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Für unsere Messungen im HDR-Betrieb nutzen wir Calman Ultimate von Portrait Displays. Die Messungen führen wir - wenn nicht anders angegeben - mit einer APL von 10 % durch. Das hat bei OLED-Geräten natürlich einen Einfluss darauf, welche Leuchtkraft wir in unseren Messungen ermitteln.
Vermessen haben wir den MSI MPG 271QRDE QD-OLED X50 im Profil "Nutzer".
Auch bei diesem Gerät sehen wir, dass Samsungs 500-Hz-Panel mit der QD-OLED-Technik ein gutes Stück heller ist, als wir es sonst häufig gesehen haben. Im Mittel sehen wir eine maximale SDR-Helligkeit von 323,4 cd/m². Gleichzeitig ist die Ausleuchtung mit einem Wert von 97,98 % oder einer realen Differenz von 6,6 cd/m² exzellent. Mit dem bloßen Auge ist eine solche Differenz nicht zu erkennen.
MSI erlaubt im SDR-Betrieb nicht, auf eine APL-abhängige Helligkeit umzuschalten. Andere Geräte bieten hier also mehr Optionen, in unseren Augen ist die stabile Darstellung aber in jedem Fall zu bevorzugen, sodass es hier keine Einschränkungen gibt.
Das Gamma landet bei einem Wert von 2,184 und bewegt sich über den gesamten IRE-Bereich um den Sollwert herum. Hier gibt es nichts zu meckern.
SDR-Helligkeit in APL-Abhängigkeit
Typisch bei OLED-Geräten ist es, dass die maximale Helligkeit immer im Zusammenhang mit dem auf dem Display dargestellten Weiß-Anteil steht. Allerdings gehen die Hersteller verschieden an die Umsetzung heran. Manche Hersteller setzen auf ein ABL, das stark eingreift, also die maximale Helligkeit des Panels nutzt, dafür die Leuchtkraft stark herunterreguliert, wenn ein größerer heller Bereich eingeblendet wird. Das führt zu einer unstetigen Darstellung und kann im normalen Windows-Betrieb störend sein. Ein anderer Weg ist es, die maximale Helligkeit von vornherein einzubremsen, dafür aber immer eine konstante Darstellung zu liefern.
An dieser Stelle sehen wir keine Überraschungen. Die Darstellung ist in unseren drei Helligkeitssettings (mit deaktivierten OLED-Schutzfunktionen) absolut konstant.
