ASUS Maximus VIII Gene im Test

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IMG 4 logoASUS hat eine schier unglaubliche Auswahl an Skylake-Mainboards, also wird es Zeit, dass wir uns den Boards widmen: Der Anwender hat die Auswahl zwischen den The-Ultimate-Force-, Gamer-, Deluxe-, und Republic-of-Gamers-Varianten, die es jeweils in unterschiedlichen Ausstattungsstufen gibt. Unser erstes Skylake-Mainboard von ASUS ist das Maximus VIII Gene, also ein Board aus der Republic-of-Gamers-Serie. Interessant ist vor allem die Frage, was sich im Vergleich zum hervorragenden Vorgänger verändert hat.

Wir sind mittlerweile bei der achten Maximus-Serie angekommen. Bisher bietet ASUS die Modelle "Ranger", "Hero" und "Gene" an, die allesamt den Z170-Chipsatz von Intel erhalten haben und mit dem neuen DDR4-Arbeitsspeicher arbeiten. Nun gibt es auch erste Hinweise zu einem "Maximus VIII Extreme" und sicherlich wird es auch ein "Impact"-Modell im Mini-ITX-Format geben. Unser Hauptaugenmerk wird sich nun zunächst auf das Maximus VIII Gene richten.

Aufgrund des Micro-ATX-Formats musste ASUS die Ausstattung begrenzen - aber so richtig ist das nicht zu merken. Trotz der Größe haben es zwei mechanische PCIe-3.0-x16-Slots, ein PCIe-3.0-x4-Steckplatz, vier DDR4-DIMM-Speicherbänke, zwei SATAe-Schnittstellen und dazu zwei SATA-6GBit/s-Buchsen auf das PCB geschafft. Hinzu kommen zwei USB-3.1-, acht USB-3.0- und vier USB-2.0-Anschlüsse, die das Board managen kann. Auch etwas Onboard-Komfort ist vorhanden, auf den wir natürlich ebenfalls eingehen werden.

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Das ASUS Maximus VIII Gene in der Übersicht.

Eine radikale Veränderung stellt die Optik dar. Anstatt es bei roten-schwarz-Kühlern zu belassen, sind es nun silberne Kühler mit einem leicht roten Touch. Die Anschlüsse sind dagegen nun grau und schwarz gestaltet worden.

Die Spezifikationen

Folgende technische Eigenschaften besitzt das ASUS Maximus VIII Gene:

Die Daten des ASUS Maximus VIII Gene in der Übersicht
Mainboard-Format Micro-ATX
Hersteller und
Bezeichnung
ASUS
Maximus VIII Gene
CPU-Sockel LGA1151
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
CPU-Phasen/Spulen 10 Stück
Straßenpreis ca. 198 Euro
Homepage http://www.asus.com/de/
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z170 Express Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR4 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 64 GB (mit 16-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire SLI (2-Way), CrossFireX (2-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

2x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x16/x8) über Skylake-S-CPU
1x PCIe 3.0 x4

PCI -
SATA(e)-, SAS-
und
M.2-Schnittstellen

2x SATA Express 10 GBit/s mit RAID 0, 1, 5, 10 über Intel Z170
2x SATA 6G mit RAID 0, 1, 5, 10 über Intel Z170
1x M.2 32 GBit/s über Intel Z170

USB

2x USB 3.1 (2x am I/O-Panel, 1x Typ A und 1x Typ C) über ASMedia ASM1142
8x USB 3.0 (6x am I/O-Panel, 2x über Header) über Intel Z170
4x USB 2.0 (4x über Header) über Intel Z170

Grafikschnittstellen 1x HDMI 1.4a, 1x DisplayPort 1.2
WLAN / Bluetooth -
Thunderbolt -
LAN

1x Intel I219-V Gigabit-LAN

Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel ROG SupremeFX 2015 (Realtek ALC1150) Audio Codec
6x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
FAN-Header 2x CPU-FAN 4-Pin
4x Chassis-FAN 4-Pin
1x Water-Pump 4-Pin

Der Karton hat sich dafür nicht verändert und hat weiterhin verschiedene Rottöne erhalten. Oben links wurde das ROG-Logo hinterlassen, mittig dagegen die Modellbezeichnung. Unten werden neben dem ASUS-Logo noch einige Grundfeatures aufgelistet.

Das mitgelieferte Zubehör

Nachdem wir die Verpackung geöffnet haben, haben wir mit folgendem Zubehör Bekanntschaft gemacht:

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Das ASUS Maximus VIII Gene in der Übersicht.

Ausreichend Zubehör wird mit auf den Weg gegeben. Während die I/O-Blende, das Handbuch sowie der Datenträger zum Pflichtzubehör gehören, wurden von ASUS jedoch noch vier SATA-Kabel, eine 2-Way-SLI-Brücke, die Q-Connectors, die Kabelsticker und das ROG-Türschild mit beigelegt. Oben drauf kommen auch noch drei ROG-Sticker, das CPU-Installation-Tool und ein Gewinde inklusive Schraube für den M.2-Slot.


Die weit zuvor bekanntgewordenen Daten zu der Intel-100-Chipsatzserie zeigten bereits weitreichende Veränderungen, die sich im Nachhinein zumindest beim Z170-PCH auch bestätigt haben. Neu ist die Anbindung zwischen CPU und PCH über das Direct-Media-Interface in Version 3.0, wodurch eine größere Bandbreite zur Verfügung steht. Diese ist auch notwendig, denn Intel hat die PCIe-Lanes des Z170-Chipsatzes kräftig ausgebaut. Statt nur acht PCIe-2.0-Lanes, wie noch beim Z97-Chipsatz, kann der Z170-PCH gleich 20 PCIe-3.0-Lanes bereitstellen, sodass viel mehr Spielraum für native Anbindungen von Zusatzcontrollern vorhanden ist. PCIe-Switches und Brücken - so sollte man meinen - würden jetzt der Vergangenheit angehören.

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Zehn Spulen feuern die Skylake-CPU an.

Links oben - vom Sockel LGA1151 aus gesehen - wurden in der Summe zehn Spulen untergebracht. Anhand der zehn MOSFETs des Typs Texas Instruments CSD87350Q5D (NexFet) ist ersichtlich, dass jede der Spulen von einem MOSFET angetrieben wird. Der generelle Input wird über den 8-poligen ATX-EPS12V-Stronanschluss mit 336 Watt angemessen gewährleistet. Als PWM-Controller kommt ein ASP14008 zum Einsatz, der vermutlich mit maximal acht Spulen umgehen kann, sodass ASUS auf fünf Phasen-Doubler zurückgreift, um die Anzahl von 10 Spulen auch ansteuern zu können.

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Insgesamt können 64 Gigabyte Arbeitsspeicher installiert werden.

Auch das Gene-Modell bietet vier DIMM-Slots. In diesem Fall jedoch zum ersten Mal als DDR4-Ausführung. 64 Gigabyte lassen sich mit einer maximalen, effektiven Taktfrequenz von 3.800 MHz einsetzen. Eine Spule ist für die Verteilung der Spannungen auf die vier Speicherbänke verantwortlich. Ein USB-3.0-Header ist links neben dem Haupt-Stromanschluss zu sehen. Rechts von ihm zeigt etwas Onboard-Komfort seine Anwesenheit. Darauf gehen wir noch gesondert ein.

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Multi-GPU mit zwei Grafikkarten wird unterstützt.

Platzbedingt passen nur wenige Erweiterungssteckplätze auf das PCB. Dennoch sind zwei PCIe-3.0-x16-Slots auf mechanischer Basis und ein PCIe-3.0-x4-Slot vertreten. Wird einzig der obere PCIe-3.0-x16-Steckplatz verwendet, werden die gesamten 16 PCIe-3.0-Lanes von der CPU auf diesen Slot geleitet. Bei zwei AMD- oder NVIDIA-Grafikkarten sind es zumindest noch jeweils acht Lanes. Ganz unten hält sich auch noch ein PCIe-x4-Slot auf, der direkt über den Intel-Z170-Chipsatz angebunden wurde und demnach mit maximal vier PCIe-3.0-Lanes zu Werke geht. ASUS hätte die Position nicht besser wählen können, da bei einer Dual-Slot-Grafikkarte kein Steckplatz überdeckt wird. Einzig für einen eventuellen Ein- oder Ausbau des M.2-Moduls muss die Grafikkarte zuvor entfernt werden.

Zwischen den beiden großen Steckplätzen wurde eine M.2-Schnittstelle positioniert, die ebenfalls mit vier Lanes über den Intel-Chipsatz arbeitet und demnach auf theoretische 32 GBit/s kommt. Dabei können Module mit 4,2 cm bis 11 cm Länge eingesetzt werden.

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Zwei SATAe- und zwei SATA-6GBit/s-Ports müssen dem Anwender genügen.

Für den Anschluss von SSDs, HDDs und ODDs sind die beiden SATA-Express- und die beiden SATA-6GBit/s-Ports gedacht. Allesamt kommunizieren nativ mit dem Z170-PCH miteinander. In Bezug auf den M.2-Slot gibt es lediglich zu beachten, dass der SATA-Port 1 nicht benutzbar ist, wenn der M.2-Steckplatz im SATA-Mode arbeitet. Im deutlich schnelleren PCIe-Modus ist demnach mit keinen Problemen zu rechnen.

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Das I/O-Panel beim ASUS Maximus VIII Gene.

Von oben nach unten und von links nach rechts:

Am I/O-Panel sind sechs USB-3.0- und zwei USB-3.1-Buchsen (Typ A und Typ C), jeweils ein HDMI- und DisplayPort-Grafikausgang, ein Gigabit-LAN-Port, sogar eine PS/2-Schnittstelle und natürlich fünf analoge Audio-Anschlüsse sowie ein optischer Digitalausgang. Nicht zu vergessen der CMOS-Clear- und USB-Flashback-Button, mit dem das BIOS zurückgesetzt beziehungsweise komfortabel ohne Umweg über das UEFI aktualisiert werden kann.

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Im Audio-Bereich setzt ASUS wieder auf das "SupremeFX"-Feature.

Auch beim Maximus VIII Gene heißt die Soundlösung "SupremeFX". Unter dem rot beleuchteten EMI-Shield versteckt sich der Realtek ALC1150, der problemlos acht Kanäle steuern kann und einen Front-DAC von maximal 115 dB bietet. Zudem wurde das Ganze im Sinne der Isolierung mit acht Audiokomponenten vom Rest des PCBs getrennt untergebracht, um Störgeräusche besser zu vermeiden. Das allerdings ist noch nicht alles, denn ASUS packt an dieser Stelle wieder einiges an speziellen Features oben drauf. Mit dem "Sonic SenseAmp" wird die Impedanz des angeschlossenen Kopfhörers automatisch ermittelt und gegebenenfalls angepasst. Dagegen bietet "Sonic SoundStage" die Möglichkeit, das "optimale" Soundprofil für die jeweiligen Situationen per Onboard-Button "Soundstage" zu aktivieren. Vier Profile werden vorab angeboten: Shooter, Rennspiel, Sport und Kampfspiel. Einziger Haken an der Sache: Die eben genannten Features sind nur einsetzbar, wenn die analogen Buchsen genutzt werden. Abschließend gibt es noch "Sonic Studio", mit dessen Hilfe mit nur einem einzelnen Klick ein glasklarer Raumklang erzeugt werden soll.


Es geht mit dem ROG-Chip weiter.

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Die ROG-Features benötigen einen eigenen Controller.

Die zahlreichen ROG-Features werden von einer separaten Steuereinheit kontrolliert. Es handelt sich um ein zusätzliches CMOS, das sogenannte iROG. Wird das BIOS aktualisiert, wird der iROG-Chip meistens ebenfalls mit neuen Daten versorgt. Sein Aufgabengebiet umfasst die Steuerung und Überwachung der ROG-spezifischen Features, die weder vom Chipsatz noch von der CPU übernommen werden können. Zu den Features gehören die erweiterten Overclocking-Funktionen, MemOK! sowie das USB BIOS Flashback-Feature. Hinzu kommen aber auch die Steuerung und die Überwachung der Spannungsversorgung. Für die Ai Suite III werden durch den Chip zusätzlich die Schnittstellen für TurboV Evo und die GPU Boost-Software bereitgestellt.

Unübersehbar sind zudem die vier Buttons unter dem ROG-Chip. Da haben wir den Power-, Reset-, Retry- und SafeBoot-Button. Die Funktionsweise der ersten beiden Taster ist ohnehin klar. Falls das System einmal auf die Reset-Funktion hin während der Overclocking-Session nicht reagiert, kann der Retry-Button zu verwendet werden, um das System erneut mit den Overclocking-Werten hin zu booten. Für einen sicheren und garantierten Start kann hingegen der SafeBoot-Button verwendet werden. Das Board start dann im Safe-Mode.

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Natürlich ist auch ein SuperI/O-Chip an Bord.

Der Super-I/O-Chip stammt von Nuvoton und trägt die Bezeichnung "NCT6793D". Mithilfe seiner Fähigkeiten können die Grundspannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten kontrolliert werden. Lüftersteuerung? Auch kein Problem für diesen Chip. 

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Die Netzwerkrolle übernimmt wieder ein Controller von Intel.

Ohne Frage wurde von ASUS mit dem Intel I219-V der aktuelle Controller für die Desktop-Plattform ausgewählt. Für ihn sind Datenübertragungsraten von 1 GBit/s kein Hindernis, er beherrscht jedoch auch die Modi 100 MBit/s und 10 MBit/s. Selbst Wake-on-LAN ist realisierbar. ASUS hat bei den neuen ROG-Mainboards mit Intels Z170-Chipsatz das "LANGuard"-Feature mit übernommen, welches im Grunde bessere Kondensatoren und weit verbesserten Schutz vor elektrostatischer Entladung, Überspannung und gar Blitzeinschlägen während eines Gewitters realisieren soll. Die besseren Kondensatoren sollen vor allem für einen besseren Datendurchsatz sorgen.

Ebenfalls dabei ist das "GameFirst III"-Feature, womit nach einer Aktivierung den Online-Gaming-Netzwerkpaketen eine weitaus höhere Priorität eingeräumt wird, sodass sich zumindest in der Theorie die Latenzzeit zum Spieleserver verbessern soll. ASUS hat hierbei vier Modi vorgesehen: Optimization, Game, Media Streaming und File Sharing. Für jede installierte Anwendung kann ein Modus festgelegt werden.

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Auch ist ein TMDS-Level-Shifter unverzichtbar.

Der ASMedia ASM1442K (TMDS-Level-Shifter) befindet sich zwischen dem CPU-Sockel und dem I/O-Panel und ist für die Wandlung der Spannung zwischen der internen Grafikeinheit und dem DVI- und HDMI-Grafikausgang verantwortlich. Durch ihn kann der Anwender sogar 3D- und 4K-Medien genießen.

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USB 3.1 wird durch den ASMedia ASM1142 ermöglicht.

ASUS setzt ASMedias ASM1142-USB-3.1-Hostcontroller ein, um den neuen und deutlich schnelleren Standard anbieten zu können. Mit jeweils einem Typ-A- und Typ-C-Anschluss am I/O-Panel ist er auch bereits bestens ausgelastet.

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Selbst Spannungsmesspunkte sind mit von der Partie.

Links sehen wir den MemOK!-Button. Er kann recht hilfreich sein, wenn das System mit dem installierten Arbeitsspeicher partout nicht starten will. In diesem Fall sorgt eine Betätigung dafür, dass sich das Mainboard selbstständig entspannte Einstellungen sucht, mit denen es starten kann. Rechts daneben befinden sich eine Diagnostic-LED und sogar einige Spannungsmesspunkte. Mit einem Multimeter lassen sich dabei folgende Spannungen auslesen: VCORE, SA, IO, PLL, ST, DRAM, PCH und IGPU

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Das ASUS Maximus VIII Gene nochmal in der Übersicht.

Das gesamte Layout befindet sich auf einem hohen Niveau. Wir kamen ohne Schwierigkeiten an alle wichtigen Stellen heran. Idealerweise wurden die sechs SATA-6G-Ports um 90 Grad angewinkelt, was von einem ROG-Mainboard auch einfach verlangt werden kann. Erfreulich gut arbeitet die integrierte Lüftersteuerung. Bereits in den Standard-Einstellungen arbeitet sie sehr zuverlässig und vor allem leise. Sie kann jedoch auch individuell angepasst werden. Neben den weiteren Modi "Silent" und "Turbo", steht auch noch der Punkt "Manual" zur Verfügung, in dem sich der Anwender frei austoben kann und die für sich passenden Parameter festlegen kann. Dabei stehen zwei CPU-FAN-, sechs Chassis-FAN- und ein Water-Pump-Header zur Verfügung. An letzterem lässt sich demnach eine Wasserpumpe anschließen. Und sollte dies nicht genügen, bietet ASUS eine kostenpflichtige Zusatzplatine mit vier weiteren FAN-Headern an, die an dem FAN-Extension-Header angeschlossen wird.

Nett anzusehen ist auch das pulsierend rote Leuchten des PCH-Kühlers im ausgeschalteten Zustand des Systems, in dem einige rote LEDs montiert wurden.

Ein weiteres ROG-exklusives Feature ist "Truevolt USB". Dahinter verbergen sich zwei eigenständige, lineare 5V-Leitungen für die Front- und Back-USB-Anschlüsse. Das Ziel ist es, dass die Spannung über die USB-Buchsen zu jeder Zeit exakt 5 Volt beträgt, was für viele Geräte von Vorteil ist. Allerdings hängt die Effektivität dieses Features von dem verwendeten Netzteil ab. Wird beispielsweise ein qualitativ schlechtes Netzteil mit einer fluktuierenden 5-Volt-Spannung genutzt, kann "Truevolt USB" das Ganze nur sehr schwer abfangen.

Mithilfe des KeyBot-Features in Version 2 kann die angeschlossene Tastatur um Multimedia- und Sonder-Funktionen erweitert werden. Dabei lassen sich die Tasten F1 bis F10 beliebig mit sinnvollen Funktionen belegen. Beispielsweise mit Shortcuts für spezielle Anwendungen bzw. Ordner oder Multimedia-Befehlen, um etwa die Lautstärke zu erhöhen oder zu reduzieren. Es ist außerdem möglich, individuelle Makros abzuspeichern. Als Bonus kann mit der Taste F11 die CPU auf Knopfdruck übertaktet, mit F12 das XMP-Feature aktiviert und mit der DEL-Taste direkt ins UEFI gestartet werden.

Es gibt dann ferner noch "Sonic Radar II", welches viele eher als Cheating ansehen. So werden beispielsweise in einem Online-Shooter, wie Battlefield 4, sämtliche Schüsse, Schritte und andere Geräusche auf dem frei anpassbaren In-Game-Overlay angezeigt, sodass der Spieler sehen kann, aus welcher Richtung die jeweiligen Geräusche stammen.

Wer die maximal möglichen 64 GB des Arbeitsspeichers ausreizt, könnte sich einmal mit dem "RAMCache"-Feature näher beschäftigen. Aus dem RAM kann auf diese Weise ein rasant schnelles Laufwerk herbeigezaubert werden, welches in puncto Performance laut ASUS um das 20-fache schneller ist als aktuelle SSDs.


BIOS

Wir machen nun mit dem BIOS weiter. Zuvor war Version 0402 installiert, aktuell wird von ASUS jedoch die Version 0801 angeboten, die wir per Instant Flash eingespielt haben. Diese Version bringt folgende Verbesserungen mit:

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Der EZ-Mode vom ASUS Maximus VIII Gene.

ASUS nutzt hier verständlicherweise dieselbe Oberfläche, wie sie beispielsweise beim Z97-Deluxe anzutreffen ist. Lediglich die Farben wurden nun minimal ROG-typisch angepasst. Die einzelnen Punkte wurden in gelber Farbe hervorgehoben und die restlichen Werte weiterhin in weißer Schrift. Wir fangen oben links an. Dort sind das aktuelle Datum und auch die Uhrzeit einsehbar. Rechts daneben kann auch die generelle UEFI-Sprache geändert werden. Neu hinzugekommen ist der "EZ Tuning Wizard", der eine Art Overclocking-Assistent ist und Neueinsteigern das Overclocking einfacher machen soll. Eingefleischte Overclocker werden von dieser Funktion in der Regel die Finger lassen und stattdessen sämtliche Einstellungen manuell festlegen. Dennoch ist es schön zu sehen, dass Einsteiger nicht im Regen stehen gelassen werden.

In der nächsten Zeile werden die üblichen Vorabinformationen wie das Mainboardmodell inkl. BIOS-Version, die aktuell installierte CPU inkl. Taktfrequenz sowie die Arbeitsspeicher-Kapazität angezeigt. Weiter rechts sind dann auch gleich die CPU- und Mainboard-Temperatur zu sehen. Zusätzlich auch die CPU-Spannung. Eine Etage tiefer wird auf der linken Seite über einen ergänzenden RAM-Status vermittelt, in welchen Slots aktuell welche Module mit welcher Kapazität installiert sind, und wie es mit der aktuell anliegenden Taktung aussieht. Zudem kann auf Wunsch auch gleich ein Extreme-Memory-Profile (kurz: XMP) ausgewählt werden, sofern vorhanden. Wer sich für die derzeit angekoppelten Storage-Gerätschaften interessiert, erhält diese Infos direkt rechts daneben. Hinzu kommen dann wiederum unten noch die Lüftergeschwindigkeiten, die sich mit der Funktion "Manual Fan Tuning" auch gleich individuell festlegen lassen.

Am rechten Rand des Bildschirms kann vom Anwender das grundlegende Funktionsschema ausgewählt werden. Standardmäßig ist der normale Modus aktiviert. Es lassen sich jedoch auch einmal der Modus "ASUS Optimal" und der Modus "Power Saving" aktivieren. Während beim "ASUS Optimal"-Modus das System auf gesteigerte Performance ausgelegt ist, lässt sich das System mit dem "Power Saving"-Modus effizienter betreiben. Darunter kann die Boot-Reihenfolge mit Leichtigkeit abgeändert werden. Entweder per Klick auf "Advanced Mode" oder mit einem Tastendruck auf "F7" gelangen wir in die erweiterte Ansicht, die wir uns nun anschauen werden.

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Der Advanced-Modus vom ASUS Maximus VIII Gene.

Advanced-Mode: Optisch genau wie der EZ-Mode, allerdings natürlich anders strukturiert. Der erste Reiter ist bereits von den ersten Sockel LGA1150 Mainboards von ASUS bekannt. Das Feature "My Favorites" beinhaltet die Auswahl der häufig verwendeten Funktionen aus dem BIOS, die auf der separaten Seite abgespeichert werden können. Allerdings wurde das Hinzufügen der Funktionen von ASUS etwas anders gelöst. Das Kontextmenü ist nun weggefallen. Demnach muss dafür oben der Punkt "MyFavorite(F3)" angeklickt oder die Taste "F3" gedrückt werden. Dies öffnet ein eigenständiges Fenster, in dem die Funktionen ausgewählt werden können. Auf der "Main"-Seite werden noch einmal einige Vorabinformationen wie die BIOS-Version, das installierte Prozessormodell und einige RAM-Infos angezeigt. Auch hier lässt sich die Menüsprache ändern, falls gewünscht.

Nun geht es mit dem Herzstück "Ai Tweaker" weiter. Sämtliche Overclocking-Funktionen sind hier hinterlegt worden und es sind ohne Frage ziemlich viele Funktionen implementiert worden, die selbst dem extremen Übertakter durchaus ausreichen sollten. Ob es nun um die Taktfrequenz von CPU oder Arbeitsspeicher oder doch um die einzelnen Spannungen geht, hier wird der Anwender fündig. Zur Unterstützung wird jeweils unten erklärt, was die einzelnen Funktionen bewirken. Wie immer können die zahlreichen Onboard-Komponenten mithilfe des nächsten Reiters konfiguriert werden. Auch wenn auf der rechten Seite ständig einige Informationen vom Hardware-Monitor angezeigt werden, hat ASUS eine eigene "Monitor"-Seite hinterlassen, auf der unter anderem die Lüfter gesteuert werden können. Aber auch die Temperaturen und Spannungen werden noch einmal aufgelistet.

Sämtliche Einstellungen, die den Startvorgang betreffen, wurden auf den Reiter "Boot" geparkt. Wer sich von dem Boot-Logo gestört fühlt, kann es dort abschalten. Zusätzlich sind dort die Boot-Overrides untergebracht worden, die man häufig auch auf der letzten Seite findet. ASUS gibt auch hier erneut ein paar Tools mit auf den Weg. Darunter das "ASUS EZ Flash 3 Utility", womit das UEFI über ein angeschlossenes Laufwerk oder direkt über die Internetverbindung aktualisiert werden kann. Sämtliche UEFI-Einstellungen können mithilfe des "ASUS Overclocking Profile" in maximal acht Profilen gesichert werden, die auch von einem USB-Stick exportiert und auch importiert werden können. "ASUS SPD Information" liest die Serial Presence Detect-Werte aus den DIMMs aus. Und unter "Exit" können die gesetzten Settings abgespeichert und auch die Default Werte geladen werden. Bevor das UEFI die Settings abspeichert, zeigt ein kleines Fenster alle Einstellungen an, die verändert wurden. Wer sich nützliche Notizen anlegen möchte, muss glücklicherweise auf keinen Zettel und Stift zurückgreifen, sondern verwendet einfach das "Quick Note"-Feature.

Die Bedienbarkeit der neuen UEFI-Oberfläche stufen wir als akzeptabel ein. Im Gegensatz zur Vorgängerversion bei den Z87-Modellen, konnte die Navigation durch die Menüs meist ruckeliger Weise durchgeführt werden, zumindest mit der Tastatur. Der Maus-Cursor lässt dagegen eine flüssigere Bewegung zu. Abgesehen von dieser Tatsache wurden alle gewählten Einstellungen zu unserer vollsten Zufriedenheit übernommen. Auch gab es an der Stabilität nichts auszusetzen.

 

Overclocking

Schauen wir uns nun das Overclocking mit dem Maximus VIII Gene an. Auch dem Gene-Modell verpasst ASUS jede Menge Overclocking-Funktionen, mit denen sich der Anwender ausgiebig austoben darf.

Generell beherrscht das Maximus VIII Gene ähnliche Wertveränderungen und lässt einen Spielraum des BCLKs von 40 MHz bis 650 MHz in 0,01-MHz-Intervallen zu. Einige Konkurrenz-Mainboards gehen da zwar noch etwas feiner zur Sache, jedoch ist die Veränderung des BCLKs dann interessant, wenn auch die letzten Leistungsreserven herausgequetscht werden sollen. Passend dazu kann selbstverständlich auch die CPU-Spannung individuell angepasst werden. Im Override-Modus beträgt der Spielraum 0,600 Volt bis 1,700 Volt. Möchte der Anwender die Spannungsregulierung dann doch lieber mithilfe des Offset- oder Adaptive-Modes vornehmen, kann er sich zwischen -0,635 Volt und +0,635 Volt entscheiden. In allen drei Modi sind die Intervalle in sehr feinen 0,005 Volt implementiert worden. Feintuning ist damit also möglich. Alle anderen Overclocking-Funktionen haben wir in der folgenden Tabelle aufgelistet:

Die Overclocking-Funktionen des ASUS Maximus VIII Gene in der Übersicht
Base Clock Rate 40,00 MHz bis 650,00MHz in 0,01-MHz-Schritten
CPU-Spannung 0,600 V bis 1,700 V in 0,005-V-Schritten (Fixed-Modus)
-0,635 V bis +0,635 V in 0,005-V-Schritten (Offset-Modus)
DRAM-Spannung 1,0032 V bis 2,0064 V in 0,0066-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-SA-Spannung 0,70000 V bis 1,80000 V in 0,1250-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-IO-Spannung 0,70000 V bis 1,80000 V in 0,1250-V-Schritten (Fixed-Modus)
VCC-PLL-Spannung -
PCH-Core-Spannung 0,70000 V bis 1,80000 V in 0,1250-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCIe-Takt - nicht möglich -
Weitere Spannungen PLL Termination Voltage, CPU Standby Voltage, DRAM REF Voltages
Speicher-Optionen
Taktraten CPU-abhängig
Command Rate einstellbar
Timings 57 Parameter
XMP wird unterstützt
Weitere Funktionen
Weitere Besonderheiten

UEFI-BIOS
Settings speicherbar in Profilen
Energiesparoptionen: Standard-Stromspar-Modi wie C1E, CSTATE (C6/C7), EIST
Turbo-Modus (All Cores, By number of active cores),
erweiterte Lüfterregelung für CPU-Fan und vier optionale Fans, Short Duration Power Limit,
Long Duration Maintained, Long Duration Power Limit, Primary Plane Current Limit

Der Core i5-6600K wollte mit 4,7 GHz nicht stabil laufen und das bei einer Spannung von 1,3 Volt. Demnach sind wir mit dem Multiplikator um eine Stufe heruntergegangen. Mit dem BIOS-Wert von 1,265 Volt lief das Ganze stabil. Die ausgelesene Spannung von CPU-Z scheint in diesem Fall auch zu passen.

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Bestes Ergebnis: 4,6 GHz bei 1,265 Volt (Fixed-BIOS-Wert)

Wegen der neuen CPU lässt sich das Ergebnis schlecht mit den anderen Mainboards vergleichen. Wir gehen allerdings davon aus, dass die alte CPU den Takt von 4,7 GHz hätte halten können. Jede CPU verhält sich zur Thematik Overclocking eben anders.

Auch bei der Skylake-S-Plattform werfen wir einen Blick auf das RAM-Overclocking. Zu diesem Zweck verwenden wir zwei DIMMs mit jeweils 4 GB Speicherkapazität des Typs "G.Skill RipJaws4 DDR4-3000". Im ersten Test kontrollieren wir die Funktionalität des XMP und im zweiten den Betrieb ohne Verwendung des XMP-Features.

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Das Extreme Memory Profil
wird korrekt vom System umgesetzt.
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Ohne XMP konnten wir
marginal schärfere Latenzen festlegen.

Das Extreme Memory Profile wurde ohne Komplikationen vom System übernommen und lief auch stabil. Auch konnten wir manuelle Werte ohne XMP anwenden, allerdings konnte nur eine Latenz um eine Stufe angezogen werden. Dies kann mit dem Speicher-Controller der neuen CPU zusammenhängen.

ASUS AI Suite 3

ASUS legt dem Mainboard die bekannte AI Suite bei, mit der sich jede Menge Features von Windows aus einstellen lassen. Die neuen Z170-Modelle haben dabei ebenfalls die dritte Version erhalten, die im gleichen Funktionsumfang auch für die Enthusiasten-Plattform angeboten wird. Als großes Beispiel ist hierbei "TurboApp" zu nennen, die ein Teil des 5-Way-Optimization-Features ist und mit der für jede installierte Anwendung bestimmt werden kann, mit welchem CPU-Multiplikator, mit welchem Sound-Schema und mit welcher Netzwerk-Priorität die jeweilige Anwendung behandelt werden soll. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass nur ausgewählte Programme und/oder Spiele mit erhöhter CPU-Leistung ausgeführt werden sollen. Gleichzeitig wird das Dual-Intelligent-Processors-5-Feature aus TPU und EPU gebildet.

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Die ASUS AI Suite 3 im ROG-Gewand.

Weiterhin steht es dem Anwender frei, mit der AI Suite 3 auch die vier anderen Punkte zu nutzen. TPU ist für die Taktfrequenzen zuständig, mit dem neuen Fan Xpert 3 können dagegen die Lüfter nach Herzenswunsch feinjustiert werden. Das Digi+-Feature kümmert sich dafür unverändert um die Spannungsversorgung. Um die Effizienz nicht zu vernachlässigen, gibt es den Punkt "EPU", bei dem die vier Betriebsmodi "Auto", "Leistung", Strom sparen" und "Abwesenheitsmodus" konfiguriert werden können. Zu jeder Zeit hat der Anwender am unteren Rand Infos wie CPU- und RAM-Takt, Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten stets im Auge. Ein Klick auf das rechte Zahnradpärchen öffnet ebenfalls unten die Einstellungsmöglichkeiten zu den einzelnen Kategorien.

Weiterhin hat die ASUS AI Suite in der Version drei weitere, nützliche Funktionen wie den Ai Charger+, mit dem das iPhone, iPad sowie der iPod dank der BC-1.1-Funktion wesentlich schneller aufgeladen werden können. Mit dem EZ Update können dagegen die installierten ASUS-Programme und auch das BIOS aktualisiert werden. Jedes Mal, wenn ASUS eine neuere BIOS-Version veröffentlicht, lassen sich mit dem USB-BIOS-Flashback-Feature die neuen Versionen nach einem individuellen Zeitplan auf einen USB-Datenträger herunterladen. In speziellen Situationen, etwa wenn ein geplanter Neustart des Systems einprogrammiert wurde, kann die AI Suite mit der Push-Notice-Funktion den Anwender je nach Zeiteinstellung an den bevorstehenden Reboot erinnern. Genauso ist es auch mit Ereignissen möglich, wenn Spannungen oder Temperaturen überschritten werden.

Zudem hält sich auch der USB-3.1-Boost bereit, damit die angeschlossenen USB-3.0-Geräte mit der bestmöglichen Performance angesteuert werden. Dies wird mit dem UASP-Modus (USB Attached SCSI Protocol) ermöglicht. Zu guter Letzt ist noch der USB-Charger+ zu nennen. Angeschlossene, mobile Geräte können mit ihm ebenso schneller aufgeladen werden. Je nach Einstellung funktioniert es selbst, wenn sich das System gerade im Standby, Ruhemodus oder im ausgeschalteten Zustand befindet.

Neu hinzugekommen sind der PC-Cleaner, mit der Computer von Datenballast befreit werden kann und die Mobo-Connect-Funktion, mit der die am PC angeschlossene Maus und Tastatur auf einem mobilen Gerät genutzt werden können. Alternativ lässt sich mobile Gerät andersherum mit dem PC verbinden, um die Mediensteuerung zu übernehmen.

In der folgenden Bildergalerie können alle AI-Suite-3-Screenshots eingesehen werden.

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Für die Skylake-S-Plattform haben wir unser Testsystem umgestaltet und modernisiert. So sieht das Testsystem aus, mit dem wir das ASUS Maximus VIII Gene getestet haben.

Hardware:

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Einführung der Nehalem-Prozessoren und der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 2.133 MHz und 15-15-15-35 2T - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim ASUS Maximus VIII Gene mussten wir das ASUS-MultiCore-Enhancement-Feature deaktivieren, damit ein fairer Vergleich vorgenommen werden konnte.

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark 2013, SuperPi 8M, Cinebench R15 und Sisoft Sandra 2014 Memory Benchmark:

3DMark 2013

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R15 CPU

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

SiSoft Sandra 2014

Memory Benchmark

Bandbreite in GB/s
Mehr ist besser

SuperPi 8M

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Alle vier Platinen liegen erwartungsgemäß bis auf einzelne Ausnahmen auf dem gleichen Niveau - wie es auch zu erwarten war. Die Unterschiede sind jedoch größtenteils nur messbar.

Auch weiterhin werden wir die Bootzeit protokollieren. Wir messen die Zeit in Sekunden, wie lange das Mainboard benötigt, um alle Komponenten zu initialisieren und mit dem Windows-Bootvorgang beginnt.

Bootzeit

Vom Einschalten bis zum Windows-Bootvorgang

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Nach unserer Stoppuhr benötigte das ASUS Maximus VIII Gene mit 13,79 Sekunden zum Initialisieren der Komponenten. Verglichen mit den anderen Probanden liegt das in einem guten Bereich.


Neben der wichtigen Performance ist auch der Stromverbrauch des heimischen PCs kein unwichtiges Kriterium. Was man häufig unterschätzt, ist die Tatsache, dass selbst die verschiedenen Mainboard-Modelle der zahlreichen Hersteller unterschiedlich viel Strom aus der Steckdose ziehen. Ein Grund dafür sind die verschieden eingesetzten BIOS-Versionen, die teilweise die von Intel referenzierten Stromsparmechanismen schlecht oder gar falsch umsetzen oder dass Onboardkomponenten sich eigentlich deaktivieren sollten, wenn diese entweder durch dedizierte Hardware ersetzt wurden oder einfach nicht verwendet werden. Darüber hinaus kann aber manchmal auch die Stromversorgung verantwortlich gemacht werden, wenn unter Default Settings mehr Energie zur Verfügung gestellt wird, als eigentlich benötigt wird. Genau deswegen spielt die Effizienz eine wichtige Rolle. Wenn die Effizienz der Stromversorgung nun also schlecht ausfällt, wird mehr Strom verbraucht. Zu unterschätzen ist hierbei aber auch die Software nicht, sodass sie ebenfalls gut abgestimmt sein muss, damit eine zufriedenstellende Effizienz gegeben ist.

Das ASUS Maximus VIII Gene hat nur wenige besondere Zusatz-Controller erhalten. Lediglich ein USB-3.1-Controller,  ein LAN-Controller und ein Audio-Codec tragen ihren Teil zum Stromverbrauch bei.

Gemessen haben wir im Windows-Idle-Betrieb ohne Last, mit Cinebench 11.5 unter 2D-Volllast und mit Prime95 (Torture-spanTest, Vollauslastung). Die jeweiligen Werte entsprechen dem System-Gesamtverbrauch.

Test 1: Mit aktivierten Onboardkomponenten:

Für den ersten Test sind die Default Settings aktiv, sodass der Großteil der Onboardkomponenten bereits aktiviert ist. Die Grafikausgabe erfolgt über die Radeon R9 380, wobei wir die iGPU im BIOS nicht deaktiviert haben. Wie bereits weiter oben geschrieben, sind alle Stromspar-Features eingeschaltet, was mit den Werten einer manuellen Konfiguration scheinbar gut umgesetzt wurde.

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Im Idle verbraucht das Testsystem mit dem ASUS Maximus VIII Gene mit 43,4 Watt nicht all zu viel und kann alle Probanden bis auf das Gigabyte GA-Z170X-Gaming 3 hinter sich lassen. Zum Package-C-State liegen uns leider keine genauen Informationen vor, da Throttlestop keine Werte angezeigt hat.

Leistungsaufnahme

Cinebench R15 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Weniger positiv fällt das Ergebnis mit Cinebench aus, bei dem der Wert mit 102,4 Watt auf dem vorletzten Platz liegt. Dicht dahinter lag das hauseigene Z170-Deluxe mit 98,3 Watt.

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Exakt dieselbe Reihenfolge sehen wir mit Prime95, womit das Testsystem unter volle Belastung gesetzt wurde. 114,4 Watt zeigte das Strommessgerät an und liegt damit um 5,8 Watt höher als das Z170-Deluxe.

Spannungen (Prime95)

1.080 (2. CPU)XX


1.180 (2. CPU. BIOS)XX


1.200 (2. CPU. BIOS)XX


1.232 (2. CPU)XX


Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Mit 1,232 Volt genehmigt sich das ASUS-Mainboard ziemlich viel für den Anfang. Den Grund haben wir ganz unten ergänzt.

 

Da die meisten Anwender nicht alle Onboard-Chips benötigen, haben wir einen Test mit nur einem aktivierten Onboard-LAN und dem Onboard-Sound durchgeführt. Sämtliche USB-3.0- und SATA-Controller sind hier beispielsweise deaktiviert. Die Spannungen werden weiterhin vom Board automatisch festgelegt, aber alle energiesparenden Features werden zusätzlich manuell aktiviert. Die Radeon R9 380 ist weiterhin die primäre Grafikkarte.

Test 2: Mit deaktivierten Onboardkomponenten (1x LAN + Sound an):

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Im BIOS konnten wir nicht nur die Beleuchtung ausschalten, sondern auch den ASMedia ASM1142. Dadurch konnten immerhin fast drei Watt im Leerlauf eingespart werden.

Leistungsaufnahme

Cinebench R15 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

In der Teillast waren es hingegen 3,6 Watt weniger, die auf dem Strommessgerät angezeigt wurden. An der Reihenfolge ändert sich jedoch nichts.

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Mit Prime95 wurden 3,2 Watt weniger aus der Steckdose gezogen. Dennoch ist der Gesamtverbrauch zu hoch.

Spannungen (Prime95)

1.080 (2. CPU)XX


1.180 (2. CPU. BIOS)XX


1.200 (2. CPU. BIOS)XX


1.232 (2. CPU)XX


Spannungen in Volt
Weniger ist besser

An der CPU-Spannung konnten keine Unterschiede festgestellt werden.

Während im Leerlauf gute Werte erreicht werden, sind diese in den Last-Situationen für die Ausmaße des PCBs und der Ausstattung zu hoch. Der Grund hierbei liegt bei der ASUS-MultiCore-Enhancement-Funktion. Diese bewirkt, dass unter Last alle physischen Kerne (in diesem Fall vier Stück) mit der höchsten Turbostufe arbeiten (Multiplikatorwert 39). Gleichzeitig wird die CPU-Spannung mit angehoben. Insgesamt resultiert dies in einem erhöhten Stromverbrauch, den ASUS in Kauf nimmt, um mit Standard-Parametern eine höhere Performance zu erreichen.


USB-3.1-Performance

Das ASUS Maximus VIII Gene stellt in der Summe zwei der neuen Schnittstellen bereit. Die beiden Ports am I/O-Panel arbeiten dabei den ASMedia-ASM1142-USB-3.1-Controller. Bei einer nun theoretischen Bandbreite von 10 GBit/s bedeutet es gleichzeitig, dass es nicht leicht wird, ein Laufwerk zu finden, mit dem diese Leistung auch abgerufen und vor allem bis ans Limit getrieben werden kann. In der Theorie wäre dies bereits mit einem schnellen M.2-Solid-State-Modul möglich, doch fürs Erste müssen zwei (m)SATA-6GBit/s-SSDs im RAID-0-Verbund herhalten, damit die neue Schnittstelle getestet werden kann.

Für den Test setzen wir eine USB-3.1-Lösung von ASUS ein. In einem externen Gehäuse arbeiten zwei mSATA-6GBit/s-Module im RAID-0-Verbund.

ATTO USB3 small
Die USB-3.1-Performance beim ASUS Maximus VIII Gene
über den ASMedia ASM1142.

Ohne Schwierigkeiten wurde der Benchmark ausgeführt. Dabei wurden Transferraten von höchstens 765 MB/s sowohl im Schreiben als auch im Lesen erreicht. Mit dem Intel-Alpine-Ridge-Controller kann der ASM1142 somit nicht ganz mithalten.

USB-3.0-Performance

ASUS hat das Maximus VIII Gene mit insgesamt acht USB-3.0-Schnittstellen ausgestattet. Am I/O-Panel können auf sechs Stück direkt zugegriffen werden, die restlichen zwei Stück können über den internen Header realisiert werden. Dabei arbeiten alle acht Schnittstellen nativ mit dem Z170-Chipsatz zusammen. Für den USB-3.0-Performancetest haben wir ebenfalls die USB-3.1-Lösung von ASUS verwendet.

ATTO USB3 small
Die USB-3.0-Performance beim ASUS Maximus VIII Gene
(nativ über den Z170-PCH).

Beim USB-3.0-Performancetest wurde die 400-MB/s-Marke deutlich sichtbar überboten mit einem Peakwert von 427 MB/s schreibend und lesend. Langsam sieht anders aus.

 

SATA-6G-Performance

Das ASUS Maximus VIII Gene stellt drei SATAe-Schnittstellen bereit. Sie arbeiten dabei eng mit dem Z170-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir direkt an die SATA-Ports anschließen.

ATTO USB3 small
Die SATA-6G-Performance beim ASUS Maximus VIII Gene
(nativ über den Z170-PCH).

Der native SATA-Controller zeigte eine sehr gute Leistung mit der mittlerweile betagten SSD. Während bei der Schreibrate 525 MB/s erreicht wurden, waren es bei der Lesedurchsatzrate gar 557 MB/s.

 

M.2-Performance

Den M.2-Test werden wir natürlich auch bei der Skylake-S-Plattform absolvieren. Mithilfe der neuen Intel-100-Chipsstzserie erfahren die angebundenen M.2-Steckplätze in der Theorie einen ordentlichen Performanceschub, dank den jeweils vier-PCIe-3.0-Lanes, wodurch die theoretische Bandbreite auf 32 GBit/s anwächst. Das Problem an der Sache ist allerdings, dass es bisher kaum M.2-SSDs gibt, die diese Bandbreite ausreizen können. Dennoch lässt sich mit einigen aktuell am Markt befindlichen M.2-SSDs feststellen, ob effektiv mehr als 10 GBit/s übertragen werden. Für diesen Test setzen wir daher die Samsung SSD XP941 mit 512-GB-Speicherkapazität ein, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Samsung mit 1.170 MB/s lesend und 950 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Schnittstelle nutzt das Solid State Module den M.2-16-GBit/s-Standard, was vier PCIe-2.0-Lanes entspricht.

ATTO USB3 small
Die M.2-Performance beim ASUS Maximus VIII Gene
(über vier PCIe-3.0-Lanes vom Z170-PCH).

Der Z170-Chipsatz beschleunigt das M.2-Modul auf bis zu 970 MB/s im Schreiben. Lesend waren mit 1.087 MB/s sogar deutlich mehr drin. Alles in allem eine gute Performance.


ASUS' durchweg bekannte Republic-of-Gamers-Mainboardserie geht im Jahr 2015 in die achte Runde. Die Taiwaner haben mit dem Maximus VIII Gene ein interessantes Modell im quadratischen Micro-ATX-Format in petto. Dabei wurde die Farbgebung nun von Rot-Schwarz auf Silber-Grau-Schwarz abgeändert und wirkt insgesamt erfrischend und hochwertig. In Sachen CPU-Spannungsversorgung hat sich das Unternehmen für zehn Spulen entschieden. Mit den vier DDR4-Speicherbänken wird es dem Erwerber gestattet, das System mit 64 Gigabyte Arbeitsspeicher zu bestücken. Natürlich kommt auch das Maximus VIII Gene nicht ohne Onboard-Overclocking-Komfort aus der Fabrik. ASUS hat das Board mit einem Power-, Reset-, Retry-, SafeBoot- und MemOK!-Button, dazu mit einer Debug-LED und selbst mit einigen Spannungsmesspunkten ausgestattet. Über das I/O-Panel sind dafür ein CMOS-Clear- und der BIOS-Flashback-Button erreichbar.

Ist der Interessent gewillt, gleich zwei AMD- oder NVIDIA-Grafikkarten auf das Maximus VIII Gene zu schnallen, so wird er nicht enttäuscht, denn zwei mechanische PCIe-3.0-x16-Steckplätze halten sich bereit. Auch ist ein PCIe-3.0-x4-Slot an Ort und Stelle. Zwischen den beiden großen Steckplätzen konnte ASUS gut platziert einen M.2-Slot unterbringen, welcher mit vier PCIe-3.0-Lanes an den Z170-Chipsatz angebunden ist. Zu den weiteren Storage-Anschlüssen dürfen sich zwei SATA-Express- und zwei SATA-6GBit/s-Anschlüsse zählen. Insgesamt lassen sich sechs Lüfter anklemmen. Als Besonderheit ist selbst ein eigenständiger Header für eine Wasserpumpe mit an Bord. Sollten diese FAN-Header nicht ausreichen, kann selbst die optionale FAN-Extension-Card dazugekauft und an dem entsprechenden Header angeklemmt werden. Dadurch können vier weitere Lüfter genutzt werden.

img_5.jpg

Natürlich haben es auch zwei USB-3.1-Schnittstellen auf das Maximus VIII Gene geschafft, ein Anschluss in der Typ-A- und Typ-C-Ausführung. Ergänzend kommen noch acht USB-3.0- (2 Stück über Header) und vier USB-2.0-Anschlüsse hinzu. Für den Netzwerkbereich ist es dagegen der neue Intel-I219-V-PHY geworden, im Soundbereich trifft der Anwender auf das SupremeFX-2015-Feature, das aus dem Realtek ALC1150, acht Audiokondensatoren und einem leistungsstarken Kopfhörerverstärker besteht. Zu diesem Zweck können am I/O-Panel fünf analoge 3,5-mm-Audiobuchsen und einen Toslink-Anschluss genutzt werden.

Zu diesem ganzen Gesamtpaket kommen auch noch die exklusiven ROG-Features hinzu: Sonic Studio II, Sonic Radar II, RAMCache, LANGuard, GameFirst III, KeyBot II und TrueVolt USB. Beim BIOS gab es wohl optisch als auch funktional keine Veränderungen. Da blieb alles beim (hervorragenden) Alten. Unverändert gut ließ sich das UEFI-BIOS auch mit der Maus und der Tastatur bedienen. Alle Einstellungen wurden einwandfrei umgesetzt. Neu hinzugekommen ist nun das ASUS-EZ-Flash-3-Utility, mit dem am Anfang ausgewählt werden kann, ob das BIOS lokal über ein angeschlossenes Laufwerk oder über die Internetverbindung aktualisiert werden soll.

Das ASUS Maximus VIII Gene ist ab etwa 198 Euro erhältlich. Das ist ein recht hoch erscheinender Preis für ein Micro-ATX-Mainboard. Allerdings muss man bei diesem Board bedenken, dass noch die exklusiven ROG-Features hinzukommen, die natürlich ebenfalls mitbezahlt werden müssen, wenn man sich für ein ROG-Mainboard entscheidet.

Positive Eigenschaften des ASUS Maximus VIII Gene:

Negative Eigenschaften des ASUS Maximus VIII Gene:

Fast alle ROG-Mainboards haben aufgrund der reichhaltigen Features und Übertaktungs-Auslegung besonders zwei Probleme: Und zwar die oben aufgeführten Kontra-Punkte. Billig lässt sich so ein Board einfach nicht gestalten und eine höhere Leistungsaufnahme ist bei den Komponenten auch logisch. Technisch gesehen können diese Platinen allerdings auf ganzer Linie überzeugen und bringen sogar exklusive Features von ASUS mit, die auch nützlich sein können.

Alternativen? Sollten die ROG-Features verschmerzbar sein, könnte auch zum Gigabyte GA-Z170MX-Gaming 5 gegriffen werden, sollte es verfügbar sein.

 

Persönliche Meinung

Wie es zu erwarten war, ist zumindest das Maximus VIII Gene eine Evolution, eben eine aktuelle ROG-Platine im Micro-ATX-Format für die neuen Skylake-S-Prozessoren, die alle aktuellen Consumer-Technologien (ausgenommen Thunderbolt 3.0) mit an Bord hat und auch technisch absolut überzeugt hat. Gut gefallen hat mir, dass ASUS nun das Gewinde und die Schraube für den M.2-Slot separat mitliefert und nicht bereits mit auf dem Board verschraubt hat. Zuvor hatte zumindest ich oft Probleme, die Schraube von dem Gewinde zu trennen, um den M.2-Test auszuführen.(Marcel Niederste-Berg)

Preise und Verfügbarkeit
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