Soundkarten-Roundup: 6 Modelle im Test

Veröffentlicht am: von

Bisher haben wir bei Hardwareluxx beinahe alles getestet, was man in einen PC einbauen kann. Allerdings sind Soundkarten dabei bis jetzt immer vernachlässigt worden, da es hier sehr schwierig ist, einen qualitativ hochwertigen Vergleich zu etablieren. Diesen Missstand wollen wir nun aber beseitigen. Auf den nächsten Seiten werden wir uns einigen aktuellen Surround-Soundkarten widmen. Mit von der Partie sind Soundkarten von Audiotrak, TerraTec und Creative Labs, die wir zusammen mit einer Profisoundkarte von E-MU begutachten wollen.

Mit von Partie sind die Audiotrak Maya 5.1, die Audiotrak Maya 7.1, die TerraTec Aureon 7.1 Universe, die TerraTec Aureon 7.1 Firewire, die Terratec Aureon 5.1 USB und die Creative Labs Audigy 2 ZS Platinum Pro. Betrachtet man einmal die Namen der Karten, weiß man was für eine Stunde im Soundmarkt geschlagen hat. Bis auf die Creative Karte tragen alle Karten das unterstützte Surround Format mit im Namen. Aber auch die Audigy 2 ZS Platinum Pro unterstützt natürlich den modernen Raumklang, und zwar mit acht Kanälen. Hier fällt einem schon der nächste Trend der Branche auf. War vor zwei Jahren noch 5.1 das Maß der Dinge, unterstützen nun schon 2/3 der getesteten Karten das modernere 7.1 Verfahren. Ob die aktuellen Soundkarten halten, was sie versprechen, werden wir auf den kommenden Seiten zeigen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Zusammen mit den mehr oder weniger teuren Soundkarten aus dem Consumer-Bereich werfen wir aber auch einen Blick auf die E-MU 1820, einer Profisoundkarte, die qualitativ über alle dem liegen soll, was die Consumer-Karten bieten. Die E-MU-Karte wird weiterhin aufgrund ihrer exzellenten Aus- und Eingänge die Referenz darstellen und die Messungen der anderen Consumer-Karten analysieren.

Da sich in der letzten Zeit im Surround Markt aber einiges getan hat wollen wir auf den kommenden Seiten zuerst einmal erläutern, was es im Augenblick überhaupt für Surround Formate gibt.


Lexikon: Surround Formate:

Früher war alles viel einfacher, Dolby Digital war gleichbedeutend mit digitalem Surround Sound. In den letzten Jahren sind aber einige andere Formate und Nachfolgeformate auf den Plan getreten. Um ein bisschen Licht in das Dunkel der Surroundformate zu bringen wollen wir auf den kommenden Seite erst einmal zeigen was momentan überhaupt für Surround Formate "In" sind.

Dolby Digital, oder auch AC3, ist die Weiterentwicklung des allseits bekannten analogen Dolby Surround Formats, dass von den Dolby Laboratories in San Francisco entwickelt wurde. Dolby Digital wurde Anfang der 90er bekannt, als es mit dem Aufkommen der Multiplex Kinos weltweit in die Kinosäle einzog. Dolby Digital unterstützt sechs von einander unabhängige Kanäle, die einzeln angesteuert werden können und den vollen Frequenzumfang von 20Hz bis 20.000 Hz wiedergeben können. Die fünf Lautsprecher wie folgt unterteilt: zwei Lautsprecher werden vorne links und rechts positioniert, ein Lautsprecher, der Center-Speaker, wird vorne in der Mitte positioniert, er dient hauptsächlich zur Stimmwiedergabe, und zwei Lautsprecher, die Rear-Speaker oder Effekt Lautsprecher werden links und rechts hinter dem Zuschauer positioniert. Zusätzlich gibt es noch den .1 Kanal, den Subwoofer Kanal. Er gibt die tiefsten Frequenzen wieder. Besonders häufig kommt er bei heftigen Explosionen zum Einsatz. Dolby Digital findet man heutzutage auf allen Film- und Musik-DVDs und in letzter Zeit auch immer häufiger auf Computerspielen. Besonders intensiv soll Dolby Digital beim kommenden Blockbuster Doom III verwendet werden.

Dolby Digital EX ist die Weiterentwicklung des Dolby Digital Standards. Dolby Digital EX ist ein 7.1 kanaliges Surround Format. Es kam erstmals bei Star Wars Episode I "The Phantom Menace" zum Einsatz, da sich George Lucas wünschte, eine Raumschiff über das Publikum hinweg von vorne nach hinten fliegen zu lassen. Bei Dolby Digital EX ist vorgesehen, dass der Zuschauer einen oder zwei Lautsprecher, den bzw. die Surround Center, hinter sich aufstellt. Vom Prinzip her funktioniert Dolby Digital EX genau so wie Dolby Digital, nur das die beiden Surround Center Kanäle nicht diskret angesprochen werden können, da diese von Dolby nicht vorgesehen waren. Sie werden mittels einer Matrix Schaltung aus den normalen Dolby Digital Surround Kanälen generiert. Informationen die in beiden Kanälen zu gleichen Anteilen vorkommen, werden über den/die Surround Center wiedergegeben. Der Nachteil dieses Verfahrens liegt darin, dass der Surround Center Kanal vom Frequenz Umfang her beschnitten ist und nicht bis in die tiefsten Frequenzen herab geht. Des weiteren gibt es auch nur einen rückwärtigen Center Kanal. Dolby empfiehlt zwar, zwei Lautsprecher für eine geschlossenere Surround Kulisse auf zu stellen, aus beiden Lautsprechern kommt allerdings das gleiche. Man sieht also, die Bezeichnung 7.1 ist hier Augenwischerei. Zu erwähnen wäre noch das Dolby Digital EX zu Dolby Digital abwärtskompatibel ist. Es kann also ein in 7.1 kodierter Film auch mit 5.1 Hardware wiedergegeben werden. Lediglich die rückwärtigen Kanäle bleiben dabei natürlich auf der Strecke.

DTS ist das Konkurrenzprodukt zu Dolby Digital. Es kam 1992 mit Steven Spielbergs Film "Jurassic Park" erstmals in die Kinos. Bis sich DTS dann durchsetzen konnte dauerte es aber noch eine ganze Weile. Im Kino liegt der Unterschied zu Dolby Digital darin, dass die Tonspur nicht wie bei Dolby Digital auf dem Filmmaterial gespeichert ist, sondern auf einer extra CD mitgeliefert wurde. Es basiert genauso wie Dolby Digital auf sechs diskret ansprechbaren Kanälen, die genau so aufgebaut sind wie bei Dolby Digital. Technisch gesehen liegt der Unterschied hier eher im Detail. Im Gegensatz zu Dolby Digital werden bei DTS die Informationen nicht auf 468 KB/s komprimiert, sondern 768 KB/s oder sogar nur auf 1576 KB/s komprimiert. Rein rechnerisch ist DTS somit der Konkurrenz von Dolby überlegen. Für den Heimgebrauch ist dieser Vorteil allerdings schon wieder eingeschränkt, da es weltweit nur eine Handvoll an DVDs mit 1576 KB/s DTS gibt. Zu erwähnen währen hier die amerikanischen Erstauflagen der Universal Filme, die allerdings nur eine DTS Tonspur besaßen, einige asiatische DVDs und einige Musik DVDs.

Mit der Erweiterung auf 7.1 Kanäle konnte DTS zum ersten Mal einen klaren Vorteil gegenüber der Konkurrenz von Dolby verbuchen. Es gibt zwar das einfache DTS ES Format, bei dem wie bei Dolby Digital EX die rückwärtigen Kanäle per Matrixschaltung generiert werden, aber es gibt auch das DTS ES DISCRETE Format. Bei diesem Format kann der DTS Standard seinen Vorteil, nicht auf 6 Kanäle beschränkt zu sein wie Dolby Digital, voll ausschöpfen. Es können bei DTS ES DISCRETE alle 8 Kanäle diskret angesprochen werden. Sie besitzen also den vollen Frequenzumfang. Zusätzlich müssen die rückwärtigen Kanäle nicht per Matrix generiert werden. Im PC Segment gibt es bis jetzt noch keine Soundkarten, die DTS ES DISCRETE dekodieren können.

Der DVD Audio Standard ist eindeutig etwas für Freunde des High Fidelity Klangs. Wer sich durch die Datenkomprimierung von Dolby Digital und DTS abschrecken lässt, aber auf Surround Klang nicht verzichten will, wird hier glücklich. Eine DVD Audio besitzt eine maximale Qualität von 192kHz Abtastrate und einer Wortbreite von 24bit. Somit ist sie einer gewöhnlichen Audio CD, die eine Abtastrate von 44.1 kHz und eine Wortbreite von 16bit Aufweist, um einiges überlegen. Da aber auch eine DVD nur eine begrenze Speichermenge besitzt, ist die maximale Klangqualität nur bei Stereo-Aufnahmen möglich. Bei Surround-Aufnahmen ist es allerdings möglich, die Qualität für die verschiedenen Kanäle zu variieren. So können bei einer DVD Audio die Frontkanäle zum Beispiel eine Abtastrate von 96 kHz und eine Wortbreite von 24bit bekommen, wohin gegen die rückwärtigen Kanäle mit 44.1 kHz und 16bit kodiert werden können. Dies wird beispielsweise gerne bei Live Aufnahmen gemacht, da die Surround Kanäle nur die Resonanz des Publikums wiedergeben müssen. Dabei fällt es nicht auf, wenn die Qualität etwas beschnitten wird. Seit Einführung der Audigy 2 kann man DVD Audio Medien auch am PC wiedergeben. Ob dies allerdings sinnvoll ist, sei einmal dahin gestellt. Um die Vorteile der DVD Audio voll auszunutzen, benötigt man sehr hochwertige Komponenten und Verarbeitungswege. Gewöhnlicherweise besitzt man am PC allerdings nicht die nötigen Komponenten.

THX wurde 1982 bei der Premiere von George Lucas "Return of the Jedi" der Öffentlichkeit vorgestellt. THX stellt einen Anforderungskatalog an Kinos dar. In dem THX Katalog werden grundlegende Eigenschaften, wie die Beschallung, die Bildqualität, die Sitzposition etc. eines Kinos festgelegt. So soll dem Zuschauer ermöglicht werden, den Film genauso zu sehen, wie sich dies der Regisseur vorgestellt hat. Mit der weiten Verbreitung des Heimkinos begann dann der Siegeszug in die Wohnzimmer. Heute kann man beinahe alles, was man für ein Heimkino benötigt mit dem THX Logo kaufen. Allerdings beschränkt sich THX heute nicht mehr nur auf Kino und Heimkino Produkte. Man kann THX zertifizierte PCs, Soundkarten, Computerspiele und alles was das Herz begehrt mit THX Siegel kaufen. Beim Kauf von THX zertifizierten Produkten, vor allem bei Receivern, Boxensets und Soundkarten sollte man allerdings beachten, dass THX keine Garantie für guten Klang ist. THX zertifizierte Produkte erfüllen strenge Auflagen, wenn es um Messergebnisse geht, da der "Klang" allerdings subjektiv ist kann so kein "guter" Klang spezifiziert werden. Man sollte sich auf keinen Fall Produkte kaufen, nur weil sie ein THX Siegel besitzen, sondern diese vorher ausführlich probehören.

Die Environmental Audio Extensions wurden von Creative mit zusammen mit der Soundblaster Live eingeführt. Mit spezifischen Environments kann bei EAX ein Programmierer festlegen, wie etwas klingen soll, also zum Beispiel wie etwas in einem spezifischen Umfeld klingt, also wenn ein Fluss plätschert, eine Scheibe zerschossen wird oder wie ein Schuss zu klingen hat. Seit der Einführung sind einige Jahre vergangen und EAX hat sich quasi zum Standard entwickelt, wenn es um Raumklang am PC geht. In der Zwischenzeit sind wir bei EAX 4.0 Advanced HD angekommen, mit dem es möglich ist verschiedene Environments gleichzeitig wiederzugeben. Bei EAX 4.0 Advanced HD kann man also hören, wie vor einem ein Bach plätschert, hinter einem aber etwas ganz anderes passiert. Trotzdem finden beide Ereignisse in der korrekten, vom Programmierer festgelegten Umgebung statt.

Soviel zu den aktuell wichtigsten Standards - kommen wir jetzt zu unserem Testsystem.


Bevor wir mit unseren eigentlichen Tests beginnen, stellen wir hier ersteinmal unser Testsystem vor. Wichtig ist im Endeffekt hier weniger die Leistung des Rechners, sondern eher der Aufbau und die Durchführung der Messungen und das Soundequipment :

Verwendete Boxen:

Für die Stereotests kam ein Plantronics Audio90 Headset, so wie ein Klipsch Promedia 2.1 Boxenset zum Einsatz. Im Surroundbetrieb wurden die Soundkarten mit den Vorverstärkerausgängen eines Pioneer VSX D 2011 verbunden. Somit diente der PC als Vorstufe der Surroundanlage. Als Boxenset kam hier ein Canton Plus XXL Boxenset zum Einsatz.

Verwendete Software und verwendete Medien:

Zum einen führen wir subjektive Tests durch, bei denen wir uns charakteristische Szenen der oben genannten Medien herauspicken, um einen Vergleich anzustellen. Da wir bei diesem subjektiven Test zwar einiges über die Qualität der Produkte sagen können, aber Messungen objektiv nicht festzuhalten sind, messen wir in einem zweiten Schritt mit Rightmark Audio Analyser die Frequenzgänge der einzelnen Karten aus. Hierbei verwenden wir, um eine Vergleichbarkeit über alle Karten hinweg zu leisten, immer die E-MU 1820 als Referenz, sie gibt also entweder die Signale aus oder dient als Aufnahme-Quelle. Aufgrund der hohen Qualität der Karte sind hier die Störungen am geringsten, da Rightmark als Programm leider immer die Summe der Abweichungen aus dem Eingang und Ausgang zusammen bewertet. Nach mehreren Tests war jedoch klar, das die E-MU hier hervorragend arbeitet und für derartige Tests prädestiniert ist - sie hat brilliante Ein- und Ausgänge und ist somit hier fast nicht meßverzerrend.

Das Programm Rightmark Audio Analyzer misst die Qualität der Ein- und Ausgänge der zu testenden Karten. Hierzu verbinden wir die Ein- bzw. Ausgänge der zu testenden Karten mit dem Pendant an unserer Referenzkarte der EMU 1820 von Creative Professional. Zum Testen der Ausgänge haben wir jeweils die Ausgänge mit den Eingängen der Creative EMU verbunden. Zum Testen der Eingänge ließen wir von der EMU ein Signal ausgeben und verwendeten die zu testenden Eingänge. Rightmark ermittelt anschließend grundlegende Werte wie den Frequenzgang, die maximale Lautstärke des Eingang Signals und den Stereo Crosstalk.

Man muss allerdings bei der Benutzung des Programms darauf achten, immer die gleiche Referenzsoundkarte und Kabel zu verwenden. Ansonsten können Abweichungen auftreten, da immer die Qualität der Ein- und Ausgänge der Referenzkarte mit in das Ergebnis einfließen. Verwendet man nun eine andere Referenzkarte, lassen sich die Ergebnisse nicht mehr vergleichen. Gleiches gilt natürlich auch für das Kabel. Wir geben jeweils alle ermittelten Werte einer Karte bei verschiedene Abtastfrequenzen und Wortbreiten an.

Genauso wie alle anderen PC Komponenten können auch Soundkarten die Geschwindigkeit eines PCs beeinflussen. Aus diesem Grund haben wir uns im Anschluß an die qualitativen Tests noch an Vergleichstests bei der Performance gemacht.

Zunächst wollen wir uns aber aufgrund des Testsetups unserer Referenz widmen. Wir stellen zunächst die Karten einzeln dar, werden dann auf die subjektiven Tests eingehen. In einem späteren Vergleich zeigen wir dann die von Rightmark aufgenommenen Messungen.


Als nächstes wollen wir unsere Referenz vorstellen, die E-MU 1820 von Creative Professional. Sie ist eine Studio-Soundkarte und somit auf maximale Qualität der Eingänge so wie des Klanges ausgelegt. Da wir uns von einer solchen Karte sehr gute Ein- und Ausgänge erwarten, haben wir sie als Referenzkarte zum Test der Ein- und Ausgänge gewählt. Das eine solche Karte keine Surround-Formate unterstützt ist natürlich klar. Auch auf Spieleperformance ist sie nicht optimiert. Daher wird diese Karte nicht mit den anderen Karten verglichen und hat im Test eine Sonderstellung.

Nun aber genug der Vorrede. Zuerst einmal schauen wir uns an, was die Karte auf dem Papier für Anschlüsse und Daten hat.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Was sich alles im Karton befindet werden wir auf dem nächsten Bild sehen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Viel Zubehör ist nicht dabei. Da die EMU 1820 allerdings für einen Studioeinsatz konzipiert ist, verwundert dies nicht, denn in professionellen Studios würde man sich wohl kaum mit der Qualität von Standard-Kabeln zufrieden geben. Was genau dabei ist werden wir uns nun einmal anschauen.

Nachdem wir jetzt wissen, was alles bei der EMU 1820 dabei ist, machen wir jetzt mit der Hardware weiter.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die EMU 1820 verfügt über einen internen Eingang, so wie einen internen Ausgang. Zusätzlich besitzt sie noch zwei Anschlüsse für Slotblenden-Erweiterungen. Diese sind nicht im Lieferumfang enthalten, lassen sich aber nachkaufen. Man kann auch gut den Stromanschluss der Karte erkennen. Diesen hat sie auch nötig, denn das externe Rack will auch mit Strom versorgt werden. Außerdem kommt so auch bei größten Pegeln kein Stromengpass zustande, der die Qualität negativ beeinflussen könnte.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Das Anschlussfeld der Karte wird von digitalen Buchsen bestimmt. Auf der Karte befinden sich zwei optische, so wie zwei coaxiale Digitalanschlüsse. Je einmal als Ein- so wie als Ausgang. Zusätzlich befindet sich noch ein Firewire Anschluss auf der Karte. Damit die EMU 1820 auch mit dem externen Rack Verbindung aufnehmen kann, besitzt sie einen RJ45 Anschluss.

Das externe Rack beherbergt die meisten Anschlüsse. Es ist sehr gut verarbeitet. Das Gehäuse ist an nur einem einzigen Punkt mit der Masseleitung der Platine verbunden. Alle Ein- bzw. Ausgänge sind sind vom Gehäuse isoliert. All dies zeigt wie durchdacht die EMU 1820 ist.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der Front des Racks befinden sich zwei Mikrofon Eingänge, je ein Midi Ein- und Ausgang, so wie ein optischer Digitalausgang und ein Kopfhörerausgang. Letzter lässt sich über einen Lautstärkeregler steuern.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der Rückseite des Racks verliert man trotz der guten Beschriftungen auf Grund der Masse an Buchsen schnell einmal den Überblick. Es befinden sich vier Stereoausgänge (je 6,3mm Mono-Klinke oder 3,5mm Klinke), von denen einer ein Monitorausgang ist, so wie vier Stereo Eingänge, von denen einer ein Phono Eingang ist, auf der Rückseite des Racks. Damit aber noch nicht genug, zusätzlich gibt es noch je einen Midi Ein- und Ausgang auf der Rückseite. Somit ist man mit der EMU für alle Eventualitäten gerüstet.

Auf der nächsten Seite geht es der mitgelieferten Software weiter.


Studiomäßig geht es auch hier weiter :

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die der EMU 1820 beigelegten PatchMix DSP Software kann es problemlos mit jedem Mischpult aufnehmen. Nichts anderes wird auch mit der E-MU 1820 mitgeliefert, allerdings nur in digitaler Form. Die Software stellt ein virtuelles 12-kanaliges Mischpult dar, das einem realen in nichts nachsteht. Allerdings ist es genau so kompliziert zu bedienen. Man muss sich schon ein paar Tage Zeit nehmen, um sich mit den Grundfunktionen auseinander zu setzten. Damit man aber auch schneller mit dem Musikmachen beginnen kann, hat Creative bereits einige Voreinstellungen beigelegt. Diese sind immer wieder der Retter in der Not, wenn man einmal lange an den Mixern herum gespielt hat und nichts mehr geht.

Mit Hilfe der Software lassen sich alle Ein- und Ausgänge frei konfigurieren. Aber auch hier müssen wir warnen. Man kann so sehr viel verstellen. Ist dann einmal der Knoten geplatzt, kann man die EMU nach herzenslust konfigurieren. Es stehen einem alle Möglichkeiten offen, denn eingeschränkt wird man von der EMU auf keinen Fall.

Der Klang :

Die EMU klingt auf Anhieb genau so wie man es von einer Studiosoundkarte erwartet, nämlich ehrlich. Die Karte deckt jeden noch so kleinen Fehler der Test CDs sofort auf. Verwendet man allerdings entsprechend hochwertige Software, macht die EMU einfach nur Spass. Die Geige der Corrs klingt sehr losgelöst und fein. Die Stimmen und Instrumente verharren auf ihren Plätzen, es kommt zu keinem Übersprechen der Kanäle. Der Bass ist sehr konturiert und knochentrocken. Die gleichen Beobachtungen lassen sich auch bei der CD der Eagles machen. Alle Stimmen klingen sehr natürlich. Die Gitarren stehen wie angewurzelt im Raum. Alles in allem klingt die EMU sehr natürlich und macht immer Lust auf mehr.

Vergleichbar mit den anderen Karten des Tests ist die EMU nicht. Die ist eine sehr hochwertige Karte, die wir aufgrund der zahlreichen Anschlussmöglichkeiten, der sehr guten Software und dem super Klang jedem empfehlen können, der gerne Musik macht, mixt, produziert oder hört.

Nachdem nun bekannt ist womit wir die Karten überhaupt testen, fangen wir auf der folgenden Seite gleich mit dem Test an.


Unsere erste Karte im Test ist die Audiotrak Maya 5.1. Sie ist gleichzeitig die preiswerteste Soundkarte in unserem Testfeld. Hier zuerst einmal ein Überblick über die Funktionen und Anschlussmöglichkeiten der Karte :

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auch auf den Lieferumfang werfen wir einen Blick :

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Es ist bei der Audiotrak nur das Nötigste an Zubehör dabei, und das wäre:

Hier wäre es schön gewesen, wenn Audiotrak zumindest noch ein paar Kabel beigelegt hätte, um zumindest die optischen Laufwerke anzuschließen. Schließlich kauft man sich aber eine Karte nicht nur wegen dem Zubehör und Kabel sind in der Regel auch bei den optischen Laufwerken dabei, also schauen wir uns einmal die Karte an sich einmal genauer an.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf dem Bild kann man gut die drei internen Eingänge sehen. Zwei davon verkraften analoge Signale, der dritte ist der obligatorische digitale Eingang. So kann man ein optisches Laufwerk anschließen ohne dabei durch eine Digital-Analog Wandlung an Qualität zu verlieren.

Als nächstes widmen wir uns der Rückseite der Karte.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wie man sehen kann ist auf der Rückseite der Karte alles vorhanden, was man brauchen kann. Es gibt einen Digitalausgang, drei analoge Ausgänge, einmal für die Frontlautsprecher, einmal für die Rear Speaker und noch ein Paar für Center und Subwoofer. Zusätzlich gibt es noch ein Mikrofon und einen Stereo Eingang auf der Rückseite der Karte. Somit ist bis auf einen Gameport alles auf der Karte vorhanden, was man von einer soliden Einsteiger Surround Soundkarte erwarten kann. Allerdings muss dazu auch gesagt werden, dass nur die Creative Audigy 2 ZS Platinum Pro in unserem Test noch einen Game/Midiport mitbringt. Hieran sieht man wie sehr sich USB als Standard bei Game Controllern entwickelt hat.

Alle Ein- Ausgänge sind farblich gekennzeichnet, man weiß also sofort an welchen Anschluss welches Kabel gehört.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Hier kann man sehr schön den zentralen Chip sehen - wie auch der Treiber verrät, handelt es sich hier um einen C-Media-Chip. Leser unserer Mainboard-Tests werden ihn bereits kennen - der Hardware-DSP versteckt sich auch auf ein paar wenigen Motherboards, die nicht einen AC97-Codec verwenden, sondern diesen Chip über PCI anbinden. Er kann Sensaura 3D, Dolby Digital, DTS so wie EAX 1.0 und 2.0 verarbeiten. Auch hier gilt wieder, die kleine Audiotrak kann alles, was eine Surround-Soundkarte für den preisbewussten Kunden braucht, aber eben auch nicht mehr. Der Vorteil der PCI-Karte gegenüber der Version als Onboard-Sound ist in der Möglichkeit zu sehen, die Frequenzgänge besser zu isolieren und zu verarbeiten, als dies auf der engen Mainboardplatine möglich ist. Von den reinen Features her ist die Karte jedoch der Onboard-Lösung identisch.

Als nächstes auf dem Programm stehen die Treiber:


Nach der Installation der Karte meldet sich ein C-Media Installationsprogramm.

Installiert man die Karte zum ersten Mal kann man sich entscheiden, wie viele Boxen man verwenden möchte. Nach dem obligatorische Windows-Neustart wird einem bewährtes geboten.

Im mitgelieferten Mixer lassen sich alle interessanten Lautstärkeeinstellungen vornehmen. Die Optik des Mixers erinnert einen stark an die guten alten 468er Zeiten. Man kann zwar alles einstellen, aber man kommt sich immer etwas altmodisch vor. Hier hätte Audiotrak ruhig die Mixer Software verwenden können, die bei der Maya 7.1 mitgeliefert wird. Aber einmal von der Optik abgesehen kann alles eingestellt werden was man brauchen kann. Also kein Grund zur Beanstandung. Aber das ist noch nicht alles, klickt man auf das erweiterte Menü, gelangt man zu den genaueren Einstellmöglichkeiten.

Im ersten Menü lassen sich alle Einstellungen machen, die den Digital Ausgang betreffen.

Im Zweiten Menüpunkt wird es schon interessanter. Hier lassen sich alle Einstellungen machen, die die Lautsprecher betreffen. Man kann also einstellen, was für ein Setup man verwendet, ob Kopfhörer oder 5.1. Außerdem kann man hier noch eine Surround Emulation für Kopfhörer aktivieren.

Dieser Screenshot ist selbsterklärend. Hier kann man jeweils die Lautstärken der Lautsprecher anpassen. Dies ist nötig wenn nicht alle Boxen den gleichen Abstand zum Hörer haben.


Weiter geht es mit dem Treiber :

Unter dem Menüpunkt Soundeffekte lassen sich verschiedene DSP Modi aktivieren, die dem Hörer auch bei Stereoquellen vorgaukeln sich in einer gewissen Umgebung zu befinden. Von diesen DSP Modi steht eine große Auswahl zur Verfügung.

Zu guter letzt gibt es noch das Menü Shortcuts. Hier lassen sich Shortcuts für " Volume +" und ähnliches Einrichten. Dies ist interessant falls man noch keine Tastatur besitzt die für solche Funktionen entsprechende Tasten besitzt.

Alles in allem macht der Treiber einen guten unkomplizierten Eindruck. Man findet intuitiv und schnell alle Einstellungen die man braucht.

Auch bei der mitgelieferten Audiorack Software fühlt man sich in die guten alten Zeiten zurück versetzt. Auch hier wäre es Audiotrak anzuraten, das ganze etwas moderner und ansprechender zu gestalten.

Nachdem wir uns nun mit dem Kartenlayout und der Software beschäftigt haben kommen wir nun zu dem was eine Soundkarte eigentlich können muss, nämlich klingen.

Der Klang :

Hier sei noch einmal erwähnt, dass der Klang von einer Person ganz subjektiv empfunden wird. Die Hörtests wurden mit dem hier vorgestellten Setup durchgeführt und man kann mit anderen Komponenten in anderen Räumen zu anderen Ergebnissen kommen. Die von uns vorgestellten Hörergebnisse sollen nur die Richtung zeigen, in die eine Soundkarte klanglich geht.

Begonnen haben wir diesen Hörtest wie alle anderen auch mit dem Song "Forgiven Not Forgotten" der "Corrs" von Ihrer "MTV Unplugged" CD. Beim ersten Höreindruck fällt einem auf, dass der Hochtonbereich etwas belegt wirkt. Die im Intro verwendete Geige klingt einfach nicht so natürlich, wie man sie schon auf anderen Anlagen gehört hat. Gleichzeitig fällt einem aber eine Domäne der Maya 5.1 auf, und das ist die Bühnenabbildung. Jedes Instrument und jede Stimme hat einen festen Platz. Egal, was passiert alles bleibt an seinem Platz, dies hat als Ergebnis, dass die Bühne sehr realistisch wirkt. Auch bei der berühmten Live Version von "Hotel California" machen sich die gleichen Vorteile bzw. Nachteile bemerkbar.

Nachdem wir uns nun zuerst den Stereo Eigenschaften gewidmet haben, wollen wir uns nun dem Raumklang der Karte widmen. Zuerst kommt dazu wieder Musik zum Einsatz. Bei der Live DVD " Live in London" der Corrs, haben wir uns wieder " Forgiven Not Forgotten" zu Gemüte geführt. Bei den Klangeigenschaften stellt man erneut eine leichte Belegtheit des Hochtonbereichs fest. Außerdem vermisst man ein bisschen die Spielfreude, die manch andere Karte besitzt. Dafür wirkt der Surroundbereich sehr natürlich. Das Klatschen des Publikums wirkt natürlich und kraftvoll. Als nächstes steht Filmmaterial auf dem Programm. Hier schauen bzw. hören wir uns erst einmal den Action Striefen "The Fast and the Furious" an. Hier fällt auf, dass der belegte Hochtonbereich nicht so sehr stört. Die Karte schafft es gut, die krachenden Explosionen und donnernden Beats des Soundtracks zu vermitteln. Ab und zu gehen aber ein paar Details der Surround Kanäle verloren. Gleiches gilt auch für Spiele.

Man sieht also dass die Karte auch hier wieder ihrem Anspruch als Einsteiger Soundkarte gerecht wird. Zum gelegentlichen Hören von Musik, so wie Musik DVDs reicht die Karte alle mal. Und bei dem eigentlichen Anwendungsbereich, Surround Sound von Filmen und vor allem Spielen reicht das Gebotene problemlos. Nur wer wirklich häufig seinen PC als Stereoanlage nutzt wird bei Musik, Filmen und Spielen etwas die Natürlichkeit, Brillianz und Spielfreude anderer Karten vermissen.

Die Messungen finden sich wie bei allen Karten im zweiten Abschnitt des Tests.

Weiter geht es mit der Maya 7.1 :


Die zweite Karte in unserem Test ist so zu sagen die große Schwester der Maya 5.1. Die Audiotrak Maya 7.1 erhebt den Anspruch eine Soundkarte für den preisbewussten User zu sein, der aber trotzdem nicht auf vollen 7.1 Klang verzichten will. Hier zuerst einmal ein Überblick über die Funktionen und Anschlussmöglichkeiten der Karte

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Der Karton unterscheidet sich schon einmal kaum von der kleinen Schwester. Lediglich der 7.1 Aufdruck weist darauf hin, was wir für ein Kaliber in der Hand haben. Als nächstes schauen wir uns erstmal an, was sich alles in dem Karton befindet.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Genau wie bei der Maya 5.1 ist auch hier nur das nötigste dabei:

Ein paar Kabel oder auch ein Spiel das den Surround Sound ausnutzt wären hier schöne Beigaben gewesen.Aber auch dieses Mal schauen wir uns nicht nur den Karton und das Zubehör an. Darum nun erst mal ein Bild der Karte.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Genau wie die Maya 5.1 ist die Karte wieder in rot gehalten. Was einem auffällt, wenn man sie direkt mit der Maya 7.1 vergleicht, ist, dass die Maya 7.1 ein Stück kleiner ist. Hier hätte man erwartet, dass eine 7.1 Karte ein größeres PCB besitzt, aber dem ist nicht so.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Das Anschlusspanel der Karte ist mit sechs 3,5mm Klinke und einem optischen Digitalausgang voll belegt. An die vier analogen Ausgänge lassen sich insgesamt 8 Boxen anschließen. Zusätzlich sind noch 2 Eingänge vorhanden, einmal für ein Mikrofon und ein Stereo-Eingang. Auch heir gibt es keinen Gameport, aber wie bei der Maya 5.1 bereits festgestellt ist dies nicht weiter schlimm. Positiv ist, dass alle Anschlüsse vergoldet sind, als störender erweist sich hier allerdings, dass die Anschlussbuchsen farblich nicht gekennzeichnet sind. Wenn man wieder einmal unter dem Schreibtisch liegt und nach der richtigen Buchse sucht, erweist sich dies als äußerst störend.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Hier nun noch einmal das Herzstück der Soundkarte. Wie schon in der obigen Tabelle zu lesen soll der Chip Dolby Digital EX, DTS ES, Senaura 3D sowie EAX 1.0 und 2.0 unterstützen. Auch hier verwendet Audiotrack einen Soundchip und versteckt die Herkunft - die Karte verwendet jedoch einen VIA 1616-Controller mit einem Sigmatel 9721-Codec.

Nun aber genug zur Karte es wird Zeit einmal die mitgelieferte Software unter die Lupe zu nehmen.


Im Gegensatz zur Maya 5.1 finden wir hier optisch ansprechendere Software.

Zum Glück verwendet Audiotrak bei der Maya 7.1 einen anderen Mixer als beider Maya 5.1. Der verwendete Mixer ist übersichtlich und es lassen sich schnell alle Lautstärkeanpassungen vornehmen. Im Vergleich zum Mixer der Maya 5.1 hat Audiotrak dieses Mal die Lautstärkeeinstellungen für alle Kanäle nicht in einem Untermenü versteckt.

Unter dem Punkt "Config" lassen sich Standardeinstellungen machen. Man kann dort die Geschwindigkeit des Mausrads zum Regeln der Mixer einstellen. Aber auch Latenzwerte lassen sich dort einstellen. Wer auf Surround-Klang keinen großen Wert legt, kann auch das Stereo Signal über alle 4 Ausgänge ausgeben lassen. Wenn dabei allerdings alle Boxen benutzt wird keinen Stereoeffekt mehr wahrnehmen können.

Unter dem Eintrag "Direct Wire" lassen sich Ein- und Ausgänge direkt über die Software zuweisen. Zum Tragen kommt dies aber nur, wenn man versucht eine solche Karte mit entsprechend professioneller Software zu nutzen.

Klickt man auf "Direct Sound 3D" öffnet sich ein Menü, in dem man eine ganze Menge DSP Programme auswählen kann. DSP Programme gaukeln dem Hörer vor, sich in einer gewissen Umgebung zu befinden. Um echten Surround-Sound handelt es sich dabei nicht.

Im Menüpunkt " Direct Sound 3D" gibt es aber noch den Unterpunkt Speaker. Hier kann man einstellen, wie viele Lautsprecher man an die Karte angeschlossen hat, und was man für einen Surround Modus man hören möchte.

Alles in allem bietet der Mixer der Maya 7.1, abgesehen von der Funktion "Direct Wire" , den gleichen Funktionsumfang, den auch die Maya 5.1 bietet. Allerdings ist der Mixer der Maya 7.1 optisch bedeutend ansprechender. Schick wäre es zum Beispiel noch, wenn Audiotrak eine Funktion zum Einpegeln aller Boxen integrieren würde. So wäre es für den Nutzer einfacher, die richtige Lautstärke zu finden.

Nun aber genug zur Software. Als nächstes Steht der Klangtest an. Wie üblich hier noch ein Hinweis zum Klangtest.

Der Klang :

Hier sei noch einmal erwähnt, dass der Klang von einer Person ganz subjektiv empfunden wird. Die Hörtests wurden mit dem hier vorgestellten Setup durchgeführt und man kann mit anderen Komponenten in anderen Räumen zu anderen Ergebnissen kommen. Die von uns vorgestellten Hörergebnisse sollen nur die Richtung zeigen, in die eine Soundkarte klanglich geht.

Auch dieses mal haben wir wieder mit dem Song "Forgiven Not Forgotten"der " Corrs" begonnen. Im direkten Vergleich zur Maya 5.1 fällt auf, dass der Hochtonbereich der Maya 7.1 etwas offener klingt. Die Geige zu Beginn klingt einfach natürlicher. Außerdem klingt der Bass der Drums noch ein wenig wuchtiger und präziser. Gerade bei dem sehr Bass-lastigen Intro der Live Version von "Hotel California" wird einem dies schnell bewusst. Allerdings ist die Bühnenabbildung der Maya 5.1 ein wenig stabiler. Die Gitarren der Eagles verharren nicht ganz so stabil auf ihren Plätzen wie bei der Maya 5.1. Bei längerem Hören fällt einem auf, dass beide Audiotrakkarten nicht verbergen, dass sie aus dem gleichen Haus stammen. Sie sind vom Stereo-Klangcharakter sehr ähnlich.

Als nächstes befassen wir uns wieder mit den Surroundfähigkeiten der Testkarte. Wir fangen wieder mit der Live DVD der "Corrs" an. Man muss aber beachten, dass es sich nur um 5.1 Material handelt. Bei den Frontkanälen kann man sagen, dass sie vom Klang her dem Stereo Klang sehr ähnlich sind. Auch hier klingt der Hochtonbereich nicht ganz so belegt, aber trotzdem nicht so lebendig wie zum Beispiel bei der Audigy 2 ZS Platinum Pro. Im Vergleich zur Maya 5.1 merkt man, dass der Suround Bereich ein wenig geschlossener und lebendiger klingt, aber hier war auch schon die Maya 5.1 gut. Als nächstes stehen wieder mit Video DVDs auf dem Programm. Los geht es aber zunächst noch einmal mit 5.1 Material. Bei "The Fast And The Furious" bestätigt sich der von der Musik gewonnene Eindruck. Der Klang ist im Allgemeinen etwas offener und die Bässe haben einfach ein wenig mehr "drive" als bei der 5.1 Variante. Auch bei der Maya 7.1 klingt der effektevolle Raumklang sehr lebendig und ist immer präsent. Aber genauso wie bei der Maya 5.1 werden auch bei der 7.1 Version ab und zu ein paar kleinere Details verschluckt. Wüsste man nicht, dass da noch ein wenig mehr ist, würde man sie aber auf keinen Fall vermissen. Gleiches haben wir auch bei "Gladiator" festgestellt. Wenn man sich im Colluseum befindet, versteht man erst die Worte "mitten drin statt nur dabei" . Man fühlt sich mitten in das Geschehen herein versetzt. Nun aber genug mit 5.1 Soundtracks, schließlich haben wir eine 7.1 Karte, die wir natürlich auch voll Ausnutzen wollen. Los geht es mit der Dolby Digital EX Tonspur von "Star Wars Episode I: The Phantom Menace" . Bei dem, für seine Effekte bekannten Pod Race, merkt man die Vorteile eines rückwärtigen Center Kanals. Man möchte fast den Kopf einziehen, wenn die " Pods" über einen hinweg donnern. Diese Effekte werden von der Maya 7.1 sehr gut umgesetzt. Hier fällt einem nichts negatives auf. Danach haben wir die rückwärtigen Center Kanäle noch mit der DTS ES Tonspur von Sleepy Hollow getestet. Hier kommen wir zu dem gleichen Ergebnis. Es passt. Es fällt einem nichts störendes auf.

Auch bei Spielen weist die Maya 7.1 zu überzeugen. Auch hier wird die ganze Action die auf, und hinter dem Bildschirm stattfindet räumlich dargestellt.

Alles in allem ist die Audiotrak Maya 7.1 eine gute 7.1 Soundkarte. Es gibt direkt nichts zu beanstanden. Lediglich das Softwarebundle hätte ein wenig dicker ausfallen dürfen. Aber schließlich kauft man eine Soundkarte ja nicht nach der mitgelieferten Software, sondern eigentlich hauptsächlich wegen ihrem Klang. Und bei dem Punkt konnte uns die Maya überzeugen. Natürlich hätte die Karte das eine oder andere besser machen können. Wenn aber nicht direkt andere Karten zum Probehören gegentestet werden, fallen einem die Mängel kaum auf. Aber auch bei dieser Audiotrak Karte gilt, will man sie für das gelgentliche Musikhören, Filmgucken oder Zocken am PC nutzen, ist sie genau die richtige Wahl. Will man aber ein wenig mehr und nutzt den PC sehr häufig solche Dinge, sollte man eventuell zu einer "größeren" Karte greifen. Auch Audiotrack hat entsprechende Modelle im Angebot, die wir uns zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal ansehen werden.


Als nächstes steht die Audigy 2 ZS Platinum Pro von Creative auf dem Programm. Hier sei zuerst einmal erwähnt, dass wir hier die " Platinum Pro" stellvertretend für die ganze Audigy 2 ZS Familie getestet wird. Die Audigy 2 ZS und Audigy 2 ZS Platinum basieren auf dem gleichen Board wie die Audigy 2 ZS Platinum Pro. Hier gemachte Tests und Aussagen lassen sich also auf die restlichen Modelle der Serie übertragen. Es kann lediglich bei der Ausstattung, so wie der der Zahl und Art der Ein- und Ausgänge zu Differenzen kommen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die Audigy 2 ZS Platinum Pro ist die einige Karte im Testfeld, die ihr Surround-Können nicht im Namen trägt. Schauen wir uns aber den Karton an, fällt sehr schnell auf, dass die Audigy 2 ZS alle Formate unterstützt, die das Herz begehrt, selbst DVD Audio und neuere EAX-Versionen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wenn man den Karton ausgepackt wird einem schnell klar, dass bei der Audigy 2 ZS Platinum Pro alles andere als nur das nötigste dabei ist. Und das wäre:

Angesichts dieser Fülle tut man sich sehr schwer, auch nur einen Kritikpunkt zu finden. Die Ausstattung ist sehr reichhaltig und man findet in dem Sortiment alles, was das Herz begehrt, vor allem das umfangreiche Softwarepaket weiß zu überzeugen. Eine Philosophie von Creative, dem Kunden wirklich alles mitzuliefern, was benötigt wird, um das Produkt umfassend zu verwenden.

Die Karte in Großaufnahme läßt einen zentralen Chip deutlich werden, den Audigy 2-Chip. Dies ist eine Fortentwicklung des Audigy-Chips und eine Eigenentwicklung von Creative. Der Chip gehört zu den leistungsfähigsten Sound-DSPs am Markt und kann mehrere Soundeffekte gleichzeitig berechnen, was unter anderem für die aufwendigen EAX4.0-Sets benötigt wird.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Nun schauen wir uns zuerst einmal die eigentliche Karte an. Intern besitzt sie einen analogen und einen digitalen Eingang. Hier hätte Creative der Karte ruhig einen Eingang mehr spendieren dürfen. Immerhin hat sogar die bedeutend günstigere Maya 5.1 einen Eingang mehr. Weiterhin fällt im vorderen Teil der Karte ein Stromanschluss auf, wie man ihn sonst auf Floppy-Laufwerken findet. Diesen Anschluss hat die Karte auch nötig, schließlich will das externe Bay ja auch irgendwo seinen Strom herbekommen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Weiter geht es mit dem eigentlichen Anschlussfeld der Soundkarte. Dieses fällt mit drei Ausgängen recht mager bestückt aus. Allerdings auch nur weil die Verbindungen zum externen Bay den restlichen Platz benötigt haben. Auch der auf der auf der Karte vorhandene Firewire Port wird über nach außen zum Media Bay geleitet. Zusätzlich kann man gut sehen, dass die drei analogen Anschlüsse farblich nicht gekennzeichnet sind. Damit aber unter dem Schreibtisch kein ähnliches Rätselraten wie bei der Maya 7.1 auftritt, hat Creative einen Aufkleber beigelegt, der die Ports mit den Standardfarben kennzeichnet. Bei der Kartenversion ohne externem Bay befinden sich hier weitere Anschlüsse (optische) und ein Line-In.

Auf der nächsten Seite schauen wir uns die externe Box genauer an.


Die externe Box wird über ein Kabel mit der Soundkarte verbunden :

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf dem Bild ist gut zu sehen, dass es sich um ein doppeltes Kabel handelt. Das Kabel wird, auf beiden Seiten zum einen an den AD-Link Port und den Firewire Port angeschlossen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Nun zur Besonderheit der Audigy 2 ZS Platinum Pro, dem externen Rack. Mit einem solchen Rack werden die Anschlussmöglichkeiten enorm erweitert, da einfach mehr Platz ist, außerdem kommt dies auch der Qualität der Anschlüsse zu Gute, da in einem solchen Gehäuse einfach mehr Platz ist und nicht alles so eng verbaut werden muss. Zudem liegen keinerlei Störeinflüsse von im PC befindlichen Geräten (Netzteil, Netzwerkkarte etc.) vor.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wie man auf dem Bild erkennen kann, findet man auf der Gehäusefront einen Firewire Port, einen optischen Digitalausgang, einen optischen Digitaleingang, zwei analoge Eingänge, so wie einen Master Volume Regler und einen Regler für die Mikrofonlautstärke. Mit dem kleinen Knopf neben dem Empfänger für die Fernbedienung lässt sich ein Upmix-Programm von Stereo auf 6.1 Sound einschalten (CMSS).

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auch auf der Rückseite des Racks findet man noch zahlreiche Ausgänge. Ein analoger Eingang via Cinch, jeweils ein Midi Ein- und Ausgang, ein digitaler Eingang, zwei digitale Ausgänge, die beiden Anschlüsse für die Verbindung zur Soundkarte, so wie ein zusätzlicher Firewire Port sind hier vorhanden. Man sieht also deutlich, in Sachen Ein- und Ausgänge hieß es für Creative klotzen und nicht kleckern. Mehr Anschlüsse benötigt man wirklich nur, wenn man ein kleines Tonstudio zu Hause hat. Und für solche Anwendungsfelder hat Creative ja schließlich seine " Professional" Linie im Angebot.

Im kommenden Abschnitt wollen wir uns mit der Software beschäftigen.


Die Installation der Software läuft bei Creative einfach - mit einem Setup-Programm werden alle Arbeitsschritte selbständig erledigt.

Zu erst einmal schauen wir uns den von Creative mitgelieferten Mixer an. Er ist optisch ansprechend und man findet auf Anhieb alles was man braucht. Im unteren Bereich findet man kleine Icons, die zu den genauen Einstellungen führen. Diese hätte Creative ruhig ein bisschen besser beschriften können. Am Anfang probiert man viel nur aus und findet durch Zufall das richtige Menü.

Hinter dem Reiter " Erweitert" verbirgt sich eine genaue Lautstärkeanpassungen für fünf Kanäle.

Hinter dem kleinen Lautsprecher am unteren Ende verbirgt sich das Lautsprecher Setup. Hier kann man einstellen, wie viele Lautsprecher man nutzt. Außerdem gibt es hier eine Hilfe zum Einpegeln der Lautsprecher. Im untersten Menüpunkt kann man aktivieren, ob man nur die digitale Ausgabe oder die analogen Ausgänge nutzen möchte. Dies ist praktisch, wenn man ein Boxensystem mit digitalem Eingang sein Eigen nennt. Zusätzlich ist uns positiv aufgefallen, dass es auch möglich ist, gleichzeitig die digitale und die analoge Ausgabe zu nutzen.

Im Menüpunkt Bassmanagement kann man die Lautstärke des Subwoofers anpassen. Zusätzlich gibt es noch die Funktion " Bass Umleitung" . Diese Funktion kommt zum Tragen, wenn alle Boxen direkt an die Karte angeschlossen sind, aber die Monitore keinen Bass wiedergeben können. Aktiviert man die Funktion, wird ab einer frei wählbaren Frequenz der Bass der Monitore auf dem Subwoofer umgeleitet.

Unter dem Menüpunkt Bassverstärkung kann man den Bass künstlich verstärken, was allerdings zu einem unnatürlichen Klangbild führen kann.

Hinter der EAX Konsole verbergen sich zahlreiche Einstellmöglichkeiten für DSP Programme, so wie das vorhin bereits angesprochene CMSS. Außerdem kann der Benutzer von einer Karaoke Funktion gebrauch machen, oder die Wiedergabe von Audiotraks beschleunigen.


Auch bringt die Creative-Software ein Diagnose-Tool mit :

Hinter dem roten Kreuz im Mixer verbirgt sich eine Diagnose Funktion. Sollte man etwas falsch angeschlossen haben oder sollte sonst etwas nicht stimmen, kann man so schon einmal eine erste Diagnose stellen lassen, wo denn der Hund vergraben liegt.

Im THX Menü kann man noch einmal ein Lautsprechersetup durchführen. Außerdem kann man anwählen, mit welcher Abtastfrequenz der Digitalausgang arbeitet. Als Bonus lässt sich hier sogar einstellen, ob sich der Center ober- oder unterhalb des Monitors befindet.

Im THX Kalibrierungsmenü lässt sich sogar ganz genau die Entfernung und die Neigung von jedem Lautsprecher zum Zuschauer einstellen. Hier ist ein absolutes Fein-Setup möglich, was zu einer perfekten Filmwiedergabe führen soll.


Nicht nur für mp3-Fans interessant ist der Media Source Player :

Neben den ganzen Programmen zum Einstellen der Soundkarte hat Creative natürlich noch ein Wiedergabe-Programm beigelegt. Sieht der Media Source Player noch recht nach "Standard" aus, wird einem der volle Funktionsumfang erst bewusst, wenn man den dazugehörigen Organizer anklickt.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Mit ihm lässt sich das ganze private Musikarchiv steuern und verwalten. Eine genau Beschreibung des Umfangs würde hier leider den Rahmen sprengen.

Nachdem die Audigy 2 ZS Platinum Pro auch mit DVD Audio Scheiben umgehen kann, braucht man natürlich auch ein entsprechendes Programm für die Wiedergabe. Auch diese Funktion hat Creative in die Media Source Suite integriert. Alles in allem lässt sich echt sagen, dass das Software Paket der Audigy 2 ZS Platinum Pro das Seine sucht. Es ist an Umfang an Einstellmöglichkeiten so wie Abspielmöglichkeiten kaum noch zu überbieten. Hier könnten sich die anderen Hersteller ruhig eine Scheibe abschneiden.

Der Klang :

Nun aber zum wichtigsten, dem Klang. Zuerst aber wieder der übliche Hinweis:

Hier sei noch einmal erwähnt, dass der Klang von einer Person ganz subjektiv empfunden wird. Die Hörtests wurden mit dem hier vorgestellten Setup durchgeführt und man kann mit anderen Komponenten in anderen Räumen zu anderen Ergebnissen kommen. Die von uns vorgestellten Hörergebnisse sollen nur die Richtung zeigen, in die eine Soundkarte klanglich geht.

Auch die Audigy 2 ZS Platinum Pro muss unser bewährtes Testprogramm durchlaufen. Als erstes steht wieder einmal "Forgiven Not Forgotten" der "Corrs" auf dem Programm. Hierbei wird schnell klar, was für ein Kaliber wir hier haben. Die Geige klingt unheimlich natürlich und losgelöst. Die ganze Belegtheit des Hochtonbereichs der Vorgängerkarten ist wie weggeblasen. Gleiches lässt sich auch bei den Eagles und anderen Test CDs fesstellen. Die Audigy 2 ZS Platinum Pro spielt sehr frei und einfach entspannt. Alle Instrumente bleiben an ihrem Platz, der Bass kommt präzise und frei. Alles in allem vermittelt die Audigy 2 ZS Spielfreude pur. Es macht einfach Spaß, zu zu hören.

Weiter geht es obligatorisch mit mehrkanaliger Musik. Auch hier kommen wieder die bewährten Corrs und Eagles DVDs zum Einsatz. Hier lässt sich wieder das Gleiche beobachten: Alles klingt sehr angenehm und es macht einfach Spass noch ein wenig länger zu lauschen. Der Surroundbereich klingt sehr lebendig, detailliert und geschlossen. Alle Details bleiben erhalten. Auch hier fällt der Eindruck sehr positiv aus. Als nächstes kommen wieder die Film DVD an die Reihe. Zunächst "The Fast and the Furious". Die, doch recht zahlreichen Bässe sind alle sehr präzise. Die Stimmen alle samt sehr realistisch. Beim Surround heißt es wieder einmal "mitten drin statt nur dabei". Die Surroundkulisse wirkt sehr lebendig und geschlossen. Egal welche DVD wir danach noch probiert haben, das Ergebnis war immer gleich positiv. Gleiches gilt auch für 7.1 Soundtracks wie bei "Star Wars Episode 1: The Phantom Menace" oder "Sleepy Hollow" . Die rückwärtigen Kanäle integrieren sich sehr gut in die Klangkulisse. Hier fällt auf, dass es doch noch einen Vorteil von 5.1 auf 7.1 gibt. Alles, was hinter dem Hörer passiert, wirkt bedeutend geschlossener. Egal, wie viel gerade los ist, die Audigy 2 ZS Platinum Pro differenziert immer hervorragend. Es kommt einem nie so vor, als würden sich Effekte vermischen. Jeder Effekt hat seinen festen Platz. Auch hier können wir nur feststellen, dass es einfach Spaß macht, Filme mit der Audigy 2 ZS Platinum Pro zu hören.

Aber die Audigy 2 hat ja noch etwas Besonderes zu bieten, und zwar DVD Audio. Hierfür verwendeten wir den mitgelieferten DVD Sampler von Creative. Auch diesen Test meistert die Creative Karte mit Bravour. Der Klang lag auch hier auf dem gleichen hohen Niveau, wie bei den vorigen Tests. Auch hier klingt die Karte unheimlich räumlich. Beim Test der DVD Audio Software stellt die Audigy noch einmal eindrucksvoll unter Beweis, dass sie auch durchaus audiophil spielen kann. Vor allem der sehr detaillierte Hochtonbereich, so wie der überaus präzise Bass wissen ein weiteres Mal zu überzeugen.

Mit der Audigy 2 ZS Platinum Pro zeigt Creative eindrucksvoll, was im Augenblick im Soundkartenmarkt möglich ist. Das mitgelieferte Softwarepaket sucht seines gleichen und der uns gebotene Klang stellten alle anderen Karten in den Schatten. Wer eine "rundum glücklich" Soundkarte sucht, kann bei der Audigy 2 ZS Platinum Pro bedenkenlos zugreifen.


Der Notebookmarkt wächst immer schneller und es kommen immer mehr Notebooks auf den Markt, die mit ihren Multimedia-Fähigkeiten überzeugen können und so auch in den eigenen vier Wänden für die Wiedergabe von Multimedia-Inhalten verwendet werden. Allerdings wird der multimediale Spaß meist durch eine minderwertige Soundausgabe geschmälert. An diesem Punkt will TerraTec mit seiner Aureon 7.1 Firewire ansetzen. Mit ihr soll hochwertiger Klang auch für Notebooks realisiert werden. Und wie der Name schon sagt sogar mit acht Kanälen. Natürlich kann man die Aureon 7.1 Firewire auch an seinen Heimrechner anschließen. Was die Karte alles kann, schauen wir uns jetzt in einer kleinen Übersicht an.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Der Karton ist schon mal der Größte in unserem Testfeld. Was sich alles in ihm befindet, werden wir gleich sehen.

Auch hier ist alles Dabei was man gebrauchen könnte. Lediglich Kabel für den Sound fehlen im Sortiment. Was alles auf dem Bild zu sehen ist, gibt es hier noch einmal genau.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die Front der Aureon 7.1 ist sehr übersichtlich und wird von drei großen Lautstärkereglern dominiert. Unter dem Master Volume Regler sitzt der Empfänger für die mitgelieferte Fernbedienung. Links und rechts der Regler sitzen zwei 6,3mm Klinke Anschlüsse. Der Linke ist der Kopfhörerausgang, der Rechte ist der Mikrofoneingang. Ganz Links sitzt der Hauptschalter für die Karte.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der Rückseite der Karte sitzen alle wichtigen Anschlüsse. Von links nach rechts sind dies zweimal FireWire, einmal Phono In (analog), sowie alle nötigen Anschlüsse für ein 7.1 Boxensetup und je einen digitalen Ein- und Ausgang. Ganz rechts ist der Stromanschluss platziert. Leider sind alle Anschlüsse für die Boxen nur in Cinch-Ausführung vorhanden. Es wäre besser gewesen, wenn TerraTec noch zusätzliche Klinke-Anschlüsse angebracht hätte, schließlich besitzen die meisten PC-Boxen 3,5mm Klinke-Stecker. Auf diese Weise muss man immer einen Adapter verwenden. Dabei bleibt aber leider immer ein wenig Qualität auf der Strecke.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die Aureon 7.1 Firewire wird über einen externen Trafo mit Strom versorgt.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auch an Leute, die Ihre Soundkarte ab und zu einmal mitnehmen möchten, hat TerraTec gedacht und eine Tasche mitgeliefert. Allerdings muss man immer noch den externen Trafo mitnehmen. Also noch keine ideale Lösung, eventuell wäre eine größere Tasche, in die man auch den Trafo packen kann, praktischer.

Nun aber genug zur Hardware, als nächstes steht die Software auf dem Plan.


Auch hier zunächst wieder einen Blick auf die Dienstprogramme der Soundkarte:

Der von TerraTec beigelegt Mixer bietet auf den ersten Blick alle Grundfunktionen. Er ist übersichtlich gestaltet, man findet alles, was man sucht auf Anhieb. Neben den Lautstärken lassen sich im Mixer zusätzlich die Pegel für die externen Ein– und Ausgänge einstellen.

Unter der Menüeinstellung "Erweitert" gelangt man zur Einstellung der Abtastraten. Zusätzlich lässt sich dort noch die Latenz sowie Senaura 3D aktivieren.

Im nächsten Menüpunkt lässt sich das Lautsprecher-Setup einstellen und einpegeln. Für alle Kanäle lassen sich die Pegel einstellen, aber man kann einzelne Kanäle auch Stumm schalten.

Unter der Einstellung " Verschiedenes" erwartet einen nicht mehr viel. Hier kann man die Einstellungen zurücksetzen lassen oder Voreinstellungen speichern.


Terratec integriert auch eine spezielle Software zur Steuerung der Fernbedienung :

Mit der mitgelieferten Software für die Fernbedienung lassen sich alle Einstellungen für Shortcuts der Fernbedienung machen.

In der Software lassen sich auch zahlreiche Einstellungen für das On-Screen Menü treffen. Die Farbe sowie die Zeit der Einblendung lassen sich hier konfigurieren.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Hat man alles eingerichtet, sieht das dann so aus. Schön wäre es, wenn man zum Beispiel bei der Lautstärke noch sehen würde, wie viel Raum noch ist, bis man die Maximallautstärke erreicht hat.

Mit der Software Soundrescue hat TerraTec noch eine sehr schöne Software zur Nachbearbeitung von Musikstücken beigelegt. Akustische Fehler lassen sich mit Hilfe der Software aus aufgenommenen oder komprimierten Stücken verbannen.

Nun aber genug zur Software, weiter geht es dem Klang.

Der Klang :

Hier sei noch einmal erwähnt, dass der Klang von einer Person ganz subjektiv empfunden wird. Die Hörtests wurden mit dem hier vorgestellten Setup durchgeführt und man kann mit anderen Komponenten in anderen Räumen zu anderen Ergebnissen kommen. Die von uns vorgestellten Hörergebnisse sollen nur die Richtung zeigen, in die eine Soundkarte klanglich geht.

Wie immer beginnen wir mit den Corrs. Auch bei der Aureon 7.1 Firewire lässt sich auf Anhieb nichts Negatives feststellen. Auch dieses Mal klingt der Hochtonbereich sehr fein und offen. Alle Instrumente bleiben an ihrem angestammten Platz. Der Bass der Drums hat den nötigen Nachdruck, verliert dabei aber nie seine Konturiertheit. Dies unterstreicht die Aureon 7.1 Firewire bei der Live Version on Hotel California noch einmal mit Nachdruck. Obwohl alles richtig gut klingt, haben wir beim Probehören aber doch ein wenig die Spielfreude der Audigy vermisst.

Beim Test mit Mehrkanal-Musik konnte uns die Aureon 7.1 Firewire erneut überzeugen. Auch hier klang alles sehr locker, präzise und neutral. Die Stimmen der Corrs verteilten sich sehr schön und fest auf die Frontkanäle während sich die Reaktionen des Publikums sehr schön auf die Rear Kanäle verteilten. Die Live Version des Eagles Songs "New York Minute" ertönte sehr klar und präzise. Auch hier fühlte man sich mitten in das Publikum herein versetzt. In diesem Bereich konnte uns die Aureon begeistern.

Weiter geht es mit Film-Soundtracks. Auch hier konnte uns die Aureon überzeugen. Bei allen getesteten Filmen war der Sound sehr gut. Bei "The Fast And The Furious" kamen alle Bässe sehr präzise und kein noch so kleines Umgebungsgeräusch ging verloren. Gut hat man dies auch bei "Monster AG" gemerkt. Die zahlreichen Ambiencen der Surroundkanäle werden sehr gut wiedergegen und es geht kein noch kleines Detail verloren. Bei unseren Test mit 7.1 Software sind wir zu den gleichen Ergebnissen gekommen. Alles wirkte unheimlich geschlossen.

Genauso wie die Audigy 2 unterstützt auch die Aureon 7.1 Firewire den DVD-Audio Standard. Hier verwendeten wir wieder die Testsampler von Creative. Auch hier konnte uns die Räumlichkeit überzeugen. Bei dem doch Audiophil angehauchten DVD Audio konnte uns die Aureon doch noch ein kleines Stückchen mehr überzeugen als die Creative.

Abschließend lässt sich feststellen, dass die Aureon 7.1 Firewire eine hervorragende Soundkarte ist. In wie weit der Firewire Anschluss die CPU belastet, werden später wir in den Benchmarkvergleichen sehen. Wer großen Sound für sein Notebook sucht, ist bei der Aureon 7.1 genau richtig. Klanglich konnte uns die Aureon 7.1 Firewire nämlich voll überzeugen.


Als nächstes steht die kleinere Schwester der Aureon 7.1 Firewire auf dem Programm. Wie der Name schon sagt haben wir es hier mir einer 5.1 Karte zu tun. Dank des Anschlusses über den USB Port eignet sie sich hervorragend für den Notebookeinsatz, denn im Vergleich zu Firewire ist USB 2.0 heute in jedem Notebook vorhanden und die Soundkarte könnte auch bei älteren Notebooks zum Einsatz kommen.

Nun erst mal eine Übersicht über die Grundfunktionen der Karte

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Was sich alles im Karton versteckt wollen wir uns als nächstes anschauen.

Was hier auf Anhieb positiv auffällt sind die mitgelieferten Kabel trotz des niedrigen Preises. Diese haben wir bisher bei allen Karten vergeblich gesucht. Aber hier noch einmal eine Liste des Lieferumfangs.

Im Testfeld haben wir auf jeden Fall schon umfangreicheres Zubehör gesehen, dann waren die Karten aber auch sehr viel teurer. Das Wichtigste ist aber auf jeden Fall dabei.

Zuerst einmal fällt auf, dass die Aureon 5.1 USB kein zusätzliches Stromkabel braucht. Somit ist sie noch etwas mobiler als die Firewire Karte von Terratec und wird direkt über den USB-Port mit Strom versorgt.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der rechten Seite der Karte befinden sich ein analoger Eingang und drei analoge Ausgänge. Leider sind diese auch hier, wie der Aureon 7.1 Firewire allesamt Cinch Buchsen. Auch hier wäre es schön gewesen, wenn Terratec der jeweils noch eine Klinke-Buchse spendiert hätte, da die meisten Boxen entsprechende Stecker besitzen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der Front-Seite der Karte gibt es noch jeweils einen optischen digitalen Ein- und Ausgang. Beide können auch als Kopfhörerausgang und als Mikrofonausgang benutzt werden. Entsprechende Einstellungen werden in der Software getätigt.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Das USB-Kabel der Karte ist fest mit dem Gehäuse verbunden. So muss man die ganze Karte tauschen wenn die Karte einen Defekt hat. So viel zur "Karte" an sich. Im Weiteren steht die Software auf dem Programm.


Auch hier beginnen wir zunächst mit der Treibersoftware :

Mit dem mitgelieferten Mixer lassen sich die wichtigsten Einstellungen machen.

Unter dem Punkt Aufnahme lässt sich der Eingang wählen. Auch der Pegel des Eingangs lässt sich hier verändern.

Wie auch bei der Aureon 7.1 Firewire lässt sich unter diesem Menüpunkt das verwendete Lautsprechersetup einstellen und einpegeln.

Unter dem Menüpunkt kann man, wie auch bei der Aureon Firewire, Presets speichern und laden. Der Mixer der Aureon kann zwar alles, was ein Mixer können muss, erweiterte Funktionen wie bei der Version von Creative wären aber wünschenswert.

Auch bei der Aureon 5.1 USB hat Terratec mit der Software Soundrescue die Software zur Nachbearbeitung von Musikstücken beigelegt. Akustische Fehler lassen sich mit Hilfe der Software aus aufgenommenen oder komprimierten Stücken verbannen.

Der Klang :

Hier sei noch einmal erwähnt, dass der Klang von einer Person ganz subjektiv empfunden wird. Die Hörtests wurden mit dem hier vorgestellten Setup durchgeführt und man kann mit anderen Komponenten in anderen Räumen zu anderen Ergebnissen kommen. Die von uns vorgestellten Hörergebnisse sollen nur die Richtung zeigen, in die eine Soundkarte klanglich geht.

Wie immer beginnen wir " Forgiven Not Forgotten" . Hier merkt man dass die Aureon 5.1 im Hochtonbereich nicht ganz so überzeugen kann wie ihre große Schwester. Ihr fehlt etwas die Offenheit der bisherigen Topkarten. Sie lässt sich klanglich sehr gut mit der Maya 5.1 von Audiotrak vergleichen. Auch die Aureon hat eine sehr gute Bühnenabbildung, kann aber gerade beim Bass noch etwas mehr punkten als die Maya. Die Terratec Karte lässt einfach etwas die Spielfreude vermissen. Bei der Audigy und Aureon Firewire hat es einfach mehr Spaß gemacht ihr zu zu hören.

Weiter geht es mit dem gewohnten Surroundprogramm. Zuerst steht wieder die Live DVD der Corrs auf dem Programm. Auch hier gibt es einen leicht belegten Hochtonbereich zu bemängeln. Von diesem kleinen Kritikpunkt einmal abgesehen konnte uns die USB Karte sonst aber überzeugen. Alle Instrumente und Stimmen bleiben an Ihrem Platz und auch die Reaktionen des Publikums kann man sehr gut verfolgen. Hier spielte die Karte freier als im Stereo Bereich. Zu guter Letzt wurde die Karte noch mit dem gewohnten Filmmaterial getestet. Auch bei " The Fast and the Furious" konnte uns die Terratec Karte überzeugen. Alle Effekte wurde korrekt und druckvoll wiedergegeben. Ab und zu kam es einem so vor als ob ab und zu mal ein Effekt verschluckt wurde. Aber diese störten nie. Wenn man den gleichen Soundtrack vorher schon auf der Audigy gehört hatte, wusste man einfach, dass da noch ein paar Effekte waren. Auch bei Gladiator konnte die Karte überzeugen. Man fühlte sich wie in das Colluseum herein versetzt. Hier gab sich die Karte keine Blöße und es galt einmal mehr das Motto " Mitten drin statt nur dabei" .

Wer guten Sound für sein Notebook sucht, dafür aber nicht zu tief in die Tasche greifen will, wird mit der Terratec Aureon 5.1 USB glücklich. Sie weist ein sehr gutes Preis Leistungsverhältnis auf. Klanglich kann sie mit den " großen" , aber auch bedeutend teureren Modellen nicht ganz mithalten. Dazu fehlt ihr etwas die Lockerheit, Gelassenheit und die Spielfreude der teureren Modelle.


Unsere letzte Karte im Testfeld ist die TerraTec Aureon 7.1 Universe. Sie ist eine PCI-Soundkarte, kann aber über ein MediaBay für den 5,25" Schacht noch durch zusätzliche Eingänge punkten. Was die Karte alles kann, schauen wir uns erst einmal in einer Tabelle an.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Was die Karte alles an Lieferumfang mitbringt, schauen wir uns als nächstes an.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auch bei der Aureon 7.1 finden wir eine reichhaltige Ausstattung. Hier eine genaue Übersicht der mitgelieferten Dinge:

Die Ausstattung der Aureon 7.1 Universe kann sich sehen lassen. Hier sind sogar einmal alle Kabel dabei, die man braucht, um die Karte sofort in Betrieb zu nehmen. Lediglich das Softwarepaket hätte noch ein bisschen umfangreicher ausfallen dürfen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die Karte hat die umfangreichste Ausstattung an internen Ein- und Ausgängen. Es sind zwei analoge Eingänge vorhanden, ein digitaler Eingang so wie ein analoger Ausgang. An den Anschluss, der einem IDE Port ähnlich sieht, wird das MediaBay angeschlossen. Zusätzlich ist im hinteren Bereich noch der Verbindungsport für die COM Schnittstelle.

Als Chip verwendet man hier den VIA ICEnsamble Envy24HT. Auch diesen Chip haben wir bereits auf einem Mainboard vorgefunden, allerdings gilt natürlich auch hier wieder, dass Terratec auf einer PCI-Karte eine sehr viel höhere Qualität liefern kann, da der Platz auf einem Mainboard gerade für die Abschirmung sehr begrenzt ist.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Praktisch ist, dass TerraTec auch auf der Kartenrückseite die Beschriftungen der Anschlüsse aufgedruckt hat. So findet man auch ohne Handbuch alle nötigen Anschlüsse.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf dem Anschlussfeld der Karte finden wir vier analoge Ausgänge für alle acht Kanäle, so wie einen digitalen Ausgang. Hilfreich ist, dass alle Ports farblich markiert sind. So tut man sich beim Anschließen leichter.


Wie die Creative-Karte besitzt auch die Terratec-Karte ein Drive Bay zum Anschließen weiterer Geräte - diesmal ist dieses intern verbaut :

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Als nächstes widmen wir uns dem Media Bay. Es wird in einen freien 5,25" Schacht eingebaut. Auf der Front befinden sich zwei analoge Eingänge (1 x Line In, 1 x Phono), ein analoger Ausgang, so wie je zwei digitale Ein- und Ausgänge (je 1 x optisch, 1 x koaxial). Außerdem kann man auf dem Panel noch einen Kopfhörer und ein Mikrofon anschließen. Praktisch sind auf jeden Fall auch die Lautstärkeregler auf der Front. Auf der Rückseite befindet sich nur der Anschluss für das Flachbandkabel

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Schön wäre es gewesen, wenn TerraTec das Kabel ummantelt hätte. Schließlich kauft man sich keine Air-Flow Kabel, um dann den Luftzug wieder durch so ein Kabel zu unterbinden.

Kommen wir nun zur mitgelieferten Software und zu den Treibern :

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Der Mixer der Aureon 7.1 Universe ist übersichtlich und umfangreich. Man findet auf Anhieb alle Einstellungen die man sucht. Unter Analog-In kann man die verschiedene Eingänge auswählen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wie der Name schon sagt, lassen sich unter dem Menü "Surround" alle wichtigen Einstellungen bezüglich des Raumklangs treffen. Man kann das verwendete Lautsprecher-Setup einstellen und alle Kanäle einpegeln. Auch hier wäre es schön gewesen, wenn es eine Funktion geben würde, die ein Testsignal generiert. So wäre man noch schneller mit dem besagtem Einpegeln fertig.


Weiter geht es mit der Terratec-Software :

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Unter Input lässt sich der zu verwendende Eingang wählen und seine Lautstärke einstellen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

In dem Settings Menü lassen sich Grundeinstellungen vornehmen. Man kann die Abtastrate einstellen, die entsprechenden Digital Eingänge wählen und für den Asio Treiber die Latenz wählen.

Auch bei der Aureon 7.1 Universe hat Terratec die Software Soundrescue beigelegt. Akustische Fehler lassen sich mit Hilfe der Software aus aufgenommenen oder komprimierten Stücken verbannen.

Der Klang :

Hier sei noch einmal erwähnt, dass der Klang von einer Person ganz subjektiv empfunden wird. Die Hörtests wurden mit dem hier vorgestellten Setup durchgeführt und man kann mit anderen Komponenten in anderen Räumen zu anderen Ergebnissen kommen. Die von uns vorgestellten Hörergebnisse sollen nur die Richtung zeigen, in die eine Soundkarte klanglich geht.

Wie immer beginnen wir mit den Corrs. Schon nach den ersten Tönen ist einem klar, wo der Hammer hängt. Die Aureon 7.1 spielt sehr audiophil und klar. Die Geige klingt unheimlich luftig klar und präzise. Auch die Drums klingen sehr natürlich und druckvoll. Aber auch trotz der tiefen Bässe gerät die Aureon nie aus dem Konzept und bleibt ihrer präzisen Linie treu. Gleiches gilt auch für die Eagles. Die Aureon gibt die den Klag der Gitarren sehr Präzise und weiträumig wieder. Der audiophile Stereoklang ist auf jeden Fall eine der Domänen der TerraTec Karte.

Weiter geht es mit der mehrkanaligen Musik. Auch hier kann uns die TerraTec karte vollkommen überzeugen. Sie kann ihre Stärken voll Ausspielen und bietet gleichzeitig noch eine hervorragende Vorstellung im Surroundbereich. Alle Reaktionen des Publikums werden genau und unverfälscht wiedergegeben. So genau die Karte auch spielt, so kommt trotzdem nicht die Spielfreude der Creative Karte auf. Während die Audigy puren Spaß beim Zuhören vermittelte, tut sich die TerraTec Karte hier ein wenig schwer. Hier muss man sich entscheiden, entweder eine sehr audiophile Karte oder einen Klang der Spaß macht. Falsch entscheiden kann man sich hier auf jeden Fall nicht.

Weiter geht es wie gewohnt mit Filmmaterial. Bei "The Fast and the Furious" klingt die Kulisse sehr offen und präzise. Die Aureon vermittelt einem eine unheimliche Weite in den Surroundkanälen. Die Beats des Soundtracks hämmern knochentrocken auf den Zuschauer ein. Auch hier kann die Aureon voll und ganz überzeugen. Genau so ging es mit 7.1 Material weiter. Auch bei "Star Wars Episode 1: The Phantom Menace" gab es keine Überraschungen. Alles klang sehr räumlich und präzise. Aber auch hier kann man wieder sagen, dass die Audigy zwar nicht ganz so audiophil klingt, aber mehr Spielfreude vermittelt. Gerade bei Filmen verschafft sie sich auf diese Weise einen Vorteil gegenüber der Aureon.

Genau wie die Aureon Firewire und die Audigy unterstützt auch die Aureon 7.1 Universe den DVD Audio Standard. Durch ihren sehr audiophilen Klang konnte uns die Karte hier in ihren Bann ziehen. Alles klang noch ein bisschen klarer und selbstverständlicher als bei den anderen Karten. Hier setzt sich die Aureon auf jeden Fall an die Spitze des Feldes. Bei Spielen gefällt die Aureon auch. Allerdings kann sie hier leider nicht mit der Audigy mithalten, die durch die Unterstützung von EAX Advanced HD bei entsprechenden Spielen davon zieht.

Alles in allem ist die Aureon 7.1 Universe eine sehr gute Soundkarte. Sie hat reichhaltige Anschlussmöglichkeiten und einen sehr guten Mixer. Ein paar mehr Software-Zugaben hätten aber nicht geschadet. Vor allem konnte die Karte aber durch ihren audiophilen Klang überzeugen. Wer es gerne audiophil mag, hat hier genau die richtige Karte gefunden. Wer es ein wenig speilfreudiger mag, der ist bei Creative besser aufgehoben.


Als erstes stehen die Eingänge der zu testenden Karten auf dem Programm. Wir werden sie jeweils mit allen möglichen Qualitätseinstellungen testen, um ein breit gefächertes Ergebnis zu bekommen. Wir beginnen zunächst mit der wohl wichtigsten Einstellung, 44.1kHz und 16bit. Diese Qualitätseinstellung ist so wichtig, da sie der Standard bei Audio CDs ist und somit am häufigsten verwendet wird.

Audiotrak Maya 5.1

Resultat: Schlecht.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Maya 7.1

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Audigy 2

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon Firewire

Resultat: Gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon Universe

Resultat: Gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon USB

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Mit 44.1 kHz und 16bit hat die Creative Audigy 2 ZS Platinum eindeutig die Nase vorn. Sie hat im Mittel eindeutig die besten Eingänge. Einen Ausrutscher im negativen Sinne hat sich hier die Maya 5.1 erlaubt. Die Aureon USB schneidet weiterhin sehr gut ab, gute Ergebnisse kommen auch von der Maya 7.1.

Auf der nächsten Seite geht es mit den Eingängen unter den Qualitätseinstellungen 48kHz und 16bit weiter.


Hier nun unsere Messungen der Eingänge bei 48kHz, 16bit :

Maya 5.1

Resultat: Schlecht.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Maya 7.1

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Audigy 2

Resultat: Exzellent.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon Firewire

Resultat: Gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon Universe

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon USB

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Auch hier können die Eingänge der Audigy wieder überzeugen. Aber auch die Eingänge der restlichen Karten sind nicht wirklich schlecht. Leider leistet sich auch hier wieder die Maya 5.1 einen Ausrutscher. Wieder liegt die Aureon USB gar nicht schlecht, die Aureon Universe und die Maya 7.1 erhalten weiterhin ein sehr gutes Ergebnis.

Auf der nächsten Seite geht es mit den Eingängen bei einer Qualitätseinstellung von 96kHz und 24 bit weiter.


Hier lichten sich die Reihen. Die Maya 5.1, Maya 5.1 und Aureon 5.1 USB scheiden hier leider aus, da ihre Eingänge nicht die entsprechende Qualität mitmachen. Für den Heimgebrauch sind solche Qualitätseinstellungen eigentlich überdimensioniert. Leider war es uns hier nicht möglich die TerraTec Aureon 7.1 Universe dazu zu überreden, entsprechende Signale zu verarbeiten, obwohl sie eigentlich mit solchen Signalen umgehen kann. Übrig bleiben also die Audigy 2 und die Aureon Firewire :

Audigy 2

Resulatat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon Firewire

Resultat: Durchschnittlich.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Hier besitzen beide Karten einen schlechten Frequenzverlauf. Bei den restlichen Eingängen hat die Audigy die Nase deutlich vorne und erreicht trotz schlechten Frequenzganges noch ein sehr gutes Ergebnis.

Auf der nächsten Seite müssen die Karten zeigen, wie sie mit Signalen mit einer Qualität von 192kHz und 24 bit umgehen können.


Der letzte Test der Eingänge findet mit einer Qualität von 192kHz und 24bit statt. Dies ist die Qualitätseinstellung von DVD Audio. Ob man so hohe Qualitätseinstellungen braucht, muss jeder selbst entscheiden.

Audigy 2

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon Firewire

Resultat: Gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon Universe

Resultat: Gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Auch hier kann sich die Audigy klar an die Spitze des Testfeldes setzen.

Nachdem wir uns nun den Eingängen in allen erdenkliche Qualitätseinstellungen gewidmet haben, kommen wir als nächstes zu den Ausgängen. Sie dürften viel interessanter sein, da der PC meistens zur Musikwiedergabe genutzt wird.


Auch hier beginnen wir zunächst mit 44.1kHz und 16bit. Da diese Kodierung bei allen Audio CDs genutzt wird, ist es hier besonders interessant, wie sich die Karten hier schlagen.

Maya 5.1

Resultat: Gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Maya 7.1

Resultat: Gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Audigy 2

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon Firewire

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon Universe

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon USB

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Auch hier gewinnt wieder einmal die Audigy, wenn auch nur knapp vor der Aureon 7.1 Universe. Hier leistet sich allerdings keine Karte einen Ausrutscher. Alle können überzeugen - ein Zeichen dafür, dass sich die Hersteller besonders bemühen, diese häufig benutzte Einstellung und vor allen Dingen die häufiger als die Eingänge verwendeten Ausgänge besonders hochwertig zu gestalten.

Auf der nächsten Seite widmen wir uns der Signalqualiät bei 48kHz und 16bit.


Auch hier haben wir wieder die Messungen der sechs Karten :

Maya 5.1

Resultat: Durchschnittlich.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Maya 7.1

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Audigy 2

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon Firewire

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon Universe

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon USB

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Bei diesem Vergleichstest gibt es einen Gleichstand zwischen der Audigy und der Aureon 7.1 Universe. Aber der Abstand der restlichen Karten ist nicht wirklich groß.

Auf der nächsten Seite testen wir die Ausgänge auf ihre Qualität bei 96kHz und 24bit.


Hier scheiden wieder die Karten aus, die entsprechende Qualitätseinstellungen nicht mitmachen. Besonders interessant ist diese Qualitätseinstellung, wenn man viele DVD-Audio Surround Mixe hören möchte, da diese meist in dieser Qualität aufgenommen sind.

Audigy 2

Resulatat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon Firewire

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon Universe

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Alle Karten können hier mit einem "Sehr Gut" abschneiden. Die spricht für das hohe Leistungsniveau unserer Karten. Am häufigsten stehen wieder bei der Audigy-Karte Bestnoten.

Auf der nächsten Seite gibt es einen letzten Test der Ausgänge bei 192kHz und 24bit.


Zum Abschluss testen wir die Karten auf Ihre Qualität bei 192kHz und 24bit, dem DVD Audio Standard.

Audigy 2

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon Firewire

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Aureon Universe

Resultat: Sehr gut.

Weitere Ergebnisse und Frequenzgänge finden sich unter diesem Link.

Auch hier liegen wieder alle Karten recht nah beieinander. Als Sieger geht aber wieder einmal die Audigs hervor, die gerade bei der Dynamik hervorragend abschneidet.

Alles in allem unterstreicht auch hier die Audigy wieder einmal eindrucksvoll, was sie für Qualitäten besitzt. Sie gewinnt fast jeden Test für sich. Nachdem wir uns jetzt lange mit den Qualitätsmessungen der einzelnen Karten beschäftigt haben kommen wir als nächstes zu den Geschwindigkeitsmessungen.


Ziff Davis Audio Winbench 99

Der Ziff Davis Audio Winbench 99 generiert Audio Standard-Situationen, wie sie zum Beispiel beim Abspielen einer CD Auftreten. Dabei überprüft das Programm die CPU Auslastung. Die CPU Auslastung wird dabei in Prozent angegeben. Der Audio-Benchmark ist schon etwas betagt - neuere Standards werden also nicht unterstützt.

Zunächst einmal lassen wir die CPU Last bei einer Direct Sound Anwendung berechnen, eine kleinere Score ist hier das bessere Ergebnis :

 

ZD Audio Winbench Direct Sound
Audigy 2 ZS Platinum Pro
10,36
Aureon 7.1 Universe
11
Maya 5.1
11,66
Maya 7.1
11,7
Aureon 5.1 USB
13,27
Aureon 7.1 Firewire
16,6

Hier gewinnt die Audigy mit respektablem Vorsprung. Außerdem lässt sich hier der Nachteil der Soundkarten mit externem Interface erkennen. Das externe Interface beansprucht den Prozessor bedeutend mehr als es bei den internen Karten der Fall ist

In unserem Zweiten Test ermitteln wir die CPU Auslastung bei einer Direct Sound 3D Anwendung. Auch hier gilt wieder : Weniger ist besser.

 

ZD Audio Winbench Direct Sound 3D
Audigy 2 ZS Platinum Pro
11,17
Aureon 7.1 Universe
11,4
Maya 7.1
12,23
Maya 5.1
12,33
Aureon 5.1 USB
13,56
Aureon 7.1 Firewire
18,7

Hier wird der Vorsprung der internen Karten gegenüber den externen Karten noch deutlicher. Das liegt daran, dass Direct Sound 3D die CPU noch mehr belastet. Auch hier kann sich die Audigy 2 Platinum Pro wieder an die Spitze des Feldes setzen, knapp gefolgt von der Aureon 7.1 Universe.

Als nächstes stehen die Game Benchmarks auf dem Programm. Das Soundkarten auch in Spielen gewaltige Geschwindigkeitsunterschiede hervorrufen können, wollen wir mit unseren Spiele-Benchmarks zeigen. Denn wer will sich schon für teures Geld eine super Grafikkarte kaufen, um sie dann von der Soundkarte wieder ausbremsen zu lassen.

Far Cry

Als erstes Spiel steht Far Cry auf dem Programm. Bei einer niedrigen Auflösung von 800x600 wird stark die CPU belastet. Bei maximalen Qualitätseinstellungen des Sounds ist diese um jede Unterstützung der Soundkarte dankbar.

 

FarCry 800x600 High + EAX
Sound aus
25,35
Audigy 2 ZS Platinum Pro
24,35
Aureon 7.1 Universe
23,8
Aureon 5.1 USB
23,2
Maya 5.1
23,05
Maya 7.1
22,9
Aureon 7.1 Firewire
21,9

Auch hier kann sich die Audigy 2 ZS Platinum Pro wieder an die Spitze des Feldes setzen. Knapp auf den Fersen ist ihr die Aureon 7.1 Universe.

Quake 3

Als zweites Spiel steht Quake 3: Arena auf dem Testprogramm. Zu diesem Benchmark braucht man wohl wenig zu sagen - das Spiel ist ein Klassiker, der Benchmark ebenso und so fehlt er auch hier nicht. Aktiviert wird der Benchmark über die Kommandozeile mit dem Befehl "timedemo 1" und "demo demo001", allerdings werden vielerorts auch andere Demodateien für den Benchmark verwendet. Wir bleiben bei dieser ersten Variante. Danach läuft eine vorgefertigte Demo ab. Wir haben mit den niedrigsten Qualitätseinstellungen in der Auflösung 640x480 getestet.

Zunächst haben wir die Soundqualität auf low gestellt.

 

Quake3Arena 640x480 High
Sound aus
135,8
Audigy 2 ZS Platinum Pro
132,6
Aureon 7.1 Universe
131,6
Aureon 5.1 USB
131,1
Maya 5.1
130,9
Maya 7.1
130,4
Aureon 7.1 Firewire
125,8

Als nächstes haben wir den gleichen Test noch einmal mit Soundqualität auf High getestet.

 

Quake3Arena 640x480 Low
Sound aus
135,8
Audigy 2 ZS Platinum Pro
134,2
Aureon 7.1 Universe
133,9
Aureon 5.1 USB
133,2
Maya 5.1
133,1
Maya 7.1
132,4
Aureon 7.1 Firewire
128,2

Hier macht sich der Unterschied zwischen den Karten noch deutlicher bemerkbar, da sie bei den hohen Qualitätseinstellungen die CPU noch weiter entlasten können. Auch hier wieder das gleiche Bild wie bei den vorigen Tests auch. Die Audigy liegt an der Spitze des Feldes, knapp gefolgt von der Aureon 7.1 Universe.

UT 2004

Als letztes Spiel steht Unreal Tournament 2004 auf dem Programm. Hier haben wie nach den Vorgaben von 3Denter getestet.Auch hier haben wir mit einer Auflsung von 640x480 getestet damit nur die CPU limitiert. Als Sound-Einstellungen kam "EAX + H/W 3D Audio" zum Einsatz.

 

Unreal Tournament 2004, 640x480 EAX + 3D HW Audio
Sound aus
30,2
Audigy 2 ZS Platinum Pro
29,361
Aureon 7.1 Universe
27,73
Aureon 5.1 USB
26,81
Aureon 7.1 Firewire
25,37
Maya 7.1
24,499
Maya 5.1
24,288

Auch hier wiederholt sich das Bild der vorigen Benchmarks. Die Audigy 2 ZS Platinum Pro setzt sich an die Spitze des Feldes. Knapp hinter ihr platziert sich die Aureon 7.1 Universe. Auch fällt die Aureon 7.1 Firewire auf den letzten Platz zurück. Man sieht also, dass die Firewire-Schnittstelle die CPU nicht unerheblich belastet.

Auf der nächsten Seite kommen wir zum Fazit des Reviews.


Auf den letzten Seiten haben wir unsere Soundkarten von allen möglichen Blickwinkeln unter die Lupe genommen. Eines lässt sich dabei jetzt schon sagen - einen wirklichen Verlierer dieses Vergleichstests gibt es nicht. Vor dem Soundkarten-Kauf sollte man sich allerdings schon Gedanken darüber machen, wofür man die Soundkarte benötigt und welche Prioritäten man setzt. Entweder man sucht eine Soundkarte, die sehr audiophil klingt oder man verzichtet etwas auf den audiphilen Klang und greift zu einer Karte, die viel Spielfreude vermittelt. Schließlich muß man sich entscheiden, ob es eine 7.1-Soundkarte sein muß oder auch eine 5.1-Soundkarte ausreicht. Weiterhin sollte die Software berücksichtigt werden, denn man muß die Soundkarte zum einen ideal justieren können, zum anderen aber auch alle benötigten Features ohne Probleme nutzen können. Alles das sind Punkte, die man beachten muss, wenn man eine Soundkarte kauft.

Nun aber noch einmal eine Übersicht über die Testkandidaten:

Audiotrak Maya 5.1

Die Maya 5.1 stellt in unserem Testfeld aufgrund des niedrigen Preises die eine ordentliche Einsteiger-Karte dar. Sie hat einen ordentlichen bis guten Klang und ist auch nicht wirklich langsam in unseren Spielebenchmarks. Nur das Softwarepakte hätte ein wenig umfangreicher ausfallen dürfen. Dies ist angesichts des Preises aber zu verschmerzen. Qualitativ sind die Ausgänge in Ordnung, die Eingänge sind aber meistens nur durchschnittlich - aus diesem Grund ist diese Karte nicht geeignet, wenn man auch Audiodaten in den PC bringen möchte. Der Schritt vom Onboard-Sound zur 5.1-Karte ist weiterhin hier auch nicht wirklich groß, denn auch die Maya 5.1 setzt auf einen Standard-Onboard-Codec. Da die Soundausgänge aber recht gut sind, hat sie durchaus ihre Berechtigung.

Audiotrak Maya 7.1

Die Maya 7.1 ist eine waschechte 7.1 Karte. Sie hat eine guten Klang und eine gute mitgelieferte Software. Über die eine oder andere Softwarebeigabe würden sich die Käufer aber sicher noch freuen. Auch bei der Maya 7.1 kann man sagen, dass sie keine wirkliche Schwachstelle besitzt. Wer eine preisgünstige 7.1 Soundkarte sucht kann bei ihr bedekenlos zuschlagen, da sie nur 20 Euro mehr kostet als die Maya 5.1. Die Eingänge sind im Vergleich sehr viel besser und auch einige Features können besser gefallen.

Creative Labs Audigy 2 ZS Platinum Pro

Die Audigy 2 ZS konnte uns in jeder Beziehung überzeugen. Sie ist die schnellste Karte in unserem Test, bringt das mit Abstand umfassenste und durchdachteste Softwarepakte mit und klingt dazu auch noch unverschämt gut. Zusätzlich kann keine andere Karte mit ihr mithalten, wenn es um die Anschlussfreudigkeit geht. Mit ihr müssen sich alle anderen Karten in unserem Test messen. Darum hat sie die unseren Excellent Hardware Award auch mehr als verdient. Sie stellt in Zukunft unsere Referenz dar, mit der sich alle kommende Soundkarten messen müssen, denn auch die Meßergebnisse waren hervorragend.

TerraTec Aureon 7.1 Firewire

Die TerraTec Aureon 7.1 Firewire ist eine hervorragende Soundkarte für einen Multimedialaptop. Sie unterstützt schon 7.1 Kanäle und klingt sehr audiophil. Für die Nutzung am heimischen PC würden wir sie nicht empfehlen, da sie den Prozessor zu sehr belasetet. Ansonsten konnten wir bei ihr keine Kritikpunkte feststellen. Gerade die Meßwerte sind hervorragend und können in vielen Bereichen sogar mit einer Audigy mithalten. Dank der Features und der Fernbedienung erscheint auch der Preis als durchaus angemessen.

TerraTec Aureon 7.1 Universe

Die TerraTec Aureon 7.1 Universe ist der größte Konkurrent der Audigy. Sie hat einen sehr audiophilen Klang, lässt aber ab und zu etwas die Spielfreude der Audigy vermissen, auch die gemessenen Werte bleiben knapp hinter der Audigy zurück. Wer hochwertigen Musikgenuss liebt, wird mit ihr aber die richtige Karte finden. Alles in allem reicht es aber nur für einen zweiten Platz hinter der Audigy, da diese in allen Tests einen Tick schneller ist und ein bedeutend umfangreicheres Softwarepaket mitbringt. Empfehlen können wir die Aureon aber trotzdem wärmstens. Für einen Preis von 146,90 € gehört sie aber auch zu den etwas teureren Karten.

TerraTec Aureon 5.1 USB

Die Aureon 5.1 USB ist unsere zweite externe Soundkarte, diesmal über USB. Wer guten Klang an seinem Laptop sucht, aber dabei nicht ganz so tief in die Tasche greifen will wie bei der Aureon 7.1 Firewire, ist hier genau richtig bedient, denn die Meßergebnisse waren in den meisten Bereichen sehr gut. Außerdem war die Aureon 5.1 USB in allen Geschwindigkeitsmessungen schneller als ihre große Schwester mit Firewire-Anschluß. Klanglich konnte sie mit dieser allerdings nicht mithalten. Leider war auch das Softwarebundle nicht sehr umfangreich. Bei dem Preis der Aureon 5.1 USB kann man das schmale Softwarebundle allerdings verschmerzen. Die Karte besitzt ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Einige Karten haben wir noch offen gelassen - beispielsweise gibt es auch von Audiotrak hochwertige, teure Karten und auch Terratec und Creative haben noch ein paar weitere Soundkarten im Portfolio. Dank der E-MU 1820 werden wir auch in Zukunft die Tests weiterführen und uns neue Soundkarten in die Redaktion holen. Schließlich stehen nun auch PCI-Express-Soundkarten auf dem Terminkalender, denn für die neue Schnittstelle werden die Hersteller auch einiges geplant haben. Dass sich dann auch der eine oder andere neue Soundprozessor auf den PCBs befinden wird, kann keinen verwundern.

Die Creative Professional E-MU 1820 haben wir aus diesem Fünfervergleich bewußt herausgenommen. Die Karte kann mit den ganz großen Soundboards mithalten und besitzt nicht nur auf dem Papier eine Qualität, die normalerweise im Preisbereich unter 1000 Euro nicht zu finden ist. Allerdings ist sie nichts für den Consumer-Markt, sondern - wie sie Creative auch einstuft - etwas für den professionellen Soundbereich. Für den Consumer-Markt wäre die Creative Audigy 2 ZS ideal - diese basiert auf derselben Technik wie die große Platinum Pro. Ob sie genauso klingt und/oder die Ein- und Ausgänge genauso gut sind, müssen wir noch überprüfen.

Fragen zum Review ? Probleme mit Soundkarten, Treibern oder ähnlichem ? Unser Forum steht dafür offen.