Seite 9: ASRock Z270 Extreme4 - Layout (2)

An Erweiterungssteckplätzen stellt das ASRock Z270 jeweils drei (mechanische) PCIe-3.0-x16- und PCIe-3.0-x1-Anschlüsse bereit. Dabei arbeiten die beiden Slots mit dem Steel-Slot-Feature direkt mit der CPU zusammen. Demnach erfolgt die Lane-Aufteilung im x16/x0- oder x8/x8-Modus. Eine potentiell dritte (AMD-Grafik-)Karte wird vom Z270-PCH mit vier Gen3-Lanes versorgt. Somit ist das ASRock Z270 Extreme4 für den Einsatz mit bis zu zwei NVIDIA- oder drei AMD-Grafikkarten im Multi-GPU-Verbund vorbereitet.

PCIe-Slots und deren Lane-Anbindung
Mechanischelektrische
Anbindung (über)
Single-GPU2-Way-SLI /
CrossFireX
3-Way-CrossFireX
PCIe 3.0 x1
x1 (Z270) - - -
PCIe 3.0 x16 x16/x8 (CPU) x16 x8 x8
Kein Slot
- - - -
PCIe 3.0 x1 x1 (Z270) - - -
PCIe 3.0 x16 x8 (CPU) - x8 x8
PCIe 3.0 x1 x1 (Z270) - - -
PCIe 3.0 x16 x4 (Z270) - - x4

Und natürlich erhält auch das Z270 Extreme4 von ASRock mit dem Purity-Sound-4-Feature eine angemessene Soundlösung. Als Audio-Codec wird der Realtek ALC1220 verwendet. Fünf Audio-Kondensatoren sollen den Klang positiv beeinflussen. Insgesamt wurden zudem drei M.2-Schnittstellen berücksichtigt. Auf dem oberen Bild erkennt man zwei Stück mit der M-Key-Kodierung für schnelle SSDs. Die Dritte fungiert hingegen als E-Key-Variante und befindet sich ganz in der Nähe des I/O-Panels. In diesem lässt sich bei Bedarf ein WLAN-Modul nachrüsten.

Doch nicht nur M.2-Schnittstellen werden dem Anwender überlassen, sondern außerdem insgesamt acht SATA-6GBit/s-Ports. Dabei arbeiten die ersten sechs Stück von rechts mit dem Intel-Chipsatz zusammen. Für die übrigen zwei Schnittstellen setzt ASRock auf einen ASM1061-SATA-Controller von ASMedia. In Bezug auf die beiden schnellen M.2-Anschlüsse gelten dieselben Restriktionen wie beim Z270 Taichi. Während sich der M.2_1-Anschluss die Anbindung mit den SATA-Ports 0 und 1 teilt, erfolgt ein Sharing zwischen der M.2_2-Schnittstelle und den SATA-Ports 4 und 5.

Sollten beide M.2-Slots belegt sein, können immerhin noch vier SATA-6GBit/s-Ports belegt werden.

Die I/O-Panel-Anschlüsse von links nach rechts und von oben nach unten:

  • WLAN-Modul-Vorbereitung (Blende)
  • PS/2, 2x USB 3.1 Gen1 (Intel Z270)
  • VGA, DVI-D
  • HDMI 1.4
  • 2x USB 3.1 Gen2 (1x Typ-A und 1x Typ-C, ASMedia ASM2142)
  • Gigabit-LAN (Intel I219-V), 2x USB 3.1 Gen1 (Intel Z270)
  • und die fünf analogen 3,5-mm-Klinke-Buchsen sowie ein optischer Digitalausgang (Toslink)

In abgespeckter Form gestaltet sich das I/O-Panel des Z270 Extreme4 im Vergleich zum Z270 Taichi. Auch hier finden sich sechs USB-Anschlüsse, von denen vier als USB-3.1-Gen1- und zwei als USB-3.1-Gen2-Versionen fungieren. Um die in der CPU integrierte Grafikkarte zu nutzen, verbaut ASRock jeweils einen VGA-, DVI-D- und HDMI-1.4-Grafikausgang. Für die Netzwerkverbindung hält sich ein Gigabit-LAN-Port über Intels I219-V-PHY bereit. Schließlich gibt es noch die fünf 3,5-mm-Klinke-Audiojacks und einmal Toslink.

Sollte der Anwender nicht auf eine WLAN-Verbindung verzichten wollen, so lässt sich ein entsprechendes M.2-Modul (E-Key) nachrüsten. Mit einer Blende für zwei Antennengewinde hat ASRock diesen Einsatz bereits vorbereitet.