TEST

ASUS ROG Swift OLED PG34WCDN im Test

Mit 360 Hz und RGB Stripe auf die Pole-Position? - Gaming-Performance und Reaktionszeit

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Subjektive Beurteilung und Features

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In erster Linie wird der ROG Swift OLED PG34WCDN aber aufgrund seiner Gamingleistung in den Warenkörben landen. Und hier kann ASUS' 34-Zöller auf der ganzen Linie auftrumpfen.

Grundlegend profitieren Gamer von der WQHD-Auflösung, denn Grafikkarten werden weniger stark belastet, als dies bei UHD-Geräten der Fall ist. Das ist auch gut so, denn die maximal möglichen 360 Hz, die die neue Generation erlaubt, wollen erst einmal mit Daten versorgt werden. Dank der gesteigerten Wiederholfrequenz kann der 34-Zöller mit kurzen Latenzen ein sehr direktes Spielgefühl erzeugen und ist auch für schnelle Shooter bestens geeignet. Gegenüber der Vorgänger-Panelgeneration kann hier noch einmal eine Schippe draufgelegt werden. Ambitionierte Shooter-Fans werden kleinere Geräte favorisieren, ASUS ermöglicht allerdings, das Bildformat anzupassen, sodass rechts und links schwarze Balken zu sehen sind.

Die Gaming-Bildqualität ist OLED-typisch grandios. Durch die bauartbedingt sehr kurzen Reaktionszeiten wird ein äußerst klares, gestochen scharfes Bild ohne jegliche Schlierenbildung erzeugt. Das sieht klasse aus und macht auf der ganzen Linie Spaß. Zu einem LCD wird man nicht mehr zurückwechseln wollen. 

Das von ASUS verbaute Panel besitzt eine moderate Krümmung von 1.800 mm. Das steigert die Immersion moderat, reicht aber nicht an das Feeling heran, das Geräte wie der LG UltraGear 34GS95QE erzielen. 

Die Anti-Flicker-Technik kommt in Version 2.0 zum Einsatz. Diese sorgt dafür, dass es bei großen FPS-Sprüngen nicht zu Flicker-Effekten kommen soll. Gleichzeitig kann die maximale Framerate begrenzt werden. Maßnahmen funktionieren in der Praxis recht gut, gelegentlich sind entsprechende Effekte aber dennoch zu erkennen.

Gut funktionieren einmal mehr FreeSync und G-Sync. Mit zerrissenen Bildern durch Tearing-Effekte hatten wir in unseren Versuchen zumindest keine Probleme.

Nicht fehlen dürfen ROG‑typische Zusatzfunktionen im OSD. Diese sind in der aktuellen Generation um KI-Aspekte aufgebohrt. Das Fadenkreuz passt sich auf den Hintergrund an, um einen bestmöglichen Kontrast zu bieten. Dunkle Bildinhalte werden KI-gestützt aufgehellt. Das klappt alles recht gut. Ob die integrierten KI-Funktionen am Ende als hilfreich angesehen werden, liegt sicherlich im Auge des Betrachters. 

Messung: Reaktionszeit (Beta)

Auf die Testmethodik gehen wir bereits auf Seite 5 genauer ein. An dieser Stelle aber dennoch ein Hinweis: Aktuelle OLED-Panels sind so schnell, dass Messungen der Reaktionszeit unserer Meinung nach im Grunde nicht mehr sinnvoll sind, denn eine Schlierenbildung ist auch bei "langsamen" OLEDs nicht mehr zu erkennen.

Daher führen wir unsere OSRTT-Ergebnisse hier nur der Vollständigkeit halber an.  

An dieser Stelle gibt es keine Überraschungen. Die Ergebnisse fallen gewohnt hervorragend aus. Die Reaktionszeit ist zu schnell für unser Messgerät, sodass wir wieder einmal bei der Grenze von 0,62 ms landen. Der RGB Overshoot fällt mit 1,33 minimal aus, was in Summe zu einem exzellenten VRR führt, wenn die beiden Messfehler nicht berücksichtigt werden. 

Unsere Latenzmessungen fallen ebenfalls sehr gut aus. Im OSRTT-Test messen wir eine OnDisplay-Latenz von nur 2,002 ms, während die E2E-Latenz in NVIDIAs LDAT 11,7 ms beträgt.

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