OC und Effizienz vorbildlich: MSI MAG X570S TORPEDO MAX im Test

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msi mag x570s torpedo max 003 logoAuch MSI hat einige neue X570-Mainboards mit passiver Chipsatzkühlung aufgelegt. Eines der neuen Familienmitglieder ist das MAG X570S TORPEDO MAX aus der MSI-Arsenal-Gaming-Produktreihe. Die Platine eignet sich hervorragend für Interessenten, die keine Luxusausstattung benötigen und gleichzeitig nicht all zu viel Geld in die Hand nehmen möchten. Wir haben das Board ausführlich getestet.

MSIs MAG X570S TORPEDO MAX ist gegenwärtig ab 224 Euro erhältlich und auch das ist zwar nicht wenig Geld für eine Hauptplatine, allerdings ist es deutlich erschwinglicher als beispielsweise über 800 Euro für das zuletzt getestete ASUS ROG Crosshair VIII Extreme (Hardwareluxx-Test). Das nun vorliegende Einstiegsmodell bringt jedoch an den wichtigen Stellen alles Nötige an Ausstattung mit: vier DDR4-UDIMM-Speicherbänke, einige PCIe-Erweiterungssteckplätze, einige Storage-Anschlüsse und natürlich auch einige USB-Ports.

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Von der farblichen Gestaltung geht das MSI MAG X570S TORPEDO MAX einen interessanten Weg. Das PCB selbst ist schwarz mit einigen helleren Akzenten, doch alle Kühlkörper wurden blau gefärbt. Die Kühler hinterlassen sowohl qualitativ als auch haptisch einen sehr guten Eindruck.

Die technischen Eigenschaften

Das MSI MAG X570S TORPEDO MAX wurde mit folgenden technischen Eigenschaften versehen:

Die Daten des MSI MAG X570S TORPEDO MAX in der Übersicht
Hersteller und
Bezeichnung
MSI
MAG X570S TORPEDO MAX
Mainboard-Format ATX
CPU-Sockel PGA AM4 (für Ryzen 2000/3000(G)/4000G/5000(G))
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
1x 4-Pin +12V
Phasen/Spulen 14 Stück (12+2)
12x Renesas ISL99360 (VCore, 60A)
2x Renesas ISL99360 (SoC, 60A)
Preis
ab 224 Euro
Webseite MSI MAG X570S TORPEDO MAX
  Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz, Kühlung AMD X570 Chipsatz, passiv
Speicherbänke und Typ 4x DDR4 (Dual-Channel), max. 5.100 MHz
Speicherausbau max. 128 GB (mit 32-GB-UDIMMs)
SLI / CrossFire 2-Way-CrossFireX
  Onboard-Features
PCI-Express 1x PCIe 4.0/3.0 x16 (x16) über CPU (PCIe 4.0 nur mit Ryzen 3000/5000)
1x PCIe 4.0 x16 (x4) über AMD X570
2x PCIe 3.0 x1 über AMD X570
SATA(e)-, SAS- und
M.2/U.2-Schnittstellen
6x SATA 6GBit/s über AMD X570
1x M.2 M-Key mit PCIe 4.0/3.0 x4 über CPU (PCIe 4.0 nur mit Ryzen 3000/5000)
1x M.2 M-Key mit PCIe 4.0/3.0 x4 über AMD X570
USB CPU: 2x USB 3.2 Gen2 (extern, Typ-A/C), 2x USB 3.2 Gen1 (extern, Typ-A)
Chipsatz: 3x USB 3.2 Gen2 (2x extern, 1x intern), 4x USB 3.2 Gen1 (4x intern), 6x USB 2.0 (2x extern, 4x intern)
Grafikschnittstellen 1x HDMI 2.1 Out
WLAN / Bluetooth -
Thunderbolt -
LAN 1x Realtek RTL8125B 2,5-GBit/s-LAN
1x Realtek RTL8111H 1-GBit/s-LAN
Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel Realtek ALC4080 Codec
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
LED-Beleuchtung PCH-Bereich
2x 4-Pin RGB-Header
2x 3-Pin ARGB-Header
FAN- und WaKü-Header 1x 4-Pin CPU-FAN-Header
1x 4-Pin CPU-WaKü-Pump-Header
4x 4-Pin System-FAN-Header
Onboard-Komfort Status-LEDs, Flash-BIOS-Button (extern), LED-Switch
Herstellergarantie 3 Jahre (nur über Händler)

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Das mitgelieferte Zubehör

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In der Verpackung konnten wir neben zahlreichen Infokarten natürlich auch das Handbuch auffinden. MSI hat anscheinend endgültig von der Support-DVD verabschiedet und legt stattdessen einen USB-Stick bei, auf dem sich das DVD-Image befindet. Weiterhin gehören zwei SATA-Kabel, zwei M.2-Abstandshalter inkl. Schrauben, einige MSI-MAG-Sticker sowie ein MSI-Gaming-Gehäusesticker zum Lieferumfang.


Mit dem X570-PCH unternimmt AMD im Vergleich zum X370- und X470-FCH einen großen Schritt nach vorne, denn der X570-PCH ist der erste Chipsatz, welcher das PCI-Express-4.0-Feature im Desktop-Segment etabliert. Gleichzeitig erhöht sich auch die Anzahl der Lanes von 8 auf 16 Stück, von denen sich 12 Stück flexibel durch die Mainboard-Hersteller verteilen lassen. Die Anbindung zwischen CPU und Chipsatz erfolgt über einen Uplink vom Chipsatz und einen Downlink vom Prozessor aus mit jeweils PCIe 4.0 x4 (Ryzen 3000).

Wird stattdessen ein Ryzen-2000-Prozessor (Zen+, Pinnacle Ridge) verwendet, erfolgt der Chipsatz-Downlink im PCIe-3.0-x4-Modus und demnach mit 32 GBit/s statt 64 GBit/s. Vom X570-Chipsatz aus werden gleich achtmal USB 3.2 Gen2 und bis zu 12 SATA-6GBit/s-Ports bereitgestellt, wobei es auch vom Mainboard-Hersteller abhängt, wie viele M.2-Schnittstellen eingeplant wurden. Zur Wahl stehen folgende Konstellationen: 2x NVMe (PCIe 4.0 x4) + 4x SATA 6GBit/s, 1x NVMe + 8x SATA 6GBit/s oder 3x NVMe.

Ausgehend von einer Matisse-CPU (Zen2, Ryzen 3000) oder Vermeer-CPU (Zen3, Ryzen 5000) werden weitere 24 PCIe-4.0-Lanes zur Verfügung gestellt. 16 Stück wandern an bis zu zwei mechanischen PCIe-4.0-x16-Steckplätzen primär für die Grafikkarte(n). Die Aufteilung erfolgt entweder mit x16/x0 oder mit x8/x8. Doch acht weitere PCIe-4.0-Lanes bleiben übrig: Vier Stück dienen als Chipsatz-Downlink und die restlichen vier Lanes lassen sich wahlweise als 1x NVMe (PCIe 4.0 x4), 2x SATA und 1x NVMe (PCIe 4.0 x2) oder 2x NVMe (PCIe 4.0 x2) realisieren. Hinzu kommen dann noch vier USB-3.2-Gen2-Schnittstellen.

In der Summe wandern somit 40 PCIe-4.0-Lanes in die X570-Mainstream-Plattform. Einschränkungen gibt es natürlich dann, wenn der Anwender sich dazu entschließt, eine Pinnacle-Ridge-CPU (Ryzen 2000) zu nutzen, da dieser Prozessor 24 PCIe-3.0-Lanes und "nur" vier USB-3.1-Gen1-Ports zu bieten hat.

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Die aktuellen AMD-500-Chipsätze für den Sockel AM4 im Überblick
Key-Feature
X570
B550
A520
Fertigung 12 nm 12 nm 14 nm
CPU-PCH-Anbindung PCIe 4.0 x4 PCIe 3.0 x4 PCIe 3.0 x4
PCIe-3.0/4.0-Konfiguration (CPU) 1x16 oder 2x81x16 (PCIe 3.0)
Max. PCIe-3.0-Lanes - 10 6
Max. PCIe-4.0-Lanes 16 - -
Max. USB-3.2-Gen1/2-Ports 0/8 2/2 1/2
Max. USB-2.0-Ports 4 6 6
Max. SATA-6GBit/s-Ports 12 8 6
Multi-GPU SLI / CrossFireX SLI / CrossFireX Nein
RAM Channel/DIMMs pro Kanal 2/2 2/2 2/2
CPU- und RAM-Overclocking Ja Ja Nein
RAID (0, 1, 10) Ja Ja Ja
XFR Ja Ja Ja
XFR 2 (*1) (Enhanced) Ja (Ja) Ja (Ja) Ja (Ja)
Precision Boost Overdrive Ja Ja Ja


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Die beiden Standalone-VRM-Kühler weisen eine gute Größe auf und sind hochwertig verarbeitet. Nicht nur die Power-Stages, sondern auch die Phasen werden gekühlt. Beim Chipsatzkühler sind wir uns von den Ausmaßen nicht sicher, ob diese für eine adäquate Wärmeabführung ausreichen. Das schauen wir uns später an.

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Jeweils ein 8-Pin- und 4-Pin-Stromanschluss versorgen die CPU-Spannungsversorgung mit Energie, wobei der 4-Pin-Connector rein optional ist. MSI hat das MAG X570S TORPEDO MAX mit einem 12+2-Phasendesign ausgestattet, das aufgrund sechs rückseitig verbauten Phasen-Doppler-Chips als 6+2-Design durchgeht. Als Power-Stages kommen Renesas' ISL99360 zum Einsatz, die auf bis zu 60 A kommen. Für die VCore sind es somit also 720 A und für das SoC 120 A.

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Bis zu 128 GB RAM kann auch das MAG X570S TORPEDO MAX aufnehmen. Den Höchsttakt gibt MSI mit 5.100 MHz (asynchron) an. Von zahlreichen FAN-Headern und einem Pumpen-Header abgesehen, hat MSI auch die vier LED-Indikatoren hinterlassen. Über den X570-Chipsatz wurde der USB-Typ-C-Header angebunden und mit der USB-3.2-Gen2-Spezifikation ausgestattet.

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Lediglich der metallverstärkte x16-Steckplatz ist an den AM4-Prozessor gekoppelt. Der untere x16-Slot (max. PCIe 4.0 x4) sowie die beiden PCIe-3.0-x1-Anschlüsse arbeiten hingegen über den PCH.

PCIe-Slots und deren Lane-Anbindung
Mechanischelektrische
Anbindung (über)
Single-GPU2-Way-CrossFireX
- - - -
PCIe 4.0 x16 x16 (CPU) x16 x16
-
- - -
PCIe 3.0 x1 x1 (X570) - -
PCIe 4.0 x16 x4 (X570) - x4
- - - -
PCIe 3.0 x1 x1 (X570) - -
Hinweis: Der CPU-seitige PCIe-x16-Steckplatz arbeitet nur mit einer Ryzen-3000/5000-CPU im PCIe-4.0-Modus. Mit Ryzen 2000/3000G/4000G/5000G ist jeweils der PCIe-3.0-Modus aktiv.

Generell werden zusätzlich zwei M.2-M-Key-Steckplätze angeboten, die beide PCIe-SSDs mit max. PCIe 4.0 x4 ansprechen können. Während der obere Anschluss direkt mit dem Prozessor kommuniziert, bekommt der Untere vom Chipsatz seine Instruktionen.

Einen kleinen Onboard-Komfort stellt der LED-Switch dar, der die gesamte RGB-LED-Beleuchtung ausschaltet.


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Neben dem First Release mit Version F1, gab es zum Testzeitpunkt mit der BIOS-Version F2 bereits ein Update auf Gigabytes Webseite. Als Neuerung wird dabei die AGESA-Version 1.2.0.3b genannt, mit der auch die neuen Ryzen-5000G-APUs (Cezanne) genutzt werden können.

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Das I/O-Panel des MSI MAG X570S TORPEDO MAX in der Übersicht
PS/2-----2x USB 3.2 Gen1
(Typ-A, CPU)
1-GBit/s-LAN
(Realtek RTL8111H)
2,5-GBit/s-LAN
(Realtek RTL8125B)
5x 3,5 mm Klinke
1x TOSLink
2x USB 2.0Flash-BIOS-ButtonHDMI 2.1 out 2x USB 3.2 Gen2
(Typ-A/C, CPU)
2x USB 3.2 Gen2
(X570)

Acht USB-Ports in unterschiedlichen Geschwindigkeiten bzw. Spezifikationen, dazu einmal PS/2 und HDMI 2.1 out (nur mit APU nutzbar) und die üblichen Verdächtigen in Sachen Audio-Anschlüsse hat das I/O-Panel zu bieten. Hinzu kommen zwei RJ45-LAN-Ports. Der Linke kann bis 1 GBit/s und die rechte Buchse bis 2,5 GBit/s Daten schieben. Mittlerweile obligatorisch ist auch der Flash-BIOS-Button dabei.

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Um die Audio-Ausgabe kümmert sich Realteks ALC4080, der funktional wie der ALC1220 arbeitet, jedoch mit USB angebunden ist. Ihm zur Seite stehen sieben Audio-Kondensatoren.

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Das Layout des MSI MAG X570S TORPEDO MAX hat uns sehr zugesagt und besonders löblich ist es, dass alle Anschlussmöglichkeiten dank nicht vorhandenem Lane-Sharing genutzt werden können.


BIOS

Zum Testzeitpunkt stand uns die erste finale BIOS-Version A.00 zur Verfügung, während davon die Beta-Version A.03 vorinstalliert war. Die BIOS-Version A.00 beinhaltet die AGESA-Version 1.2.0.3a, sodass MSI also sicherlich noch in Richtung Patch B/C und AGESA 1.2.0.4 hinarbeiten wird.

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Gigabyte hat die farbliche Gestaltung der UEFI-Oberfläche in weißer Montur angepasst. Es wird unverändert zwischen dem Easy- und dem Advanced-Mode unterschieden. Links oben in der Ecke werden grundlegende Informationen wie das Mainboard-Modell inklusive BIOS-Version, die installierte CPU, deren derzeitige Taktfrequenz sowie die Arbeitsspeicher-Kapazität angezeigt. Mit der CPU- und System-Temperatur und der CPU-Spannung bekommt der Nutzer einen ersten Einblick auf aktuelle Werte und kann somit beispielsweise feststellen, ob die Kühlung richtig montiert wurde. Auch lässt sich das Extreme-Memory-Profile direkt aktivieren.

Es werden auch Infos zur derzeitigen DIMM-Belegung inklusive Takt und zu den SATA-Geräten aufgelistet. Wer möchte, kann auch gleich die Boot-Prioritäten per Drag & Drop festlegen beziehungsweise verändern. Eine Übersicht der angeschlossenen Lüfter und den dazugehörigen Drehzahlen ist ebenfalls an Bord. Mit der Smart-FAN-Funktion können hingegen manuelle Lüfterkurven angelegt werden. Diverse Shortcuts geben Ausblick zu erweiterten BIOS-Funktionen. Besonders interessant ist der Advanced-Modus, der sich mit der Taste F2 aufrufen lässt.

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Beim ersten Menüpunkt bekommt der Anwender Zugriff auf die Overclocking-Funktionen, welche im "Tweaker"-Reiter hinterlegt sind. Auf dieser Seite sind noch sechs weitere Unterpunkte vorhanden, hinter denen sich die zahlreichen Overclocking-Features verbergen. Unter "System" werden lediglich einzelne Infos wie das Mainboard-Modell, die aktuell vorliegende BIOS-Version, die Uhrzeit und das Datum angezeigt. Von dort aus lässt sich ebenfalls die Sprache ändern. Im UEFI sind weiterhin zahlreiche Einstellungen zu finden, die den Startvorgang betreffen, die unter einem eigenen Menüpunkt aufgelistet werden. Alle auf dem Mainboard vorhandenen Onboard-Komponenten können unter "Settings" individuell konfiguriert werden. Chipsatz-relevante Einstellungen sind ebenfalls dort anzutreffen. Sämtliche Einstellungen, die den Systemstart betreffen, lassen sich unter "Boot" konfigurieren. Last but not least ist der "Save & Exit"-Reiter vorhanden, der selbsterklärend ist.

Es war problemlos möglich, auf angenehme Art und Weise per Maus und Tastatur durch die Menüs zu navigieren. Die Maus-Empfindlichkeit lässt sich zudem verändern. Alle von uns gewählten Einstellungen wurden problemlos in die Tat umgesetzt.

Overclocking

Mit 14 effektiven CPU-Spulen und den zahlreichen Onboard- und BIOS-Features eignet sich das MSI MAG X570S TORPEDO MAX gut zum Übertakten. Das UEFI unterstützt auch die Down-Core-Funktion, mit der CPU-Kerne oder auch ein CCX-Modul (CPU Core Complex) gezielt abgeschaltet werden können.

Auf dem MSI MAG X570S TORPEDO MAX ist eine Veränderung des Grundtakts von 96,0000 MHz bis 120,0000 MHz in 0,0625-MHz-Schritten möglich. Bei der CPU-Spannung stehen dem Anwender der Override-, der Offset-Modus und die Kombination aus beiden zur Auswahl. Im Override-Modus lässt sich die Spannung von 0,9000 V bis 2,0000 V in 0,0125-V-Intervallen verändern. Der Offset-Modus hingegen erlaubt die Veränderung der CPU-Spannung von -0,4500 V bis +0,4500 V in ebenfalls 0,0125-V-Schritten. Die Arbeitsspeicher-Taktraten reichen von 1.333 MHz bis 8.000 MHz. Alle weiteren Overclocking-Funktionen können der folgenden Tabelle entnommen werden.

Die Overclocking-Funktionen des MSI MAG X570S TORPEDO MAX in der Übersicht
Base Clock Rate 96,0000 MHz bis 120,0000 MHz in 0,0625-MHz-Schritten
CPU-Spannung 0,9000 Volt bis 2,0000 Volt in 0,0125-V-Schritten (Override-Modus)
-0,4500 V bis +0,4500 V in 0,0125-V-Schritten (Offset-Modus)
DRAM-Spannung 0,800 V bis 2,000 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-SOC-Spannung 0,9000 Volt bis 1,5500Volt in 0,0125-V-Schritten (Override-Modus)
-0,3000 V bis +0,3000 V in 0,0125-V-Schritten (Offset-Modus)
CPU-VDDP1.8-Spannung 1,600 V bis 1,950 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-VDDP-Spannung 0,700 V bis 2,000 V in 0,005-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCH-Core-Spannung 0,850 V bis 1,500 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCIe-Takt - nicht möglich -
Weitere Spannungen VDDG CCD, VDDG IOD, DRAM VPP, DRAM VTT, DRAM CHA/B VREF, Chipset CLDO
Speicher-Optionen
Taktraten CPU-abhängig
Command Rate einstellbar
Timings 31 Parameter
XMP/D.O.C.P. wird unterstützt (D.O.C.P.)
Weitere Funktionen
Weitere Besonderheiten

UEFI-BIOS
Settings speicherbar in Profilen
Energiesparoptionen: Standard-Stromspar-Modi wie AMD Cool & Quiet
erweiterte Lüfterregelung für CPU-FAN und vier optionale FANs,
CPU-LLC, acht Stufen

Die Effektivität der ISL99360-Power-Stages mit 60-A-Output zeigt sich bei unserem Overclocking-Test ziemlich deutlich. 4,5 GHz waren für das MSI MAG X570S ROEPDO MAX kein Problem. Interessant und lobenswert ist jedoch die nötige Spannung, denn es waren lediglich 1,175 V nötig.

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Das XMP mit DDR4-4133 wurde ohne unser Zutun nicht in die Tat umgesetzt. Erst als wir den asynchronen Modus (1:2) und die SoC-Spannung erhöht haben, konnte das Board mit dem XMP erfolgreich booten. Manuell sind wir immerhin bis DDR4-4266 bei CL17-17-17-38 gekommen, was für ein Mainboard der Einstiegsklasse angemessen ist.

im 1:1:1-Taktmodus konnten wir bis DDR4-4133 vorstoßen und erst bei ab beachtlichen DDR4-4066 fingen die WHEA-Logger-Warnungen an. Das war eine Überraschung im positiven Sinne.

VRM-Wärmebild-Analyse

Um die Hitzeentwicklung des VRM-Bereichs besser beurteilen zu können, haben wir für diesen Test die Flir One Pro (Android USB-C) eingesetzt, die für unser Einsatzgebiet absolut ausreichend ist und Temperaturen von -20°C bis +400°C mit einer Genauigkeit von ±3°C oder ±5%, je nach Umgebungstemperatur, erfassen kann. Die Wärmebild-Auflösung beträgt 160 x 120 Pixel und das erstellte Bild löst mit 1.440 x 1.080 Pixel auf.

Der Prozessor wird unter Berücksichtigung der BIOS-Default-Settings mit Prime95 inkl. AVX unter Volllast gesetzt. Nach fünf Minuten Laufzeit erstellen wir das Wärmebild.

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Der Großteil des VRM-Bereichs wurde mit lediglich 37 bis 38°C regelrecht handwarm. Und auch der Hotspot war mit 45,1°C definitiv nicht all zu hoch. Somit bietet das MSI MAG X570S TORPEDO MAX eine Menge Potential für erweitertes Overclocking, falls gewünscht.

Äußerst positiv werten wir die PCH-Temperatur, die sich abseits von Idle oder Last bei um die 53 °C bewegt hat und dem entsprechend völlig unbedenklich ist.


Mit diesem Testsystem haben wir das MSI MAG X570S TORPEDO MAX getestet:

Hardware:

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests - mit konstant 3.200 MHz und den Timings CL16-16-16-36 2T dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim MSI MAG X570S TORPEDO MAX mussten wir keine Änderungen vornehmen, die Turbo-Modi arbeiteten bereits wie gewünscht.

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark Time Spy, 3DMark Fire Strike, SuperPi 8M, Cinebench R23 und R20 sowie Sisoft Sandra 2021 Memory Benchmark:

3DMark

Time Spy

Futuremark Punkte
Mehr ist besser

3DMark

Fire Strike

Futuremark Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R23

Multi Threaded

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R20

Multi Threaded

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

SiSoft Sandra 2021

Speicher-Bandbreite

Bandbreite in GB/s
Mehr ist besser

SuperPi 8M

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Im Grunde sind die Performancewerte stimmig. Einzig bei Cinebench R23/R20 liegen die Punkte marginal unterhalb von den anderen drei Mainboards.

Auch weiterhin werden wir die Bootzeit protokollieren. Wir messen die Zeit in Sekunden, wie lange das Mainboard benötigt, um alle Komponenten zu initialisieren und mit dem Windows-Bootvorgang beginnt.

Bootzeit

Vom Einschalten bis zum Windows-Bootvorgang

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Bei der POST-Dauer kann MSI mit künftigen BIOS-Updates sicherlich noch etwas Optimierungsarbeit leisten, denn die 15 Sekunden sind definitiv zu lang.


Neben der wichtigen Performance ist auch der Stromverbrauch des heimischen PCs kein unwichtiges Kriterium. Was man häufig unterschätzt, ist die Tatsache, dass selbst die verschiedenen Mainboard-Modelle der zahlreichen Hersteller unterschiedlich viel Strom aus der Steckdose ziehen. Ein Grund dafür sind die verschieden eingesetzten BIOS-Versionen, die teilweise die referenzierten Stromsparmechanismen schlecht oder gar falsch umsetzen oder dass Onboardkomponenten sich eigentlich deaktivieren sollten, wenn diese entweder durch dedizierte Hardware ersetzt wurden oder einfach nicht verwendet werden. Darüber hinaus kann aber manchmal auch die Stromversorgung verantwortlich gemacht werden, wenn unter Default Settings mehr Energie zur Verfügung gestellt wird, als eigentlich benötigt wird. Genau deswegen spielt die Effizienz eine wichtige Rolle. Wenn die Effizienz der Stromversorgung nun also schlecht ausfällt, wird mehr Strom verbraucht. Zu unterschätzen ist hierbei aber auch die Software nicht, sodass sie ebenfalls gut abgestimmt sein muss, damit eine zufriedenstellende Effizienz gegeben ist.

Das MSI MAG X570S TORPEDO MAX hat nur wenige Zusatz-Controller erhalten. Zwei LAN-Controller und ein Audio-Codec tragen ihren Teil zum Stromverbrauch bei.

Gemessen haben wir im Windows-Idle-Betrieb ohne Last, mit Cinebench 23 unter 2D-Volllast und mit Prime95 (Version 29.8 Build 6, Small-FFTs, Vollauslastung). Die jeweiligen Leistungs-Werte entsprechen dem System-Gesamtverbrauch.

Test 1: Mit aktivierten Onboardkomponenten:

Für den ersten Test sind die Default Settings aktiv, sodass der Großteil der Onboardkomponenten bereits aktiviert ist. Die Grafikausgabe erfolgt über die GeForce RTX 2060. Wie bereits weiter oben geschrieben, sind alle Stromspar-Features eingeschaltet, was mit den Werten einer manuellen Konfiguration anscheinend gut umgesetzt wurde.

Leistungsaufnahme (normal)

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Bei der Leistungsaufnahme war MSIs MAG X570S TORPEDO MAX wieder für eine Überrschung gut, denn mit gerade einmal 49,6 W wurde nicht einmal die 50-W-Marke geknackt, was für ein X570-Mainboard in der Regel nicht leicht zu schaffen ist. Die Differenz zum Gigabyte X570S AERO G lag bei mehr als 9 W.

Cinebench R23 (normal)

Leistungsaufnahme xCPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Nicht nur im Idle, sondern auch unter Last zeigt sich die MSI-Platine von der effizienten Seite. Unser Verbrauchsmessgerät zeigte eine Leistungsaufnahme von 184,3 W an.

Leistungsaufnahme Prime95 (normal)

inkl. AVX/AVX2

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Mit Prime95 mit AVX und AVX2 wird bei den Ryzen-Prozessoren der Takt immens reduziert, weshalb die Leistungsaufnahme unter Last daher deutlich unterhalb vom Cinebench-R23-Benchmark liegt. Mit gerade einmal 168,4 W kann das MSI-Mainboard die anderen drei Modelle ganz klar hinter sich lassen.

CPU-Spannungen Prime95 (normal)

inkl. AVX/AVX2

Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Wir haben die CPU-Spannung mit CPU-Z und zusätzlich mit HWINFO64 kontrolliert und beide Programme waren sich einig. Unter Prime95-Last musste das Board lediglich 0,984 V anlegen. Das erklärt zum Teil die gute Energie-Effizienz.

Da die meisten Anwender nicht alle Onboard-Chips benötigen, haben wir einen Test mit nur einem aktivierten Onboard-LAN und dem Onboard-Sound durchgeführt. Sofern möglich sind hier vorhandene Zusatzchips deaktiviert. Die Spannungen werden weiterhin vom Board automatisch festgelegt, aber alle energiesparenden Features werden zusätzlich manuell aktiviert. Die GeForce RTX 2060 ist weiterhin die primäre Grafikkarte.

Test 2: Mit deaktivierten Onboardkomponenten (1x LAN + Sound an):

Leistungsaufnahme (reduziert)

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Cinebench R23 (reduziert)

Leistungsaufnahme xCPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme Prime95 (reduziert)

inkl. AVX/AVX2

Leistung in Watt
Weniger ist besser

CPU-Spannungen Prime95 (reduziert)

inkl. AVX/AVX2

Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Im BIOS konnten wir zwar den zweiten LAN-Port ausschalten, in der Praxis macht dies bei der Leistungsaufnahme jedoch keinerlei Unterschied aus.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das MSI MAG X570S TORPEDO MAX zu den effizienten Platinen gehört, gerade mit dem X570-Chipsatz. Dies gilt sowohl im Idle als auch unter Last.


USB-3.2-Gen2-Performance

Das MSI MAG X570S TORPEDO MAX stellt fünf USB-3.2-Gen2-Schnittstellen bereit. Vier Stück befinden sich am I/O-Panel und eine Schnittstelle wird über den Typ-C-Header bereitgestellt. Zwei Ports arbeiten über die CPU und drei Stück nativ mit dem X570-Chipsatz zusammen.

Für den Test setzen wir die externe NVMe-SSD WD_Black P50 mit 2-TB-Kapazität von Western Digital ein, die den USB-3.2-Gen2x2-Standard (20 GBit/s) unterstützt und damit mehr als genug geeignet ist, die USB-Schnittstellen zu testen.

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Sowohl mit dem Ryzen 9 5900X als auch mit dem X570-Chipsatz wurden mit über 1.000 MB/s und über 900 MB/s akzeptable USB-3.2-Gen2-Werte erreicht.

USB-3.2-Gen1-Performance

An USB-3.2-Gen1-Buchsen bietet das MSI MAG X570S TORPEDO MAX insgesamt sechs Stück an. Zwei Ports über die CPU werden am I/O-Panel und vier Stück über die beiden Onboard-Header zur Verfügung gestellt und gehen direkt über den X570-Chipsatz ans Werk. Für den USB-3.2-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.2-Gen2x2-Lösung verwendet.

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Wir haben den Test mehrmals durchgeführt und jedes Mal erhielten wir USB-3.2-Gen2-Werte über die Gen1-Ports.

SATA-6GBit/s-Performance

MSIs MAG X570S TORPEDO MAX stellt sechs SATA-6GBit/s-Buchsen bereit. Alle sechs Konnektoren arbeiten nativ mit dem X570-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

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Beim SATA-Benchmark sind in Verbindung mit dem ATTO-Disk-Benchmark bis zu 527 MB/s im Lesen und 463 MB/s schreibend herausgekommen. Der SATA-6GBit/s-Standard wird damit weiterhin nicht bis ans Limit getrieben.

M.2-Performance

Auf dem MSI MAG X570S TORPEDO MAX hält sich eine M.2-Schnittstelle über den X570-Chipsatz bereit, welche mit jeweils vier Gen4-Lanes angebunden sind (64 GBit/s). Die obere M.2-Schnittstelle agiert zusammen mit dem Ryzen-Prozessor im Höchstfall im PCIe-4.0-x4-Modus. Für den M.2-Test verwenden wir die Corsair MP600 mit 2-TB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Corsair mit 4.950 MB/s lesend und 4.250 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe.

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Einzig der X570-Chipsatz hat es geschafft, Corsairs MP600-SSD sowohl lesend als auch schreibend die Herstellerangaben zu übertreffen. Der Ryzen 9 5900X schaffte beim Lesedurchsatz "nur" 4.938 MB/s.


Das MAG X570S TORPEDO MAX ist das "kleinste" Modell von MSIs X570S-Lineup und konnte in vielen Bereichen rundum überzeugen. MSI hat dabei aus der VRM-Problematik der MPG-X570-Mainboards gelernt und setzt jetzt auf leistungsstarke und gleichzeitig effiziente Spannungswandler. Dies gilt somit auch für das MAG X570S TORPEDO MAX aus der MSI-Arsenal-Gaming-Reihe, das insgesamt 14 ISL99360-Power-Stages mit einem Output von 60 A spendiert bekommen hat und zu einem 12+2-Phasendesign kombiniert wurde. Bei der CPU-Übertaktung zeigte sich die ATX-Platine von einer sehr positiven Seite und konnte den Ryzen 9 5900X bei 4,5 GHz bei einer niedrigen Spannung betreiben. Ebenfalls positiv anzumerken ist der 1:1:1-Betrieb mit 2.000 MHz (DDR4-4000) ohne WHEA-Logger-Warnungen, was wir so nicht erwartet hatten.

Das MSI MAG X570S TORPEDO MAX bietet keine absolute Luxus-Ausstattung, sondern ist eher übersichtlicher Natur. Für die meisten Anwender sollte dies aber vollkommen ausreichend sein. Obligatorisch sind natürlich vier DDR4-UDIMM-Speicherbänke für bis zu 128 GB an Bord. Eine dedizierte Grafikkarte - angebunden an den AM4-Prozessor - nimmt in dem vollangebundenen PCIe-4.0/3.0-x16-Anschluss Platz. Für weitere Erweiterungskarten sind neben zweimal PCIe 3.0 x1 auch ein PCIe-4.0-x16-Slot mit x4-Anbindung über den X570-Chipsatz präsent. Für den Storage-Ausbau stehen neben sechs nativen SATA-6GBit/s-Buchsen zwei M.2-M-Key-Schnittstellen zur Verfügung. Der Vorteil hierbei: Der Anwender muss keinerlei Lane-Sharing befürchten.

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Auf den schnellen USB-3.2-Gen2x2-Anschluss mit bis zu 20 GBit/s muss der Käufer des MSI MAG X570S TORPEDO MAX zwar verzichten, doch bieten fünfmal USB 3.2 Gen2 und jeweils sechsmal USB 3.2 Gen1 und USB 2.0 ihre Dienste an. WLAN fehlt hier ebenfalls, doch setzt MSI gleich auf zwei LAN-Ports (1 GBit/s und 2,5 GBit/s). Um die Audioausgabe kümmert sich hingegen Realteks ALC4080, zusammen mit einigen Audio-Kondensatoren. Kritisieren müssen wir die Platine bei der POST-Dauer, die MSI noch mit weiteren BIOS-Updates reduzieren kann. Absolut loben wollen wir das Board dafür in Sachen Leistungsaufnahme. So kann das MSI MAG X570S TORPEDO MAX die anderen drei Platinen deutlich hinter sich lassen.

Der X570-Chipsatz bedeutet einen Aufpreis zum B550-Chipsatz und rechtfertigt sich nur dann, wenn mehr als eine NVMe-SSD mit PCIe 4.0 x4 eingesetzt werden soll. Im Preisvergleich kostet das MSI MAG X570S TORPEDO MAX mindestens 224 Euro, was für den Einstieg nicht gerade wenig ist. Demnach sollte der Interessent sich sicher sein, ob der Vorteil des X570-PCHs wirklich benötigt wird. Gerade bei der Leistungsaufnahme und bei der Overclocking-Performance sind wir positiv überrascht gewesen.

Positive Eigenschaften des MSI MAG X570S TORPEDO MAX:

Negative Eigenschaften des MSI MAG X570S TORPEDO MAX:

Preise und Verfügbarkeit
MSI MAG X570S TORPEDO MAX
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 221,56 EUR