MSI Z170A Gaming M7 im Test

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IMG 4 logoNicht nur ASRock hat mit dem zuletzt getesteten Z170 Extreme7+ einen neuen Unterbau für die brandneuen Skylake-Prozessoren, Core i5-6600K und Core i7-6700K, im Angebot. Auch die anderen renommierten Mainboard-Hersteller waren vor der Veröffentlichung am 5. August fleißig dabei und haben ihre bestehenden Produkte verbessert oder gar erneuert. Zu den Herstellern darf sich freilich auch MSI zählen, die bereits im Vorfeld auf die neuen Gaming-Mainboards aufmerksam gemacht haben. Von den zahlreichen MSI-Gaming-Brettern haben wir daher einen ersten Blick auf das brandneue MSI Z170A Gaming M7 geworfen.

Vor der Veröffentlichung der ersten beiden Skylake-Prozessoren auf der Gamescom hatten die Taiwaner auf mehreren Facebook-Seiten drei neue Gaming-Rubriken vorgestellt. Anstatt es bei einer einzigen Gaming-Modellreihe zu belassen, wird die gesamte Produktpalette in die Rubriken "Arsenal-Gaming" (vier Sterne), "Performance-Gaming" (fünf Sterne) und "Enthusiast-Gaming" (sieben Sterne) unterteilt. Unser heutiger Testkandidat entstammt demnach aus der "Enthusiast-Gaming"-Reihe und stellt das mittlere Modell dar. Das Flaggschiff MSI Z170A Gaming M9 ACK bietet im Gegensatz zum MSI Z170A Gaming M7 eine bessere Ausstattung und zusätzliche Features, wie beispielsweise einen vorbereiteten VRM-Wasserkühler. Das "M" in der Modellbezeichnung lässt beim ersten Gedanken auf ein Micro-ATX-Modell schließen, doch dies muss hierbei gänzlich ignoriert werden. MSI hat bereits zu verstehen gegeben, dass das "M" für "Master" steht. Auffällig ist auch die Tatsache, dass der Hersteller auf eine "A"-Ergänzung nicht verzichten wollte, die auf das USB-3.1-Feature hinweist.

Wir werden nun das MSI Z170A Gaming M7 genau unter die Lupe nehmen. Auf der ATX-Platine sind drei mechanische PCIe-3.0-x16-, vier PCIe-3.0-x1-Steckplätze, vier DDR4-DIMM-Speicherbänke, zwei SATA-Express-Schnittstellen, dazu zwei SATA-6GBit/s-Ports anzutreffen. Zusätzlich wurden insgesamt zwei USB-3.1-, sechs USB-3.0- und sieben USB-2.0-Buchsen integriert. Mit dabei ist das brandneue Audio-Boost-3- und das Gaming-LAN-Feature. Das alles klingt bereits jetzt nach einem soliden Unterbau.

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Das MSI Z170A Gaming M7 in der Übersicht.

Der Hersteller hat sich ein schwarzes PCB genommen und ebenfalls schwarze Anschlüsse verbaut. Hinzu kommen die beiden Kühlkörper und das I/O-Panel-Cover mit kräftigem Rot- und Schwarzton. Manche Interessenten mögen dieser Farbkombination nichts mehr abgewinnen, doch liegt dies immer im Auge des Betrachters und jeder sieht es ein wenig anders.

Die Spezifikationen

Und das sind die technischen Eigenschaften:

Die Daten des MSI Z170A Gaming M7 in der Übersicht
Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
MSI
Z170A Gaming M7
CPU-Sockel LGA1151
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
Straßenpreis ab 210 Euro
Homepage http://de.msi.com/
Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z170 Express Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR4 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 64 GB (mit 16-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire SLI (2-Way), CrossFireX (3-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

2x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x16/x8) über Skylake-S-CPU
1x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x4, shared) über Intel Z170
4x PCIe 3.0 x1 über Intel Z170

PCI -
SATA(e)-, SAS- und 
M.2-Schnittstellen

2x SATA Express 10 GBit/s über Intel Z170 (4x SATA 6G mit RAID 0, 1, 5, 10)
2x SATA 6G über Intel Z170 mit RAID 0, 1, 5, 10
2x M.2 über Intel Z170 (32 GBit/s, shared)

USB

2x USB 3.1 (2x am I/O-Panel, 1x Typ A und 1x Typ C) über ASMedia ASM1142
6x USB 3.0 (2x am I/O-Panel, 4x über Header) über Intel Z170
7x USB 2.0 (3x am I/O-Panel, 4x über Header) über Intel Z170

Grafikschnittstellen 2x HDMI out
1x DisplayPort 1.2
WLAN / Bluetooth -
Thunderbolt -
LAN

1x Rivet Networks Killer E2400 Gigabit-LAN

Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel Realtek ALC1150 Audio Codec + 2x TI OPA1652
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
FAN-Header 2x 4-Pin CPU-FAN-Header (regelbar)
3x 4-Pin Chassis-FAN-Header (regelbar)

Die Verpackung an sich ist in Rot gestaltet worden. In der Mitte auf der Oberseite ist die Platine selbst zu sehen. Dazu auch die Modellbezeichnung und das "Enthusiast-Gaming"-Logo.

Das mitgelieferte Zubehör

Innerhalb des Kartons befand sich neben dem Mainboard folgendes Zubehör.

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Zwar legt MSI keine besonderen Extras in den Karton, doch ist alles dabei, was der Anwender benötigt. Neben der I/O-Blende, dem Mainboard-Manual, der Support-DVD und der Schnellinstallationsanleitung sind wir auf vier SATA-Kabel, eine 2-Way-SLI-Bridge, die M-Konnektoren, SATA-Kabelaufkleber sowie auf den MSI-Gaming-Gehäuseemblem und auf das MSI-Gaming-Türschild mit der Aufschrift "I'm not here" gestoßen.


Die weit zuvor bekannt gewordenen Daten zu der Intel-100-Chipsatzserie zeigten bereits weitreichende Veränderung, die sich im Nachhinein zumindest beim Z170-PCH auch bestätigt haben. Neu ist die Anbindung zwischen CPU und PCH über das Direct-Media-Interface in Version 3.0, wodurch eine größere Bandbreite zur Verfügung steht. Diese ist auch notwendig, denn Intel hat die PCIe-Lanes des Z170-Chipsatzes kräftig ausgebaut. Statt nur acht PCIe-2.0-Lanes, wie noch beim Z97-Chipsatz, kann der Z170-PCH gleich 20 PCIe-3.0-Lanes bereitstellen, sodass viel mehr Spielraum für native Anbindungen von Zusatzcontrollern vorhanden ist. PCIe-Switches und Brücken - so sollte man meinen - würden jetzt zur Vergangenheit gehören.

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12(+1) Spulen stehen für die Skylake-S-CPU zur Verfügung.

Genau wie beim "ASRock Z170 Extreme7+" wird die eingesetzte Skylake-S-CPU beim "MSI Z170A Gaming M7" von 12+1 Spulen mit Strom versorgt. MSI verwendet hierbei "Titanium"-Spulen. Die letzte Spule auf der linken Seite auf dem Bild ist etwas schmaler als die anderen. Sie wurde für die System-Agent-Spannung konzipiert. Die nächsten acht Spulen von unten betrachtet versorgen den Core- und Uncore-Bereich mit der richtigen Spannung. Schließlich müssen die letzten vier Ti-Spulen für die integrierte Grafikeinheit herhalten. Die Taiwaner haben mit den neuen Skylake-Mainboards das Military-Class-Feature der fünften Generation eingeführt, das aus den Titanium-Spulen, den Hi-c-Caps mit angegebenen 93 Prozent Energieeffizienz, den Dark-Caps-Kondensatoren mit einer Lebenszeit bis 10 Jahren und den DrMOS-MOSFETs.

Anhand der MOSFET-Anzahl lässt sich erkennen, dass die kleine Spule von insgesamt vier MOSFETs und die restlichen Spulen von jeweils zwei MOSFETs mit Strom versorgt werden. Dabei setzt MSI die MOSFETs "PK632BA" und "PK616BA" aus dem Hause NIKOS ein, die schon auf vielen weiteren MSI-Platinen zum Einsatz gekommen sind. Durch den 8-poligen-ATX-EPS12-Anschluss steht der CPU ein Verbrauchspuffer von 336 Watt zur Verfügung.

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Der Intersil 95856 ist das Herzstück des VRM-Bereichs.

Auf jedem aktuellen Board ist ein PWM-Controller unverzichtbar, so auch beim "MSI Z170A Gaming M7". Das Unternehmen setzt auf den Intersil 95856, der als 4+3-Multiphase-PWM-Controller spezifiziert wurde und das Kommando über die insgesamt 13 Spulen übernimmt. Auch wenn der PWM-Controller unterdimensioniert zu sein scheint, hat uns MSI versichert, dass der Intersil 95856 dennoch ausreicht.

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Auch versteckte Spannungsmesspunkte konnten wir entdecken.

Auf diesem Bild haben sich sechs Spannungsmesspunkte versteckt, mit denen mittels eines Multimeters detailliertere Werte für die CPU, iGPU, DDR, VCCSA, VCCIO und für den Chipsatz ermittelt werden können. Oberhalb davon ist der PowerVision PV3205 zu sehen, der als PWM-Controller für die beiden RAM-Spulen eingesetzt wurde.

Hotkey-Funktion

Ferner ist links unten am Rand des PCBs der "HOT_KEY1"-Switch zu sehen. Durch ihn kann die "Hotkey"-Funktion eingeleitet werden. Nachdem eine handelsübliche USB-Tastatur ohne dazwischenliegende USB-Hubs und dergleichen an dem entsprechenden USB-Anschluss am I/O-Panel angeschlossen wurde, wird die Funktion mit der Tastenkombination "STRG und Backspace" schlussendlich aktiviert werden.

Je nach C-State können nun verschiedene Funktionen ausgelöst werden. Mit der Kombi "Druck (Print Screen) und F12" kann das System aus den C-States C0, C3, C4 und C5 ein- und ausgeschaltet werden. Einzig im C0-State kann mit den Kombis "Druck und +" sowie "Druck und -" der BCLK nach oben beziehungsweise nach unten korrigiert werden. "Druck und F4" ermöglicht aus dem C0- und C5-State die BIOS-Aktualisierung. Befindet sich das System gerade im C5-State, lässt sich die BIOS-Batterie mit "Druck und F2" entladen, sodass die BIOS-Parameter auf Default gesetzt werden.

Mit "Druck und F9" wird das System zurückgesetzt (Reset), "Druck und F5" sowie "Druck und F6" bewirken die Erhöhung und die Reduzierung des CPU-Multiplikators. Jeweils aus dem C0-State heraus. Schließlich kann der Anwender mit "Druck und F8" den Slow-Mode aus allen genannten C-States aktivieren. Die folgende Tabelle zeigt nochmal alle Funktionen in der Übersicht auf.

Hotkey-KombiFunktionC-State
C0C3C4C5
STRG + Backspace HotKey-Feature aktivieren Ja Ja Ja Ja
Druck + F12 Power ein/aus Ja Ja Ja Ja
Druck + "+" BCLK erhöhen Ja Nein Nein Nein
Druck + "-" BCLK reduzieren Ja Nein Nein Nein
Druck + F4 BIOS-Aktualisierung Ja Nein Nein Ja
Druck + F2 BIOS-Batterie entladen Nein Nein Nein Ja
Druck + F9 PC zurücksetzen (Reset) Ja Nein Nein Nein
Druck + F5 CPU-Multi reduzieren Ja Nein Nein Nein
Druck + F6 CPU-Multi erhöhen Ja Nein Nein Nein
Druck + F8 Slow-Mode aktivieren Ja Ja Ja Ja
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Die vier DDR4-DIMM-Speicherbänke erlauben einen Ausbau bis 64 GB.

Einmal herausgezoomt, sehen wir auch die vier DDR4-DIMM-Slots, die MSI bis zu einer effektiven Taktfrequenz von 3.600 MHz freigegeben hat. Links neben dem 24-poligen ATX-Stromanschluss sehen wir jeweils einen vertikalen und einen um 90 Grad angewinkelten USB-3.0-Header. Deren vier USB-3.0-Schnittstellen kommunizieren direkt mit dem Z170-Chipsatz.

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Auch Multi-GPU wird unterstützt.

MSI hat auf dem Z170A Gaming M7 drei mechanische PCIe-3.0-x16- und vier PCIe-3.0-x1-Steckplätze verlötet. Die beiden oberen, mechanischen PCIe-3.0-x16-Slots treten direkt mit der installierten Skylake-S-CPU in Kontakt, sodass die begrenzten 16 PCIe-3.0-Lanes auf die beiden Steckplätze zu x8/x8 aufgeteilt werden, sofern sich in beiden jeweils eine Grafikkarte befindet. Die silberne Umrandung bei den Slots ist nicht nur der Optik geschuldet, sondern ist neuer Bestandteil des "Steel Armor"-Features, das zum ersten Mal beim hauseigenen "X99A Godlike Gaming" zum Einsatz gekommen ist. Der Hersteller verspricht sich davon nicht nur eine erhöhte Stabilität des Steckplätzes für besonderes gewichtige Grafikkarten, sondern soll aufgrund von zusätzlichen Lötpunkten besser gegen elektromagnetische Interferenzen gewappnet sein.

Eine mögliche dritte AMD-Grafikkarte lässt sich in den untersten PCIe-3.0-x16-Steckplatz installieren, die sich jedoch mit nur vier Lanes vom Z170-Chipsatz zufrieden geben muss. Allerdings sollten die PCIe-3.0-x1-Anschlüsse 3 und 6 ungenutzt bleiben, da die unterste Grafikkarte in diesem Fall nur zwei Lanes bekommt, was die Performance noch weiter einschränken würde.

PCIe-x16-Slots und deren Lane-Anbindung
 PCIe-Slot 2PCIe-Slot 5PCIe-Slot 7
Elektrische Anbindung (über) x16
(CPU)
x8
(CPU)
x4
(Z170)
Single-GPU-Betrieb x16 - -
Zwei Grafikkarten im 2-Way-SLI/CrossFireX-Verbund x8 x8 -
Drei AMD-Grafikkarten im 3-Way-CrossFireX-Verbund x8 x8 x4 (shared mit PCIe-x1-Slot 3 und 6)
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Zwei SATA-Express-Schnittstellen sind mit an Bord.

Im Vordergrund sind zwei SATAe-Schnittstellen mit jeweils 10 GBit/s Anbindung und zwei SATA-6GBit/s-Ports zu sehen, die allesamt nativ mit dem Z170-PCH zusammenarbeiten. Im Hintergrund sind allerdings auch noch zwei M.2-Anschlüsse zu sehen, die mit höchstens 32 GBit/s angebunden wurden und jeweils ein Modul mit einer Länge von 4,2 cm, 6 cm und 8 cm aufnehmen können. Aufpassen muss der Anwender nun bei der internen Anbindung des Z170-Chipsatzes. Denn es ist nicht möglich, die beiden SATAe-, die beiden SATA-6GBit/s- und die beiden M.2-Schnittstellen gleichzeitig zu nutzen. MSI hat dazu eine informative Tabelle im Mainboard-Handbuch hinterlassen.

AnschlussNutzbare SATA/SATAe-Anschlüsse
M2_1-SATAPCIePCIeSATA-PCIeSATA
M2_2PCIePCIePCIeSATASATASATA--
SATA-Express 1 Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
SATA-Express 2 Ja Nein Nein Nein Nein Ja Nein Nein
SATA 1 Ja Ja Ja Nein Nein Nein Ja Ja
SATA 2 Ja Ja Ja Nein Nein Nein Ja Ja
SATA 3 (SATAe 1) Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
SATA 4 (SATAe 1) Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
SATA 5 (SATAe 2) Ja Nein Nein Nein Nein Ja Nein Nein
SATA 6 (SATAe 2) Ja Nein Nein Nein Nein Ja Nein Nein

Es kommt drauf an, welcher M.2-Steckplatz belegt wird und ob er im SATA- oder PCIe-Modus arbeitet. Wird beispielsweise nur der zweite M.2-Steckplatz im PCIe-Modus belegt, sind alle anderen SATA(e)-Anschlüsse dennoch nutzbar. Im SATA-Modus sieht es hingegen anders aus und die beiden reinen SATA-6GBit/s-Ports werden unbrauchbar. Währenddessen der SATA-Express-Anschluss Nummer 1 in jeder Konstellation nutzbar ist, wird der zweite Anschluss und damit auch die beiden SATA-6GBit/s-Ports deaktiviert. Wobei es dann keine Rolle spielt, ob nun SATA- oder PCIe-Modus. Allerdings kann der PCIe-Slot 4 (PCIe-3.0-x1) nicht mehr genutzt werden, wenn im unteren M.2-Steckplatz ein Modul installiert ist.


Weiter gehts mit dem I/O-Panel:

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Das I/O-Panel beim MSI Z170A Gaming M7.

Die Anschlüsse von oben nach unten und von links nach rechts:

Am I/O-Panel findet der Anwender alle aktuellen Anschlüsse, die wir als wichtig erachten. Dazu gehören drei USB-2.0-. zwei USB-3.0, zwei USB-3.1-Schnittstellen (jeweils einmal Typ A und Typ C), zwei HDMI-Anschlüsse, ein DisplayPort-Grafikausgang. zusätzlich halten sich ein Gigabit-LAN-Port, fünf 3,5-mm-Audiojacks, einmal Toslink und sogar ein CMOS-Clear-Button bereit. Auch ist eine ältere PS/2-Schnittstelle mit dabei.

Über dem I/O-Panel ist von Werk aus ein I/O-Panel-Cover angebracht, das MSI "Drachenschutz" getauft hat und vor elektromagnetischen Interferenzen schützen soll. Es ist jedoch auch kein Problem, den "Drachenschutz" abzunehmen und das Mainboard ohne in Betrieb zu nehmen.

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Das Audio-Boost-3- und Gaming-LAN-Feature melden sich zur Stelle.

Rechts sehen wir den EMI-Shield mit der Aufschrift "Audio Boost 3". Darunter befindet sich der Realtek-ALC1150-Audiocodec, welcher kräftige Unterstützung von 13 Nippon-Audiokondensatoren und zwei OPA1652-Kopfhörerverstärkern von Texas Instruments bekommt. Durch letztere können selbst Kopfhörer mit einer hohen Impedanz von 600 Ohm adäquat angesprochen werden. Weiter rechts am Rand des PCBs (Unterseite) ist auch eine Diagnostic-LED zu sehen, die zu jeder Zeit den Status des Systems in Codes anzeigt.

Links vom Audio-Bereich ist der Gaming-LAN-EMI-Shield sichtbar. Unter ihm hat der Killer-E2400-Netzwerkcontroller seinen Platz gefunden, der seine Priorität auf die Online-Gaming-Netzwerkpakete gelegt hat und auf bis zu 1 GBit/s kommt.

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Der NCT6793D-M fungiert als SuperI/O-Chip.

Als SuperI/O-Chip wurde der Nuvoton NCT6793D-M vorgesehen, der die Spannungen, Temperaturen und die Lüftergeschwindigkeiten überwacht. Auch lassen sich durch ihn die Lüfterdrehzahlen manuell beeinflussen.

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USB 3.1 wurde durch den ASM1142 realisiert.

Der ASMedias ASM1142 wird auf den meisten aktuellen Mainboards eingesetzt. Er kann gleich zwei schnelle USB-3.1-Schnittstellen ansprechen und erhält seinen Input in diesem Fall von zwei PCIe-3.0-Lanes vom Z170-PCH, wie es das Blockdiagramm im Handbuch offenlegt.

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Die beiden HDMI-Grafikausgänge werden von zwei TMDS-Level-Shifter betreut.

Hierbei wird der oft gewählte PTN3360DBS in doppelter Ausführung für die beiden HDMI-Grafikausgänge verwendet. Er kommt aus dem Hause NXP und ist für die Regulierung von 5 Volt auf 3,3 Volt verantwortlich. Dank HDMI1.4b-Unterstützung ist er mit aktuellen Medien in der 4K-Auflösung und mit 3D-Inhalten vollständig kompatibel.

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Unten rechts auf dem PCB wurde weiterer Onboard-Komfort verbaut.

Neben dem Power- und Reset-Button und dem Slow-Mode-Switch hat sich MSI etwas Neues einfallen lassen. Der sogenannte "Game Boost Knob". Es handelt sich nicht um einen Button, den der Anwender drücken muss, sondern um einen Drehschalter. Dieser ersetzt das ehemalige OC-Genie-Feature. Zur Auswahl stehen Level 0, 1, 2, 4, 6, 8, 10 und 11. Level 0 entspricht den Default-Werten. Mit Level 11 wird die CPU dagegen ordentlich übertaktet, sofern sie mitspielt. Die Auswahl des Levels erfolgt im ausgeschalteten Zustand des PCs. Wichtig ist, dass im BIOS die Hardware-Übertaktung aktiviert ist. Neben dem Drehschalter signalisiert jeweils eine LED, ob der Hardware- (rot) oder Softwaremodus (grün) aktiv ist. Beim darauffolgenden Start legt das Board dann vordefinierte Profile fest und wir haben sie selbst einmal ausprobiert und alle Einstellungen festgehalten.

MSI Game Boost Feature
Game-Boost-LevelCPU-TaktRAM-TaktCPU-VCoreVDIMM
0 (Default) 3,5 GHz 2.133 MHz 1,160 Volt 1,2 Volt
1 4,0 GHz 2.133 MHz 1,240 Volt 1,2 Volt
2 4,1 GHz 2.133 MHz 1,240 Volt 1,2 Volt
4 4,28 GHz 2.176 MHz 1,264 Volt 1,344 Volt
6 4,38 GHz 2.176 MHz 1,288 Volt 1,344 Volt
8 4,5 GHz 2.133 MHz 1,360 Volt

1,2 Volt

10 4,6 GHz 2.133 MHz 1,392 Volt 1,2 Volt
11 4,7 GHz 2.606 MHz 1,440 Volt 1,344 Volt

Man sieht bereits jetzt, dass das Game-Boost-Feature mit Vorsicht genutzt werden sollte. Während die ersten Level weniger problematisch sind, wird die CPU-Spannung ab Level 8 mit 1,360 Volt bis Level 11 mit 1,440 Volt drastisch erhöht. Daher ist es besonders bei höheren Ziel-Taktraten ratsam, manuelle Werte einzugeben und die Minimalspannung mit Prime95 auszuloten.

USB Flashback+

MSI hat nun auch eine neue Alternative zur BIOS-Aktualisierung implementiert, die sich "USB Flashback+" nennen darf. Sie ähnelt sehr dem USB-BIOS-Flashback-Feature von ASUS. Am I/O-Panel dient der hochkantige USB-2.0-Anschluss als Schnittstelle für dieses Feature. Das passende, heruntergeladene BIOS muss laut MSI in "MSI.ROM" umbenannt und auf einen im FAT32 formatierten USB-Stick ins Hauptverzeichnis kopiert und im Anschluss in den bereits genannten USB-2.0-Anschluss gesteckt werden. Nun folgt noch ein Tastendruck auf die USB-Flashback+-Taste auf dem Mainboard rechts neben den beiden USB-2.0-Header und die BIOS-Aktualisierung wird durchgeführt.

Der Vorteil hierbei ist, dass keine CPU, kein Arbeitsspeicher und auch keine Grafikkarte installiert sein muss, damit der Vorgang funktioniert. Lediglich das Mainboard selbst mit installierten Stromsteckern vom Netzteil genügt. Das Ganze ist selbst mit dem bereits erläuterten Hotkey-Feature möglich. Der Unterschied ist nur, dass nach der Aktivierung des Features die Tastenkombination "Druck und F4" gedrückt werden muss, damit das Update startet. Nachdem das BIOS aktualisiert wurde, hört die angebrachte BIOS-Flash-LED auf zu leuchten.

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Das MSI Z170A Gaming M7 nochmal in der Übersicht.

MSI hat den Platz auf der ATX-Platine gut genutzt und das Board ordentlich befüllt. Trotz allem hat uns das Layout sehr gut gefallen. An den üblichen Positionen wurden insgesamt fünf 4-Pin-FAN-Header verlötet, die sich auch allesamt steuern lassen. Dazu muss im UEFI der "Smart FAN Mode" aktiviert werden. Für jeden Lüfter lässt sich die Lüfterkurve auf die eigenen Wünsche in vier Stufen manuell anpassen. Doch selbst die Standard-Settings arbeiten bereits zufriedenstellend ruhig. Liegt die CPU-Temperatur unter der 40-Grad-Marke, drehen sich die Lüfter mit nur 12,5 Prozent der maximalen Drehzahl. Die nächsten beiden Hürden werden per Default bei 55 Grad und 70 Grad Celsius festgelegt, wodurch der/die Lüfter auf 37,5 Prozent respektive 62,5 Prozent beschleunigt werden. Wird die 85-Grad-Marke erreicht, arbeiten die Lüfter schließlich mit der vollen Drehzahl. Für uns hinterlässt die Lüftersteuerung einen positiven Eindruck.

MSI hat auch bei den neuen 100-Series-Mainboards das "Guard-Pro"-Feature hinzugefügt, welches in fünf Unter-Features gegliedert ist: Circuit Protection (Kurzschlussschutz),  Humidity Protection (Schutz vor hoher Luftfeuchtigkeit), High Temperature Protection (Schutz vor hohen Temperaturen), ESD Protection (Schutz vor elektrostatischer Entladung), EMI Protection (Schutz vor elektromagnetischen Interferenzen).


BIOS

MSI bietet für seinen Gaming-Unterbau die BIOS-Version 15.4 an, die wir von MSI erhalten haben und besser mit gängigen DDR4-Speichermodulen zusammenarbeiten soll.

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Der EZ-Mode vom MSI Z170A Gaming M7.

Nachdem ASRock ebenfalls auf den EZ-Mode beim Z170 Extreme7(+) umgestiegen ist, hat auch MSI einen solchen Modus beim eigenen BIOS für die Z170-Serie eingeführt. Auf dieser Übersichtsseite erhält der Anwender Informationen über die CPU, den installierten Arbeitsspeicher, den angeschlossenen Storage-Geräten und über die Lüfter. Zusätzlich existieren Shortcuts zum M-Flash-Feature, zur Favorites- und Hardware-Monitor-Seite und zusätzlich Buttons, um LAN-ROM, Fast Boot, AHCI, den Audio-Codec und dei CPU-Fan-Warnung zu aktivieren beziehungsweise zu deaktivieren. Außerdem lässt sich bei Problemen das "BIOS Log Review" einsehen. Die breite Leiste oberhalb vom EZ-Mode wird auch im Advanced-Mode angezeigt, zu dem wir nun kommen.

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Der Advanced-Mode vom MSI Z170A Gaming M7.

Die Grundstruktur der UEFI-Oberfläche ist zwar größtenteils von den Vorgängermodellen übernommen, doch wurde die Info-Leiste oben etwas überarbeitet. MSI hat oben links neben der Uhrzeit und dem Datum den Game-Boost-Button hinzugefügt, der das aktuelle Level anzeigt (grüner Punkt). Rechts benachbart ist der XMP-Button, wie wir es bei MSI bereits gewohnt sind. Beim jeweiligen Mainboard-Modell können sich rein die Menüpunkte unterscheiden. Speziell für die Gaming-Mainboards wurden passenderweise die Farben Rot und Schwarz verwendet. Ganz oben auf der rechten Seite werden zu jedem Zeitpunkt das installierte Prozessormodell, dessen Taktfrequenz und die Arbeitsspeicher-Kapazität inkl. Takt angezeigt. Unter der Uhrzeit und dem Datum kann die aktuell vorliegende BIOS-Version abgelesen werden. Darunter lassen sich ganz bequem die Boot-Prioritäten per Drag & Drop-Verfahren festlegen. Auf der linken Seite erhält der Anwender einen ersten Überblick über die CPU- und Mainboard-Temperatur. Der virtuelle "Game Boost"-Button ist dabei mit der Maus klickbar, sodass vom Hardware- in den Softwaremodus gewechselt werden kann. Ergänzt wurde noch ein weiterer virtueller Knopf, mit der die XMP-Funktion direkt aktiviert werden kann.

Der erste Punkt von den insgesamt sechs "Settings" stellt neben dem "System Status" die "Advanced"-Einstellungen bereit. Letzteres ist bereits grundlegend bekannt. Dort lassen sich alle board-bezogenen Einstellungen finden, die die Onboard-Komponenten betreffen. Die Punkte "Boot", "Security" und "Save & Exit" sind dabei selbsterklärend. Das Hauptaugenmerk des Boards ist zweifelsohne das Overclocking. Die extrem umfangreichen OC-Funktionen sind im Menüpunkt "OC" zu finden. MSI lässt für den Overclocking-Enthusiasten kaum Wünsche offen. Dazu aber später mehr. Das integrierte M-Flash-Feature hat auch beim heutigen Testkandidaten einen eigenen Menüpunkt erhalten. Entweder lässt sich das aktuelle BIOS auf einen Datenträger speichern oder andersherum von einem Datenträger aus aktualisieren. Genau so ist es den Overclocking-Profilen ergangen. Insgesamt können sechs verschiedene OC-Konfigurationen hinterlegt werden. MSI hat auch dieses Mal an eine Import- und Export-Funktion gedacht.

Der vorletzte Punkt ist der "Hardware Monitor", der wichtige ausgelesene Daten aufzeigt wie eben die Temperaturen, Spannungen und Lüfterdrehgeschwindigkeiten. Zusammen mit dem CPU-FAN-Header können in der Summe fünf Lüfter gesteuert werden. Jeder Lüfter kann mit vier Stufen in einer automatischen oder manuellen Lüfterkurve angepasst werden. Der letzte Menüpunkt umfasst den "Board Explorer", der übersichtlich aufzeigt, in welchem Slot oder an welchem sonstigen Anschluss welche Komponente installiert ist. Dies erspart den Blick ins eigene Gehäuse und dient rein dem Komfort. Generell ist es auch möglich, die meistgenutzten Funktionen auf insgesamt fünf Favoritenseiten abzuspeichern. Mittels eines Rechtsklicks auf die jeweilige Funktion wird ein kleines Kontextmenü geöffnet, wo der Anwender anschließend diese Funktion auf eine der fünf Seiten ablegen kann.

Auch dieses Mal konnte das UEFI von MSI auf ganzer Linie überzeugen. Sämtliche ausgewählte Einstellungen wurden problemlos und korrekt umgesetzt. Der Anwender hat dabei die Auswahl, ob er sich per Maus und/oder mit der Tastatur durch die Menüs bewegt.

 

Overclocking

Das Übertakten ist mit dem MSI Z170A Gaming M7 selbstverständlich möglich. So hat das Board 12(+1) "Titanium"-Spulen erhalten, die von "DrMOS"-MOSFETs angetrieben werden. Im UEFI halten sich dafür wieder jede Menge Overclocking-Funktionen bereit, mit denen der Anwender frei experimentieren kann. Mit den Overclocking-Funktionen wurde definitiv nicht gespart und sie halten einige Überraschungen bereit.

Das UEFI erlaubt beim Basistakt eine Veränderung von 70,00 MHz bis 655,25 MHz in 0,06-MHz-Schritten. Bei der CPU-Spannung darf sich der Anwender zwischen dem Override-, Adaptive- und Offset-Modus entscheiden. Währenddessen die ersten beiden Spannungen von 0,600 Volt bis 2,000 Volt in 0,005-Volt-Schritten bewegt werden kann, sind es beim Offset-Modus -0,990 bis +0,990 Volt. Die Intervalle betragen hier ebenfalls 0,005 Volt. Alle weiteren Spannungen sind in der folgenden Tabelle ersichtlich.

Die Overclocking-Funktionen des MSI Z170A Gaming M7 in der Übersicht
Base Clock Rate 70,00 MHz bis 655,25 MHz in 0,06-MHz-Schritten
CPU-Spannung 0,600 V bis 2,155 V in 0,005-V-Schritten (Override und Adaptive-Modus)
-0,990 V bis +0,990 V in 0,005-V-Schritten (Offset-Modus)
DRAM-Spannung 0,600 V bis 2,200 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-SA-Spannung 0,600 V bis 2,000 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-IO-Spannung 0,600 V bis 2,000 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
VCC-PLL-Spannung 0,600 V bis 2,000 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCH-Core-Spannung 0,600 V bis 2,000 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCIe-Takt - nicht möglich -
Weitere Spannungen CPU PLL OC, CPU PLL SFR, CPU ST, CPU ST V6, DRAM VPP, DRAM VREF, PCH CLK
Speicher-Optionen
Taktraten CPU-abhängig
Command Rate einstellbar
Timings 66 Parameter
XMP wird unterstützt
Weitere Funktionen
Weitere Besonderheiten

UEFI-BIOS
Settings speicherbar in Profilen
Energiesparoptionen: Standard-Stromspar-Modi wie C1E, CSTATE (C6/C7), EIST
Turbo-Modus (All Cores, By number of active cores),
erweiterte Lüfterregelung für CPU-Fan und vier optionale Fans, Short Duration Power Limit,
Long Duration Maintained, Long Duration Power Limit, Primary Plane Current Limit

Den Core i5-6600K wollte mit 4,7 GHz nicht stabil laufen und das selbst bei einer Spannung von 1,3 Volt. Demnach sind wir mit dem Multiplikator um eine Stufe heruntergegangen. Mit 1,3 Volt lief das Ganze stabil, also haben wir schließlich noch die Mindestspannung ausgelotet. Doch der BIOS-Wert 1,3 Volt musste schon anliegen, ansonsten lief Prime95 nicht stabil.

cpuz2.PNG
Bestes Ergebnis mit dem 100-MHz-BCLK:
4,6 GHz bei 1,272 Volt (Fixed-BIOS-Wert: 1,3V)

Obwohl es dieselbe CPU ist, war das MSI Z170A Gaming M7 deutlich taktfreudiger als das ASRock Z170 Extreme7(+).

Auch bei der Skylake-S-Plattform werfen wir einen Blick auf das RAM-Overclocking. Zu diesem Zweck verwenden wir zwei DIMMs mit jeweils 4 GB Speicherkapazität des Typs "G.Skill RipJaws4 DDR4-3000". Im ersten Test kontrollieren wir die Funktionalität des XMP und im zweiten den Betrieb ohne Verwendung des XMP-Features.

cpuz2.PNG
Die XMP-Funktion wird korrekt vom System umgesetzt.
cpuz2.PNG
Ohne XMP konnten wir minimal
schärfere Latenzen festlegen.

Das Extreme-Memory-Profil wurde ohne Schwierigkeiten übernommen und das System startete sofort und lief reibungslos. Doch selbst unsere strafferen, manuellen Werte liefen ohne Zwischenfälle. In beiden Tests lag eine VDIMM von 1,35 Volt an.

MSI/Intel Extreme Tuning Utility

Auf der Treiber- und Software-DVD lässt sich das MSI/Intel Extreme Tuning Utility finden, das der eine oder andere bereits schon kennt:

MSI/Intel Extreme Tuning Utility.

Das XTU ermöglicht das Overclocking der CPU und des Arbeitsspeichers direkt unter Windows. Mit integriert ist auch ein Hardware-Monitor, womit sich die CPU-Temperatur, deren aktuell anliegende Taktfrequenz und andere interessante Punkte überwachen lassen. Neben den Taktfrequenzen für CPU und RAM ist auch gleich die Spannung regulierbar. Die Aktivierung der gewählten Einstellungen erfolgt nicht in Echtzeit, Änderungen werden vorerst zwischengespeichert. Erst nach einem Neustart des Systems sind die Settings dann auch aktiv. Hinterher kann die Konfiguration auch gleich mit dem implementierten Stress-Test auf Stabilität geprüft werden. Wurden die passenden und stabilen Einstellungen gefunden, können sie in praktischen Profilen hinterlegt werden.

MSI Command Center

MSI Command Center.

Darüber hinaus hat MSI auch noch das eigene Command Center im Angebot, wodurch noch erweiterte Einstellungen unter Windows vorgenommen werden können. Beispielsweise die Multiplikatoren der maximal vier CPU-Kerne, die einzelnen Spannungen und auch die Lüftergeschwindigkeiten. Selbst Einstellungen zum Arbeitsspeicher und zur integrierten Grafikeinheit stehen bereit. Auch lässt sich darüber das Game-Boost-Feature managen.

MSI ECO Center

Ein weiteres Software-Feature hat uns darüber hinaus besonders interessiert, das MSI ECO Center. Dahinter verbirgt sich das ECO-Power-Teilfeature, welches wiederum ein Teil des neuen Guard-Pro ist. Die Idee dahinter ist, nicht benötigte Komponenten, Anschlüsse und Slots zu deaktivieren, um die Leistungsaufnahme noch weiter nach unten zu drücken. Die Taiwaner selbst versprechen sich eine bis um 29 Prozent höhere Effizienz. Dann schauen wir uns mal die Praxis an.

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MSIs ECO-Center.

Leider lässt sich nur sehr wenig abschalten. Darunter fallen lediglich der CPU-FAN-Header, drei weitere System-FAN-Header und die beiden USB-3.1-Ports über den ASM1142. Zum Ausschalten muss das jeweilige Blitz-Symbol aus dem Kästchen entfernt und im Anschluss unten auf "Apply" geklickt werden.

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MSIs ECO-Center.

Wir haben alles bis auf den CPU-FAN-Header und die beiden USB-2.0-Ports deaktiviert. Allerdings ist auch klar, dass die Ersparnis nicht der Rede wert ist.

In der folgenden Bildergalerie sind nochmal alle BIOS-, XTU- und Eco-Center-Screenshots einsehbar:

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Für die Skylake-S-Plattform haben wir unser Testsystem umgestaltet und modernisiert. So sieht unser neues Testsystem aus, mit dem wir das MSI Z170A Gaming M7 getestet haben.

Hardware:

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Einführung der Nehalem-Prozessoren und der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 2.133 MHz und 15-15-15-35 2T - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim MSI Z170A Gaming M7 ist allerdings alles so, wie es zu erwarten wäre: Die Turbo-Modi laufen korrekt und auch keine versteckte Übertaktung ist aktiv.

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark 2013, SuperPi 8M, Cinebench R15 und Sisoft Sandra 2014 Memory Benchmark:

3DMark 2013

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R15 CPU

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

SiSoft Sandra 2014

Memory Benchmark

Bandbreite in GB/s
Mehr ist besser

SuperPi 8M

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Zum Vergleich haben wir zwei weitere Platinen bereits durch die Benchmarks geschickt, die wir in Kürze in einem ausführlichen Test präsentieren werden. Alle drei Platinen liegen bis auf einzelne Ausnahmen auf dem gleichen Niveau, wie es auch zu erwarten war.

Auch weiterhin werden wir die Bootzeit protokollieren. Wir messen die Zeit in Sekunden, wie lange das Mainboard benötigt, um alle Komponenten zu initialisieren und mit dem Windows-Bootvorgang beginnt.

Bootzeit

Vom Einschalten bis zum Windows-Bootvorgang

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Das MSI Z170A Gaming M7 hat mit 17,36 Sekunden ziemlich viel Zeit benötigt, um alle Komponenten zu initialisieren. Der Startvorgang mit dem ASRock Z170 Extreme7+ verlief mit nur 12,14 Sekunden dagegen sehr angenehm. Relativ dicht dahinter war das ASUS Z170-Deluxe.


Neben der wichtigen Performance ist auch der Stromverbrauch des heimischen PCs kein unwichtiges Kriterium. Was man häufig unterschätzt, ist die Tatsache, dass selbst die verschiedenen Mainboard-Modelle der zahlreichen Hersteller unterschiedlich viel Strom aus der Steckdose ziehen. Ein Grund dafür sind die verschieden eingesetzten BIOS-Versionen, die teilweise die von Intel referenzierten Stromsparmechanismen schlecht oder gar falsch umsetzen oder dass Onboardkomponenten sich eigentlich deaktivieren sollten, wenn diese entweder durch dedizierte Hardware ersetzt wurden oder einfach nicht verwendet werden. Darüber hinaus kann aber manchmal auch die Stromversorgung verantwortlich gemacht werden, wenn unter Default Settings mehr Energie zur Verfügung gestellt wird, als eigentlich benötigt wird. Genau deswegen spielt die Effizienz eine wichtige Rolle. Wenn die Effizienz der Stromversorgung nun also schlecht ausfällt, wird mehr Strom verbraucht. Zu unterschätzen ist hierbei aber auch die Software nicht, sodass sie ebenfalls gut abgestimmt sein muss, damit eine zufriedenstellende Effizienz gegeben ist.

Das MSI Z170A Gaming M7 hat nur wenige Zusatz-Controller erhalten. Ein LAN-Controller, ein USB-3.1-Controller und ein Audio-Codec tragen ihren Teil zum Stromverbrauch bei.

Gemessen haben wir im Windows-Idle-Betrieb ohne Last, mit Cinebench 15 unter 2D-Volllast und mit Prime95 (Torture-spanTest, Vollauslastung). Die jeweiligen Werte entsprechen dem System-Gesamtverbrauch.

Test 1: Mit aktivierten Onboardkomponenten:

Für den ersten Test sind die Default Settings aktiv, sodass der Großteil der Onboardkomponenten bereits aktiviert ist. Die Grafikausgabe erfolgt über die Radeon R9 380. Wie bereits weiter oben geschrieben, sind alle Stromspar-Features eingeschaltet, was mit den Werten einer manuellen Konfiguration scheinbar gut umgesetzt wurde.

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Im Leerlauf trumpft die MSI-Platine mit einem guten Wert von 46,7 Watt auf, obwohl die Distanz zum ASRock-Board mit nur 0,5 Watt gering ausfällt.

Leistungsaufnahme

Cinebench R15 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Ging es in die Teillast, haben das "MSI Z170A Gaming M7" und das "ASUS Z170-Deluxe" die Rücklichter vom "ASRock Z170 Extreme7(+)" gesehen und konnten nicht einmal ansatzweise mithalten. MSIs Mainboard ging mit 93,8 Watt dennoch effizient zu Werke. 

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Unter voller Belastung mit Prime95 stieg die Leistungsaufnahme auf 104,7 Watt und hat den 2. Platz belegt. Der Unterschied zur ASUS-Platine fällt gering aus, zum ASRock-Unterbau allerdings groß.

Spannungen (Prime95)

Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Mit der 1. CPU hat das MSI-Board eine VCore von 1,168 Volt angelegt.

 

Da die meisten Anwender nicht alle Onboard-Chips benötigen, haben wir einen Test mit nur einem aktivierten Onboard-LAN und dem Onboard-Sound durchgeführt. Sämtliche USB-3.0- und SATA-Controller sind hier beispielsweise deaktiviert. Die Spannungen werden weiterhin vom Board automatisch festgelegt, aber alle energiesparenden Features werden zusätzlich manuell aktiviert. Die Radeon R9 380 ist weiterhin die primäre Grafikkarte.

Test 2: Mit deaktivierten Onboardkomponenten (1x LAN + Sound an):

Leistungsaufnahme

Idle

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme

Cinebench R15 CPU

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme

Prime95

Leistung in Watt
Weniger ist besser

Spannungen (Prime95)

Spannungen in Volt
Weniger ist besser

Für das "MSI Z170A Gaming M7" ändert sich an den Werten nichts, da sich im BIOS keine Zusatzcontroller deaktivieren ließen, weil eben - abgesehen vom ASMedia ASM1142 - keine vorhanden waren.

Insgesamt geht das MSI-Mainboard angenehm mit dem Strom um, was für alle drei Werte gilt. Zwar kann es nicht mit ASRocks Platine mithalten, doch schneidet das Z170A Gaming M7 nicht schlecht ab.


USB-3.1-Performance

Das MSI Z170A Gaming M7 stellt zwei der neuen Schnittstellen bereit, die über den ASMedia-ASM1142-USB-3.1-Hostcontroller zu Werke gehen. Bei nun theoretischen 10 GBit/s Bandbreite bedeutet es gleichzeitig, dass es nicht leicht wird, ein Laufwerk zu finden, mit dem diese Leistung auch abgerufen und vor allem bis ans Limit getrieben werden kann. In der Theorie wäre dies bereits mit einem schnellen M.2-Solid-State-Modul möglich, doch fürs Erste müssen zwei (m)SATA-6GBit/s-SSDs im RAID-0-Verbund herhalten, damit die neue Schnittstelle getestet werden kann.

Für den Test setzen wir eine USB-3.1-Lösung von ASUS ein. In einem externen Gehäuse arbeiten zwei mSATA-6GBit/s-Module im RAID-0-Verbund.

ATTO USB3 small
Die USB-3.1-Performance beim MSI Z170A Gaming M7
über den ASM1142.

Insgesamt hätte das Ergebnis auch besser ausfallen können. Trotz alledem wurde die USB-3.0-Spezifikation deutlich überboten. Über das I/O-Panel wurden schreibend schnelle 681 MB/s und lesend höchstens 711 MB/s erreicht.

 

USB-3.0-Performance

MSI hat das Z170A Gaming M7 mit insgesamt sechs USB-3.0-Schnittstellen ausgestattet. Am I/O-Panel können auf zwei Stück direkt zugegriffen werden, die restlichen vier Stück können über den internen Header realisiert werden. Dabei arbeiten die sechs Schnittstellen nativ mit dem Z170-Chipsatz zusammen. Für den USB-3.0-Performancetest haben wir ebenfalls die USB-3.1-Lösung von ASUS verwendet.

ATTO USB3 small
Die USB-3.0-Performance beim MSI Z170A Gaming M7
(nativ über den Z170-PCH).

Die USB-3.0-Performance beherrschte der Z170-Chipsatz hingegen wunderbar, was die Höchstwerte im Schreiben mit 421 MB/s und im Lesen mit 422 MB/s belegen. Hier gibt es nichts zu meckern.

 

SATA-6G-Performance

Das MSI Z170A Gaming M7 stellt zwei native SATA-6G-Ports und zwei SATAe-Schnittstellen bereit. Allesamt arbeiten sie ebenfalls über den Z170-Chipsatz. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

ATTO USB3 small
Die SATA-6G-Performance beim MSI Z170A Gaming M7
(nativ über den Z170-PCH).

Intels integrierter SATA-Controller zeigt auch beim Z170-Chipsatz eine sehr gute Leistung. Dies zeigen die überzeugenden Werte von 522 MB/s im Schreiben und 557 MB/s im Lesen. Auch diese Werte können sich sehen lassen.

 

M.2-Performance

Den M.2-Test werden wir natürlich auch bei der Skylake-S-Plattform absolvieren. Mithilfe der neuen Intel-100-Chipsatzserie erfahren die angebundenen M.2-Steckplätze in der Theorie einen ordentlichen Performanceschub, dank den jeweils vier-PCIe-3.0-Lanes, wodurch die theoretische Bandbreite auf 32 GBit/s anwächst. Das Problem an der Sache ist allerdings, dass es bisher kaum M.2-SSDs gibt, die diese Bandbreite ausreizen können. Dennoch lässt sich mit einigen aktuell am Markt befindlichen M.2-SSDs feststellen, ob effektiv mehr als 10 GBit/s übertragen werden. Für diesen Test setzen wir daher die Samsung SSD XP941 mit 512-GB-Speicherkapazität ein, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Samsung mit 1.170 MB/s lesend und 950 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Schnittstelle nutzt das Solid State Module den M.2-16-GBit/s-Standard, was vier PCIe-2.0-Lanes entspricht.

ATTO USB3 small
Die M.2-Performance beim MSI Z170A Gaming M7
(über vier PCIe-3.0-Lanes vom Z170-PCH).

Wie der Test zeigt, konnte die vier PCIe-3.0-Lanes das Solid-State-Module schreibend auf 970 MB/s und lesen sogar auf 1.078 MB/s beschleunigen. Verglichen mit dem "ASRock Z170 Extreme7(+)" liegen uns hier bessere Werte vor.


MSI hat auch die neue Z170-Gaming-Mainboard-Serie wieder in Rot und in Schwarz gehüllt, was eventuell manche als mittlerweile langweilig erachten werden, doch über den Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Im Gegensatz zum "ASRock Z170 Extreme7(+)" hat MSI beim Z170 Gaming M7 keine großartige Anzahl an Zusatzchips verlötet und vertraut viel mehr auf die nativen Anschlussmöglichkeiten, die der Z170-Chipsatz zur Verfügung stellt. Eine Ausnahme stellt natürlich der ASMedia-ASM1142-USB-3.1-Hostcontroller dar, durch den der Anwender Zugriff auf jeweils einen Typ-A- und Typ-C-Anschluss über das I/O-Panel erhält. Die eingesetzte Skylake-S-CPU wird von einem kräftigen VRM mit Strom versorgt. Darunter fallen leistungsstarke DrMOS-MOSFETs von NIKOS und 13 "Titanium"-Spulen. Rechts vom CPU-Sockel aus stehen dagegen vier DDR4-Speicherbänke bereit, die bis zu 64 GB an RAM aufnehmen und gleichzeitig je nach DIMM mit hohen Taktraten betrieben werden können.

Im Bereich der Erweiterungssteckplätze halten sich drei mechanische PCIe-3.0-x16- (2x mit "Steel Armor") und vier PCIe-3.0-x1-Slots bereit. Je nach Anspruch nimmt das Board auch zwei NVIDIA/AMD-Grafikkarten oder gleich drei AMD-Grafikkarten auf. Dazwischen eingebettet wurden zwei M.2-Schnittstellen, in denen jeweils ein Modul mit einer Länge von 4,2 cm, 6 cm oder 8 cm eingesetzt werden kann. Die Anbindung der beiden M.2-Schnittstellen ist allerdings anhängig von den anderen Storage-Anschlüssen. Darüber hinaus sind nämlich noch zwei SATA-Express-Anschlüsse und zwei SATA-6GBit/s-Buchsen vertreten. Ein gleichzeitiger Betrieb aller Storage-Anschlüsse ist leider nicht möglich.

Natürlich haben die Taiwaner auch ein wenig Onboard-Komfort verlötet. Dazu gehören ein Power-, Reset-, USB-Flashback+-Button, zusätzlich eine Diagnostic-LED und ein Slow-Mode- und Hotkey-Switch. Mit letzterem lässt sich das neue Hotkey-Feature einleiten, durch das der Anwender beispielsweise das System ein- und ausschalten, den CPU-Multiplikator, den BCLK verändern oder auch das BIOS je nach C-State aktualisieren kann. Selbst an sechs Spannungsmesspunkte hat MSI gedacht, die für ein Gaming-Unterbau nicht selbstverständlich sind. Gänzlich neu ist auch das Game-Boost-Feature. Der Benutzer kann sich zwischen elf Level entscheiden, die das System entsprechend übertakten. Auf dem ATX-PCB befindet sich dazu auch ein Drehschalter.

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Auch gehören sechs native USB-3.0- (2x extern und 4x intern) und sieben USB-2.0-Schnittstellen (3x extern und 4x intern), ein Gigabit-LAN-Port über den Killer-E2400-Netzwerkcontroller und ein gut ausgestatteter Audiobereich mit Realteks ALC1150-Audiochip mit 13 zusätzlichen Nippon-Audiokondensatoren und Dual-Kopfhörerverstärker. Entsprechendes Audio-Equipment lässt sich an fünf analogen 3,5-mm-Audioklinken und einem Toslink-Anschluss unterbringen.

Das farblich angepasste und neue UEFI-BIOS inklusive EZ-Mode hat erneut einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Sämtliche Einstellungen wurden erwartungsgemäß und ohne Schwierigkeiten in die Tat umgesetzt. Das Navigieren per Maus und Tastatur ist sehr komfortabel möglich, auch war die Stabilität absolut in Ordnung. Sehr löblich ist die unweigerlich anfallende Leistungsaufnahme, die im grünen Bereich lag.

Preislich muss sich der Interessent auf etwa 210 Euro einstellen, die für den Erwerb des "MSI Z170A Gaming M7" auf den Tisch gelegt werden müssen. Hardwaretechnisch konnte uns das Mainboard absolut überzeugen.

Positive Eigenschaften des MSI Z170A Gaming M7:

Negative Eigenschaften des MSI Z170A Gaming M7:

Technisch kann MSIs Z170A Gaming M7 als absolut überzeugend bezeichnet werden. Alle aktuellen Anschlussmöglichkeiten sind vorhanden, auch zwei USB-3.1-Schnittstellen und selbst die Effizienz ist gut ausgefallen. Auch wenn uns der Preis für dieses Mainboard etwas zu hoch ausfällt, bekommt es von uns den Excellent-Hardware-Award.

EH ASRock Z170 Extreme7

Alternativen? Wer auf den Onboard-Komfort verzichten kann, könnte auch zum günstigeren MSI Z170A Gaming M5 aus derselben Serie greifen. Auch dieses Modell bietet zwei USB-3.1-Schnittstellen und ist dem M7-Modell im Grunde sehr ähnlich.

 

Persönliche Meinung

Technisch bin ich vom "MSI Z170A Gaming M7" begeistert, preislich hingegen würde ich mir persönlich ein günstigeres Modell zulegen, das auch keinen Killer-Netzwerkcontroller an Bord hat. Nichtsdestotrotz hat MSI bei diesem Modell sehr gute Arbeit geleistet. Das Game-Boost-Feature ist an sich eine nette Idee, die dem Overclocking-Beginner in den niedrigeren Level sicherlich hilfreich sein sollte. Ansonsten rate ich selbst immer dazu, manuelle Werte auszuloten. Größter Schwachpunkt ist ganz klar die CPU-Spannung, die mit Level 11 in Verbindung mit Luftkühlung alles andere als gesund ausfällt. (Marcel Niederste-Berg)