Sapphire Pure CrossFire PC-A9RD480

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Langsam aber sicher kommt etwas ins Rollen, auf das einige Anwender bereits seit Monaten warten: Die Hersteller führen erste CrossFire-fähige Mainboards am Markt ein. Einer der ersten Vertreter ist das Sapphire Pure CrossFire, welches wir auf den folgenden Seiten genauer betrachten möchten. Dabei wollen wir erst einmal nur auf das Mainboard eingehen, die CrossFire-Funktion werden wir gesondert in einem ausführlichen Artikel betrachten.

23. Mai 2005 zeigte ATI der versammelten deutschen Presse ein erstes lauffähiges System und präsentierte die Features zu CrossFire. Damals waren alle zuversichtlich, dass noch im Juni, spätestens aber im Juli sowohl Mainboards als auch CrossFire Master-Karten verfügbar sein werden. Es sind noch mal sechs Monate vergangen, bis nun endlich beides verfügbar ist bzw. in Kürze verfügbar sein wird. Sowohl CrossFire-Mainboards wie auch Master-Karten der X850-Serie kann man nun kaufen - nur die neue X1800-Generation wird beim Cross-Fire-Support noch etwas Reife benötigen und kommt erst im Dezember.

Das Sapphire Pure CrossFire PC-A9RD480 ist das zweite CrossFire-Mainboard, welches wir uns in der Redaktion genauer anschauen können. Das DFI LanParty RDX200 CF-DR lag uns schon vor, die Benchmarks findet man auch in diesem Test, ausführlich schauen wir es uns jedoch in der kommenden Hardwareluxx [Printed] genauer an, welche am 24. November erscheinen wird. Sapphire ist eigentlich eher für seine Grafikkarten mit ATI-GPUs bekannt, spätestens seit der CeBit 2005 will man aber auch auf dem Mainboard-Markt mit ATI Chipsätzen seinen Platz finden. Das Sapphire PI-A9RX480 war dabei der erste Vertreter und zeichnete sich besonders durch seine hohen Übertaktungspotenzial aus. Vor Kurzem hat Sapphire dann seine komplette Pure Serie vorgestellt, die sowohl aus Vertretern für AMD-Athlon-64- als auch für Intel-Pentium-Prozessoren besteht.

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Bereits auf der CeBit 2005 zeigte Sapphire einen ersten Prototypen des PI-A9RX480 und bereits damals zeigte sich das Mainboard in diesem auffälligen Design. Ein weißes PCB haben wir bisher nur bei einigen Soyo-Mainboards erblicken dürfen und die roten Anbauteile tun ihr übriges zu dieser coolen Optik. Design ist die eine Sache, das wirklich interessante aber dürften die inneren Werte sein, auf die wir in der folgenden Tabelle einen Blick werfen:

Bereits auf den ersten Blick werden die Ansprüche deutlich, die Sapphire an seine verbaute Hardware stellt. Man verzichtet auf überflüssigen Schnick-Schnack und bestückt das Mainboard nur mit dem nötigsten. So fehlen zum Beispiele weitere PCI-Express Steckplätze: Nur der sekundäre PCI-Express x16 Steckplatz kann genutzt werden, er wird mit einer Lane angebunden, falls kein CrossFire-System im Mainboard betrieben wird. Anders als viele NVIDIA nForce4 Mainboard setzt Sapphire aber auf den ALC880-Soundchip, der sich bereits in der Vergangenheit als deutlich besser als der ALC850 heraus gestellt hat. Serial-ATA-II rüstet man über einen Extra-Chip nach, auch an einen Gigabit-Ethernet hat Sapphire gedacht. Firewire ist ebenso auf dem Mainboard vorhanden.

Zum Testzeitpunkt lag uns noch keine fertige Retail-Box mit allem Zubehör vor, in der marktreifen Verpackung werden aber folgende Beigaben enthalten sein :

Genau wie beim Pure Innovation auch hätte Sapphire hier die ein oder andere Beilage mehr dazu packen können. Weitere Serial-ATA-Kabel und eine USB-2.0-Erweiterungsblende werden immer dankbar angenommen und sind im Falle der Erweiterungsblende nur schwer zu beschaffen, wenn sie fehlen sollten.

Auf der folgenden Seite wollen wir uns den ATI-Chipsatz und die SB450-Southbridge genauer anschauen.


ATI Radeon Xpress 200 Northbridge:

Der Chipsatz bietet zunächst ein 1,00 GHz Hypertransport-Interface zum Prozessor - es können sowohl Sockel-754- als auch Sockel-939-Prozessoren angesteuert werden. Selbstverständlich ist der Chipsatz auch "abwärtskompatibel" und kommt auch mit den älteren 800-MHz-Modellen zurecht. Fest mit der Northbridge verbunden ist eine PCI-Express-Grafikinterface mit 16 Lanes. Des Weiteren finden sich vier weitere Lanes, die der Hersteller entweder in weitere, verschiede ausgestattete PCI-Express-Steckplätze bündeln kann oder Zusatzchips damit an das System anbindet. Die Southbridge ist über PCI-Express x2 angebunden. Insgesamt besitzt die Northbridge also 22 PCI-Express Lanes.

Die CrossFire-Edition unterscheidet sich kaum bis überhaupt nicht von der normalen ATI Xpress-200-Northbridge. Einzig die Unterteilung der 16 PCI-Express-Lanes auf jeweils acht Lanes pro PCI-Express-x16-Steckplatz im CrossFire Betrieb ist hier vorhanden.

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ATI SB450 Southbridge:

Die aktuelle SB450 Southbridge unterstützt USB 2.0 und Serial-ATA-I mit einer theoretischen Übertragungsrate von 1,5 GB/s. Die beiden auf unserem Mainboard vorhandenen Serial-ATA-II-Ports stammen von einem PCI-Express-Zusatzchip. Hinzu kommen zwei getrennte ATA/133-Kanäle für vier Geräte sowie sechs PCI-Slots. Angebunden ist die Southbridge über einen PCI-Express-x2-Link, kann also bidirektional je 533 MB/s übertragen - dies dürfte für alle Anwendungen vollkommen ausreichen. Einen weiteren Negativpunkt der Vorgängersouthbridge hat man nun in Verbindung mit dem Realtek ALC880-Soundchip ausgemerzt, denn hier hat man sich nun einen High-Definition-Chip mit auf das Board geholt.

Durch die Anbindung mittels eines PCI-Express-Links ist es jedoch möglich auch andere Southbridges zu verwenden. Beispielsweise ist hier die ALi M1573 und deren Nachfolgermodelle zu nennen, die schon in Zusammenarbeit mit der ATI-Northbridge auf der letztjährigen Computex zu sehen war. Aufgrund der einfachen Integration neuer Chips und Technologien, kann sich ATI auf die Weiterentwicklung der Northbridge konzentrieren, während sich andere Hersteller wie z.B. ALi auf die Entwicklung der Southbridge konzentrieren kann. Wir sind gespannt, wie die Hersteller der Mainboards diese Option nutzen werden.


Wie nicht anders auf einem aktuellen High-End-AMD Athlon-64-Mainboard zu erwarten, findet sich auf dem Mainboard der Sockel 939, der zu allen entsprechenden, leistungsfähigen AMD-Prozessoren kompatibel ist. Auf den ersten Blick sollte der Platz rund um dem Sockel ausreichen, um auf größere Kühllösungen aufnehmen zu können. Eng könnte es nur durch die recht nahe und hohe Northbridgekühlung werden. Die beiden im Bild zu sehenden passiven Kühlkörper bedecken die bereits erwähnte ATI-Northbridge und einige stromversorgende Komponenten.

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Insgesamt können in den hier zu sehenden vier DIMMs bis zu 4 GB Arbeitsspeicher untergebracht werden, also jeweils ein Modul mit bis zu 1024 MB. Wie den Spezifikationen zu entnehmen ist, können Module der Baureihe DDR400, DDR333 und DDR266 eingesetzt werden. Natürlich ist auch hier, wie bei allen Sockel-939-Mainboards, der Dual-Channel-Betrieb möglich. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern macht Sapphire auch bei seinem CrossFire-Modell dies aber nicht durch verschiedenfarbige DIMM-Steckplätze deutlich, sondern vertraut auf den Sachverstand der Anwender. Da Sapphire mit seiner Pure-Serie auch nur die ambitionierten Anwender anspricht, stellt dies kein größeres Problem dar. Schön: Es können auch Speichermodule eingesetzt werden, wenn Grafikkarten im System sitzen.

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Die Stromanschlüsse und IDE-Slots sind auf dem Mainboard gut ausgerichtet: Der recht starre 24-polige Anschluß befindet sich recht weit oben am Gehäuse, ebenso der Floppy-Anschluss. Beide sind parallel zur Boardseite ausgerichtet, sodass die Kabel gut verlegt werden können. Dasselbe gilt für die IDE-Anschlüsse des Mainboards. Im Gegensatz zum Pure Innovation ist der erste PCI-Express x16 Steckplatz etwas nach unten gewandert und behindert nun nicht mehr den Einbau von Speichermodulen wenn eine Grafikkarte bereits im Slot steckt.

Im Folgenden sind die auf unserem Mainboard verbauten PCI- und PCI-Express-Steckplätze zu erkennen. Für ältere PCI-Karten stehen zwei Steckplätze zur Verfügung. Darauf folgen die beiden PCI-Express-x16-Steckplätze. Im CrossFire-Betrieb werden beide Steckplätze mit jeweils acht Lanes versorgt. Kommt nur eine Grafikkarte im unteren primären PCI-Express-x16-Steckplatz zum Einsatz, ist der obere mit einer PCI-Express-Lane angebunden. Da der ATI Xpress-200-Chipsatz über 22 PCI-Express-Lanes verfügt, müssten nach unserer Rechnung noch einige Lanes für PCI-Express x1 oder x2 Steckplätze verfügbar sein.

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Insgesamt stehen auf der ATX-Blende die PS/2-Anschlüsse für Maus und Tastatur sowie vier USB-2.0-, ein RJ45-Anschluss für das Gigabit-Ethernet, ein FireWire-Anschluss und die analogen Ein- und Ausgänge für den Sound. Auf die zahlreichen Sound-Anschlussmöglichkeiten gehen wir zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal genauer ein. Im Zusammenspiel mit den zusätzlichen FireWire- und Sound-Erweiterungsblenden dürfte der Anwender dann durchaus zufrieden sein, auch wenn eine zusätzliche Blende mit zwei weiteren USB 2.0 Anschlüssen gut getan hätte. Sollte das Gehäuse über eben diese an der Front verfügen, dürfte die Anzahl dann aber ausreichen.

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In der rechten unteren Ecke befinden sich einige wichtige Laufwerksanschlüsse. Zu sehen sind sechs Serial-ATA-Anschlüsse sowie der BIOS-Chip und einige weitere Chips und Anschlüsse. Ebenfalls zu sehen ist die passiv gekühlte Southbridge, die sich unter dem kleinen, schwarzen Kühler verbirgt. Da der Speichercontroller mit dem ersten AMD-Athlon-64-Prozessor in die CPU gewandert ist, muss der Chipsatz sich nur noch um die Anbindung der Komponenten kümmern und wurde so entlastet. Eben diese Organisation der Komponenten teilen sich beim Sapphire Pure CrossFire eine North- und eine Southbridge, was eine passive Kühlung beider Chips möglich macht.

Sapphire bedient sich keiner verschiedenfarbiger Anschlüsse und Steckplätze, die es dem Anwender sehr einfach machen sich auf dem Mainboard zu recht zu finden. Dennoch fällt es nicht schwer den passenden Anschluss schnell zu finden und der ambitionierte Anwender findet intuitiv sein Ziel und eben für diese Zielgruppe wurde das Mainboard konzipiert.

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Auf der folgenden Seite wollen wir uns die einzelnen Chips einmal genauer anschauen.


Der ITE-I/O-Chip sitzt direkt neben den vier DIMM-Steckplätzen. Er ist für das Hardware-Monitoring zuständig, weiterhin stellt er Schnittstellen wie die PS/2-Ports, serielle und parallele Schnittstellen, Gameport und Floppy-Port zur Verfügung. Das Hardware-Monitoring schauen wir uns später im Bereich des BIOS noch einmal an.

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Die beiden Serial-ATA-II-Anschlüsse werden durch den Silicon-Image-Sil3132-Chip bereit gestellt. Dieser Chip ist via PCI-Express angebunden und kann daher die volle Bandbreite bereitstellen. Der Sil3132 unterstützt Nativ Command Queuing sowie RAID 0 und 1. Im Vergleich zu den Anschlüssen der Southbridge sind diese Anschlüsse gerade für moderne Serial-ATA-II-Festplatten vorzuziehen. Sapphire ermöglicht es so, den neuen Serial-ATA-II-Standard auf das Board zu bringen, da die Southbridge nur Serial-ATA-I unterstützt.

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Der VIA VT6307 ist ein Standard-FireWire-Controller, der Bandbreiten von 100, 200 und 400 MBit/s unterstützt. So können Peripheriegeräte in Betrieb genommen werden, wie beispielsweise Digital- oder Videokameras sowie MP3 und MiniDisc-Player auf Basis des IEEE1394-Standards. Außerdem kann mit einem speziellen Kabel ein FireWire-Netzwerk generiert werden, welches dem Computer die Möglichkeit gibt mit anderen Clients zu kommunizieren, mit einer maximalen Bandbreite von 400 MBit/s. Dies ist viermal so schnell wie eine 100 MBit/s Ethernet-Verbindung, macht aber bei diesem Mainboard nur Sinn, wenn der Netzwerk-Partner in diesem Falle nicht über eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle verfügt. Der VIA VT6307 ist über PCI angebunden, belastet also den PCI-Bus und kann daher in der Praxis die theoretisch möglichen 400 MBit/s nicht erreichen.

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Bereits beim Sapphire Pure Innovation kam uns der neue Realtek Soundchip ALC880 unter. Es handelt sich dabei um einen 8-Channel High-Definition-Soundchip, der unter anderem EAX, Direct Sound 3D, I3DL und A3D unterstützt. Auf die Besonderheiten dieses Soundchips und dessen Fähigkeiten gehen wir auf der entsprechenden Seite gesondert ein.

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Als Gigabit-Ethernet-NIC setzt Sapphire auf den Marvell 88E8052. Dieser ist über PCI-Express angebunden. Somit steht dem Chip im Voll-Duplex-Modus eine Bandbreite von 250 MBit/s zur Verfügung, die er im Gigabit-Ethernet-Modus übertragen kann. Hier hat Sapphire einen Vorteil gegenüber einigen anderen Herstellern, die immer noch auf die über den langsamen PCI-Bus angebundenen Chips setzen. Einzig die im NVIDIA nForce4 implementierte Gigabit-Ethernet-Schnittstelle kann hier mithalten. Da die SB450 aber leider keinen integrierten NIC besitzt, muss auf eine externe Variante gesetzt werden. 

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Auf der nächsten Seite wollen wir uns die Besonderheiten des Mainboardes einmal näher anschauen.


Immer wieder auch von uns dankbar angenommen werden die Power- und Reset-Knöpfe direkt auf dem Mainboard. Sie erlauben auch ohne den Einbau des Mainboards in ein Gehäuse oder die Hantierung mit einem Schraubenzieher an den entsprechenden Kontakten die Bedienung des Mainboards.

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Die wichtigen spannungsversorgenden Elemente bedeckt Sapphire mit einem riesigen passiven Kühler. Anders als z.B. Abit verzichtet man auf einen in der ATX Blende angebrachten Lüfter und setzt auf den durch den Prozessor-Kühler erzeugten Luftstrom. Dennoch hat man ausreichend Platz in der ATX Blende gelassen, um eine aktive Kühlung möglich zu machen.

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Zwischen Northbridge und den vier DIMM Steckplätzen sind einige der zahlreich auf dem Mainboard verteilten kleinen Kühlkörper zu sehen. Diese hat Sapphire auf besonders temperaturempfindliche Komponenten gesetzt und gibt dem Anwender somit einigen Spielraum für seine Übertaktungsversuche. Derartige Mini-Gimmicks sahen wir schon auf vielen Boards, z.B. legt Epox den neuen nForce4-Platinen entsprechende Mini-Kühlkörper bei - montieren muss der User diese aber dann selber.

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Alle bisher gesehenen Features und Komponenten konnten so auch schon auf anderen Mainboards bewundert werden, doch auf die bereits seit Monaten angekündigte CrossFire Technik musste Monate gewartet werden. Hier im Bild zu sehen sind eine ATI Radon X850 CrossFire Edition von Sapphire mit einer ATI Radeon X850XT aus gleichem Hause.

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Das BIOS:

Das BIOS (Basic Input-Output System) ist mehr als 20 Jahre alt und damit die älteste Softwaretechnik innerhalb der PCs. Es wird in den ersten Sekunden nach dem Einschalten des PCs aufgerufen, der so genannten Pre-Boot-Phase, also noch bevor das Betriebssystem geladen wird. Allerdings gibt es das Bios nicht mehr lange, wie Intel mitteilt :

Der Firmware Foundation Code von Intel ist ein Ergebnis des Projektes mit Codenamen „Tiano“ und sorgt dafür, dass der Nachfolger des BIOS auf neuester Softwaretechnologie basieren wird. Er wurde speziell im Hinblick auf neue Ausstattungsmerkmale und Dienste entwickelt, zu denen beispielsweise die verbesserte Verwaltung und Betriebsfähigkeit, sowie Schnittstellen für administrative Aufgaben gehören.

Bald brauchen wir uns also nicht mehr durch die blauen Menues hangeln, um an die Hardwareeinstellungen zu kommen. Bislang bleibt das Bios aber der Grundstein für eine gute Gesamtperformance, auf die es bei den Mainboards im allgemeinen ankommt. Auch werden hier alle wichtigen Drähte in Bezug auf Overclocking und Onboard-Features gezogen. Nun werden wir prüfen, wieviel Sorgfalt die Ingeneure bei der Programmierung dieses BIOS an den Tag gelegt haben.

Wie immer widmen wir uns zuerst visuell dem BIOS, das heißt wir schießen einige Screenshots, um den Aufbau und die einzelnen Funktionen des Menüs zu veranschaulichen:





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Wie immer wollen wir die eben vorgestellten Shots aus dem Menu nun noch etwas kommentieren. Sapphire hat auf sein Pure CrossFire PI-A9RD480 ein sehr umfangreiches BIOS gepackt. Wir testeten eine Biosversion DE8, die auf den 19. August datiert und uns bereits sehr gut gefiel und vermutlich noch durch Sapphire optimiert wird.

Ein in allen Teilen sehr umfangreiches BIOS hat Sapphire für sein PI-A9RD480 programmiert. Das 2K051027 BIOS gefällt uns jedoch schon sehr gut, es ist vollständig, alle wichtigen Einstellungen können vorgenommen werden, Geräte deaktiviert werden und auch die Timings werden übernommen.

Die Timings sind sehr umfangreich anzusprechen und auch ein die direkte Option für den DDR400 Speicher hat Sapphire gedacht. Hier zeigte bereits ASUS auf seinem A8N-SLI erstmals die Optionen, die DDR-Frequenzen nicht nur bei DDR400 zu belassen, sondern auch DDR433 oder DDR466 einzustellen und/oder mit High-End-Modulen sogar bis DDR600 zu gehen. 

Einen großen Pluspunkt sammelt das Sapphire Mainboard im Bereich der Speichereinstellungen. Einen derartige Vielfallt konnten wir selbst bei der DFI nForce4 Serie nicht bewundern und so entpuppt sich so langsam das Potenzial dieses Mainboards.

Verbessert werden kann noch an Details: Beispielsweise vermissen wir noch eine ebenso edle Lüftersteuerung, wie sie bei einigen nForce4-Platinen an Board ist. Allerdings kann Sapphire hier sicherlich in kommenden Biosversionen noch nachlegen.

Cool & Quiet

Beim ATI RX480 ist Cool&Quiet natürlich auch vorhanden, die Frage ist hier nur, ob es in einer so frühen Biosversion schon integriert ist. Allerdings werden für das Cool&Quiet-Feature nicht nur der Support des Mainboards benötigt, sondern auch einige Tools und Treiber. Den notwendigen Athlon 64-Prozessor-Treiber findet man direkt auf der AMD-Webseite für alle gängigen Betriebssysteme. Ebenfalls auf dieser Seite findet man die notwendige Software, die das Cool&Quiet-Feature kontrollierbar macht.

Ist der Treiber installiert, kann man die Energieeigenschaften einstellen:

Sobald man das Energiespar-Schema auf "Minimalen Energieverbrauch" gestellt hat, schaltet die CPU bei geringer Last von 2200 auf 1000 MHz zurück, wie auf dem folgenden Screenshot unschwer zu erkennen ist. Ein entsprechender Menüpunkt ist auch im BIOS vorhanden, so dass wir hier auch nichts anderes erwartet haben. 

Die Stabilität:

Da wir das BIOS nun analysiert haben, wird es Zeit, heraus zu finden, ob all die theoretischen Feststellungen, welche wir machen konnten, auch in der Praxis halten, was sie versprechen. Im Folgenden haben wir unser System voll bestückt mit PCI Karten - jeweils in verschiedenen Kombinationen. Unterschiedlicher Speicher wird auch getestet - so kommen beispielsweise reinrassiger Marken-RAM aus dem Hause Corsair oder TwinMOS zum Einsatz, aber auch Noname-RAM oder normaler Arbeitsspeicher mit Infineon-Chips zum Einsatz. PCI-Express-Karten (x1) haben wir leider noch nicht vorliegen, weshalb wir auf derartige Kompatibilitätsprobleme nicht eingehen können.

Im Folgenden die Testergebnisse tabellarisch dargestellt:

Wie bereits erwähnten, gehören die großen Probleme mit den verschiedenen Speichermodulen größtenteils der Vergangenheit an. Auch für das Sapphire Pure CrossFire PC-A9RD480 haben wir wieder einen Kompatibilitätscheck durchgeführt. So wird vor allem geprüft, ob der Rechner mit den entsprechenden Modulen und vor allem im DDR400-Modus startet und ob auch speicher- und systembelastende Applikationen problemlos durchgeführt und erfolgreich beendet werden können. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Grundsätzlich konnte das Mainboard mit fast allen zur Verfügung stehenden Modulen gestartet werden. Da auch die Corsair- und TwinMOS-Module ohne Probleme liefen, ist davon auszugehen, das auch mit Low-Latency-Speichermodulen keine Probleme auftreten werden. In unserem Fall führten wir deshalb auch die Benchmarks wie bei allen anderen Mainboardtests mit den TwinMOS-Modulen mit schnellsten Settings durch. 

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Etwas mäßig, wenn auch nicht bedenklich, war die Transferleistung des PCI-Busses, wobei hingegen keine Probleme mit den von uns getesteten Anwendungen gemessen wurden. Der Test mit einem externen USB-Drive zeigte zudem, dass auch die USB-Transferleistung nur mittelmäßig ist. 

Kommen wir im Folgenden also zum Overclocking. Hier werden wir die CPU richtig in die Mangel nehmen können.


Mit dem Sockel 939 und auch den entsprechenden NVIDIA- und VIA-Chipsätzen wurde der AMD Athlon 64 auch für Overclocker mehr als nur interessant. PCI/AGP-Fix und ein nach unten frei wählbarer Multiplikator steuern ihr Übriges dazu bei. Nun will Sapphire als einer der ersten Hersteller auch mit einem ATI-Chipsatz in der Overclocking-Szene mitspielen. Zwar ist der Speichercontroller in der CPU immer noch etwas zickig und auch die übrige Architektur eines AMD-Athlon-64-Systems muss entsprechend betrachtet werden, um erfolgreich zu übertakten, doch die Hersteller machen von Mainboardgeneration zu Mainboardgeneration einen Schritt in die richtige Richtung. Wie man den Athlon 64 richtig übertaktet, zeigen wir in unserer Athlon 64 Overclocking-Guide.

Was wir aus unserem AMD Athlon 64 3500+ herausholen können, werden wir im Folgenden probieren. Zuvor jedoch wie immer einige Screenshots des OC-Menüs innerhalb des BIOS, auch wenn das momentan bereits wirklich prall gefüllt ist.









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Wie bereits erwähnt sind die Overclocking-Optionen in allen Bereichen sehr umfangreich:

Die Prozessorkernspannung ist ebenso verstellbar wie die Spannung des RAM-Module, des HT-Links und des Chipsatzes. Sapphire gibt dem Anwender alle nötige Spannungen an die Hand. 4 Volt für die RAM-Module sind natürlich deutlich zuviel, denn kaum ein Modul dürfte diese Spannungen dauerhaft verkraften. Die Spannung am Prozessor ist ebenso großzügig bemessen, denn mit 2.15 Volt dürfte jeder 90 nm Prozessor überfordert sein. Hier sollte man also trotz gegebener Flexibilität vorsichtig sein.

Beginnen wir aber zuerst mit einem Screenshot aus CPU-Z, welches uns den Prozessor und seine technischen Spezifikationen aufzeigt. Hier befindet sich der Prozessor noch im Werkszustand und ist nicht übertaktet beziehungsweise über seine normalen Spezifikationen hinaus betrieben worden.

Mit 200.9 MHz taktet das Sapphire Pure CrossFire PC-A9RD480 fast ein MHz höher als es das sollte und verschafft sich so einen minimalen Vorteil in den Benchmarks, auch wenn dieser nur marginal ist, ist er dennoch vorhanden. Trotzdem langt man hier prozentual weit aus geringer zu als bei einigen Pentium 4-Mainboards anderer Hersteller, was wir sehr begrüßen.

Da die nötigen Voraussetzungen gegeben sind, nun zum eigentlichen Übertakten der CPU. Schritt für Schritt heben wir den Referenztakt an, steigern die Spannung des Prozessorkerns, Chipsatzes sowie des RAMs und erreichen nach einiger Zeit folgendes Ergebnis:

Sehr gute 87 MHz mehr im Referenztakt waren möglich. Damit konnten wir das Ergebnis, welches wir mit dem Pure Innovation erreichten, nicht ganz wiederholen, was sich allerdings auch auf einen mittlerweile ausgetauschten AMD Athlon 64-Prozessor zurückführen lassen könnte, da der von uns ursprüngliche Test-CPU einen Mainboardtest nicht überlebt hat.

Als nächstes ist der Onboard-Sound an der Reihe:


Wie immer wollen wir auf der folgenden Seite näher auf den Onboard-Sound eingehen.

Wieder einmal dürfen wir in einem AMD-Mainboard-Test einen Blick auf den neuen Soundchip aus dem Hause Realtek namens ALC880 werfen - ein Chip mit Intels HD-Audio-Standard. Es handelt sich dabei um einen 8-Channel-Audio-Chip der eine Audio-Qualität von 192kHz / 24 Bit erreicht und eine Signal-to-Noise Ratio (SNR) von -100dB besitzt. Wirklich interessant ist die Möglichkeit beispielsweise einen Kopfhörer an irgend einen beliebigen Anschluss anzuschließen und diesen dann über Software zum Kopfhörerausgang zu deklarieren. Damit entfällt das lästige Suchen hinter dem Schreibtisch nach der richtigen, teilweise noch nicht einmal farblich identisch kodierten Buchse - einfach einstecken, der richtige Port ist es auf jeden Fall, nur die Software muss noch entsprechend nachjustiert werden.

Wie immer teilen wir unseren Test auf in zwei Bereiche - Performance und Qualität.

Performance-Vergleich:

Um den Test erfolgreich durchführen zu können und im Folgenden auch die Werte vergleichen zu können, benötigt man natürlich einige Konstanten. Wir verwenden hier den beliebten Gaming-Benchmark Doom 3. Die Timedemo starten wir wie üblich mit der Eingabe von "timedemo demo001" in die Konsole des Spiels, welche man mit der Strg +Alt + "^"-Taste aufruft. Dann lassen wir den Benchmark wie üblich einmal im Fast- und einmal mit 640x480 bzw. mit 1024x768 Pixeln durchlaufen und vergleichen die Frames per Second Werte, da diese variieren, wenn man mit eingeschaltetem Onboard-Sound oder ohne arbeitet. Hier liegt auch die Begründung versteckt, warum es so wichtig ist, dass man die ungenutzten Onboard-Geräte im BIOS abschalten kann, denn beispielsweise der Onboard-Sound beansprucht die CPU doch in einem recht großen Maße.

Wie immer sinkt die Performance bei aktiviertem Sound, allerdings nicht in einem Maße, wie wir das von früheren Mainboardtests her kennen. Bei Doom 3 ist natürlich die Grafikkarte der limitierende Faktor, deshalb sieht man hier prozentual einen geringeren Abfall als bei einem Low-End-Game. Deutlich ist aber zu sehen, dass der Sound einen Einfluß besitzt. Hier ist er aber so gering, dass es sich nicht lohnen würde, aus Performancegründen eine Soundkarte zu erwerben.

Qualitäts-Vergleich:

Hierfür verwenden wir das Tool Rightmark Audio-Analyzer. Für die Testmessungen benötigt man unter Right Mark ein sogenanntes "Loop Through-Kabel", also ein Audiokabel, welches an beiden Ende eine 3.5" Klinke besitzt. Dieses Kabel ist natürlich im HiFi-Fachmarkt genauso erhältlich wie bei MediaMarkt oder Saturn. Mit in die Wertung ein geht leider indirekt die Qualität des Line-In-Eingangs, der teilweise von den Herstellern vernachlässigt wird und dadurch das Gesamtergebnis nach unten zieht.

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Dem entsprechend sah das Testergebnis des Right Mark Analyzers wie folgt aus:

Das verwendete Testtool gibt des Weiteren ein detailliertes Ergebnis aus, welches wir in einer separaten HTML Datei auf unserem Server zur Schau stellen. Beim ASUS A8N-SLI hatten wir große Probleme mit dem ALC850 Sound, beim Gigabyte war der Sound in Ordnung. Beim Sapphire liegen wir durchaus in guten Bereichen, sogar ein paar exzellente Werte sind dabei. Im Vergleich zum klassischen AC97-Sound ist der HD-Audio-Standard eine deutliche Verbesserung. Eine qualitativ hochwertige Soundkarte kann der ALC880 auf dem Sapphire-Board jedoch nicht ersetzen.

Kommen wir nun zum Testsystem, auf dem wir das Sapphire Pure CrossFire PC-A9RD480 auf Herz und Nieren prüften.


Für den Test des Sapphire-Mainboards greifen wir wie immer auf unser Sockel-939-Testsystem zurück, welches wir seit der Einführung des PCI-Express-Standards nicht verändert haben, um vergleichbare Werte produzieren zu können. Die verwendete Grafikkarte ist eine ATI Radeon X600XT, die sicherlich nicht sehr stark auf der Brust ist, aber für Mainboardtests ausreichet. Der Trick liegt in der Wahl der Auflösung, da mit 640x480 fast jedes Spiel CPU- und Speicherlastig wird und die Grafikkarte dann eher nicht belastet wird.

Im Folgenden nun die von uns verwendeten Komponenten stichpunktartig im Überblick :

Hardware:

Prozessor:
AMD Athlon64 3500+
Takt : 2.20 GHz mit 200 MHz Referenztakt

Speicher:
2x 512 MB TwinMOS Twister PC3200 Single Sided
Dual-Channel Modus
Timings : 2-3-3-8 

Sonstige Hardware:
MSI Radeon RX600XT
Western Digital WD400BB-00CAA0 40GB
Toshiba DVD-ROM

Betriebssystem:
Windows XP SP2

Treiber:
NVIDIA Unified Driver 6.31
ATI Catalyst Version 4.11
DirectX 9.0c

Benchmarks:

Wie man erkennen kann, haben wir uns dazu entschlossen mit den ersten PCI-Express Chipsätzen für den AMD Athlon 64 auch die Benchmarks etwas umzustellen bzw. zu aktuallisieren.


PCMark 2004 - CPU (Futuremark)

PCMark 2004 ist der nächste Benchmark in unserer Sammlung. Dieser Benchmark ist eine der neueren Kreationen aus dem Hause Madonion und prüft die Leistung von CPU und Speicher. Heruntergeladen werden kann dieser Benchmark in unserer Download-Area oder bei Futuremark. Enthalten sind zwei Tests - ein reiner CPU-Benchmark und ein sogenannter Memory-Test, der die Bandbreite des Systems messen soll. Als dritten Benchmark findet man einen Harddisk-Benchmark, der jedoch eine sehr hohe Messungenauigkeit besitzt und deshalb für Festplattentests nicht zu empfehlen ist. Der CPU-Test gibt hauptsächlich die Taktung wieder. Beim Memory-Test merkt man deutlich, wenn ein Prozessor einen größeren Cache besitzt.

Kann sich das Sapphire Pure CrossFire im CPU Benchmark noch vor die komplette Konkurrenz setzen ...

PCMark 2004 - Memory

... reicht es beim Memory Benchmark "nur" für den 4. Platz. Der Grund ist im etwas höheren Referenztakt zu suchen, der gerade den CPU-Benchmark positiv beeinflusst.

SiSoft Sandra 2005 Int ALU/RAM Bandwidth (Sisoftware)

Sisoft Sandra ist ein synthetischer Benchmark und aufgrund seiner leichten Anwendung und dem kompakten Download-Umfang ein recht beliebtes Tool zum Vergleich des PCs. Für Mainboard-Reviews wird dieser Benchmark oft verwendet, doch zeigt er dabei nur die genaue CPU-Frequenz in der Leistungsbeurteilung wieder - dort ist er also nur ein abschreckendes Beispiel. Recht sinnig ist er jedoch hier einsetzbar, auch wenn die Performance-Bewertung nichts mit der realen Performance eines CPUs zu tun hat, sondern eher einen Trend aufzeigt, denn die Berechnungen, die Sisoft Sandra anstellt, sind wirklich rudimentär. Wir zeigen hier deshalb auch nur die Memory-Streaming-Werte.

Sisoft Sandra 2005 Float FPU/RAM Bandwidth

Wie bereits mehrfach in der Vergangenheit erwähnt, sitzt der Speichercontroller direkt in der CPU, so dass die Mainboards kaum Einfluss auf die Geschwindigkeit und den Speicherdurchsatz haben. Dennoch sind auch hier minimale Unterschiede meßbar, die beim Sapphire Pure CrossFire meist für einen Rang auf den mittleren Plätzen sorgen.


Sysmark 2002 Internet Content Creation (Bapco)

Ein typischer Office-Benchmark ist der Sysmark 2002, ein professioneller Benchmark zur Messung der Application Performance. Er ist sogar dank der Verwendung von einigen Programmen, die SMP unterstützen, multiprozessorfähig, deshalb könnten wir ihn auch in derartigen Reviews zur Darstellung von Hyperthreading sehr gut verwenden. Über Macros werden bei diesem Benchmark bestimmte typische Befehle in Programmen ausgeführt und die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems gemessen. Nicht nur die CPU-Performance spielt dabei natürlich auch eine Rolle, auch das Memory Subsystem ist nicht unbeteiligt. Sonstige Komponenten, die ebenso ins Gewicht fallen würden, haben wir konstant gelassen : Die Festplattenperformance ist ebenso maßgebend, diese ist jedoch in beiden Systemen aufgrund der Serial ATA-Festplatte gleich.

Betrachten wir zuerst den Sysmark 2002 Internet Content Creation Test. Dieser beinhaltet die folgenden Applikationen :

Da der Sysmark keine detailierteren Gesamtergebnisse ausgibt, liegen hier gleich mehrere Mainboards auf dem ersten Platz, darunter auch unser CrossFire-Board aus dem Hause Sapphire.

Sysmark 2002 Office Productivity (Bapco)

Als nächstes haben wir den Office Productivity Test von Sysmark 2002. Auch hier sind einige bekannte Programme enthalten, die vor allen Dingen im Office-Bereich oft verwendet werden :

Bei diesem Test erhalten wir folgendes Ergebnis :

Gleiches Bild wie im Internet Content Creation Benchmark auch hier.


Cinebench 2003 - Rendering 1 CPU (Maxon)

Cinebench ist ein Benchmark, der zur Performancemessung von Systemen für die Software Cinema 4D von Maxon entwickelt worden ist. 3D Modelling ist natürlich auf leistungsfähige CPUs angewiesen und so ist Cinema 4D auch SMP-fähig. Wir haben den Cinebench bislang auch für unsere Mainboard-Tests und für Dual-CPU-Tests verwendet, da er in diesem Bereich sehr gut ist und wir noch keinen vergleichbaren Benchmark im Portfolio hatten. Cinebench 2003 basiert auf CINEMA 4D R8 von Maxon, diese Version kann mit bis zu 16 Prozessoren umgehen. Einige typische Arbeitsvorgänge von Cinema 4D werden simuliert und über den Benchmark abgespult, dieser berechnet dann die Frames pro Sekunde.

Cinebench 2003 C4D Shading

Cinebench 2003 OpenGL SW-L

Cinebench 2003 OpenGL HW-L

Auch im Cinebench 2003 sind die Abstände denkbar gering. Dennoch kann sich das Sapphire Pure CrossFire immer auf den vorderen Plätzen gehaupten.

Kribi Benchmark (Adept Development)

KibriBench ist ein 3D-Renderer - und deutlich CPU-belastend. Wir verwenden die Map \"City\", die ziemlich leistungsfressend ist. Kribi ist SMP-fähig und somit kommt auch Hyperthreading hier zum Einsatz. Auch diesen Benchmark haben wir neu für unsere CPU-Tests entdeckt, auch er nutzt neue Technologien wie Hyperthreading aus.

Im Kribi-Benchmark schafft es das PC-A9RD480 auf Platz drei hinter dem Sapphire Pure Innovation und dem CrossFire-Konkurrenten aus dem Hause DFI zu kommen.


Spec Viewperf 8.01 - 3dsmax-03 (Spec.org)

SpecViewPerf ist ein Benchmark der SPEC.org, er ist kostenlos und kann ebenfalls heruntergeladen werden, allerdings ist die neue 8.0er Version mit mehreren hundert MB doch ein ganz schöner Brocken. Was macht der Benchmark ?

quote:
The first benchmark released by the SPECopc group was SPECviewperf®, which measures the 3D rendering performance of systems running under OpenGL.
Unsere Grafikkarte ist nun aktuell und schnell, aus diesem Grund präsentieren wir jetzt wieder alle acht Teilbereiche.

Spec Viewperf 8.01 - catia-01

Spec Viewperf 8.01 - ensight-01

Spec Viewperf 8.01 - light-07

Spec Viewperf 8.01 - maya-01

Spec Viewperf 8.01 - proe-03

Spec Viewperf 8.01 - sw-01

Spec Viewperf 8.01 - ugs-04

Im Spec Viewperf Benchmark schiebt sich das Sapphire Pure CrossFire immer wieder zwischen die NVIDIA nForce4-Platinen und kämpft mit einigen Mainboards neueren Datums um die Spitzenplätze.


WinRAR 3.41 (RARLab)

WinACE und WinRAR sind neben WinZIP die weit verbreitesten Datei-Komprimierungsprogramme. WinZIP haben wir indirekt bereits mit Sysmark 2002 mitgetestet, hier wollen wir genauer auf die beiden Programme eingehen. Während WinRAR nach unseren Erfahrungen auf Pentium 4-Systemen - eventuell aufgrund von SSE2-Optimierungen - schneller ist, nutzt WinACE wohl keine derartigen Optimierungen, hier liegen Athlon XP und Pentium 4 immer näher zusammen. Wie sieht es hier aus ?

Gleich drei Mainboards teilen sich hier den ersten Platz, darunter auch das von uns getestete PC-A9RD480.

WinAce 2.5

Ähnliches Bild auch hier, wenngleich sich hier gleich vier Mainboards den ersten Platz teilen.

TMPGEnc 3.0 - DivX 5.2.1 (TMPGEnc)

TMPGEnc ist der nächste Benchmark in unserem Test. TMPGEnc ist ein sehr guter Video-Encoder, der ebenfalls SMP-fähig ist und somit von Hyperthreading Gebrauch macht. Da TMPGEnc zunehmend verwendet wird, eignet er sich als guter Benchmark im Vergleich zu anderen ähnlichen Programmen, wie beispielsweise Flask Mpeg. Wir verwenden ihn mit einem 162 MB großen mpeg-File und DivX 5.2.1.

Bei der Video-Konvertierung schafft es das Sapphire Pure CrossFire nur auf den 7. Platz und muss einige Konkurrenten an sich vorbeiziehen lassen.

Lame 3.94 (Lame)

LAME ist ein weiteres Kompressionstool. Es handelt sich um einen freien mp3-Codec, den wir zusammen mit CDex zum Komprimieren einer CD verwenden. Wir komprimieren hier den Inhalt einer kompletten CD mit elf Songs zu mp3-Dateien mit einer Bitrate von 128 mbit. Wir verwenden für diese Benchmarks die Lame-Version 3.94.

Nur knapp verfehlt unser Sapphire CrossFire Mainboard den ersten Platz.

Windows Media Encoder 9 (Microsoft)

Microsoft bietet mit dem Windows Media Encoder ein Tool an, um ebenfalls Audio- und Videodateien zu bearbeiten. Mit dem Windows Media Encoder lassen sich beispielsweise Videos in HD-Qualität (1080i/1080p) erstellen, zudem ist es einfach zu bedienen und in Windows bereits integriert bzw. kostenlos herunterzuladen. Wir konvertieren ein Video in das WMA-Format:

Hier liegen gleich zwei CrossFire-Mainboards auf den ersten Platz und teilen sich diesen Aufgrund einer gleichen Zeit.


Futuremark 3DMark2001SE (Futuremark)

3DMark 2001 ist sicherlich einer der beliebtesten Benchmarks - nicht nur bietet das Gamers Headquarter von Futuremark auch eine tolle Vergleichsbasis, sondern es lassen sich mit diesem, eigentlich als Grafikkarten-Benchmark konzipierten Programm auch recht gut Performance-Vergleiche anstellen. Je nach Auflösung erreicht man dabei eher eine Grafikkarten-Auslastung oder eine CPU-Auslastung - aus diesem Grund haben wir den Benchmark auch mit 1024x786 durchgeführt, das reicht bei unserer X600XT, um zu zeigen, wo ein stärkerer Prozessor mehr Leistung bringen kann. In einem Mainboardvergleich finden wir hier auch minimale Unterschiede zwischen den einzelnen Mainboards und Chipsätzen.

Wieder einmal muss das Sapphire Pure CrossFire einige Mainboards an sich vorbeiziehen lassen, liegt aber dennoch auf dem 7. Platz.

Futuremark 3DMark03 (Futuremark)

3DMark 2003 kennt auch jeder - nur ist das Programm leicht in den Verruf gekommen, weil die Grafikkartenhersteller hier gerne etwas optimiert haben. Für unsere CPU- und Mainboard-Tests ist das allerdings nicht erheblich, da wir immer bei demselben Treiber und derselben Grafikkarte bleiben. Aus diesem Grund können wir 3DMark 2003 für den Vergleich recht gut einsetzen, auch wenn die Unterschiede recht gering sind - die Grafikkarte trägt hier die Hauptlast.

Futuremark 3DMark03 CPU

Reicht es im 3D Benchmark des 3DMark03 noch für den 4. Platz mit denkbar geringem Abstand, schwächelt das Sapphire PC-A9RD480 im CPU Benchmark

Futuremark 3DMark 2005 (Futuremark)

3DMark 2005 startet die Punktejagd von neuem - der Benchmark ist ein reinrassiger DirectX9-Benchmark und unterstützt auch Features wie ShaderModel 3.0. Allerdings ist der Benchmark nur in der käuflichen Version zum ausgiebigen Testen der Grafikkarte richtig geeignet. Wie immer muss man auch aufgrund der medienwirksamen Punktezahl auf Optimierungen der Hersteller gespannt sein. In unseren Mainboard-Tests sind die Unterschiede natürlich wieder sehr gering.

Futuremark 3DMark 2005 CPU

Zwar sieht es im CPU Teil des 3DMark05 etwas besser aus als im Vorgängerbenchmark, dafür muss das Sapphire Pure CrossFire im 3D Benchmark Federn lassen.


Quake 3 Arena 640x480 (IDSoftware)

Als nächstes werfen wir einen Blick auf Quake 3 Arena. Quake 3 Arena ist schon ein Klassiker im Bereich der Benchmarks, deshalb setzen wir ihn auch weiterhin ein, haben ihn für unsere CPU- und Mainboardtests immer noch mit im Portfolio. Die Demo 001 wird in der Konsole mit dem Befehl timedemo 1 und demo demo001 aktiviert, den Benchmark haben wir bei 640x480 und mit 1024x768 mit 16 bit laufen lassen, um die CPU am meisten zu fordern. Hier sehen wir die Ergebnisse :

Quake 3 Arena 1024x768

In der niedrigeren Auflösung reicht es noch für den 5. Platz. In der etwas höheren sieht es da schon etwas schlechter aus und man setzt sich ans Ende der ersten zehn getesteten Mainboards. Aber: Minimale Abstände zwischen allen Boards in diesem Benchmark.

Doom 3 1.1 640x480 (ID Software)

Doom 3 - sicherlich das Spiel des Jahres 2004. Der atmosphärische Ego-Shooter hat Schocker-Stimmung, gutes Gameplay und geniale Grafik zugleich und darf natürlich auch nicht in einem Grafikkarten-Test fehlen. Wir verwenden für den Benchmark die klassische Doom3-Demo demo001 mit verschiedenen Einstellungen. Wichtig dabei ist, dass der Benchmark mehrmals durchlaufen soll, da der Benchmark zunächst die Daten von der Festplatte cachen muss, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen.

Doom 3 1.1 1024x768

Die Doom 3 Engine scheint dem Sapphire Pure CrossFire ebenfalls Probleme zu machen, denn mit dem 8. bzw. 9. Platz reicht es wieder einmal nur für das Mittelfeld. Aber auch hier sind die Unterschiede marginal.


Unreal Tournament 2003 640x480 Flyby (Epic)

Unreal Tournament 2003 ist als Demo verfügbar, in die eine Benchmark-Funktion eingebaut ist. Ein Skript testet bei verschiedenen Auflösungen, es gibt eine Flyby-Demo und ein Botmatch, die die Leistungsfähigkeit des Systems für die Vollversion zeigen soll. Hier die Ergebnisse bei 640x480 mit 16 bit, denn auch hier wollen wir natürlich die Belastung auf die CPU verlagern :

Unreal Tournament 2003 640x480 Botmatch

Unreal Tournament 2003 1024x768 Flyby

Unreal Tournament 2003 1024x768 Botmatch

Über alle Auflösungen und Benchmark-Modi verteilt hält sich das Sapphire CrossFire auf den ersten fünf Plätzen. Dabei muss man auch das ein oder andere mal die beiden NVIDIA nForce4 Platinen aus dem Hause EPoX ziehen lassen.

Comanche 4 640x480 (Novalogic)

Comanche 4 ist für Auflösungen von 1024x786 durchaus noch als CPU-Benchmark zu gebrauchen, bei höheren Auflösungen limitiert jedoch die Grafikkarte. Der Benchmark nutzt viele Pixel- und Vertexshader, allerdings wird neben einer hervorragenden Grafikkarte auch ein starker CPU benötigt. Das Spiel basiert auf DirectX 8 und ist in der Demo zum Downloaden erhältlich. Die Demo besitzt einen integrierten Benchmark, hier kann man also vor dem Kauf auch feststellen, ob das Spiel auf dem gewünschten PC ruckelfrei läuft. Wir verwenden ihn zur Leistungsmessung.

Comanche 4 1024x768

Auch im Comanche 4 Benchmark hält sich das Sapphire PC-A9RD480 stetig auf dem 5. Platz. Nur die beiden NVIDIA nForce4 Platinen von EPoX und das Sapphire Pure Innovation sowie die CrossFire Konkurrenz von DFI muss man auf den Plätzen 1 bis 4 vor sich lassen. Die Unterschiede zwischen den ersten Boards sind jedoch auch wieder sehr gering.


Far Cry 1.3 640x480 (Crytek)

FarCry ist wohl eines der Spiele des Jahres 2004 und ein Grund, sich mal wieder einen neuen PC zu leisten. Das Spiel ist sowohl stark Grafikkarten-lastig bei höheren Auflösungen und hohen Details, aber es existiert auch eine sehr hohe CPU-Belastung, gerade bei niedrigeren Auflösungen ohne viele Details. Wir verwenden deshalb den Benchmark mit Standard-Settings und unterschiedlichen Auflösungen.

Far Cry 1.3 1024x786

Wie in den vorrausgegangen Benchmarks auch, liegt das Sapphire Pure CrossFire hier auf dem 5. Platz und hat die gleichen Konkurrenten vor sich - wieder mit minimalem Abstand.

Halo 1.05 800x600 (Bungie)

Das Spiel Halo kennt man sicherlich von der XBox - war es doch der Kassenschlage zum Launch der Konsole. Die PC-Version eignet sich sehr gut zum Benchen der CPU und der Mainboards, da sie nicht sehr grafikkartenlastig ist und somit je nach Takt und Speicherdurchsatz sehr gut skaliert. Wir testen zwei Auflösungen - 640x480 und 1024x768.

Halo 1.05 1024x786

Zumindest in der niedrigeren Auflösung kann man sich hier vor einen der üblichen Mitstreiter setzen.


Counterstrike: Source 640x480 (Valve)

Counterstrike Source ist ein leistungsfähiger Benchmark - er nutzt optische Effekte, die man in Half Life 2 findet und demnach ist er ein recht leistungsfähiger Indiz dafür, wo es Grafikkartentechnisch bei Half Life 2 eng werden könnte. Wir verwenden ihn hier in niedriger Auflösung, um auch eine Aussage für die Leistungsfähigkeit der Mainboards geben zu können.

Counterstrike: Source 1024x786

Muss sich das Sapphire Pure CrossFire PC-A9RD480 in der niedrigeren Auflösung noch knapp auf Platz drei geschlagen geben, reicht es in der höheren Auflösung dann noch mal wieder für den 1. Platz.

Gunmetal Benchmark 640x480 (Yeti Studios)

Gunmetal von Yeti-Studios ist ein futuristisches Action-Game, bei dem man die Kontrolle über einen Havoc Suit, einen Kriegsprototypen übernimmt. Mit dem Havoc Suit müssen gegnerische Basen eingenommen werden, er kann in ein Jet verwandet werden etc. Gun Metal ist ein Grafikkarten-hungriges Spiel, bei niedrigen Auflösungen eignet es sich aber auch zum Testen von Prozessoren. Eine Demoversion steht unter dem oben genannten Link zur Verfügung, mit der wir hier auch testen.

Gunmetal Benchmark 1024x768

Zum Abschluss hält sich das Sapphire Pure CrossFire nochmal in Mitten seiner Konkurrenten.


Mit dem Pure Innovation hat Sapphire bereits bewiesen, dass man gute Mainboards mit ATI-Chipsatz produzieren kann. Dieser Basis hat man nun die CrossFire-Technik hinzugefügt, die wohl noch einige Zeit gegen NVIDIAs SLI-Technologie zu kämpfen hat, um Auge in Auge mit ihr zu stehen. Immer wieder wurden sowohl CrossFire-Mainboards als auch Grafikkarten verschoben, was viele ATI Anwender in das Lager von NVIDIA trieb. Kann man bei NVIDIA immer wieder neue Verkaufsrekorde seiner SLI Chipsätze verkünden, beginnt bei ATI die Markteinführung erster Grafikkarten erst jetzt. Pünkltich zur Weihnachstzeit sollen nun sowohl Mainboards von verschiedenen Herstellern als auch Grafikkarten der X800, X850 und der neuen X1000 Serie verfügbar sein. In welchen Stückzahlen dies der Fall sein wird, sei einmal dahin gestellt.

Wir sind auf jeden Fall gespannt und bringen in Kürze einen ausführlichen CrossFire-Bericht, um der Technik ausgiebig auf den Zahn zu fühlen.

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Was die Grundperformance und das Overclocking angeht, kann Sapphire und der ATI-Xpress-Chipsatz mithalten. Doch wie sieht es mit den Ausstattung des Mainboardes aus? Der Chipsatz verfügt über kein integriertes Gigabit-Ethernet-Interface, aber Sapphire stellt den Anwender aber mit einem über PCI-Express angebundenen Zusatzchip zufrieden. Viele Konkurrenten verbauen gleich zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen, wobei eine meist nur über den PCI-Bus angebunden ist. Doch wir glauben, dass eine Schnittstelle durchaus ausreicht. Eine einfache 100-MBit-Ethernet-Karte, sollte sie denn benötigt werden, kostet nur noch wenige Euro. Einzig das Fehlen weiterer PCI-Express-Schnittstellen zum Nachrüsten könnte den ein oder anderen potenziellen Käufer verscheuchen, denn hier fehlt einfach die Möglichkeit des Einsatzes einer Next-Generation-Soundkarte oder einer ähnlichen Erweiterungskarte.

Auch bei den USB2.0-Anschlüssen hat Sapphire etwas gespart. Zwar stellt der Chipsatz derer acht zur Verfügung, Sapphire legt dem Anwender aber nur vier auf die ATX-Blende und vergisst als Beilage mindestens einer Erweiterungsblende. FireWire und analoge sowie digitale Sound Ein- und Ausgänge sind vorhanden, hier also kein Anlass zur Kritik. Auch die Qualität des Onboard-Sounds überzeugt. Ebenfalls nicht direkt im Chipsatz integriert ist ein Serial-ATA-II-Interface. Kein Problem für Sapphire, denn man rüstet einfach zwei Anschlüsse über einen PCI-Express-Chip mit RAID-Funktion nach.

Kleine Schwächen gibt es noch bei Details bei der SB450-Southbridge, wobei Sapphire hierfür nichts kann: Die USB-Performance ist noch verbesserungswürdig, auch die PCI-Performance des Boards dürfte besser sein. Hier hat ATI nachzubessern. Eine Lüftersteuerung ist ebenso noch nicht implementiert, dies kann aber von Sapphire durch ein Bios-Update behoben oder verbessert werden.

In Zukunft dürfte uns gerade aus dem Hause Sapphire noch einiges an ATI Xpress-Mainboards anstehen. Auf der Homepage sind bereits einige Produktfamilien verfügbar und so dürften auch zukünftig weitere Pure Mainboards den Weg in unser Testlabor finden.

Positive Punkte des Sapphire Pure CrossFire PC-A9RD480:

  • sehr gute Performance
  • gutes Overclocking-Ergebnis
  • edles Design
  • Serial-ATA-II-Zusatzchip über PCI-Express angebunden
  • Gigabit-Ethernet über PCI-Express angebunden
  • komplett passive Kühlung
  • zusätzliche Kühlung einzelner Mainboardkomponenten

Negative Punkte des Sapphire Pure CrossFire PC-A9RD480:

  • nur vier USB-2.0-Anschlüsse verfügbar
  • mäßige PCI/USB2.0-Performance
  • hoher Preis
  • keine weiteren PCI-Express-Steckplätze

Wer auf der Suche nach einem kompromisslosen Overclocker-, Gamer- und CrossFire-Board ist, wird mit dem Sapphire Pure CrossFire PC-A9RD480 sicher seine Freude haben. Sicherlich keine Freude wird beim Blick auf dem Preis aufkommen, denn mit 179 Euro war bereits das Pure Innovation deutlich teurer als die üblichen NVIDIA nForce4 Platinen. Das CrossFire Modell düfte noch etwas teurer sein.

Weitere Links:

Weitere Mainboard-Reviews findet man in unserer Testdatenbank unter Mainboards AMD Athlon 64 oder in den Overclocking, Modding und Tweaking Guides.

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