ASUS ROG Strix Z370-F und Z370-I Gaming im Test

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ASUS ROG Strix Z370FI Gaming TeasersWir haben nun inzwischen viele Z370-Mainboards getestet. Dieses Mal haben wir gleich zwei Boards auf einmal durch den Testparcours gejagt. Beide Platinen stammen von ASUS und beherbergen ebenfalls den Z370-Chipsatz. Wir haben das ROG Strix Z370-F Gaming und das ROG Strix Z370-I Gaming untersucht. Während das F-Modell im ATX-Format designt wurde, kommt das I-Modell auf die Mini-ITX-Abmessungen.

Die Strix-Mainboardserie ist Teil der mittlerweile großen ROG-Familie und stellt den Einstieg dar, denn ASUS bietet darüber hinaus auch noch die Maximus-Serie an, wenn wir einmal bei Intels Mainstream-Plattform bleiben. So haben wir bereits das ROG Maximus X Hero und das ROG Maximus X Formula aus der Maximus-X-Serie getestet, mit dem ROG Strix Z370-E Gaming haben wir unsere Blicke außerdem auf das Flaggschiff der Z370-Strix-Serie geworfen.

Sowohl das ROG Strix Z370-F Gaming als auch das ROG Strix Z370-I Gaming gehören dieser Serie an, richten sich aufgrund der unterschiedlichen Abmessungen an unterschiedliche Interessenten. Wenn der Platzbedarf keine Rolle spielt, wird in der Regel zu einem ATX-Gehäuse gegriffen, in das das ROG Strix Z370-F Gaming hineinpasst. Soll das Gaming-System hingegen sehr platzsparend ausfallen, bietet sich das ROG Strix Z370-I Gaming an.

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Insgesamt wirkt das ATX-Modell etwas dunkler als das kleine Mini-ITX-Modell. Dabei verwendet ASUS dasselbe PCB mit identischer Färbung. Den Unterschied machen die VRM-Passivkühlkörper, die beim Z370-F Gaming dunkler sind, beim Z370-I sind diese in silber gehalten. Die Haptik ist in beiden Fällen angenehm und erzeugt einen hochwertigen Eindruck.

Die technischen Eigenschaften

Die folgende Tabelle zeigt die Spezifikationen der beiden ASUS-Strix-Platinen im Überblick:

Die Daten des ASUS ROG Strix Z370-F/Z370-I Gaming in der Übersicht
Hersteller und
Bezeichnung
ASUS
ROG Strix Z370-F Gaming
ASUS
ROG Strix Z370-I Gaming
Mainboard-Format ATX Mini-ITX
CPU-Sockel LGA1151 (nur für Coffee Lake-S, Skylake-S und Kaby Lake-S sind nicht kompatibel, siehe auch: verändertes Sockel-Pinout)
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
CPU-Phasen/Spulen 10 Stück 9 Stück
Preis ab 164 Euro ab 184 Euro
Webseite  ASUS  ASUS
 Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z370 Express Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR4 (Dual-Channel) 2x DDR4 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 64 GB (mit 16-GB-DIMMs) max. 32 GB (mit 16-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire SLI (2-Way), CrossFireX (3-Way) -
 Onboard-Features
PCI-Express

3x PCIe 3.0 x16 (x16/x8/x4)
4x PCIe 3.0 x1

1x PCIe 3.0 x16 (x16)

SATA(e)-, SAS- und
M.2/U.2-Schnittstellen

6x SATA 6GBit/s über Intel Z370
2x M.2 M-Key (PCIe 3.0 x4, shared)

4x SATA 6GBit/s über Intel Z370
2x M.2 M-Key (PCIe 3.0 x4)

USB

2x USB 3.1 Gen2 (ASMedia ASM3142)
6x USB 3.1 Gen1 (Intel Z370)
6x USB 2.0

1x USB 3.1 Gen2 (ASMedia ASM3142)
6x USB 3.1 Gen1 (Intel Z370)
6x USB 2.0

Grafikschnittstellen 1x DisplayPort 1.2
1x HDMI 1.4
1x DVI-D
1x DisplayPort 1.2
1x HDMI 1.4
WLAN / Bluetooth - WLAN-AC + Bluetooth 4.2
Thunderbolt -
LAN

1x Intel I219-V Gigabit-LAN

Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel ROG-SupremeFX (Realtek ALC1220)
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
LED-Beleuchtung RGB-LEDs
2x RGB-Header
RGB-LEDs
1x addr. RGB-Header
FAN-Header 1x 4-Pin CPU-FAN-Header
1x 4-Pin CPU-OPT-Header
2x 4-Pin Chassis-FAN-Header
1x 4-Pin AIO_Pump-Header
1x 5-Pin-EXT-FAN-Header

1x 4-Pin CPU-FAN-Header
1x 4-Pin Chassis-FAN-Header
1x 4-Pin AIO_Pump-Header

Herstellergarantie 3 Jahre (nur über Händler)

Beim Preis spielt die Mainboardgröße keine Rolle, denn derzeit trennen beide Platinen lediglich sechs Euro, wobei das Mini-ITX-Modell etwas mehr kostet. Auf den nächsten Seiten werden wir beide Mainboards im Detail betrachten.


Fangen wir erstmal mit dem Zubehör an:

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ASUS belässt es auch beim ROG Strix Z370-F Gaming nicht ausschließlich bei der I/O-Blende, dem Mainboard-Handbuch und dem Support-Datenträger, sondern hat unter anderem auch vier SATA-Kabel, das CPU-Installation-Tool, eine 2-Way-SLI-HB-Bridge und ein Thermistorkabel beigelegt. Für die beiden M.2-Schnittstellen liegen hingegen entsprechende Gewinde und Schrauben bereit. Es liegen jedoch auch eine Lüfter-Halterung inkl. Anleitung, sieben Kabelbinder und auch ein 20-Prozent-Gutschein für cablemod.com bei.

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Auf dem Strix Z370-F Gaming verlötet ASUS insgesamt zehn Spulen für die CPU-Spannungsversorgung und verwendet für deren Input jeweils einen SiRA14DP als Highside- und SiRA12DP als Lowside-MOSFET aus dem Hause Vishay. Die beiden Spulen für die integrierte Grafikeinheit bilden hierbei eine Ausnahme, da auf der PCB-Rückseite zwei weitere SiRA12DP-MOSFETs zu finden sind. Zu sehen sind außerdem fünf Doubler-Chips, die ihre Daseinsberechtigung haben.

Ein 8-Pin-Stromanschluss befeuert den gesamten VRM-Bereich. Somit steht fest, dass ASUS die identische CPU-Spannungsversorgung vom Strix Z370-E Gaming nutzt.

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Der eingesetzte PWM-Controller kann auf dem Bild nicht ganz erkannt werden. Es handelt sich jedoch um den ASP1400BT, den ASUS auch auf dem Strix Z370-E Gaming nutzt. Er kann bis zu acht Spulen steuern, weshalb ASUS aus diesem Grund fünf Doubler-Chips einsetzt. Somit arbeitet der ASP1400BT effektiv mit fünf Spulen.

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Die vier obligatorischen DDR4-DIMM-Speicherbänke halten sich an der entsprechenden Position auf und nehmen bis zu 64 GB an Arbeitsspeicher auf. ASUS gibt an, dass selbst Module mit effektiv 4.000 MHz offiziell unterstützt werden. Zwar wurde der USB-3.1-Gen2-Header gestrichen, doch die vier Status-LEDs für die CPU, den Arbeitsspeicher, die Grafikkarte und das Boot-Laufwerk sind auch auf dem Strix Z370-F Gaming anzutreffen.

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Absolut identisch fällt auch das Layout der Erweiterungssteckplätze aus. So halten sich auch beim Strix Z370-F Gaming drei PCIe-3.0-x16-Slots auf mechanischer Basis sowie vier PCIe-3.0-x16-Steckplätze bereit. Während die beiden oberen PCIe-3.0-x16-Schnittstellen mit dem Safe-Slot-Feature ausgestattet wurden und mit der LGA1151-CPU in Kontakt treten, wurde der Rest über den Z370-Chipsatz angebunden. Die folgende Tabelle gibt darüber Aufschluss, wie die Slots im Detail angebunden sind.

PCIe-Slots und deren Lane-Anbindung
Mechanischelektrische
Anbindung (über)
Single-GPU2-Way-SLI/
CrossFireX
3-Way-
CrossFireX
PCIe 3.0 x1 x1 (Z370) - - -
PCIe 3.0 x16 x16/x8 (CPU) x16 x8 x8
PCIe 3.0 x1
x1 (Z370) - - -
PCIe 3.0 x1 x1 (Z370) - - -
PCIe 3.0 x16 x8 (CPU) - x8 x8
PCIe 3.0 x1 x1 (Z370) - - -
PCIe 3.0 x16 x4 (Z370) - - x4

Zu sehen sind außerdem die beiden M.2-Schnittstellen mit der M-Key-Kodierung. Beide können ein Modul mit einer Länge von 4,2 cm bis 8 cm aufnehmen. Zu beachten gilt, dass die SATA-Ports 5 und 6 unbrauchbar werden, wenn im oberen M.2-Slot ein Modul im PCIe-Mode arbeitet. Arbeitet der untere M.2-Anschluss im SATA-Modus, wird der SATA-Port 1 blockiert.


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Alle sechs nativen SATA-6GBit/s-Buchsen wurden erfreulicherweise um 90 Grad angewinkelt. Unterstützt wird außerdem Host-RAID mit den Stufen 0, 1, 5 und 10. Rechts benachbart ist ein ebenfalls angewinkelter USB-3.1-Gen1-Header.

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Das I/O-Panel macht einen kompakten Eindruck. Verbaut sind jeweils zweimal USB 3.1 Gen1, USB 2.0 und USB 3.1 Gen2, wobei im letzteren Fall eine Typ-A- und Typ-C-Ausführung berücksichtigt wurde. Soll die integrierte Grafikeinheit in der CPU genutzt werden, stehen dem Anwender mit DVI-D, DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4 drei digitale Grafikausgänge zur Verfügung. Übrig bleiben die Netzwerkbuchse, fünf 3,5-mm-Klinke-Buchsen sowie einmal TOSLink.

Bis auf das WLAN-Modul ist auch in diesem Fall eine Gemeinsamkeit mit dem Strix Z370-E Gaming erkennbar.

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Unter dem EMI-Shield mit der Aufschrift "SupremeFX" wurde Realteks ALC1220-Audio-Codec hinterlassen, womit das Strix Z370-E Gaming die aktuell beste Ausgangslage verpasst bekommen hat. Ihm zur Seite stehen aber auch noch neun Audio-Kondensatoren, die den Klang verbessern sollen. Und selbst für 600-Ohm-Kopfhörer hält sich ein Kopfhörer-Verstärker bereit.

Weiter links sehen wir den Nuvoton NCT6793D, der als SuperI/O-Chip antritt und neben den Temperaturen die Spannungen und die Lüftergeschwindigkeiten im Auge behält. Noch weiter links befindet sich Intels I219-V-Netzwerkcontroller, welcher bekanntlich auf maximal 1 GBit/s kommt.

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Der ASMedia ASM1442K dient als TMDS-Level-Shifter-Controller für den DVI-D- und HDMI-1.4b-Grafikausgang, damit die Kommunikation mit der integrierten Grafikeinheit reibungslos funktioniert.

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Last but not least ist auf dem Bild der ASMedia ASM3142 zu sehen, der als aktueller USB-3.1-Gen2-Hostcontroller bekannt ist und sich um die beiden Schnittstellen am I/O-Panel kümmert. Angebunden mit 16 GBit/s über zwei Gen3-Lanes vom Chipsatz bietet er eine solide Performance.

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Es sind unweigerlich deutliche Parallelen zum Strix-Z370-E-Gaming-Flaggschiff erkennbar. ASUS hat für beide Modelle dieselbe Basis verwendet und hat das F-Modell etwas abgespeckt. Auch am ASUS ROG Strix Z370-F Gaming lassen sich zwei CPU-Lüfter und zwei Gehäuse-Lüfter anklemmen, die natürlich regelbar sind. Des Weiteren hält sich ein Header für eine Wasserpumpe bereit und sollte dies nicht genügen, so kann auch das optional erhältliche externe FAN-Modul angeschlossen werden.


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Beim Strix Z370-I Gaming wird entsprechendes Zubehör mitgeliefert. So packt ASUS hier beispielsweise natürlich keine 2-Way-SLI-Bridge mit bei. Neben der I/O-Blende und dem Mainboard-Handbuch liegen vier SATA-Kabel, das CPU-Installation-Tool, dazu ein RGB-Verlängerungskabel und auch zwei M.2-Gewinde und die dazugehörigen Schrauben bei. Doch auch eine WLAN-Antenne, sieben Kabelbinder, ein Front-Panel-Adapter sowie einige ROG-Sticker wurden in den Karton gelegt. Von Cablemod.com ist auch ein 20-Prozent-Gutschein vorhanden.

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Die CPU-Spannungsversorgung fällt für ein Mini-ITX-Mainboard großzügig aus, denn ASUS verbaut neun Spulen, die von NTMFD4C86N-MOSFETs von Onsemi angefeuert werden. Ein 8-Pin-Stromanschluss dient als Input und der ASP1400BT ist auch in diesem Fall als PWM-Controller an Bord. Aus diesem Grund musste ASUS auch beim Z370-I Gaming einige Phasen-Doubler-Chips einsetzen.

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Aufgrund des geringen verfügbaren Platzes passen lediglich zwei DDR4-DIMM-Speicherbänke auf das kleine Brett. Demnach lassen sich höchstens 32 GB Arbeitsspeicher verstauen. Dafür können laut ASUS bis zu DDR4-4333-Module eingesetzt werden. Zu sehen sind außerdem ein USB-3.1-Gen1-Header sowie viermal SATA 6GBit/s in vertikaler Ausrichtung. Ein RGB-LED-Header befindet sich ganz unten am Rand.

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Und natürlich ist auch nur Platz für einen Erweiterungsslot und logischerweise setzt ASUS auf einen PCIe-3.0-x16-Slot, der mit den ganzen 16 Gen3-Lanes von der CPU beschaltet wurde. Links vom Slot ist der EMI-Shield des Audio-Codecs sichtbar. Wie es sich für eine ROG-Platine gehört, ist das SupremeFX-Audio-Feature an Bord.

Oberhalb des Erweiterungsslots hat ASUS sowohl den Z370-Chipsatz als auch einen von insgesamt zwei M.2-Schnittstellen positioniert. Der Chipsatzkühler wurde so angepasst, dass dieser auch als Kühler für das M.2-Modul dient.


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Am I/O-Panel halten sich zahlreiche USB-Schnittstellen bereit. Darunter viermal USB 2.0 und viermal USB 3.1 Gen1, von der eine Schnittstelle als Typ-C ausgeführt wird. Leider bietet das I/O-Panel selbst keine USB-3.1-Gen2-Schnittstellen an, allerdings hat ASUS ganz links einen USB-3.1-Gen2-Header anbringen können, sodass zumindest über das Gehäuse zwei Schnittstellen nutzbar gemacht werden können.

Des Weiteren hat ASUS mit einmal DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4 zwei Grafikausgänge und natürlich auch einmal Gigabit-LAN berücksichtigt. Übrig bleiben das AC-WLAN und Bluetooth-4.2-Modul sowie die üblichen Audio-Anschlüsse.

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Intels I219-V dient als Netzwerkcontroller und kommt auf maximal 1 GBit/s. Er kommt zudem auch mit VLANs und mit Wake on LAN zurecht.

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Der ASMedia ASM3142 ist hingegen der aktuelle USB-3.1-Gen2-Hostcontroller und kümmert sich rein um den darüber befindlichen Header. Angebunden wurde er mit 16 GBit/s über zwei Gen3-Lanes vom Chipsatz.

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Auf der Vorderseite ist natürlich kein Platz für einen zweiten M.2-Anschluss. Deswegen hat ASUS den zweiten Anschluss auf die PCB-Rückseite verfrachtet.

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Auf nahezu jedem Mini-ITX-Mainboard geht es eher beengt zu, dafür können die Mainboard-Hersteller jedoch nichts. Nichtsdestotrotz hat ASUS jede Menge Features integrieren können. Besonders gut gefällt uns der PCH-Kühler, der auch gleichzeitig ein M.2-Modul auf Temperatur halten kann. An Lüfteranschlüssen werden ein CPU-FAN-, Chassis-FAN- und ein AIO-Pump-Header.


BIOS

Auf beiden Platinen waren inzwischen veraltete BIOS-Versionen vorinstalliert, sodass wir das zum Testzeitpunkt aktuellste BIOS mithilfe der Instant-Flash-Funktion aktualisiert haben. Im Falle des Strix Z370-F Gaming war dies Version 0607, beim Strix Z370-I Gaming hingegen Version 0606. Folgende Veränderungen und Verbesserungen hat ASUS vorgenommen:

ASUS ROG Strix Z370-F Gaming:

ASUS ROG Strix Z370-I Gaming:

Aufgrund der identischen UEFI-Oberfläche wurden von uns hauptsächlich Screenshots vom Strix Z370-F Gaming angefertigt. Die folgende Beschreibung und auch die Screenshots gelten jedoch auch für das Strix Z370-I Gaming.

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Generell werden dunkle Farben auf den Monitor gezaubert und passen zum ROG-Mainboard. Dabei werden die einzelnen Punkte in gelb hervorgehoben und die restlichen Werte in weißer Schrift. Oben links angefangen sind an dieser Stelle das aktuelle Datum und auch die Uhrzeit einsehbar. Rechts daneben kann auch die generelle UEFI-Sprache geändert werden. Mit dabei ist der "EZ Tuning Wizard", der eine Art Overclocking-Assistent ist und Neueinsteigern das Overclocking einfacher machen soll. Eingefleischte Overclocker werden von dieser Funktion in der Regel die Finger lassen und stattdessen sämtliche Einstellungen manuell festlegen. Dennoch ist es schön zu sehen, dass Einsteiger nicht im Regen stehen gelassen werden.

In der nächsten Zeile werden die üblichen Vorabinformationen wie das Mainboardmodell inkl. BIOS-Version, die aktuell installierte CPU inkl. Taktfrequenz sowie die Arbeitsspeicher-Kapazität angezeigt. Weiter rechts sind dann auch gleich die CPU- und Mainboard-Temperatur zu sehen, zusätzlich auch die CPU-Spannung. Eine Etage tiefer teilt auf der linken Seite ein ergänzender RAM-Status mit, in welchen Slots aktuell welche Module mit welcher Kapazität und der aktuell anliegenden Taktung installiert sind. Zudem kann auf Wunsch auch gleich ein Extreme-Memory-Profile (kurz: XMP) ausgewählt werden, sofern vorhanden. Wer sich für die derzeit angekoppelten Storage-Gerätschaften interessiert, erhält diese Infos direkt rechts daneben. Hinzu kommen dann wiederum unten noch die Lüftergeschwindigkeiten, die sich mit der Funktion "Manual Fan Tuning" auch gleich individuell festlegen lassen.

Am rechten Rand des Bildschirms kann vom Anwender das grundlegende Funktionsschema ausgewählt werden. Standardmäßig ist der normale Modus aktiviert. Es lassen sich jedoch auch "ASUS Optimal" und der Modus "Power Saving" aktivieren. Während beim "ASUS Optimal"-Modus das System auf gesteigerte Performance ausgelegt ist, lässt sich das Setup mit dem "Power Saving"-Modus effizienter betreiben. Darunter kann die Boot-Reihenfolge mit Leichtigkeit abgeändert werden. Entweder per Klick auf "Advanced Mode" oder mit einem Tastendruck auf "F7" gelangen wir in die erweiterte Ansicht, die wir uns nun anschauen werden.

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Advanced-Mode: Optisch genau wie der EZ-Mode, allerdings nach traditioneller Art und Weise strukturiert. Der erste Menüpunkt ist das "My Favorites"-Feature, das die Auswahl der häufig verwendeten Funktionen aus dem BIOS anzeigt, die der Nutzer frei auswählen kann. Für das Hinzufügen oder Entfernen von Funktionen muss dafür oben der Punkt "MyFavorite(F3)" angeklickt oder die Taste "F3" gedrückt werden. Dies öffnet ein eigenständiges Fenster, in dem die Funktionen ausgewählt werden können.

Auf der "Main"-Seite werden noch einmal einige Vorabinformationen wie die BIOS-Version, das installierte Prozessormodell und einige RAM-Infos angezeigt. Auch hier lässt sich die Menüsprache ändern, falls gewünscht. Sämtliche Overclocking-Funktionen sind im Ai-Tweaker-Reiter hinterlegt worden, und es sind wieder einmal sehr viele Funktionen implementiert worden. Ob es nun um die Taktfrequenz von CPU oder Arbeitsspeicher oder doch um die einzelnen Spannungen geht, hier wird der Anwender fündig. Zur Unterstützung wird jeweils unten erklärt, was die einzelnen Funktionen bewirken.

Wie immer können die zahlreichen Onboard-Komponenten mithilfe des nächsten Reiters konfiguriert werden. Auch wenn auf der rechten Seite ständig einige Informationen vom Hardware-Monitor angezeigt werden, hat ASUS eine eigene "Monitor"-Seite umgesetzt, auf der unter anderem die Lüfter gesteuert werden können. Aber auch die Temperaturen und Spannungen werden noch einmal aufgelistet.

Sämtliche Einstellungen, die den Startvorgang betreffen, wurden auf den Reiter "Boot" geparkt. Wer sich von dem Boot-Logo gestört fühlt, kann es dort abschalten. Zusätzlich sind an dieser Stelle die Boot-Overrides untergebracht worden, die man häufig auch auf der letzten Seite findet. ASUS gibt auch hier erneut ein paar Tools mit auf den Weg. Darunter das "ASUS EZ Flash 3 Utility", womit das UEFI entweder über einen USB-Datenträger oder aber über das Internet aktualisiert werden kann. Sämtliche UEFI-Einstellungen können mithilfe des "ASUS Overclocking Profile" in maximal acht Profilen gesichert werden, die auch auf einem USB-Stick exportiert und von ihm importiert werden können. "ASUS SPD Information" liest die Serial Presence Detect-Werte aus den DIMMs aus. Und unter "Exit" können die gesetzten Settings abgespeichert und auch die Default-Werte geladen werden. Bevor das UEFI die Settings abspeichert, zeigt ein kleines Fenster alle Einstellungen an, die verändert wurden. Wer sich nützliche Notizen anlegen möchte, muss glücklicherweise auf keinen Zettel und Stift zurückgreifen, sondern verwendet einfach das "Quick Note"-Feature.

Die Bedienbarkeit der UEFI-Oberfläche stufen wir als akzeptabel ein. Die Navigation kann durch die Menüs nach langer UEFI-Benutzung in meist ruckeliger Weise durchgeführt werden, was wir schon häufiger kritisieren mussten. Abgesehen von dieser Tatsache wurden alle gewählten Einstellungen zu unserer vollsten Zufriedenheit übernommen. Auch gab es an der Stabilität nichts zu bemängeln.

 

Overclocking

Bedingt durch den Z370-Chipsatz und mithilfe der zehn respektive neun CPU-Spulen ist das ASUS ROG Strix Z370-F/Z370-I Gaming in Verbindung mit den zahlreich vertretenen Overclocking-Funktionen sehr gut für die Übertaktung vorbereitet.

ASUS erlaubt beim ROG Strix Z370-F/Z370-I Gaming eine Veränderung des BCLK von 40 MHz bis 650 MHz. Die Intervalle betragen auch hier feine 0,1 MHz. In Sachen CPU-Spannung hat der Anwender jede Menge Optionen. So stehen ihm die Modi Override, Offset und Adaptive zur Verfügung. Im Override-Modus lässt sich die Spannung von 0,600 Volt bis 1,700 Volt fixieren. Im Offset-Modus fällt der Spielraum mit -0,635 Volt bis +0,635 Volt in beide Richtungen ebenfalls sehr ansprechend aus. Das Ganze in 0,005-Volt-Schritten. Per Jumper lässt sich zudem der Extreme-Overvoltage-Modus für die CPU-Spannung aktivieren, sodass der Anwender bis 2,100 Volt auswählen kann.

Bei den RAM-Teilern reicht es bis DDR4-8533, wobei ein Betrieb mit einer derart hohen Taktfrequenz sehr unwahrscheinlich ist.

Die Overclocking-Funktionen des ASUS ROG Strix Z370-F/Z370-I Gaming in der Übersicht
Base Clock Rate 40,00 MHz bis 650,00 MHz in 0,01-MHz-Schritten
CPU-Spannung 0,600 V bis 1,700 V (2,100 V) in 0,005-V-Schritten (Override- und Adaptive-Modus)
-0,635 V bis +0,635 V in 0,005-V-Schritten (Offset-Modus)
DRAM-Spannung 1,0032 V bis 2,0064 V in 0,0066-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-SA-Spannung 0,70000 V bis 1,80000 V in 0,01250-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-IO-Spannung 0,90000 V bis 1,80000 V in 0,01250-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-PLL-Spannung 0,900 V bis 1,845 V in 0,015-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCH-Core-Spannung 0,70000 V bis 1,80000 V in 0,01000-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCIe-Takt - nicht möglich -
Weitere Spannungen CPU Standby, BCLK Aware Adaptive, DMI, RING PLL, GT PLL, SA PLL, DRAM Training Voltage, DDRVPP, DRAM CTRL REF
Speicher-Optionen
Taktraten CPU-abhängig
Command Rate einstellbar
Timings 92 Parameter
XMP wird unterstützt
Weitere Funktionen
Weitere Besonderheiten

UEFI-BIOS
Settings speicherbar in Profilen
Energiesparoptionen: Standard-Stromspar-Modi wie C1E, CSTATE (C6/C7), EIST
Turbo-Modus (All Cores, By number of active cores),
erweiterte Lüfterregelung für CPU-Fan und vier optionale Fans, Short Duration Power Limit,
Long Duration Maintained, Long Duration Power Limit, LLC Level 1 bis 9

Mit beiden Platinen konnten wir den Core i7-8700K etwas übertakten. In Verbindung mit dem Strix Z370-F Gaming waren maximal 4,9 GHz bei einer VCore von 1,255 Volt drin. Das kleine Strix Z370-I Gaming war in der Lage, den Core i7-8700K gar bis auf 5 GHz zu übertakten. An Spannung mussten wir dazu 1,305 Volt anlegen.

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Weiterhin schauen wir uns bei der Coffee-Lake-S-Plattform das RAM-Overclocking-Verhalten an. Zu diesem Zweck verwenden wir zwei DIMMs mit jeweils 4 GB an Speicherkapazität des Typs "G.Skill RipJaws4 DDR4-3000". Im ersten Test kontrollieren wir die Funktionalität des XMP und im zweiten ohne Verwendung des XMP-Features.

Mit dem Extreme-Memory-Profil arbeiteten beide ASUS-Platinen absolut problemlos, beziehungsweise ein Speichertakt von effektiv 3.000 MHz jucken den Core i7-8700K in keiner Weise. Auch manuell konnten wir die Mainboards natürlich dazu überreden, mit einem effektiven Takt von 3.000 MHz zu arbeiten. In beiden Fällen musste eine VDIMM von 1,35 Volt anliegen.

ASUS AI Suite 3

ASUS legt den beiden Platinen die bekannte AI Suite bei, mit der sich jede Menge Features unter Windows einstellen lassen.

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Weiterhin steht es dem Anwender frei, mit der AI Suite 3 auch die vier anderen Punkte zu nutzen. TPU ist für die Taktfrequenzen zuständig, mit dem neuen Fan Xpert 3 können dagegen die Lüfter nach Herzenswunsch feinjustiert werden. Das Digi+-Feature kümmert sich dafür unverändert um die Spannungsversorgung. Um die Effizienz nicht zu vernachlässigen, gibt es den Punkt "EPU", bei dem die vier Betriebsmodi "Auto", "Leistung", Strom sparen" und "Abwesenheitsmodus" konfiguriert werden können. Zu jeder Zeit hat der Anwender am unteren Rand Infos wie CPU- und RAM-Takt, Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten im Auge. Ein Klick auf das rechte Zahnradpärchen öffnet ebenfalls unten die Einstellungsmöglichkeiten zu den einzelnen Kategorien.

Im Vergleich zu den Z170-Modellen wurde die AI Suite 3 allerdings um einige Funktionen eingeschränkt. So fehlt in der aktuellen Version das Ai-Charger-, das Mobo-Connect-, das USB-3.1-Boost- und das Push-Notice-Feature.


Mit diesem Testsystem haben wir das ASUS ROG Strix Z370-F/Z370-I Gaming getestet:

Hardware:

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 2.666 MHz und 16-16-16-35 2T - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim ASUS ROG Strix Z370-F/Z370-I Gaming mussten wir das ASUS-MultiCore-Enhancement-Feature aktiv lassen und die Multiplikatoren auf den Wert 43 fixieren, damit wir einen fairen Vergleich vornehmen konnten.

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark 2013, SuperPi 8M, Cinebench R15 und Sisoft Sandra 2017 Memory Benchmark:

3DMark 2013

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R15 CPU

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

SiSoft Sandra 2014

Memory Benchmark

Bandbreite in GB/s
Mehr ist besser

SuperPi 8M

Memory Benchmark

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Ohne Überraschung liegen auch das Z370-F und Z370-I Gaming auf dem Niveau der anderen Z370-Mainboards.

Auch weiterhin werden wir die Bootzeit protokollieren. Wir messen die Zeit in Sekunden, wie lange das Mainboard benötigt, um alle Komponenten zu initialisieren und mit dem Windows-Bootvorgang beginnt.

Bootzeit

Vom Einschalten bis zum Windows-Bootvorgang

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Beide Platinen starten mit etwa 11 Sekunden sehr schnell und müssen sich einzig dem Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming geschlagen geben.


Neben der wichtigen Performance ist auch der Stromverbrauch des heimischen PCs kein unwichtiges Kriterium. Was man häufig unterschätzt, ist die Tatsache, dass selbst die verschiedenen Mainboard-Modelle der zahlreichen Hersteller unterschiedlich viel Strom aus der Steckdose ziehen. Ein Grund dafür sind die verschieden eingesetzten BIOS-Versionen, die teilweise die referenzierten Stromsparmechanismen schlecht oder gar falsch umsetzen oder dass Onboardkomponenten sich eigentlich deaktivieren sollten, wenn diese entweder durch dedizierte Hardware ersetzt wurden oder einfach nicht verwendet werden. Darüber hinaus kann aber manchmal auch die Stromversorgung verantwortlich gemacht werden, wenn unter Default Settings mehr Energie zur Verfügung gestellt wird, als eigentlich benötigt wird. Genau deswegen spielt die Effizienz eine wichtige Rolle. Wenn die Effizienz der Stromversorgung nun also schlecht ausfällt, wird mehr Strom verbraucht. Zu unterschätzen ist hierbei aber auch die Software nicht, sodass sie ebenfalls gut abgestimmt sein muss, damit eine zufriedenstellende Effizienz gegeben ist.

Das ASUS ROG Strix Z370-F/Z370-I Gaming hat ein paar Zusatz-Controller erhalten. Ein LAN-Controller, ein USB-3.1-Gen2-Controller und ein Audio-Codec tragen ihren Teil zum Stromverbrauch bei. Das Z370-I Gaming hat darüber hinaus ein WLAN-Modul.

Gemessen haben wir im Windows-Idle-Betrieb ohne Last, mit Cinebench 15 unter 2D-Volllast und mit Prime95 (Torture-spanTest, Vollauslastung). Die jeweiligen Leistungs-Werte entsprechen dem System-Gesamtverbrauch.

Test 1: Mit aktivierten Onboardkomponenten:

Für den ersten Test sind die Default Settings aktiv, sodass der Großteil der Onboardkomponenten bereits aktiviert ist. Die Grafikausgabe erfolgt über die Radeon R9 380. Wie bereits weiter oben geschrieben, sind alle Stromspar-Features eingeschaltet, was mit den Werten einer manuellen Konfiguration anscheinend gut umgesetzt wurde.

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Im Idle liegen beide ASUS-Mainboards 2,1 Watt auseinander, wobei das F-Modell effizienter unterwegs war. Dennoch liegt auch die Leistungsaufnahme des  I-Modells deutlich unterhalb der 50-Watt-Marke.

Leistungsaufnahme

Cinebench R15 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Unter Cinebench verbrauchen beide Modelle zusammen mit dem restlichen Testsystem um die 160 Watt. Der Unterschied liegt bei 0,9 Watt.

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Dies ändert sich auch mit Prime95 kaum. Während mit dem Z370-F Gaming 152,8 Watt verbraucht wurden, waren es mit dem Z370-I Gaming 153,6 Watt.

Spannungen (Prime95)

Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Absolute Einigkeit herrschte bei der VCore, die laut CPU-Z bei 1,216 Volt lag.

 

 

Da die meisten Anwender nicht alle Onboard-Chips benötigen, haben wir einen Test mit nur einem aktivierten Onboard-LAN und dem Onboard-Sound durchgeführt. Sofern möglich sind hier vorhandene Zusatzchips deaktiviert. Die Spannungen werden weiterhin vom Board automatisch festgelegt, aber alle energiesparenden Features werden zusätzlich manuell aktiviert. Die Radeon R9 380 ist weiterhin die primäre Grafikkarte.

Test 2: Mit deaktivierten Onboardkomponenten (1x LAN + Sound an):

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Sowohl mit dem Strix Z370-F als auch mit dem Strix Z370-I Gaming konnten wir etwas Strom einsparen, nachdem wir die RGB-Beleuchtung, die USB-3.1-Gen2-Controller und auch das WLAN-Modul beim Mini-ITX-Modell deaktiviert haben. 42,1 Watt waren es mit dem Strix Z370-F Gaming und 42,7 Watt mit dem Strix Z370-I Gaming. Dies entspricht einer Differenz von 0,9 Watt beim F- und 2,4 Watt beim I-Modell.

Leistungsaufnahme

Cinebench R15 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Die Einsparungen in Verbindung mit Cinebench R15 fallen mit 0,7 Watt geltend für das Strix Z370-F Gaming und 1,1 Watt für das Strix Z370-I Gaming etwas geringer aus.

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Lediglich 0,6 Watt weniger waren es mit Prime95 auf Seiten des Strix Z370-F Gaming, wohingegen mit dem Strix Z370-I Gaming 2,2 Watt weniger aus der Steckdose gezogen wurden.

Spannungen (Prime95)

Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Bei den Spannungen haben sich keine Veränderungen ergeben, was zu erwarten war.

Beide Mainboards arbeiten mehr auf überdurchschnittlichem Niveau und können auch im Bereich Leistungsaufnahme überzeugen.


USB-3.1-Gen2-Performance

Das ASUS ROG Strix Z370-F Gaming stellt zwei USB-3.1-Gen2-Schnittstellen und das Strix Z370-I Gaming stellt eine USB-3.1-Gen2-Schnittstelle bereit. Beim F-Modell befinden sich beide Schnittstellen am I/O-Panel, beim I-Modell ist ein Anschluss über den internen Header erreichbar. Hierfür hat ASUS jeweils einmal den ASMedia ASM3142 verlötet.

Für den Test setzen wir das externe Akitio NT2-U3.1-Gehäuse ein, in dessen Inneren wir zwei 2,5-Zoll-SSDs des Typs OCZ Vector 150 mit einer Speicherkapazität von jeweils 480 GB nutzen. Das Solid State Drive kommt bis auf 550 MB/s im Lesen und 530 MB/s im Schreiben. Beide SSDs arbeiten im RAID-0-Verbund, sodass die USB-3.1-Gen2-Schnittstelle ordentlich ausgelastet werden kann.

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Getestet haben wir die USB-3.1-Gen2-Performance über das ASUS ROG Strix Z370-F Gaming und die Werte können sich mit bis zu 937 MB/s lesend und 1.032 MB/s schreibend absolut sehen lassen.

 

USB-3.1-Gen1-Performance

An USB-3.1-Gen1-Buchsen bieten beide ROG-Mainboards jeweils sechs Stück an. Am I/O-Panel des Strix Z370-F Gaming kann auf zwei Stück direkt zugegriffen werden, die restlichen vier Stück können über die beiden internen Header realisiert werden. Beim Strix Z370-I Gaming wurde dies genau andersherum realisiert. Alle wurden direkt an den Z370-PCH angebunden. Für den USB-3.1-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.1-Gen2-Lösung verwendet.

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Ohne Überraschung wurden mit beiden ASUS-Mainboards sehr gute USB-3.1-Gen1-Transferraten erreicht. Im Lesen wurden etwas mehr als 440 MB/s erreicht, die Schreibrate lag bei 461 MB/s.

 

SATA-6G-Performance

Das ASUS ROG Strix Z370-F Gaming stellt sechs SATA-6GBit/s-Buchsen bereit. vier Stück sind es mit dem Strix Z370-I Gaming. Alle SATA-Konnektoren arbeiten nativ mit dem Z370-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

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Um die 550 MB/s im Lesen wurden mit beiden Mainboards erreicht, schreibend wurden maximal 510 MB/s ermittelt. Letzterer Wert ist leicht reduziert.

 

M.2-Performance

In beiden Fällen wurden zwei M.2-Schnittstellen berücksichtigt, welche an den Intel-Chipsatz mit jeweils vier Gen3-Lanes angebunden sind (32 GBit/s). Für den M.2-Test verwenden wir die Samsung SSD SM961 mit 256-GB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Samsung mit 3.100 MB/s lesend und 1.400 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe in der Version 1.2 und bedient sich an vier Gen3-Lanes vom Chipsatz.

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Und auch die M.2-Werte sprechen für sich. Dies belegen die ~3.325 MB/s im Lesen und ~1.510 MB/s im Schreiben.


Sowohl das ROG Strix Z370-F Gaming als auch das ROG Strix Z370-I Gaming von ASUS haben sich in unserem Doppeltest überzeugend geschlagen. Mit dem ASUS ROG Strix Z370-E Gaming hatten wir bereits das Vergnügen mit dem Flaggschiff der ROG-Strix-Serie für Intels Coffee-Lake-S-Prozessoren. Dabei lässt sich die enge Verwandtschaft des Strix Z370-F Gaming zum Flaggschiff selbstverständlich erkennen, denn die Basis zwischen beiden Modellen wurde identisch gestaltet. Dazu zählt auch der identische VRM-Bereich. Beim Strix Z370-F Gaming hat ASUS aber natürlich einige Ausstattungsmerkmale gestrichen, wie den USB-3.1-Gen2-Header und auch das WLAN-Modul.

Davon abgesehen wurden drei mechanische PCIe-3.0-x16- und vier PCIe-3.0-x1-Steckplätze für diverse Erweiterungskarten verbaut. In den vier DDR4-DIMM-Speicherbänken können bis zu 64 GB an Arbeitsspeicher eingesetzt werden und erlauben auch einen weitaus höheren Speichertakt. Hinzu kommen sechs native SATA-6GBit/s-Ports sowie zwei M.2-M-Key-Schnittstellen, von denen eine inklusive Kühler ausgestattet wurde. Allerdings kommt auch das Strix Z370-F Gaming nicht ohne Einschränkungen aus, was die Anbindung der SATA-Ports und der M.2-Schnittstellen angeht.

Für den USB-Bereich zeigen sich jeweils sechs USB-3.1-Gen2- und USB-2.0-Ports und dazu zweimal USB 3.1 Gen2 über den ASMedia ASM3142 verantwortlich. ASUS hat dabei eine Typ-A und Typ-C-Variante berücksichtigt. Mit einem DVI-D, DisplayPort-1.2- und HDMI-1.4-Grafikausgang kann auf Wunsch auch die integrierte Grafikeinheit im Prozessor angesprochen werden. Einmal Intel-Gigabit-LAN und ein guter Onboard-Sound-Bereich zeigen außerdem ihre Präsenz.

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Gerade für kleine Gaming-Systeme würde sich hingegen das Strix Z370-I Gaming dank der kompakten Mini-ITX-Abmessungen eignen. Auf der begrenzten Fläche hat ASUS neben dem CPU-Sockel selbst zwei DDR4-DIMM-Speicherbänke unterbringen können, sodass sich der maximale RAM-Ausbau auf 32 GB beläuft. Dank des PCIe-3.0-x16-Slots kann der Anwender eine potente Grafikkarte anklemmen. Neben viermal SATA 6GBit/s konnte ASUS zudem zwei M.2-M-Key-Schnittstellen unterbringen. Eine befindet sich auf der Vorderseite am PCH/M.2-Kühler, die Andere wurde rückseitig positioniert.

Jeweils sechsmal USB 3.1 Gen1 und USB 2.0 sind auch beim Strix Z370-I Gaming an Bord, allerdings befinden sich keine USB-3.1-Gen2-Anschlüsse am I/O-Panel. ASUS hat einen ASM3142-USB-3.1-Gen2-Hostcontroller an einen Header angebunden, sodass diese Schnittstelle bei einem entsprechend vorbereiteten Gehäuse verwendet werden kann. Die im Prozessor integrierte Grafikeinheit kann über einen DisplayPort-1.2- und HDMI-1.4-Grafikausgang angesprochen werden. Einmal Gigabit-LAN über Intels I219-V befindet sich ebenfalls an Bord, doch alternativ ist auch eine kabellose Verbindung über das WLAN-ac- und Bluetooth-4.2-Modul (max. 867 MBit/s) möglich. Bleibt noch das SupremeFX-Audio-Feature übrig, das auch beim kleinen Strix-Mainboard nicht fehlen darf.

Bei der Leistungsaufnahme liegen beide Platinen dicht beieinander. Überraschenderweise konnte das Strix Z370-I Gaming bei der CPU-Übertaktung etwas besser überzeugen und erlaubte einen stabilen Betrieb mit 5 GHz. Die UEFI-Oberfläche ist in beiden Fällen natürlich identisch und konnte mit Maus und/oder Tastatur komfortabel bedient werden. Aber auch die RGB-LED-Beleuchtung wurde auf beiden Brettern dezent berücksichtigt und lässt sich bei Bedarf erweitern.

Der größte Knackpunkt beim Mini-ITX-Modell ist der verlangte Preis. Mit etwas über 180 Euro wird das ASUS ROG Strix Z370-I Gaming angeboten, der um etwa 20 bis 30 Euro zu hoch ausfällt. Das ASUS ROG Strix Z370-F Gaming hingegen wird ab 164 Euro angeboten und steht vom Preis her besser da. Technisch jedoch gibt es an beiden Mainboards nichts auszusetzen.

Positive Eigenschaften des ASUS ROG Strix Z370-F Gaming:

Negative Eigenschaften des ASUS ROG Strix Z370-F Gaming:

 

Positive Eigenschaften des ASUS ROG Strix Z370-I Gaming:

Negative Eigenschaften des ASUS ROG Strix Z370-I Gaming:

Wird der Preis einmal ausgeblendet, sind das ASUS ROG Strix Z370-F Gaming und das ASUS ROG Strix Z370-I Gaming sehr gute Mainboards für Intels Coffee-Lake-S-Prozessoren.

 

Persönliche Meinung

Zusammen mit dem ASUS ROG Strix Z370-E Gaming haben wir nun drei Strix-Platinen für Coffee Lake-S auf den Prüfstand gestellt. Dabei sind alle drei Mainboards technisch als gut einstufen, wenn da nicht der hohe Preis wäre. Nach unten hin bietet die Konkurrenz ebenfalls interessante Mainboards an, die in etwa dieselbe Ausstattung zu bieten haben. (Marcel Niederste-Berg)