ECS Z87H3-A2X Extreme im Test

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IMG 6 logoDas taiwanische Unternehmen Elitegroup lässt auch den Sockel 1150 nicht aus und bietet auch für die Haswell-Prozessoren entsprechende Platinen an. Zusätzlich zu den Standard-Modellen hat der Mainboard-Hersteller auch besondere Modelle in petto, wie die neue L337 Gaming-Serie. Ein Modell davon ist das Z87H3-A2X Extreme (GANK Machine), welches wir uns einmal genauer angeschaut und es mit unserem Testparcours bekannt gemacht haben. 

ECS hat es nicht leicht, sich gegen die starke Konkurrenz zu behaupten. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Verfügbarkeit der letzten Mainboards, unter anderem bei uns in Deutschland, einfach nicht gegeben war. Nur über Umwege konnte man eine Platine von ECS erwerben, wir erinnern uns dabei an das ECS Z77H2-AX Golden Extreme (zum Hardwareluxx-Test). Nun, da die Lynx Point-Plattform erhältlich ist, möchte ECS wieder ordentlich mitmischen, bietet für alle neuen Chipsätze entsprechende Modelle an. Uns hat vor allem das Z87H3-A2X Extreme interessiert.

Mit seinen drei mechanischen PCIe-3.0-x16-Slots kann auch ein Multi-GPU-Gespann mit drei AMD-Grafikkarten oder zwei NVIDIA-Grafikkarten eingeplant werden. Dazu gibt es sieben SATA-6G-Anschlüsse, sechs USB-3.0-Schnittstellen, Dual-Gigabit-LAN sowie WLAN 802.11a/b/g/n und Bluetooth 2.0. Dabei kann auch die in Haswell integrierte GPU mithilfe eines HDMI- und DisplayPort-Ausgangs problemlos verwendet werden. Das Z87H3-A2X ist also eines der besser ausgestatteten Mainboards am Markt, mit der klaren Ausrichtung auf Gamer und Power-User.

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Das ECS Z87H3-A2X Extreme in der Übersicht.

Wie es bei vielen aktuellen Platinen der Fall ist, ist auch das PCB des Z87H3-A2X in tiefem Schwarz gefärbt. Die DIMM- und Erweitertungsslots sowie alle anderen Anschlüsse sind ebenfalls in Schwarz gehalten. Einzig die Kühlkörper hat ECS in roter Montur hinterlassen. Optisch sieht es in der Tat nach einem Gaming-Brett aus. Die Abmessungen entsprechen dem normalen ATX-Format.

Die Spezifikationen

Kommen wir zu den Spezifikationen:

Die Daten des ECS Z87H3-A2X Extreme in der Übersicht
Hersteller und
Bezeichnung
ECS
Z87H3-A2X Extreme
Straßenpreis noch kein Preis vorhanden
Homepage http://www.ecs.com.tw/
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z87 Express Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR3 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 32 GB (mit 8-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire CrossFireX (3-Way) , SLI (2-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

3x PCIe 3.0 x16, (x16/-/-, x8/x8/-, x8/x4/x4)
1x PCIe 2.0 x1
1x Mini-PCIe (mSATA)

PCI 1x PCI
Serial-ATA-, SAS- und 
ATA-Controller

6x SATA 6G mit RAID 0, 1, 5, 10 über Intel Z87
1x SATA 6G über ASMedia ASM1061
2x eSATA 6G über ASMedia ASM1061

USB 6x USB 3.0 (4x am I/O-Panel, 2x über Header) über Z87 direkt
8x USB 2.0 über Z87 (4x am I/O-Panel, 4x über Header)
Grafikschnittstellen 1x HDMI, 1x DisplayPort
WLAN / Bluetooth WiFi 802.11a/b/g/n (draft), Bluetooth 2.0
Firewire -
LAN

2x Realtek RTL8111G Gigabit-LAN

Audio 8-Channel Realtek ALC1150 Audio Codec + Realtek ALC5505

Die Verpackung zum Z87H3-A2X ist, wie das Mainboard selbst, dunkel gestaltet worden. Auf der Vorderseite prangt ganz groß in Fett "GANK Machine", daneben bzw. darunter dann die Modellbezeichnung. Ganz unten wurden unterstützte Features untergebracht. Generell wurde alles mit einem goldenen Rahmen umklammert, der am jeweiligen Ende diagonal zur senkrechten Ober-/Unterkante zeigt.

Das mitgelieferte Zubehör

In dem Karton konnte folgendes Zubehör gefunden werden:

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ECS liefert alles Nötige gleich mit. Darunter befinden sich sieben SATA-Kabel, eine 2-Way-SLI-Bridge und eine WLAN-Antenne. Für nicht verwendete Anschlüsse des I/O-Panels liefern die Taiwaner gleich die passenden Cover mit. Slotblenden mit weiteren Erweiterungsports werden jedoch nicht mitgeliefert.


In der Modellbezeichnung lässt sich bereits einsehen, dass der Z87-PCH verbaut wurde, der nun bis zu sechs native SATA-6G- und auch eine größere Anzahl USB-3.0-Schnittstellen unterstützt. Des Weiteren hat er viele Features vom Vorgänger übernommen, wie SSD-Caching, Intel Smart Response Technology, Intel Rapid Start Technology und natürlich die Intel Smart Connect Technology.

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Insgesamt hat ECS zwölf Spulen verlötet.

Die Haswell-CPU wird von zwölf Spulen mit einer Spannung von 1,8 Volt versorgt. Sie nennen sich "Ice Chokes" und sind laut ECS aus Ferrit, sollen um 1,5 Mal stabiler und um 13 Prozent kühler ihre Arbeit verrichten als gewöhnliche Spulen. Passend dazu hat ECS ein Dual Cooling-MOSFETs-Design verbaut, wodurch die Kühlung besonders gut gewährleistet sein soll und die Effizienz 90 Prozent beträgt. Bei den Kondensatoren handelt es sich um "Golden Solid Caps". Im Gegensatz zu den Standard-Kondensatoren sollen diese Modelle eine sechsfach längere Lebenserwartung haben, die mit 200.000 Stunden angegeben ist, sofern die 65 Grad Celsius-Marke nicht überschritten wird.

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Spannungsmesspunkte sind inklusive.

Die vier DIMM-Slots gehören zum Standard, die eine Arbeitsspeicher-Kapazität von maximal 32 Gigabyte erlauben. Links unten von den DIMM-Slots aus hat ECS an Spannungsmesspunkte gedacht. Dabei können folgende Spannungen mithilfe eines Multimeters genauer ermittelt werden: CPU_Core, V_DIMM, PCH_Core (1,05V), PCH_IO (1,5V). Zugegeben, das sind die wichtigsten Spannungen, dennoch hätten wir uns gewünscht, dass ein entsprechender Spannungsmesspunkt für die V_RING sowie jeweils ein getrennter Punkt für die analoge und digitale I/O-Voltage ebenfalls verfügbar gewesen wären.

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ECS verwendet bei den Erweiterungsslots ein durchdachtes Layout.

Drei große PCIe-3.0-x16-Slots sind vorhanden, erlauben daher auch ein Multi-GPU-Gespann mit drei AMD-Grafikkarten oder zwei NVIDIA-Grafikkarten. Auf dem Mainboard selbst ist kein PLX-Chip vorhanden, sodass allein auf die 16 Lanes von der Haswell-CPU zurückgegriffen wird und über die großen PCIe-Slots verteilt werden. Diese 16 Lanes können bei drei Grafikkarten auf eine x8/x4/x4-Laneverteilung aufgeteilt werden. Sind es zwei Grafikkarten, so erhalten beide Karten jeweils acht Lanes. Zusätzlich ist aber auch noch ein PCIe-2.0-x1-Slot und ein "antiker" PCI-Slot vorhanden. Besonders positiv hervorzuheben ist das verwendete Layout der Erweiterungsslots. Direkt unter den ersten beiden großen PCIe-Slots ist kein weiterer Slot verlötet worden, was bedeutet, dass im Falle einer 2-Way-Multi-GPU-Konfiguration alle weiteren Slots weiterhin nicht verdeckt werden und das System mit einer weiteren Karte erweitert werden kann.

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Eine Debug-LED und auch Status-LEDs sind ebenfalls dabei.

In Sachen Storage gibt es beim ECS Z87H3-A2X Extreme rein gar nichts zu meckern. Onboard befinden sich bereits sieben schnelle SATA-6G-Anschlüsse. Am I/O-Panel stehen darüber hinaus noch zwei weitere eSATA-6G-Ports bereit. Es ist dabei völlig verständlich, dass noch zusätzliche SATA-Controller ihr Unwesen auf dem Mainboard treiben. Dem Z87-PCH steht demnach noch ein ASM1061-Chip zur Seite, den wir bereits zuhauf auf anderen Mainboards sehen durften. Da der ASM1061 jedoch nicht mehr als zwei SATA-Ports unter einen Hut bringen kann, können der zusätzliche SATA-Port und die eSATA-6G-Anschlüsse nicht gleichzeitig betrieben werden.

Links daneben thront eine hilfreiche Debug-LED und dazugehörige Status-LEDs sind zwischen Debug-LED und SATA-Ports untergebracht worden. Über den jeweiligen SATA-Ports wurden darüber hinaus weitere LEDs untergebracht, die signalisieren, welcher SATA-Port gerade aktiv ist.

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Das I/O-Panel ist üppig bestückt.

Die Anschlüsse von links nach rechts:

Es ist alles da, was man erwartet. Unter anderem warten auch zwei eSATA-6G-Schnittstellen auf ihre Verwendung. Dazu gibt es gleich zwei Gigabit-LAN-Ports, die über den Realtek RTL8111G arbeiten. Als Bonus gibt es noch ein Bluetooth- und ein WLAN-Modul (Atheros AR9271). Letzteres unterstützt die Standards WLAN 802.11a/b/g/n. Obwohl das Modul den WLAN 802.11n-Standard unterstützt, handelt es sich in Wirklichkeit aber nur um den Draft-Modus, der maximal theoretische 150 MBit/s unterstützt. Schade hingegen ist, dass das Bluetooth-Modul lediglich mit der Version 2.0 spezifiziert ist. Hier hätte es auch gleich die aktuelle Version 4.0 oder zumindest die Version 3.0 sein können.


Es geht mit dem Audio Codec weiter:

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Auf die Ohren gibt es den ALC1150 von Realtek...
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...in Kombination mit dem ALC5505 (DSP).

ECS verbaut auf ihrem Z87H3-A2X den Realtek ALC1150, der mit seinen 115 dB SNR schon gute Werte erreicht. Zusammen mit dem ALC5505, der ein DSP ist (Digital Signal Processor), soll der Anwender ein angenehmes Sounderlebnis erfahren.

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Einige Onboard-Buttons sind auch mit von der Partie.

Angefangen von oben links handelt es sich um folgende Buttons: BIOS_Set, Quick_OC, 80P, Power und Reset. Mit der BIOS_Set-Taste kann direkt ins BIOS gebootet werden. Der Begriff "Quick_OC" sagt da schon alles aus, hier wird eine automatisierte Übertaktung vorgenommen. Der 80P-Button ist interessant: Mit dieser Taste lässt sich die Anzeige der Debug-LED beeinflussen. In der Reihenfolge lassen sich folgende Informationen auf der LED anzeigen: 1. Post-Code, CPU-Temperatur, CPU-Voltage, CPU-Power und CPU MOS_Temperatur. Der jeweilige Modus wird rechts neben der Debug-LED signalisiert. Hinzu gesellen sich ein Power- und Reset-Button.

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Der iTE IT8893E ist ein PCIe zu PCI-Controller.

Da eben ein einzelner PCI-Slot auf dem Board vorhanden ist, wird ein PCIe zu PCI-Konverter benötigt. Diese Aufgabe wurde dem IT8893E zugeteilt.

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ASMedias ASM1061 erweitert die Storage-Anschlüsse.

Genau zwischen dem Mini-PCIe/mSATA-Slot wurde der ASM1061 platziert. Er ist notwendig, da der Z87-PCH bereits mit sechs SATA-6G-Ports vollständig belegt ist.

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BIOS-Sicherheit wird vom ROM-Backup-Button garantiert.

Das ECS Z87H3-A2X verfügt über zwei BIOS-ROMs. Ist die erste ROM beschädigt, kann mit dem ROM_Backup-Taster ein Transfer in die zweite ROM vorgenommen werden. Im Anschluss kann diese auch normal aktualisiert werden.

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Das ECS Z87H3-A2X nochmal in der Übersicht.

Auf der Platine sind lediglich vier Lüfter-Anschlüsse vertreten, wovon einer bereits für den versteckten Lüfter benötigt und eingesetzt wird. Zwei von den restlichen drei bieten eine PWM-Unterstützung. Die Anzahl ist nicht gerade rosig, wenn man den Preis für das ECS Z87H3-A2X nicht vergisst. Punkten kann das Board hingegen bei dem Layout. Selbst wenn man zwei Dual-Slot-Grafikkarten auf das Brett schnallt, werden keine weiteren Slots überdeckt. Aber auch der Rest wurde ziemlich gut positioniert und man kommt an die wichtigen Stellen problemlos heran.


BIOS

Etwas Sorgen hat uns hingegen das BIOS bereitet. Der größte Minuspunkt ist die Aktualisierung selbst gewesen, die nicht leicht zu bewältigen war. Eine Instant-Flash-Funktion sucht man weiterhin vergebens und auch ein Update unter Windows oder über den DOS-Modus war nicht so ohne weiteres möglich. Selbst wenn man die Management Engine im BIOS deaktiviert hat oder aber einen Jumper an der richtigen Stelle auf dem PCB platziert hat, war es noch immer nicht möglich. Abhilfe schaffte ein Flashtool, welches wir von ECS erhalten haben, das aber auf der ECS-Webseite nicht verfügbar ist. Nachdem das BIOS dann nach einiger Zeit endlich aktualisiert war, freuten wir uns nun über die vorhandene Screenshot-Funktion, die vorher noch nicht implementiert war.

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Der EZ-Mode beim ECS Z87H3-A2X Extreme.

ECS gestaltet den EZ-Mode erneut wieder ziemlich bunt, was natürlich reine Geschmackssache ist. Ganz oben lässt sich die Sprache verändern, rechts daneben können die BIOS-Werte auf Standard zurückgesetzt werden. Mithilfe des grünen Zahnrades gelangt man schließlich in den Advanced-Modus. Eine Uhr und auch eine Datumsanzeige gehören mittlerweile zum guten Ton. Im benachbarten Fenster können die aktuell installierte BIOS-Version, der installierte Prozessor und die Arbeitsspeicher-Kapazität eingesehen werden. Der Käufer erhält mittig links gleich die Gelegenheit, das Nutzungsprofil abzuändern. Voreingestellt ist der "Normal"-Modus, aber davon kann auch zwischen folgenden Modi selektiert werden: Performance, Power und Quiet. Darüber hinaus können auch erste Werte vom Hardware-Monitor eingesehen werden. Genauer gemeint ist die CPU- und System-Temperatur sowie die Spannungen für CPU, RAM, PCH Core und PCH IO und auch die Lüftergeschwindigkeiten. Die Boot-Priorität lässt sich hingegen ganz unten komfortabel einstellen.

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Der Advanced-Modus beim ECS Z87H3-A2X Extreme.

Hinter dem Advanced-Modus verbergen sich natürlich die weiteren Einstellungen im Detail. Insgesamt ist das Menü sehr dunkel gehalten. Die Schrift ist aufgrund der weißen Färbung dafür aber sehr kräftig und besonders gut lesbar. Der Advanced-Modus ist in sieben Bereiche aufgeteilt worden. Die erste Seite ist wenig interessant und zeigt nur erneut das aktuelle Datum inkl. Uhrzeit und die derzeitige EC-Firmware-Version. Wesentlich interessanter ist da der nächste Punkt "Advanced". Hierüber lassen sich die auf dem PCB befindlichen Komponenten konfigurieren und auf Wunsch auch deaktivieren. Über den "Chipset" Menüpunkt sind noch vereinzelte Funktionen vertreten, die auch gut auf die "Advanced"-Seite gepasst hätten. Wer den Onboard-Sound deaktivieren möchte, findet die entsprechende Einstellung nämlich merkwürdigerweise auch unter "Chipset".

Vor allem interessant sind natürlich die Overclocking-Einstellungen. ECS hat alle Einstellungen übersichtlich in weitere Untermenüs sortiert: CPU Overclocking, North Bridge, Memory, Over Voltage und Profile. Hinter der North Bridge Configuration ist jedoch nichts hinterlegt. Die letzten Punkte sind dabei eigentlich selbsterklärend. Die Boot-Settings wurden entsprechend einem eigenen Menüpunkt zugeordnet, was auch für die Sicherheitsfunktionen und den abschließenden BIOS-Funktionen gilt.

Die Bedienung selbst kann per Maus und Tastatur erfolgen, war mit letzterer aber wesentlich angenehmer, da sich der Mauscursor nur ruckelig bewegen ließ. Die Optik vom gesamten BIOS wurde 1:1 vom ECS A85F2-A Golden (zum Hardwareluxx-Test) übernommen. Generell waren wir mit dem BIOS eher nicht zufrieden, hier hat ECS noch etwas Arbeit vor sich. Hinzu kamen die oben genannten Flash-Probleme - selbst nachdem das BIOS nach vielen verschiedenen Versuchen zwar erfolgreich aktualisiert wurde, zeichnete sich beim späteren Booten ein Fehler ab und das BIOS wurde wieder auf die vorherige Version zurückgesetzt.

 

Overclocking

Wir haben die Overclocking-Funktionen durchstöbert und konnten den Core i7-4770K zu etwas mehr Takt verhelfen. Allerdings gelang uns das Overclocking ausschließlich mit dem klassischen 1.0-CPU Strap, mit dem der BCLK bei 100 MHz liegt, was aber kein Beinbruch ist. Insgesamt sorgen 12 Phasen dafür, dass die CPU eine Grundspannung von 1,8 Volt erhält. Der iVR kümmert sich dann selbst um die weiteren einzelnen Spannungen.

Das ECS Z87H3-A2X Extreme erlaubt eine Base-Clock-Frequenz von 99,54 MHz bis 300 MHz, die sich in feinen 0,01 MHz-Intervallen einstellen lässt. Eine Veränderung der CPU-VCore ist in drei Modi zu bewerkstelligen: Override, Adaptive und der Offset-Modus. In den ersten beiden Fällen lässt sich die Spannung von 0,001 Volt bis ganze zwei Volt in 0,001-Schritten festlegen. Der Offset-Modus erlaubt in beide Richtungen eine Spanne von 0,001 Volt bis 0,998 Volt. Zu beachten gilt an dieser Stelle, dass die Spannungen im BIOS in Millivolt angegeben sind. Zur besseren Übersicht haben wir die Werte jedoch in Volt hinterlegt. Alle weiteren Spannungen und andere Eigenschaften haben wir in einer Tabelle eingefügt:

Die Overclocking-Funktionen des ECS Z87H3-A2X Extreme in der Übersicht
Base Clock Rate 99,54 bis 300 MHz in 0,01 MHz-Schritten
CPU-Spannung 0,001 V bis 2,000 V in 0,001-V-Schritten (Fixed- und Adaptive-Modus)
0,001 V bis 0,998 V in 0,001-V-Schritten (Offset-Modus)
DRAM-Spannung 1,100 V bis 1,815 V in 0,005-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-VCCIN-Spannung 1,300 V bis 2,150 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-Ring-Spannung

0,001 V bis 2,000 V in 0,001-V-Schritten (Fixed- und Adaptive-Modus)
0,001 V bis 0,998 V in 0,001-V-Schritten (Offset-Modus)

CPU-SA-Spannung -1,000 V bis +0,998 V in 0,001-V-Schritten (Offset-Modus)
CPU-IO-Analog/Digital-Spannung -1,000 V bis +0,998 V in 0,001-V-Schritten (Offset-Modus)
CPU PLL-Spannung -
PCH-Core-Spannung 1,050 V bis 1,680 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCIe-Takt - nicht möglich -
Weitere Spannungen CH0/1 Write VREF, CH VREF CA, CH Read VREF, PCH IO Voltage
Speicher-Optionen
Taktraten CPU-abhängig
Command Rate einstellbar
Timings 39 Parameter
XMP wird unterstützt
Weitere Funktionen
QPI-Takt - technisch nicht möglich -
Weitere Besonderheiten UEFI-BIOS
Settings speicherbar in Profilen
Energiesparoptionen: Standard-Stromspar-Modi wie C1E, CSTATE (C6/C7), EIST
Turbo-Modus (All Cores, By number of active cores),
erweiterte Lüfterregelung für CPU-Fan und zwei optionale Fans,

Wie bereits weiter oben angedeutet, war eine Übertaktung lediglich mit dem 1.0-CPU-Strap möglich. Als stabiles Maximum konnten wir wieder 4,7 GHz erreichen, die dabei eine CPU-Spannung von 1,256 Volt benötigt hat. Zwar konnte das System mit 4,8 GHz problemlos booten, war aber selbst mit 1,3 Volt nicht mehr stabil.

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Bestes Ergebnis mit dem 1.0-Strap: 4,7 GHz bei 1,256 Volt

Das Ergebnis kann als Durchschnittswert angesehen werden, denn in den vergangenen Tests zu den Z87-Mainboards haben wir bei gleicher Frequenz eine wesentlich niedrigere Spannung gesehen.

Viele Leser interessieren sich auch für das RAM-Overclocking-Potenzial. Erneut kamen die beiden G.Skill TridentX DDR3-2400-Module zum Einsatz. Ohne XMP-Funktion konnten wir folgendes Ergebnis festhalten:

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Die angepeilten 1200 MHz wurden problemlos erreicht. Jedoch mussten wir die Command Rate auf 2T zurückstellen. Wurde der 1T-Modus aktiviert, war kein Bootvorgang möglich. Die VDIMM lag bei 1,65 Volt.

Alle BIOS-Screens können in der folgenden Bildergalerie eingesehen werden:

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Mit diesem Testsystem haben wir das ECS Z87H3-A2X Extreme getestet:

Hardware:

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Einführung der Nehalem-Prozessoren und der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 1600 MHz und 9-9-9-24 1T - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim ECS Z87H3-A2X Extreme ist allerdings alles so, wie es zu erwarten wäre: Die Turbo-Modi laufen korrekt und auch keine versteckte Übertaktung ist aktiv.

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark 2011, SuperPi 8M, Cinebench 11.5 und Sisoft Sandra 2011 Memory Benchmark:

3DMark 2011

3DMark_2011_1
Leistung in Futuremark-Punkten

Cinebench 11.5 CPU

Cinebench 1
Leistung in Cinebench-Punkten

Sisoft Sandra Memory Benchmark:

SiSoft_Sandra 1
Bandbreite in GB/s

SuperPi 8M

SuperPi 1
Zeit in Sekunden (weniger ist besser)

An der generellen Performance gibt es nichts auszusetzen. Das ECS Z87H3-A2X Extreme knüpft leistungsmäßig an die Konkurrenzmodelle an. Unterschiede sind generell nur messbarer Natur.

Auch bei der Lynx Point-Plattform werden wir die Bootzeit protokollieren. Wir messen die Zeit in Sekunden, wie lange das Mainboard benötigt, um alle Komponenten zu initialisieren und mit dem Windows-Bootvorgang beginnt.

Bootzeit (vom Einschalten bis zum Windows-Bootvorgang)

Bootzeit
Zeit in Sekunden (weniger ist besser)

Beim Systemstart ist das ECS Z87H3-A2X definitiv kein Lamborghini. Unverständlicherweise brauchte es fast 16 Sekunden, bis alle Komponenten initialisiert wurden - das geht auf jeden Fall schneller, wie die Konkurrenz beweist.


Neben einer gut ausgeprägten Performance ist auch der Stromverbrauch des heimischen PCs kein unwichtiges Kriterium. Was man häufig unterschätzt, ist die Tatsache, dass selbst die verschiedenen Mainboard-Modelle der zahlreichen Hersteller unterschiedlich viel Strom aus der Steckdose ziehen. Ein Grund dafür sind die verschieden eingesetzten BIOS-Versionen, die teilweise die von Intel referenzierten Stromsparmechanismen schlecht oder gar falsch umsetzen oder dass Onboardkomponenten sich eigentlich deaktivieren sollten, wenn diese entweder durch dedizierte Hardware ersetzt wurden oder einfach nicht verwendet werden. Darüber hinaus kann aber manchmal auch die Stromversorgung verantwortlich gemacht werden, wenn unter Default Settings mehr Energie zur Verfügung gestellt wird, als eigentlich benötigt wird. Genau deswegen spielt die Effizienz eine wichtige Rolle. Wenn die Effizienz der Stromversorgung nun also schlecht ausfällt, wird mehr Strom verbraucht. Zu unterschätzen ist hierbei aber auch die Software nicht, sodass sie ebenfalls gut abgestimmt sein muss, damit eine zufriedenstellende Effizienz gegeben ist.

Das ECS Z87H3-A2X Extreme hat einige Zusatz-Controller erhalten. Ein zusätzlicher SATA-Controller, zwei Chips für die Soundwiedergabe sowie jeweils ein WLAN- und Bluetooth-Modul tragen zum Stromverbrauch bei.

Gemessen haben wir im Windows-Idle-Betrieb ohne Last, mit Cinebench 11.5 unter 2D-Volllast und mit Prime95 (Torture-spanTest, Vollauslastung). Die jeweiligen Werte entsprechen dem System-Gesamtverbrauch.

Test 1: Mit aktivierten Onboardkomponenten:

Für den ersten Test sind die Default Settings aktiv, sodass der Großteil der Onboardkomponenten bereits aktiviert ist. Die Grafikausgabe erfolgt über die Radeon HD 7850, wobei wir die iGPU im BIOS nicht deaktiviert haben. Wie bereits weiter oben geschrieben, sind alle Stromspar-Features eingeschaltet, was mit den Werten einer manuellen Konfiguration scheinbar gut umgesetzt wurde.

Leistungsaufnahme Idle

Idle
Leistung in Watt

Mit einem Idle-Verbrauch von 62,1 Watt klopft das ECS Z87H3-A2X bereits an das Gigabyte G1.Sniper 5 an, dessen Verbrauch auch leicht erhöht ist. Da das ECS-Board jedoch keinen PLX-Chip hat, ist der Verbrauch umso kritischer anzusehen.

Leistungsaufnahme Cinebench 11.5 CPU

Cinebench
Leistung in Watt

Auch beim Cinebench-Lauf zeigt sich die ECS-Platine von keiner effizienten Seite. Der Wert von 120,7 Watt ist auch hier zu hoch.

Leistungsaufnahme Prime95

Prime95
Leistung in Watt

Noch höher ist die Leistungsaufnahme bei Prime95 ausgefallen. Hier positioniert sich das Z87H3-A2X an mit dem höchsten Verbrauch an der Spitze.

Spannungen Prime95

Spannungen
Spannungen in Volt

Bei der CPU-Spannung gab es hingegen keine Überraschung. Durch den iVR lag die Spannung auch dieses Mal bei 1,044 Volt.

Da die meisten Anwender nicht alle Onboard-Chips benötigen, haben wir einen Test mit nur einem aktivierten Onboard-LAN und dem Onboard-Sound durchgeführt. Sämtliche USB-3.0- und SATA-Controller sind hier beispielsweise deaktiviert. Die Spannungen werden weiterhin vom Board automatisch festgelegt, aber alle energiesparenden Features werden zusätzlich manuell aktiviert. Die Radeon HD 7850 ist weiterhin die primäre Grafikkarte.

Test 2: Mit deaktivierten Onboardkomponenten (1x LAN + Sound an):

Leistungsaufnahme Idle

Idle
Leistung in Watt

Nachdem wir ein paar Controller abgeschaltet haben, reduzierte sich der Stromverbrauch um 1,1 Watt auf 61 Watt.

Leistungsaufnahme Cinebench 11.5 CPU

Cinebench
Leistung in Watt

Mit Cinebench konnten sogar ganze zwei Watt eingespart werden. Nichtsdestotrotz zieht das ECS-Mainboard zu viel Strom aus der Steckdose.

Leistungsaufnahme Prime95

Prime
Leistung in Watt

Hier hatten wir wieder unsere 1,1 Watt weniger. Dieses Mal jedoch mit Prime95. Trotz der Reduzierung schnitt das Z87H3-A2X allerdings noch immer am schlechtesten ab.

Spannungen Prime95

Spannungen
Spannungen in Volt

Die Spannungen haben sich erwartungsgemäß nicht verändert.

Es lässt sich somit ganz klar festhalten, dass der Stromverbrauch beim ECS Z87H3-A2X schlicht und ergreifend zu hoch ausfällt. Die Konkurrenz-Modelle bieten teilweise eine bessere Ausstattung, haben zudem auch noch ein oder zwei PLX-Chips drauf und sind dennoch effizienter als das ECS Z87H3-A2X. An dieser Stelle besteht also noch ein deutlicher Verbesserungsbedarf.


USB-3.0-Performance

ECS verbaut keine zusätzlichen USB-3.0-Controller, sondern belässt es bei den maximal möglichen sechs Stück über den Z87-PCH. Vier Anschlüsse sind dabei über das I/O-Panel erreichbar, zwei weitere über den internen Header. Um die USB-3.0-Schnittstellen ans Limit zu treiben, verwenden wir dazu ein SanDisk Extreme-SSD-Laufwerk mit 120 GB Speicher und installieren sie in ein externes USB-3.0-Gehäuse.

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Die USB-3.0-Performance beim ECS Z87H3-A2X Extreme
(nativ über den Z87-PCH).

Das Ergebnis spricht für sich. In dieser Disziplin erlaubt sich das ECS-Board keine Patzer und liefert eine gute USB-3.0-Leistung ab. Dabei liegt die Schreibrate bei etwa 190 MB/s, konnte diese Marke sogar teilweise überschreiten. Die Leserate pendelt um die 170 MB/s.

 

SATA-6G-Performance

Intern befinden sich sieben SATA-6G-Anschlüsse, die von zwei weiteren eSATA-6G-Ports ergänzt wurden. Deswegen wurde noch der ASM1061 hinzugepackt, der sich allerdings nur um zwei Anschlüsse zur selben Zeit kümmern kann. Für unseren SATA-6G-test vertrauen wir ebenfalls auf die SanDisk Extreme mit 120 GB.

ATTO USB3 small
Der Z87-Chipsatz zeigte sich erneut von der guten Seite.
ATTO USB3 small
Mit dem ASM1061 ist bekannterweise etwas weniger Leistung drin.

Wir haben gewohnte Ergebnisse erhalten: Der Z87-Chipsatz versetzt das SSD-Laufwerk wieder an seine Grenzen und erreicht schreibend um die 555 MB/s und lesend um die 520 MB/s. Ein anderes Bild zeigt wieder mal der ASM1061, bei dem bis 400 MB/s lesen Schluss ist. Die Schreibrate liegt bei runden 390 MB/s.


ECS hat bei uns mit ihrem Z87H3-A2X gemischte Gefühle aufkommen lassen. Die Platine selbst ist gut verarbeitet worden, besitzt ein gut durchdachtes Layout und die Ausstattung liegt über dem Durchschnitt. Überzeugen konnte es mit akzeptablen Overclocking-Ergebnissen, die Übertaktungsfunktionen an sich sind komplett, aber nicht überladen. Garniert wurde das Ganze mit vielen Onboard-Overclocking-Features, wie zahlreichen Tastern, einer Debug-LED und auch Spannungsmesspunkten, wenn auch diese nicht vollständig sind. Einige weitere Spannungen, wie V-RING und Analog/Digital IO wurden weggelassen. Aber damit kann man sicherlich leben.

Das Z87H3-A2X kommt problemlos mit einer SLI- oder einer 3-Way-CrossFireX-Konfiguration zurecht. Zu diesem Zweck stehen drei mechanische PCIe-3.0-x16-Slots bereit. Zusätzlich oder alternativ können auch jeweils ein PCIe-2.0-x1- und ein PCI-Slot verwendet werden. Die Storage-Anschlussmöglichkeiten sind in großer Anzahl vorhanden, denn intern warten gleich sieben SATA-6G-Schnittstellen auf ihren Einsatz. Hinzu gesellt sich ein Mini-PCIe-Slot, der auch mit mSATA-SSDs die Arbeit nicht verweigert. Am I/O-Panel wurden zusätzlich zwei eSATA-6G-Ports untergebracht. Um diese Storage-Anschlussvielfalt zu bewerkstelligen, hat ECS noch den ASM1061 verbaut. Verzichtet wird dafür auf einen weiteren USB-3.0-Controller. Mit insgesamt sechs Anschlüssen müssen die Käufer auskommen.

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Die weitere Ausstattung umfasst acht USB-2.0-Anschlüsse (vier über die beiden internen Header), Dual-Gigabit-LAN, WLAN mit den Standards WLAN 802.11a/b/g/n (leider nur bis 150 MBit/s) und Bluetooth in der älteren Version 2.0. Gerade bei Bluetooth hätten wir zumindest gern die Revision 3.0 gesehen. Soundtechnisch hat sich ECS für den Realtek ALC1150 in Verbindung mit dem ALC5505 entschieden. Die MOSFET-Kühlung erfolgt zwar aktiv, der Lüfter ist uns aber zu keinem Zeitpunkt negativ aufgefallen.

Anders sah es hingegen mit dem BIOS aus, bei dem die Aktualisierung nicht so einfach vorgenommen werden konnte, wie man es sich vorstellt oder man es sonst gewohnt ist. Eine Instant-Flash-Funktion fehlt leider weiterhin. Auch nach der erlösenden Aktualisierung hörten die Probleme nicht auf. Das BIOS hat sich nach einer Fehlermeldung ohne ersichtlichen Grund auf die Ursprungsversion zurückgesetzt, sodass wir die neuste Version erneut flashen mussten. Am BIOS kann und muss ECS also noch feilen.

Ein weiterer Querschläger ist die Leistungsaufnahme, die für die gebotene Ausstattung zu hoch war, sowohl im Idle als auch unter Last. Teilweise lag sie sogar von allen bisher getesteten Sockel 1150-Mainboards am höchsten, obwohl nicht einmal ein PLX-Chip vorhanden ist, der bekanntlich gern mal etwas mehr verschlingt. Ein weiteres Problem ist die Verfügbarkeit, denn in Deutschland, geschweige denn in Europa ist bisher kein Sockel 1150-Mainboard von ECS erhältlich. Auf Anfrage an ECS konnte man uns mitteilen, dass der Preis für Europa bei 256,25 US-Dollar angesetzt ist, also bei ungefähr 200 Euro. Da steht bereits fest, dass der Preis zu hoch angesetzt ist und vermutlich wenige Käufer finden wird.

Positive Eigenschaften des ECS Z87H3-A2X Extreme:

Negative Eigenschaften des ECS Z87H3-A2X Extreme:

Auf technischer Seite hat ECS gute Arbeit geleistet. Die Ausstattung ist bis auf wenige Ausnahmen ebenfalls akzeptabel. Jedoch sorgen die BIOS-Problematiken, die hohe Leistungsaufnahme und der zu hohe Preis für ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Selbst wenn das ECS Z87H3-A2X Interessenten findet, steht aber immer noch die Verfügbarkeit im Weg.