Eizo FlexScan EV2785 im Test - High-End-Display mit bestechendem Bild

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eizo ev2785 teaser 3

Wer Business sagt, muss im Monitor-Segment unter anderem auch Eizo sagen. Diese Tatsache hat sich in den letzten Jahren genau so wenig geändert, wie das prinzipiell abwartende Vorgehen der Firma gegenüber neuen Techniken. Beim neuen Eizo FlexScan EV2785 ist aber alles dabei, was ein modernes Business-Display auszeichnet. Neben zahlreichen Ergonomie-Features gibt es ein hochauflösendes IPS-Panel und die Möglichkeit, das Display über den integrierten Typ-C-Anschluss als Docking-Station zu nutzen. Wie gut das alles in der Praxis funktioniert, klärt unser ausführlicher Test.

Gut ein Jahr nach unserem Test zum Eizo FlexScan EV2780 kommt nun der EV2785. Doch auch wenn sich nur die letzte Ziffer in der Nomenklatur verändert hat, macht der 27-Zöller einiges anders als das namentlich so nahe Display. Die Diagonale und Positionierung im Segment bleiben zwar bestehen, dafür hat das neue Modell ein leicht überarbeitetes Gehäuse und ein deutlich höher auflösendes Panel bekommen. Waren Panels mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten also UHD bislang der CG-Reihe vorbehalten, kommt nun ein solch hochauflösendes Panel auch in einem Gerät der FlexScan-Reihe zum Einsatz. Eine Typ-C-Schnittstelle bot auch der EV2780 schon, es gab allerdings noch Einschränkungen bei der Stromversorgung. Das soll nun nicht mehr der Fall sein, sodass der 27-Zöller als Docking-Station agieren kann – ein modernes Notebook vorausgesetzt.

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Eines hat sich aber auch beim neuen Modell nicht verändert: der Eizo-typisch nicht ganz niedrige Preis. Aktuell werden rund 1.050 Euro für den 27-Zöller aufgerufen. Da ist die Konkurrenz teils deutlich günstiger. Allerdings sollte beim Preis eines Monitors auch immer bedacht werden, dass ein solches Gerät gerne auch mal etwas länger auf dem Schreibtisch steht, sodass es sich durchaus lohnen kann, einmal etwas mehr in ein neues Modell zu investieren. Der Garantie-Zeitraum ist bei Eizo dazu passend mit 5 Jahren (inkl. Vor-Ort-Austausch) auch recht großzügig dimensioniert.

Spezifikationen des Eizo FlexScan EV2785 in der Übersicht
Straßenpreis: ca. 1.050 Euro
Garantie: 60 Monate
Homepage: www.eizo.de
Diagonale: 27 Zoll
Krümmung x
Gehäusefarbe: Schwarz
Format: 16:9
Panel: IPS-Panel
Look up Table: 10 Bit
Glare-Optik: nein
Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel
Kontrastwert: 1.300:1
Helligkeit: max. 350 cd/m²
Reaktionszeit: 5 ms
Wiederholfrequenz: 60 Hz
Blickwinkel: horizontal: 178°
vertikal: 178°
Anschlüsse:

1x DisplayPort
2x HDMI
2x USB 3.0 (1up, 2 down)
1x USB Typ C (60 Watt Ladestrom)

HDCP: ja
Gewicht: 8,2 kg
Abmessungen (B x H x T): 611,6 x 359,0 x 48,5 mm
Ergonomie: Höhenverstellung: 178 mm
Neigung: -5° - 35°
Kensington-Lock: nein
Wandmontage: 100 x 100 mm
integrierte Lautsprecher: ja
Netzteil: extern
Sonstiges: Docking-Funktion über USB-Typ C

Preise und Verfügbarkeit
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar



Gehäuse und Verarbeitungsqualität

Geht es um das Design seiner Monitore, kann Eizo grundsätzlich als eher zurückhaltend eingestuft werden. Während die Konkurrenz regelmäßig mit neuen Gehäuseformen und Farbkombinationen antritt, war es für die Japaner schon eine Besonderheit, dass zusätzlich zu dem schwarzen Case seit einiger Zeit auch eine helle Variante angeboten wird. Wirklich störend ist das aber nicht, denn die Eizo-Monitore stehen damit hinsichtlich ihres zeitlosen Äußeren auf einer Stufe mit Lenovos Thinkpads.

Gleichzeitig passen die Designer ihre Gehäuse kontinuierlich an, sodass sie zwar grundsätzlich die ganz typische Eizo-Optik besitzen, aber dennoch ein Stück weit mit der Zeit gehen - echte Evolution also. So auch beim FlexScan EV2785. Das grundlegende schwarze Gehäuse mit seiner industriellen Formensprache ist erhalten geblieben. Während aber bereits der Vorgänger mit einer modernen Edge-to-Edge-Optik und vier sehr schmalen Rändern aufwarten konnte, setzt der Hersteller beim 4K-Modell noch eins oben drauf und verkleinert auch den unteren Rand. So sehr, dass nicht einmal mehr das Eizo-Logo auf den Rahmen passt. Das ist auf der Front nun nur noch dezent, Schwarz auf Schwarz, auf dem Standfuß zu sehen. Gleichzeitig wirkt der an sich recht kantige Monitor so noch etwas filigraner.

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Die schmalen Ränder sorgen aber nicht nur dafür, dass der 27-Zöller an sich recht klein wirkt. Nutzer, die auf der Suche nach einem neuen System für den Multimonitor-Einsatz sind, profitieren auf der ganzen Linie, denn der Übergang von einem Display auf das andere wird so deutlich verkleinert.

Auch ein Blick auf die Rückseite ändert nichts am dezenten Auftreten des FlexScan EV2785. Einziger Eye-Catcher ist hier das Eizo-Logo, das war es aber auch schon. Je nach Anwendungszweck recht praktisch kann der in das Gehäuse integrierte Tragegriff sein. Im Bereich der durchlaufenden Vertiefung wurde dieser sehr dezent integriert.

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Bei einem Blick auf den neuen Standfuß fällt schnell auf, dass Eizo hinsichtlich der ergonomischen Fähigkeiten in die Vollen geht – dazu aber auf der nächsten Seite mehr. Aber auch darüber hinaus kann der Standfuß überzeugen, denn er passt nicht nur gut zum Design des 27-Zöllers, sondern bietet auch eine integrierte Kabelführung. 

Eizo-typisch fällt die Verarbeitungsqualität aus. Das Gehäuse wirkt wie aus dem Vollen gefertigt und hinterlässt den Eindruck für die Ewigkeit gemacht zu sein. Hier stellt Eizo nach wie vor die Referenz im Business-Umfeld dar.

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Das Anschlusspanel

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Das Anschlusspanel ist zweckdienlich mit zwei HDMI-Schnittstellen und DisplayPort ausgestattet. Darüber hinaus gibt es eine USB-Typ-C-Schnittstelle. Über diese kann nicht nur das DisplayPort-Signal getunnelt werden, sondern auch das Notebook mit Strom versorgt werden kann. Das konnte der letztjährige Flexscan EV2780 auch schon, das neue Modell macht allerdings deutliche Fortschritte. Wer im letzten Jahr sein Notebook mit 30 Watt laden wollte, der musste eine deutliche Reduktion der maximalen Helligkeit in Kauf nehmen. Das gehört beim neuen Modell der Vergangenheit an, denn Notebooks können nun sogar mit 60 Watt geladen werden. 

Wie bereits beim EV2780 gilt aber auch hier: Damit das neue 4K-Modell auch wirklich als Docking-Station genutzt werden kann, wäre es schön, wenn ein paar mehr Anschlüsse vorhanden wären. Zwar wird heutzutage ohnehin viel Peripherie kabellos angebunden, zwei weitere USB-Schnittstellen wären aber eine schicke Sache. Noch interessanter ist der Docking-Ansatz aber ohnehin mit Thunderbolt 3. Dank der deutlich gesteigerten Bandbreite werden mögliche Engpässe vermieden und bei Bedarf kann noch mehr Strom geliefert werden, um ein Notebook aufzuladen.


Die Ergonomie eines Monitors kann sehr viel dazu beitragen, über einen längeren Zeitraum bequem am Schreibtisch zu sitzen. In unserer Ergonomie-FAQ gehen wir auf die wichtigsten Einstellmöglichkeiten am Monitor ein, zeigen darüber hinaus aber auch, wie der Schreibtischstuhl oder Schreibtisch eingestellt werden muss.

Mechanische Einstellmöglichkeiten

Im Bereich der Ergonomie war es schon immer großes Kino, was Eizo geboten hat - und der FlexScan EV2785 stellt da erfreulicherweise keine Ausnahme dar.

Das beginnt bereits beim sehr großen Einstellbereich für die Höhe. Eizo realisiert eine Anpassung von maximal 178 mm. Das sind gut 50 mm mehr, als es bei den meisten Geräten der Fall ist. Gleichzeitig besteht die Besonderheit des Eizo-Displays in der sehr niedrigen minimalen Höhe. Das Panel kann praktisch auf Schreibtisch-Niveau abgesenkt werden. 

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Aber auch die Neigung kann in einem besonders großen Umfang angepasst werden. Das von Eizo verbaute Gelenk lässt sich im Bereich von -5 bis +35° kippen. Auch hier werden die Konkurrenten mühelos überflügelt.

Abgerundet werden die ohnehin schon hervorragenden Ergonomie-Funktionen von der Pivot-Funktion. Von der werden sicherlich die wenigsten Anwender auch wirklich Gebrauch machen, je nach Anwendungsfall kann sie aber sehr praktisch sein.

OSD und Bedienelemente

Wer bereits mit Eizo-Monitoren zu tun hatte, dem kommt das Bedienkonzept des FlexScan EV2785 sicherlich bekannt vor. Am unteren rechten Rand des Rahmens positioniert der Hersteller mehrere Sensortasten, die bedingt durch den sehr schmalen Rahmen nur noch durch kleine Erhebungen markiert werden, eine Beschriftung gibt es nur für den Hauptschalter. Alle weiteren Informationen werden eingeblendet, wenn einer der Sensoren berührt wird. Die von Eizo eingesetzten Elemente reagieren sehr direkt und zuverlässig. In Kombination mit der guten Beschriftung ist es so ohne weiteres möglich, sich durch die verschiedenen Ebenen der Navigation zu hangeln.

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Wie wir es aktuell bei fast allen Geräten sehen, setzt auch Eizo auf einen zweistufigen Aufbau des OSD. In der ersten Ebene wird der direkte Zugriff auf die wichtigsten Einstellmöglichkeiten wie die Helligkeit, die Eco-Features oder die Eingangswahl. 

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Das eigentliche OSD ist Eizo-typisch nüchtern gehalten, was aber keineswegs schlecht sein muss. Alle Funktionen sind klar beschrieben und so jederzeit verständlich. Der Umfang ist sehr gut und dem Anwendungsprofil des EV2785 angepasst. 

Auch in diesem Bereich hinterlässt Eizos aktueller Office-Monitor also eine sehr gute Figur.

Stromverbrauch

Stromverbrauch

11.5 XX


13.3 XX


13.5 XX


16.6 XX


19.1 XX


20.1 XX


20.3 XX


22.2 XX


22.7 XX


24.1 XX


25.6 XX


27.4 XX


27.9 XX


30.0 XX


31.2 XX


32.4 XX


32.7 XX


34.0 XX


34.6 XX


34.6 XX


34.8 XX


35.4 XX


36.1 XX


36.9 XX


37.5 XX


37.8 XX


38.2 XX


38.2 XX


39.0 XX


40.7 XX


42.6 XX


44.5 XX


44.6 XX


48.6 XX


53.6 XX


Watt
weniger ist besser

Unser dritter Baustein im Ergonomie-Kapitel ist der Stromverbrauch. Auch hier konnte Eizo bereits in der Vergangenheit mit durchdachten Lösungen überzeugen – und tut dies auch 2018.

Während andere Hersteller in erster Linie darauf achten, einen möglichst niedrigen Stromverbrauch zu realisieren, geht Eizo einen Schritt weiter und setzt auf eine Sensorik. Im FlexScan EV2785 kommt ein Helligkeitssensor zum Einsatz, der für die neue Auto EcoView-Funktion genutzt wird. Das neue Feature soll dafür sorgen, dass die Helligkeit stets automatisch optimal auf die Helligkeit im Raum angepasst wird. Diese Funktion gab es auch in der Vergangenheit, nun wurde sie aber überarbeitet und vereinfacht. 

Bislang mussten eine Ober- und Untergrenze manuell festgelegt werden. Das entfällt nun, denn Auto EcoView muss im Menü nur noch aktiviert werden. Im Anschluss orientiert sich das System an der Helligkeitsanpassung des Users und bringt diese in Verbindung mit der Helligkeit im Raum. Den Rest übernimmt der von Eizo implementierte Algorithmus. Was nun ein wenig kompliziert klingt, ist in der Praxis sehr einfach umzusetzen und funktioniert sehr gut. Einfach Auto EvoView aktivieren und die Helligkeit anpassen. Den Rest regelt das System so gut, dass es kaum auffällt – die Helligkeit passt einfach. Einen Anwesenheitssensor gibt es beim EV2785 übrigens nicht mehr.

Als zweite Neuerung gibt es den EcoView-Optimizer. Der sorgt dafür, dass die Hintergrundbeleuchtung bei dunklen Bildern automatisch reduziert wird. Auch hier konnte das Ergebnis in der Praxis überzeugen.

Das alles würde aber nichts bringen, wenn der Stromverbrauch per se recht hoch ausfallen würde. Dem ist erfreulicherweise nicht so. Bei einer Helligkeit von 150 cd/m² konnten wir einen Verbrauch von 16,6 Watt ermitteln, was für ein UHD-Panel hervorragend ist. 


In unserer großen Display-FAQ gehen wir umfangreich auf verschiedenen Panel-Techniken ein und erklären deren Vor- und Nachteile, die sich unmittelbar auf die Darstellungsqualität auswirken. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

Subjektive Beurteilung der Bildqualität

Bislang konnte der FlexScan EV2785 beinahe durchgehend überzeugen, am Ende kommt es aber natürlich auf die Bildqualität an. Auch hier leistet sich der 27-Zöller keine Blöße, so viel können wir schon verraten.

Das geht bereits bei der Kombination aus Diagonale und Auflösung los. Das IPS-Panel bietet 3.840 x 2.160 Bildpunkte, was in einem Dot-Pitch von 0,024 mm² resultiert. Entsprechend ist das Bild gestochen scharf. Je nach persönlicher Vorliebe kann es aber sein, dass in Windows auf die Skalierung des Betriebssystems zurückgegriffen werden muss. In der nativen Darstellung werden gerade die Bedienelemente recht klein, sodass die Augen recht stark beansprucht werden. Mit Windows 10 klappt die Skalierung zwar schon ein ganzes Stück besser als noch in der Vergangenheit, es gibt aber noch immer Momente, in denen die Skalierung nicht so wirklich klappen will. 

Im Gegenzug profitieren natürlich alle Anwendungen, bei denen es um die Darstellung von kleinen Details geht ungemein. Seien es nun CAD-Darstellungen oder die Wiedergabe von Fotos. Hier kann der 27-Zöller sein Können auf der ganzen Linie ausspielen.

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Gleichzeitig kann die Abstimmung des IPS-Panels gefallen. Die Farbdarstellung ist sehr natürlich gewählt und kann durch verschiedene Presets gut angepasst werden. Dank der genutzten LUT, die mit 10 Bit arbeitet, werden Farbübergänge mit einer hohen Präzision und sehr fein differenziert auf das Panel gezaubert. Gleiches gilt auch für die Graustufen, die sehr neutral abgestimmt sind und ebenfalls feine Übergänge garantieren. Hinsichtlich der Farbwiedergabe macht der EV2785 so den ColorEdge-Geschwistern schon ordentlich Konkurrenz.

IPS-typisch können natürlich auch die Blickwinkel überzeugen. Auch bei seitlichen Blicken kommt es kaum zu einer merklichen Farbverschiebung. Wer also mit mehreren Personen einen Film anschauen möchte und nur einmal flott seinem Kollegen einen neuen Entwurf vorführen möchte, bekommt keinerlei Probleme. 

Ein Gaming-Experte ist der EV2785 sicherlich nicht, dass zeigt sich bereits daran, dass es keine Tearing-beseitigenden Techniken gibt, während andere Hersteller FreeSync zumindest fast durch die Modellpalette ziehen. Das von Eizo genutzte IPS-Panel gehört gleichzeitig nicht zu schnellsten Modellen. Wer spielen möchte, sollte die höchste Overdrive-Einstellung nutzen, muss dann aber mit einer leicht reduzierten Bildqualität leben. Nicht allzu gut sieht es auch hinsichtlich des Input-Lags aus, das in unseren Messungen mit dem Leo-Bodnar-Tool bei 34,6 ms lag.

Messwerte

Helligkeit, Ausleuchtung und Kontrastverhältnis

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Helligkeit

maximal

cd/m²
Mehr ist besser

Homogenität

maximal

Prozent
Mehr ist besser

Kontrast

maximal

3620 XX


2715 XX


2643 XX


2418 XX


2156 XX


2129 XX


2110 XX


1772 XX


1543 XX


1419 XX


1369 XX


1347 XX


1283 XX


1273 XX


1260 XX


1257 XX


1253 XX


1249 XX


1076 XX


1076 XX


1024 XX


1022 XX


1013 XX


1009 XX


938 XX


925 XX


915 XX


870 XX


832 XX


807 XX


763 XX


505 XX


Wert:1
Mehr ist besser

Der sehr gute subjektive Eindruck wird von unseren Messergebnisse unterstrichen. Maximal lag die Helligkeit bei 373 cd/m², während es über das Panel gemittelt noch immer sehr gute 354,3 cd/m² waren. Damit bietet das LED-Backlight genügend Reserven, dass der Monitor auch in hellen Umgebungen eingesetzt werden kann. Einzig eine direkte Lichtquelle im Rücken des Betrachters ist nicht optimal, von einer solchen Aufstellung sollte aber generell abgesehen werden. Die Homogenität der Ausleuchtung liegt bei 92 %. Unterschiede in der Helligkeitsverteilung fallen so kaum auf. Abgerundet wird der gute Auftritt von einem Kontrastverhältnis von 1.260:1 – auch hier leistet sich das IPS-Panel keine Blöße, auch wenn gerade VA-Geräte natürlich mit nochmals besseren Schwarzwerten aufwarten können.

Farbdarstellung

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Farbreproduktion

1.43 XX


1.72 XX


2.17 XX


2.76 XX


3.7 XX


3.89 XX


4.38 XX


4.38 XX


4.54 XX


4.57 XX


4.61 XX


4.66 XX


4.83 XX


4.95 XX


5.14 XX


5.19 XX


5.32 XX


5.43 XX


5.45 XX


5.46 XX


5.62 XX


5.67 XX


5.7 XX


6.07 XX


6.07 XX


6.13 XX


7.09 XX


7.98 XX


8.26 XX


8.86 XX


9.47 XX


10.37 XX


11.05 XX


13.41 XX


DeltaE
maximales DeltaE

Weißpunkt

7314 XX


7310 XX


7231 XX


7179 XX


7054 XX


7027 XX


6973 XX


6868 XX


6866 XX


6852 XX


6803 XX


6754 XX


6743 XX


6717 XX


6713 XX


6712 XX


6699 XX


6691 XX


6661 XX


6582 XX


6576 XX


6465 XX


6440 XX


6404 XX


6397 XX


6376 XX


6347 XX


6341 XX


6335 XX


6323 XX


6299 XX


6226 XX


6179 XX


5877 XX


Farbtemperatur in Kelvin
Idealwert: 6.500 Kelvin

Eine der Expertisen des FlexScan EV2785 ist ohne Frage die Farbdarstellung. Mit einem Weißpunkt von 6.743 Kelvin konnte der 27-Zöller in der 6.500-Kelvin-Vorstellung ein gutes Ergebnis an den Tag legen. So müssen nur Anwender nachjustieren, auf einen möglichst korrekten Weißpunkt angewiesen sind. Das maximale DeltaE liegt bei 4,95, gemittelt ist es gerade einmal 0,71 – ein exzellenter Wert. Der AdobeRGB-Farbraum wird zu 74,91 % abgedeckt, während sRGB mit 99,94 % abgedeckt wird. Auch das sind gute Werte für ein Gerät, das nicht auf die Farbverarbeitung spezialisiert ist.


Eizo ist kein Hersteller, der vorschnell auf jeden neuen Trend aufspringt, sondern oftmals das Motto „Evolution statt Revolution“ lebt. So auch beim FlexScan EV2785. Rein optisch ist der 27-Zöller sofort als Eizo-Gerät zu erkennen, an vielen Details haben die Japaner allerdings geschraubt. 

Die Ränder sind nun noch schmaler, was den exzellent verarbeiteten Monitor für den Multi-Display-Einsatz prädestiniert. Anschlusstechnisch gibt sich unser Testgerät modern und kann mit einer Typ-C-Schnittstelle aufwarten. Damit kann der EV2785 auch als Docking-Station genutzt werden, die ein Notebook lädt, während über das gleiche Kabel die Bilddaten übertragen werden. Mancher Nutzer wird sich aber sicherlich weitere Schnittstellen am Monitor selbst wünschen.

Der Standfuß wurde ebenfalls neu entworfen. Geblieben sind allerdings die exzellenten Einstellmöglichkeiten, denn kaum ein anderer Hersteller bietet so umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten, wie es Eizo tut. Der Monitor kann beispielsweise sehr weit abgesenkt und gleichzeitig sehr weit nach hinten geneigt werden. Das Bedienkonzept wiederum geht auf der ganzen Linie auf. Die eingesetzten Sensor-Tasten reagieren direkt und das OSD ist zwar nüchtern gestaltet, dafür aber hervorragend zu bedienen und übersichtlich beschriftet.

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In die vollen geht Eizo auch hinsichtlich des Stromverbrauchs. So benötigt das Gerät mit Blick auf die UHD-Auflösung generell recht wenig Energie. Gleichzeitig kommt ein Sensor zum Einsatz, der die Umgebungshelligkeit misst und das Backlight unauffällig aber effizient anpasst.

Die Königsdisziplin ist aber ohne Frage die Bildqualität. Der Monitor kann aufgrund der hohen Auflösung nicht nur eine Menge abbilden, sondern besitzt auch eine gestochen scharfe Darstellung. Das Bild ist sehr natürlich und ausgewogen. Sowohl die Farb- auch die Grauverläufe werden sehr gleichmäßig und nuanciert dargestellt. Dank seiner generell guten Farbwiedergabe eignet sich der 27-Zöller auch für Hobby-Fotografen. Gamer wiederum werden nicht wirklich glücklich mit unserem Testkandidaten, die möchte Eizo aber auch gar nicht ansprechen.

Der Eizo FlexScan EV2785 besitzt eine nüchterne, schlichte Optik, unter der Haube versteckt sich aber modernste Technik, die vom Feinsten ist und Eizos UHD-Gerät zu einem rundum gelungenen, aber auch teuren Monitor für anspruchsvolle Produktiv-User macht. Einzig ein paar mehr Anschlüsse könnten es sein, damit der Monitor auch wirklich zur Docking Station wird. Wir verleihen dem Eizo FlexScan EV2785 unseren Excellent Hardware Award.

Positive Aspekte des Eizo FlexScan EV2785:

Negative Aspekte des Eizo FlexScan EV2785:

Preise und Verfügbarkeit
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar