Asus Xonar D2X

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581bigteaser_100Nach langen Jahren der Dominanz von Creative tut sich wieder etwas auf dem Soundkarten-Markt. Den Anfang machte Mitte 2007 Razer, die mit der Barracuda AC1 den Mut aufbrachten, eine eigene Gaming-Soundkarte vorzustellen und der mächtigen X-Fi-Konkurrenz entgegenzutreten. Kurz darauf stellte auch Asus seine erste Soundkarte vor. Die Xonar D2 konnte von Beginn an mit einem sehr detailreichen Klangbild und einem High-End-Aufbau überzeugen und erhielt unseren Excellent-Hardware-Award. Den Abschluss dieser jüngsten Entwicklung stellt bislang Auzentechs X-Fi Prelude dar, die wir vor kurzem in einem Test vorstellten. Nun ist Asus mit seiner zweiten Xonar zurück. Diese hört auf den Namen Xonar D2X und unterscheidet sich von ihrem Vorgängermodell in erster Linie durch ihren Anschluss. Anders als bei einem Großteil aktueller Soundkarten besitzt die D2X ein PCI-Express-Interface.

 

Augrund ihrer hervorragenden Klangeigenschaften verdient sich die Xonar D2X, genau wie Asus' PCI-Version Xonar D2 einen Excellent-Hardware-Award.

 

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Leser unserer Hardwareluxx [printed] werden die Xonar D2X schon kennen, denn in Ausgabe 02/2008 präsentierten wir die Karte bereits in einem Kurztest. Für einen ausführlichen Test fehlte uns zu diesem Zeitpunkt leider die Möglichkeit, da uns das Testmuster kurz vor Redaktionsschluss erreichte. In unserem Shortcut versprachen wir aber, einen ausführlichen Test nachzuliefern. Dieses Versprechen wollen wir nun einlösen.

Bevor aber mit dem eigentlichen Test beginnen wollen, hier erst einmal die Eckdaten der Xonar D2X

 

Auf den ersten Blick bietet die Xonar wenig Außergewöhnliches. Wie so oft befinden sich aber auch bei dieser Karte die Besonderheiten unter der Haube.

Ab der nächsten Seite widmen wir uns dem Aufbau der Xonar D2X.


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Nobel und schick. Das sind mit Sicherheit die Begriffe, die vielen Lesern einfallen, wenn sie die Xonar zum ersten Mal sehen. Erreicht wird dieser Effekt durch ein EMI-Shield aus gebürstetem schwarzem Aluminium. Laut Asus hat das EMI-Shield aber nicht nur einen optischen Zweck, sondern soll die verbaute Elektronik in erster Linie vor störender Fremdeinwirkung schützen. Hinlänglich bekannt ist der Effekt, wenn ein Handy in der Nähe des PCs liegt und ein Anruf oder eine SMS hereinkommt. Von solchen störenden Effekten blieben wir beim Einsatz der Xonar verschont, ob sich das EMI-Shield aber wirklich positiv auf den Klang auswirkt, bleibt fragwürdig.

 

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Als Soundprozessor kommt ein Chip namens Asus AV200 zum Einsatz. Es ist aber davon auszugehen, dass es sich dabei nicht um eine Eigenentwicklung handelt, sondern dass ein C-Media-Chip umgelabelt wurde. Diesen Weg ging zuletzt auch Razer bei seiner Soundkarte Barracuda AC1. Die Neuentwicklung eigener Soundchips würde den Preis der ohnehin nicht gerade günstigen Soundkarte sicherlich noch einmal deutlich in die Höhe treiben. Auch ist davon auszugehen, dass ein Riese der Branche, wie es Asus ist, C-Media-Chips günstig einkaufen kann, da diese ebenso auf zahlreichen Motherboards zum Einsatz kommen.

 

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Die Xonar D2X besitzt anders als ihr Schwester-Modell einen externen Stromanschluss. Dieser ermöglicht eine bessere Stromversorgung, als es über den PCI-Express-Slot möglich wäre. Das hat in der Theorie gerade bei hohen Lautstärken einen Vorteil und soll der Xonar D2X eine höhere Dynamik bescheren. Ob sich diese Aufwertung in einem direkten Vergleich zwischen Xonar D2 und Xonar D2X bemerkbar macht, wird unser Hörtest zeigen.

 

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Das Anschlussblech der Xonar offenbart auf den ersten Blick wenig Besonderes, bietet aber dennoch genügend Buchsen um 8-Kanal-Analgen und zeitgleich zwei analoge Eingabegeräte zu verbinden. Die beiden coaxialen Digital-Buchsen, je ein Ein- und ein Ausgang sind dabei noch unbenutzt. Somit ist die Xonar Creatives X-Fi-Karten ohne externes Bay überlegen, die lediglich einen „Flexi-Jack“ getauften Anschluss besitzen, der wahlweise als analoger Eingang oder digitaler Ausgang arbeitet.

 

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All denjenigen, denen die vorhandenen Buchsen nicht ausreichen, spendiert Asus noch eine Zugabe. Auf einem zusätzlichen Blech, das sich im Lieferumfang befindet, wird ein weiterer Anschluss zur Verfügung gestellt. Dieser ermöglicht den Anschluss von MIDI-Geräten, was die Xonar in erster Linie für Hobby-Musiker interessant machen dürfte. Um Verwechslung beim Anschluss trotz vergoldeter Buchsen zu vermeiden, bedient sich Asus eines so einfachen, wie auch genialen Tricks. In den vergoldeten Anschlüssen sitzen zusätzlich kleine LEDs, welche für eine farbliche „Markierung“ sorgen. Einzig ein ewig leuchtender Schein hinter dem PC ist an diesem Konzept zu bemängeln.

 

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Wie Auzentech legt auch Asus seiner Soundkarte sehr praktische Adapter für die Digital-Anschlüsse bei. Diese sorgen dafür, dass ohne großen Umstand auch optische Digitalkabel angeschlossen werden können.
Auch auf der nächsten Seite widmen wir uns noch einmal dem Aufbau der Xonar D2X.


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Nach Abnahme des EMI-Shields offenbart sich ein Aufbau, der auf den ersten Blick wenig mit dem einer gewöhnlichen Soundkarte zu tun hat. Anders als Auzentech baut Asus aber nicht auf auswechselbare Teile. Auffällig ist in erster Linie die hochwertige Stromversorgung, die Asus verbaut hat.

 

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Im Wandler-Bereich verlässt sich Asus ganz und gar auf Namen, die hHochklassiges erwarten lassen. Neben Cirrus Logic, die auch für Creative-Karten Bauteile liefern, ist es insbesondere Burr Brown, die im Gedächtnis hängen bleiben. So setzt Asus für die AD-Wandlung einen Cirrus Logic CS5381 ein, für die DA-Wandlung ist Burr Browns PCM1796 verantwortlich.

 

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Wie unsere Vergleichsbilder zeigen, unterscheidet sich die PCI-Express-Version nur minimal von der älteren PCI-Variante. Änderungen gib es in erster Linie im Bereich der Stromversorgung, was aufgrund des zusätzlichen Stromanschlusses nur wenig überraschend ist. Weiterhin unterscheiden sich die beiden Modelle durch einen Bridge-Chip, den Asus auf der PCI-Express-Karte verbaut hat. Alle weiteren relevanten Baugruppen befinden sich am gleichen Ort wie bei der Xonar D2 und sind identisch bestückt.

Nachdem wir uns bislang ausschließlich mit der Hardware befasst haben, steht im Folgenden das Zubehör und der Treiber auf dem Programm.


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Dass Asus auf ein umfangreiches Zubehör-Paket setzt, zeigt sich schon an den beiliegenden Kabeln. Neben digitalen Kabeln und einem Klinken-Kabel liegen sogar vier Klinke-Cinch-Kabel bei. So ist es kein Problem, die Soundkarte mit dem Mehrkanaleingang eines Receivers zu verbinden.

Treiber:

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Auch wenn davon auszugehen ist, dass Asus bei seinen Xonar-Karten auf einen C-Media-Chip setzt, so gibt es doch einen Asus-eigenen Treiber. Dieser präsentiert sich übersichtlich, da zunächst nur die wichtigsten Informationen preisgegeben werden. Dank sich auf Knopfdruck erweiternder Menüs findet man sich schnell zurecht.

Asus‘ Treibermodell kann aber nicht mit Creatives X-Fi Treiber mithalten. Sowohl in Sachen Bedienung als auch in Sachen Funktionsumfang zeigt sich die Konkurrenz hier deutlich überlegen. Da auch Auzentech auf Creatives Treibern aufbauen kann, ist auch die Prelude der Xonar einen Schritt voraus. In einem Punkt kann sich die Xonar dann aber doch von ihren direkten Konkurrenten von Auzentech und Creative absetzen – anders als genannte Karten unterstützt die Xonar Dolby Digital Live! und zusätzlich ebenso DTS Connect. Soundstreams können so in Echtzeit in Dolby-Digital- respektive DTS-Streams encodiert werden und anschließend von einem Surround-Decoder, wie sie z. B. handelsübliche Heimkino-Receiver besitzen, wieder decodiert werden.

Weniger begeistert werden indes Spieler sein. Wie es momentan leider üblich ist, beherrschen Karten mit C-Media-Chips oder darauf basierenden Sound-Prozessoren noch kein EAX 5.0. Somit bleiben die Vorteile von Creatives jüngster Version seines Sound-Standards Anwender verwehrt – für Gamer eigentlich ein Ausschlusskriterium.

 

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Umfangreich gestaltet Asus auch das beiliegende Software-Paket. Zwar fehlt es auch der Xonar an spielbarem Material, wer kreativ tätig werden möchte oder die abendliche Zerstreuung bei einer DVD sucht, wird aber bestens bedient.
Der Software-Lieferumfang im Detail:

Auf der nächsten Seite geht es weiter mit unseren Leistungsmessungen.


Rightmark:

 

 

 

 

Besser geht es kaum. In beinahe jeder unserer Messungen wartet Asus’ Premium-Soundkarte mit einem „Excellent“ auf. Damit ist die Xonar D2X, die beste Soundkarte, die wir bislang mit Rightmark vermessen haben. Messtechnisch steht somit besten Klangbewertungen nichts mehr im Wege.

Benchmarks:

Testsystem: Intel Core2 E6400, Asus P5B E Plus, 2 GB Super Taltent DDR2-1000, GeForce 7800GT

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Ein Blick auf unsere Benchmarkmessungen offenbart wenig Überraschendes. Dass die Xonar D2X nicht an die starke X-Fi-Konkurrenz heranreichen kann, sollte indes niemanden wirklich verwundern. Genau so wenig ist es verwunderlich, dass die Xonar D2X auf einem Leistungslevel mit der Xonar D2 und der Razer Barracuda AC1 liegt. PCI-Express ist also auf dem Soundkarten-Markt nach wie vor leistungstechnisch nicht relevant, so dass eine entsprechende Karte nur Sinn macht, wenn die PCI-Slots des Boards bereits von anderen Geräten belegt wird.

Den Einbruch der Frameraten bei unserem FEAR-Test konnten wir uns bis Abschluss dieses Tests nicht erklären. Es ist aber davon auszugehen, dass es sich hierbei um Treiberprobleme handelt.

Nach den synthetischen Messungen kommen wir auf der nächsten Seite zur Klangbeurteilung der Xonar D2X.


Zunächst möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei unseren Klangtests um eine rein subjektive Einschätzung handelt. Jeder Hörer nimmt Töne anders war und kann daher andere Klangeindrücke als „besser“ bzw. „schlechter“ einstufen. Wichtig ist ebenso, unsere Klangtests in Relation zu den verwendeten Boxensystemen zu setzen. Getestet werden alle Soundkarten zwar mit mehreren Boxensystemen, die unterschiedliche Klang-Eigenschaften besitzen, in den eigenen vier Wänden kann eine Kombination aber noch einmal gänzlich anders klingen.

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Dass die überarbeitete Xonar alles andere als schlecht klingen kann, war uns bereits vor unserem Hörtest klar. Schon die Xonar D2 konnte in unseren Hörtests Höchstwertungen einstreichen und die PCI-Express-Variante ist schließlich fast baugleich.
Wie üblich stand auch bei der Xonar D2X zunächst „Forgiven not forgotten“ auf dem Spielplan. Wie bereits ihr Vorgängermodell, aber auch Auzentechs X-Fi Prelude, verwöhnt die D2X bereits ab dem ersten Geigenstrich mit einem ungemein präzisen und luftigen Klangbild, ohne bei gesteigerten Lautstärken aufdringlich zu klingen. Dieser durch und durch positive erste Eindruck ändert sich auch dann nicht, wenn erstmals die Drums zum Einsatz kommen und Andrea Corr zum Mikrofon greift. So verharren Instrumente und Sänger fest an ihren Plätzen und es lassen sich etwaige Ortswechsel bestens nachvollziehen. Verglichen mit mancher Konkurrenzkarte wirkt das Schlagzeug aber merklich schlanker – bei den Corrs mag das zwar weniger auffallen, bei Musikmaterial, das stärker auf Tieftonanteile setzt, verkaufen sich andere Karten etwas besser – meist aber bei einer schlechteren Auflösung des Hochtonbereichs.

Viel Spaß bereitet die Xonar D2X aber nicht nur bei der Musikwiedergabe, sondern auch bei Filmen respektive Mehr-Kanal-DVDs. Das Klangbild wirkt sehr geschlossen und homogen, was es dem Zuschauer gut ermöglicht vollends in das Geschehen einzutauchen – einen nicht unerheblichen Anteil leisten hier aber unsere verwendeten Surround-Sets Creative S750 und Teufel Concept F. Sowohl bei Dolby Digital als auch bei DTS lieferte die Karte eine überzeugende Vorstellung ab.

Der relativ schlanke Bassbereich passt zwar gut zur extrem präzisen Darstellung des Hochtonbereichs, könnte aber ab und an ein wenig dominanter sein. Gerade bei Filmen, aber auch bei der Wiedergabe von Spielen wünscht man sich immer wieder einen etwas dominanteren Bass. Eine Kombination mit einem von Haus aus basslastiger abgestimmten Set wie Logitechs G51 liegt hier auf der Hand.

 

Vergleiche mit der direkten Konkurrenz:

 

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Abgesehen von einem anderen Steckplatz und einem zusätzlichen Stromanschluss unterscheiden sich die beiden Xonar-Karten nicht im Geringsten. Besitzer einer Xonar D2 müssen also nicht umrüsten. Für Interessenten, die sowohl für die PCI-Express-, als auch für PCI-Version Platz finden, ist es ratsam zuerst nach dem Preis der verfügbaren Karten zu schauen, anschließend auf den Steckplaztz.

 

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Auzentechs X-Fi Prelude ist zur Zeit die Karte, an der sich die Konkurrenz messen lassen muss. Dank X-Fi-Chip bietet sie eine sehr gute Spieleleistung und kann dank eines sehr hochwertigen Aufbaus auch klanglich problemlos mit den Xonar-Geschwistern mithalten. Aufgrund eines etwas griffigeren Basses ist es im Endeffekt aber reine Geschmackssache, welche Karte man bevorzugt.

 

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Natürlich baut auch Creatives Karte auf dem leistungsfähigen X-Fi auf. Für Spieler ist also auch diese Karte gegenüber der Xonar im Vorteil. Klanglich kann die teuerste Original-X-Fi nicht mit der Xonar mithalten, so dass es sich hier lohnt abzuwägen. Eingangsseitig ist die Elite Pro der Xonar dank externem Bay aber deutlich überlegen.

 

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Wie die Xonar baut auch Razers Barracuda AC1 auf einem umgelabelten C-Media-Chip auf, kein Wunder also, dass die Karten in unseren Leistungsmessungen dicht beieinander liegen. Klanglich ist die Xonar der AC1 deutlich überlegen, was insbesondere am feiner aufgelösten Hochtonbereich liegt. Interessant ist die Barracuda aufgrund ihres Razer-eigenen HD-DAI-Anschlusses in erster Linie für Besitzer weiterer Razer Audio-Hardware.

Auf der nächsten Seite kommen wir zu unserem abschließenden Fazit.


Wie die bereits ausgezeichnete Xonar D2 überzeugt auch die Xonar D2X auf der ganzen Linie, denn Asus’ Premium-Karte produziert Sound auf höchstem Niveau, ist aber nicht gerade als günstig zu bezeichnen.

 

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Für all diejenigen, die auf der Suche nach einer hervorragenden Soundkarte für den PCI-Express-Slot sind, ist die Xonar D2X momentan die erste Wahl. Das liegt vor allem an ihrem vorzüglichen Klang, der insbesondere im Hochtonbereich mit zum Besten gehört, was Consumer-Soundkarten zur Zeit hergeben. Eine Konkurrenz stellt momentan nur Auzentechs X-Fi Prelude dar, die den noch einmal etwas griffigeren Bass bietet. Welche Klangeigenschaften aber bevorzugt werden, liegen letztendlich voll und ganz im Ermessen des Hörers.

Da die Karte der X-Fi-Konkurrenz in Sachen Leistung unterlegen ist und noch kein EAX 5.0 beherrscht, empfiehlt sich die Xonar in erster Linie für PCs von Gelegenheitsspielern. Dank einer umfangreichen Formatunterstützung ist die Xonar aber geradezu prädestiniert für den Einsatz in einem Media-PC.

Positive Aspekte der Xonar D2X:

Negative Aspekte der Xonar D2X:

Augrund ihrer hervorragenden Klangeigenschaften verdient sich die Xonar D2X, genau wie Asus' PCI-Version Xonar D2 einen Excellent-Hardware-Award.

Award

 

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