ASUS Designo MZ27AQ im Test - Schönling mit externem Subwoofer

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asus mz27aq-teaserMit dem entsprechenden Design können Monitore echte Eye-Catcher auf dem Schreibtisch sein. Eines dieser Geräte ist der neue ASUS MZ27AQ, der nicht nur mit einem sehr flachen Panel, sondern auch mit einem externen Subwoofer ausgestattet wird. Wie gut sich diese Kombination in der Praxis beweisen kann, klärt unser ausführliches Review.

Monitore müssen nicht immer große Kästen sein, die auf einem Schreibtisch stehen. Das haben Hersteller schon vor einer ganzen Weile erkannt und statten ihre Monitore oftmals mit sehr schmalen Rändern und Edge-to-Edge-Abdeckungen aus. So wirken die Ränder noch schmaler als sie eigentlich sind. Darüber hinaus gibt es besondere Design-Geräte. Bei ASUS wäre das beispielsweise der Designo MX34VQ (zum Test), während AOC das Design-Thema mit der PDS-Serie angeht, die in Kooperation mit Studio F.A.Porsche entstanden ist. Das 24-Zoll-Modell PDS241 hatten wir bereits im Test. In eine ähnliche Richtung geht ASUS jetzt mit dem neuen Designo MZ27AQ. Der kommt ebenfalls mit einem extrem flachen Panel daher, besitzt als Besonderheit darüber hinaus aber auch noch einen externen Subwoofer.

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Technisch setzt ASUS auf ein IPS-Panel mit einer Diagonale von 27 Zoll. Die Auflösung liegt bei 2.560 x 1.440 Bildpunkten und fällt damit höher aus als bei AOCs PDS271, der sich mit der FullHD-Auflösung begnügen muss. Aktuell ist der 27-Zöller für rund 470 Euro in unserem Preisvergleich gelistet. Wirklich günstig ist der schicke Stück also nicht.

 

Spezifikationen des ASUS designo MZ27AQ in der Übersicht
Straßenpreis: ca. 470 Euro
Garantie: 24 Monate
Homepage: www.asus.de
Diagonale: 27 Zoll
Krümmung x
Gehäusefarbe: Schwarz/Grau
Format: 16:9
Panel: IPS-Panel
Look up Table: 8 bit
Glare-Optik: nein
Auflösung: 2.560 x 1.440 Pixel
Kontrastwert: 1.000:1
Helligkeit: max. 350 cd/m²
Reaktionszeit: 5 ms
Wiederholfrequenz: 60 Hz
Blickwinkel: horizontal: 178°
vertikal: 178°
Anschlüsse:

1x DisplayPort
1x HDMI

HDCP: ja
Gewicht: 4,3 kg
Abmessungen (B x H x T): 614 x 433 x 225 mm
Ergonomie: Höhenverstellung: nicht vorhanden
Neigung: -5° - 22°
Kensington-Lock: nein
Wandmontage: nicht möglich
integrierte Lautsprecher: ja
Netzteil: extern
Sonstiges: externer Subwoofer, FreeSync (40-60 Hz)

 

Preise und Verfügbarkeit
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar



Gehäuse und Verarbeitungsqualität

Als Mitglied der Designo-Linie soll der MZ27AQ natürlich nicht nur durch seine Technik, sondern auch durch seine Optik überzeugen. Ein Vorhaben, das ASUS gelingt. Das 27 Zoll große IPS-Panel versteckt sich hinter einer Edge-to-Edge-Abdeckung, was dazu führt, dass die Ränder im ausgeschalteten Zustand kaum auffallen. Aber auch dann, wenn das Display aktiviert wird, fallen die Ränder sehr schmal aus, sodass einem Multi-Monitor-Einsatz nichts im Wege steht. 

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Wie üblich fällt der untere Rahmen deutlich breiter aus. ASUS setzt an dieser Stelle auf eine titanfarbene Applikation in gebürsteter Metall-Optik. Das sieht schick aus und passt farblich gut zum übrigen Erscheinungsbild des Monitors.

Das eigentliche Highlight des MZ27AQ fällt aber bei einem seitlichen Blick auf das Display auf. Das von ASUS eingesetzte Panel ist extrem flach und bringt es gerade einmal auf 6 mm. Damit macht sich der Monitor nicht nur im Arbeitszimmer gut, sondern auch in schick eingerichteten Wohnumgebungen.

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Designo-typisch setzt ASUS auf einen runden Standfuß, der zwar aus optischen Gesichtspunkten nicht ganz mit der minimalistischen AOC-Lösung mithalten kann, aber dennoch zu gefallen weiß. Darüber hinaus bietet er einen guten Stand. Was leider fehlt, ist die integrierte Qi-Lademöglichkeit, die das 34-Zoll-Modell bietet, die aber auch im neuen 38-Zöller integriert wurde.

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Ein Blick auf die Rückseite verdeutlicht noch einmal, dass es mit der Tiefe des Displays natürlich so eine Sache ist. Im oberen Bereich kann das Panel so alle Blicke auf sich ziehen, irgendwo muss aber bekanntlich auch die Steuerelektronik untergebracht werden. Auch diese Aufgabe erfüllt ASUS aber stilbewusst, sodass es nicht zu einem optischen Bruch kommt.

Anschlüsse und Ausstattung

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ASUS platziert das Anschluss-Panel in der unteren linken Ecke, verzichtet aber leider darauf, die Anschlüsse gewinkelt zu verbauen. Das erschwert die Kabelführung nur unnötig, denn die Stecker der Kabel ragen recht weit aus dem Gehäuse heraus. Anschlusstechnisch stehen mit zwei HDMI-Anschlüssen und einem Display-Port die wichtigsten Schnittstellen zur Verfügung. Schön wäre noch ein integrierter USB-Hub gewesen. Darüber hinaus fällt auf, dass ASUS auf ein externes Netzteil setzt. Das ist nicht besonders groß und lässt sich einfach verstauen. Darüber hinaus fällt noch ein weiterer Anschluss auf.

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Der gehört dem externen Subwoofer, den ASUS dem MZ27AQ zur Seite stellt. Wer sich etwas zurückerinnert, dem mag die Mini-Bass-Box bekannt vorkommen. ASUS nutzte dieses Modell bereits 2011 bei seinen N75-Notebooks (zum Test). Eine weitere Gemeinsamkeit mit den alten Multimedia-Notebooks des Herstellers: Das Soundsystem kommt erneut von harman/kardon. Am Ende kommt es natürlich darauf an, ob das integrierte Soundsystem ein dediziertes Boxensystem ersetzen kann. Wie so oft kommt es am Ende auf die persönlichen Anforderungen an. 

Das, was die meisten anderen Monitore als integrierte Soundlösung bieten, überbietet unser Testkandidat. Um ein waschechtes Boxensystem der mittleren Preisklasse zu übertreffen, fehlt ihm am Ende doch einiges. Wer ernsthaft Musik genießen möchte, greift also am besten weiterhin zu einem „echten“ Boxensystem. Wer hingegen lediglich hin und wieder ein YouTube-Video genießen möchte, der fährt mit ASUS 27-Zöller nicht verkehrt.


Mechanische Einstellmöglichkeiten

Geht es um die Möglichkeiten der mechanischen Anpassung, sind diese recht schnell abgehandelt. ASUS schafft es leider nicht, sich durch eine bessere Ergonomie von den meisten übrigen Design-Monitoren abzuheben. Erneut gibt es zwar die Möglichkeit das Display in der Neigung anzupassen, auf eine wichtige Höhenverstellung wird aber verzichtet. Durch das Bildformat des 16:9-Displays wird zwar eine Höhe erreicht, die vielen Anwendern nicht ganz ungelegen kommt, schlussendlich wird es aber vielen darauf hinauslaufen, die Arbeitshöhe durch den klassischen Bücherstapel anzupassen.

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OSD und Bedienelemente

Erfreulicherweise gelingt es ASUS ein schlüssiges und einfaches Bedienkonzept in das Design seines 27-Zöllers zu integrieren - damit kann man sich beispielsweise von AOCs PDS-Serie deutlich absetzen. Im rechten unteren Eck der Rückseite integriert ASUS einen Joystick. Einmal an die Position ist er gut zu erreichen und sorgt dafür, dass der Monitor blindlings und flott gesteuert werden kann. Einzig gewöhnungsbedürftig: Bei unserem Testmuster war es der Fall, dass der Klick nach unten einen wesentlich stärkeren Widerstand besaß als die übrigen Eingabeelemente. Wir gehen allerdings davon aus, dass dies nur bei unserem Testmuster der Fall ist.

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Beim eigentlichen Menü hält ASUS an seinem gewohnten Aufbau fest und macht damit sicherlich keinen Fehler. Das Menü ist gut beschriftet und sauber strukturiert. So findet sich jeder Anwender schnell zurecht. Der Funktionsumfang ist für ein Design-Gerät ordentlich. Für weniger erfahrene Anwender gibt es zahlreiche Presets. Natürlich können auch die R-G-B-Werte angepasst werden, eine 6-Achs-Fabanpassung fehlt hingegen – das stört aber weniger. Wie von ASUS gewohnt wird zudem die Möglichkeit geboten, den Anteil des blauen Lichts in mehreren Stufen zu reduzieren. 

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Stromverbrauch

Stromverbrauch

11.5 XX


13.3 XX


19.1 XX


20.1 XX


20.3 XX


22.2 XX


22.7 XX


24.1 XX


25.6 XX


27.4 XX


27.9 XX


30.0 XX


31.2 XX


32.4 XX


32.7 XX


34.0 XX


34.6 XX


34.6 XX


34.8 XX


36.1 XX


36.9 XX


37.5 XX


38.2 XX


40.7 XX


44.5 XX


44.6 XX


48.6 XX


53.6 XX


Watt
weniger ist besser

Wie üblich haben wir den Stromverbrauch bei einer Leuchtdichte von 150 cd/m² gemessen. Dabei konnten wir einen Wert von 22,2 Watt ermitteln. Das ist für ein 27-Zöller mit einem IPS-Panel ein üblicher Wert, der zu einem Wert von 0,0304 Watt pro Zoll² führt. Damit profitieren in erster Linie Nutzer von ältere Displays mit CCFL-Backlights, die gut und gerne 20-30 Watt einsparen können. So macht sich die Anschaffung eines neuen Monitors auch auf der Stromrechnung bemerkbar.


In unserer großen Display-FAQ gehen wir umfangreich auf verschiedenen Panel-Techniken ein und erklären deren Vor- und Nachteile, die sich unmittelbar auf die Darstellungsqualität auswirken. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

Subjektive Beurteilung der Bildqualität

ASUS setzt bei seinem schicken 27-Zöller auf ein extrem flaches Panel, das aber mit der IPS-Technik daherkommt. Die Auflösung liegt bei 2.560 x 1.440 Bildpunkten, was sich seit vielen Jahren als überzeugende Paarung erwiesen hat. Die Darstellung wirkt nicht zu klein und gleichzeitig bietet der MZ27AQ einen ausreichenden Platz auf dem Desktop. Wer sich noch nicht an XXL-Displays im Format von 34 Zoll oder mehr gewöhnt hat, erhält mit dem gewählten Setup eine gute nutzbare Konfiguration. 

Gleichzeitig lässt es der Einsatz eines IPS-Displays bereits vermuten: Die generelle Bildqualität kann überzeugen. ASUS bietet auf eine angenehme Farbdarstellung, die über das bekannte Splendid-Setup weiter angepasst werden kann. Darüber hinaus gibt es gewohnt großzügige Blickwinkel, sodass es kein Problem ist, einmal mit mehreren Personen vor dem Monitor zu sitzen.

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Unser Testkandidat ist ein klassischer Allrounder, der sich an keiner Stelle eine explizite Blöße leistet, als Gaming-Display hat ASUS ihn aber nicht konzipiert. Dennoch weist das Panel keine deutlich sichtbaren Nachzieh-Effekte auf und FreeSync wird immerhin im Frequenzbereich von 40-60 Hz unterstützt. Wer doch ab und an einmal ein Game anwerfen möchte, muss nicht verzweifeln, denn auch das Input-Lag (ermittelt mit dem Leo Bodnar Tool) liegt mit 11,5 ms auf einem üblichen Niveau. Beim Overdrive-Feature machten wir – wie so oft – die besten Erfahrungen mit dem mittleren Setting.

 

Messwerte

Helligkeit, Ausleuchtung und Kontrastverhältnis

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Helligkeit

maximal

cd/m²
Mehr ist besser

Homogenität

maximal

Prozent
Mehr ist besser

Kontrast

maximal

3620 XX


2715 XX


2418 XX


2110 XX


1772 XX


1419 XX


1369 XX


1347 XX


1283 XX


1273 XX


1257 XX


1249 XX


1076 XX


1076 XX


1024 XX


1022 XX


1013 XX


1009 XX


938 XX


925 XX


915 XX


870 XX


832 XX


807 XX


763 XX


505 XX


Wert:1
Mehr ist besser

Maximal konnten wir beim ASUS MZ27AQ eine Helligkeit von 388 cd/m² ermitteln. Damit werden mehr als genügend Reserven geboten, um auch in sehr hellen Umgebungen zu arbeiten. Besser ist es aber natürlich, direkt darauf zu achten, dass sich keine Lichtquelle im Rücken des Nutzers befindet. Gemittelt auf das ganze Panel sind es 364,1 cd/m². Die Homogenität liegt bei guten 89 %. Es geht zwar noch etwa gleichmäßiger, mit dem bloßen Auge fallen Unterschiede aber nicht wirklich auf. Überzeugen kann auch das Kontrastverhältnis, das bei 1.347:1 liegt.

Farbdarstellung

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Farbreproduktion

1.43 XX


1.72 XX


2.17 XX


2.76 XX


3.7 XX


3.89 XX


4.38 XX


4.38 XX


4.54 XX


4.57 XX


4.61 XX


4.66 XX


4.83 XX


5.14 XX


5.43 XX


5.45 XX


5.46 XX


5.67 XX


5.7 XX


6.07 XX


6.07 XX


6.13 XX


7.09 XX


7.98 XX


8.26 XX


8.86 XX


9.47 XX


10.37 XX


13.41 XX


DeltaE
maximales DeltaE

Weißpunkt

7314 XX


7179 XX


7054 XX


7027 XX


6973 XX


6866 XX


6803 XX


6754 XX


6717 XX


6713 XX


6712 XX


6699 XX


6691 XX


6661 XX


6582 XX


6576 XX


6465 XX


6440 XX


6404 XX


6397 XX


6376 XX


6347 XX


6341 XX


6335 XX


6323 XX


6299 XX


6226 XX


5877 XX


Farbtemperatur in Kelvin
Idealwert: 6.500 Kelvin

Ab Werk kommt das Display mit 6.376,8 Kelvin (gemittelt über das Panel) zum Kunden. Das ist etwas wärmer als die fotoneutralen 6.500 Kelvin. Damit ist ASUS aber nahe genug dran, damit Nicht-Profis keine Nachteile haben. Wer darüber hinaus etwas rumprobieren möchte, für den bietet ASUS zahlreiche Presets an, die wir alle vermessen und in der unten stehenden Tabelle aufgeführt haben. Auf einem sehr guten Wert liegt die gemittelte Farbabweichung. Das DeltaE beträgt 0,8, maximal liegt es bei 6,07. 

Zusätzlich haben wir auch die Farbraumabdeckung vermessen. Der sRGB-Farbraum wird zu 99,29 % abgedeckt, während es bei AdobeRGB 73,22 % sind. Für ein Consumer-Gerät sind das üblich Werte.

  Helligkeit Kontrast Weißpunkt
Scenery Mode 380 cd/m² 902:1 6.437 Kelvin
Theater Mode 252 cd/m² 874:1 9.775 Kelvin
Game Mode 346 cd/m² 1.211:1 6.470 Kelvin
Night View Mode 350 cd/m² 1.229:1 6.485 Kelvin
sRGB Mode 166 cd/m² 1.188:1 6.592 Kelvin
Reading Mode 68 cd/m² 1.136:1 5.370 Kelvin
Darkroom Mode 46 cd/m² 1.189:1 6.491 Kelvin

Ein Monitor muss nicht nur ein gutes Bild bieten, für viele Anwender sollte er auch schick auf dem Schreibtisch aussehen. Für alle Anwender, die dies als Anforderung für ihren neuen Monitor sehen, hat ASUS seine Designo-Reihe im Programm. Nachdem wir vor einiger Zeit bereits das 34-Zoll-Modell MX34VQ getestet haben, folgt nun das kleinere 27-Zoll-Modell – und das leistet sich keine größere Blöße.

Natürlich steht das Design im Mittelpunkt – und das kann als gelungen bezeichnet werden. Nicht nur, dass ASUS auf ein extrem flaches Panel setzt, was den Monitor für einen 27-Zöller sehr klein wirken lässt, auch das übrige Design kann überzeugen. So besitzt der Monitor sehr schmale Ränder, was ihn für ein Multi-Monitor-Setup prädestiniert und auch der etwas breitere untere Rahmen passt gut ins Bild. Beim Standfuß bleibt ASUS der Designo-Familie - genau wie bei der sehr guten Verarbeitungsqualität - treu und nutzt erneut ein rundes Modell. Das bietet einen guten Stand, wirkt aber nicht ganz so elegant wie AOCs PDS-Serie. Außerdem ist es schade, dass ASUS nicht wie beim 34-Zoll-Modell eine Qi-Ladedock in den Fuß integriert. Dafür setzt ASUS auf eine andere Besonderheit und legt ein externes Subwooferlein bei. Das holt zwar etwas mehr aus dem Tiefton heraus als die üblichen integrierten Lösungen, kann aber auch nicht wirklich etwas bewegen.

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Leider hat ASUS aber auch einen Missstand des großen Bruders übernommen: Der MZ27AQ ist nicht in der Höhe verstellbar, was für Abzüge bei der Ergonomie sorgt. Großgewachsene Anwender werden nicht drum herumkommen, etwas unter den Fuß zu legen. Dafür kann ASUS aber mit einem stimmigen Bedienkonzept, bestehend aus Joystick und übersichtlichem OSD auftrumpfen. Der Stromverbrauch wiederum liegt auf einem normalen Niveau für aktuelle 27-Zöller mit einem IPS Panel.

So schick unser Testkandidat auch ist, am Ende muss in jedem Fall die Bildqualität punkten – und das tut sie in der Praxis. Die Kombination aus einem 27 Zoll großen Panel und 2.560 x 1.440 Bildpunkte kann wieder einmal gefallen. Das verbaute IPS-Panel sorgt für eine gute subjektive Farbdarstellung und überzeugende Blickwinkel. Zudem ist das verbaute Panel sehr hell, vergleichsweise gleichmäßig ausgeleuchtet und kontraststark – hier gibt es keine Probleme. Aber auch die Farbabstimmung ist ab Werk recht neutral und kann mit vielen Presets schnell angepasst werden. Der sRGB-Farbraum wird voll abgedeckt, bei AdobeRGB ist es aber deutlich weniger. Für Gamer ist der 27-Zöller hingegen weniger interessant. Es wird nur ein moderater Input-Lag geboten und FeeSync ist zumindest in einem Bereich von 40-60 Hz mit von der Partie. Für Gelegenheitsgamer ist das klasse und Enthusiasten werden sich ohnehin nach einem anderen Gerät umsehen.

Alles in allem ist der neue ASUS MZ27AQ ein rundes Paket. Er sieht extrem gut aus und kann noch dazu mit einem guten Bild aufwarten. Wie so oft, muss Design aber bezahlt werden, denn mit rund 470 Euro ist der 27-Zöller nicht besonders günstig.

Positive Aspekte des ASUS MZ27AQ:

Negative Aspekte des ASUS MZ27AQ: