mode soll den Nachteil ausgleichen, dass viele Anwendungen leider noch immer nicht auf MultiCore-CPUs ausgelegt wurden. In der Praxis hat dies den Erfolg, dass Intels aktuelle Mittelklasse-Prozessoren in den meisten Fällen mit den Top-Modellen der Core2-Generation mithalten können. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Prozessoren im fortschrittlichen 32-nm-Prozess gefertigt werden. Unsere Tests in der Vergangenheit haben aber zeigt, dass eben jene kleine Bauform dringend nötig ist, da die Nehalem-Grundlage wesentlich unvorsichtiger mit dem im Mobile-Bereich essenziellen Strom umgeht. Seit der Einführung der 32-nm-CPUs in diesem Januar konnte die sehr schlechte Akku-Performance der noch in 45 nm gefertigten Core-i7-CPUs zwar größtenteils ausgeglichen werden, wirkliche Langläufer sind aber auch die Arrandale-CPUs nicht.

Klassisch gibt sich der verbaute Arbeitsspeicher: Acer setzt 4 GB an aktuellem DDR3-Speicher ein – das entspricht dem aktuellen Standard der Arrandale-Klasse – mit weniger geben sich Hersteller kaum noch zufrieden. Umso erfreulicher ist es da, dass seit der Core-i3/i5/i7-Einfürhung praktisch alle Hersteller auf Windows 7 in einer 64-Bit-Version setzen. So kann der angebotene Arbeitsspeicher nun endlich direkt ohne Neuinstallation genutzt werden. Als Massenspeicher steht ein 640 GB fassendes mechanisches Laufwerk von Western Digital zur Verfügung, das mit 5400 rpm zu Werke geht. Als optisches Laufwerk kommt passenderweise ein Blu-ray-Player zum Einsatz, der auch DVDs beschreiben kann.

ATI hat nicht nur im Desktop-Segment die Nase vorn, wenn es um die Einführung von DirectX 11 geht, auch im mobilen Bereich konnte man deutlich vor NVIDIA erste GPUs mit entsprechende Fähigkeiten präsentieren – passenderweise hören die Karten auch hier auf den Namen Radeon HD 5000. Acer greift auf eben ein solches Modell zurück, die Mobility Radeon HD5650. Die kann einen 128-Bit-Speicherbus vorweisen und arbeitet mit 600 MHz als GPU-Takt. Der VRam besitzt bei unserem Modell eine Kapazität von 1024 MB, was gleichzeitig der maximale Ausbau ist. Produziert wird die GPU im 40-nm-Verfahren, die Leistungsaufnahme wird mit maximal 19 Watt angegeben.

Wie nicht anders zu erwarten war, besitzt das 18,4 Zoll große TN-Panel eine native Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten. Dem aktuellen Trend folgend hat sich Acer für ein Glare-Type-Panel entschieden. Das wird das Lager der Interessenten sicher spalten, allerdings gibt es im Mobile-Segment aktuell leider nur wenige Geräte mit einem matten Display.

Der zum Einsatz kommende Akku besitzt eine Kapazität von 4700 mAh respektive 71 Wh. Das sollte für ausreichende, wenn auch nicht allzu lange Laufzeiten genügen.

Eckdaten: Acer Aspire 8942G-434G64BN
Prozessor: Intel Core i5-430M
Prozessor - Takt: Grundtakt: 2,26 GHz
Turbo: 2,53 GHz
Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache: L2-Cache: 512 KB
L3-Cache: 3 MB
Chipsatz: Intel HM55
   
Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Festplatte:

1x 640 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 5400 rpm
Laufwerk: Blu-ray-Player (inkl. DVD-Brenner)
   
Grafik: ATI Mobility Radeon HD5650
Grafik - Videosppeicher: 1 GB VRAM
Grafik - Takt: GPU: 600 MHz
RAM: 800 MHz
Grafik - Speicherbandbreite: 25,6 GB/s
   
Display - Diagonale: 18,4 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: nein
   
Tastatur - Anzahl der Tasten: 105
Tastatur - Tastengröße: 16,5 x 16,5
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 91,57
Touchpad - Multitouch: ja
   
Akku: 4800 mAh / 71 Wh
Gewicht: 4,6 kg
Abmessung: 440 x 303 x 41 ~ 43,8
Preis: ab 999 Euro
Garantie 24 Monate

 



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Acer greift bei seinem 8942G auf das zur CeBIT 2010 eingeführte Gemstone-Design zurück – ein Fehler ist das mit Sicherheit nicht, denn Acers aktuelle Produktlinie verdankt diesem nicht nur eine schicke Optik, sondern auch eine gute Verarbeitung. Der Deckel wird entsprechend erneut in Glossy-Schwarz ausgeführt, das leichte Tendenzen in Richtung Dunkelblau besitzt – so wird ein ansprechender Tiefeneffekt erzeugt. Allerdings besteht wie gehabt das Problem, dass natürlich gerade die beliebten Hochglanzoberflächen sehr anfällig gegenüber unschönen Kratzern sind.

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Auf der Front verbaut Acer einen Card-Reader, der als 5-in-1-Version ausgeführt wurde. Weiterhin hat Acer noch einige Status LEDsuntergebracht.

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Die linke Seite zeigt sich üppig ausgestattet. Es gibt mit je einem VGA-, HDMI- und sogar einen Display-Port-Anschluss gleich drei Buchsen für die Bildausgabe – zwei davon bekanntlich digital. Weiterhin gibt es zwei USB-Anschlüsse, von denen einer auch als eSATA-Port genutzt werden kann. Leider verzichtet Acer aber noch darauf, einen Port nach dem USB 3.0-Standard auszuführen – hier hat beispielsweise das N71 von ASUS die Nase vorn. Damit ist aber noch lange nicht Schluss, denn es werden zusätzlich ein FireWire-Port, ein Express-Card-Slot und ein RJ45-Anschluss untergebracht. Damit auch der Sound nicht zu kurz kommt, finden auch drei Klinke-Buchsen eine Heimat – je ein Ein- und Ausgang sowie ein Digitalanschluss.

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Die rechte Seite des Gehäuses wird natürlich vom Blu-ray-Laufwerk dominiert. Zusätzlich werden hier noch einmal drei USB-Buchsen geboten, sodass insgesamt fünf Anschlüsse zur Verfügung stehen.

 



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In geöffnetem Zustand ist das 8942G noch einmal deutlicher als Gemstone-Derivat zu erkennen, sind doch alle klassischen Stil-Elemente vorhanden. Das große 18,4-Zoll-Display verleiht unserm Testkandidaten natürlich ein wuchtiges und voluminöses Auftreten. Mit Hinblick auf das Gewicht, ist das 8942G aber ohnehin alles andere als ein ständiger Begleiter. Die Qualitätsanmutung befindet sich auch hier auf dem bekannten, sehr hohen Niveau. Einzig der Übergang vom Top-Case zum Body ist an der Front ein klein wenig scharfkantig.

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Acer setzt beim Keyboard erneut auf sein aktuelles Design, das den Eindruck vermittelt, die Tasten wären freischwebend verbaut – optisch immer noch eine der ansprechendsten Lösungen. Zudem fallen die Tasten mit Abmaßen von 16,5 x 16,5 mm angenehm groß aus. Allerdings könnte der Druckpunkt nach unserem Geschmack gerne etwas präziser sein. Acer beleuchtet die Tasten zudem dezent weiß, was dem Aspire eine noble Anmutung verleiht.

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Wie es bei einem Desktop-Replacement-System der 18-Zoll-Klasse nicht anders zu erwarten ist, gibt es natürlich auch einen dedizierten Numblock, der die Arbeit wesentlich erleichtert, wenn es auch einmal um Office-Aufgaben geht. Direkt daneben befindet sich eines der Gemstone-Highlights von Acer, das Multimedia-Pad. So besteht ein direkter Zugriff auf alle für die Medienwiedergabe relevanten Funktionen, inklusive eines großen Jog-Dials für die Lautstärke-Anpassung. In Sachen Bedienkomfort handelt es sich hierbei noch immer um eine der besten Lösungen am Markt.

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Das 91,5 x 57 mm große Touchpad fällt angenehm groß aus und kann zudem mit praktischen Multitouch-Features punkten. Durch eine kleine Taste neben dem Pad, kann dieses ausgeschaltet werden, sodass es nicht stört, wenn viel mit der Tastatur gearbeitet wird. Zwischen den beiden Maustasten wurde zudem ein Fingerprint-Reader eingebaut, was mit Hinblick auf den Preis sehr löblich ist.

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Natürlich muss ein Multimedia-Notebook auch ein entsprechendes Lautsprecher-System besitzen. Acer greift auf keinen namhaften Hersteller zurück, setzt dafür aber auf Dolby Virtual Surround –zwar gibt es fünf Chassis, diese sind aber natürlich alle im Notebook verbaut. Die Klangqualität ist gut, wenn auch nicht überragend. Insbesondere der Bass kann vom großen Volumen des Gehäuses profitieren, was in einem satten Sound mündet.

 


Als Vergleichsbasis ziehen wir in diesem Review ASUS‘ Gaming-Notebook G73J heran. Dieses recht kleine Vergleichstestfeld liegt darin begründet, dass wir aktuell dabei sind, unseren Katalog an Notebook-Benchmarks zu erweitern. Nur so können wir eine einheitliche Vergleichsgrundlage gewährleisten. Wir sind aber natürlich darum bemüht so schnell wie möglich wieder umfangreiche Vergleichstabellen zu bieten.

 

Traditionell eröffnen wir unseren Benchmark-Parcours mit 7Zip und Cinebench. Hier zeigt die aktuelle 32-nm-Generation, dass sie hinsichtlich der Performance auf der ganzen Linie punkten kann, auch wenn es sich bei der verwendeten CPU sicherlich nicht um ein High-End-Derivat handelt. Der Nomenklatur folgend ordnet sich der verwendete 430M etwas hinter dem 520M ein – ausreichend ist die Leistung für tägliche Anwendungsbereiche aber auf jeden Fall.

 



Die verbaute Festplatte kann sich für ein Modell mit 5400 rpm gut in Szene setzen, unterliegt aber dennoch dem G73, das auf eine HDD mit der gleichen Rotationsgeschwindigkeit setzt.

Keine Überraschungen gibt es hinsichtlich des Speicherdurchsatzes. Hier liegt unser Testkandidat auf einem Level mit den ähnlich ausgestatteten Konkurrenten.

 



Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion. Da es sich um einen reinen DirectX-11-Benchmark handelt, können auch nur entsprechend kompatible Karten darauf getestet werden.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

 


World in Conflict

Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

 


Call of Juarez:

Call of Juarez ist ein erstklassiger Western-Shooter aus dem Hause Ubisoft, der bislang Seinesgleichen sucht. Mit viel Liebe zum Detail besticht der Shooter aus dem Jahre 2006 unter Verwendung von Techlands Chrome-Engine in erster Linie durch seine einzigartige Grafik und die atemberaubende Atmosphäre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des flüchtenden Billy und des prügelnden Predigers Ray und erlebt ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art. Nutzen Sie Pferde zur Fortbewegung auf weitläufigem Gelände, lassen Sie sich im Mehrspielermodus vom Goldfieber packen, erleben Sie klassische Revolverduelle und befreien Komplizen aus dem Gefängnis. Call of Juarez bietet einfach alles, was es für einen standesgemäßen Western braucht und zeigt als eins der ersten Games - nach einem Update - welche Möglichkeiten die DirectX-10-API bietet. In einem Anspruchsvollem Benchmark-Tool lassen sich diese Effekte bestaunen.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Resident Evil 5:

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

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Subjektive Bewertung + iColor Display:

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Dass die FullHD-Auflösung gut mit einer Diagonalen von 18,4 Zoll harmoniert, das haben wir schon mehrfach gesehen. So bietet das Panel ein gestochen scharfes Bild, das eine recht natürliche Farbgebung vorweisen kann. Erfreulich ist zudem, dass das Panel mit einer ungewohnt großen Blickwinkelabdeckung aufwarten kann – hier schwächeln viele Notebooks. Gerade dann, wenn das Notebook zur Filmwiedergabe im kleinen Kreis genutzt werden soll, ist das natürlich sehr angenehm. Die Oberfläche des Panels ist recht stark verspiegelt – wie eingangs aber bereits erwähnt, gibt es hier aktuell nur wenige Alternativen.

Helligkeit, Ausleuchtung und Kontrast:

Die von uns ermittelte maximale Helligkeit beträgt 218 cd/m², was für den Indoor-Einsatz ausreichend ist. Gerade dann, wenn das 8942G aber doch einmal außerhalb der heimischen vier Wände genutzt werden soll – und wenn es sich dabei auch nur um den heimischen Balkon handelt, wären weitere Reserven jedoch wünschenswert – rund 250 cd/m² sollten es dann schon sein. Auf einem normalen Niveau befindet sich die Ausleuchtung, die bei 84,4 Prozent liegt – Unterschiede in der Leuchtkraft fallen in der Praxis so nicht auf. Etwas mager fällt hingegen das Kontrastverhältnis aus, das beträgt 272,5:1. Subjektiv kann dieser Wert zwar etwas durch das Glare-Type-Panel abgefangen werden, ASUS G73 hat hier die Nase aber ganz eindeutig vorn.

 


Soundqualität:
Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.06, -0.11 Very good
Noise level, dB (A): -71.6 Average
Dynamic range, dB (A): 71.5 Average
THD, %: 0.131 Average
IMD + Noise, %: 0.265 Average
Stereo crosstalk, dB: -64.3 Average
IMD at 10 kHz, %: 0.332 Average

Zu den vollständigen Messergebnissen

Acer setzt auf einen OnBoard-Codec aus dem Hause Realtek. Unsere Messungen mit dem Rightmark-Audio-Analyzer attestieren der verbauten Sound-Einheit durchschnittliche Ergebnisse. Da aktuelle Mainboards in der Regel mit sehr hochwertigen Codecs aufwarten können, hätten wir uns hier ein klein wenig mehr erwartet.

Akkulaufzeit:

Wieder einmal zeigt sich das zweischneidige Schwert der Arrandale-CPUs. Während die Stromsparmechanismen und die 32-nm-Fertigung im Idle recht gut greifen und unserem Testkandidaten damit eine recht lange Akkulaufzeit von 194 Minuten bescheren, bricht die Laufzeit im Last-Betrieb deutlich ein. Die Auswirkungen auf den Alltag sollten allerdings recht gering ausfallen, da davon auszugehen ist, dass das 8942G ohnehin in den meisten Fällen stationär eingesetzt wird.

Temperatur-Entwicklung:

Es war nicht anders zu erwarten: Das vergleichsweise voluminöse Gehäuse sorgt dafür, dass sich das gesamte System auch unter Last nicht sonderlich aufheizt. Noch dazu ist es sehr angenehm, dass die Lüfter im Idle nur selten wahrnehmbar sind und auch unter Last als geräuscharm beschrieben werden können. So gehört das 8942G ohne Zweifel zu den leiseren Geräten.

 


Acer gelingt es mit dem 8942G erneut ein respektables Multimedia-Notebook auf die Beine zu stellen, das in diesem Fall noch dazu mit einem ansprechenden Preis-Leistungsverhältnis daherkommt.

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Auch zwei Jahre nach der Einführung der Gemstone-Blue-Reihe können Acers-Gehäuse noch immer überzeugen. Sie sind modisch schick, bieten eine sehr gute Verarbeitung und können dank der guten Tastatur, des Multitouch-Trackpads und des zusätzlichen Multimedia-Pads mit einer komfortablen Bedienung aufwarten.

Keine Abstriche müssen zudem bei der Leistung in Kauf genommen werden, was ein Verdienst der durchdachten Hardware-Ausstattung ist. Auch wenn das 8942G so nicht mit der aktuellen Gaming-Konkurrenz mithalten kann, für normale Anwender bietet die Mischung aus Core i5 und Mobility Radeon HD5650 mehr als genügend Leistung, um nur in den wenigsten Fällen in Bedrängnis zu geraten.

Unproblematisch gibt sich das 8942G auch hinsichtlich aller weiteren Tests, denn sowohl die Akkulaufzeiten, als auch die Wärmeentwicklung passen. Einzig das Display ist ein klein wenig zu dunkel für den Outdoor-Einsatz und fällt zudem messtechnisch sehr kontrastarm aus. Da das große Display ansonsten aber eines der Highlights von Acers Maxi ist, sollte man hier dringend nachbessern, sodass sich auch die Anzeige auf dem hohen Niveau des restlich Bundles einfindet.

Das 8942G bietet eine ansprechende Symbiose aus einem schicken und hochwertigen Gehäuse und einer durchdachte Hardwareausstattung – mit Hinblick auf den Preis, ist uns das einen Preis-Leistungs-Award wert.

Positive Aspekte des Acer Aspire 8942G:

Negative Aspekte des Acer Aspire 8942G:

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