Mit Ausnahmen überraschend gut: MSI Z590-A PRO im Test

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msi z590 a pro 004 logoFür Anwender mit Content-Creation-Absichten bietet MSI auch bei der aktuellen Intel-Generation unverändert die PRO-Serie an, die gleichzeitig den Einstieg in die jeweilige Plattform darstellt. Das MSI Z390-A PRO (Hardwareluxx-Kurztest) konnte bereits überzeugen und somit waren wir an einem Test des MSI Z590-A Pro sehr interessiert. Kann es den Vorvorgänger noch überbieten?

Werden die PRO- und MEG-Serie gegenübergestellt, so ist der Ausstattungsumfang sehr unterschiedlich. Während die MSI-Enthusiast-Gaming-Mainboards mit Luxus-Features ausgestattet werden, konzentriert sich MSI bei der PRO-Reihe auf notwendige Features ohne große Extras. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das MSI Z590-A PRO nichts zu bieten hat. Wie bei allen Z590-Mainboards im ATX-Format werden zahlreiche Schnittstellen und Anschlüsse bereitgestellt, den meisten Anwender ausreichen dürften. Schauen wir es uns mal genauer an.

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Auch beim Z590-A PRO hält MSI am klassischen ATX-Format fest. Die Farbe des PCBs ist schwarz, allerdings wurden zahlreiche helle Farbakzente mit berücksichtigt und machen das Z590-A PRO weniger langweilig.

Die technischen Eigenschaften

Dies sind die Spezifikationen des MSI Z590-A PRO:

Die technischen Eigenschaften des MSI Z590-A PRO
Hersteller und
Bezeichnung
MSI
Z590-A PRO
Mainboard-Format ATX
CPU-Sockel LGA1200 (für Comet Lake-S und Rocket Lake-S)
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
1x 4-Pin +12V
1x 6-Pin PCIe
CPU-Phasen/Spulen 15 Stück (12+2+1)
12x Alpha&Omega AOZ5516QI (VCore, 55A)
2x Alpha&Omega AOZ5516QI (GT, 55A)
1x Alpha&Omega AOZ5516QI (SA, 55A)
Preis
ab 170 Euro
Webseite MSI
 
Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z590
Speicherbänke
und Typ
4x DDR4 (Dual-Channel),
bis effektiv 5.333 MHz
Speicherausbau max. 128 GB UDIMM Non-ECC
SLI / CrossFire CrossfireX (2-Way)
Onboard-Features
PCI-Express-Slots 1x PCIe 4.0 x16 (x16) über CPU (*1)
1x PCIe 3.0 x16 (x4) über Intel Z590
2x PCIe 3.0 x1 über Intel Z590
SATA(e)-, SAS-
und M.2/U.2-Schnittstellen
6x SATA 6GBit/s über Intel Z590
1x M.2 M-Key (PCIe 4.0 x4 über CPU) (*1)
2x M.2 M-Key (PCIe 3.0 x4 über Intel Z590, 2x shared)
USB 1x USB 3.2 Gen2x2 (extern) über Intel Z590
2x USB 3.2 Gen2 (1x extern, 1x intern) über Intel Z590
6x USB 3.2 Gen1 (2x extern, 4x intern) über Intel Z590
8x USB 2.0 (4x extern, 4x intern) über GL850G
Grafikschnittstellen 1x DisplayPort 1.4
1x HDMI 2.0b
WLAN / Bluetooth -
Thunderbolt -
LAN 1x Intel I255-V 2,5-GBit/s-LAN
Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel Realtek ALC897
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
LED-Beleuchtung2x 3-Pin-ARGB-Header
FAN- und
WaKü-Header
1x 4-Pin CPU-FAN-Header
1x 4-Pin Water-Pump-Header
6x 4-Pin System-FAN-Header
Onboard-Komfort Status-LEDs
Flash-BIOS-Button
Herstellergarantie 3 Jahre (nur über Händler)
Hinweise:
(*1): PCIe 4.0 ist nur in Verbindung mit einer Rocket-Lake-S-CPU nutzbar. Ohne eine Rocket-Lake-S-CPU ist zudem der oberste M.2-Steckplatz unbrauchbar.

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Das mitgelieferte Zubehör

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Beim MSI Z590-A PRO fällt das Zubehör ziemlich übersichtlich aus mit der I/O-Blende, dem Quick-Installation-Guide und der DVD. Es liegen allerdings immerhin noch zwei SATA-Kabel, drei M.2-Gewinde und M.2-Schrauben bei sowie eine MSI-Dankkarte. Was uns gefehlt hat, ist das Handbuch zum Mainboard. Das lässt sich jedoch alternativ von der MSI-Webseite herunterladen.


Das große Highlight der Z590-Mainboards ist nun die offizielle PCIe-4.0-Unterstützung an den wichtigsten Stellen, sprich an mindestens einem PEG-Slot und einem M.2-M-Key-Anschluss. Intels Z590-Chipsatz bringt außerdem als Neuerung die native USB-3.2-Gen2x2-Unterstützung (20 GBit/s) für bis zu drei Ports mit. In Verbindung mit einer Rocket-Lake-S-CPU wird die DMI-Anbindung (Direct Media Interface) von PCIe 3.0 x4 auf PCIe 3.0 x8 verdoppelt und kommt, genau wie bei den X570-Mainboards für AMDs Ryzen-Prozessoren, auf 64 GBit/s Daten-Durchsatz.

Dadurch, dass Intels Rocket-Lake-S-Prozessoren nun 20 PCIe-4.0-Lanes im Gepäck haben, sind 16 davon primär für die Grafikkarte(n) gedacht und die restlichen vier Lanes für eine M.2-NVMe-SSD im PCIe-3.0/4.0-x4-Modus. Dabei erlaubt Intel folgende Aufteilungen der 20 Lanes: 1x 16, 1x16 + 1x4, 2x8 + 1x4 und 1x8 und 3x4.

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Plattform-Vergleich: Intel Z490 und Z590
Z490
Z590
Plattform
Mainstream
Fertigung
14 nm
CPU-Sockel
LGA1200
max. CPU-Kerne/Threads
10/20 (Comet Lake-S)
8/16 (Rocket Lake-S)
CPU Code Name
Comet Lake-S / Rocket Lake-S
max. Arbeitsspeicher
128 GB DDR4 UDIMM
max. RAM-Takt (nativ)
DDR4-2933 (Comet Lake-S)
DDR4-3200 (Rocket Lake-S)
PCIe-4.0/3.0-
Konfiguration (Rocket Lake-S)
1x16 oder 2x8 oder 1x8 + 2x4 (*1) 1x16 oder 1x16 + 1x4 oder
2x8 + 1x4 oder 1x8 + 3x4
PCIe-3.0-
Konfiguration (Comet Lake-S)
1x16 oder 2x8 oder 1x8 + 2x4 1x16 oder 2x8 oder 1x8 + 2x4
DMI-Anbindung PCIe 3.0 x4 (32 GBit/s) PCIe 3.0 x8 (64 GBit/s)
Multi-GPU SLI / CrossFireX
Max. Displays/Pipes 3/3 3/3
RAM Channel/DIMMs pro Kanal 2/2 2/2
CPU- und RAM-Overclocking Ja Ja
integr. WLAN-AX-Vorbereitung
(Wi-Fi 6)
Ja Ja
integr. WLAN-AX-Vorbereitung
(Wi-Fi 6E)
Nein Ja
Intel Smart Sound Technology Ja Ja
Optane-Memory-Unterstützung Ja Ja
integr. SDXC-(SDA 3.0)-Support Ja Ja
USB-Ports (USB 3.2 Gen1) 14 (10) 14 (10)
Max. USB-3.2-Gen1/2-Ports 10/6 10/10
Max. USB-3.2-Gen2x2-Ports - 3
Max. SATA-6GBit/s-Ports 6 6
Max. PCIe-3.0-Lanes 24 24
Intel Rapid Storage Technology Ja Ja
Max. Intel RST für
PCIe-Storage-Ports
(M.2 x2 oder x4)
3 3
Intel RST PCIe RAID 0, 1, 5 Ja Ja
Intel RST SATA RAID 0, 1, 5, 10 Ja Ja
Intel RST CPU-attached
Intel-PCIe-Storage
Ja Ja
Hinweise:
(*1) Nur ausgewählte Z490-Mainboards unterstützen offiziell PCIe 4.0.

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Für die VRM-Kühlung sind zwei einzelne Kühlkörper zuständig, die zwar nicht zu klein, allerdings auch nicht besonders groß sind. Bei der späteren VRM-Wärmebild-Analyse wird sich herausstellen, ob MSI hier eine ausreichende Größe gewählt hat. Positiv ist, dass neben den Spannungswandlern die Leistungsstufen gekühlt werden.

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Wie mit Blick auf den Preis zu erwarten war, verbaut MSI auf dem Z590-A PRO keine High-End-Spannungswandler. Um das 12+2+1-Phasendesign (VCore, GT und SA) kümmern sich 15 AOZ5516QI mit jeweils 55A, die von Alpha&Omega kommen. Nichtsdestotrotz sind die 660A für die VCore auf dem Papier nicht zu verachten. Der Richtek RT3609BE fungiert als PWM-Controller und da er maximal acht Spulen steuern kann, musste MSI die 12 VCore-Phasen in Zweier-Teams auf die Beine stellen. Dies gilt auch für die beiden GT-Leistungsstufen. Demnach besitzt das MSI Z590-A PRO ein reales 6+1+1-Phasendesign.

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An Arbeitsspeicher kann das MSI Z590-A PRO bis zu 128 GB aufnehmen, verteilt auf vier DDR4-UDIMM-Speicherbänken und mit einer Höchst-Taktfrequenz von 5.333 MHz, wenn die Bedingungen sehr gut sind. Auf dem Bild sind auch zwei USB-3.2-Gen1- und ein USB-3.2-Gen2-Typ-C-Header und die vier Status-LEDs zu sehen.


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Der metallverstärkte PCIe-x16-Steckplatz arbeitet direkt mit dem LGA1200-Prozessor zusammen. PCIe 4.0 ist jedoch nur mit Rocket Lake-S nutzbar. Zweimal PCIe 3.0 x1 und einmal PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x4 angebunden) werden vom Z590-Chipsatz gesteuert.

PCIe-Slots und deren Lane-Anbindung
Mechanischelektrische
Anbindung (über)
Single-GPU2-Way-CrossFireX
- - - -
PCIe 4.0 x16 x16 (CPU) x16 x16
-
- - -
PCIe 3.0 x1 x1 (Z590) - -
PCIe 3.0 x16 x4 (Z590) - x4
- - - -
PCIe 3.0 x1 x1 (Z590) --
Hinweis: Für die Nutzung von PCIe 4.0 ist eine Rocket-Lake-S-CPU notwendig (elfte Core-Generation). Mit einer Comet-Lake-S-CPU (zehnte Core-Generation) ist ausschließlich die Nutzung von PCIe 3.0 möglich.

Die M.2-Schnittstelle am CPU-Sockel funktioniert ausschließlich mit der elften Core-Generation und unterstützt den PCIe-4.0-x4-Mode. Alle anderen M.2-Anschlüsse hat MSI mit jeweils PCIe 3.0 x4 oder SATA 6GBit/s an den PCH gekoppelt. Der zweite SATA-Port wird deaktiviert, sollte sich im mittleren Konnektor ein SATA-Modul aufhalten. Egal ob SATA- oder PCIe-Modus, die SATA-Ports 5 und 6 werden deaktiviert, wenn ganz unten ein SSD verbaut wird.

In Sachen Sound ist klar, dass MSI nicht auf den neuen Realtek ALC4080 setzt, aber dennoch hätte es ruhig der ALC1200 sein können. Geworden ist es der ALC897. Immerhin sind vier Audio-Kondensatoren mit von der Partie.

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MSI hätte zwar auch die vertikalen SATA-6GBit/s-Ports rechts neben die anderen vier Buchsen packen können, aber MSI vollzieht dies bei den günstigeren Mainboards häufig so. Alle sechs verrichten ihre Arbeit über den Z590-Chipsatz. Bis auf die Buchsen 2, 5 und 6 sind der Rest ohne Einschränkungen verwendbar.

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Das I/O-Panel des MSI Z590-A PRO in der Übersicht
- PS/2 DisplayPort 1.4 2x USB 2.0
(Z590)
2,5 GBit/s LAN
(Intel I225-V)
------5x 3,5 mm Klinke
1x TOSLink
Flash-BIOS-Button 2x USB 2.0HDMI 2.0b 2x USB 3.2 Gen1
(Z590)
1x USB 3.2 Gen2 Typ-A (Z590)
1x USB 3.2 Gen2x2 Typ-C (Z590)

Auch wenn das MSI Z590-A PRO ein Einstiegsmodell ist, wurde das I/O-Panel mit zahlreichen Schnittstellen ausgestattet. Dazu zählen viermal USB 2.0, zweimal USB 3.2 Gen1 und jeweils einmal USB 3.2 Gen2 und Gen2x2. Selbst ein Flash-BIOS-Button ist mit dabei, mit dem das BIOS auf alternativem Weg aktualisiert werden kann. Wird die iGPU benötigt, bieten sich ein HDMI-2.0- und DisplayPort-1.4-Grafikausgang an. Kommen schließlich noch einmal PS/2 und die 2,5-GBit/s-LAN-Buchse und sechs 3,5-mm-Klinke-Anschlüsse hinzu. An dieser Stelle hätte MSI ruhig auch einen optischen Digitalausgang mit einplanen können.

WLAN ist beim MSI Z590-A PRO nicht dabei. Für diesen Zweck hat MSI das Z590 PRO WIFI vorgesehen, das Intels Wi-Fi-6E-AX210-Modul mitbringt.

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Wenn wir von den beiden vertikalen SATA-Anschlüssen absehen, hat MSI das Z590-A PRO ansprechend designt. Für die Kühlung stehen je ein CPU-FAN und Water-Pump- sowie sechs System-FAN-Header bereit.


BIOS

Von der BIOS-Version 7D09v11 abgesehen, hat MSI mit dem 7D09v12-BIOS eine aktuellere Version angeboten. Folgende Verbesserungen hat MSI bisher vorgenommen:

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Bei der UEFI-Oberfläche orientiert sich MSI am bekannten Bild. So gibt es passend zur Pro-Serie eine Schwarz-Weiß-Optik. Unterschieden wird weiterhin Zwischen dem EZ- und Advanced-Modus. Auf dieser Übersichtsseite (EZ-Mode) erhält der Anwender Informationen über die CPU, den installierten Arbeitsspeicher, die angeschlossenen Storage-Geräte und über die Lüfter. Zusätzlich existieren Shortcuts zum M-Flash-Feature, zur Favorites- und Hardware-Monitor-Seite und zusätzlich Buttons, um LAN-ROM, Fast Boot, AHCI, den Audio-Codec und die CPU-Fan-Warnung zu aktivieren beziehungsweise zu deaktivieren. Außerdem lässt sich bei Problemen das "BIOS Log Review" einsehen. Die breite Leiste oberhalb vom EZ-Mode wird auch im Advanced-Mode angezeigt, zu dem wir nun kommen.

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Bei der Advanced-Oberfläche befindet sich mittig das Pro-Series-Logo. Oben links hat MSI neben der Uhrzeit und dem Datum den Creator-Genie-Button hinzugefügt. Rechts benachbart ist der XMP-Button(s), wie wir es bei MSI bereits gewohnt sind. Beim jeweiligen Mainboard-Modell können sich rein die Menüpunkte unterscheiden. Ganz oben auf der rechten Seite werden zu jedem Zeitpunkt das installierte Prozessormodell, dessen Taktfrequenz und die Arbeitsspeicher-Kapazität inkl. Takt angezeigt. Unter der Uhrzeit und dem Datum kann die aktuell vorliegende BIOS-Version abgelesen werden. Darunter lassen sich ganz bequem die Boot-Prioritäten per Drag & Drop-Verfahren festlegen. Auf der linken Seite erhält der Anwender einen ersten Überblick über die CPU- und Mainboard-Temperatur.

Der erste Punkt der insgesamt sechs "Settings" stellt neben dem "System Status" die "Advanced"-Einstellungen bereit. Letzteres ist bereits grundlegend bekannt. Dort lassen sich alle Board-bezogenen Einstellungen finden, die die Onboard-Komponenten betreffen. Die Punkte "Boot", "Security" und "Save & Exit" sind dabei selbsterklärend. Das Hauptaugenmerk des Boards ist zweifelsohne das Overclocking. Die umfangreichen OC-Funktionen sind im Menüpunkt "OC" zu finden. MSI lässt für den Overclocking-Enthusiasten auch beim Z590-A PRO kaum Wünsche offen. Dazu aber gleich mehr. Das integrierte M-Flash-Feature hat auch beim heutigen Testkandidaten einen eigenen Menüpunkt erhalten. Entweder lässt sich das aktuelle BIOS auf einen Datenträger speichern oder andersherum von einem Datenträger aus aktualisieren. Genau so ist es den Overclocking-Profilen ergangen. Insgesamt können sechs verschiedene OC-Konfigurationen hinterlegt werden. MSI hat auch dieses Mal an eine Import- und Export-Funktion gedacht.

Der vorletzte Punkt ist der "Hardware Monitor", der wichtige ausgelesene Daten aufzeigt, wie eben die Temperaturen, Spannungen und Lüfterdrehgeschwindigkeiten. Zusammen mit dem CPU-FAN-Header können in der Summe fünf Lüfter gesteuert werden. Jeder Lüfter kann in vier Stufen einer automatischen oder manuellen Lüfterkurve angepasst werden. Der letzte Menüpunkt umfasst den "Security", bei dem alle sicherheitsrelevanten Einstellungen zu finden sind. Generell ist es auch möglich, die meistgenutzten Funktionen auf insgesamt fünf Favoritenseiten abzuspeichern. Mittels eines Rechtsklicks auf die jeweilige Funktion wird ein kleines Kontextmenü geöffnet, wo der Anwender anschließend diese Funktion auf eine der fünf Seiten ablegen kann.

Auch dieses Mal konnte das UEFI von MSI auf ganzer Linie überzeugen. Sämtliche ausgewählte Einstellungen wurden problemlos und korrekt umgesetzt. Der Anwender hat dabei die Auswahl, ob er sich per Maus und/oder mit der Tastatur durch die Menüs bewegt.

Overclocking

Auf dem MSI Z590-A PRO erhält der Anwender eine gute CPU-Spannungsversorgung mit der 12+2+1-Konfiguration. Für die VCore selbst zeigen sich 12 Spulen verantwortlich und im BIOS sind zahlreiche Einstellungen verfügbar.

MSI erlaubt beim Z590-A PRO eine Veränderung des BCLK von 97,50 MHz bis 538,25 MHz. Die Intervalle betragen auch hier feine 0,01/0,02 MHz. In Sachen CPU-Spannung hat der Anwender jede Menge Optionen. So stehen ihm die Modi Override, Offset, Adaptive und auch Adaptive + Offset zur Verfügung. Im Override- und Adaptive-Modus lässt sich die Spannung von 0,600 V bis 1,720 V in 0,005-V-Schritten einstellen. Im Offset-Modus fällt der Spielraum mit -0,600 V bis +0,600 V absolut ausreichend aus.

Bei den RAM-Teilern reicht es von DDR4-800 bis DDR4-8266, wobei ein Betrieb mit einer derart hohen Taktfrequenz sehr unwahrscheinlich ist.

Die Overclocking-Funktionen des MSI Z590-A PRO in der Übersicht
Base Clock Rate 97,50 MHz bis 538,25 MHz in 0,01/0,02-MHz-Schritten
CPU-Spannung 0,600 V bis 1,720 V in 0,005-V-Schritten (Override- und Adaptive-Modus)
-0,600 V bis +0,600 V in 0,005-V-Schritten (Offset-Modus)
DRAM-Spannung 0,850 V bis 2,200 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-SA-Spannung 0,850 V bis 1,750 V in 0,005-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-IO(Mem)-Spannung 0,850 V bis 1,750 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-PLL-Spannung - nicht möglich -
PCH-Core-Spannung - nicht möglich -
PCIe-Takt - nicht möglich -
Weitere Spannungen CPU PLL OC, CPU PLL SFR, Ring PLL SFR, SA PLL SFR, MC PLL SFR, CPU ST, CPU STG, DRAM VTT, DRAM VPP
Speicher-Optionen
Taktraten CPU-abhängig
Command Rate einstellbar
Timings 59 Parameter
XMP wird unterstützt
Weitere Funktionen
Weitere Besonderheiten UEFI-BIOS
Settings speicherbar in Profilen
Energiesparoptionen: Standard-Stromspar-Modi wie C1E, CSTATE (C6/C7), EIST
Turbo-Modus (All Cores, By number of active cores),
erweiterte Lüfterregelung für CPU-Fan und vier optionale Fans, LLC Level 1-8

In diesem Beispiel zeigt sich, dass nicht extrem viel Geld ausgegeben werden muss, wenn man die CPU anständig übertakten möchte. Mit den 55-A-Spannungswandlern war es uns möglich, den Core i7-11700K mit 5 GHz zu betreiben. Interessant ist dabei die nötige Spannung, denn im BIOS mussten wir lediglich 1,340 V einstellen. Inklusive Load-Line-Calibration betrug die effektive VCore laut CPU-Z 1,352 V. Da können sich so manch andere Z590-Mainboards im höheren Preissegment eine dicke Scheibe abschneiden.

Es kann zwar sein, dass das MSI Z590-A PRO weniger Hintergrund-Einstellungen berücksichtigen muss, aber hier zeigt sich eindrucksvoll, was mit "lediglich" 55-A-Spannungswandlern alles möglich ist, während andere Platinen mit 90 A oder mehr spezifiziert sind und im Gegenzug mit denselben BIOS-Einstellungen schlechter abschneiden.

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Auch bei der RAM-Übertaktung haben wir nicht erwartet, dass das MSI Z590-A PRO problemlos mit dem DDR4-4133-XMP umgehen kann und dies ohne Schwierigkeiten umsetzen kann. Dem war überraschenderweise so. Und selbst bei der manuellen RAM-Übertaktung konnten wir mit dem MSI Z590-A PRO bis DDR4-4400 booten. Stabil war das mit diversen Timings jedoch nicht, weswegen wir auf DDR4-4266 zurückschalten mussten. In Verbindung mit den Latenzen CL18-18-18-38 ist das jedoch kein schlechtes Ergebnis.

Wenig überzeugend abgeschnitten hat das MSI Z590-A PRO jedoch beim Gear-1-Mode. In diesem Punkt haben wir mindestens 3.200 MHz erwartet, es ging allerdings leider nur bis 2.933 MHz hinauf. Dies kann MSI jedoch sicherlich noch in Form von BIOS-Updates verbessern.

VRM-Wärmebild-Analyse

Um die Hitzeentwicklung des VRM-Bereichs besser beurteilen zu können, haben wir für diesen Test die Flir One Pro (Android USB-C) eingesetzt, die für unser Einsatzgebiet absolut ausreichend ist und Temperaturen von -20°C bis +400°C mit einer Genauigkeit von ±3°C oder ±5%, je nach Umgebungstemperatur, erfassen kann. Die Wärmebild-Auflösung beträgt 160 x 120 Pixel und das erstellte Bild löst mit 1.440 x 1.080 Pixel auf.

Der Prozessor wird unter Berücksichtigung der BIOS-Default-Settings mit Prime95 inkl. AVX unter Volllast gesetzt. Nach fünf Minuten Laufzeit erstellen wir das Wärmebild.

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Mit Default-BIOS-Werten erzeugt die CPU-Spannungsversorgung eine Menge Wärme. An beiden relevanten Messpunkten lag die Temperatur über der 70-°C-Marke. In Anbetracht dessen, dass das MSI Z590-A PRO jedoch ein Einstiegsmodell ist und beim CPU-Overclocking sehr gut abgeschnitten hat, ist dies absolut in Ordnung.


Mit diesem Testsystem haben wir das MSI Z590-A PRO getestet:

Hardware:

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 3.200 MHz und 16-16-16-36 2T - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim MSI Z590-A PRO mussten wir im BIOS keine Änderungen vornehmen, die Turbo-Einstellungen arbeiteten bereits korrekt.

Wir testen allerdings nur noch sechs Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark (Time Spy und Fire Strike), SuperPi 8M, Cinebench R23, Cinebench R20 und Sisoft Sandra 2021 Memory Benchmark:

3DMark

Time Spy

Futuremark Punkte
Mehr ist besser

3DMark

Fire Strike

Futuremark Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R23

Multi Threaded

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R20

Multi Threaded

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

SiSoft Sandra 2021

Speicher-Bandbreite

Bandbreite in GB/s
Mehr ist besser

SuperPi 8M

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Generell ist die Leistung absolut im grünen Bereich. Einzig mit dem 3DMark Fire Strike liegt die Punktzahl nicht im Soll-Bereich.

Auch weiterhin werden wir die Bootzeit protokollieren. Wir messen die Zeit in Sekunden, wie lange das Mainboard benötigt, um alle Komponenten zu initialisieren und mit dem Windows-Bootvorgang beginnt.

Bootzeit

Vom Einschalten bis zum Windows-Bootvorgang

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Dann die Überraschung: Das MSI Z590-A PRO brauchte lediglich neun Sekunden für die Komponenten-Initialisierung, was wirklich extrem schnell ist.


Neben der wichtigen Performance ist auch der Stromverbrauch des heimischen PCs kein unwichtiges Kriterium. Was man häufig unterschätzt, ist die Tatsache, dass selbst die verschiedenen Mainboard-Modelle der zahlreichen Hersteller unterschiedlich viel Strom aus der Steckdose ziehen. Ein Grund dafür sind die verschieden eingesetzten BIOS-Versionen, die teilweise die referenzierten Stromsparmechanismen schlecht oder gar falsch umsetzen oder dass Onboardkomponenten sich eigentlich deaktivieren sollten, wenn diese entweder durch dedizierte Hardware ersetzt wurden oder einfach nicht verwendet werden. Darüber hinaus kann aber manchmal auch die Stromversorgung verantwortlich gemacht werden, wenn unter Default Settings mehr Energie zur Verfügung gestellt wird, als eigentlich benötigt wird. Genau deswegen spielt die Effizienz eine wichtige Rolle. Wenn die Effizienz der Stromversorgung nun also schlecht ausfällt, wird mehr Strom verbraucht. Zu unterschätzen ist hierbei aber auch die Software nicht, sodass sie ebenfalls gut abgestimmt sein muss, damit eine zufriedenstellende Effizienz gegeben ist.

Das MSI Z590-A PRO hat nur wenige Zusatz-Controller erhalten. Einen LAN-Controller und ein Audio-Codec tragen ihren Teil zum Stromverbrauch bei.

Gemessen haben wir im Windows-Idle-Betrieb ohne Last, mit Cinebench 20 unter 2D-Volllast und mit Prime95 (Version 29.8 Build 6, Small-FFTs, Vollauslastung). Die jeweiligen Leistungs-Werte entsprechen dem System-Gesamtverbrauch.

Test 1: Mit aktivierten Onboardkomponenten:

Für den ersten Test sind die Default Settings aktiv, sodass der Großteil der Onboardkomponenten bereits aktiviert ist. Die Grafikausgabe erfolgt über die GeForce RTX 2060. Wie bereits weiter oben geschrieben, sind alle Stromspar-Features eingeschaltet, was mit den Werten einer manuellen Konfiguration anscheinend gut umgesetzt wurde.

Leistungsaufnahme (normal)

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Die Leerlauf-Leistungsaufnahme ist sehr positiv ausgefallen. Zwar kann das MSI Z590-A PRO nicht ganz mit dem ASUS TUF Gaming Z590-Plus WiFi mithalten, ist dem allerdings sehr nah auf den Fersen.

Cinebench R23 (normal)

Leistungsaufnahme xCPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Mit 247,6 W fällt der Stromverbrauch mit Cinebench R23 durchschnittlich aus, kann dabei das ASRock Z590 Taichi deutlich von sich weisen.

Leistungsaufnahme Prime95 (normal)

inkl. AVX/AVX2

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Dann mit Prime95 driftet das MSI Z590-A PRO in den unterdurchschnittlichen Bereich ab. Dabei zeigte uns das Verbrauchsmessgerät 342,6 W an.

CPU-Spannungen Prime95 (normal)

inkl. AVX/AVX2

Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Bei 1,228 V ist es schon erstaunlich, warum die Leistungsaufnahme unter Prime95-Last so hoch ausfällt. Dies betrifft aber bisher alle getesteten MSI-Mainboards mit Intels 500-Chipsatzserie.

Da die meisten Anwender nicht alle Onboard-Chips benötigen, haben wir einen Test mit nur einem aktivierten Onboard-LAN und dem Onboard-Sound durchgeführt. Sofern möglich sind hier vorhandene Zusatzchips deaktiviert. Die Spannungen werden weiterhin vom Board automatisch festgelegt, aber alle energiesparenden Features werden zusätzlich manuell aktiviert. Die GeForce RTX 2060 ist weiterhin die primäre Grafikkarte.

Test 2: Mit deaktivierten Onboardkomponenten (1x LAN + Sound an):

Leistungsaufnahme (reduziert)

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Cinebench R23 (reduziert)

Leistungsaufnahme xCPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme Prime95 (reduziert)

inkl. AVX/AVX2

Leistung in Watt
Weniger ist besser

CPU-Spannungen Prime95 (reduziert)

inkl. AVX/AVX2

Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Besonders viel Ausstattung bietet das Z590-A PRO nicht, weshalb wir auch keine Zusatzchips deaktivieren konnten.

In der Summe neigen bisher alle MSI-Mainboards mit Intels 500-PCHs dazu, unter Last mehr Strom zu verbrauchen, als sie eigentlich sollten. Warum dies so ist, können wir uns nicht erklären.


USB-3.2-Gen2x2-Performance

Das MSI Z590-A PRO stellt auch eine USB-3.2-Gen2x2-Schnittstelle (Typ-C) am I/O-Panel bereit, die nativ vom Z590-Chipsatz gesteuert wird.

Für den Test setzen wir die externe NVMe-SSD WD_Black P50 mit 2-TB-Kapazität von Western Digital ein, die den USB-3.2-Gen2x2-Standard (20 GBit/s) unterstützt und damit mehr als genug geeignet ist, die USB-Schnittstellen zu testen.

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Die Lese- und Schreibperformance liegt mit um die 2.000 MB/s absolut im Soll.

USB-3.2-Gen2-Performance

Das MSI Z590-A PRO stellt zwei USB-3.2-Gen2-Schnittstellen bereit. Eine befindet sich am I/O-Panel und eine Schnittstelle wird über den Typ-C-Header bereitgestellt. Alle zwei Ports arbeiten nativ mit dem Z590-Chipsatz zusammen. Für den USB-3.2-Gen2-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.2-Gen2x2-Lösung verwendet.

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Die beiden USB-3.2-Gen2-Anschlüsse liefern mit über 1.000 MB/s ebenfalls die erforderliche Performance.

USB-3.2-Gen1-Performance

An USB-3.2-Gen1-Buchsen bietet das MSI Z590-A PRO insgesamt sechs Stück an. Zwei Ports werden am I/O-Panel und vier Stück über zwei Onboard-Header zur Verfügung gestellt und gehen direkt über den Z590-Chipsatz ans Werk. Für den USB-3.2-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.2-Gen2x2-Lösung verwendet.

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Sowohl lesend als auch schreibend wurden etwas über 460 MB/s erreicht. Damit wurde der USB-3.2-Gen1-Standard zu 100% ausgereizt.

SATA-6GBit/s-Performance

MSIs Z590-A PRO stellt sechs SATA-6GBit/s-Buchsen bereit. Alle sechs Konnektoren arbeiten nativ mit dem Z590-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

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Es liegt nicht an der Platine, dass die SATA-Werte nicht bis ans Limit reichen, sondern an Windows 10. Bis zu 528 MB/s im Lesen und 488 MB/s im Schreiben wurden ermittelt und sind damit alles andere als langsam.

M.2-Performance

Auf dem MSI Z590-A PRO halten sich zwei M.2-Schnittstellen über den Z590-Chipsatz bereit, welche mit jeweils vier Gen3-Lanes angebunden sind (32 GBit/s, 2x shared). Die dritte und oberste M.2-Schnittstelle agiert zusammen mit dem Rocket-Lake-S-Prozessor im Höchstfall im PCIe-4.0-x4-Modus. Für den M.2-Test verwenden wir die Corsair MP600 mit 2-TB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Corsair mit 4.950 MB/s lesend und 4.250 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe. Zwar beherrscht die NVMe-SSD den PCIe-4.0-x4-Standard, doch im Falle des Z590-PCHs wird sie logischerweise auf PCIe 3.0 x4 limitiert.

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In Verbindung mit dem Core i7-11700K wurde das Corsair-MP600-SSD bei der Leseperformance auf genau 5.000 MB/s beschleunigt. Beim Schreiben wurden mit 4.274 MB/s die Herstellerangaben ebenfalls überboten. Die beiden M.2-Anschlüsse über den PCH sind auf maximal PCIe 3.0 x4 limitiert, sodass bis zu 3.300 MB/s an Durchsatz erzielt wurden.


Das MSI Z590-A PRO stellt neben dem Z590 PRO WIFI den Einstieg in das Z590-Sortiment dar, konnte sich in unserem Test in weiten Teilen unseres Benchmark-Parcours behaupten und lässt selbst einige Oberklasse-Modelle hinter sich. Aufgrund des Preises von etwa 170 Euro hat MSI verständlicherweise nicht auf die auf dem Papier besten Spannungswandler gesetzt, die Stromversorgung hat nichtsdestotrotz sehr gute Ergebnisse erzielt. Dies gilt nicht nur für die CPU-Übertaktung, sondern auch für das RAM-Overclocking im Gear-2-Mode. Einzig im performanteren Gear-1-Modus ging es nicht über DDR4-2933 hinaus, was wir etwas schade fanden. An dieser Stelle ist zu hoffen, dass MSI mit künftigen BIOS-Updates Abhilfe schaffen kann.

Verglichen mit den MEG-Modellen aus der Oberklasse- und High-End-Serie, verfügt das Z590-A PRO nicht über umfangreiche Ausstattungsmerkmale, was selbstredend auch den Preisunterschieden geschuldet ist. Dennoch finden wir es außerordentlich gut, dass MSI beim Z590-A PRO abseits der vier Status-LEDs auch einen Flash-BIOS-Button berücksichtigt hat. Uns ist generell aufgefallen, dass MSI bei zahlreichen Mainboards im unteren Preissegment dieses Feature mit einplant, was in manchen Situationen ziemlich hilfreich sein kann. Auf der anderen Seite ist es verschmerzbar, dass MSI beim Audio-Codec nur auf den ALC897 setzt und nicht auf den besseren ALC1200/1220.

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Mit der gebotenen, soliden Ausstattung des MSI Z590-A PRO lassen sich somit nicht nur Content-Creation-Aufgaben erledigen, sondern auch Gaming inklusive Overclocking stellen für die Platine keine allzu große Herausforderung dar. Bis zu 128 GB RAM lassen sich verstauen, ein PCIe-4.0-x16-Anschluss kann für eine aktuelle Grafikkarte genutzt werden und die sechs SATA-6GBit/s-Ports sowie einmal M.2 mit bis zu PCIe 4.0 x4 inklusive Kühler und zweimal M.2 mit maximal PCIe 3.0 x4 bieten somit eine gut gebräuchliche Grundbasis. Lobenswert ist, dass MSI auch eine USB-3.2-Gen2x2-Schnittstelle hinterlassen hat. Ergänzend kommen noch zweimal USB 3.2 Gen2, sechsmal USB 3.2 Gen1 und achtmal USB 2.0 hinzu. WLAN gibt es nur beim Z590 PRO WIFI (Intel Wi-Fi 6E AX210), generell enthalten ist allerdings 2,5 GBit/s LAN (Intel I255-V).

Die Leistungsaufnahme im Leerlauf ist sehr gut, unter Last hingegen durchschnittlich bis unterdurchschnittlich, wie bei bisher allen MSI-Mainboards mit Intels 500-Chipsätzen. Auch der Preis von mindestens 170 Euro ist für ein Einstiegsmodell gesalzen, allerdings ist das Mainboard an sich von guter Qualität, bringt solide Ausstattungsmerkmale mit und war beim CPU-Overclocking für eine Überraschung gut.

Positive Eigenschaften des MSI Z590-A PRO:

Negative Eigenschaften des MSI Z590-A PRO:

Speziell für Anwender, die sich auf das Wesentliche konzentrieren wollen und weniger Extras benötigen, eignet sich das MSI Z590-A PRO, das bei der CPU-Übertaktung in Bezug auf den Preis überzeugen konnte.