MSI Z170A Gaming M9 ACK im Test

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msi z170a gaming m9 ack 4 logoHochpreisige High-End-Mainboards haben alle renommierten Mainboard-Hersteller in ihrem Portfolio. Sie richten sich an Enthusiasten, die so viel wie möglich an Ausstattung mitnehmen und keine Kompromisse eingehen wollen. In genau dieses Schema passt MSIs Z170A Gaming M9 ACK, welches das Flaggschiff der Gaming-Serie für die aktuellen Skylake-S-Prozessoren darstellt und einiges an Ausstattung zu bieten hat. Wir haben das Mainboard durch unseren Parcours geschickt und uns die Details näher angeschaut.

Mit dem MSI Z170A Gaming M7 haben wir bereits ein gut ausgestattetes Gaming-Mainboard von MSI unter die Lupe genommen, das auch sehr gut abgeschnitten hat und auch den Excellent-Hardware-Award einheimsen konnte. Das Z170A Gaming M9 ACK ist aber noch einmal um einiges besser ausgestattet. Der Zusatz "ACK" wurde dabei nicht willkürlich ausgewählt, sondern umschreibt das vorhandene Killer-WLAN-ac-Modul (AC) sowie den Killer-Netzwerkanschluss (K).

Exklusiv für das M9-Modell haben die Taiwaner einen sehr umfangreichen Onboard-Sound vorgesehen, der einen großen Teil des ATX-PCBs für sich beansprucht, sodass selbst der siebte Erweiterungssteckplatz weichen musste. So stehen jeweils drei mechanische PCIe-3.0-x16- und PCIe-3.0-x1-Slots bereit. Üblich sind die vier DDR4-Speicherbänke. Hinzu kommen noch zwei SATA-Express-, zwei SATA-6GBit/s- und zwei M.2-Schnittstellen, dazu zwei USB-3.1-, sechs USB-3.0- und fünf USB-2.0-Ports. Der VRM-Kühlkörper ist auch gleich für einen Wasserkühlungskreislauf mit 1/4-Gewinden vorbereitet. Und natürlich sind auch eine Menge Onboard-Features vorhanden, die den Betrieb angenehm gestalten sollen.

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Das MSI Z170A Gaming M9 ACK in der Übersicht.

Wie sollte es auch anders sein: Selbstverständlich ist auch das Gaming-Flaggschiff der Z170-Mainboardreihe in den Farben Rot und Schwarz gestaltet worden. Das PCB an sich ist bis auf einzelne Ausnahmen grundauf schwarz, was auch für die Anschlüsse gilt. Einzig die Kühlkörper, das I/O-Panel-Cover und das Audio-Cover bieten einige rote Aspekte. Erfreulich ist, dass MSI hier das ATX-Format vorgezogen hat, sodass die Gehäuse-Kompatibilität vereinfacht wurde.

Die Spezifikationen

Das MSI Z170A Gaming M9 ACK bietet folgende technische Eigenschaften:

Die Daten des MSI Z170A Gaming M9 ACK in der Übersicht
Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
MSI
Z170A Gaming M9 ACK
CPU-Sockel LGA1151
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
Straßenpreis ca. 400 Euro
Homepage http://de.msi.com/
Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z170 Express Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR4 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 64 GB (mit 16-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire SLI (2-Way), CrossFireX (3-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

2x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x16/x8) über Skylake-S-CPU
1x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x4, shared) über Intel Z170
3x PCIe 3.0 x1 über Intel Z170

PCI -
SATA(e)-, SAS- und 
M.2-Schnittstellen

2x SATA Express 10 GBit/s über Intel Z170 (4x SATA 6G mit RAID 0, 1, 5, 10)
2x SATA 6GBit/s über Intel Z170 mit RAID 0, 1, 5, 10
2x M.2 über Intel Z170 (32 GBit/s, shared)

USB

2x USB 3.1 (2x am I/O-Panel, 1x Typ A und 1x Typ C) über ASMedia ASM1142
6x USB 3.0 (2x am I/O-Panel, 4x über Header) über Intel Z170
5x USB 2.0 (3x am I/O-Panel, 4x über Header) über Intel Z170

Grafikschnittstellen 1x HDMI out
1x DisplayPort 1.2
WLAN / Bluetooth Rivet Networks Killer Wireless-AC 1535 (WLAN 802.11a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Thunderbolt -
LAN

1x Rivet Networks Killer E2400 Gigabit-LAN

Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel CMedia CM6632 Audio Codec + ESS Sabre DAC, 3x TI OP1652 Kopfhörerverstärker
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
FAN-Header 2x 4-Pin CPU-FAN-Header (regelbar)
3x 4-Pin Chassis-FAN-Header (regelbar)

Auf gleiche Art und Weise, wie es die Taiwaner beim Z170A Gaming M7 aufgezogen haben, ist die gelieferte Verpackung knallrot. Auf der Frontseite wurde das entsprechende Mainboardmodell selbst abgebildet, wohingegen in der Mitte links dessen Modellbezeichnung hinterlassen wurde.

Das mitgelieferte Zubehör

Innerhalb des Kartons befand sich neben dem Mainboard folgendes Zubehör.

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MSI liefert bei seinem Flaggschiff natürlich einiges mit. Dazu zählen neben dem Pflicht-Equipment zwei WLAN-Antennen, sechs SATA-Kabel, das CPU-Installation-Tool, die M-Connectors, eine lange SLI-Brücke, eine Tüte mit Schrauben und Unterlegscheiben und SATA-Kabel-Aufkleber. Ebenfalls dabei ist ein MSI-Türhängeschild und der MSI-Gaming-Sticker. Spezielle Gadgets, wie ein USB-3.1-Frontpanel liefert MSI nicht mit. Dies hätte das Ganze allerdings noch ordentlich abgerundet.


MSI setzt auf dem Board den Z170-Chipsatz ein. Ein paar Worte zum Chipsatz: Die weit zuvor bekannt gewordenen Daten zu der Intel-100-Chipsatzserie zeigten bereits weitreichende Veränderung, die sich im Nachhinein zumindest beim Z170-PCH auch bestätigt haben. Neu ist die Anbindung zwischen CPU und PCH über das Direct-Media-Interface in Version 3.0, wodurch eine größere Bandbreite zur Verfügung steht. Diese ist auch notwendig, denn Intel hat die PCIe-Lanes des Z170-Chipsatzes kräftig ausgebaut. Statt nur acht PCIe-2.0-Lanes, wie noch beim Z97-Chipsatz, kann der Z170-PCH gleich 20 PCIe-3.0-Lanes bereitstellen, sodass viel mehr Spielraum für native Anbindungen von Zusatzcontrollern vorhanden ist. PCIe-Switches und Brücken - so sollte man meinen - würden jetzt zur Vergangenheit gehören. Bei vielen Boards haben wir sie bislang aber trotzdem noch angefunden. 

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Die Rückseite des MSI Z170A Gaming M9 ACK.

Drehen wir das Mainboard einmal um, ist eine Exklusivität zu den anderen MSI-Gaming-Brettern festzuhalten. Fast über das gesamte PCB erstreckt sich eine Backplate, die allerdings keine Kühlungseffekte mit sich bringt, sondern vielmehr der erweiterten Stabilität dienlich ist. Sie ist mit acht Schrauben vorderseitig mit dem PCB verschraubt. Im gleichen Atemzug wird die Abdeckung vom Audiobereich und die I/O-Panel-Abdeckung fixiert. Dies bedeutet, dass ein normaler Betrieb auch ohne Backplate möglich ist, auch wenn der Audiobereich nicht vor möglichen elektromagnetischen Störungen für die Analog-Ausgabe geschützt ist.

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Zwei Spulen weniger als beim M7-Modell sind hier anzutreffen.

Eigentlich ist es genau andersherum, dass beim größeren Modell in der Regel mehr Spulen eingesetzt werden. Waren es beim Z170A Gaming M7 insgesamt 12+1 Spulen, sehen wir hier beim Z170A Gaming M9 ACK 10+1 Spulen, die sich um die eingesetzte LGA1151-CPU kümmern. Sicherlich wurden für die integrierte Grafikeinheit nur zwei statt vier Spulen abkommandiert, sodass es bei acht Spulen für den Core- und UnCore-Bereich bleibt. Dabei ist kein Unterschied bei den verwendeten MOSFETs festzustellen. Auch hier sind es - von der linken, schmaleren Spule (für die System-Agent-Spannung) abgesehen - pro Spule einmal der "PK632BA" und der "PK616BA", welche von NIKOS stammen. Für den CPU-Input hält sich der 8-Pin ATX-EPS12-Anschluss bereit, sodass ein Puffer von 336 Watt existiert und für eine ordentliche Takterhöhung ausreicht.

Wie beim M7-Mainboard auch sind hier die Military-Class-4-Komponenten anzutreffen, die zusammen eine sehr hohe Effizienz und Stabilität ermöglichen sollen.

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Auch beim Flaggschiff kümmert sich der Intersil 95856 um die insgesamt elf Spulen.

Unverändert ist außerdem der verwendete PWM-Controller. Der Intersil 95856 ist für die Steuerung der elf Spulen verantwortlich.

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Die vier DDR4-DIMM-Speicherbänke nehmen bis zu 64 GB auf.

Nicht nur die vier Speicherbänke wurden an dieser Stelle untergebracht, sondern auch die Debug-LED, ein vertikaler- und angewinkelter USB-3.0-Header, sechs Spannungsmesspunkte (GPU, DDR, VCCSA, VCCIO, PCH, CPU) und zudem zwei Schalter. Der Linke mit der Aufschrift (SLOW_1) aktiviert beziehungsweise deaktiviert den Slow-Mode für den Einsatz von Stickstoffkühlung. Direkt rechts vom 24-poligen ATX-Stromanschluss ist der HOT_KEY1-Switch zu sehen, welcher die Hotkey-Funktion aktiviert. Im Artikel zum MSI Z170A Gaming M7 haben wir dieses Feature bereits im Detail erläutert und hat daher auch Gültigkeit für das Z170A Gaming M9 ACK.

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Der PWM-Controller für die RAM-Spulen kommt wieder von PowerVision.

Der PV3205 übernimmt die Kontrolle der zwei RAM-Spulen.

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Die Erweiterungssteckplätze beim MSI Z170A Gaming M9 ACK.

Die ATX-Spezifikation auf Mainboards bezogen sieht vor, dass sich maximal sieben Erweiterungssteckplätze auf dem PCB aufhalten dürfen und können. Durch den umfangreichen Audio-Bereich musste MSI den siebten Slot jedoch komplett streichen. Dennoch sollten drei mechanische PCIe-3.0-x16- und drei PCIe-3.0-x1-Steckplätze für die Systemerweiterung ausreichen. In Sachen Anbindung ist es in diesem Fall sehr einfach gehalten. Die beiden großen Slots mit dem Steel-Armor-Feature sind an die Skylake-S-CPU angebunden, der Rest arbeitet mit dem Z170-Chipsatz zusammen. Kommen demnach zwei Grafikkarten im Multi-GPU-Verbund zum Einsatz, werden die 16 Lanes von der CPU auf die beiden verstärkten Steckplätze aufgeteilt. Auch ist ein Betrieb mit drei AMD-Grafikkarten kein Problem. Dann jedoch müssen die drei PCIe-3.0-x1-Slots frei bleiben (Shared-Anbindung).

PCIe-x16-Slots und deren Lane-Anbindung
 elektrische
Anbindung (über)
Single-GPU2-Way-SLI /
CrossFireX
3-Way-CrossfireX
PCIe-Slot 2 x16/x8 (CPU) x16 x8 x8
PCIe-Slot 4 x4 (Intel Z170) - - x4
PCIe-Slot 6 x8 (CPU) - x8 x8

Weiter geht es mit den Storage-Anschlüssen:

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Die Storage-Anschlüsse beim MSI Z170A Gaming M9 ACK.

In Sachen Storage-Anschlussmöglichkeiten gibt es keinen Unterschied zum Gaming-M7-Modell. Demnach finden wir auch hier zwei SATA-Express-Anschlüse, zwei SATA-6GBit/s-Ports und zwei M.2-Schnittstellen. Die beiden Letztgenannten nehmen jeweils ein Modul mit einer maximalen Länge von 8 cm auf. Allesamt wurden sie nativ an den Intel-Chipsatz angebunden. Auch wenn der Z170-PCH 20 PCIe-3.0-Lanes abgeben kann, gibt es in diesem Punkt einige Einschränkungen zu beachten, die folgende Tabelle verdeutlicht.

AnschlussNutzbare SATA/SATAe-Anschlüsse
M2_1-SATAPCIePCIeSATA-PCIeSATA
M2_2PCIePCIePCIeSATASATASATA--
SATA-Express 1 Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
SATA-Express 2 Ja Nein Nein Nein Nein Ja Nein Nein
SATA 1 Ja Ja Ja Nein Nein Nein Ja Ja
SATA 2 Ja Ja Ja Nein Nein Nein Ja Ja
SATA 3 (SATAe 1) Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
SATA 4 (SATAe 1) Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
SATA 5 (SATAe 2) Ja Nein Nein Nein Nein Ja Nein Nein
SATA 6 (SATAe 2) Ja Nein Nein Nein Nein Ja Nein Nein

Entscheidet sich der Nutzer für ein M.2-Solid-State-Drive, so sollte man den oberen Steckplatz (M2_2) vorziehen, damit alle anderen SATA(e)-Anschlüsse dennoch genutzt werden können.

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Das I/O-Panel beim MSI Z170A Gaming M9 ACK.

Die Anschlüsse von links nach rechts und von oben nach unten:

Kunterbunt sieht das I/O-Panel aus. Neben dem CMOS-Clear-Button und dem WLAN/Bluetooth-Modul haben sich die Taiwaner für drei USB-2.0-, zwei USB-3.0- und zwei USB-3.1-Schnittstellen entschieden. Zu den letzten beiden ist jeweils einer in der Type-A- und Type-C-Ausführung vertreten. Außerdem halten sich einmal PS/2, ein Gigabit-LAN-Port, ein DisplayPort- und HDMI-Grafikausgang sowie die Sound-Anschlüsse bereit.

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Teil 1 des üppigen Audiobereichs
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Teil 2 des üppigen Audiobereichs

Das Herzstück und die Besonderheit des MSI Z170A Gaming M9 ACK ist zweifelsohne die Soundausstattung. Mittlerweile kann der Onboard-Sound auf vielen Platinen nicht mehr als schlecht bezeichnet werden, doch beim Flaggschiff haben die Taiwaner noch eine ordentliche Schippe draufgelegt. Als Signalprozessor wurde hier ausnahmsweise kein Realtek ALC1150 verwendet, sondern der CM6632A von CMedia. Er ist in der Lage, bis zu zehn Kanäle zu steuern. Er wird jedoch kräftig unterstützt. Um die Qualität der Soundausgabe zu verbessern, befindet sich nicht weit entfernt der ESS Sabre9006A-DAC sowie der ESS ES9016K2M-DAC (Digital-Analog-Converter). Außerdem sind zwei ADCs (Analog-Digital-Converter) des Typs Cirrus Logic CS5346 anzutreffen.

Insgesamt wurden neun Verstärker von Texas Instruments der Modellreihe "OPA1652" verlötet, von denen drei als Kopfhörer-Verstärker antreten. Wäre das noch nicht genug, kommen auch noch satte 34 Chemi-Con-Audiokondensatoren hinzu.

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Teil 3 des üppigen Audiobereichs

Auf der Rückseite des Audiobereichs, genau auf der Höhe des Audio-Signal-Prozessors, hält sich auch noch dieser Kandidat auf. Der PM39LV010 ist ein CMOS-Flash-Speicher, der für den CM6632A dient. Er besitzt eine Speicherkapazität von 1 MBit (128 KB).

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Auch der SuperI/O-Chip darf nicht fehlen.

Irgendwie müssen die Lüftergeschwindigkeiten, Spannungen und Temperaturen kontrolliert werden. Diesen Job übernimmt der Nuvoton NCT6793D. Dank ihm lassen sich die Lüftergeschwindigkeiten auch regeln.


Wir machen mit dem LAN-Chip weiter.

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Ganz klar: Ein Killer-Netzwerkchip übernimmt die kabelgebundene Netzwerkverbindung.

Wie bereits anfangs angesprochen, kümmert sich ein Killer-Netzwerkcontroller um die klassische LAN-Verbindung. Es handelt sich dabei um den Killer E2400. Zusammen mit dem Killer-Wireless-1535-Modul lässt sich dank des Killer-DoubleShot-Pro-Features eine Gesamt-Netzwerkbandbreite von 1,867 GBit/s (233,375 MB/s) erreichen. In einem gesonderten Artikel haben wir uns das Killer-DoubleShot-Feature bereits genauer angeschaut. Killer-Shield soll das Ping- und Jitter-Verhalten noch weiter verbessern.

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USB 3.1 wurde mit dem ASM1142 integriert.

Der Intel-Chipsatz beherrscht die USB-3.1-Spezifikation (USB 3.1 Gen2) nicht, sodass hier ein Zusatzchip ran muss. Geworden ist es der ASMedia ASM1142, der mit den beiden Anschlüssen am I/O-Panel bereits vollständig belegt ist.

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Der TMDS-Level-Shifter spielt für den HDMI-Grafikausgang eine große Rolle.

Der PTN3360DBS kommt aus dem Hause NXP und ist für die Regulierung von 5 Volt auf 3,3 Volt verantwortlich. Dank HDMI1.4b-Unterstützung ist er mit aktuellen Medien in der 4K-Auflösung und mit 3D-Inhalten vollständig kompatibel.

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Der Clock-Generator für den BCLK

Dieser Chip hält sich nicht ohne Grund dicht am CPU-Sockel auf. Dieser Clock-Generator-Chip erlaubt die Taktung des BCLKs, ohne den PCIe-Takt mit anzuheben.

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Ein wenig Onboard-Komfort hält sich noch unten rechts auf.

Hier sehen wir einen Power-, Reset- und den "Game Boost Knob", der auch auf dem Gaming-M7-Mainboard vorhanden ist. Mit dem Flashback-Button wird das BIOS-Flashback+-Feature aktiviert, mit dem das Aktualisieren des BIOS ohne zusätzliche Komponenten ermöglicht wird. Lediglich das Netzteil muss an das Mainboard angeschlossen werden. Im Artikel zum MSI Z170A Gaming M7 haben wir beide Features im Detail erläutert. In Verbindung mit dem Z170A Gaming M9 ACK haben sich im Vergleich zum Z170A Gaming M7 jedoch andere CPU- und RAM-Spannungen pro Stufe des Game-Boost-Knobs ergeben, während die Taktraten jedoch identisch geblieben sind:

MSI Game Boost Feature
Game-Boost-LevelCPU-TaktRAM-TaktCPU-VCoreVDIMM
0 (Default) 3,5 GHz 2.133 MHz 1,104 Volt 1,2 Volt
1 4,0 GHz 2.133 MHz 1,320 Volt 1,2 Volt
2 4,1 GHz 2.133 MHz 1,320 Volt 1,2 Volt
4 4,28 GHz 2.176 MHz 1,320 Volt 1,360 Volt
6 4,38 GHz 2.176 MHz 1,344 Volt 1,360 Volt
8 4,5 GHz 2.133 MHz 1,368 Volt

1,2 Volt

10 4,6 GHz 2.133 MHz 1,392 Volt 1,2 Volt
11 4,7 GHz 2.666 MHz 1,448 Volt 1,360 Volt

Bereits ab dem Level 1 wird die CPU-Spannung für zusätzliche 500 MHz auf sehr hohe 1,320 Volt angehoben. Ab dem Level 6 wird diese dann noch weiter stückchenweise erhöht. Auch hier können wir die Empfehlung aussprechen, die Spannung lieber manuell festzulegen. Um Level 11 laufen zu lassen, wird nicht jede Skylake-S-CPU mitspielen, was auch für den Arbeitsspeicher mit einer effektiven Taktfrequenz von 2.666 MHz gilt.

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Das MSI Z170A Gaming M9 ACK nochmal in der Übersicht.

MSI hat den Platz auf der ATX-Platine gut genutzt und das Board ordentlich befüllt. Trotz allem hat uns das Layout sehr gut gefallen. An den üblichen Positionen wurden insgesamt fünf 4-Pin-FAN-Header verlötet, die sich auch allesamt steuern lassen. Dazu muss im UEFI der "Smart FAN Mode" aktiviert werden. Für jeden Lüfter lässt sich die Lüfterkurve auf die eigenen Wünsche in vier Stufen manuell anpassen. Doch selbst die Standard-Settings arbeiten bereits zufriedenstellend ruhig. Liegt die CPU-Temperatur unter der 40-Grad-Marke, drehen sich die Lüfter mit nur 12,5 Prozent der maximalen Drehzahl. Die nächsten beiden Hürden werden per Default bei 55 Grad und 70 Grad Celsius festgelegt, wodurch der/die Lüfter auf 37,5 Prozent respektive 62,5 Prozent beschleunigt werden. Wird die 85-Grad-Marke erreicht, arbeiten die Lüfter schließlich mit der vollen Drehzahl. Für uns hinterlässt die Lüftersteuerung einen positiven Eindruck.

MSI hat auch bei den neuen 100-Series-Mainboards das "Guard-Pro"-Feature hinzugefügt, welches in fünf Unter-Features gegliedert ist: Circuit Protection (Kurzschlussschutz),  Humidity Protection (Schutz vor hoher Luftfeuchtigkeit), High Temperature Protection (Schutz vor hohen Temperaturen), ESD Protection (Schutz vor elektrostatischer Entladung), EMI Protection (Schutz vor elektromagnetischen Interferenzen).


BIOS

Ein Blick auf MSIs Webseite verrät, dass für das Z170A Gaming M9 ACK bereits die BIOS-Version 1.3 angeboten wird, die im Vergleich zur First-Release-Version einige Verbesserungen mitbringt. Zwischen den beiden Versionen liegen zwei andere BIOS-Veröffentlichungen. Folgende Änderungen und Verbesserungen wurden von Version 1.0 bis 1.3 vorgenommen:

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Der EZ-Mode vom MSI Z170A Gaming M9 ACK.

Genau wie beim MSI Z170A Gaming M7 setzen die Taiwaner für ihr Flaggschiff natürlich auf dieselbe UEFI-Oberfläche, die auch den EZ-Mode beinhaltet. Auf dieser Übersichtsseite erhält der Anwender Informationen über die CPU, den installierten Arbeitsspeicher, den angeschlossenen Storage-Geräten und über die Lüfter. Zusätzlich existieren Shortcuts zum M-Flash-Feature, zur Favorites- und Hardware-Monitor-Seite und zusätzlich Buttons, um LAN-ROM, Fast Boot, AHCI, den Audio-Codec und dei CPU-Fan-Warnung zu aktivieren beziehungsweise zu deaktivieren. Außerdem lässt sich bei Problemen das "BIOS Log Review" einsehen. Die breite Leiste oberhalb vom EZ-Mode wird auch im Advanced-Mode angezeigt, zu dem wir nun kommen.

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Der Advanced-Mode vom MSI Z170A Gaming M9 ACK.

Auch der Advanced-Modus wurde 1:1 übernommen. MSI hat oben links neben der Uhrzeit und dem Datum den Game-Boost-Button hinzugefügt, der das aktuelle Level anzeigt (grüner Punkt). Rechts benachbart ist der XMP-Button, wie wir es bei MSI bereits gewohnt sind. Beim jeweiligen Mainboard-Modell können sich rein die Menüpunkte unterscheiden. Speziell für die Gaming-Mainboards wurden passenderweise die Farben Rot und Schwarz verwendet. Ganz oben auf der rechten Seite werden zu jedem Zeitpunkt das installierte Prozessormodell, dessen Taktfrequenz und die Arbeitsspeicher-Kapazität inkl. Takt angezeigt. Unter der Uhrzeit und dem Datum kann die aktuell vorliegende BIOS-Version abgelesen werden. Darunter lassen sich ganz bequem die Boot-Prioritäten per Drag & Drop-Verfahren festlegen. Auf der linken Seite erhält der Anwender einen ersten Überblick über die CPU- und Mainboard-Temperatur. Der virtuelle "Game Boost"-Button ist dabei mit der Maus klickbar, sodass vom Hardware- in den Softwaremodus gewechselt werden kann. Ergänzt wurde noch ein weiterer virtueller Knopf, mit der die XMP-Funktion direkt aktiviert werden kann.

Der erste Punkt von den insgesamt sechs "Settings" stellt neben dem "System Status" die "Advanced"-Einstellungen bereit. Letzteres ist bereits grundlegend bekannt. Dort lassen sich alle board-bezogenen Einstellungen finden, die die Onboard-Komponenten betreffen. Die Punkte "Boot", "Security" und "Save & Exit" sind dabei selbsterklärend. Das Hauptaugenmerk des Boards ist zweifelsohne das Overclocking. Die extrem umfangreichen OC-Funktionen sind im Menüpunkt "OC" zu finden. MSI lässt für den Overclocking-Enthusiasten kaum Wünsche offen. Dazu aber später mehr. Das integrierte M-Flash-Feature hat auch beim heutigen Testkandidaten einen eigenen Menüpunkt erhalten. Entweder lässt sich das aktuelle BIOS auf einen Datenträger speichern oder andersherum von einem Datenträger aus aktualisieren. Genau so ist es den Overclocking-Profilen ergangen. Insgesamt können sechs verschiedene OC-Konfigurationen hinterlegt werden. MSI hat auch dieses Mal an eine Import- und Export-Funktion gedacht.

Der vorletzte Punkt ist der "Hardware Monitor", der wichtige ausgelesene Daten aufzeigt wie eben die Temperaturen, Spannungen und Lüfterdrehgeschwindigkeiten. Zusammen mit dem CPU-FAN-Header können in der Summe fünf Lüfter gesteuert werden. Jeder Lüfter kann mit vier Stufen in einer automatischen oder manuellen Lüfterkurve angepasst werden. Der letzte Menüpunkt umfasst den "Board Explorer", der übersichtlich aufzeigt, in welchem Slot oder an welchem sonstigen Anschluss welche Komponente installiert ist. Dies erspart den Blick ins eigene Gehäuse und dient rein dem Komfort. Generell ist es auch möglich, die meistgenutzten Funktionen auf insgesamt fünf Favoritenseiten abzuspeichern. Mittels eines Rechtsklicks auf die jeweilige Funktion wird ein kleines Kontextmenü geöffnet, wo der Anwender anschließend diese Funktion auf eine der fünf Seiten ablegen kann.

Auch dieses Mal konnte das UEFI von MSI auf ganzer Linie überzeugen. Sämtliche ausgewählte Einstellungen wurden problemlos und korrekt umgesetzt. Der Anwender hat dabei die Auswahl, ob er sich per Maus und/oder mit der Tastatur durch die Menüs bewegt.

 

Overclocking

Auch wenn Gaming draufsteht, ist auch das Overclocking kein Problem. Das Board bietet 10(+1) "Titanium"-Spulen, die von "DrMOS"-MOSFETs angetrieben werden. Im UEFI halten sich dafür wieder jede Menge Overclocking-Funktionen bereit, mit denen der Anwender frei experimentieren kann. Mit den Overclocking-Funktionen wurde auch beim Flaggschiff definitiv nicht gespart und sie halten zudem einige Überraschungen bereit.

Das UEFI erlaubt beim Basistakt eine Veränderung von 70,00 MHz bis 655,12 MHz in 0,06-MHz-Schritten. Bei der CPU-Spannung darf sich der Anwender zwischen dem Override-, Adaptive- und Offset-Modus entscheiden. Währenddessen die ersten beiden Spannungen von 0,600 Volt bis 2,000 Volt in 0,005-Volt-Schritten bewegt werden kann, sind es beim Offset-Modus -0,990 bis +0,990 Volt. Die Intervalle betragen hier ebenfalls 0,005 Volt. Alle weiteren Spannungen sind in der folgenden Tabelle ersichtlich.

Die Overclocking-Funktionen des MSI Z170A Gaming M9 ACK in der Übersicht
Base Clock Rate 70,00 MHz bis 655,12 MHz in 0,06-MHz-Schritten
CPU-Spannung 0,600 V bis 1,550 V in 0,005-V-Schritten (Override und Adaptive-Modus)
-0,990 V bis +0,990 V in 0,005-V-Schritten (Offset-Modus)
DRAM-Spannung 0,600 V bis 2,200 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-SA-Spannung 0,600 V bis 2,000 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-IO-Spannung 0,600 V bis 2,000 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
VCC-PLL-Spannung 0,600 V bis 2,000 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCH-Core-Spannung 0,600 V bis 2,000 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCIe-Takt - nicht möglich -
Weitere Spannungen CPU PLL OC, CPU PLL SFR, CPU ST, CPU ST V6, DRAM VPP, DRAM VREF, PCH CLK
Speicher-Optionen
Taktraten CPU-abhängig
Command Rate einstellbar
Timings 87 Parameter
XMP wird unterstützt
Weitere Funktionen
Weitere Besonderheiten

UEFI-BIOS
Settings speicherbar in Profilen
Energiesparoptionen: Standard-Stromspar-Modi wie C1E, CSTATE (C6/C7), EIST
Turbo-Modus (All Cores, By number of active cores),
erweiterte Lüfterregelung für CPU-Fan und vier optionale Fans, Short Duration Power Limit,
Long Duration Maintained, Long Duration Power Limit, Primary Plane Current Limit

Auch auf dem MSI Z170A Gaming M9 ACK wollte unser Core i5-6600K nicht mit 4,7 GHz stabil laufen und das selbst bei einer Spannung von 1,3 Volt. So wurden wir dazu gezwungen, den Multiplikator auf den Wert 46 zu setzen. Hierbei reichten im BIOS festgelegte 1,295 Volt für einen stabilen Betrieb aus.

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Bestes Ergebnis mit dem 100-MHz-BCLK:
4,6 GHz bei 1,272 Volt (Fixed-BIOS-Wert: 1,295V)

Durch die CPU-LoadLine-Calibration wird die VCore unter Last korrekt heruntergedrosselt. Laut CPU-Z waren es effektiv 1,272 Volt.

Auch bei der Skylake-S-Plattform werfen wir einen Blick auf das RAM-Overclocking. Zu diesem Zweck verwenden wir zwei DIMMs mit jeweils 4 GB Speicherkapazität des Typs "G.Skill RipJaws4 DDR4-3000". Im ersten Test kontrollieren wir die Funktionalität des XMP und im zweiten den Betrieb ohne Verwendung des XMP-Features.

cpuz2.PNG
Die XMP-Funktion wird korrekt vom System umgesetzt.
cpuz2.PNG
Ohne XMP konnten wir minimal
schärfere Latenzen festlegen.

Das Extreme-Memory-Profil wurde ohne Schwierigkeiten übernommen und das System startete sofort und lief reibungslos. Doch selbst unsere strafferen, manuellen Werte liefen ohne Zwischenfälle. In beiden Tests lag eine VDIMM von 1,35 Volt an.

MSI/Intel Extreme Tuning Utility

Auf der Treiber- und Software-DVD lässt sich das MSI/Intel Extreme Tuning Utility finden, das der eine oder andere bereits schon kennt:

MSI/Intel Extreme Tuning Utility.

Das XTU ermöglicht das Overclocking der CPU und des Arbeitsspeichers direkt unter Windows. Mit integriert ist auch ein Hardware-Monitor, womit sich die CPU-Temperatur, deren aktuell anliegende Taktfrequenz und andere interessante Punkte überwachen lassen. Neben den Taktfrequenzen für CPU und RAM ist auch gleich die Spannung regulierbar. Die Aktivierung der gewählten Einstellungen erfolgt nicht in Echtzeit, Änderungen werden vorerst zwischengespeichert. Erst nach einem Neustart des Systems sind die Settings dann auch aktiv. Hinterher kann die Konfiguration auch gleich mit dem implementierten Stress-Test auf Stabilität geprüft werden. Wurden die passenden und stabilen Einstellungen gefunden, können sie in praktischen Profilen hinterlegt werden.

MSI Command Center

MSI Command Center.

Darüber hinaus hat MSI auch noch das eigene Command Center im Angebot, wodurch noch erweiterte Einstellungen unter Windows vorgenommen werden können. Beispielsweise die Multiplikatoren der maximal vier CPU-Kerne, die einzelnen Spannungen und auch die Lüftergeschwindigkeiten. Selbst Einstellungen zum Arbeitsspeicher und zur integrierten Grafikeinheit stehen bereit. Auch lässt sich darüber das Game-Boost-Feature managen.

MSI ECO Center

Ein weiteres Software-Feature hat uns darüber hinaus besonders interessiert, das MSI ECO Center. Dahinter verbirgt sich das ECO-Power-Teilfeature, welches wiederum ein Teil des neuen Guard-Pro ist. Die Idee dahinter ist, nicht benötigte Komponenten, Anschlüsse und Slots zu deaktivieren, um die Leistungsaufnahme noch weiter nach unten zu drücken.

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MSIs ECO-Center.

Leider lässt sich nur sehr wenig abschalten. Darunter fallen lediglich der CPU-FAN-Header, drei weitere System-FAN-Header sowie sämtliche USB-Ports am I/O-Panel. Zum Ausschalten muss das jeweilige Blitz-Symbol aus dem Kästchen entfernt und im Anschluss unten auf "Apply" geklickt werden.

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MSIs ECO-Center.

Wir haben alles bis auf den CPU-FAN-Header deaktiviert. Somit konnte nicht viel an Energie eingespart werden. Es waren lediglich 0,9 Watt weniger.

In der folgenden Bildergalerie sind nochmal alle BIOS-, XTU- und Eco-Center-Screenshots einsehbar:

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Mit diesem Testsystem haben wir das MSI Z170A Gaming M9 ACK getestet.

Hardware:

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Einführung der Nehalem-Prozessoren und der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 2.133 MHz und 15-15-15-35 2T - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim MSI Z170A Gaming M9 ACK ist allerdings alles so, wie es zu erwarten wäre: Die Turbo-Modi laufen korrekt und auch keine versteckte Übertaktung ist aktiv.

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark 2013, SuperPi 8M, Cinebench R15 und Sisoft Sandra 2014 Memory Benchmark:

3DMark 2013

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R15 CPU

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

SiSoft Sandra 2014

Memory Benchmark

Bandbreite in GB/s
Mehr ist besser

SuperPi 8M

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Istgesamt liegt das MSI-Flaggschiff natürlich dicht bei den anderen Probanden. Die Leistung stimmt.

Auch weiterhin werden wir die Bootzeit protokollieren. Wir messen die Zeit in Sekunden, wie lange das Mainboard benötigt, um alle Komponenten zu initialisieren und mit dem Windows-Bootvorgang beginnt.

Bootzeit

Vom Einschalten bis zum Windows-Bootvorgang

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Das MSI Z170A Gaming M9 ACK gehört zu den Mainboards, die flott sämtliche Komponenten initialisieren und zum Windows-Bootvorgang übergehen. Es brauchte dabei 14,49 Sekunden und war damit sogar schneller als das hauseigene B150A Gaming Pro und das Z170A Gaming M7. Dies kann jedoch auch an dem mittlerweile optimierten BIOS liegen.


Neben der wichtigen Performance ist auch der Stromverbrauch des heimischen PCs kein unwichtiges Kriterium. Was man häufig unterschätzt, ist die Tatsache, dass selbst die verschiedenen Mainboard-Modelle der zahlreichen Hersteller unterschiedlich viel Strom aus der Steckdose ziehen. Ein Grund dafür sind die verschieden eingesetzten BIOS-Versionen, die teilweise die von Intel referenzierten Stromsparmechanismen schlecht oder gar falsch umsetzen oder dass Onboardkomponenten sich eigentlich deaktivieren sollten, wenn diese entweder durch dedizierte Hardware ersetzt wurden oder einfach nicht verwendet werden. Darüber hinaus kann aber manchmal auch die Stromversorgung verantwortlich gemacht werden, wenn unter Default Settings mehr Energie zur Verfügung gestellt wird, als eigentlich benötigt wird. Genau deswegen spielt die Effizienz eine wichtige Rolle. Wenn die Effizienz der Stromversorgung nun also schlecht ausfällt, wird mehr Strom verbraucht. Zu unterschätzen ist hierbei aber auch die Software nicht, sodass sie ebenfalls gut abgestimmt sein muss, damit eine zufriedenstellende Effizienz gegeben ist.

Das MSI Z170A Gaming M9 ACK hat nur wenige Zusatz-Controller erhalten. Ein LAN-Controller, ein WLAN- und Bluetooth-Controller, ein USB-3.1-Controller und ein Audio-Codec tragen ihren Teil zum Stromverbrauch bei.

Gemessen haben wir im Windows-Idle-Betrieb ohne Last, mit Cinebench 15 unter 2D-Volllast und mit Prime95 (Torture-spanTest, Vollauslastung). Die jeweiligen Werte entsprechen dem System-Gesamtverbrauch.

Test 1: Mit aktivierten Onboardkomponenten:

Für den ersten Test sind die Default Settings aktiv, sodass der Großteil der Onboardkomponenten bereits aktiviert ist. Die Grafikausgabe erfolgt über die Radeon R9 380. Wie bereits weiter oben geschrieben, sind alle Stromspar-Features eingeschaltet, was mit den Werten einer manuellen Konfiguration scheinbar gut umgesetzt wurde.

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Im Leerlauf wird die 50-Watt-Marke mit 52,6 Watt knapp überschritten. Diesen Wert empfinden wir als etwas zu hoch, wenn man sich die Ausstattungsunterschiede zum hauseigenen Z170A Gaming M7 anschaut.

Leistungsaufnahme

Cinebench R15 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Unter Teillast mit Cinebench hingegen zeigt sich die Leistungsaufnahme von der guten Seite. Mit 93,8 Watt lag es mit dem Gaming M7 exakt auf einer Stufe.

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Aber selbst mit Prime95 und damit unter Volllast verbrauchte das Testsystem mit dem Z170A Gaming M9 ACK mit 103,6 Watt verhältnismäßig wenig und unterbietet sogar das Gaming M7.

Spannungen (Prime95)

1.026 (2. CPU. BIOS)XX


1.080 (2. CPU)XX


1.096 (2. CPU)XX


1.180 (2. CPU. BIOS)XX


1.184 (2. CPU)XX


1.200 (2. CPU. BIOS)XX


1.232 (2. CPU)XX


1.248 (2. CPU. BIOS)XX


1.264 (2. CPU)XX


Spannungen in Volt
Weniger ist besser

An der CPU-Spannung kann man den Grund für die bessere Leistungsaufnahme erkennen. Das Gaming M9 ACK legte mit 1,096 Volt genau 0,072 Volt weniger an, die sich bei der Leistungsaufnahme bemerkbar gemacht haben.

 

Da die meisten Anwender nicht alle Onboard-Chips benötigen, haben wir einen Test mit nur einem aktivierten Onboard-LAN und dem Onboard-Sound durchgeführt. Sämtliche USB-3.0- und SATA-Controller sind hier beispielsweise deaktiviert. Die Spannungen werden weiterhin vom Board automatisch festgelegt, aber alle energiesparenden Features werden zusätzlich manuell aktiviert. Die Radeon R9 380 ist weiterhin die primäre Grafikkarte.

Test 2: Mit deaktivierten Onboardkomponenten (1x LAN + Sound an):

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme

Cinebench R15 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Spannungen (Prime95)

1.026 (2. CPU. BIOS)XX


1.080 (2. CPU)XX


1.096 (2. CPU)XX


1.180 (2. CPU. BIOS)XX


1.184 (2. CPU)XX


1.200 (2. CPU. BIOS)XX


1.232 (2. CPU)XX


1.248 (2. CPU. BIOS)XX


1.264 (2. CPU)XX


Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Im BIOS konnte man keine gesonderten Komponenten deaktivieren, sodass hier die selben Werte gelten. Genauso ereignete es sich beim Z170A Gaming M7.

So gut wie alle High-End-Mainboards mit erweiterter Ausstattung kämpfen mit demselben Problem: Sie verbrauchen im Idle teilweise deutlich mehr als andere Mainboards. Erstaunlich beim heutigen Testkandidaten ist jedoch, dass die Leistungsaufnahme unter Last in die effiziente Seite übergeht und zum Angriff übergeht und sogar in der Lage ist, das hauseigene Z170A Gaming M7 zu übertrumpfen.


USB-3.1-Performance

Auch das MSI Z170A Gaming M9 ACK stellt zwei der neuen Schnittstellen bereit, die ebenfalls über den ASMedia-ASM1142-USB-3.1-Hostcontroller zu Werke gehen. Bei nun theoretischen 10 GBit/s Bandbreite bedeutet es gleichzeitig, dass es nicht leicht wird, ein Laufwerk zu finden, mit dem diese Leistung auch abgerufen und vor allem bis ans Limit getrieben werden kann. In der Theorie wäre dies bereits mit einem schnellen M.2-Solid-State-Modul möglich, doch fürs Erste müssen zwei (m)SATA-6GBit/s-SSDs im RAID-0-Verbund herhalten, damit die neue Schnittstelle getestet werden kann.

Für den Test setzen wir eine USB-3.1-Lösung von ASUS ein. In einem externen Gehäuse arbeiten zwei mSATA-6GBit/s-Module im RAID-0-Verbund.

ATTO USB3 small
Die USB-3.1-Performance beim MSI Z170A Gaming M9 ACK
über den ASM1142.

Auch wenn die USB-3.0-Specs deutlich überboten wurden, konnte der Controller mit Default Werten lediglich maximal 716 MB/s im Lesen und 689 MB/s im Schreiben erreichen. Wird die CPU-Taktfrequenz erhöht, zeigte sich auch im USB-3.1-Benchmark ein deutlich besseres Ergebnis mit deutlich über 800 MB/s lesend und schreibend.

 

USB-3.0-Performance

MSI hat das Z170A Gaming M9 ACK in der Summe mit sechs USB-3.0-Schnittstellen ausgestattet. Am I/O-Panel können auf zwei Stück direkt zugegriffen werden, die restlichen vier Stück können über die beiden internen Header realisiert werden. Dabei arbeiten die sechs Schnittstellen nativ mit dem Z170-Chipsatz zusammen. Für den USB-3.0-Performancetest haben wir ebenfalls die USB-3.1-Lösung von ASUS verwendet.

ATTO USB3 small
Die USB-3.0-Performance beim MSI Z170A Gaming M9 ACK
(nativ über den Z170-PCH).

Werte mit über 400 MB/s sehen wir beim USB-3.0-Benchmark gern. Der Intel-Chipsatz schaffte es, die Lese- und Schreibdatenrate auf 418 MB/s zu pushen. Das ist schon sehr ordentlich.

 

SATA-6G-Performance

Auf dem MSI Z170A Gaming M9 ACK halten sich zwei SATAe- und zwei SATA-6GBit/s-Ports auf. Allesamt arbeiten sie ebenfalls über den Z170-Chipsatz. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

ATTO USB3 small
Die SATA-6G-Performance beim MSI Z170A Gaming M9 ACK
(nativ über den Z170-PCH).

Das Solid-State-Drive wurde bis auf 557 MB/s im Lesen und auf 525 MB/s im Schreiben beschleunigt. Damit wurde die Netto-Leistung der SATA-6GBit/s-Spezifikation ordentlich abgerufen.

 

M.2-Performance

Den M.2-Test werden wir natürlich auch bei der Skylake-S-Plattform absolvieren. Mithilfe der neuen Intel-100-Chipsatzserie erfahren die angebundenen M.2-Steckplätze in der Theorie einen ordentlichen Performanceschub, dank den jeweils vier-PCIe-3.0-Lanes, wodurch die theoretische Bandbreite auf 32 GBit/s anwächst. Das Problem an der Sache ist allerdings, dass es bisher kaum M.2-SSDs gibt, die diese Bandbreite ausreizen können. Dennoch lässt sich mit einigen aktuell am Markt befindlichen M.2-SSDs feststellen, ob effektiv mehr als 10 GBit/s übertragen werden. Für diesen Test setzen wir daher die Samsung SSD XP941 mit 512-GB-Speicherkapazität ein, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Samsung mit 1.170 MB/s lesend und 950 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Schnittstelle nutzt das Solid State Module den M.2-16-GBit/s-Standard, was vier PCIe-2.0-Lanes entspricht.

ATTO USB3 small
Die M.2-Performance beim MSI Z170A Gaming M9 ACK
(über vier PCIe-3.0-Lanes vom Z170-PCH).

Intels Z170-Chipsatz konnte das M.2-Modul mit einer Lesedatenübertragunsgeschwindigkeit von 1.086 MB/s und einer Schreibrate von immerhin noch 974 MB/s beschleunigen. Während die Leserate im Normalbereich für das verwendete M.2-Modul liegt, schwächelt die Schreibrate etwas. Die Schuld ist hierbei jedoch nicht bei MSI, sondern beim Z170-Chipsatz zu finden.


Die verwendeten Wortlaute aus dem Fazit vom MSI Z170A Gaming M7 haben auch für das hauseigene Z170A Gaming M9 ACK ihre Gültigkeit. Das Flaggschiff aus der Enthusiast-Gaming-Serie ist ein erweitertes Z170A Gaming M7, welches für einige wenige Enthusiasten noch ein paar zusätzliche Argumente für einen Kauf bieten soll. Die Taiwaner haben das Z170A Gaming M7 genommen und für das M9-Modell nicht nur das Killer-Wireless-AC-1535-Modul von Rivet Networks draufgelötet, sondern einen VRM-Kühler verbaut, der WaKü-ready mit 1/4-Zoll-Gewinden ist, und zudem den Onboard-Sound ordentlich ausgebaut, welcher in diesem Ausmaß (zwei ESS DACs, zwei Cirrus ADCs, drei Texas-Instruments-Amplifiers, 34 Audiokondensatoren) so gut wie auf kaum einem anderen Board anzutreffen ist. Für diesen immensen Soundausbau musste allerdings der siebte Erweiterungssteckplatz weichen. Das ATX-PCB wird zudem rückseitig von einer großen (Steel-)Backplate nahezu vollständig überdeckt und soll der erhöhten Stabilität dienen. Passend zum Farbschema haben sich auch einige rote LEDs unterwärts eingefunden.

Ansonsten entspricht die Ausstattung, bis auf den siebten Slot, der des Z170A Gaming M7. So befinden sich drei mechanische PCIe-3.0-x16- und drei PCIe-3.0-x1-Steckplätze an Ort und Stelle, mit denen das System entsprechend erweitert werden kann. Auch die für die Skylake-S-Plattform üblichen vier DDR4-DIMM-Speicherbänke wurden selbstverständlich verlötet, sodass sich maximal 64 GB Arbeitsspeicher installieren lassen. Wie es sich gerade für ein Flaggschiff gehört, kam auch der Onboard-Komfort nicht zu kurz. Es wurden dabei nicht nur einige Spannungsmesspunkte hinterlassen, sondern auch eine Debug-LED, jeweils einen Power- und Reset-Button sowie der neue Game-Boost-Knob. Mit dem Letztgenannten kann das System mit sieben Stufen übertaktet werden. In der Praxis legt das Board jedoch eine viel zu hohe CPU-Spannung an, sodass diese manuell festgelegt werden sollte.

img_5.jpg

Identisch zum M7-Modell geht es auch im Storage-Bereich zu. MSI hat daher auch für das Flaggschiff zwei SATA-Express-, zwei SATA-6GBit/s- und zwei M.2-Schnittstellen vorgesehen. Dabei wurde der obere M.2-Anschluss verlustfrei angebunden, was leider nicht für den unteren Anschluss gilt. Über das I/O-Panel sind neben dem DisplayPort- und HDMI-Grafikausgang außerdem zwei USB-3.1- (1x Type A und 1x Type C), zwei USB-3.0- und drei USB-2.0-Anschlüsse anzutreffen. Intern wurden die USB-Anschlussmöglichkeiten um zwei USB-3.0- und einem USB-2.0-Header ergänzt. Einer der USB-3.0-Header wurde sogar um 90 Grad angewinkelt. Der Nutzer hat neben der kabellosen Netzwerkverbindung auch die Möglichkeit, das Mainboard über den Killer-E2400-Gigabit-LAN-Anschluss ins Netzwerk einzubinden. Wahlweise auch kombiniert über das Killer-DoubleShot-Pro-Feature.

In Sachen UEFI liefert MSI erneut eine gewohnt gute Oberfläche, die sämtliche von uns gewählten Einstellungen zu unserer vollsten Zufriedenheit umgesetzt hat und auch von der Struktur her zu überzeugen weiß. Die Leistungsaufnahme liegt zwar im Leerlauf in keinem optimalen Bereich, doch dafür kann das Z170A Gaming M9 ACK unter Last mit sehr ordentlichen Werten glänzen. Weniger gefallen uns die Tatsache, dass sich im BIOS keine Komponenten, wie das WLAN/Bluetooth-Modul oder auch die USB-3.1-Anschlüsse, deaktivieren ließen, die den Stromverbrauch hätten reduzieren können. MSI liefert neben dem Command-Center und dem MSI/Intel-Extreme-Tuning-Utility auch das ECO-Center mit, doch all zu viel kann auch damit nicht ausgeschaltet werden.

Aber gerade der kräftige Aufpreis vom Z170A Gaming M7 zum Z170A Gaming M9 ACK von satten 168 Euro will gut überlegt sein. Während das Z170A Gaming M7 für etwa 209 Euro zu haben ist, müssen für das M9-Modell gar 377 Euro auf den Tisch gelegt werden. Wer sich für die Unterschiede des M9-Modells begeistern lässt und diese gut gebrauchen kann, der kann sich überlegen, den Aufpreis in das technisch gute Brett zu investieren. Andernfalls können wir für das M7-Mainboard eine Empfehlung aussprechen, das ebenfalls gut ausgestattet ist und den meisten Anwendern mehr als ausreichen dürfte.

Positive Eigenschaften des MSI Z170A Gaming M9 ACK:

Negative Eigenschaften des MSI Z170A Gaming M9 ACK:

Von der technischen Seite her ist das MSI Z170A Gaming M9 ACK ein aufgepimptes Z170A Gaming M7, das neben dem Killer-WLAN vor allem einen üppig ausgestatteten Soundbereich spendiert bekommen hat. Als Ergänzung kann der VRM-Kühler in einen Wasserkühlungskreislauf eingebunden werden.

Alternativen? Kann auf die M9-Zusätze verzichtet werden, ist ein Blick auf das deutlich günstigere M7-Modell eine Empfehlung wert. Alternativ zum Z170A Gaming M9 ACK kann sich auch das ASUS Maximus VIII Formula näher angeschaut werden, dessen VRM-Kühler ebenfalls WaKü-ready ist und ähnliche technische Eigenschaften zu bieten hat.

 

Persönliche Meinung

Wer den saftigen Aufpreis bezahlt, bekommt zweifellos ein gut ausgestattetes Mainboard, was gerade für den Onboard-Sound gilt. Ich bin mir allerdings sicher, dass sich für das M9-Modell weniger Abnehmer finden lassen als für das M7-Modell. Zwar sind die Unterschiede der beiden Platinen klar erkennbar, diese werden jedoch vermutlich kein großes Gewicht bei vielen Umrüstwilligen haben. Loben muss ich MSI in Sachen Leistungsaufnahme unter Last, die gerade bei einem Flaggschiff meist eher höher ausgeprägt ist. (Marcel Niederste-Berg)