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ASUS ROG Strix XG129C ausprobiert

Kompakte Kontrolle unter dem Hauptmonitor

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ASUS stellt den ROG Strix XG129C auf dem Schreibtisch nicht neben den Hauptmonitor, sondern darunter. Dort soll der kleine 12,3-Zoll-Touchscreen überwiegend als Sensorpanel, Chat-Leiste, Streaming-Helfer oder für die Anzeige und Steuerung wichtiger Bedienelemente für Programme wie Photoshop oder Premiere Pro dienen, die auf dem Hauptbildschirm schnell zu viel Platz einnehmen würden. Wir haben das rund 220 Euro teure Zweitdisplay ausprobiert.

Mit dem ROG Strix XG129C hat ASUS seit Kurzem einen 12,3 Zoll großen Touchscreen im Programm, der kein klassischer portabler Monitor sein möchte, sondern ein schmaler Zusatzbildschirm für den Schreibtisch, der idealerweise zwischen Hauptdisplay und Tastatur aufgestellt wird. ASUS positioniert ihn als SensorPanel, Chat-Leiste, Streaming-Helfer und als kleine Steuerfläche, die kleine Bedienelemente anzeigen soll, die auf dem Hauptdisplay zu viel Platz wegnehmen würden. Damit hat man bei vielen Setups die Nebeninformationen immer parat und zusätzlich auf dem Hauptbildschirm freien Blickraum, während sie bequem per Fingertab gesteuert werden können. Damit soll der ASUS ROG Strix XG129C die Vor- und Nachteile eines zweiten Hauptbildschirms und eines einfachen Stream-Decks vereinen und exakt zwischen beiden Lösungen liegen: schmal, berührungsempfindlich und nah an Tastatur und Maus.

Hierfür nutzt ASUS ein IPS-Panel mit 1.920 x 720 Bildpunkten im Seitenverhältnis 24:9. Damit werden eine Displayfläche von 292,0 x 109,5 mm und eine Pixelstruktur von 0,153 mm für eine ausreichend feine Darstellung erreicht. Die maximale Bildwiederholrate liegt bei 75 Hz, während man die Helligkeit mit 300 cd/m² und das typische Kontrastverhältnis mit 1.200:1 angibt. Außerdem unterstützt das Panel 10-Punkt-Touch auf kapazitiver Basis. Damit lassen sich Windows-Elemente, OSD-Menüs, Shortcuts oder Regler direkt auf dem Zusatzdisplay bedienen. 

ASUS weist allerdings darauf hin, dass die Touch-Funktion vom Betriebssystem und dem jeweiligen Anschluss abhängt, denn bei Multi-Monitor-Setups mit mehreren Anzeigen kann unter Windows 10 oder Windows 11 eine manuelle Zuordnung der Touch-Eingabe nötig werden – doch dazu später mehr.

Für den SensorPanel-Einsatz legt ASUS eine Jahreslizenz von AIDA64 Extreme bei. Dazu kommen verschiedene ROG-SensorPanel-Themes, die Werte wie CPU-Temperatur, GPU-Last, Lüfterdrehzahl, Speicherauslastung, Takt oder Framerate besonders schick auf das kleine Display bringen. Die angezeigten Daten stammen aus verschiedenen Softwaretools und hängen von Mainboard, Treibern und Auslesewegen ab. Bei der Farbdarstellung nennt ASUS 125 % sRGB und 90 % DCI-P3, dazu 16,7 Millionen Farben und Blickwinkel von 176 ° horizontal wie vertikal. Die Oberfläche ist glänzend. 

Aufseiten der Anschlüsse verbaut ASUS zwei USB-C-Ports und einmal HDMI 1.2. Einer der beiden USB-C-Anschlüsse kann Bildsignal, Stromversorgung und Touch-Daten über ein Kabel übertragen, wenn der Host DP Alt und mindestens 10 W Ausgangsleistung liefert. Der zweite USB-C-Port unterstützt 20 W Power Delivery. HDMI dient als Ausweichweg für Systeme ohne passenden USB-C-Port. Dann benötigt die Touch-Funktion zusätzlich eine USB-Verbindung. Mit Standfuß misst das Gerät 304 x 130 x 177 mm und wiegt 560 g.

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 239,90 Euro und damit über vielen einfachen 15- oder 16-Zoll-Monitoren mit Full-HD- oder 16:10-Panel. Der Straßenpreis liegt mit rund 219 Euro inzwischen aber schon etwas darunter. Ob sich der Preis für den einen oder anderen lohnen kann, versuchen wir auf den nachfolgenden Seiten zu klären. Wir haben den ASUS ROG Strix XG129C ausprobiert. 

Preise und Verfügbarkeit
ASUS ROG Strix XG129C, 12.3"
214,91 Euro Nicht verfügbar Ab 214,91 EUR
Preise und Verfügbarkeit bei Geizhals
ASUS ROG Strix XG129C, 12.3"
Verfügbar 214,91 EUR
Verfügbar 214,91 EUR
Lagernd 214,91 EUR
Lagernd 214,91 EUR
Lagernd 218,91 EUR
Lagernd 218,91 EUR
Lagernd 219,00 EUR
Nicht lagernd 219,00 EUR

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