TEST

ASUS ROG Swift OLED PG34WCDN im Test

Mit 360 Hz und RGB Stripe auf die Pole-Position? - Subjektive Eindrücke zur Bildqualität

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In unserer großen Display-FAQ gehen wir umfangreich auf die verschiedenen Panel-Techniken ein und erklären deren Vor- und Nachteile, die sich unmittelbar auf die Darstellungsqualität auswirken. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

Je nach Sichtweise bietet der ASUS ROG Swift OLED PG34WCDN grundlegend erst einmal keine größeren Besonderheiten. Die Kombination aus 34-Zoll-Diagonale, 21:9-Format und WQHD-Auflösung hat sich bereits in unzähligen Tests bewährt – und tut es auch hier. Die Darstellung gewinnt zwar keine Preise bzgl. der Bildschärfe, es wird aber eine angenehme Darstellungsgröße geboten, ohne dass skaliert werden muss. 

Wirklich interessant ist natürlich, was die fünfte Generation der QD-OLED-Generation an dieser Stelle abliefert, schließlich war die Schriftdarstellung bislang nicht das Steckenpferd der Technik. Das nicht optimale Subpixel-Layout führte bislang dazu, dass es an Kanten mit harten Kontrasten, wie es sie beispielsweise bei der Schriftdarstellung gibt, zu Farbsäumen kommen konnte. Im Zuge der dritten QD-OLED-Generation konnte Samsung die Schriftdarstellung durch eine Optimierung der Subpixel-Anordnung schon einmal verbessern. Mit der 2026 aktuellen fünften Generation gehen die Südkoreaner noch einen Schritt weiter und setzen ein RGB-Stripe-Layout ein. Die neue Anordnung der Pixel kann in der Praxis halten, was sie verspricht. Farbsäume sind nicht mehr zu erkennen. Die Schriftdarstellung liegt nun auf dem Niveau der LCD-Geräte.

Aber auch darüber hinaus kann der ROG Swift OLED PG34WCDN überzeugen. Ob die neue Black-Shield-Oberflächenbeschichtung nun wirklich um den Faktor 2,5 robuster ist, können wir so einfach nicht klären. Der Vorteil eines geringeren Lila-Anteils ist je nach Lichteinfall aber zu erkennen, was Schwarz insgesamt dunkler wirken lässt. ASUS möchte mit diesem angepassten Coating die Effekte des fehlenden Polarizers minimieren, denn das hat bislang dafür gesorgt, dass die OLED-Vorteile in gut beleuchteten Räumen etwas auf der Strecke geblieben sind. Das ist, wie zuvor erwähnt, recht gut gelungen, leichte Kontrastdefizite sind aber noch zu erkennen.

Weiterhin kann das Samsung-Coating erneut überzeugen. Die AR-Beschichtung sorgt dafür, dass Lichtquellen wenig stören, direkt im Rücken des Betrachters sollten sie nach Möglichkeit aber nicht sein. Ein Grain ist nicht zu erkennen, sodass die Bildschärfe nicht leidet.

Wie bei modernen Panels üblich, ist die Farbdarstellung ab Werk sehr poppig, was am großen nativen Farbvolumen liegt. Erfreulicherweise kann dies aber Preset-unabhängig im OSD geändert werden. Die Helligkeit liegt auf dem normalen Niveau aktueller OLED-Geräte und ist für den Einsatz in normal beleuchteten Räumen vollkommen ausreichend. 

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