Supermicro C7Z270-PG im Test - Trotz PEX8747 sehr effizient unterwegs

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Artikel Supermicro C7Z270 PG 004 logoEs ist schon eine Weile her, als wir zuletzt ein Mainboard von Supermicro durch unseren Mainboard-Parcours geschickt haben. Supermicro ist jedoch auch weniger im Desktop-Segment bekannt, sondern vielmehr im Server-Bereich. Nichtsdestotrotz versucht das US-Unternehmen unverändert im hart umkämpften Desktop-Markt Fuß zu fassen. Mit dem Launch von Intels Kaby-Lake-Plattform hat Supermicro einige neue Platinen aus dem Boden gestampft, über die wir bereits berichtet haben. Eine von ihnen ist das C7Z270-PG, das durchaus einen Blick wert zu sein scheint.

Anhand der Modellbezeichnung ist erkennbar, dass Supermicro bei diesem Modell den aktuellen Z270-Chipsatz berücksichtigt hat, welcher dem Anwender ermöglicht, das System zu übertakten. Der Zusatz "PG" deutet hingegen auf den Begriff "Professional Gaming". Schon vorher stand fest, dass das C7Z270-PG den PEX8747 im Gepäck hat, der die Gen3-Lanes auf insgesamt 32 Stück erweitern kann. Genau aus diesem Grund haben die US-Amerikaner vier PCIe-3.0-x16-Steckplätze in paralleler Ausrichtung verbaut.

Zur weiteren Ausstattung gehören natürlich vier DDR4-DIMM-Speicherbänke, sechs SATA-6GBit/s-Buchsen und jeweils zwei U.2- und M.2-Schnittstellen. Für den USB-Bereich hat Supermicro jeweils vier USB-3.1-Anschlüsse der ersten und zweiten Generation sowie acht USB-2.0-Versionen berücksichtigt. Neben einem guten Onboard-Sound-Codec werden außerdem zwei Gigabit-LAN-Buchsen sowie ein DisplayPort-1.2- und HDMI-1.4b-Grafikausgang geboten.

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Fans von dunklen Mainboards werden sich über die Optik beim C7Z270-PG freuen, denn Supermicro verwendet nicht nur ein schwarzes PCB mit ATX-Abmessungen, sondern verbaut darüber hinaus graue und schwarze Anschlüsse und Steckplätze. Dies gilt auch für die vier einzelnen Kühlkörper.

Die Spezifikationen

Das Supermicro C7Z270-PG wurde mit folgenden technischen Eigenschaften versehen:

Die Daten des Supermicro C7Z270-PG in der Übersicht
Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
Supermicro
C7Z270-PG
CPU-Sockel LGA1151 (für Celeron G3xxx, Pentium G4xxx, Core i3-6xxx/7xxx, Core i5-6xxx/7xxx und Core i7-67xx/77xx)             
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
CPU-Phasen/Spulen 10 Stück
Preis ab 330 Euro
Webseite https://www.supermicro.com
Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z270 Express Chipsatz + PLX-Tech PEX8747
Speicherbänke und Typ 4x DDR4 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 64 GB (mit 16-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire SLI (4-Way), CrossFireX (4-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

4x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x16/x8/x16/x8) über PEX8747
1x PCIe 3.0 x4 (elektrisch mit x4) über Intel Z270

PCI -
SATA(e)-, SAS- und 
M.2/U.2-Schnittstellen

6x SATA 6GBit/s über Intel Z270
2x M.2 mit PCIe 3.0 x4 über Intel Z270 (32 GBit/s, 1x shared)
2x U.2 mit PCIe 3.0 x4 über Intel Z270 (32 GBit/s, 1x shared

USB

4x USB 3.1 Gen2 (4x am I/O-Panel) über 2x ASMedia ASM1142
4x USB 3.1 Gen1 (2x am I/O-Panel, 2x über Header) über Intel Z270
8x USB 2.0 (2x am I/O-Panel, 6x über Header) über Intel Z270

Grafikschnittstellen 1x DisplayPort 1.2
1x HDMI 2.0
WLAN / Bluetooth -
Thunderbolt -
LAN

1x Intel I219-V Gigabit-LAN
1x Intel I210-AT Gigabit-LAN

Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel Realtek ALC1150
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
FAN-Header 1x 4-Pin CPU-FAN-Header (regelbar)
1x 4-Pin CPU-OPT-Header
3x 4-Pin Chassis-FAN-Header (regelbar)

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Das mitgelieferte Zubehör

Folgendes befand sich neben dem Mainboard im Karton:

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Viel Zubehör gibt Supermicro nicht mit auf den Weg. Von der I/O-Blende, einer Kurzanleitung und dem Support-Datenträger abgesehen, packt der Hersteller ledidiglich noch vier SATA-Kabel in den Karton. Zumindest eine 2-Way-SLI-Bridge hätte dem Zubehör gut gestanden. Ein umfangreicheres Mainboard-Handbuch lässt sich auf der Supermicro-Webseite herunterladen.


Auch wenn der Sprung von der Intel-100- und die 200-Serie in Zahlen einen großen Unterschied bedeutet, so fällt der technologische Fortschritt zwischen den Serien gering aus. Mit dem Z170-Chipsatz bietet Intel 20 Gen3-Lanes an. Der Z270-PCH kann vier Gen3-Lanes mehr bereitstellen und kommt somit auf ganze 24 Gen3-Lanes. Dadurch können vier weitere Lanes an die Komponenten verteilt werden. Beispielsweise kann ein weiterer M.2-Anschluss angeboten werden.

Die Kaby-Lake-Prozessoren bieten weiterhin limitierte 16 Gen3-Lanes an, die vorzugsweise auf mindestens zwei mechanische PCIe-3.0-x16-Steckplätze verteilt werden.

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Insgesamt verabaut Supermicro zehn Spulen für die CPU-Spannungsversorgung. Dabei hat der US-Hersteller sieben Stück vertikal und drei Stück horizontal platziert. Dabei lässt sich gut erkennen, dass pro Spule auch ein MOSFET abkommandiert wurde. Auf den MOSFETs steht jeweils die Bezeichnung "DA21234 OHBA624", die uns nicht geläufig ist. Als Strominput hält sich der 8-polige EPS12V-Anschluss bereit.

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Um den Einsatz von Phasen-Doublern zu vermeiden, entschied sich Supermicro beim C7Z270-PG stattdessen auf zwei PWM-Controller zu setzen, die auf die Bezeichnungen "PXE1610BDN" und "PXC1410BPM" hören. Beide stammen von Primarion, der Tochterfirma von Infineon.

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Auch Supermicro stattet die neuen LGA1151-Mainboards mit vier DDR4-DIMM-Speicherbänken aus, sodass der maximale Arbeitsspeicher-Ausbau auch in diesem Fall bei 64 GB liegt. Angetrieben werden die vier Steckplätze von einer Spule, die von einem weiteren Primarion-PWM-Controller gesteuert wird. Unten rechts in der Ecke ist zudem auch noch ein Power-, Reset- sowie ein CMOS-Clear-Button zu sehen.

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Im letzten Mainboard-Artikel haben wir das Gigabyte GA-Z270X-Gaming 9 aus der neuen Aorus-Serie durchleuchtet, das als Zusatz den PEX8747-Gen3-48-Port-Switch besitzt und mit seiner Hilfe insgesamt 32 Gen3-Lanes auf vier mechanische PCIe-3.0-x16-Steckplätze verteilen kann. Exakt dasselbe Schema trifft auch auf das C7Z270-PG von Supermicro zu. Wie gehabt, bekommt der PEX8747 die 16 Gen3-Bahnen von der LGA1151-CPU zugesprochen. Somit lassen sich bis zu vier NVIDIA- oder AMD-Grafikkarten mit jeweils acht Gen3-Lanes betreiben. Zumindest auf dem Papier. In der Mitte ist dann auch noch ein PCIe-3.0-x4-Anschluss sichtbar. Die folgende Tabelle erläutert die Laneverteilung übersichtlich:

PCIe-Slots und deren Lane-Anbindung
Mechanischelektrische
Anbindung (über)
Single-GPU2-Way-SLI/
CrossFireX
3-Way-SLI/
CrossFireX
4-Way-SLI/
CrossFireX
PCIe 3.0 x16 x16/x8 (PEX8747) x16 x16 x16 x8
Kein Slot
- - - - -
PCIe 3.0 x16 x8 (PEX8747) - - x8 x8
PCIe 3.0 x4 x4 (Z270) - - - -
PCIe 3.0 x16 x16/x8 (PEX8747) - x16 x8 x8
Kein Slot - - - - -
PCIe 3.0 x16 x8 (PEX8747) - - (x8) x8

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Auch wenn nicht alle Storage-Anschlüsse zeitgleich nutzbar sind, stellt Supermicro alle aktuellen Schnittstellen bereit. Sechs SATA-6GBit/s-Ports und dazu jeweils zwei U.2- und M.2-Steckplätze. Letztere wurden in der M-Key-Ausführung verbaut. Beide M.2-Slots sind dabei shared angebunden. Wenn der Obere belegt ist, werden zwei SATA-6GBit/s-Buchsen unbrauchbar. Der untere M.2-Steckplatz teilt sich die Anbindung mit einem der beiden U.2-Ports. In beiden M.2-Anschlüssen kann jeweils ein Modul mit einer Länge von 6 cm bis 11 cm eingesetzt werden.

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Die Anschlüsse von links nach rechts und von oben nach unten:

Das I/O-Panel fällt ziemlich umfangreich aus. Platinen mit vier USB-3.1-Gen2-Schnittstellen sind selten anzutreffen, auch wenn Supermicro mit dem ASMedia ASM1142 zum Vorgänger-Chip gegriffen hat. Davon abgesehen bieten sich noch jeweils zwei USB-3.1-Gen1- und USB-2.0-Anschlüsse an. Die im Prozessor integrierte Grafikeinheit kann mit einem DisplayPort-1.2- und HDMI-2.0-Grafikausgang angesprochen werden.

Beim Thema Netzwerk entschieden sich die US-Amerikaner für zwei Gigabit-LAN-Buchsen über zwei Intel-Controller. Neben der PS/2-Schnittstelle bleiben dann noch die fünf 3,5-mm-Klinke-Audiojacks sowie einmal Toslink für den digitalen Übertragungsweg übrig.

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Im Vergleich zur starken Konkurrenz setzt Supermicro auf keinen umfangreichen Audiobereich. Mit dem ALC1150 von Realtek griff das Unternehmen zu keinem schlechten, aber auch keinem aktuellen Audio-Codec, denn mit dem ALC1220 bietet Realtek einen leicht verbesserten Codec an. Doch dafür sind noch acht Audiokondensatoren und ein Kopfhörerverstärker mit an Bord. Der "gelbe" Streifen über den Kondensatoren ist transparent und lässt das Licht der rückseitig angebrachten, roten LEDs durchscheinen

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Links neben der Diagnostic-LED wurde der Nuvoton NCT6792D-B als SuperI/O-Chip untergebracht, welcher die Temperaturen, Spannungen und Lüftergeschwindigkeiten überwacht beziehungsweise kontrolliert.


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Hier sehen wir die beiden ASMedia-ASM1142-USB-3.1-Gen2-Controller, die für gleich vier schnelle USB-Schnittstellen am I/O-Panel sorgen. Jeder von ihnen ist mit einer Gen3-Lane vom Chipsatz angebunden und kommen somit auf theoretische 10 GBit/s. Generell bietet der neuere ASM2142 durch die Anbindung von zwei Gen3-Lanes (16 GBit/s) mehr Performance, aber aufgrund des höheren Lane-Bedarfs hat sich Supermicro anscheinend gegen den Einsatz des ASM2142 entschieden.

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Links sehen wir Intels I210-AT- und rechts Intels I219-V-Netzwerkcontroller, mit denen zwei Gigabit-LAN-Buchsen zur Verfügung gestellt werden und jeweils mit bis zu 1 GBit/s Daten schieben können. Durch das Teaming können beide Ports auch zusammengeschaltet werden.

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Dem PS175HDM ist es zu verdanken, dass der Anwender Monitore mit HDMI-2.0-Support bedienen kann, obwohl die integrierte Grafikeinheit eigentlich nur den HDMI-1.4b-Standard beherrscht.

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Supermicro hat den Platz für das C7Z270-PG gut genutzt und entsprechend eine gute Ausstattung zur Verfügung gestellt. Sämtliche Anschlüsse wurden an den üblichen Stellen untergebracht, wo man sie auch erwartet. Weiterhin verbaut Supermicro auch zahlreiche Jumper, die gewisse Funktionen ein- oder ausschalten. Beispielsweise kann mittels eines Jumpers der Netzwerkanschluss (de-)aktiviert werden.


Zuletzt mit dem C7H170-M haben wir die UEFI-Oberfläche begutachtet. Das Gleiche wollen wir natürlich auch mit dem C7Z270-PG tun. Vorinstalliert war bereits die First-Release-Version 1.0. Eine aktuellere Version wurde zum Testzeitpunkt nicht angeboten.

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Im Vergleich zur Konkurrenz fällt auf, dass Supermicro nun auf eine spezielle EZ-Oberfläche verzichtet und stattdessen auf eine Kombination zwischen EZ- und Advanced-Mode setzt. Generell ist die UEFI-Overfläche sehr dunkel gehalten. Negativ fällt auf, dass die Werte oben bei CPU, CPU Speed, Memory, Memory Speed usw. in der Farbe Schwarz angezeigt werden, was aufgrund des sehr dunklen Hintergrunds dazu führt, dass der Anwender zum Ablesen etwas genauer hinschauen muss. Neben Uhrzeit inklusive Datum kann auch das Mainboard-Modell sowie die aktuell vorliegende BIOS-Version eingesehen werden.

Auf der linken Seite wurden sechs Hauptmenüpunkte implementiert, wie sie typisch beim Advanced-Modus sind. Angefangen von CPU und Memory sind jede Menge Einstellungsmöglichkeiten zu finden, die sowohl den Prozessor als auch den Arbeitsspeicher betreffen. Dies inkludiert auch die Overclocking-Funktionen. Unter dem Menüpunkt "Advanced" wurden hingegen Funktionen hinterlassen, die das Mainboard an sich betreffen. Und natürlich gibt es auch einen klassischen Hardware-Monitor. Den entsprechenden Reiter nennt Supermicro schlicht und treffend "Thermal". Dort kann der Anwender nicht die Temperaturen, die Spannungen und die Lüftergeschwindigkeiten ablesen, sondern letztere auch beeinflussen.

Im Vergleich zum C7H170-M wurden die Einstellungen der Lüftersteuerung erweitert. Von ehemals "Auto" und "Full-Speed" gibt es nun die Modi "Quiet", "Stable", "Full Speed" und "Customize" zur Auswahl. Sämtliche Boot-Optionen sind unter "Save & Exit" zu finden. Hier jedoch hat uns die fehlende Struktur der einzelnen Auswahlmöglichkeiten nicht zugesagt. Alle Auswahlmöglichkeiten sind untereinander angeordnet worden. Eine Übersicht ist somit nicht gegeben. Schließlich bietet Supermicro auch die Möglichkeit, das BIOS komfortabel mit einer Instant-Flash-Funktion zu aktualisieren. Am unteren Rand werden die fünf FAN-Header mit den aktuellen Lüftergeschwindigkeiten übersichtlich angezeigt.

Glücklicherweise ist nun auch eine Screenshot-Funktion implementiert worden, die beim C7H170-M ebenfalls gefehlt hat. Die Bedienung erfolgt per Maus und/oder per Tastatur im Großen und Ganzen ok. In seltenen Fällen scheint der Fokus verlorengegangen zu sein, sodass mit der Maus nachgeholfen werden muss.

 

Overclocking

Das Supermicro C7Z270-PG bringt nicht nur zehn CPU-Spulen, sondern außerdem eine ausreichende Menge an Overclocking-Funktionen mit, mit denen der Prozessor und auch der Arbeitsspeicher übertaktet werden können.

Der BCLK lässt sich beim C7Z270-PG von 10 MHz bis 650 MHz in 0,1-MHz-Schritten einstellen. Bei der CPU-Spannung hat der Anwender die Auswahl zwischen dem Override, Adaptive- und Offset-Modus. In den letzten beiden Modi beträgt der Spielraum 0 Volt bis 2000 mV. Im Offset-Modus konnten wir -1000 bis +1000 mV entnehmen. Dabei betragen die Intervalle jeweils 1 mV, sodass ein Feintuning ermöglicht wird. Alle weiteren Overclocking-Funktionen können der folgenden Tabelle entnommen werden.

Die Overclocking-Funktionen des Supermicro C7Z270-PG in der Übersicht
Base Clock Rate 10 MHz bis 650 MHz in 0,01-MHz-Schritten
CPU-Spannung 0 mV bis 2.000 mV in 1-mV-Schritten (Override- und Adaptive-Modus)
-1.000 mV bis +1.000 mV in 1-mV-Schritten (Offset-Modus)
DRAM-Spannung 1,20 V bis 1,75 V in 0,05-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-SA-Spannung 1,050 V bis 1,520 V in 0,001-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-IO-Analog/Digital-Spannung

0,975 V, 1,150 V, 1,300 V, 1,500 V (Fixed-Modus)

CPU-PLL-Spannung 1,20 V bis 1,50 V in 0,05-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCH-Core-Spannung 1,00 V bis 1,30 V in 0,05-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCIe-Takt - nicht möglich -
Weitere Spannungen Uncore Voltage Offset
Speicher-Optionen
Taktraten CPU-abhängig
Command Rate einstellbar
Timings 50 Parameter
XMP wird unterstützt
Weitere Funktionen
Weitere Besonderheiten UEFI-BIOS
Settings speicherbar in Profilen
Energiesparoptionen: Standard-Stromspar-Modi wie C1E, CSTATE (C6/C7), EIST
Turbo-Modus (All Cores, By number of active cores), AVX Ratio Offset
erweiterte Lüfterregelung für CPU-Fan und vier optionale Fans,

Mit dem Supermicro C7Z270-PG war eine Taktfrequenz von 4,9 GHz kein Problem und konnte auch stabil mit einer Override-Spannung von 1,260 Volt gehalten werden. Selbst mit 5 GHz konnten wir das Betriebssystem erfolgreich starten, stabil war das Ganze jedoch bei Weitem nicht. Nach kurzer Zeit stürzte das System mit einem Bluescreen ab.

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Weiterhin schauen wir uns bei der Kaby-Lake-S-Plattform das RAM-Overclocking-Verhalten an. Zu diesem Zweck verwenden wir zwei DIMMs mit jeweils 4 GB Speicherkapazität des Typs "G.Skill RipJaws4 DDR4-3000". Im ersten Test kontrollieren wir die Funktionalität des XMP und im zweiten ohne Verwendung des XMP-Features.

Das Extreme-Memory-Profile wurde absolut korrekt vom Supermicro C7Z270-PG umgesetzt und angenommen, auch wenn sich das Mainboard etwas Zeit zum Starten genehmigt hat. Wir konnten die Latenzen im manuellen Modus zudem noch ein wenig nach unten schrauben. Die VDIMM wurde währenddessen mit 1,35 Volt fixiert.


Mit diesem Testsystem haben wir das Supermicro C7Z270-PG getestet:

Hardware:

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Einführung der Nehalem-Prozessoren und der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 2.400 MHz und 15-15-15-35 2T - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim Supermicro C7Z270-PG mussten wir alle vier Multiplikatoren auf den Wert 44 setzen, damit ein fairer Vergleich ermittelt werden konnte.

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark 2013, SuperPi 8M, Cinebench R15 und Sisoft Sandra 2014 Memory Benchmark:

3DMark 2013

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R15 CPU

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

SiSoft Sandra 2016

Memory Benchmark

Bandbreite in GB/s
Mehr ist besser

SuperPi 8M

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Bis auf dem marginal niedrigeren 3D-Mark-Ergebnis liegen die anderen Resultate absolut in der Norm.

Auch weiterhin werden wir die Bootzeit protokollieren. Wir messen die Zeit in Sekunden, wie lange das Mainboard benötigt, um alle Komponenten zu initialisieren und mit dem Windows-Bootvorgang beginnt.

Bootzeit

Vom Einschalten bis zum Windows-Bootvorgang

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Zu beanstanden haben wir die Bootzeit des Supermicro C7Z270-PG, die laut unseren Messungen sehr hohe 22,16 Sekunden ergeben hat und auf dem Niveau der X99-Plattform liegt. Es ist durchaus möglich, dass Supermicro durch eine BIOS-Optimierung die Bootzeit reduzieren kann.


Neben der wichtigen Performance ist auch der Stromverbrauch des heimischen PCs kein unwichtiges Kriterium. Was man häufig unterschätzt, ist die Tatsache, dass selbst die verschiedenen Mainboard-Modelle der zahlreichen Hersteller unterschiedlich viel Strom aus der Steckdose ziehen. Ein Grund dafür sind die verschieden eingesetzten BIOS-Versionen, die teilweise die von Intel referenzierten Stromsparmechanismen schlecht oder gar falsch umsetzen oder dass Onboardkomponenten sich eigentlich deaktivieren sollten, wenn diese entweder durch dedizierte Hardware ersetzt wurden oder einfach nicht verwendet werden. Darüber hinaus kann aber manchmal auch die Stromversorgung verantwortlich gemacht werden, wenn unter Default Settings mehr Energie zur Verfügung gestellt wird, als eigentlich benötigt wird. Genau deswegen spielt die Effizienz eine wichtige Rolle. Wenn die Effizienz der Stromversorgung nun also schlecht ausfällt, wird mehr Strom verbraucht. Zu unterschätzen ist hierbei aber auch die Software nicht, sodass sie ebenfalls gut abgestimmt sein muss, damit eine zufriedenstellende Effizienz gegeben ist.

Das Supermicro C7Z270-PG hat viele Zusatz-Controller erhalten. Zwei LAN-Controller, zwei USB-3.1-Gen2-Controller und ein Audio-Codec tragen ihren Teil zum Stromverbrauch bei.

Gemessen haben wir im Windows-Idle-Betrieb ohne Last, mit Cinebench 15 unter 2D-Volllast und mit Prime95 (Torture-spanTest, Vollauslastung). Die jeweiligen Leistungs-Werte entsprechen dem System-Gesamtverbrauch.

Test 1: Mit aktivierten Onboardkomponenten:

Für den ersten Test sind die Default Settings aktiv, sodass der Großteil der Onboardkomponenten bereits aktiviert ist. Die Grafikausgabe erfolgt über die Radeon R9 380. Wie bereits weiter oben geschrieben, sind alle Stromspar-Features eingeschaltet, was mit den Werten einer manuellen Konfiguration anscheinend gut umgesetzt wurde.

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Im Idle zeigte unser Verbrauchsmessgerät einen Wert von 46,4 Watt an. Man bedenke, dass das Supermicro C7Z270-PG eine High-End-Platine mit dem PEX8747 ist, welcher gern den Strombedarf erhöht. Demnach ist das ein sehr guter Wert.

Leistungsaufnahme

Cinebench R15 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Die gute Effizienz zeigt sich auch mit Cinebench. Mit 138,2 Watt zeigt die Supermicro-Platine selbst dem Gigabyte GA-Z270X-Gaming 7 die Rücklichter.

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Gleiche Formation auch mit Prime95 unter Volllast. Auch hier zeigt sich das C7Z270-PG mit 145,1 Watt von der guten Seite.

Spannungen (Prime95)

Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Wenn wir die Standard-Spannung von 1,312 Volt mit den restlichen Probanden vergleichen, kann das Supermicro-Brett mit einer reduzierten, manuellen CPU-Spannung noch effizienter arbeiten.

 

Da die meisten Anwender nicht alle Onboard-Chips benötigen, haben wir einen Test mit nur einem aktivierten Onboard-LAN und dem Onboard-Sound durchgeführt. Sofern möglich, sind hier vorhandene Zusatzchips deaktiviert. Die Spannungen werden weiterhin vom Board automatisch festgelegt, aber alle energiesparenden Features werden zusätzlich manuell aktiviert. Die Radeon R9 380 ist weiterhin die primäre Grafikkarte.

Test 2: Mit deaktivierten Onboardkomponenten (1x LAN + Sound an):

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Im BIOS konnten wir nicht nur einen LAN-Port, sondern auch die USB-3.1-Gen2-Controller deaktivieren. Im Leerlauf brachte dies eine Energieersparnis von immerhin zwei Watt. An der Positionierung ändert dies allerdings nichts.

Leistungsaufnahme

Cinebench R15 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

1,3 Watt weniger können wir in Verbindung mit Cinebench bescheinigen. Auch hier lässt sich gut erkennen, dass das Supermicro-Mainboard auch in diesem Fall die beiden Gigabyte-Bretter hinter sich lassen kann.

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Unter voller Belastung mit Prime95 zeigte das Verbrauchsmessgerät lediglich 0,8 Watt weniger an.

Spannungen (Prime95)

Spannungen in Volt
Weniger ist besser

An der CPU-Spannung konnten wir keine Veränderung feststellen.

Es ist schon ein wenig erstaunlich, dass Supermicro trotz des vorhandenen PEX8747 und der restlichen Ausstattung eine sehr gute Effizienz erreicht, die im fast Bereich der "normalen" Z270-Mainboards liegt. Wird vom Anwender zudem ein CPU-Undervolting vorgenommen, kann die Effizienz verbessert werden.


USB-3.1-Gen2-Performance

Das Supermicro C7Z270-PG stellt mit vier USB-3.1-Gen2-Schnittstellen über zwei ASMedia-ASM1142-Controller gleich vier schnelle Anschlüsse bereit. Dabei gibt es drei Typ-A-Ausführungen und eine Typ-C-Variante am I/O-Panel. Bei einer theoretischen Bandbreite von 10 GBit/s bedeutet es gleichzeitig, dass es nicht leicht ist, ein Laufwerk zu finden, mit dem diese Leistung auch abgerufen und vor allem bis ans Limit getrieben werden kann. In der Theorie wäre dies bereits mit einem schnellen M.2-Solid-State-Modul möglich, doch fürs Erste müssen zwei SATA-6GBit/s-SSDs im RAID-0-Verbund herhalten, damit die neue Schnittstelle getestet werden kann.

Für den Test setzen wir das externe Akitio NT2-U3.1-Gehäuse ein, in dessem Inneren wir zwei 2,5-Zoll-SSDs des Typs OCZ Vector 150 mit einer Speicherkapazität von jeweils 480 GB nutzen. Das Solid State Drive kommt bis auf 550 MB/s im Lesen und 530 MB/s im Schreiben. Beide SSDs arbeiten im RAID-0-Verbund, sodass die USB-3.1-Gen2-Schnittstelle ordentlich ausgelastet werden kann.

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Auch wenn Supermicro auf den Einsatz des neueren ASM2142-Controllers verzichtet, werden mit dem ASM1142-Vorgänger performante Werte erreicht. Dies belegen die Transferraten von 768 MB/s im Lesen und 817 MB/s im Schreiben.

 

USB-3.1-Gen1-Performance

An USB-3.1-Gen1-Buchsen bietet das Supermicro C7Z270-PG insgesamt lediglich vier Stück an. Am I/O-Panel kann auf zwei Stück zugegriffen werden, die restlichen zwei Stück können über den internen Header realisiert werden. Alle vier Ports arbeiten direkt mit dem Z270-PCH zusammen. Für den USB-3.1-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.1-Gen2-Lösung verwendet.

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Der Intel-Controller liefert auch beim Supermicro C7Z270-PG mit 441 MB/s lesend und 459 MB/s schreibend eine passende Leistung ab.

 

SATA-6G-Performance

Das Supermicro C7Z270-PG stellt sechs SATA-6GBit/s-Ports bereit und ist damit bereits vollständig belegt. Allesamt arbeiten sie nativ mit dem Z270-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

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Die SATA-Leseperformance liegt mit 554 MB/s im positiven Bereich. Im Schreiben jedoch schwächelt der Controller etwas, kann jedoch die 500-MB/s-Marke dennoch deutlich überbieten.

 

M.2-Performance

Den M.2-Test absolvieren wir natürlich auch bei der Kaby-Lake-S-Plattform. Mithilfe der Intel-200-Chipsatzserie erfahren die angebundenen M.2-Steckplätze eine anständige Performance, dank den jeweils vier-PCIe-3.0-Lanes, wodurch die theoretische Bandbreite auf 32 GBit/s anwächst. Für den M.2-Test verwenden wir nun die Samsung SSD SM961 mit 256-GB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Samsung mit 3.100 MB/s lesend und 1.400 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe in der Version 1.2 und bedient sich an vier Gen3-Lanes vom Z270-Chipsatz.

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Volle Leistung voraus heißt es beim M.2-Interface. Erreichen konnten wir mit dem Samsung-SM961-Modul im Lesen extrem schnelle 3.355 MB/s und flotte 1.515 MB/s im Schreiben.


Die vergangene Zeit hat gezeigt, dass Supermicro keinen leichten Stand im Desktop-Segment hatte. Bei der starken Konkurrenz und vor allem aufgrund der Tatsache, dass Supermicro eigentlich aus dem Server-Bereich kommt, ist dies jedoch nicht verwunderlich. Dabei gibt sich das US-amerikanische Unternehmen ersichtlich Mühe, entsprechende Desktop-Mainboards zu designen und zu fertigen. Nun nachdem Intel die Kaby-Lake-Plattform veröffentlicht hat, ist auch Supermicro wieder mit im Spiel und hat einige neue LGA1151-Platinen vorgestellt. Als Flaggschiff kann das nun getestete C7Z270-PG aus der Professional-Gaming-Serie bezeichnet werden.

Auf dem schwarzen PCB mit ATX-Abmessungen wurden von Supermicro neben dem LGA1151-Sockel, den vier obligatorischen DDR4-DIMM-Speicherplätzen und einem PCIe-3.0-x4-Steckplatz gleich vier mechanische PCIe-3.0-x16-Slots verbaut. Letztere arbeiten allerdings nur indirekt mit dem LGA1151-Prozessor zusammen, denn zwischen dem Sockel und dem obersten PCIe-3.0-x16-Steckplatz hält sich der PEX8747-48-Port-Gen3-Switch von PLX-Tech auf, welcher als Input die 16 Gen3-Lanes von der CPU erhält und "32" Gen3-Lanes wieder ausgeben und auf die vier großen Anschlüsse verteilen kann. Auf diese Weise lassen sich im Höchstfall bis zu vier NVIDIA- oder AMD-Grafikkarten auf das Mainboard schnallen. Passend zum Thema Overclocking bietet der Hersteller mit einem Power-, Reset- und CMOS-Clear-Button sowie einer Diagnostic-LED etwas Onboard-Komfort an.

Den Platz zwischen den großen Steckplätzen hat Supermicro dafür genutzt, um diesen mit zwei M.2-M-Key-Schnittstellen zu füllen. In jeder M.2-Schnittstelle kann ein Modul mit einer Länge von 6 cm bis 11 cm eingesetzt werden. Angebunden werden beide mit vier Gen3-Lanes vom Z270-Chipsatz. Allerdings konnte auch bei diesem Unterbau eine Lane-Restriktion nicht verhindert werden. Während der obere M.2-Anschluss mit zwei SATA-6GBit/s-Ports zusammengeschaltet wurde, muss sich der untere die Anbindung mit einer der beiden U.2-Buchsen teilen. Davon abgesehen sind vier weitere SATA-6GBit/s-Anschlüsse frei belegbar. USB-Technisch halten sich jeweils vier USB-3.1-Gen1- und USB-2.0-Konnektoren bereit. Mit gleich zwei ASM1142-USB-3.1-Gen2-Controllern werden am I/O-Panel gleich vier deutlich fixere Anschlüsse bereit, wovon drei als Typ-A- und einer als Typ-C-Ausführung vorgesehen wurde. An dieser Stelle hat sich Supermicro leider gegen den neueren und besser angebundenen ASM2142-Controller entschieden.

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Natürlich wird auch die Möglichkeit geboten, die im Prozessor integrierte Grafikeinheit zu verwenden. Dafür stehen am I/O-Panel ein DisplayPort-1.2- und HDMI-2.0-Grafikausgang bereit. Im letzteren Fall setzt Supermicro auf einen Bridge-Chip, um die HDMI-2.0-Spezifikation zu ermöglichen, welche bei Kaby Lake von Intel so nicht vorgesehen wurde. Im Netzwerk-Bereich kommen keine Killer-NICs, sondern zwei Intel-Gigabit-LAN-Controller zum Einsatz. Mit dem I219-V- und I210-AT wurde eine angemessene Wahl getroffen. Last but not least kann das C7Z270-PG auch Sound ausgeben. Um die Audioausgabe kümmert sich der ALC1150-Codec von Realtek, leider kein aktuellerer ALC1220. Dem ALC1150 stehen acht Audio-Kondensatoren und ein Kopfhörerverstärker zur Seite.

Uns sind jedoch auch einige Schwachpunkte aufgefallen. Angefangen von der zu langen Boot-Dauer bis hin zu einer teilweise unstrukturierten UEFI-Oberfläche. Beide angesprochenen Punkte lassen sich jedoch von Supermicro mittels BIOS-Update sicherlich leicht beheben. Positiv ist dann zweifellos die gute Effizienz trotz PEX8747 anzumerken, die annähernd im Bereich der gewöhnlichen LGA1151-Platinen liegt. Auf dem PCB wurden fünf 4-Pin-FAN-Header berücksichtigt, von denen zwei Stück als CPU-FAN-Header dienen. Und fehlen darf auch weiterhin ein Onboard-speaker nicht, wenn es nach Supermicro geht.

In unserem Preisvergleich ist das Supermicro C7Z270-PG für einen Preis von 330 Euro gelistet. Wer nun großen Wert auf den PEX8747 legt, bekommt mit dem Supermicro C7Z270-PG kein günstigeres Modell. Als Alternativen böten sich das ASRock Z270 SuperCarrier und das Gigabyte GA-Z270X-Gaming 9 an. Beide jedoch liegen preislich noch oberhalb vom C7Z270-PG. Auf der anderen Seite steht es um die Verfügbarkeit der Mainboards von Supermicro alles andere als gut, sodass hier eher von exotischen Modellen gesprochen werden kann.

Positive Eigenschaften des Supermicro C7Z270-PG:

Negative Eigenschaften des Supermicro C7Z270-PG:

Das Supermicro C7Z270-PG ist eines der wenigen neuen LGA1151-Platinen, welches vier USB-3.1-Gen2-Anschlüsse am I/O-Panel bereitstellt. Auch davon abgesehen bietet es eine gute Hardware-Basis, auch wenn die schlechte Verfügbarkeit dafür sorgen wird, dass es nur weniger Abnehmer finden dürfte.

Alternativen? Sollte der satte Aufpreis kein Hindernis darstellen und gehört der PEX8747 zum Pflichtprogramm, kann das Gigabyte GA-Z270X-Gaming 9 das richtige Modell sein. Abseits davon bieten sich natürlich zahlreiche Alternativen an, wie beispielsweise MSIs Z270 Gaming M7 oder das Maximus IX Formula von ASUS.

 

Persönliche Meinung

Von der Optik her gefällt mir das Supermicro C7Z270-PG sehr. Genau so stelle ich mir ein aktuelles Mainboard vor. Gut gefällt mir, dass Supermicro das Thema RGB-LEDs bis auf den kleinen in rot beleuchteten Streifen im Audio-Bereich links liegen lässt. Ich hoffe jedoch, dass Supermicro noch etwas am UEFI Hand anlegt und die beiden Kontrapunkte betreffend ausmerzt. (Marcel Niederste-Berg)

Preise und Verfügbarkeit
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