TEST

MSI MPG 271QRDE QD-OLED X50 im Test

500 Hz-Monitor mit AI Care-Sensor - Subjektive Eindrücke zur Bildqualität

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In unserer großen Display-FAQ gehen wir umfangreich auf die verschiedenen Panel-Techniken ein und erklären deren Vor- und Nachteile, die sich unmittelbar auf die Darstellungsqualität auswirken. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

Abseits des reinen Gaming-Einsatzes zählt natürlich auch, wie sich das Bild im ganz normalen Windows-Alltag schlägt. Große Überraschungen bleiben hier aus, weshalb wir diesen Abschnitt bewusst knapp halten und auf unsere vielen QD-OLED-Tests verweisen.

MSI erfindet mit dem MPG 271QRDE X50 das Rad nicht neu – was in diesem Fall eher ein Vorteil ist. Die Kombination aus QHD-Auflösung und 
27-Zoll-Diagonale ist seit Jahren eine bewährte Paarung und funktioniert auch hier erwartungsgemäß gut. Bei der Schriftdarstellung hat die QD-OLED-Riege gegenüber der ersten Generation spürbar aufgeholt, was vor allem am überarbeiteten Subpixel-Layout liegt – an die gewohnte LCD-Darstellung reichen sie dennoch nicht ganz heran. Hier sind wir auf die RGB-Stripe-OLEDs gespannt. Auch 27-Zöller mit UHD-Auflösung, wie sie Anfang 2025 auf den Markt kamen, haben aufgrund der höheren Schärfe sichtbar die Nase vorn.

Ab Werk läuft der Monitor mit maximalem Farbumfang – und das fällt sofort auf: Farben wirken deutlich übersättigt. Beim Spielen kann dieser "poppige" Look durchaus gefallen. Wer es neutraler bevorzugt, kann den sRGB-Modus wählen. Wie bei den bereits getesteten QD-OLED-Modellen fällt die Farbabstimmung zudem erneut eher warm aus.

Der native Kontrastumfang ist bauartbedingt sehr groß. Schwarz ist ein echtes Schwarz und hebt sich nicht sichtbar vom Display-Rahmen ab. Wie bei allen QD-OLED-Modellen trifft dies aber nur dann zu, wenn der Raum, möglichst schwach beleuchtet ist, da Samsung auf einen Polarizer verzichtet.

Die Blickwinkel fallen OLED-typisch exzellent aus. Auch von stark seitlichen Blickwinkeln kommt es nicht zu einer wahrnehmbaren Farbverschiebung. 

Der AI-Care-Sensor versorgt das Display nicht nur mit Informationen, ob eine Person vor dem System sitzt, sondern auch über Farbtemperatur und Helligkeit im Raum und passt diese automatisch an. Während letzteres gut funktionierte, kam es hinsichtlich der Farbanpassung immer wieder zu Schwankungen, gerade dann, wenn sich die Sitzposition vor dem Gerät verändert hat.

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