ASUS Prime B350-Plus im Test - Viel Ausstattung für wenig Geld

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Artikel ASUS Prime B350 Plus 004 logoGerade die Mainboards mit dem B350-Chipsatz sind seit dem Release von AMDs Ryzen-Plattform sehr beliebt. Dies liegt neben den annehmbaren CPU-Preisen selbst an dem guten Kompromiss des B350-Chipsatzes. Neben einer moderaten Bereitstellung von aktuellen Schnittstellen ist mit dem B350-FCH auch das Übertakten von CPU und Arbeitsspeicher ein Thema. In diesem Artikel werden wir das kostengünstige ASUS Prime B350-Plus genauer unter die Lupe nehmen.

Für einen Preis von weniger als 100 Euro bietet ASUS das Prime B350-Plus an, dessen Ausstattung für viele Umrüstwilligen bereits genügt, um mit einem der neuen Ryzen-Prozessoren für den Sockel AM4 ein aktuelles, preisgünstiges und zudem leistungsfähiges System auf die Beine zu stellen. Auf dem Prime B350-Plus wurden von ASUS nicht nur vier DDR4-DIMM-Slots, sondern auch jeweils zwei mechanische PCIe-3.0-x16-, PCIe-2.0-x1- und PCI-Steckplätze verbaut.

Sechsmal SATA 6GBit/s und einmal M.2 halten sich hingegen für Storage-Geräte bereit. Für den USB-Bereich wurden von ASUS in der Summe jeweils sechs USB-3.1-Gen1- und USB-2.0-Schnittstellen sowie zwei schnellere USB-3.1-Anschlüsse der zweiten Generation berücksichtigt. Hinzukommt einmal Gigabit-Ethernet sowie ein Audio-Codec von Realtek.

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ASUS verwendet ein schwarzes PCB, das jedoch einige Akzente in kräftigem Rot erhalten hat. Diese setzen sich auch auf den Passivkühlern fort. Um das ASUS Prime B350-Plus verbauen zu können, muss das Gehäuse ATX-Mainboards aufnehmen können. Auch wenn sich ASUS in diesem Fall auf das minimal schmalere ATX-Format entschieden hat.

Die Spezifikationen

Das ASUS Prime B350-Plus wurde mit folgenden technischen Eigenschaften versehen:

Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
ASUS
Prime B350-Plus
CPU-Sockel PGA AM4 (für Ryzen 3, Ryzen 5, Ryzen 7 und "Raven Ridge" (APU))
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
CPU-Phasen/Spulen 6 Stück
Preis ab 91 Euro
Webseite https://www.asus.com
Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz AMD B350 Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR4 (Dual-Channel, optional ECC Unbuffered)
Speicherausbau max. 64 GB (mit 16-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire CrossFireX (2-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

1x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x16) über CPU
1x PCIe 2.0 x16 (elektrisch mit x4) über AMD B350 (shared)
2x PCIe 2.0 x1 über AMD B350

PCI 2x PCI über ASMedia ASM1083
SATA(e)-, SAS- und
M.2/U.2-Schnittstellen

6x SATA 6 GBit/s (2x über CPU, 4x über AMD B350)
1x M.2 mit PCIe 3.0 x2/x4 über CPU (M-Key, 16/32 GBit/s, shared)

USB

2x USB 3.1 Gen2 (2x extern, Typ-A) über AMD B350
6x USB 3.1 Gen1 (4x extern, 2x intern) über CPU/AMD B350
6x USB 2.0 (2x extern, 4x intern) über AMD B350

Grafikschnittstellen 1x HDMI 1.4b (nur mit APU nutzbar)
1x DVI-D (nur mit APU nutzbar)
1x VGA (nur mit APU nutzbar)
WLAN / Bluetooth -
Thunderbolt -
LAN

1x Realtek RTL8111H Gigabit-LAN

Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel Realtek ALC887 Audio Codec
3x 3,5 mm Audio-Jacks
FAN-Header 1x 4-Pin CPU-FAN-Header (regelbar)
2x 4-Pin Chassis-FAN-Header (regelbar)
LED-Beleuchtung Rote LEDs
1x RGB-Header

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Das mitgelieferte Zubehör

Folgendes befand sich neben dem Mainboard im Karton:

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Wenig umfangreich gestaltet sich das beiliegende Zubehör. Abseits der I/O-Blende, einem kurzen Handbuch und dem Support-Datenträger legt ASUS noch zwei SATA-Kabel mit in die Verpackung. Bei uns fehlte jedoch die Schraube für den M.2-Steckplatz, die ansonsten ebenfalls enthalten ist.


Die I/O-Verteilung ist bei der AM4-Plattform etwas komplexer, als sie es bei Intels Kaby-Lake-Plattform ist. Während die SATA-Schnittstellen beispielsweise bei Intel ausschließlich aus dem PCH kommen, erfolgt dies bei AMDs AM4-Plattform zweigeteilt.

Neben 16 Gen3-Lanes, welche in erster Linie für die Grafikkarte(n) gedacht sind, bringen die Ryzen-Prozessoren zusätzlich vier weitere Gen3-Lanes mit, die allerdings für den Storage-Bereich reserviert sind und sich durch die Mainboard-Hersteller unterschiedlich belegen lassen. Zur Auswahl stehen die Modi "2x SATA + 1x NVMe x2", "2x SATA + 1x PCIe x2" und "1x NVMe x4". Zusätzlich bringen die Ryzen-CPUs einen USB-3.1-Gen1-Controller mit, welcher bis zu vier Schnittstellen steuern kann.

AMDs B350-FCH selbst bringt noch sechs Gen2-Lanes, bis zu viermal SATA 6GBit/s, dazu jeweils zwei USB-3.1-Schnittstellen der ersten und zweiten Generation sowie sechsmal USB 2.0 mit.

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Ein 8-Pin Stromanschluss versorgt die CPU-Spannungsversorgung. Die AM4-CPU wird auf dem Prime B350-Plus dabei mit sechs Spulen angefeuert. Dem Preissegment entsprechend wurden die beiden VRM-Passivkühler sowie der FCH-Kühler mit Push-Pins befestigt.

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Im Bereich der vier DDR4-DIMM-Speicherbänke sind keine besonderen Eigenschaften zu entdecken. Letztere können bis zu 64 GB RAM aufnehmen. Dabei hat der Anwender die Wahl zwischen Non-ECC- und ECC-Speicher. In beiden Fällen jedoch ungepufferte Module.

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Auf einigen preisgünstigen Platinen werden auch heute noch die nahezu nostalgischen PCI-Steckplätze verlötet. So auch beim ASUS Prime B350-Plus. Zwei Stück haben die Taiwaner vorgesehen, in denen ältere Controller-Karten und Co. eingesetzt werden können.

Hinzu kommen jeweils zwei mechanische PCIe-x16-Slots, wobei der obere mit 16 Gen3-Lanes von der CPU und der untere mit höchstens vier Gen2-Lanes vom B350-FCH angesteuert werden. Beachtet werden sollte die gemeinsame Anbindung des mechanischen PCIe-2.0-x16-Slots mit den beiden ebenfalls vorhandenen PCIe-2.0-x1-Anschlüssen.

Mechanischelektrische
Anbindung (über)
Single-GPU2-Way-CrossFireX
Kein Slot
- - -
PCIe 3.0 x16 x16 (CPU) x16 x16
PCI (ASM1083) - -
PCIe 2.0 x1 x1 (B350) - -
PCIe 2.0 x16 x4 (B350) - x4
PCI (ASM1083) - -
PCIe 2.0 x1 x1 (B350) - -

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Während die vier vertikal ausgerichteten SATA-6GBit/s-Ports über den B350-Chipsatz arbeiten, treten die beiden angewinkelten Buchsen mit der eingesetzten CPU/APU in Kontakt. Letztere werden jedoch unbrauchbar, wenn in der M.2-Schnittstelle (M-Key) ein SSD-Modul installiert ist. Je nachdem, ob ein Ryzen-Prozessor oder eine kommende Raven-Ridge-APU eingesetzt wird, geht die M.2-Schnittstelle mit vier (Ryzen) beziehungsweise zwei (APU) Gen3-Lanes ans Werk.


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Ohne viel Schnickschnack wurde das I/O-Panel mit jeder Menge USB-Buchsen gestaltet. Zweimal USB 2.0, viermal USB 3.1 Gen1 und zweimal USB 3.1 Gen2 sind hier vertreten. Hinzu kommt eine PS/2-Schnittstelle, einmal Gigabit-LAN sowie drei 3,5-mm-Klinke-Buchsen. Im Falle einer APU stehen dann auch noch jeweils ein HDMI-1.4b-, DVI-D- und VGA-Grafikausgang zur Verfügung.

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Ganz rechts ist der Audiobereich mit dem Realtek ALC887 inklusive vier Audiokondensatoren zu sehen. Mittig wurde mit dem IT8655E von ITE der LPC-Controller platziert. Ganz links hingegen sehen wir den RTL8111H-Gigabit-LAN-Controller von Realtek.

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Damit die beiden PCI-Slots überhaupt erst funktionieren, wird noch ein PCIe-zu-PCI-Bridgechip benötigt. Diese Rolle nimmt der ASMedia ASM1083 ein.

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Das Gesamtlayout ist unserer Ansicht nach gelungen, auch wenn PCI-Steckplätze im Jahr 2017 weniger benötigt werden. Aber Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Wir fanden es außerdem schade, dass nicht alle sechs SATA-Ports um 90 Grad angewinkelt wurden. Auf der anderen Seite stören die vier vertikalen Anschlüsse am unteren Rand nicht wirklich.

Neben dem CPU-FAN-Header sind noch lediglich zwei Gehäuselüfter-Anschlüsse vorhanden. Für den einen oder anderen Anwender könnte diese Anzahl zu gering ausfallen. Beim geringeren Anschaffungspreis sind jedoch einige Kompromisse nicht auszuschließen.


BIOS

Wir fanden auf dem ASUS Prime B350-Plus eine frühzeitige BIOS-Version vor, die wir natürlich sofort gegen das BIOS 0803 ersetzt haben, das die neue AGESA-Version 1.0.0.6 mitbringt, jedoch als Beta-Version deklariert wurde. Zuvor wurden von ASUS schon so einige BIOS-Versionen veröffentlicht, welche Verbesserungen in Verbindung mit Ryzen mitgebracht haben.

Veränderungen und Verbesserungen von Version 0406 bis 0803:

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Generell wurde die UEFI-Optik von den Intel-Platinen übernommen. Dabei werden die einzelnen Punkte in Türkisblau hervorgehoben und die restlichen Werte in weißer Schrift. Oben links angefangen sind an dieser Stelle das aktuelle Datum und auch die Uhrzeit einsehbar. Rechts daneben kann auch die generelle UEFI-Sprache geändert werden.

In der nächsten Zeile werden die üblichen Vorabinformationen wie das Mainboardmodell inkl. BIOS-Version, die aktuell installierte CPU inkl. Taktfrequenz sowie die Arbeitsspeicher-Kapazität angezeigt. Weiter rechts sind dann auch gleich die CPU- und Mainboard-Temperatur zu sehen, zusätzlich auch die CPU-Spannung. Eine Etage tiefer teilt auf der linken Seite ein ergänzender RAM-Status mit, in welchen Slots aktuell welche Module mit welcher Kapazität und der aktuell anliegenden Taktung installiert sind. Zudem kann auf Wunsch auch gleich ein Extreme-Memory-Profile (kurz: XMP) ausgewählt werden, sofern vorhanden. Wer sich für die derzeit angekoppelten Storage-Gerätschaften interessiert, erhält diese Infos direkt rechts daneben. Hinzu kommen dann wiederum unten noch die Lüftergeschwindigkeiten, die sich mit der Funktion "Manual Fan Tuning" auch gleich individuell festlegen lassen.

Am rechten Rand des Bildschirms kann vom Anwender das grundlegende Funktionsschema ausgewählt werden. Standardmäßig ist der normale Modus aktiviert. Es lassen sich jedoch auch "ASUS Optimal" und der Modus "Power Saving" aktivieren. Während beim "ASUS Optimal"-Modus das System auf gesteigerte Performance ausgelegt ist, lässt sich das Setup mit dem "Power Saving"-Modus effizienter betreiben. Darunter kann die Boot-Reihenfolge mit Leichtigkeit abgeändert werden. Entweder per Klick auf "Advanced Mode" oder mit einem Tastendruck auf "F7" gelangen wir in die erweiterte Ansicht, die wir uns nun anschauen werden.

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Advanced-Mode: Optisch genau wie der EZ-Mode, allerdings nach traditioneller Art und Weise strukturiert. Der erste Menüpunkt ist das "My Favorites"-Feature, das die Auswahl der häufig verwendeten Funktionen aus dem BIOS anzeigt, die der Nutzer frei auswählen kann. Für das Hinzufügen oder Entfernen von Funktionen muss dafür oben der Punkt "MyFavorite(F3)" angeklickt oder die Taste "F3" gedrückt werden. Dies öffnet ein eigenständiges Fenster, in dem die Funktionen ausgewählt werden können.

Auf der "Main"-Seite werden noch einmal einige Vorabinformationen wie die BIOS-Version, das installierte Prozessormodell und einige RAM-Infos angezeigt. Auch hier lässt sich die Menüsprache ändern, falls gewünscht. Sämtliche Overclocking-Funktionen sind im Ai-Tweaker-Reiter hinterlegt worden, und es sind wieder einmal sehr viele Funktionen implementiert worden. Ob es nun um die Taktfrequenz von CPU oder Arbeitsspeicher oder doch um die einzelnen Spannungen geht, hier wird der Anwender fündig. Zur Unterstützung wird jeweils unten erklärt, was die einzelnen Funktionen bewirken.

Wie immer können die zahlreichen Onboard-Komponenten mithilfe des nächsten Reiters konfiguriert werden. Auch wenn auf der rechten Seite ständig einige Informationen vom Hardware-Monitor angezeigt werden, hat ASUS eine eigene "Monitor"-Seite umgesetzt, auf der unter anderem die Lüfter gesteuert werden können. Aber auch die Temperaturen und Spannungen werden noch einmal aufgelistet.

Sämtliche Einstellungen, die den Startvorgang betreffen, wurden auf den Reiter "Boot" geparkt. Wer sich von dem Boot-Logo gestört fühlt, kann es dort abschalten. Zusätzlich sind an dieser Stelle die Boot-Overrides untergebracht worden, die man häufig auch auf der letzten Seite findet. ASUS gibt auch hier erneut ein paar Tools mit auf den Weg. Darunter das "ASUS EZ Flash 3 Utility", womit das UEFI entweder über einen USB-Datenträger oder aber über das Internet aktualisiert werden kann. Sämtliche UEFI-Einstellungen können mithilfe des "ASUS Overclocking Profile" in maximal acht Profilen gesichert werden, die auch von einem USB-Stick exportiert und importiert werden können. "ASUS SPD Information" liest die Serial Presence Detect-Werte aus den DIMMs aus. Und unter "Exit" können die gesetzten Settings abgespeichert und auch die Default-Werte geladen werden. Bevor das UEFI die Settings abspeichert, zeigt ein kleines Fenster alle Einstellungen an, die verändert wurden. Wer sich nützliche Notizen anlegen möchte, muss glücklicherweise auf keinen Zettel und Stift zurückgreifen, sondern verwendet einfach das "Quick Note"-Feature.

Die Bedienbarkeit der UEFI-Oberfläche stufen wir als akzeptabel ein. Die Navigation kann durch die Menüs nach langer UEFI-Benutzung in meist ruckeliger Weise durchgeführt werden, was wir schon häufiger kritisieren mussten. Abgesehen von dieser Tatsache wurden alle gewählten Einstellungen zu unserer vollsten Zufriedenheit übernommen. Auch gab es an der Stabilität nichts zu bemängeln.

 

Overclocking

Dass Overclocking bei AMDs Ryzen-Prozessoren ein großes Thema ist, zeigt vor allem unser Artikel zum AMD Ryzen 7 1700, den wir auf 4 GHz übertakten konnten. Das UEFI unterstützt auch die Down-Core-Funktion mit, mit der CPU-Kerne oder auch ein CCX-Modul (CPU Core Complex) gezielt abgeschaltet werden können. Bei den Achtkern-CPU-Modellen stehen neben "Auto" (4+4) folgende Modi zur Auswahl: 1+1, 2+2 und 3+3.

Auf dem ASUS Prime B350-Plus ist keine Veränderung des Grundtakts möglich. Bei der CPU-Spannung steht dem Anwender lediglich der Offset-Modus zur Auswahl. Dort lässt sich die Spannung von -0,35875 Volt bis +0,35875 Volt in 0,00625-Volt-Intervallen. Alle weiteren Overclocking-Funktionen können der folgenden Tabelle entnommen werden.

Die Overclocking-Funktionen des ASUS Prime B350-Plus in der Übersicht
Base Clock Rate - nicht möglich -
CPU-Spannung -0,35875 V bis +0,35875 V in 0,00625-V-Schritten (Offset-Modus)
DRAM-Spannung 1,20000 V bis 1,80000 V in 0,00500-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-SOC-Spannung -0,50000 V bis +0,50000 V in 0,00625-V-Schritten (Offset-Modus)
CPU-VDD18-Spannung 1,80000 V bis 1,85000 V in 0,05000-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-VDDP-Spannung - nicht möglich -
FCH-Core-Spannung 1,05000 Volt bis 1,10000 Volt in 0,05000-Volt-Schritten
PCIe-Takt - nicht möglich -
Weitere Spannungen 2,5 Volt SB, DDRVPP Voltage, VPPMEM
Speicher-Optionen
Taktraten CPU-abhängig
Command Rate - nicht einstellbar -
Timings 36 Parameter
XMP wird unterstützt (A-XMP)
Weitere Funktionen
Weitere Besonderheiten

UEFI-BIOS
Settings speicherbar in Profilen
Energiesparoptionen: Standard-Stromspar-Modi wie AMD Cool & Quiet
erweiterte Lüfterregelung für CPU-Fan und vier optionale Fans,
CPU VCore LLC, CPU NB LLC

Wir sind ohne besondere Erwartungen an das CPU-Overclocking herangegangen und waren am Ende doch etwas überrascht. Das ASUS Prime B350-Plus schaffte es mit sechs Spulen, den Ryzen 7 1700X auf einen stabilen Takt von 3,9 GHz zu pushen. Dabei konnten wir die Spannung um 0,0375 Volt per Offset-Mode reduzieren.

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Weiterhin schauen wir uns auch das RAM-Overclocking-Verhalten an, das gerade bei der AM4-Plattform ein spannendes Thema ist. Mit dem AGESA-Update in der Version 1.0.0.6 wurden weitere RAM-Parameter hinzugefügt. Allerdings haperte es weiterhin bei der konsequenten Umsetzung der gesetzten Einstellungen. Für den Test verwenden wir zwei DIMMs mit jeweils 4 GB an Speicherkapazität des Typs "G.Skill RipJaws4 DDR4-3000". Im ersten Test kontrollieren wir die Funktionalität des XMP und im zweiten ohne Verwendung des XMP-Features.

Das Extreme-Memory-Profile wurde vom Takt her mit dem DDR4-2933-Teiler angenommen, allerdings stimmten die im Profil hinterlegten Latenzen nicht überein. Auch mit manuellen Settings änderte sich nichts.

ASUS AI Suite 3

ASUS legt dem Prime B350-Plus die bekannte AI Suite bei, mit der sich jede Menge Features unter Windows einstellen lassen.

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Weiterhin steht es dem Anwender frei, mit der AI Suite 3 auch die vier anderen Punkte zu nutzen. TPU ist für die Taktfrequenzen zuständig, mit dem neuen Fan Xpert 3 können dagegen die Lüfter nach Herzenswunsch feinjustiert werden. Das Digi+-Feature kümmert sich dafür unverändert um die Spannungsversorgung. Um die Effizienz nicht zu vernachlässigen, gibt es den Punkt "EPU", bei dem die vier Betriebsmodi "Auto", "Leistung", Strom sparen" und "Abwesenheitsmodus" konfiguriert werden können. Zu jeder Zeit hat der Anwender am unteren Rand Infos wie CPU- und RAM-Takt, Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten stets im Auge. Ein Klick auf das rechte Zahnradpärchen öffnet ebenfalls unten die Einstellungsmöglichkeiten zu den einzelnen Kategorien.


Mit diesem Testsystem haben wir das ASUS Prime B350-Plus getestet:

Hardware:

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 2.666 MHz und 16-16-16-35 2T - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim ASUS Prime B350-Plus ist allerdings alles so, wie es zu erwarten wäre: Die Turbo-Modi laufen korrekt und auch keine versteckte Übertaktung ist aktiv

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark 2013, SuperPi 8M, Cinebench R15 und Sisoft Sandra 2014 Memory Benchmark:

3DMark 2013

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R15 CPU

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

SiSoft Sandra 2014

Memory Benchmark

Bandbreite in GB/s
Mehr ist besser

SuperPi 8M

Memory Benchmark

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Aufgrund aktuellerem BIOS zeigt das ASUS Prime B350-Plus ein marginal bessere Performance. Spürbar liegt sie jedoch mit den anderen beiden Mainboards gleichauf.

Auch weiterhin werden wir die Bootzeit protokollieren. Wir messen die Zeit in Sekunden, wie lange das Mainboard benötigt, um alle Komponenten zu initialisieren und mit dem Windows-Bootvorgang beginnt.

Bootzeit

Vom Einschalten bis zum Windows-Bootvorgang

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Das AGESA-1.0.0.6-Update brachte auch bei der Initialisierung einiges. Lediglich 14,68 Sekunden wurden benötigt, um den POST abzuschließen.


Neben der wichtigen Performance ist auch der Stromverbrauch des heimischen PCs kein unwichtiges Kriterium. Was man häufig unterschätzt, ist die Tatsache, dass selbst die verschiedenen Mainboard-Modelle der zahlreichen Hersteller unterschiedlich viel Strom aus der Steckdose ziehen. Ein Grund dafür sind die verschieden eingesetzten BIOS-Versionen, die teilweise die referenzierten Stromsparmechanismen schlecht oder gar falsch umsetzen oder dass Onboardkomponenten sich eigentlich deaktivieren sollten, wenn diese entweder durch dedizierte Hardware ersetzt wurden oder einfach nicht verwendet werden. Darüber hinaus kann aber manchmal auch die Stromversorgung verantwortlich gemacht werden, wenn unter Default Settings mehr Energie zur Verfügung gestellt wird, als eigentlich benötigt wird. Genau deswegen spielt die Effizienz eine wichtige Rolle. Wenn die Effizienz der Stromversorgung nun also schlecht ausfällt, wird mehr Strom verbraucht. Zu unterschätzen ist hierbei aber auch die Software nicht, sodass sie ebenfalls gut abgestimmt sein muss, damit eine zufriedenstellende Effizienz gegeben ist.

Das ASUS Prime B350-Plus hat nur sehr wenige Zusatz-Controller erhalten. Ein LAN-Controller und ein Audio-Codec tragen ihren Teil zum Stromverbrauch bei.

Gemessen haben wir im Windows-Idle-Betrieb ohne Last, mit Cinebench 15 unter 2D-Volllast und mit Prime95 (Torture-spanTest, Vollauslastung). Die jeweiligen Leistungs-Werte entsprechen dem System-Gesamtverbrauch.

Test 1: Mit aktivierten Onboardkomponenten:

Für den ersten Test sind die Default Settings aktiv, sodass der Großteil der Onboardkomponenten bereits aktiviert ist. Die Grafikausgabe erfolgt über die Radeon R9 380. Wie bereits weiter oben geschrieben, sind alle Stromspar-Features eingeschaltet, was mit den Werten einer manuellen Konfiguration scheinbar gut umgesetzt wurde.

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Im Leerlauf verbrauchte unser Systemsystem mit dem ASUS Prime B350-Plus 44,1 Watt und liegt damit auf einem guten Niveau.

Leistungsaufnahme

Cinebench R11.5 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Mit dem AGESA-1.0.0.6-Update wurde anscheinend noch etwas Leistung herausgekitzelt, sodass gleichzeitig auch die Leistungsaufnahme etwas anstieg. Unser Verbrauchsmessgerät zeigte während des Cinebench-Laufs 161,1 Watt an.

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Minimal weniger wurde in Verbindung mit Prime95 verbraucht. Hier waren es 160,7 Watt.

Spannungen (Prime95)

Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Das ASUS Prime B350-Plus legte unter Last von sich aus 1,188 Volt an und zeigte sich mit dem Gigabyte GA-AX370-Gaming 7 einverstanden.

Da die meisten Anwender nicht alle Onboard-Chips benötigen, haben wir einen Test mit nur einem aktivierten Onboard-LAN und dem Onboard-Sound durchgeführt. Sofern möglich, sind hier vorhandene Zusatzchips deaktiviert. Die Spannungen werden weiterhin vom Board automatisch festgelegt, aber alle energiesparenden Features werden zusätzlich manuell aktiviert. Die Radeon R9 380 ist weiterhin die primäre Grafikkarte.

Test 2: Mit deaktivierten Onboardkomponenten (1x LAN + Sound an):

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Im BIOS konnten wir neben den USB-3.1-Schnittstellen außerdem die LED-Beleuchtung deaktivieren. Dadurch konnten im Idle immerhin 1,3 Watt eingespart werden.

Leistungsaufnahme

Cinebench R11.5 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Lediglich 0,2 Watt weniger konnten wir während des Cinebench-Laufs festhalten.

Mit 2,3 Watt weniger konnte unter Prime95 am meisten Energie eingespart werden.

Bei der CPU-Spannung konnte keine Veränderung festgestellt werden.

Während sich das ASUS Prime B350-Plus im Leerlauf als effizient herausstellt, schlägt unter Last dann der Stromhunger zu. Die erzielten höheren Werte im Vergleich zu den bereits getesteten X370-Mainboards liegen höchstwahrscheinlich am AGESA-1.0.0.6-Patch, den ASUS mit der BIOS-Version 0803 eingeführt hat.


USB-3.1-Gen2-Performance

Das ASUS Prime B350-Plus stellt insgesamt zwei USB-3.1-Gen2-Schnittstellen in der Typ-A-Ausführung bereit, die beide über den FCH angebunden wurden. Bei einer theoretischen Bandbreite von 10 GBit/s bedeutet es gleichzeitig, dass es nicht leicht ist, ein Laufwerk zu finden, mit dem diese Leistung auch abgerufen und vor allem bis ans Limit getrieben werden kann. In der Theorie wäre dies bereits mit einem schnellen M.2-Solid-State-Modul möglich, doch fürs Erste müssen zwei SATA-6GBit/s-SSDs im RAID-0-Verbund herhalten, damit die neue Schnittstelle getestet werden kann.

Für den Test setzen wir das externe Akitio NT2-U3.1-Gehäuse ein, in dessen Inneren wir zwei 2,5-Zoll-SSDs des Typs OCZ Vector 150 mit einer Speicherkapazität von jeweils 480 GB nutzen. Das Solid State Drive kommt bis auf 550 MB/s im Lesen und 530 MB/s im Schreiben. Beide SSDs arbeiten im RAID-0-Verbund, sodass die USB-3.1-Gen2-Schnittstelle ordentlich ausgelastet werden kann.

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AMDs B350-Chipsatz konnte das RAID-0-Verbund im Lesen auf bis zu 876 MB/s und im Schreiben bis auf 870 MB/s beschleunigen. Auch wenn ASMedias ASM2142/3142-Controller noch etwas fixer unterwegs ist, sind dies solide Werte.

USB-3.1-Gen1-Performance

An USB-3.1-Gen1-Buchsen bietet das ASUS Prime B350-Plus insgesamt sechs Stück an. Am I/O-Panel kann auf vier Stück direkt zugegriffen werden, die restlichen zwei Stück können über den internen Header realisiert werden. Dabei arbeiten die vier Anschlüsse am I/O-Panel direkt mit der CPU und die zwei externen Schnittstellen mit dem B350-FCH zusammen. Für den USB-3.1-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.1-Gen2-Lösung verwendet.

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Bei der USB-3.1-Gen1-Performance fällt auf, dass der B350-FCH etwas bessere Werte abliefern konnte als der Controller in der CPU. Im letzteren Fall waren lesend und schreibend maximal 405 MB/s respektive 429 MB/s drin. Über den Chipsatz wurde hingegen eine Lesegeschwindigkeit von 436 MB/s und eine Schreibleistung von 465 MB/s erreicht.

SATA-6G-Performance

Beim ASUS Prime B350-Plus werden sechs SATA-6GBit/s-Ports zur Verfügung gestellt. Dabei arbeiten zwei Stück mit der CPU und die restlichen vier Ports mit dem B350-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

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Auch bei SATA 6GBit/s gibt es die Zweiteilung. Sowohl über den Prozessor als auch über den Chipsatz wurde mit 555 MB/s lesend ein guter Wert erreicht. Doch bei der Schreibperformance herrscht Ungleichheit. Der Controller in der CPU schaffte es bis auf 510 MB/s, währenddessen der B350-FCH mit bis zu 525 MB/s etwas mehr herausquetschen konnte.

M.2-Performance

Den M.2-Test absolvieren wir natürlich auch bei der Ryzen-Plattform. Mithilfe der Ryzen-CPUs erfährt der angebundene M.2-Steckplatz eine anständige Performance, dank der vier-PCIe-3.0-Lanes, wodurch die theoretische Bandbreite auf 32 GBit/s anwächst. Für den M.2-Test verwenden wir die Samsung SSD SM961 mit 256-GB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Samsung mit 3.100 MB/s lesend und 1.400 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe in der Version 1.2 und bedient sich an vier Gen3-Lanes vom AM4-Prozessor.

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Die M.2-Ergebnisse können sich ebenfalls sehen lassen. Im Lesen waren bis zu 3.363 MB/s und im Schreiben bis zu 1.522 MB/s drin. Hier stimmt die Leistung absolut.


Auf der ersten Seite dieses Artikels haben wir bereits erwähnt, dass gerade die Mainboards mit dem günstigeren B350-Chipsatz von AMD eine gute Anlaufstelle für viele Ryzen-Umrüster darstellen. Vielen genügt eine moderate Ausstattung und es wird nicht unbedingt jede Schnittstelle in einer größeren Anzahl benötigt. Auch kommt natürlich der offizielle Overclocking-Support des B350-FCH oben drauf.

Von ASUS gibt es beispielsweise das heute von uns getestete B350-Plus aus der Prime-Serie, das für einen aktuellen Straßenpreis von unter 100 Euro über die (virtuelle) Ladentheke wandert. Auf dem ATX-Mainboard befinden sich neben dem AM4-Sockel selbst jeweils zwei mechanische PCIe-3.0-x16-, PCIe-2.0-x1- und PCI-Steckplätze für die Systemerweiterung. Bis zu 64 GB an Arbeitsspeicher können in den vier DDR4-DIMM-Speicherbänken verstaut werden, wahlweise auch ECC-UDIMMs. Die vorhandenen sechs CPU-Spulen reichten hingegen aus, um unseren Ryzen 7 1700X stabil mit 3,9 GHz betreiben.

SSDs und andere Storage-Geräte können an den zwei CPU-seitigen und vier Chipsatz-seitigen 6GBit/s-Buchsen angeschlossen werden. Für ein schnelleres M.2-Modul mit M-Key-Kodierung ist ebenfalls eine entsprechende Schnittstelle an Bord, muss sich allerdings die Anbindung mit den beiden CPU-seitigen SATA-6GBit/s-Ports teilen. Neben sechs USB-3.1-Schnittstellen der ersten Generation und sechs Anschlüssen der USB-2.0-Spezifikation haben es auch zwei USB-3.1-Gen2-Typ-A-Buchsen auf das ASUS Prime B350-Plus geschafft. Letztere wurden dabei direkt an den B350-Chipsatz angebunden, der beide Schnittstellen nativ bedienen kann.

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Die Netzwerkverbindung erfolgt über den Realtek RTL8111H, welcher mit bis zu 1 GBit/s eine gewohnte Datenübertragungsgeschwindigkeit im Desktop-Segment zu bieten hat. Um die Soundaufgaben kümmert sich der ALC887, der ebenfalls aus dem Hause Realtek stammt und sich der drei 3,5-mm-Klinke-Jacks annimmt. Wird eine der kommenden Raven-Ridge-APU auf das Board geschnallt, können zudem der DVI-D-, HDMI-1.4b- und der VGA-Grafikausgang genutzt werden.

Für Freunde der Beleuchtung wurden von ASUS auch einige rote LEDs berücksichtigt. Wer mehr Spektakel wünscht, kann einen weiteren LED-Strip am vorhandenen RGB-Header anklemmen. In Sachen Leistungsaufnahme zeigte sich das ASUS-Brett im Leerlauf sehr genügsam. Unter Last stieg diese dann natürlich dank des Ryzen 7 1700X ordentlich an. Insgesamt war die Effizienz aber auch dort im Rahmen. Beim UEFI gibt es optisch keine Neuerungen, dafür jedoch hinter den Kulissen, denn ASUS hat mit dem BIOS 0803 das AGESA-1.0.0.6-Update zur Verfügung gestellt, das neben einer kürzeren Bootzeitdauer außerdem viele RAM-Parameter hinzugefügt hat. Die gewählten Latenzen werden allerdings nicht explizit umgesetzt.

Das ASUS Prime B350-Plus ist in unserem Preisvergleich ab 94 Euro gelistet. Für einen Preis von weniger als 100 Euro wird dem Käufer in Verbindung mit einem Ryzen-Prozessor jede Menge aktuellster Technologie für den Endkunden geboten. Somit stufen wir das Preis-/Leistungsverhältnis als gut ein.

Positive Eigenschaften des ASUS Prime B350-Plus:

Negative Eigenschaften des ASUS Prime B350-Plus:

Bei einem Anschaffungspreis von weniger als 100 Euro bietet sich mit dem ASUS Prime B350-Plus ein günstiger Umbau auf ein Ryzen-System an. Die gebotene Ausstattung reicht den meisten Anwendern aus.

Alternativen? Eine Alternative stellt das Gigabyte GA-AB350 Gaming mit einer sehr ähnlichen Ausstattung dar. Auch preislich liegt es mit dem ASUS Prime B350-Plus gleichauf.

Persönliche Meinung

ASUS' Prime B350-Plus gehört für mich zu den Kandidaten "viel für wenig Geld". Nicht zwangsläufig bedarf es ein Mainboard der 200-Euro-Klasse oder gar mehr, um ein flottes System auf die Beine zu stellen. Natürlich müssen an einigen Ausstattungsmerkmalen Einschränkungen hingenommen werden, doch das ASUS Prime B350-Plus hat mich positiv überrascht.

Preise und Verfügbarkeit
ASUS PRIME B350-PLUS
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