MSI Optix MAG322CQR im Test: Rundes Paket in der 500-Euro-Klasse

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msi 322cqr teaser 100Wem klassische 27-Zöller zu klein sind, der aber nicht direkt auf ein großes 21:9-Display wechseln möchte, für den ist aktuell die 32-Zoll-Klasse besonders interessant. Der MSI Optix MAG322CQR bietet in dieser Größe ein geschwungenes VA-Panel mit maximal 165 Hz und auch darüber hinaus eine durchdachte Ausstattung. Wie gut sich der neue 32-Zöller in der Praxis schlägt, klären wir im ausführlichen Test.

Riesige und besonders hochauflösende Monitore sind Hingucker und vermitteln neben einem gestochen scharfen Bild eine hohe Immersion. Ersteres führt zu hohen laufenden Kosten, denn die Grafikkarte muss regelmäßig getauscht werden. Gerade die Immersion sorgt jedoch dafür, dass man sich als Spieler mitten in das Geschehen hineinversetzt fühlt – und genau da setzt MSI beim Optix MAG322CQR an. Es wird eine Diagonale von 32 Zoll im klassischen 16:9-Format mit einem vergleichsweise kleinen Radius von 1.500 mm kombiniert. Durch das recht große Panel sollte in der Praxis so eine ansehnliche Immersion erreicht werden. Aber auch darüber hinaus kann der 32-Zöller mit einer umfangreichen Gaming-Ausstattung punkten.

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Mit einer maximal möglichen Wiederholfrequenz von 165 Hz gehört das VA-Panel (WQHD-Auflösung) zu den schnelleren Modellen, die Reaktionszeit wird von MSI mit 1 ms angegeben. Darüber hinaus soll das Display Dank der Nutzung der Quantum-Dot-Technik mit einer umfangreichen Farbraum-Abdeckung aufwarten können. Auch MSIs Software-Lösung, die uns beispielweise beim MAG272CQR überzeugen konnte, ist wieder mit von der Partie. Und auch eine RGB-Beleuchtung darf nicht fehlen.

Aktuell ist der MSI Optix MAG322CQR zu einem Preis von rund 500 Euro im Handel verfügbar.

Spezifikationen des MSI Optix MAG322CQR in der Übersicht
Straßenpreis: ca. 500 Euro
Garantie: 24 Monate
Homepage: de.msi.com
Diagonale: 32 Zoll
Krümmung 1.500 mm
Gehäusefarbe: Schwarz
Format: 16:9
Panel: VA-Panel
Look up Table: 10 bit (8 bit + FRC)
Glare-Optik: nein
Auflösung: 2.560 x 1.440 Pixel
Kontrastwert: 3.000:1
Helligkeit: max. 300 cd/m²
Reaktionszeit: 1 ms (MPRT)
Wiederholfrequenz: 165 Hz
Blickwinkel: horizontal: 178°
vertikal: 178°
Anschlüsse:

1x DisplayPort
2x HDMI
1x Typ-C2
3x USB 3.0 (1up, 2 down)

HDCP: ja
Gewicht: 7,0 kg
Abmessungen (B x H x T): 710 x 514 x 267 mm
Ergonomie: Höhenverstellung: 130 mm
Neigung: -5° - 20°
Kensington-Lock: ja
Wandmontage: 100 x 100 mm
integrierte Lautsprecher: ja
Netzteil: extern
Sonstiges: 165 Hz, Adaptive-Sync, Gaming-OSD

Preise und Verfügbarkeit
MSI Optix MAG322CQR
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 499,00 EUR



Gehäuse und Verarbeitungsqualität

Wer sich unseren Test des MSI Optix MAG272CQR durchgelesen hat, der wird von der Optik MAG322CQR nicht sonderlich überrascht sein. MSI hält an seiner Designsprache fest, was sicherlich keine falsche Entscheidung ist.

Wie bei aktuell so vielen Geräten ist die Front des 32-Zöllers nicht weiter spektakulär, denn das Panel versteckt sich hinter einer Edge-to-Edge-Abdeckung. Entsprechend modern und schlank wirkt das Modell dann auch, wenn man bei einem Gerät dieser Größenklasse überhaupt von "schlank" sprechen kann. Wie üblich ist einzig das untere Rahmenelement etwas breiter gehalten, einem Multi-Monitor-Einsatz steht also nichts im Wege.

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Beim Standfuß folgt MSI seiner aktuellen Formensprache. Der in Anthrazit gehaltene Fuß sieht filigran aus und ist ein Eye-Catcher, wenn er unter dem Rahmen hervorschaut. Die Optik ist dabei weniger auffällig, als es bei vielen anderen Gaming-Monitoren der Fall ist. Der Fuß bietet dem Monitor einen sicheren Stand. Die Aufhängung ist ebenfalls passend ausgeführt, denn es kommt im Betrieb nur zu einem leichten Mitschwingen, wenn mit etwas Nachdruck getippt wird. Der Effekt fällt weniger stark aus, als wir ihn von vielen Breitbildmonitoren kennen.

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Ein seitlicher Blick auf das Panel zeigt recht deutlich, dass sich MSI für ein starke Krümmung von 1.500 mm entschieden hat. Das sorgt für eine hohe Immersion, gerade in Kombination mit dem recht großen Panel. Ebenso zeigt sich, dass der MAG322CQR gerade im oberen Bereich sehr flach ist. Die gesamte Technik hat MSI in der unteren Hälfte untergebracht. Dort ist das Display dann auch ein gutes Stück tiefer.

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Die Rückseite zeigt sich in einer recht gewohnten MSI-Optik. Während die obere Hälfte in einem schlichten, matten Schwarz gehalten ist, wird die untere Hälfte in einer gebürsteten Optik ausgeführt. Dazwischen sitzt ein Glossy-Band, in dem eine RGB-Beleuchtung untergebracht wurde. Natürlich kann dieses in MSIs Mystic-Light-System integriert werden.

Sowohl Verarbeitungsqualität als auch Materialgüte liegen auf einem normalen Niveau für ein Gerät der 500-Euro-Klasse.

Das Anschlusspanel

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Einen für MSI recht ungewohnten Weg geht der Hersteller beim Anschlusspanel. Die Schnittstellen werden nicht gewinkelt verbaut. Entsprechend sind die Buchsen direkt zugänglich, was sehr praktisch ist, wenn schnell einmal ein Kabel getauscht werden soll. Im Gegenzug lassen sich die Kabel nicht ganz so sauber verlegen, was aber nur dann störend sein kann, wenn der Monitor frei im Raum steht.

Das Anschlusspanel ist vorbildlich bestückt. Mit dem DisplayPort und zwei HDMI-Schnittstellen stehen die beiden aktuell wichtigsten Arten natürlich zur Verfügung. Lobenswerterweise setzt MSI immer häufiger auf eine Typ-C-Schnittstelle zur Bildübertragung, sodass der MAG322CQR auch als Docking-Station genutzt werden kann. Passend dazu integriert MSI zwei USB-Typ-A-Schnittstellen.

Zusätzliche seitliche Anschlüsse gibt es leider nicht.


Die Ergonomie eines Monitors kann sehr viel dazu beitragen, über einen längeren Zeitraum bequem am Schreibtisch zu sitzen. In unserer Ergonomie-FAQ gehen wir auf die wichtigsten Einstellmöglichkeiten am Monitor ein, zeigen darüber hinaus aber auch, wie der Schreibtischstuhl oder Schreibtisch eingestellt werden muss.

Mechanische Einstellmöglichkeiten

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Keine großen Überraschungen erwarten den Anwender bei den ergonomischen Anpassungsfähigkeiten. In der Höhe kann der Monitor um 130 mm justiert werden, sodass für alle Anwender eine bequeme Höhe gefunden werden kann. Durch das 16:9-Format ist der Monitor grundlegend schon vergleichsweise hoch, sodass die maximale Höhe wohl die wenigsten Nutzer benötigen. Die Neigung lässt sich in einem Bereich von -5° bis 20° anpassen, sodass es keine Überraschungen gibt.

Auf eine Dreh-Funktion muss der Standfuß hingegen verzichten, was je nach Anwendungsbereich unpraktisch sein kann. Ebenso fehlt eine Pivot-Funktion, was bei einem Curved-Modell aber nicht weiter störend ist.

OSD und Bedienelemente

MSI bleibt seinem aktuellen Bedienkonzept auch beim MAG322CQR treu. Entsprechend wird ein einzelner Joystick genutzt, was begrüßenswert ist. Allerdings ist der Stick nicht optimal positioniert, denn er wird nicht zentral auf der Unterseite des Rahmens verbaut, sondern im rechten Eck auf der Rückseite, sodass immer um den Monitor herumgegriffen werden muss. Gerade anfänglich muss man sich daran erst gewöhnen. Mit der Zeit geht das Handling jedoch schnell vonstatten.

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Das Menü nutzt den von MSI bekannten Aufbau, ist also intuitiv und nutzerfreundlich. Alle Funktionen sind sinnvoll den verschiedenen Unterpunkten zugeordnet und klar beschriftet. So findet sich auch ein Anfänger schnell zurecht und es kommt zu keinen größeren Verwirrungen. Natürlich sind auch wieder einige Gaming-Funktionen mit von der Partie. So lassen sich ein FPS-Counter, ein Timer oder ein Fadenkreuz einblenden. Natürlich darf auch das Overdrive-Feature nicht fehlen.

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Das eigentliche Steuerungshighlight bei MSI ist das Gaming-OSD. Die Software-Lösung bildet das OSD nicht nur einfach ab, sondern ermöglicht darüber hinaus einen deutlichen Komfortgewinn. Einstellungen können in Profilen zusammengefasst werden und automatisch beim Start eines bestimmten Spiels geladen werden. Ein Feature, an das man sich sehr schnell gewöhnt.

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Stromverbrauch

Stromverbrauch

10.7 XX


11.5 XX


13.3 XX


13.5 XX


16.6 XX


16.8 XX


17.2 XX


19.0 XX


19.1 XX


20.1 XX


20.3 XX


22.2 XX


22.5 XX


22.7 XX


22.7 XX


24.1 XX


24.1 XX


24.3 XX


25.6 XX


25.9 XX


26.3 XX


27.4 XX


27.9 XX


28.0 XX


28.6 XX


29.4 XX


29.7 XX


30.0 XX


31.2 XX


32.4 XX


32.7 XX


33.7 XX


34.0 XX


34.6 XX


34.6 XX


34.8 XX


35.4 XX


36.1 XX


36.6 XX


36.9 XX


37.5 XX


37.8 XX


38.1 XX


38.2 XX


38.2 XX


39.0 XX


39.5 XX


40.7 XX


42.5 XX


42.6 XX


43.2 XX


43.2 XX


44.0 XX


44.3 XX


44.5 XX


44.6 XX


46.2 XX


47.6 XX


48.6 XX


53.6 XX


55.6 XX


58.3 XX


59.3 XX


59.3 XX


Watt
weniger ist besser

Wie üblich führen wir unsere Messungen bei einer Leuchtdichte von 150 cd/m² durch.

Dabei konnten wir einen Stromverbrauch von 22,5 W ermitteln, was ein niedriger Wert für ein Display der 32-Zoll-Klasse ist – gerade mit Blick auf die genutzte VA-Technik. An dieser Stelle profitiert das Modell klar von seiner nicht allzu hohen Auflösung.


In unserer großen Display-FAQ gehen wir umfangreich auf verschiedenen Panel-Techniken ein und erklären deren Vor- und Nachteile, die sich unmittelbar auf die Darstellungsqualität auswirken. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

Subjektive Beurteilung der Bildqualität

MSI setzt auf ein VA-Panel, was aktuell in dieser Preis- und Größenklasse die gängige Wahl ist. Das Panel kommt im 32-Zoll-Format und löst mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten auf. Die meisten Leser dürften diese Auflösung aus dem 27-Zoll-Segment kennen, wo sie sehr gut funktioniert und eine angenehme Darstellungsgröße mit einer guten Bildschärfe kombiniert – skaliert werden muss nicht. Prinzipiell ist auf dem 5 Zoll größeren Panel des MAG322CQR auch nicht mehr zu sehen, als auf einem 27-Zöller, die Darstellung fällt also etwas größer aus. Je nach persönlichen Vorlieben muss das kein Nachteil sein und skaliert werden muss so schon gar nicht. Gamer sind klar im Vorteil, denn die Grafikkarte wird weniger stark belastet, als es bei der UHD-Auflösung der Fall wäre.

Neben der recht großen Darstellung ist es aber auch die starke Krümmung, die dafür sorgt, dass der MAG322CQR kein optimales Arbeitsgerät ist. Horizontale Linien wirken nie wirklich gerade und bei der Bildbearbeitung muss immer bedacht werden, dass sich perspektivische Korrekturen nicht wirklich vornehmen lassen. Produktiv-Anwender sind aber nun mal auch nicht die Zielgruppe unseres Testkandidaten.

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Die Bildqualität kann überzeugen. Zwar könnte die Darstellung für unseren Geschmack gern etwas schärfer sein, dafür wird eine helle und vor allem sehr kontrastreiche Darstellung geboten. Die Blickwinkel liegen auf einem hohen Niveau, sodass es auch kein Problem ist, einmal mit mehreren Personen vor dem Monitor zu sitzen. Die Farbabstimmung wird für viele Anwender ab Werk in Ordnung gehen, sie fällt aber etwas zu kühl aus, sodass es sinnvoll ist, etwas nachzujustieren.

Ein Backlight-Bleeding ist zu erkennen, lag bei unserem Modell aber auf einem normalen Niveau. Bei einheitlichen Hintergründen fallen die leicht aufgehellten Ecken auf, in der Praxis, bei schnellen Bewegungen stören sie aber nicht. MSI setzt auf stumpfmattes Coating, das sich natürlich minimal auf die Bildschärfe auswirkt, bei einem normalen Sitzabstand entstehen jedoch keine Nachteile.

Gaming-Features

Beinahe alle Aspekte, die wir im Produktiv-Betrieb als nachteilig angesehen haben, stehen beim Gaming auf der Habenseite des 32-Zöllers. Die Kombination aus Auflösung, Diagonale und Krümmung sorgt für eine exzellente Immersion und es muss nicht immer das neueste High-End-Modell sein, um für flüssige Frameraten zu sorgen.

Gleichzeitig bietet das VA-Panel eine maximale Wiederholfrequenz von 165 Hz. Auch hier ist es also gut, dass die Auflösung nicht auf UHD-Niveau liegt, denn 165 fps sind bei aktuellen Spielen eine ordentliche Herausforderung für eine GPU. Werden die Möglichkeiten des Panels ausgenutzt, kann der 32-Zöller mit einem sehr direkten Spielgefühl aufwarten, das gerade bei schnelleren Spielen einen deutlichen Vorteil gegenüber den altbekannten 60-Hz-Geräten vermittelt. Dank Adaptive-Sync-Integration gibt es zudem keine Probleme mit störenden Tearing-Effekten.

Prinzipiell gilt auch hier, dass VA-Panels nicht per se die schnellsten Modelle sind. Das von MSI verbaute Panel kann insgesamt mit einer guten Darstellung aufwarten, auch hier kommt es aber zu einer Schlierenbildung. Darum lohnt ein Griff zur Overdrive-Technik. Die besten Ergebnisse konnten wir mit einem mittleren Wert erzielen, denn ansonsten kommt es zu einem Overshooting, was sich negativ auf die Bildqualität auswirkt. Ganz verschwinden die Schlieren dann jedoch nicht, sie liegen nach unserem Erachten aber auf einem guten Niveau.

Ein sehr gutes Ergebnis konnten wir bei den Messungen zum Input-Lag (mit dem Leo-Bodnar-Tool) erzielen. Im Mittel sind wir auf einen Wert von 10,93 ms gekommen. Schneller war in letzter Zeit kein Display.


Helligkeit, Ausleuchtung und Kontrastverhältnis

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Helligkeit

maximal

932 XX


867 XX


590 XX


555 XX


509 XX


490 XX


465 XX


457 XX


433 XX


431 XX


416 XX


414 XX


408 XX


401 XX


398 XX


393 XX


393 XX


388 XX


388 XX


384 XX


377 XX


371 XX


370 XX


369 XX


366 XX


360 XX


344 XX


343 XX


340 XX


339 XX


337 XX


335 XX


335 XX


335 XX


331 XX


328 XX


327 XX


327 XX


321 XX


317 XX


313 XX


312 XX


307 XX


304 XX


304 XX


300 XX


298 XX


291 XX


289 XX


277 XX


271 XX


266 XX


265 XX


cd/m²
Mehr ist besser

Homogenität

maximal

96 XX


95 XX


95 XX


94 XX


94 XX


94 XX


93 XX


92 XX


92 XX


92 XX


91 XX


91 XX


91 XX


91 XX


91 XX


91 XX


91 XX


90 XX


90 XX


90 XX


89 XX


89 XX


89 XX


89 XX


88 XX


88 XX


88 XX


87 XX


87 XX


87 XX


87 XX


87 XX


86 XX


86 XX


86 XX


86 XX


84 XX


82 XX


82 XX


82 XX


81 XX


80 XX


78 XX


78 XX


Prozent
Mehr ist besser

In der Spitze konnten wir beim MSI Optix MAG322CQR eine Leuchtdichte von 339,4 cd/m² ermitteln. Das ist ausreichend hell, damit der Monitor auch in gut ausgeleuchteten Räumen keine Probleme bekommt. Für den HDR-Betrieb wären allerdings weitere Reserven wünschenswert. Die dunkelste Zone ist unten links, die es auf 304,1 cd/m² bringt. Das führt zu einer sehr guten Ausleuchtung von 90 %. Die Unterschiede sind mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen.

Mit Blick auf den Kontrastumfang kann das eingesetzte VA-Panel seinen konstruktiven Vorteil auf der ganzen Linie ausspielen. Wir ermitteln einen Wert von 4.185:1, der sich durchaus sehen lassen kann und dem 32-Zöller in die Spitzengruppe katapultiert.

Farbdarstellung

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Ab Werk ist der Weißpunkt verschoben. Wir konnten einen Wert von 7.323 K ermitteln, als eine deutlich zu kühle Abstimmung. Gerade User, die auf eine neutrale Farbwiedergabe wert legen, sollten nachregeln. Ein sRGB-Preset bietet der Monitor leider nicht.

Ein Blick auf den sRGB-Farbraum bestätigt schnell, dass MSI auf die Quantum-Dot-Technik setzt. Der sRGB-Farbraum wird vollständig abgedeckt, stellt das rote und grüne Spektrum aber deutlich erweitert da. Damit tendiert auch dieses Display ab Werk deutlich in Richtung DCI-P3, ohne dass der Farbraum vollständig abgedeckt wird. Wir konnten einen Wert von 90,5 % ermitteln, denn am Ende fehlt im grünen Spektrum doch noch eine gute Ecke. Wie üblich wird AdobeRGB ein gutes Stück weniger abgedeckt. Der Wert von 85,4 % geht aber in Ordnung.

Gut gefallen kann die Farbreproduktion, denn ab Werk konnten wir einen durchschnittlichen DeltaE-Wert von 3,2 ermitteln, während das Maximum bei 4,6 liegt. Beides sind gute Werte für ein Gaming-Display.


Der MSI Optix MAG322CQR bietet insgesamt betrachtet ein überzeugendes Gesamtpaket, denn er kombiniert viele sinnvolle Features – für jeden ist er aber nicht die ideale Wahl.

Für Gamer, die nicht auf das letzte Quäntchen an Bildschärfe Wert legen, bietet der Optix MAG322CQR eine durchdachte Zusammenstellung, denn es wird eine hohe Immersion mit einer Grafikkarten-schonenden Auflösung kombiniert. Das 165 Hz schnelle VA-Panel bietet ein direktes Spielvergnügen und eine passable Schlierenbildung. Ganz vermieden werden kann diese nicht. Für die meisten Gamer wird aber ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt, solange man es mit dem Overdrive nicht übertreibt. Damit bietet der 32-Zöller ein stimmiges Gesamtpaket, solange man kein High-Speed-Turnierspieler ist.

Dem Produktiveinsatz steht hingegen die niedrige Auflösung entgegen und auch die starke Krümmung ist hier eher ein Nachteil. Darüber hinaus kann das Display mit einem ausreichend hellen und vor allem kontrastreichen Bild aufwarten. Die Farbdarstellung ist zwar etwas zu kühl, hier sollten Farbfans nachregeln – oder die Profile durchprobieren. Die Farbraumabdeckung wiederum liegt auf einem modernen Niveau für ein Gerät mit Quantum-Dot-Technik.

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Das Design an sich kann überzeugen, denn MSI gelingt es, eine Gaming-Optik mit einem noch dezenten Auftreten zu kombinieren. Einzig die RGB-Beleuchtung auf der Rückseite ist etwas auffällig, sorgt in Kombination mit weiteren MSI-Produkten dank der Mystik-Light-Integration jedoch für coole Effekte. Gut gefällt das Anschlusspanel, das auch über einen Typ-C-Anschluss verfügt, sodass der 32-Zöller auch als Partner für ein Notebook herhalten kann. Darüber hinaus passen die ergonomischen Einstellmöglichkeiten. Manch einer würde sich allerdings eine Drehmöglichkeit des Panels wünschen.   

Die Bedienung ist weitestgehend stimmig, nur der Joystick könnte noch etwas besser zu erreichen sein. Ein Highlight ist wieder einmal MSIs Software-Lösung Gaming OSD, die einen deutlichen Komfortgewinn ermöglicht.

Alles in allem ist der MSI Optix MAG322CQR ein stimmiges Gesamtpaket für Gamer. Die Schlienbildung geht für ein aktu

Positive Aspekte des MSI Optix MAG322CQR:

Negative Aspekte des MSI Optix MAG322CQR:

Preise und Verfügbarkeit
MSI Optix MAG322CQR
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 499,00 EUR