Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming im Test

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Artikel Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming 004 logoSeit mehreren Jahren der Stagnation sieht sich Intel aufgrund der wieder erstarkten AMD-Konkurrenz dazu gedrängt, die Kern- und Threadanzahl im Mainstream-Segment anzuheben. Mit der Coffee-Lake-S-Plattform wächst die maximale Kern- und Threadanzahl um 50 %. Zum Ärgernis vieler Interessenten wird dazu allerdings ein neues Mainboard mit Intels 300-Chipsatzserie notwendig. Bevor allerdings mit dem Z390-PCH in der zweiten Jahreshälfte 2018 der wahre Z270-Nachfolger erscheint, setzt Intel den Z370-Chipsatz ein, der jedoch keine neuen Features im Gepäck hat. Unser erstes Z370-Mainboard im Test ist das Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming.

Im Vorfeld wurden bereits viele neue Z370-Mainboards publik, darunter auch Gigabytes Z370 AORUS Ultra Gaming. Wie es die Modellbezeichnung "Ultra Gaming" zwar andeuten könnte, handelt es sich nicht um das Flaggschiff, sondern eher um ein Einstiegsmodell der AORUS-Serie. Dementsprechend wurden auch die Ausstattungsmerkmale ausgerichtet, denn all zu viel Schnickschnack und sonstige Extras hat der Anwender beim Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming nicht zu erwarten.

Nichtsdestotrotz hat Gigabyte dem Z370 AORUS Ultra Gaming eine solide Ausstattung verpasst. Vier DDR4-DIMM-Speicherbänke, jeweils drei mechanische PCIe-3.0-x16- und PCIe-3.0-x1-Steckplätze und dazu sechsmal SATA 6GBit/s sowie zwei schnelle M.2-Slots bilden eine gute Basis. Des Weiteren werden mit siebenmal USB 3.1 Gen1, sechsmal USB 2.0 und zweimal USB 3.1 Gen2 einige USB-Schnittstellen bereitgestellt. Auch hat Gigabyte natürlich an einen Netzwerkanschluss und an einen Onboard-Sound-Bereich gedacht. Schauen wir uns daher das Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming einmal genauer an.

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Für das Z370 AORUS Ultra Gaming nimmt Gigabyte das ATX-Mainboardformat in Anspruch und wählt als Grundfarbe Schwarz. Links mittig wurde das AORUS-Logo aufgedruckt, das auch auf dem PCH-Kühler zu sehen ist. Die drei Passivkühler wurden vom Hersteller verschraubt, was auch für das I/O-Panel-Cover aus Kunststoff gilt. Zwei der mechanischen PCIe-3.0-x16-Slots sowie die vier DDR4-DIMM-Bänke wurden mit Metall verstärkt.

Die Spezifikationen

Das Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming wurde mit folgenden technischen Eigenschaften versehen:

Die Daten des Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming in der Übersicht
Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
Gigabyte
Z370 AORUS Ultra Gaming
CPU-Sockel LGA1151 (nur für Coffee Lake-S, Skylake-S und Kaby Lake-S sind nicht kompatibel)             
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
Phasen/Spulen 8 Stück (7x für CPU, 1x für RAM)
Preis ab 168 Euro
Webseite http://www.gigabyte.com
Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z370 Express Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR4 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 64 GB (mit 16-GB-UDIMMs)
SLI / CrossFire SLI (2-Way), CrossFireX (3-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

2x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x16/x8) über CPU
1x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x4) über Intel Z370
3x PCIe 2.0 x1 über Intel Z370 (shared)

PCI -
SATA(e)-, SAS- und 
M.2/U.2-Schnittstellen

6x SATA 6 GBit/s über Intel Z370
2x M.2 mit PCIe 3.0 x4 über Intel Z370 (M-Key, 32 GBit/s, 1x shared)

USB

2x USB 3.1 Gen2 (2x am I/O-Panel) über ASMedia ASM3142
7x USB 3.1 Gen1 (4x am I/O-Panel, 3x über Header) über Intel Z370
6x USB 2.0 (2x am I/O-Panel, 4x über Header) über Intel Z370

Grafikschnittstellen 1x DVI-D
1x HDMI 1.4
WLAN / Bluetooth -
Thunderbolt -
LAN

1x Intel I219-V Gigabit-LAN

Audio-Codec
und Anschlüsse
6-Channel Realtek ALC1220
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
FAN-Header 1x 4-Pin CPU-FAN-Header (regelbar)
1x 4-Pin CPU-OPT/W-Pump-Header
4x 4-Pin Chassis-FAN-Header (regelbar, 1x WaKü-Header)
LED-Beleuchtung RGB-LEDs
2x RGB-Header

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Das mitgelieferte Zubehör

Folgendes befand sich neben dem Mainboard im Karton:

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Das mitgelieferte Zubehör fällt sehr übersichtlich aus. Natürlich sind I/O-Blende, das Mainboard-Handbuch und der Support-Datenträger mit dabei. Auf der anderen Seite legt Gigabyte auch noch vier SATA-Kabel, den G-Connector sowie einen AORUS-Sticker mit bei. Zwar würde eine 2-Way-SLI-HB-Brücke gut hinzupassen, allerdings sehen wir dies bei einem Einstiegsprodukt als weniger kritisch an.


Als Basis für die Coffee-Lake-S-Prozessoren verwendet Intel den Z370-Chipsatz, der jedoch von der technischen Seite nicht neu ist. Es handelt sich mehr oder weniger um einen umgelabelten Z270-Chipsatz, sodass weiterhin insgesamt 24 Gen3-Lanes bereitgestellt werden. Per DMI 3.0 (PCIe 3.0 x4) erfolgt die Verbindung zwischen der achten Core-Generation und dem Z370-Chipsatz.

Die Coffee-Lake-S-Prozessoren bieten unverändert limitierte 16 Gen3-Lanes an, die vorzugsweise auf mindestens zwei mechanische PCIe-3.0-x16-Steckplätze verteilt werden.

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Der verwendete Coffee-Lake-S-Prozessor wird auf dem Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming mit sieben Spulen angetrieben. Die Spulen selbst werden von Onsemi-MOSFETs angefeuert, von denen Gigabyte insgesamt 22 Stück verlötet. Intersils ISL95866-PWM-Controller ist dagegen für die Steuerung der sieben Spulen verantwortlich. Dabei wird ein 8-Poliger Stromanschluss für den Input eingesetzt.

Sollte der Hinweis der technischen Tabelle noch nicht aufgefallen sein: Verbaut ist der Sockel LGA1151, welcher jedoch nicht kompatibel mit älteren Prozessoren der Skylake-S- und Kaby-Lake-S-Reihe ist. Und auch andersherum besteht keine Kompatibilität. Demnach kann Coffee Lake-S gegenwärtig ausschließlich in Verbindung mit dem Z370-Chipsatz genutzt werden. Wie sich herausgestellt hat, wurde das Sockel-Pinout für die Coffee-Lake-S-Prozessoren verändert.

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Beim maximalen Arbeitsspeicherausbau bis 64 GB ändert sich hingegen nichts. Unterstützt werden ausschließlich UDIMMs. Sollten ECC-UDIMMs installiert werden, arbeiten diese ohne ECC-Funktionalität. Zur maximalen, effektiven RAM-Taktfrequenz verliert Gigabyte keine Worte, allerdings ist dank der XMP-Unterstützung davon auszugehen, dass ein weitaus höherer Takt möglich sein wird, als dies von Intel vorgesehen ist.

Unterhalb der DIMM-Bänke verbaut Gigabyte außerdem einen USB-3.1-Gen1-Header und dazu auch einen Typ-C-Header. Letzterer arbeitet jedoch nur mit der USB-3.1-Gen1-Spezifikation.

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Gigabyte hat sich beim Z370 AORUS Ultra Gaming für jeweils drei (mechanische) PCIe-3.0-x16- und PCIe-3.0-x1-Steckplätze entschieden. Dabei nehmen die metallverstärkten Steckplätze ihre Arbeit über den Prozessor der achten Core-Generation auf. Die Anbindung erfolgt mit x16/x0 oder x8/x8. Der Rest agiert über den Z370-Chipsatz, wobei sich der mechanische PCIe-3.0-x16-Slot die Anbindung mit den beiden unteren PCIe-3.0-x1-Anschlüssen. Sind Letztere nicht belegt, arbeitet der große Steckplatz mit vier Gen3-Lanes, andernfalls nur im x1-Modus.

Die folgende Tabelle macht das Ganze noch übersichtlicher:

PCIe-Slots und deren Lane-Anbindung
Mechanischelektrische
Anbindung (über)
Single-GPU2-Way-SLI/
CrossFireX
3-Way-
CrossFireX
PCIe 3.0 x1 x1 (Z370) - - -
PCIe 3.0 x16 x16/x8 (CPU) x16 x8 x8
PCIe 3.0 x1 x1 (Z370) - - -
Kein Slot
- - - -
PCIe 3.0 x16 x8 (CPU) - x8 x8
PCIe 3.0 x1 x1 (Z370) - - -
PCIe 3.0 x16 x4/x1 (Z370) - - x4

In den freien Stellen wurden insgesamt zwei M.2-Schnittstellen (M-Key) untergebracht. Angebunden mit jeweils vier Gen3-Lanes über den Intel-PCH bringen sie es in der Theorie auf maximal 32 GBit/s. Im oberen Anschluss kann ein Modul mit einer Länge von 4,2 cm bis 11 cm und im unteren Anschluss von 4,2 cm bis 8 cm eingesetzt werden. Beim oberen M.2-Anschluss gibt es kein Sharing, allerdings beim Unteren. Dort allerdings nur, wenn das installierte Modul im SATA-Modus arbeitet. Sollte dies der Fall sein, ist der erste SATA-Port (SATA3_0) unbrauchbar.

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Doch Gigabyte hat sich auch an den sechs nativen SATA-6GBit/s-Ports bedient und vier Stück davon um 90 Grad angewinkelt. Die beiden restlichen Ports befinden sich weiter links in vertikaler Ausrichtung. Rechts sehen wir noch einen Thunderbolt-Header für den Anschluss einer optionalen Thunderbolt-Erweiterungskarte.


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Die I/O-Panel-Anschlüsse:

Das I/O-Panel des Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming besteht nicht nur aus viermal USB 3.1 Gen1 und jeweils zweimal USB 3.1 Gen2 und USB 2.0, sondern außerdem aus einer PS/2-Schnittstelle, einem DVI-D- und HDMI-1.4-Grafikausgang sowie den üblichen Audioanschlüssen. Die gelben USB-Schnittstellen signalisieren die USB-DAC-Bereitschaft, ein Feature, das Gigabyte auf ziemlich allen Gaming-Platinen zur Verfügung stellt.

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Fangen wir links an. Der kleine Chip ist Intels I219-V-Netzwerkcontroller, der bis auf 1 GBit/s kommt, der große Kandidat weiter rechts ist der IT8686E von ITE-Tech und fungiert als SuperI/O-Controller. Seine Aufgabe ist es, die Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeit zu protokollieren und diese Daten weiterzuleiten.

Unter dem EMI-Shield verbirgt sich Realteks ALC1220-Audio-Codec. Zusammen mit fünf Audio- und vier WIMA-Kondensatoren hat Gigabyte eine solide Audio-Lösung integriert.

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NXPs PTN3360DBS ist ein DVI-HDMI-Level-Shifter und ist für die korrekte Kommunikation zwischen HDMI-Grafikausgang und der integrierten Grafikeinheit zuständig. ASMedias ASM3142 hingegen ermöglicht die USB-3.1-Gen2-Unterstützung auf dem Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming und kann maximal zwei Ports steuern. Angebunden mit zwei Gen3-Lanes kommt er somit auf maximal 16 GBit/s.

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Das Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming wirkt aufgrund der übersichtlichen Ausstattungsmerkmale aufgeräumt. Manchem wird vielleicht die vertikale Anordnung der beiden SATA-Ports unten am PCB sauer aufstoßen, doch liegen die beiden Anschlüsse weit von der ersten und womöglichen einzigen Grafikkarte entfernt, sodass diese Position weniger ein Problem darstellt.


BIOS

Wir haben das Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming mit der BIOS-Version F5 getestet. Im Vergleich zur First-Release-Version hat Gigabyte das Initialisierungs-Problem mit NVIDIA-Pascal-Grafikkarten behoben, das vereinzelt vorkommen konnte.

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Bei der UEFI-Oberfläche ergeben sich bei der Z370-Serie keinerlei Veränderungen. Demnach wird nun erneut zwischen dem Easy- und dem Advanced-Mode unterschieden. Links oben in der Ecke werden grundlegende Informationen wie das Mainboard-Modell inklusive BIOS-Version, die installierte CPU, deren derzeitige Taktfrequenz sowie die Arbeitsspeicher-Kapazität angezeigt. Mit der CPU- und System-Temperatur und der CPU-Spannung bekommt der Nutzer einen ersten Einblick auf aktuelle Werte und kann somit beispielsweise feststellen, ob die Kühlung richtig montiert wurde.

Mittels "EZ OC" kann sich der Nutzer für einen Betriebsmodus entscheiden. Neben dem normalen Modus hält sich auch ein Eco- und Performance-Modus bereit. Auch werden Infos zur derzeitigen DIMM-Belegung inklusive Takt zu den SATA-Geräten aufgelistet. Wer möchte, kann auch gleich die Boot-Prioritäten per Drag & Drop festlegen beziehungsweise verändern. Ein Shortcut zur (De-)Aktivierung von Intels Rapid-Storage-Technology wurde ebenfalls implementiert, was auch für die Übersicht der angeschlossenen Lüfter und den dazugehörigen Drehzahlen gilt. Mit der Smart-FAN-Funktion können hingegen manuelle Lüfterkurven angelegt werden.

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Von den Reitern und den Funktionen her hat Gigabyte den Advanced-Modus 1:1 von den älteren Modellen übernommen, jedoch auf den neuen Farbanstrich gesetzt. Beim ersten Menüpunkt bekommt der Anwender Zugriff auf die Overclocking-Funktionen, welche im "M.I.T."-Reiter hinterlegt sind. Auf dieser Seite sind noch sechs weitere Unterpunkte vorhanden, hinter denen sich die zahlreichen Overclocking-Features verbergen. Unter "System" werden lediglich einzelne Infos wie das Mainboard-Modell, die aktuell vorliegende BIOS-Version, die Uhrzeit und das Datum angezeigt. Von dort aus lässt sich ebenfalls die Sprache ändern. Im UEFI sind weiterhin zahlreiche Einstellungen zu finden, die den Startvorgang betreffen, die unter einem eigenen Menüpunkt aufgelistet werden. Alle auf dem Mainboard vorhandenen Onboard-Komponenten können unter "Peripherals" individuell konfiguriert werden. Chipsatz-relevante Einstellungen sind dagegen in dem separaten Chipset-Menüpunkt anzutreffen. Ferner können im nächsten Punkt "Power" die entsprechenden Einstellungen gesetzt werden. Last but not least ist der "Save & Exit"-Reiter vorhanden, der selbsterklärend ist.

Es war problemlos möglich, auf angenehme Art und Weise per Maus und Tastatur durch die Menüs zu navigieren. Die Maus-Empfindlichkeit lässt sich zudem verändern. Alle von uns gewählten Einstellungen wurden problemlos in die Tat umgesetzt.

 

Overclocking

Die sieben CPU-Spulen mögen für den Sechskerner gering wirken, doch der Vorteil liegt darin, dass alle sieben Spulen direkt an den PWM-Controller angebunden sind. Durch den Z370-PCH ist der Weg für die Übertaktung frei.

Gigabyte erlaubt beim Z370 AORUS Ultra Gaming eine Veränderung des BCLK von 80 MHz bis 500 MHz. Die Intervalle betragen auch hier sehr feine 0,01 MHz. In Sachen CPU-Spannung hat der Anwender jede Menge Optionen. So stehen ihm die Modi Override und Offset zur Verfügung. Im Override-Modus lässt sich die Spannung von 0,600 Volt bis 1,800 Volt fixieren. Im Offset-Modus fällt der Spielraum mit -0,300 Volt bis 0,600 Volt in beide Richtungen ebenfalls sehr ansprechend aus. Verglichen mit den Z270-Mainboards hat Gigabyte nun den Korridor für die CPU-SA- und CPU-IO bis auf 1,5 Volt ausgeweitet. Der Rest wurde nahezu 1:1 übernommen.

Die Overclocking-Funktionen des Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming in der Übersicht
Base Clock Rate 80,00 MHz bis 500,00 MHz in 0,01-MHz-Schritten
CPU-Spannung 0,500 V bis 1,800 V in 0,005-V-Schritten (Override-Modus)
-0,300 V bis +0,400 V in 0,005-V-Schritten (Offset-Modus)
DRAM-Spannung 1,000 V bis 2,000 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-SA-Spannung 0,800 V bis 1,500 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-IO-Spannung 0,800 V bis 1,500 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-PLL-Spannung +15 mV bis +945 mV in 15-mV-Schritten
PCH-Core-Spannung 0,800 V bis 1,300 V in 0,020-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCIe-Takt - nicht möglich -
Weitere Spannungen BCLK Adaptive, VAXG, VCC Substained, VCC PLL OC, RING PLL, GT PLL, SA PLL, MC PLL, DRAM Training Voltage, DDRVPP, DRAM Termination Voltage
Speicher-Optionen
Taktraten CPU-abhängig
Command Rate einstellbar
Timings 62 Parameter
XMP wird unterstützt
Weitere Funktionen
Weitere Besonderheiten

UEFI-BIOS
Settings speicherbar in Profilen
Energiesparoptionen: Standard-Stromspar-Modi wie C1E, CSTATE (C6/C7), EIST
Turbo-Modus (All Cores, By number of active cores),
erweiterte Lüfterregelung für CPU-Fan und vier optionale Fans, Short Duration Power Limit,
Long Duration Maintained, Long Duration Power Limit, Primary Plane Current Limit

Der Core i7-8700K besitzt bereits von Haus aus einen sehr hohen Takt. Zwar liegt der Grundtakt bei 3,7 GHz, doch werden alle Kerne unter Volllast versetzt, arbeiten die sechs Rechenwerke mit 4,3 GHz keineswegs langsam. Wird nur ein Kern belastet (Single-Core-Performance), geht es gar auf 4,7 GHz hinauf.

Durch den hohen Werkstakt fällt der Spielraum beim Overclocking in der Regel nicht all zu hoch aus, wenn wir vom Einsatz einer Stickstoffkühlung einmal absehen. Uns gelang es, den Core i7-8700K auf stabile 5 GHz zu bringen, auch wenn wir die Spannung auf 1,350 Volt setzen und die höchste CPU-LLC-Stufe "Turbo" im BIOS verwenden mussten. Dadurch ergeben sich die 1,380 Volt laut CPU-Z.

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Weiterhin schauen wir uns bei der Coffee-Lake-S-Plattform das RAM-Overclocking-Verhalten an. Zu diesem Zweck verwenden wir zwei DIMMs mit jeweils 4 GB an Speicherkapazität des Typs "G.Skill RipJaws4 DDR4-3000". Im ersten Test kontrollieren wir die Funktionalität des XMP und im zweiten ohne Verwendung des XMP-Features.

Mit dem Extreme-Memory-Profil arbeitete die Gigabyte-Platine absolut problemlos, beziehungsweise ein Speichertakt von effektiv 3.000 MHz jucken den Core i7-8700K in keinster Weise. Auch manuell konnten wir das Mainboard dazu überreden, mit einem effektiven Takt von 3.000 MHz zu arbeiten. In beiden Fällen musste eine VDIMM von 1,35 Volt anliegen.

Gigabyte EasyTune-Utility

Weiterhin geben die Taiwaner ihr Overclocking-Tool "EasyTune" mit auf den Weg, mit diesem bekommt der Anwender die Möglichkeit, das System direkt unter Windows zu übertakten:

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Soll eine erweiterte Übertaktung des Prozessors automatisch vorgenommen werden, steht der OC-Modus zur Verfügung. Alternativ lassen sich auch die Modi "ECO" und "AutoTuning" aktivieren. Wer es genauer festlegen möchte, findet hierfür alle wichtigen Funktionen auf der "Advanced CPU OC"-Seite. Dort können der Grundtakt, die CPU-Multiplikatoren sowie die Spannungen individuell angepasst werden.

Auf der nächsten Seite steht das RAM-Overclocking auf dem Programm, wo auch alle Timing-Modi einzeln konfiguriert werden können. Schließlich lässt sich mit "Advanced Power" die Stromversorgung an sich beeinflussen, worunter die Phasen und die Hauptspannungen gemeint sind. Generell können die gewählten Einstellungen, sofern gewünscht, nach einem Systemneustart wieder automatisch geladen werden.


Mit diesem Testsystem haben wir das Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming getestet:

Hardware:

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 2.666 MHz und 16-16-16-35 2T - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming mussten wir die erweiterte Übertaktung deaktivieren, damit wir einen fairen Vergleich vornehmen konnten.

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark 2013, SuperPi 8M, Cinebench R15 und Sisoft Sandra 2017 Memory Benchmark:

3DMark 2013

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R15 CPU

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

SiSoft Sandra 2014

Memory Benchmark

Bandbreite in GB/s
Mehr ist besser

SuperPi 8M

Memory Benchmark

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Beim 3DMark-Benchmark sowie bei SuperPi war MSIs Z370 Godlike Gaming einen Tick schneller, spürbar ist der Unterschied allerdings nicht. Im Großen und Ganzen liefern beide Platinen dieselbe (spürbare) Performance.

Auch weiterhin werden wir die Bootzeit protokollieren. Wir messen die Zeit in Sekunden, wie lange das Mainboard benötigt, um alle Komponenten zu initialisieren und mit dem Windows-Bootvorgang beginnt.

Bootzeit

Vom Einschalten bis zum Windows-Bootvorgang

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Absolut positiv überrascht waren wir von der extrem schnellen Boot-Geschwindigkeit des Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming. Mit gerade einmal 9,23 Sekunden brauchte es weniger als zehn Sekunden, bis die Initialisierung erledigt war. Aufgrund der weithaus umfangreicheren Ausstattung hatte MSIs Z370-Flaggschiff keine Chance, lag aber mit 13,44 Sekunden auch in einem sehr guten Rahmen.


Neben der wichtigen Performance ist auch der Stromverbrauch des heimischen PCs kein unwichtiges Kriterium. Was man häufig unterschätzt, ist die Tatsache, dass selbst die verschiedenen Mainboard-Modelle der zahlreichen Hersteller unterschiedlich viel Strom aus der Steckdose ziehen. Ein Grund dafür sind die verschieden eingesetzten BIOS-Versionen, die teilweise die referenzierten Stromsparmechanismen schlecht oder gar falsch umsetzen oder dass Onboardkomponenten sich eigentlich deaktivieren sollten, wenn diese entweder durch dedizierte Hardware ersetzt wurden oder einfach nicht verwendet werden. Darüber hinaus kann aber manchmal auch die Stromversorgung verantwortlich gemacht werden, wenn unter Default Settings mehr Energie zur Verfügung gestellt wird, als eigentlich benötigt wird. Genau deswegen spielt die Effizienz eine wichtige Rolle. Wenn die Effizienz der Stromversorgung nun also schlecht ausfällt, wird mehr Strom verbraucht. Zu unterschätzen ist hierbei aber auch die Software nicht, sodass sie ebenfalls gut abgestimmt sein muss, damit eine zufriedenstellende Effizienz gegeben ist.

Das Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming hat nur wenige Zusatz-Controller erhalten. Ein LAN-Controller und ein Audio-Codec tragen ihren Teil zum Stromverbrauch bei.

Gemessen haben wir im Windows-Idle-Betrieb ohne Last, mit Cinebench 15 unter 2D-Volllast und mit Prime95 (Torture-spanTest, Vollauslastung). Die jeweiligen Leistungs-Werte entsprechen dem System-Gesamtverbrauch.

Test 1: Mit aktivierten Onboardkomponenten:

Für den ersten Test sind die Default Settings aktiv, sodass der Großteil der Onboardkomponenten bereits aktiviert ist. Die Grafikausgabe erfolgt über die Radeon R9 380. Wie bereits weiter oben geschrieben, sind alle Stromspar-Features eingeschaltet, was mit den Werten einer manuellen Konfiguration anscheinend gut umgesetzt wurde.

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Der Unterschied bei der Ausstattung macht sich dann natürlich bei der Leistungsaufnahme bemerkbar. Mit 43,3 Watt im Idle legt das Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming einen guten Start hin. Zusammen mit dem MSI Z370 Godlike Gaming zeigte unser Verbrauchsmessgerät 51,2 Watt an.

Leistungsaufnahme

Cinebench R11.5 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Unter Cinebench steigt die Leistungsaufnahme ordentlich nach oben. Dabei wirken die 147,1 Watt mit dem Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming noch fast human, mit MSIs Z370 Godlike Gaming haben wir 185,3 Watt gemessen. Ein Unterschied von fast 26 %.

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Mit Prime95 haben wir etwas geringere Verbrauchswerte erhalten. 136,3 Watt waren es beim Gigabyte-Mainboard und 173,7 Watt beim MSI Z370 Godlike Gaming.

Spannungen (Prime95)

1.140 (Auslesefehler) XX


Spannungen in Volt
Weniger ist besser

In Verbindung mit dem Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming haben wir 1,140 Volt angezeigt bekommen, wobei es sich allerdings um einen Auslesefehler handelt. MSIs Z370-Flaggschiff spuckte stattdessen mit 1,286 Volt einen realistischen Wert aus.

 

 

Da die meisten Anwender nicht alle Onboard-Chips benötigen, haben wir einen Test mit nur einem aktivierten Onboard-LAN und dem Onboard-Sound durchgeführt. Sofern möglich sind hier vorhandene Zusatzchips deaktiviert. Die Spannungen werden weiterhin vom Board automatisch festgelegt, aber alle energiesparenden Features werden zusätzlich manuell aktiviert. Die Radeon R9 380 ist weiterhin die primäre Grafikkarte.

Test 2: Mit deaktivierten Onboardkomponenten (1x LAN + Sound an):

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme

Cinebench R11.5 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Spannungen (Prime95)

1.140 (Auslesefehler) XX


Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Im BIOS konnten wir aufgrund der übersichtlichen Ausstattung nichts deaktivieren, sodass sich auch am Stromverbrauch nichts ändert.

Generell kann das Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming bei der Leistungsaufnahme gut punkten. Im Leerlauf wird die 50-Watt-Marke weit unterschritten und auch unter Last werden für einen Sechskerner inklusive SMT mit sehr hohem Takt annehmbare Werte erreicht.


USB-3.1-Gen2-Performance

Das Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming stellt zwei USB-3.1-Gen2-Schnittstellen bereit. Beide befinden sich am I/O-Panel und arbeiten über den ASMedia ASM3142. Dabei gibt es je eine Typ-A- und Typ-C-Ausführung.

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Auch wenn etwas Schluckauf dabei war, zeichnet sich insgesamt eine gute Leistung ab. Die Leserate kletterte bis auf 939 MB/s, im Schreiben gar auf 1.034 MB/s. Das kann sich sehen lassen.

 

USB-3.1-Gen1-Performance

An USB-3.1-Gen1-Buchsen bietet das Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming insgesamt sieben Stück an. Am I/O-Panel kann auf vier Stück direkt zugegriffen werden, die restlichen drei Stück können über den internen Typ-A- und Typ-C-Header realisiert werden. Alle wurden direkt an den Z370-PCH angebunden. Für den USB-3.1-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.1-Gen2-Lösung verwendet.

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Bei der USB-3.1-Gen1-Performance gibt es auch wenig zu beanstanden. Der Z370-Chipsatz presste lesend 440 MB/s und schreibend 463 MB/s aus der Schnittstelle.

 

SATA-6G-Performance

Das Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming stellt sechs SATA-6GBit/s-Buchsen bereit. Alle sechs SATA-Konnektoren arbeiten nativ mit dem Z370-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

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Zweigeteilt geht es im SATA-Bereich zu. Zwar ist die Leistung mit 556 MB/s im Lesen keineswegs langsam, bei der Schreibleistung wird jedoch nicht ganz das Maximum erreicht (um die 521 MB/s). Dennoch wurden sehr schnelle 514 MB/s erreicht.

 

M.2-Performance

Auf dem Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming halten sich zwei M.2-Schnittstellen bereit, welche an den Intel-Chipsatz mit jeweils vier Gen3-Lanes angebunden sind (32 GBit/s). Für den M.2-Test verwenden wir die Samsung SSD SM961 mit 256-GB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Samsung mit 3.100 MB/s lesend und 1.400 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe in der Version 1.2 und bedient sich an vier Gen3-Lanes vom Chipsatz.

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Anders als bei der AMD-Ryzen-Threadripper-Plattform, gab es bei der Coffee-Lake-S-Plattform mit dem ATTO-Disk-Benchmark keine Schwierigkeiten, die maximale M.2-Performance zu ermitteln. Die Leserate erreichte einen sehr hohen Wert von 3.355 MB/s und auch im Schreiben wurde hohe 1.524 MB/s ermittelt.


Was eine wieder erstarkte Konkurrenz auslösen kann, zeigt sich sehr schön bei der Kern- und Threaderhöhung bei Intels Coffee-Lake-S-Prozessoren. Aufgrund des veränderten LGA1151-Sockels werden dafür allerdings neue Platinen mit dem Z370-Chipsatz fällig. Einer der großen Hersteller ist natürlich auch Gigabyte, der wieder eine große Anzahl an Z370-Mainboards kreiert hat. Für einen günstigen Kurs böte sich das Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming an, das unser erstes Coffee-Lake-S-Mainboard ist und sich keine Ausrutscher erlaubt hat.

Aufgrund der übersichtlichen, aber in den meisten Fällen ausreichenden Ausstattung dürfte der veranschlagte Preis nicht all zu hoch ausfallen. Der Besitzer bekommt es neben dem CPU-Sockel und den vier DDR4-DIMM-Speicherbänken für bis zu 64 GB RAM mit jeweils drei (mechanischen) PCIe-3.0-x16- und PCIe-3.0-x1-Schnittstellen zu tun. Das Board kann zudem zwei NVIDIA- oder drei AMD-Grafikkarten aufnehmen. Mit zwei M.2-Schnittstellen (32 GBit/s) und insgesamt sechs SATA-6GBit/s-Ports können einige SSDs und/oder andere Storage-Geräte angeklemmt werden. Solange die M.2-Schnittstellen im PCIe-Modus arbeiten, treten keinerlei Restriktionen in Kraft.

Für den Coffee-Lake-S-Prozessor wurden sieben Spulen vorgesehen, welche in unserem Overclocking-Test eine gute Figur gemacht haben und den Core i7-8700K mit 5 GHz stabil betreiben konnten. Auf sonstigen Onboard-Komfort, wie einen Power- und Reset-Button muss der Käufer allerdings gänzlich verzichten.

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Des Weiteren bieten sich zweimal USB 3.1 Gen2 (jeweils einmal Typ-A und Typ-C), siebenmal USB 3.1 Gen1 und sechsmal USB 2.0 an. Der USB-Typ-C-Header erweckt den Eindruck, dass auch eine USB-3.1-Gen2-Schnittstelle für neuere Gehäuse bereitgestellt wird, allerdings arbeitet der Header mit den USB-3.1-Gen1-Spezifikationen mit dem Z370-Chipsatz zusammen. Für die Ansteuerung der integrierten Grafikeinheit befinden sich ein DVI-D- und HDMI-1.4-Grafikausgang am I/O-Panel. Über den Intel I219-V erfolgt hingegen die Netzwerkanbindung. Und auch mit dem Realtek ALC1220 wird der aktuellste Audio-Codec aus dem Hause Realtek verbaut. Fünf Audio- und vier WIMA-Kondensatoren sollen den Klang positiv beeinflussen.

Punkten konnte das Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming in Sachen Energieeffizienz mit einem Idle Wert von weit unter 50 Watt. Und auch unter Last zeigte sich kein starker Stromhunger, wenn wir nicht außer Acht lassen, dass ein hochgezüchteter Sechskern-Prozessor sein Unwesen treibt. Wer zudem nicht lange warten möchte, bis das System gestartet ist, kommt mit dem Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming ebenfalls voll auf seine Kosten. Weniger als zehn Sekunden waren nötig, um die Initialisierung abzuschließen. Und auch für LED-Fans wurden einige RGB-LEDs verbaut, die in unterschiedlichen Effekten leuchten können.

Bleibt dann nur noch die Preisfrage, die wir aktuell noch nicht beantworten können. Das Vorgängermodell wird derzeit ab etwa 140 Euro gehandelt. Sollte sich der Preis des neuen Modells in diese Region eingependelt haben, könnte Gigabyte einige Mainboards absetzen.

Positive Eigenschaften des Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming:

Negative Eigenschaften des Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming:

Mit dem Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming erhält der Käufer eine ausgewogene Z370-Platine für die achte Core-Generation zu einem vermutlich annehmbaren Preis. Uns hat die Platine bis auf den Punkt mit dem Typ-C-Header überzeugt und erhält von uns den Excellent-Hardware-Award!

Alternativen? ...wird es einige geben, die jedoch erst einmal getestet werden wollen.

Persönliche Meinung

Beim ersten Z370-Mainboard gab es keinerlei Probleme, was natürlich zu begrüßen ist. Von der Ausstattung her sagt mir persönlich das Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming definitiv zu, auch wenn ich (wie bereits bekannt) auf die LED-Beleuchtung gänzlich verzichten kann.

Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass Gigabyte mit dem Z370 AORUS Ultra Gaming viele Käufer finden und glücklich machen wird. (Marcel Niederste-Berg)

Preise und Verfügbarkeit
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