ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) im Test - Siebte Generation mit X470-FCH

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asus rog crosshair vii hero 004 logoNach etwas über einem Jahr folgen auf AMDs erste Zen-Generation die überarbeiteten Zen+-Prozessoren. So haben wir den Ryzen 7 2700X und den Ryzen 5 2600X auf den Zahn gefühlt. Gleichzeitig mit dem Launch erfolgte der Startschuss des X470-Chipsatzes, der auf vielen neuen AM4-Mainboards zum Einsatz kommen wird. Dies trifft auch auf ASUS' ROG Crosshair VII Hero zu.

Im letzten Jahr hat ASUS mit dem ROG Crosshair VI Hero nach langer Zeit wieder ein "Fadenkreuz"-Modell für die AMD-Mainstream-Plattform veröffentlicht, das eine gute CPU-Spannungsversorgung und eine gute Ausstattung zu bieten hat. Über ein Jahr später folgt das ROG Crosshair VII Hero mit AMDs X470-Chipsatz, sodass ein interessanter Punkt der Ausstattungsvergleich zwischen beiden Modellen sein wird.

Und an Ausstattung hapert es beim neuen ROG Crosshair VII Hero definitiv nicht. Für die Erweiterungskarten wurden von ASUS zwei mechanische PCIe-3.0-x16- sowie zwei PCIe-2.0-x1-Slots und ein mechanischer PCIe-2.0-x16-Steckplatz vorgesehen. Zwei M.2-M-Key-Schnittstellen und sechsmal SATA 6GBit/s sind es für den Storage-Bereich und zehnmal USB 3.1 Gen1, dreimal USB 3.1 Gen2 und sechsmal USB 2.0 im USB-Bereich. Inkludiert sind erneut hochwertiger Onboard-Soundbereich und auch einmal Gigabit-LAN und WLAN-ac.

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Rein von der Optik hat sich zum Vorgänger-Modell nichts getan. ASUS verwendet weiterhin dunkle Farben, was sowohl für das PCB als auch für die Anschlüsse gilt. Unverändert setzt ASUS auf das ATX-Format.

Die Spezifikationen

Das ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) wurde mit folgenden technischen Eigenschaften versehen:

Die Daten des ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) in der Übersicht
Hersteller und
Bezeichnung
ASUS
ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi)
Mainboard-Format ATX
CPU-Sockel PGA AM4 (für Summit Ridge, Raven Ridge und Pinnacle Ridge)
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
1x 4-Pin +12V
Phasen/Spulen 14 Stück
(12x CPU, 2x RAM)
Preis
ASUS ROG Crosshair VII Hero: ab 260 Euro
ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi): ab 279 Euro
Webseite ASUS ROG Crosshair VII Hero
ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi)
  Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz AMD X470 Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR4 (Dual-Channel), bis effektiv 3.466 MHz mit Ryzen-2000-Serie, bis effektiv 3.200 MHz mit Ryzen-1000-Serie (inkl. Raven Ridge)
Speicherausbau max. 64 GB (mit 16-GB-UDIMMs)
SLI / CrossFire 2-Way-SLI, 3-Way-CrossFireX
  Onboard-Features
PCI-Express

2x PCIe 3.0 x16 (x16/x8) über CPU
1x PCIe 2.0 x16 (x4) über AMD X470
2x PCIe 2.0 x1 über AMD X470

SATA(e)-, SAS- und
M.2/U.2-Schnittstellen
6x SATA 6GBit/s über AMD X470
2x M.2 M-Key (PCIe 3.0 x4, 1x shared) über CPU
USB 3x USB 3.1 Gen2 (2x am I/O-Panel, 1x über Header) 2x über ASMedia ASM3142, 1x über AMD X470
10x USB 3.1 Gen1 (8x am I/O-Panel, 2x über Header) 4x über CPU, 6x über AMD X470
5x USB 2.0 (2x am I/O-Panel, 3x über Header) über AMD X470
Grafikschnittstellen -
WLAN / Bluetooth WLAN 802.11a/b/g/n/ac über Realtek 8822BE, Dual-Band, MU-MIMO,
bis 867 MBit/s, Bluetooth 4.2 (nur bei der Wi-Fi-Version!)
Thunderbolt -
LAN 1x Intel I211-AT Gigabit-LAN
Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel ROG SupremeFX S1220A Codec
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
LED-Beleuchtung RGB-LEDs
2x RGB-Header
2x addr. RGB-Header
FAN- und AIO-Header 1x 4-Pin CPU-FAN-Header
1x 4-Pin CPU-OPT-FAN-Header
3x 4-Pin Chassis-FAN-Header
1x 4-Pin-AIO-Pump-Header
1x 4-Pin-W_Pump+-Header
1x 3-Pin-W_Flow-Header
1x 2-Pin-W_In-Header
1x 2-Pin-W_Out-Header
1x 4-Pin-H_Amp-Header
1x 5-Pin-EXT-FAN-Header
Herstellergarantie 3 Jahre (nur über Händler)
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Das mitgelieferte Zubehör

Folgendes befand sich neben dem Mainboard im Karton:

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Wie es bei einem Hero-Modell üblich ist, wird von ASUS viel Zubehör in den Karton gelegt. Mit dabei sind natürlich das User-Manual, eine ROG-Dankkarte, der Support-Datenträger und sehr viele ROG-Sticker in unterschiedlichen Formen und Arten. Wir konnten aber auch vier SATA-Kabel, zwei LED-Verlängerungskabel, den Q-Connector, zwei M.2-Gewinde und Schrauben sowie eine 2-Way-SLI-HB-Bridge auffinden. Einzig bei der Wi-Fi-Version legt ASUS auch eine 2T2R-WLAN-Antenne bei.

Als Gimmick liegt zudem ein ROG-Getränkeuntersetzer bei und mit dem 20-Prozent-Gutschein für einen Einkauf bei cablemod.com wird der Anwender sicherlich etwas passendes finden. Eine I/O-Blende liegt jedoch absichtlich nicht bei. Warum das so ist, klären wir später auf.


Die I/O-Verteilung ist bei der AM4-Plattform etwas komplexer, als sie es bei Intels Coffee-Lake-S-Plattform ist. Während die SATA-Schnittstellen beispielsweise bei Intel ausschließlich aus dem PCH kommen, erfolgt dies bei AMDs AM4-Plattform zweigeteilt.

Neben 16 Gen3-Lanes, welche in erster Linie für die Grafikkarte(n) gedacht sind, bringen die Ryzen-Prozessoren zusätzlich vier weitere Gen3-Lanes mit, die allerdings für den Storage-Bereich reserviert sind und sich durch die Mainboard-Hersteller unterschiedlich belegen lassen. Zur Auswahl stehen die Modi "2x SATA + 1x NVMe x2", "2x SATA + 1x PCIe x2" und "1x NVMe x4". Zusätzlich bringen die Ryzen-CPUs einen USB-3.1-Gen1-Controller mit, welcher bis zu vier Schnittstellen steuern kann.

AMDs X470-FCH selbst bringt noch acht Gen2-Lanes, bis zu achtmal SATA 6GBit/s, dazu jeweils zwei USB-3.1-Schnittstellen der zweiten Generation sowie jeweils sechsmal USB 3.1 Gen1 und USB 2.0 mit. Somit steht also fest, dass der Unterschied zwischen dem X370- und dem X470-Chipsatz wirklich marginal ausfällt und hauptsächlich in einer etwas besseren Energieeffizienz sowie dem XFR2-Enhanced- und Precision-Boost-Overdrive-Feature mündet. Letztere genannten Funktionen werden allerdings ausschließlich von den Ryzen-2000-Prozessoren angewendet.

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Auf dem ATX-PCB wird ein VRM- und FCH-Kühler montiert. Der VRM-Kühler besteht aus zwei Kühlkörpern, die mit einer Heatpipe miteinander verbunden sind. Beim Chipsatz-Kühler fällt auf, dass die Kühlfläche relativ klein ausfällt. Hohe Temperaturen sind dennoch nicht zu erwarten.

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Bei der Anzahl an CPU-Spulen belässt es ASUS bei zwölf Stück. Ein Wechsel erfolgt jedoch bei den Spannungswandlern. Wurden beim ROG Crosshair VI Hero Modelle des Typs CSD87350Q5D von Texas Instruments verlötet, kommt beim neuen Crosshair VII Hero zwölfmal der IR3555M von International Rectifier zum Einsatz. Mit dem ASP1405I wurde jedoch derselbe PWM-Controller verwendet. Dieser findet ausnahmsweise auf der PCB-Rückseite seinen Platz.

Die zwölf Spulen kann der ASP1405I allerdings nicht eigenständig steuern, weshalb ASUS auf der Rückseite fünfmal den IR3599-Phasen-Doppler untergebracht hat, sodass die Rechnung nun also aufgeht. Der PWM-Controller kann bis zu acht Spulen managen und arbeitet im Falle des ROG Crosshair VII Hero effektiv mit sieben Spulen.

Doch anstatt es einzig bei einem 8-Pin-EPS12V-Stromanschluss zu belassen, hält sich ein zusätzlicher 4-Pin-12V-Anschluss bereit, um gerade in Verbindung mit dem Ryzen 7 2700X mit einer TDP von 105 W etwas Luft nach oben zu schaffen. Dieser ist jedoch als rein optional anzusehen. Oben am Rand sind ein CPU-FAN-, CPU-OPT- und AIO-Pump-Header erreichbar.

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Ohne große Überraschung wurden maximal vier DDR4-DIMM-Speicherbänke verbaut, die kombiniert bis zu 64 GB Arbeitsspeicher aufnehmen können und von zwei Spulen angefeuert werden. Bei der effektiven Speichertaktfrequenz gibt es allerdings etwas zu beachten. ASUS gibt an, dass mit der ersten Ryzen-Generation Taktraten bis 3.200 MHz kein Problem sind, was den Ryzen 3 2200G und den Ryzen 5 2400G (Raven Ridge) einschließt.

Mit der neuen Ryzen-2000-Serie wird mit 3.466 MHz ein um 266 MHz höherer Takt angegeben. Ein Takt oberhalb dessen hängt von den verwendeten DIMMs und von der Chip-Güte ab.

Unterhalb der DIMM-Slots hat ASUS noch einiges unterbringen können. Angefangen vom USB-3.1-Gen2-Header (angebunden über den X470-Chipsatz), über einem Power- und Reset-Button und einer Debug-LED, bis hin zu zwei RGB-Headern, von denen einer addressierbar ist. Direkt unter dem 24-poligen Stromanschluss sehen wir außerdem fünf Spannungsmesspunkte für SB (Southbridge), 1.8_PLL, DRAM, NB_SOC und VCORE.

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Primär für Grafikkarten besitzt das ROG Crosshair VII Hero zwei PCIe-3.0-x16-Schnittstellen auf mechanischer Ebene inklusive Safe-Slot-Feature, die direkt mit der AM4-CPU in Kontakt treten. Mit der Ryzen-1000- und Ryzen-2000-Prozessorfamilie sind beide oberen PCIe-3.0-x16-Steckplätze aktiv. Dabei wurden die 16 PCIe-3.0-Lanes auf beide Slots verteilt. Dabei werden die Modi x16/x0 und x8/x8 angewendet. Aufpassen muss man mit dem M.2_2-Anschluss (oben), denn wird dieser im PCIe-Modus betrieben, werden vier PCIe-3.0-Lanes vom Prozessor abgezogen, sodass nun mehr die Modi x8/x0 und x8/x4 aktiv werden können.

Wird hingegen eine Raven-Ridge-APU eingesetzt, wird nur der obere PCIe-3.0-x16-Slot mit höchstens acht Lanes beschaltet. Der Untere kann in diesem Fall nicht genutzt werden. Es kommt aber wohl in den seltensten Fällen dazu, dass ein Anwender das Crosshair VII Hero mit einer Raven-Ridge-APU einsetzt. ASUS hat die beiden Steckplätze jedenfalls entsprechend mit "CPU" beschriftet. Über den X470-Chipsatz arbeiten die beiden PCIe-2.0-x1-Slots sowie der mechanische PCIe-2.0-x16-Anschluss. Letzterer arbeitet mit maximal vier PCIe-2.0-Lanes.

Die folgenden Tabellen ermöglichen eine bessere Übersicht:

Lane-Verteilung der PCIe-Slots
mit Summit Ridge und Pinnacle Ridge
Mechanisch elektrische
Anbindung (über)
Single-GPU 2-Way-SLI/
CrossFireX
3-Way-
CrossFireX
PCIe 3.0 x16 (*1) x16/x8 (CPU) x16 x8 x8
- - - - -
PCIe 2.0 x1 x1 (X470) - - -
PCIe 3.0 x16 (*2) x8/x4 (CPU) - x8 x8
PCIe 2.0 x1 x1 (X470) - - -
PCIe 2.0 x16 x4 (X470) - - x4
Hinweis: Der zweite PCIe-3.0-x16-Slot (*2) teilt sich die Anbindung mit dem oberen M.2-Steckplatz (M.2_2). Arbeitet ein M.2-Modul im PCIe-Mode, agiert der PCIe-3.0-x16-Slot (*2) im PCIe-3.0-x4-Modus. Dies hat gleichzeitig den Nebeneffekt, dass die Grafikkarte im oberen PCIe-3.0-x16-Slot (*1) nur noch mit acht Gen3-Lanes versorgt wird.



Lane-Verteilung der PCIe-Slots
mit Raven Ridge (Ryzen 3 2200G und Ryzen 5 2400G)
Mechanisch elektrische
Anbindung (über)
Single-GPU 2-Way-
CrossFireX
PCIe 3.0 x16 x8 (APU) x8 x8
- - - -
PCIe 2.0 x1 x1 (X470) - -
PCIe 3.0 x16 - - -
PCIe 2.0 x1 x1 (X470) - -
PCIe 2.0 x16 x4 (X470)- x4
Hinweis: In Verbindung mit Raven Ridge wird der M.2_2-Anschluss deaktiviert und ist demnach unbrauchbar.

Während im oberen M.2-M-Key-Steckplatz (M.2_2) ein Modul bis 8 cm Länge installiert werden kann, nimmt der untere Steckplatz (M.2_1) ein Modul mit einer Länge bis 11 cm auf. ASUS liefert für den Oberen einen Passivkühlkörper mit, sodass dort also besonders schnelle NVMe-SSDs ohne Temperaturprobleme ihre Arbeit verrichten können sollten.

Wie wir bereits in der zweiten Tabelle angemerkt haben, kann mit einem Raven-Ridge-Prozessor nur der M.2_1-Steckplatz genutzt werden. M.2_2 wird vom Board deaktiviert.

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Darüber hinaus wurden auch sechs SATA-6GBit/s-Buchsen in angewinkelter Form berücksichtigt, um die sich der X470-Chipsatz selbst kümmert. Damit bietet die Crosshair-Neuauflage zwei Ports weniger als der Vorgänger. Unterstützt wird weiterhin Host-RAID mit den Leveln 0, 1, 5 und 10.


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Spätestens jetzt wird klar, warum ASUS keine I/O-Blende in den Karton legt. Denn auch das ROG Crosshair VII Hero wurde mit einem premounted-I/O-Shield ausgestattet. Im Vergleich zum Vorgänger hat ASUS allerdings zwei USB-2.0-Schnittstellen gestrichen und stattdessen eine PS/2-Buchse mit eingeplant. Geblieben sind jedoch die satten acht USB-3.1-Gen1-Ports und auch die beiden Gen2-Versionen mit einer Typ-A- und Typ-C-Version.

Übrig bleiben die beiden Gewinde für die mitgelieferten WLAN-Antennen sowie die obligatorischen Audio-Konnektoren.

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Rechts in der Ecke wurden wieder die Sound-Komponenten untergebracht. Ohne Änderung kümmert sich das ROG-SupremeFX-Audio-Feature um die Audio-Wiedergabe. Unter dem EMI-Shield steckt der Realtek ALC1220(A). Mit von der Partie sind jedoch insgesamt zwölf Audio-Kondensatoren sowie ein Kopfhörerverstärker bis 600 Ohm.

Als SuperI/O-Controller kommt der IT8655E zum Einsatz und überwacht die Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten. Weiter links sehen wir Intels I211-AT-Gigabit-LAN-Controller.

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Um die beiden USB-3.1-Gen2-Buchsen am I/O-Panel kümmert sich nicht der X470-Chipsatz selbst, sondern ASMedias ASM3142.

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Damit einige Extras nicht untergehen: Speziell für das erweiterte und extreme Overclocking wurden noch der Safe-Boot-, Retry-Button sowie ein Switch zum Aktivieren des Slow-Modes und ein Jumper für den LN2-Mode verbaut.

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Unten rechts in der Ecke des PCBs hat ASUS nicht nur den ROG-EXT- und den USB-3.1-Gen1-Header verbaut, sondern auch einen RGB- und einen adressierbaren RGB-Header. Für Custom-Wasserkühlungen stehen die Anschlüsse "W_Flow", "W_In" und "W-Out" zur Verfügung. Oberhalb gefolgt vom EXT-FAN-Header.

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Trotz des breiten Spektrums an Ausstattung und Anschlüssen weiß das Layout des ASUS ROG Crosshair VII Hero zu gefallen. Da mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zumindest eine dedizierte Grafikkarte zum Einsatz kommt, wurde ein Slot unterhalb des obersten PCIe-3.0-x16-Steckplatzes freigelassen. Mit einer Dual-Slot-Grafikkarte können somit dennoch alle anderen Erweiterungssteckplätze genutzt werden.


BIOS

Auf dem ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) war die BIOS-Version 0207 als First Release vorinstalliert. Wir haben jedoch von ASUS die Version 0505 erhalten, die wir mit der Instant-Flash-Funktion im UEFI problemlos aufspielen konnten.

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Generell wurde die UEFI-Optik weiter beibehalten. Dabei werden die einzelnen Punkte in Gelb hervorgehoben und die restlichen Werte in weißer Schrift. Oben links angefangen sind an dieser Stelle das aktuelle Datum und auch die Uhrzeit einsehbar. Rechts daneben kann auch die generelle UEFI-Sprache geändert werden.

In der nächsten Zeile werden die üblichen Vorabinformationen wie das Mainboardmodell inkl. BIOS-Version, die aktuell installierte CPU inkl. Taktfrequenz sowie die Arbeitsspeicher-Kapazität angezeigt. Weiter rechts sind dann auch gleich die CPU- und Mainboard-Temperatur zu sehen, zusätzlich auch die CPU-Spannung. Eine Etage tiefer teilt auf der linken Seite ein ergänzender RAM-Status mit, in welchen Slots aktuell welche Module mit welcher Kapazität und der aktuell anliegenden Taktung installiert sind. Zudem kann auf Wunsch auch gleich ein Extreme-Memory-Profile (DOCP) ausgewählt werden, sofern vorhanden. Wer sich für die derzeit angekoppelten Storage-Gerätschaften interessiert, erhält diese Infos direkt rechts daneben. Hinzu kommen dann wiederum unten noch die Lüftergeschwindigkeiten, die sich mit der Funktion "Manual Fan Tuning" auch gleich individuell festlegen lassen.

Am rechten Rand des Bildschirms kann vom Anwender das grundlegende Funktionsschema ausgewählt werden. Standardmäßig ist der normale Modus aktiviert. Es lassen sich jedoch auch "ASUS Optimal" und der Modus "Power Saving" aktivieren. Während beim "ASUS Optimal"-Modus das System auf gesteigerte Performance ausgelegt ist, lässt sich das Setup mit dem "Power Saving"-Modus effizienter betreiben. Darunter kann die Boot-Reihenfolge mit Leichtigkeit abgeändert werden. Entweder per Klick auf "Advanced Mode" oder mit einem Tastendruck auf "F7" gelangen wir in die erweiterte Ansicht, die wir uns nun anschauen werden.

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Advanced-Mode: Optisch genau wie der EZ-Mode, allerdings nach traditioneller Art und Weise strukturiert. Der erste Menüpunkt ist das "My Favorites"-Feature, das die Auswahl der häufig verwendeten Funktionen aus dem BIOS anzeigt, die der Nutzer frei auswählen kann. Für das Hinzufügen oder Entfernen von Funktionen muss dafür oben der Punkt "MyFavorite(F3)" angeklickt oder die Taste "F3" gedrückt werden. Dies öffnet ein eigenständiges Fenster, in dem die Funktionen ausgewählt werden können.

Auf der "Main"-Seite werden noch einmal einige Vorabinformationen wie die BIOS-Version, das installierte Prozessormodell und einige RAM-Infos angezeigt. Auch hier lässt sich die Menüsprache ändern, falls gewünscht. Sämtliche Overclocking-Funktionen sind im Ai-Tweaker-Reiter hinterlegt worden, und es sind wieder einmal sehr viele Funktionen implementiert worden. Ob es nun um die Taktfrequenz von CPU oder Arbeitsspeicher oder doch um die einzelnen Spannungen geht, hier wird der Anwender fündig. Zur Unterstützung wird jeweils unten erklärt, was die einzelnen Funktionen bewirken.

Wie immer können die zahlreichen Onboard-Komponenten mithilfe des nächsten Reiters konfiguriert werden. Auch wenn auf der rechten Seite ständig einige Informationen vom Hardware-Monitor angezeigt werden, hat ASUS eine eigene "Monitor"-Seite umgesetzt, auf der unter anderem die Lüfter gesteuert werden können. Aber auch die Temperaturen und Spannungen werden noch einmal aufgelistet.

Sämtliche Einstellungen, die den Startvorgang betreffen, wurden auf den Reiter "Boot" geparkt. Wer sich von dem Boot-Logo gestört fühlt, kann es dort abschalten. Zusätzlich sind an dieser Stelle die Boot-Overrides untergebracht worden, die man häufig auch auf der letzten Seite findet. ASUS gibt auch hier erneut ein paar Tools mit auf den Weg. Darunter das "ASUS EZ Flash 3 Utility", womit das UEFI entweder über einen USB-Datenträger oder aber über das Internet aktualisiert werden kann. Sämtliche UEFI-Einstellungen können mithilfe des "ASUS Overclocking Profile" in maximal acht Profilen gesichert werden, die auch von einem USB-Stick exportiert und importiert werden können. "ASUS SPD Information" liest die Serial Presence Detect-Werte aus den DIMMs aus. Und unter "Exit" können die gesetzten Settings abgespeichert und auch die Default-Werte geladen werden. Bevor das UEFI die Settings abspeichert, zeigt ein kleines Fenster alle Einstellungen an, die verändert wurden. Wer sich nützliche Notizen anlegen möchte, muss glücklicherweise auf keinen Zettel und Stift zurückgreifen, sondern verwendet einfach das "Quick Note"-Feature.

Die Bedienbarkeit der UEFI-Oberfläche stufen wir als akzeptabel ein. Die Navigation kann durch die Menüs nach langer UEFI-Benutzung in meist ruckeliger Weise durchgeführt werden, was wir schon häufiger kritisieren mussten. Abgesehen von dieser Tatsache wurden alle gewählten Einstellungen zu unserer vollsten Zufriedenheit übernommen. Auch gab es an der Stabilität nichts zu bemängeln.

Overclocking

Mit satten 12 Spulen und den zahlreichen Onboard- und BIOS-Features eignet sich das ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) absolut zum Übertakten. Das UEFI unterstützt auch die Down-Core-Funktion, mit der CPU-Kerne oder auch ein CCX-Modul (CPU Core Complex) gezielt abgeschaltet werden können. Bei den Achtkern-CPU-Modellen stehen neben "Auto" (4+4) folgende Modi zur Auswahl: 1+1, 2+2 und 3+3.

Auf dem ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) ist eine Veränderung des Grundtakts von 40 MHz bis 300 MHz in 0,1-MHz-Schritten möglich. Bei der CPU-Spannung steht dem Anwender der Override- und der Offset-Modus zur Auswahl. Im Override-Modus lässt sich die Spannung von 0,75000 Volt bis 1,70000 Volt in 0,00625-Volt-Intervallen verändern. Der Offset-Modus hingegen erlaubt die Veränderung der CPU-Spannung von -0,45000 Volt bis +0,45000 Volt in ebenfalls 0,00625-Volt-Schritten. Alle weiteren Overclocking-Funktionen können der folgenden Tabelle entnommen werden.

Die Overclocking-Funktionen des ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) in der Übersicht
Base Clock Rate 40 MHz bis 300 MHz in 0,1-MHz-Schritten
CPU-Spannung 0,75000 Volt bis 1,70000 Volt in 0,00625-V-Schritten (Override-Modus)
-0,45000 V bis +0,45000 V in 0,00625-V-Schritten (Offset-Modus)
DRAM-Spannung 0,50000 V bis 2,15500 V in 0,00500-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-SOC-Spannung 0,75000 Volt bis 1,80000 Volt in 0,00625-V-Schritten (Override-Modus)
-0,79375 V bis +0,79375 V in 0,00625-V-Schritten (Offset-Modus)
CPU-VDD18-Spannung 1,50000 V bis 2,50000 V in 0,01000-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-VDDP-Spannung 0,70500 V bis 1,69500 V in 0,01500-V-Schritten (Fixed-Modus)
FCH-Core-Spannung 0,70000 Volt bis 1,80000 Volt in 0,01250-Volt-Schritten
PCIe-Takt - nicht möglich -
Weitere Spannungen 2,5 Volt SB, DDRVPP Voltage, VPPMEM Voltage, VDDP Standby Voltage, CPU 3,3 AUX, 2,5V SB
Speicher-Optionen
Taktraten CPU-abhängig
Command Rate einstellbar
Timings 68 Parameter
XMP/D.O.C.P. wird unterstützt (D.O.C.P.)
Weitere Funktionen
Weitere Besonderheiten

UEFI-BIOS
Settings speicherbar in Profilen
Energiesparoptionen: Standard-Stromspar-Modi wie AMD Cool & Quiet
erweiterte Lüfterregelung für CPU-Fan und ein optionaler Fan,
CPU-LLC Level 1-5

Die 12 Spulen vom ROG Crosshair VII Hero konnten aus unserem Ryzen 7 1700X nicht mehr als 4 GHz herauskitzeln. Da wir diese Taktfrequenz auch schon zuvor oft erreichen konnten, limitiert hier also ganz klar unsere CPU. Im BIOS mussten wir dazu eine VCore von 1,3875 Volt anlegen.

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Das in den DIMMs hinterlegte Profil wurde vom ASUS ROG Crosshair VII Hero korrekt in die Tat umgesetzt. Mit manuellen Einstellungen konnten wir die Latenzen noch etwas anziehen. Die VDIMM lag in beiden Fällen bei 1,35 Volt.

ASUS AI Suite 3

ASUS legt dem ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) die bekannte AI Suite bei, mit der sich jede Menge Features unter Windows einstellen lassen.

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Weiterhin steht es dem Anwender frei, mit der AI Suite 3 auch die vier anderen Punkte zu nutzen. TPU ist für die Taktfrequenzen zuständig, mit dem neuen Fan Xpert 3 können dagegen die Lüfter nach Herzenswunsch feinjustiert werden. Das Digi+-Feature kümmert sich dafür unverändert um die Spannungsversorgung. Um die Effizienz nicht zu vernachlässigen, gibt es den Punkt "EPU", bei dem die vier Betriebsmodi "Auto", "Leistung", Strom sparen" und "Abwesenheitsmodus" konfiguriert werden können. Zu jeder Zeit hat der Anwender am unteren Rand Infos wie CPU- und RAM-Takt, Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten im Auge. Ein Klick auf das rechte Zahnradpärchen öffnet ebenfalls unten die Einstellungsmöglichkeiten zu den einzelnen Kategorien.


Mit diesem Testsystem haben wir das ASUS ROG Crosshair VII Hero getestet:

Hardware:

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 2.666 MHz und 16-16-16-35 2T - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim ASUS ROG Crosshair VII Hero ist allerdings alles so, wie es zu erwarten wäre: Die Turbo-Modi laufen korrekt und auch keine versteckte Übertaktung ist aktiv

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark 2013, SuperPi 8M, Cinebench R15 und Sisoft Sandra 2014 Memory Benchmark:

3DMark 2013

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R15 CPU

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

SiSoft Sandra 2014

Memory Benchmark

Bandbreite in GB/s
Mehr ist besser

SuperPi 8M

Memory Benchmark

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Die Performance entspricht den Erwartungen und stimmt mit den anderen AM4-Platinen überein.

Bootzeit

Vom Einschalten bis zum Windows-Bootvorgang

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Das ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) braucht zum Booten relativ lange. Wir haben 20,42 Sekunden gemessen. Ein solcher Wert ist eher bei Intels High-End-Plattform üblich. Unter Umständen kann ASUS die Zeit der Initialisierung mithilfe von BIOS-Updates weiter reduzieren.


Neben der wichtigen Performance ist auch der Stromverbrauch des heimischen PCs kein unwichtiges Kriterium. Was man häufig unterschätzt, ist die Tatsache, dass selbst die verschiedenen Mainboard-Modelle der zahlreichen Hersteller unterschiedlich viel Strom aus der Steckdose ziehen. Ein Grund dafür sind die verschieden eingesetzten BIOS-Versionen, die teilweise die referenzierten Stromsparmechanismen schlecht oder gar falsch umsetzen oder dass Onboardkomponenten sich eigentlich deaktivieren sollten, wenn diese entweder durch dedizierte Hardware ersetzt wurden oder einfach nicht verwendet werden. Darüber hinaus kann aber manchmal auch die Stromversorgung verantwortlich gemacht werden, wenn unter Default Settings mehr Energie zur Verfügung gestellt wird, als eigentlich benötigt wird. Genau deswegen spielt die Effizienz eine wichtige Rolle. Wenn die Effizienz der Stromversorgung nun also schlecht ausfällt, wird mehr Strom verbraucht. Zu unterschätzen ist hierbei aber auch die Software nicht, sodass sie ebenfalls gut abgestimmt sein muss, damit eine zufriedenstellende Effizienz gegeben ist.

Das ASUS ROG Crosshair VII Hero hat nur wenige Zusatz-Controller erhalten. Ein LAN-Controller, ein USB-3.1-Gen2-Controller und ein Audio-Codec tragen ihren Teil zum Stromverbrauch bei. Bei der Wi-Fi-Variante kommt schließlich noch ein WLAN- und Bluetooth-Modul hinzu.

Gemessen haben wir im Windows-Idle-Betrieb ohne Last, mit Cinebench 15 unter 2D-Volllast und mit Prime95 (Torture-spanTest, Vollauslastung). Die jeweiligen Leistungs-Werte entsprechen dem System-Gesamtverbrauch.

Test 1: Mit aktivierten Onboardkomponenten:

Für den ersten Test sind die Default Settings aktiv, sodass der Großteil der Onboardkomponenten bereits aktiviert ist. Die Grafikausgabe erfolgt über die Radeon R9 380. Wie bereits weiter oben geschrieben, sind alle Stromspar-Features eingeschaltet, was mit den Werten einer manuellen Konfiguration scheinbar gut umgesetzt wurde.

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Die Crosshair-Neuauflage kann alle bisher von uns getesteten AM4-Mainboards von der Energieeffizienz her in Schach halten. Mit 43,7 Watt im Idle kann das Crosshair VII Hero (Wi-Fi) überzeugen.

Leistungsaufnahme

Cinebench R11.5 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Gleiches Spiel auch unter Cinebench R15, wo nicht einmal die 150-Watt-Marke überschritten wurde. Das Verbrauchsmessgerät zeigte einen Wert von 147,8 Watt an.

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Mit einer Differenz von 1,8 Watt zeigt sich das Crosshair VII Hero auch mit Prime95 von der guten Seite und führt das Feld an.

Spannungen (Prime95)

Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Die geringere VCore kann der Grund für die bessere Energieeffizienz sein. CPU-Z zeigte eine Spannung von 1,134 Volt an.

Da die meisten Anwender nicht alle Onboard-Chips benötigen, haben wir einen Test mit nur einem aktivierten Onboard-LAN und dem Onboard-Sound durchgeführt. Sofern möglich, sind hier vorhandene Zusatzchips deaktiviert. Die Spannungen werden weiterhin vom Board automatisch festgelegt, aber alle energiesparenden Features werden zusätzlich manuell aktiviert. Die Radeon R9 380 ist weiterhin die primäre Grafikkarte.

Test 2: Mit deaktivierten Onboardkomponenten (1x LAN + Sound an):

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Im BIOS haben wir die RGB-LED-Beleuchtung, den ASMedia-Controller und das WLAN/Bluetooth-Modul deaktiviert. Im Leerlauf konnten wir so 1,2 Watt einsparen.

Leistungsaufnahme

Cinebench R11.5 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Ganze zwei Watt weniger konnten wir messen, nachdem wir erneut Cinebench R15 ausgeführt haben.

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Unter Prime95 wurden gar 2,7 Watt weniger aus der Steckdose gezogen als zuvor.

Spannungen (Prime95)

Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Bei der VCore haben wir keine Änderung feststellen können.

Bei der Energieeffizienz zeigt sich das ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) sehr gut und kann die bisherigen AM4-Mainboards sowohl im Idle als auch unter Last schlagen.


USB-3.1-Gen2-Performance

Das ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) stellt insgesamt drei USB-3.1-Gen2-Schnittstellen bereit, von denen die beiden am I/O-Panel über den ASMedia ASM3142 arbeiten und der Onboard-Header über den FCH angebunden wurde.

Für den Test setzen wir das externe Akitio NT2-U3.1-Gehäuse ein, in dessen Inneren wir zwei 2,5-Zoll-SSDs des Typs OCZ Vector 150 mit einer Speicherkapazität von jeweils 480 GB nutzen. Das Solid State Drive kommt bis auf 550 MB/s lesend und 530 MB/s schreibend. Beide SSDs arbeiten im RAID-0-Verbund, sodass die USB-3.1-Gen2-Schnittstelle ordentlich ausgelastet werden kann.

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Über den ASMedia ASM3142 konnten wir Transferraten von maximal 870 MB/s lesend und knapp 1.000 MB/s schreibend erreichen.

USB-3.1-Gen1-Performance

An USB-3.1-Gen1-Buchsen bietet das ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) insgesamt zehn Stück an. Am I/O-Panel kann auf acht Stück direkt zugegriffen werden, die restlichen zwei Stück können über den internen Header realisiert werden. Dabei arbeiten die vier Anschlüsse am I/O-Panel direkt mit der CPU und der Rest mit dem X470-FCH zusammen. Für den USB-3.1-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.1-Gen2-Lösung verwendet.

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Wie die vergangenen Tests gezeigt haben, ist der USB-3.1-Gen1-Controller im AMD-Chipsatz etwas flotter unterwegs. So ist dies auch weiterhin beim X470-Chipsatz der Fall. Über die CPU waren bis zu 406 MB/s lesend und 429 MB/s schreibend drin. Der X470-FCH liegt mit Werten von 449 MB/s lesend und 462 MB/s schreibend etwas höher.

SATA-6GBit/s-Performance

Beim ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) werden sechs SATA-6GBit/s-Ports zur Verfügung gestellt. Dabei arbeiten alle sechs Ports mit dem X470-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

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Nichts zu meckern haben wir bei der SATA-Performance. Während die Leserate bis 555 MB/s anstieg, wurden im Schreiben 526 MB/s ermittelt.

M.2-Performance

Den M.2-Test absolvieren wir natürlich auch bei der Ryzen-Plattform. Mithilfe der Ryzen-CPUs erfährt der angebundene M.2-Steckplatz eine anständige Performance, dank der vier-PCIe-3.0-Lanes, wodurch die theoretische Bandbreite auf 32 GBit/s anwächst. Für den M.2-Test verwenden wir die Samsung SSD SM961 mit 256-GB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Samsung mit 3.100 MB/s lesend und 1.400 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe in der Version 1.2 und bedient sich an vier Gen3-Lanes vom AM4-Prozessor.

Das ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) bietet zwei M.2-M-Key-Schnittstellen. Beide arbeiten mit jeweils 32 GBit/s (PCIe 3.0 x4) über die CPU.

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Ebenfalls gut sah es bei der M.2-Performance aus. Das Modul wurde auf 3.371 MB/s im Lesen und 1.530 MB/s im Schreiben beschleunigt.


Ein Jahr später bietet ASUS mit dem Crosshair VII Hero (Wi-Fi) wieder eine Enthusiasten-Platine aus der beliebten ROG-Produktfamilie an, die den X470-Chipsatz erhalten hat und mit den ersten beiden Ryzen-Generationen kompatibel ist. Der VRM-Bereich beinhaltet 12 Spulen, einen anständigen VRM-Kühler und jeweils einen 8-Pin- und 4-Pin-Stromanschluss. Dabei kommt auch der Onboard-Komfort mit einer Debug-LED, zahlreichen Onboard-Buttons und sogar Spannungsmesspunkten definitiv nicht zu kurz.

Zum Standard gehören auch bei der Neuauflage vier DDR4-DIMM-Speicherbänke für bis zu 64 GB an Arbeitsspeicher. Der maximale Takt ist von den DIMMs und natürlich auch von der verwendeten CPU abhängig. Bei den Erweiterungssteckplätzen hat ASUS Änderungen vorgenommen, damit insgesamt zwei M.2-M-Key-Schnittstellen ein Plätzchen finden. Mit dabei ist auch ein M.2-Kühler, welcher auch alternativ unten eingesetzt werden kann.

Zwei mechanische PCIe-3.0-x16-Slots arbeiten direkt mit der CPU zusammen, die beiden PCIe-2.0-x1-Anschlüsse und der mechanische PCIe-2.0-x16-Steckplatz verrichten ihre Arbeit über den X470-Chipsatz. Zu den beiden M.2-M-Key-Schnittstellen gesellen sich für den Storage-Bereich außerdem sechs SATA-6GBit/s-Buchsen.

Aber auch an USB-Anschlüssen mangelt es beim ROG Crosshair VII Hero nicht. Alleine das I/O-Panel stellt insgesamt achtmal USB 3.1 Gen1 und jeweils zweimal USB 3.1 Gen2 und USB 2.0 bereit. Intern sind dann noch ein USB-3.1-Gen1- und USB-3.1-Gen2- und USB-2.0-Header abgreifbar. Wird der ROG-EXT-Header hinzugezählt, kommt ein weiterer USB-2.0-Anschluss hinzu.

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ASUS vollzieht im Netzwerk-Bereich noch nicht den Wechsel in die 10-GBit/s-Generation, sondern belässt es bei einem Gigabit-LAN-Port. Alternativ kann bei der Wi-Fi-Version auf die kabellose Netzwerkverbindung mit WLAN-802.11a/b/g/n/ac-Unterstützung mit einer maximalen Übertragungsrate von 867 MBit/s sowie auf Bluetooth in der Revision 4.2 gesetzt werden. Ohne "Wenn und Aber" ist auch das ROG-Supreme-FX-Audio-Feature mit den obligatorischen Konnektoren an Bord.

Neben einer abschaltbaren RGB-LED-Beleuchtung lässt sich der Leuchtspaß mit insgesamt vier RGB-Headern erweitern, von denen zwei Stück adressierbar sind. Für zahlreiche Lüfter, für einen AIO-Wasserkühler oder gar für eine Custom-Wasserkühlung hat ASUS jede Menge Header verbaut. Sollte dies nicht ausreichen, ist auch noch der EXT-FAN-Header da. An diesem lässt sich das optional erhältliche Lüftersteuerungmodul für drei weitere Lüfter anklemmen.

Dennoch hat das ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) auch eine Schattenseite. Um zwei M.2-Schnittstellen mit jeweils 32 GBit/s ansteuern zu können, hat ASUS eine Schnittstelle mit an die 16 Gen3-Lanes gekoppelt, die eigentlich für die Grafikkarte gedacht sind. Im Worst Case arbeitet die alleinige Grafikkarte mit "nur" acht Gen3-Lanes, während der zweite PCIe-3.0-x16-Slot die restlichen vier Gen3-Lanes zugesprochen bekommt. Loben müssen wir allerdings die gute Energieeffizienz. Trotz der umfangreichen Ausstattung ist der Energieverbrauch sehr gering ausgefallen.

Mit einem Preis von mindestens 260 Euro für das ROG Crosshair VII Hero und mindestens 279 Euro für die Wi-Fi-Version liegen beide Platinen im höheren Preisbereich. Nach unten hin böte sich alternativ einerseits das hauseigene ROG Strix X470-F Gaming oder Gigabytes X470 AORUS Gaming 7 WIFI an. Aufgrund der Tatsache, dass der X470-Chipsatz keine nennenswerten Neuerungen mitbringt, lohnt sich eine Aufrüstung vom ROG Crosshair VI Hero (Wi-Fi) und generell von einem Mainboard mit AMDs X370-FCH absolut nicht. Anders sieht dies bei einem Wechsel von einem alten System aus.

Positive Eigenschaften des ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi):

Negative Eigenschaften des ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi):

Das ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) gehört von den neuen X470-Platinen zu den Luxus-Brettern und stellt für einen hohen Preis eine umfangreiche Ausstattung zur Verfügung. Entsprechend wird das Board sicherlich wieder von vielen Interessenten in die engere Wahl genommen werden.

Persönliche Meinung

Die Ausstattung und auch die Qualität des ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) ist unbestreitbar gut. Für die zusätzlichen Features im Vergleich zur Strix-Serie muss der Interessent allerdings etwas mehr Geld auf den Tisch legen, wozu ich persönlich nicht bereit wäre. Ich bin mir aber sicher, dass viele zum neuen ROG Crosshair VII Hero greifen werden. (Marcel Niederste-Berg)

Preise und Verfügbarkeit
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