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Für unsere Messungen im HDR-Betrieb nutzen wir Calman Ultimate von Portrait Displays. Die Messungen führen wir - wenn nicht anders angegeben - mit einer APL von 10 % durch. Das hat bei OLED-Geräten natürlich einen Einfluss darauf, welche Leuchtkraft wir in unseren Messungen ermitteln.
Vermessen haben wir den MSI MPG 341CQRDE QD-OLED X36 im Profil "Eco".
An dieser Stelle sehen wir Ungewohntes: Grundlegend ist das Panel etwas heller, als die ersten QD-OLED-Umsetzungen, mit einer über das Panel gemittelten maximalen Helligkeit von 291,2 cd/m² und einer maximalen Helligkeit von 311,6 cd/m² doch etwas dunkler als das Konkurrenz-Modell von ASUS. Diese Unterschiede liegen aber noch im Rahmen.
Die Homogenität fällt mit einem Wert von 87,61 % aber recht schwach für ein QD-OLED-Modell aus. Unterschiede sind dennoch kaum auszumachen.
Für das Gamma messen wir einen Wert von 2,249, wobei gerade die dunklere Hälfte der Messungen etwas zu hoch ausfallt.
SDR-Helligkeit in APL-Abhängigkeit
Typisch bei OLED-Geräten ist es, dass die maximale Helligkeit immer im Zusammenhang mit dem auf dem Display dargestellten Weiß-Anteil steht. Allerdings gehen die Hersteller verschieden an die Umsetzung heran. Manche Hersteller setzen auf ein ABL, das stark eingreift, also die maximale Helligkeit des Panels nutzt, dafür die Leuchtkraft stark herunterreguliert, wenn ein größerer heller Bereich eingeblendet wird. Das führt zu einer unstetigen Darstellung und kann im normalen Windows-Betrieb störend sein. Ein anderer Weg ist es, die maximale Helligkeit von vornherein einzubremsen, dafür aber immer eine konstante Darstellung zu liefern.
An allen Messpunkten präsentiert sich das Gerät mit einer vollkommen stabilen Helligkeit. Solange die OLED-Schutzmechanismen deaktiviert sind, wird eine konsistente Wiedergabe realisiert.