Abit Fatal1ty AA8XE

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Im letzten Jahr kündigte Abit an, eine neue Mainboardserie auf den Markt zu bringen, die zusammen mit "Fatal1ty", einem bekannten eSportler entwickelt wurde. Sie sollte neben den typischen Abit-Features vor allen Dingen alles besitzen, was der Gamer benötigt. Mittlerweile findet sich nun auch ein Highend-Board mit i925XE-Chipsatz im Sortiment des Herstellers, welches wir heute im Test haben. Das Abit AA8XE Fatal1ty ist der Nachfolger des bereits von uns getesteten Abit AA8 und besitzt im Gegensatz zu vielen anderen i925XE-Boards deutliche Unterschiede zum i925X-Vorgänger. Welche Features Abit nun für den Gamer als wichtig ansieht und welche Besonderheiten man in das Fatal1ty-Board für Intel-Rechner gepackt hat, wollen wir auf den nächsten Seiten zeigen.

Einige Dinge erkennt man schon auf den ersten Blick: Eine OTES-Kühlung findet man auch auf diesem Board, sie soll die MOSFETs des Boards kühlen und somit eine adäquate Spannungsversorgung liefern. Auch die Northbridge ist aktiv gekühlt und auch auf der Southbridge befindet sich ein passiver Kühler: Das Board ist also Abit-typisch wohl auch für den Overclocker interessant. Dies ist durchaus logisch: Gamer haben typischerweise das Geld nicht in Massen, da macht man gerne einmal einen Pentium 4 mit 3 GHz zu einem Pentium 4 mit 4 GHz.

Die sonstigen Features sind hingegen typisch für ein i925XE-Mainboard: Man findet einen PCI-Express x16-Slot und zwei x1-Slots, zwei PCI-Slots, zwei Dual Channel-fähige DDR2-Slots und eine Reihe anderer Zugaben, die Abit mit auf das Board lötet. Dieses ist wie für Abit mittlerweile typisch knallrot:

Als ein besonderes Feature besitzt das Board Dual LAN - sprich zwei Netzwerkanschlüsse. Auch sicherlich etwas, wovon der Gamer profitieren kann. Serial ATA ist ebenso enthalten, hier nutzt Abit den Controller der ICH6-R, somit wird auch Matrix Raid geboten. Ein 8-Kanal-Sound ist für den Gamer, der mit Kopfhörern spielt, wohl eher unwichtig, aber trotzdem vorhanden - eine DVD im heimischen Zimmer kann man sich mit einem geeigneten Surround-Boxenset also auch anhören. Schlussendlich ist auch Firewire enthalten und es steht neben USB 2.0 somit auch die zweite High-Speed-Anbindung für externe Geräte zur Verfügung.

Folgende Features können wir also in unserer Tabelle festhalten:

Auch Overclocking-Optionen finden wir auf dem Mainboard natürlich in Hülle und Fülle - Abits µGuru-Utility kann unter anderem die Spannungen der CPU, des FSBs, des Speichers und der Northbridge sowie einige weitere Spannungen kontrollieren. Auch reichhaltige Hardware-Monitoring-Fähigkeiten hat das Mainboard. Wie sich das Board im Härtetest schlägt, zeigen wir natürlich auch auf der nächsten Seite.

Auch werfen wir einen Blick auf die Ausstattung - dies ist bei Abit auf jeden Fall auch immer interessant, weil man sich einige Besonderheiten einfallen lässt.

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Im Folgenden eine Liste des Lieferumfangs:

Etwas knauserig ist Abit bei den Serial ATA-Stromadaptern - bei vier Kabeln finden wir nur einen Adapter in der Verpackung, aber mittlerweile haben auch schon die meisten Netzteile entsprechende Anschlüsse, also ist dieses wohl zu verschmerzen. Auch das einzelne ATA/133-Kabel, welches gerundet ist, bietet keinen Anlass zur Kritik, schließlich liefert Intel keine Möglichkeit zum Anschluss weiterer ATA/133-Geräte und Abit verbaut auch keinen separaten ATA/133-Controller auf dem Mainboard. Es liegen zwei Slotblenden bei - eine für sämtliche Soundanschlüsse, wobei man sogar ein optisches Kabel mit in den Lieferumfang legt, des Weiteren eine USB 2.0- und Firewire-Blende zur Ergänzung der I/O-Blende am Mainboard.

Auch hier werfen wir einen Blick auf die ATX-Anschlussleiste des Mainboards:

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Hier erkennt man schon, warum Abit sämtliche Soundanschlüsse auf eine Slotblende verlegen musste - denn die zwei 40-mm-OTES-Lüfter blockieren praktisch den Großteil der ATX-Blende. somit finden hier nur noch einen Firewire-Port, die beiden PS/2-Anschlüsse, vier USB 2.0- und die zwei LAN-Ports Platz. Auf serielle Ports und den parallelen Port hat man komplett verzichtet und legt auch keine Slotblenden bei, um diese entsprechend nachzurüsten. Alte Geräte, HBCI-Kartenadapter, parallele Drucker oder ein seriell angesteuerter PDA können somit mit dem Fatal1ty-Board nicht mehr betrieben werden. Aber welcher Gamer will schon Termine synchronisieren, drucken oder Online-Banking verwenden?

Auch mit in der Verpackung findet sich neben einem Case Badge ein weiteres Element der OTES Kühlung - den OTES RAMFlow:

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So ein "Ding" hatten wir schon einmal im Test - und in unserer dortigen Testreihe konnten wir feststellen: Ob mit oder ohne RAM-Lüfter, die Overclocking-Ergebnisse und Timings bleiben dieselben. Das liegt wohl daran, dass die RAM-Module ihre Wärme aufgrund der Speichertechnik eher an das PCB abgeben und die Effektivität derartiger Lüfter sowieso gleich null ist, wenn im Gehäuse schon ein geringer Luftstrom entsteht. Sicherlich kann es Bereiche geben, wo ein solcher Lüfter Sinn macht, in der Regel macht er aber nur Krach.

Kommen wir auf der nächsten Seite zum Board selber und dessen Ausstattung:


Das Handbuch des AA8XE ist auch online abrufbar - es ist in englischer Sprache verfasst, sehr ausführlich, aber leider ohne INT-Tabelle oder Ähnliches. In der Regel wird das allerdings kein Hindernis sein. Wer schon einmal einen Rechner zusammengebaut hat, wird gut damit zurechtkommen.

Beim Speicher finden wir Typisches für ein Alderwood-Board: DDR2, 533 MHz, vier Slots, jeweils zwei Kanäle, maximal 4 GB. Hier gibt es also nichts Besonderes zu berichten. Die Slots sind farblich abgehoben, um den Dual-Channel-Charakter des Boards heraus zu arbeiten. Aufgrund der Flex-Memory-Architektur können die Dimms aber auch in anderen Slots eingesetzt werden, um im Dual-Channel-Modus zu arbeiten - nur die getrennten Kanäle muss man beachten. Schick ist die Position des Stromanschlusses, denn so können die Kabel zum Netzteil gut verlegt werden, ohne dass sie im Weg sind. Auch das ATA/133-Kabel mit dem gewinkelten Port kann einfach verlegt werden, ohne dass es im Luftstrom steht.

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Schön: Der Platz reicht hier, wenn auch knapp, um Speichermodule einzusetzen, wenn eine x16-Grafikkarte eingebaut ist.

Es gibt verschiedene Techniken, um MOSFETs kühl zu halten. MSI verwendet beispielsweise passive Kühlkörper und nennt diese ActiveMOS, ASUS hat ähnliche passive Kühlkörper. Manche Hersteller basteln eine besondere Kühlung oben drauf oder packen statt einer dreiphasigen eine sechsphasige Spannungsversorgung mittels Steckkarte auf das Board. Gigabyte ist hier beispielsweise mit einer sechsphasigen Versorgung Spitzenreiter - man entlastet somit die einzelnen MOSFETs, diese werden dann nicht mehr so warm unter Last.

Bei Abit sind drei Phasen mit 12 MOSFETs auf dem Board zu finden - auf jedem klebt ein passiver Kühlkörper, der dann von der OTES-Kühlung in einer Art Luftkanal steht. Die OTES-Kühlung sorgt dann dafür, dass die MOSFETs stehts durch den Luftstrom auf niedrigen Temperaturen bleiben. Die Frage ist jetzt: Wie hoch ist der Sinn einer solchen Kühlung, wenn andere Hersteller teilweise noch nicht einmal passive Kühlkörper auf die MOSFETs setzen?

MOSFETs geben ihre Wärme ähnlich wie BGA-Speichermodule an das PCB nach unten ab. Wer schon einmal ein Mainboard von unten betrachtet hat oder einen abgerissenen MOSFET in der Hand hatte, der kann sehen, dass bei vielen Boards entsprechende Leitungen unterhalb der MOSFETs liegen, um diese Wärme auf eine möglichst breite Fläche zu verteilen. Eine Ableitung an die Oberseite der MOSFETs ist also mit einem etwas größeren Aufwand verbunden - die MOSFETs müssen umgedreht werden. Dies macht MSI beispielsweise bei ActiveMOS - die MOSFETs werden mit der Unterseite auf das Mainboard gesetzt und die heiße Oberseite kommt an einen passiven Kühlkörper. Ob Abit dies hier auch so realisiert, ist nicht bekannt.

Anschließend kommt zusätzlich zu der passiven Kühlung noch eine aktive Belüftung hinzu. In der Regel reichen hier sicherlich auch die Netzteil- und der hintere Gehäuselüfter, der in unmittelbarer Nähe des oberen Mainboardbereiches arbeitet. Abit geht eine Stufe weiter und baut zwei Lüfter ein, die die Luft absaugen sollen. Allerdings sind die meisten MOSFETs so konstruiert, dass sie bis 100 °C arbeiten können, ohne Schaden zu nehmen - und diesen Schwellenwert trotz passiver Kühlung zu überschreiten, wird sicherlich schwer werden. Wir halten eine aktive Kühlung der MOSFETs deshalb für überflüssig, zu teuer und schlussendlich in vielen Fällen auch für zu laut.

Bei Abit hat man jedoch im Hardwaremonitoring zumindest eine gründliche Lüftersteuerung für die OTES-Kühlung eingebaut - im Gegensatz zu den letzten Boards mit dieser Kühlart. Deshalb hört man die beiden OTES-Lüfter im Betrieb kaum - meistens ist der Netzteil-Lüfter und auch der CPU-Lüfter lauter. Nur wenn die Lüftersteuerung ausgeschaltet wird, lärmen die kleinen Propeller. Selbst beim Overclocking reichte uns jedoch eine niedrige Einstellung. Somit kommen wir zum Fazit: Ein nettes Feature, eigentlich ohne Sinn, aber unglaublich cool - und aufgrund der guten Lüftersteuerung hat es zumindest keinen negativen Einfluss auf die Nutzung des Boards.

Der 12V-AUX-Stecker ist im rechten Hintergrund zu sehen - hier zeigt unser Daumen nach oben, denn auch hier muss das Kabel nicht über das Board geführt werden. Die Northbridge ist ebenso aktiv gekühlt, wobei auch hier eine passive Kühlung völlig ausreichend wäre. Zumindest wird die Northbridge beim Overclocking recht warm, deshalb könnte man dies bei einem Overclocking-Board sicherlich vertreten. Da die OTES-Lüftersteuerung auch hier greift, zeigt unser Daumen auch hier nach oben, denn die Lärmbelästigung ist so minimal. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo nach zwei bis drei Jahren Betrieb die Kugellager ausgeschlagen sind - dann lärmen nämlich alle Lüfter.

Um den Sockel 775 sollte genügend Platz für alle aktuellen Kühlkörper sein - allerdings hatten wir aufgrund der OTES-Kühlung größere Probleme mit den meisten aktuellen Modellen (siehe Testsystem). In diesem oberen Bereich findet sich ein FAN-Header für die Northbridge (3pin) und ein 4pin-Header für die CPU.

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Im unteren Bereich tummeln sich mal wieder die Anschlüsse. Die Gehäuse-Anschlüsse sind gut farblich hervorgehoben und können auch ohne Handbuch bestückt werden. Die Southbridge ist mal wieder passiv gekühlt, auch hier ist das durchaus sinnvoll. Weiterhin findet man die vier Serial ATA-Anschlüsse unterhalb der Southbridge, die sich auch hier wieder im Raid 0, 1 und 0+1 verbinden lassen - und Intels Matrix Raid Technology ist natürlich auch hier verwendbar. Der CMOS-Jumper befindet sich in unmittelbarer Nähe in guter Position, die CMOS-Batterie ist ebenfalls schnell zu erreichen. Abits µGuru-Chip sehen wir noch auf der nächsten Seite. Zu erkennen ist auch ein gesockeltes Bios für den schnellen Austausch, falls es mal Probleme mit dem Flashen gab. Auch ein Debug-LED ist vorhanden.

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Neben und unter der Southbridge findet man schließlich die Anschlüsse für die USB 2.0- und Firewire-Slotblenden.

Bei den Slots gibt es keine Besonderheiten  Zwei PCI-Slots finden wir auf dem Mainboard, hier bieten einige Hersteller einen dritten PCI-Port, der aufgrund Abits "Sound-Slot" für das Soundmodul weichen muss. Auch ein Tribut an die OTES-Kühlung. Zwei PCI-Express-Ports werden weiterhin bereit gestellt. Da es nur einen PCI Gigabit Ethernet-Controller gibt, vergeudet Abit im Endeffekt beide weiteren x1-Lane in der Southbridge. Hier kann man sich nun streiten, ob es aktuell vielleicht sinnvoller ist, drei x1-Slots und nur einen PCI-Slots zu bieten oder es so zu machen, wie Abit es bei dem i925XE-Board getan hat - je nach Anforderungen der Endkunden wird es sicherlich aber mehr Kunden geben, die bereits vorhandene PCI-Karten weiter einsetzen wollen, demnach ist es durchaus verständlich, dass man hier noch auf einen x1 verzichtet hat. Eventuell hätte man beide weiteren x1-Ports aber für die Gigabit Ethernet-Ports nutzen können - aber so sind beide LAN Ports nun mal auch über PCI angebunden. Der x16-Slot befindet sich ebenso an der üblichen Stelle:

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Auf der nächsten Seite gehen wir auf die reichhaltigen Onboard-Features des Boards ein.


Abit ist in diesem Fall recht luxuriös - und setzt auf einen teuren Intel Gigabit-Ethernet-Controller. Der i82541PI ist leider nur ein PCI-Controller - und somit überträgt er bestenfalls 133 MB/s in beide Richtungen, in den meisten Fällen wird es jedoch aufgrund weiteren Traffics weitaus weniger sein. Maximal könnte man mit einem geeigneten Gigabit Ethernet-Controller aber 250 MB/s im Voll-Duplex-Modus erreichen - dafür müsste dieser aber per PCI-Express angebunden sein. Da Abit noch zwei x1-Ports zur Verfügung hätte, könnte man diese hier eigentlich nutzen. Schade, denn so verkommt der Intel-Controller etwas, ein günstigerer Marvell-PCI-Express Chip wäre hier interessanter gewesen.

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Auch der 10/100 MBit-Chip ist von Intel - hier setzt man auf den i82562EZ, also auch auf einen bekannten, etablierten Chip. Auch dieser ist über PCI angebunden, allerdings kommt man mit den 12,5 MB/s, die hier übertragen werden können, nicht an das theoretische Maximum des PCI-Busses. Auch hier wäre sicherlich ein Marvell-PCI-Express-Chip interessant gewesen. Mit dem 10/100 MBit-Controller lässt sich dann am besten ein Netzwerk mit einer langsameren Verbindung aufsetzen - beispielsweise wäre es möglich, hier eine Breitbandverbindung herzustellen und "In-House" ein Gigabit Ethernet-Netzwerk aufzubauen.

Als Onboard-Audio finden wir auf dem Board den typischen Realtek ALC880, der auch über das neue HD-Audio-Interface angebunden ist. Wie sich der Codec qualitativ schlägt, werden wir ebenso zu einem späteren Zeitpunkt in den Rightmark-Benchmarks begutachten. Schön ist hingegen, dass Abit nicht nur einen SPDIF-Out neben den 8-Kanal-Analoganschlüssen auf die ATX-Blende gesetzt hat, sondern auch einen optischen Anschluss, so dass man beispielsweise einen MD-Player oder ein Boxensystem ohne Probleme optisch anschließen kann.

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In der unteren Boardhälfte sehen wir zunächst den Slot, in den wir das Audio-Modul stecken müssen, um die Anschlüsse nutzen zu können. Damit fällt hier die Möglichkeit weg, einen weiteren PCI-Slot einzubauen, wieder ein Tribut an die OTES-Kühlung. Etwas unpraktisch ist weiterhin die Position des Diskettenlaufwerk-Ports - denn der Floppy-Port muss schließlich mit einem recht kurzen Kabel mit dem Diskettenlaufwerk verbunden werden, bei großen Gehäuse könnte es an dieser Position unmöglich werden, ein Diskettenlaufwerk anzuschließen. Natürlich hat diese Position für Abit einen Grund - der Controller in Form des WinBond-Chips sitzt direkt daneben, deshalb ist das Rounting hier besonders einfach zu realisieren. Der Onboard-WinBond-Super I/O ist hier übrigens nur verantwortlich für die folgenden Schnittstellen: Floppy-Laufwerk und PS/2-Ports (da serielle und parallele Schnittstellen nicht existieren). Auch das Hardwaremonitoring wird nicht genutzt, hierfür befindet sich der µGuru-Chip auf dem Board.

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Und diesen sehen wir dann auch gleich im nächsten Bild - der µGuru-Chip ist im Endeffekt auch nur ein WinBond-Hardwaremonitor, den Abit allerdings im Moment alleine nutzen kann. Seine Hardwaremonitoring-Fähigkeiten sind sehr umfangreich, wie wir im Bios später noch sehen werden. Praktisch für den Overclocker ist zudem die Tatsache, dass das Board Power-On- und Reset-Knöpfe besitzt - während dem Basteln und Austangieren des höchsten FSBs außerhalb eines Gehäuses kann dies durchaus hilfreich sein.

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Praktisch: Auch Firewire ist neben USB 2.0 auf dem Board vorhanden, zwar keine Luxus-800 MBit-Version wie auf dem Gigabyte- oder ASUS-Mainboard, aber zumindest die 400 MBit-Variante, für die es immerhin auch schon in Hülle und Fülle Anwendungsmöglichkeiten gibt. Der Texas Instruments-Controller bietet zwei Anschlüsse, die Abit zum einen über die I/O-Blende und zum anderen über eine Slotblende realisiert. Auch dieser Controller ist über PCI angebunden.

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Soviel zu den Onboard-Komponenten - kommen wir nun zum Bios und zur Stabität des Boards.


Das BIOS:

Wie immer widmen wir uns zuerst visuell dem BIOS, das heißt, wir schießen einige Screenshots, um den Aufbau und die einzelnen Funktionen des Menüs zu veranschaulichen:





Im Folgenden halten wir die wichtigsten Bios-Funktionen und Besonderheiten fest:

Zwei Dinge mussten wir anfangs kritisieren: Zunächst war der B1-Fix noch nicht implementiert, dies passierte dann jedoch mit der Bios-Version 1.1. Zudem kam das Board mit EIST nicht zurecht, doch dies fixte die Bios-Version 1.2, die wir schlussendlich auch verwendeten. Ansonsten gab es eigentlich keine Beanstandungen - gerade die Vielfalt, die Abit hier in das Bios packt, ist beträchtlich. In früheren Versionen war unter anderem auch eine DDR600-Option enthalten - diese funktionierte aber nicht, mittlerweile wurde sie auch entfernt.

Auch erfreulich: PEG-Link-Overclocking fanden wir in den bisherigen Bios-Optionen nicht, wir hoffen, dass dies auch so bleibt. Auch die dynamische Übertaktung der CPU über den Game Accelerator ist ausgeschaltet bei Standard-Settings. Dafür schaltet Abit gerne standardmäßig auf Turbo: 204 MHz FSB legt man an, den man allerdings per Hand justieren kann und somit mit spezifizierten Timings das System betreiben kann.

Da alle Onboard-Geräte abgeschaltet werden konnten und der B1-Fix implementiert ist, das Bios schnell läuft, sich der Speicher gut und umfangreich einstellen lässt und auch die Hardwaremonitoring-Fähigkeiten exzellent sind, kann hier der Daumen nach oben zeigen. Sonst waren wir bei den Abit-Biosversionen immer am Meckern, aber hier sind wir zufrieden.

Die Stabilität:

Mangels PCI-Express x1-Karten können wir hier bezüglich der Kompatibilität natürlich noch keine großen Sprünge machen. Zumindest viele DDR2-Riegel haben wir bereits, um einen Blick auf Kompatiblität und Stabilität des Speichers zu werfen. Des Weiteren können wir natürlich die PCI-Buslast versuchen, klassisch in die Höhe zu treiben, um zumindest hier das System auszulasten und einen Eindruck auf die PCI-Performance zu bringen. Mit zwei Serial ATA-Festplatten, einer TV-Karte, einer Soundkarte und einer externen USB 2.0/Firewire-Festplatte funktioniert dies auch recht gut. Auf Netzwerk-Benchmarks haben wir bislang übrigens verzichtet, weil uns kein hochwertiger Gigabit Ethernet-Switch zur Verfügung steht, um die Performance des Netzwerks gut zu messen.

Bei den allgemeinen Stabilitätstests muss das Board natürlich dann auch wieder mit unserem Testsetup mehrere Stunden unter Last laufen. Auch die Onboard-Features werden aktiv belassen, um mögliche Ressourcenkonflikte geradezu zu provozieren.

Zunächst also keinerlei Probleme mit dem Mainboard.

Bezüglich der Speicherkompatibilität haben wir folgende Module testen können:

Stabilitätsprobleme gab es mit dem Board keine - jegliche Funktionen liefen ohne Problem und auch unsere umfangreichen DDR2-Tests ließen das Board recht kalt. Jedes Modul funktionierte und auch die SPD-Erkennung lief ordentlich. Minimal waren mit dem Board 3-3-3-10 als Timings ohne Probleme möglich, mit etwas höherer Termination-Spannung für den DDR2-Bus konnten wir auch 3-3-3-8 einstellen.

Auf der nächsten Seite kommen wir nun schließlich zum Overclocking.


Natürlich sind wir auch hier gespannt auf die Möglichkeiten, die das Board mitbringt, um das System bis an die Grenzen der Belastbarkeit zu führen:




Hier die Overclocking-Optionen in der Übersicht:

Viel bleibt hier nicht mehr über, was ein Hersteller noch integrieren könnte: Der FSB ist so flexibel, wie man ihn sich wünscht, der PCI-Takt kann fixiert werden und auch der PCI-Express-Takt soll "feststellbar" sein, auch wenn dieses eigentlich nicht vom Chipsatz unterstützt wird. In der Tat bekamen wir um 260 MHz auch wieder die typischen Schwierigkeiten mit dem Serial ATA-Controller, sodass wir annehmen, dass diese Funktion nicht beherrscht wird. Allerdings sind die Probleme ab 267 MHz wieder weg - denn dann liegt der neue Teiler für FSB1066-Prozessoren an und die Frequenz ist dann wieder im normalen Rahmen.

Die VCore-Einstellungen sind sicherlich in Ordnung, bis 1,6625 V sind hier möglich, damit sollte man bei einer Prescott-basierenden CPU auch auf jeden Fall auskommen. Allerdings hält sich Abit nicht ganz an die FMB 2.0/VRM 10-Spezifikationen und lässt nur eine Regulierung der VCore in 0,025 V-Schritten zu. Dem User kann das allerdings egal sein, solange zukünftige Prozessoren unterstützt werden. Da Dual-Core-Prozessoren sowieso in ein i955/945-Mainboard eingesetzt werden müssen, ist diese Tatsache hier also unerheblich.

Die restlichen Spannungen nehmen teilweise bedenkliche Bereiche an:

Natürlich ist jedem dies selbst überlassen - aber man möchte von dem Mainboard, der teuren CPU und den teuren Speicherriegeln ja auch etwas länger etwas haben.

In der Praxis konnten wir mit dem Fatal1ty-Board hervorragend übertakten:

Einen Pentium 4 Extreme Edition 3.46 GHz konnten wir auf 334 MHz FSB bringen, einen Pentium 4 520 von normalen 2,8 GHz auf über 4 GHz:

Die Top-Leistung behalten wir uns aber für unseren Cebit-Bericht vor - hier verwenden wir einen Pentium 4 Extreme Edition 3.73 GHz und übertakten diesen über 5 GHz. Alles möglich - demnach sehr gute Overclocking-Eigenschaften bei diesem Board!

Für den Modder hat man übrigens auch noch an etwas Besonderes gedacht - schließlich muss das Case eines Gamers auch von innen interessant aussehen. So sind rund um das Fatal1ty-Board auf der Unterseite rote LEDs angebracht und auch das Board selber besitzt optisch einige Leuchtpunkte. Das Board sieht also gerade im Dunkeln auf einer LAN richtig schick im Gehäuse aus.

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Auf der nächsten Seite zeigen wir unser Testsystem und kleinere Probleme mit dem Standardkühlkörper.


Bevor wir zu den Benchmarks schreiten, müssen wir noch ein paar Dinge erwähnen, die für die Tests protokolliert werden sollen. Mit dem Sockel 775 musste natürlich auch aufgrund der PCI-Express-Grafikkarte ein neues Testsystem her. Wir verwenden hierfür einen Pentium 4 520, also einen Pentium 4 mit 2,8 GHz, da wir mehrere Testsysteme aufbauen möchten und diese CPU zum einen günstig ist, zum anderen sich aber auch für das Overclocking sehr gut eignet. In unserem Forum haben wir vom "neuen Overclocking-King" schon berichtet, denn der erste von uns aus dem Handel erworbene Pentium 4 520 schaffte ohne Spannungsveränderung eine Übertaktung von 2,8 auf 3,7 GHz bzw. 3,9 GHz mit dem Intel Boxed-Heatsink, wobei wir hier ziemlich sicher sind, dass eher jeweils das Board das Limit beschrieb. Wie wir hier gezeigt haben, geht es auch locker bis 4 GHz.

Als Grafikkarte setzen wir eine MSI Radeon X600XT mit 128 MB ein - zwar nicht das Top-Modell, aber ausreichend schnell, um Mainboards zu testen und auch ein paar neuere Spiele mit in den Vergleich aufzunehmen, ohne sofort eine Grafikkartenlimitierung zu erhalten. Als Speicher setzen wir Corsair Twin2X-1024-Module ein, hier setzen wir auf die 533 MHz-Version, die zwar mit CL4-Settings programmiert ist, aber auch ohne Probleme mit CL3 läuft. Eingesetzt werden zwei Module mit 512 MB. Eine Serial ATA-Festplatte ist natürlich Pflicht, weiterhin ein DVD-ROM-Laufwerk.

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Als Betriebssystem setzen wir auf Windows XP Professional mit Service Pack 1a. Als Treiber werden die neuesten Intel Inf-Treiber (6.0.1.1002) verwendet, die ATI-Catalyst 4.7 für die Grafikkarte und schließlich DirectX9b.

Hier das komplette Testsystem in der Übersicht:

Hardware:

Software:

Kleinere Probleme hatten wir diesmal mit einigen Kühlern - so befinden sich an der OTES-Kühlung zwar Aussparungen für die entsprechenden Retention-Mechanismen der Kühler, allerdings lassen diese sich nur mit etwas Geschick wirklich hereindrücken, sodass der Kühler sicher sitzt. Hier sollte man lieber zweimal nachprüfen. Das Problem kommt dann eher beim Ausbau des Kühlers - denn wie kann man hier den Nippel drehen und ihn dann ohne große Gewalt nach oben ziehen?

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Letztendlich schafft man es mit einem Schraubenzieher und etwas Gewalt - aber sinnvoll ist dies dann sicherlich nicht.

Wie immer werfen wir auch einen Blick auf den FSB. Laut Intel-Spezifikation müsste die CPU genau mit 200,00 MHz betrieben werden, in der Vergangenheit hatten wir allerdings immer mal wieder Ausreißer. In unseren letzten Test betraf dies oft ASUS - denn dort versuchte man sich mit 202,2 MHz einen kleinen Vorteil zu erhaschen. Bei Abit hat es sich eingebürgert, zwar satte 204 MHz anzulegen, aber es ist möglich, den FSB im Bios nach unten zu regeln. Stellt man das Board auf 200 MHz, so erreicht man fast die spezifizierten FSBs, Abit liegt sogar knapp darunter.

Sehr praktisch: Abits Debug-LED hilft bei der Fehlersuche, wenn es mal irgendwo hakt und bietet anhand von Debug-Codes eine schnelle Analyse des Fehlers. Zudem sieht man oben anhand der LEDs den Boot-Status des Boards.

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Nun kommen wir endlich zu den Benchmarks - bevor es jedoch an die Leistungswerte geht, noch die Qualitäts-Messungen von Rightmark:


Rightmark verwenden wir schon einige Zeit für Mainboard-Tests, richtig professionell haben wir den Benchmark allerdings erst bei dem Soundkarten-Roundup mit 6 Soundkarten verwendet, da wir dort die Signale mit einer hochwertigen Creative Professional E-muss1820 generiert und aufgenommen haben. Das ist bei den Mainboard-Reviews leider nicht möglich, hier verwenden wir einfach ein Loop-Through-Kabel. Der Effekt: Man kann nicht 100%ig sicher gehen, wenn ein Onboard-Sound qualitativ schlechte Werte hat, ob dies aufgrund des Eingangs des Sounds oder des Ausgangs der Fall ist. Die meisten Ausgänge sind noch akzeptabel und von guter Qualität, einige Eingänge haben allerdings Mängel. Im Endeffekt ist das Urteil dann natürlich auch mit einem schlechten Eingang negativ - aber differenzieren können wir leider nicht.

Anders ist dies natürlich wenn ein Sound qualitativ gute Werte auch für den Eingang besitzt. Interessant wird dies vor allen Dingen aufgrund der Jack-Retasking-Funktion für die HD-Audio-Mainboards, denn hier müssen theoretisch alle Ein- und Ausgänge von hoher Qualität sein, weil diese durch Jack-Retasking frei vergeben werden können. Vielleicht geben sich aus diesem Grund die Hersteller jetzt auch mehr Mühe bei den Sound-Eingängen.

Beginnen wir mit unseren Tests:

Abit Fatal1ty AA8XE mit 16 Bit, 44 kHz:

Das genaue Ergebnis sieht man in dieser Datei.

Leider starten wir äußerst schwach - für einen Gaming-Freak sollte der Sound eigentlich schon wichtig sein, das Argument "in einem Spiel kracht und brummt es ja nur" sollte nicht dazu verleiten, auf schlechte Onboard-Sounds setzen zu können. Allerdings startet Abit schlecht - ob dies am externen Modul liegt oder an anderen Mängeln konnten wir hier nicht feststellen. Wir vermuten, dass eventuell der Line-In einmal wieder die Schwachstelle ist. Beim Realtek ALC880 haben wir schon deutlich bessere Werte gesehen.

Aus diesem Grund haben wir einige weitere Tests durchgeführt:

Abit Fatal1ty AA8XE mit 24 Bit, 96 kHz:

Das genaue Ergebnis sieht man in dieser Datei.

Bei 24 Bit wird das Bild klarer - wenn möglich sollte man also eine hochwertige Ausgabeform wählen. Wir haben hierbei dieselben Treiber und Tools verwendet - also scheint das Abit-Board bei der Verarbeitung von 16 Bit-Signalen kleine Qualitätsschwächen zu haben.

Aber: Als Gamer wird man sicherlich gleich zu einer neuen Audigy-Karte greifen, die dann auch die aktuellsten Surround-Technologien ohne Leistungseinbruch unterstützt.

Kommen wir nun zu den "richtigen" Benchmarks, zum Leistungsvergleich.


Sisoft Sandra CPU Drystone ALU (Sisoftware)

Sisoft Sandra ist ein synthetischer Benchmark und aufgrund seiner leichten Anwendung und dem kompakten Download-Umfang ein recht beliebtes Tool zum Vergleich des PCs. Für Mainboard-Reviews wird dieser Benchmark oft verwendet, doch zeigt er dabei nur die genaue CPU-Frequenz in der Leistungsbeurteilung wieder - dort ist er also nur ein abschreckendes Beispiel. Recht sinnig ist er jedoch hier einsetzbar, auch wenn die Performance-Bewertung nichts mit der realen Performance eines CPUs zu tun hat, sondern eher einen Trend aufzeigt, denn die Berechnungen, die Sisoft Sandra anstellt, sind wirklich rudimentär.

Zunächst wollen wir die CPU-Benchmarks kurz ansehen:

Sisoft Sandra CPU Whetstone FPU

Sisoft Sandra MMX Integer

Sisoft Sandra MMX FP

Sisoft Sandra Memory Int

Sisoft Sandra Memory Float

Unser Kommentar:

Ein gutes Ergebnis - vor allen Dingen beim Speicherbenchmark legt das Abit "Fatal1ty" AA8XE richtig zu. Bei den anderen Benchmarks liegen die Mainboards vorne, die beim FSB schummeln und hier etwas über 200 MHz einstellen, das Abit-Board haben wir ja auf das normale Niveau heruntergebremst.

PCMark 2004 - CPU (Futuremark)

PCMark 2004 ist der nächste Benchmark in unserer Sammlung. Dieser Benchmark ist eine Kreation aus dem Hause Madonion/Futuremark und prüft die Leistung von CPU und Speicher. Heruntergeladen werden kann dieser Benchmark in unserer Download-Area oder bei Futuremark. Enthalten sind zwei Tests - ein reiner CPU-Benchmark und ein sogenannter Memory-Test, der die Bandbreite des Systems messen soll. Als dritten Benchmark findet man einen Harddisk-Benchmark, der jedoch eine sehr hohe Messungenauigkeit besitzt und deshalb für Festplattentests nicht zu empfehlen ist. Der CPU-Test gibt hauptsächlich die Taktung wieder. Beim Memory-Test merkt man deutlich, wenn ein Prozessor einen größeren Cache besitzt.

PCMark 2004 Memory

Unser Kommentar:

So sehen wir auch hier dieselben Ergebnisse: Der CPU-Test ist aufgrund des FSBs von 199,8 MHz eher durchschnittlich, da hier nur der existierende FSB-Takt gemessen wird. Beim Speichertest ist Abit hingegen voll dabei und platziert sich unter den besten Boards.


Cinebench 2003 - Rendering 1 CPU (Maxon)

Cinebench ist ein Benchmark, der zur Performancemessung von Systemen für die Software Cinema 4D von Maxon entwickelt worden ist. 3D Modelling ist natürlich auf leistungsfähige CPUs angewiesen und so ist Cinema 4D auch SMP-fähig. Wir haben den Cinebench bislang auch für unsere Mainboard-Tests und für Dual-CPU-Tests verwendet, da er in diesem Bereich sehr gut ist und wir noch keinen vergleichbaren Benchmark im Portfolio hatten. Cinebench 2003 basiert auf CINEMA 4D R8 von Maxon, diese Version kann mit bis zu 16 Prozessoren umgehen. Einige typische Arbeitsvorgänge von Cinema 4D werden simuliert und über den Benchmark abgespult, dieser berechnet dann die Frames pro Sekunde.

Cinebench 2003 - Rendering 2 CPU (HT)

Cinebench 2003 C4D Shading

Cinebench 2003 OpenGL SW-L

Cinebench 2003 OpenGL HW-L

Unser Kommentar:

Hier sieht es so aus, als könnte das Abit "Fatal1ty" AA8XE nur durchschnittliche Leistung bringen, aber im Endeffekt ist das Ergebnis nicht schlecht, denn auch Cinebench zeigt die Effekte des FSBs. Ein sehr gutes Ergebnis zeigt das Abit-Board dann auch in den Benchmarks, wo dies nicht mehr so ins Gewicht fällt, denn inden beiden OpenGL-Benchmarks sind die Ergebnisse in Ordnung.

KibriBench (Adept Development)

KibriBench ist ein 3D-Renderer - und deutlich CPU-belastend. Wir verwenden die Map 'City', die ziemlich leistungsfressend ist. Kribi ist SMP-fähig und somit kommt auch Hyperthreading hier zum Einsatz. Auch diesen Benchmark haben wir neu für unsere CPU-Tests entdeckt, auch er nutzt neue Technologien wie Hyperthreading aus.

Unser Kommentar:

Auch bei Kribi ist CPU-Performance wichtig - aus diesem Grund kann Abit auch hier keine Lorbeeren ernten.


SpecViewPerf 7.0 3DSMax (SPEC)

SpecViewPerf ist ein Benchmark der SPEC.org, er ist kostenlos und kann ebenfalls heruntergeladen werden, allerdings ist die 7.0er Version mit mehreren hundert MB doch ein ganz schöner Brocken. Die neue Version 8 setzen wir hier noch nicht ein. Was macht der Benchmark?

quote:
The first benchmark released by the SPECopc group was SPECviewperf®, which measures the 3D rendering performance of systems running under OpenGL.
Unsere Grafikkarte ist nun aktuell und schnell, aus diesem Grund präsentieren wir jetzt wieder alle sechs Teilbereiche: 3DSMax-01, UGS-01, DRV-08, DX-07, Light-05 und Proe-1.

SpecViewPerf 7.0 DRV-08

SpecViewPerf 7.0 DX-07

SpecViewPerf 7.0 Light-05

SpecViewPerf 7.0 Proe-01

SpecViewPerf 7.0 UGS-01

Unser Kommentar:

Durchschnittliche Performance hier - das Board liegt nur im Mittelfeld. Sicherlich ist hier auch der FSB mit ein Faktor, aber insgesamt kann sich das Board nicht von der Masse absetzen.


XMpeg 5.03 (XMpeg)

Xmpeg 5.0.3 ist ein Komprimierungs-Tool, welches mit DivX umgehen kann. Wir verwenden für diesen Test den Codec 5.1.1 in der Version und komprimieren ein Video. Es wurde dabei eine ca. 200 MB große MPEG-2 Datei umgewandelt, wobei wir die Audio-Verarbeitung deaktivierten. Zwar zeigt das Programm die durchschnittliche Frame-Zahl pro Sekunde an, wir dividieren aber die kompletten Frames durch die benötigte Zeit. Derartige Komprimierungen waren schon immer ein kräftiger Leistungstest für Prozessoren.

Unser Kommentar:

Auch hier sehen wir wieder nur ein durchschnittliches Ergebnis für das Abit-Board.

TMPGEnc MPEG Encoder (TMPGEnc)

TMPGEnc ist der nächste Benchmark in unserem Test. TMPGEnc ist ein sehr guter Video-Encoder, der ebenfalls SMP-fähig ist und somit von Hyperthreading Gebrauch macht. Da TMPGEnc zunehmend verwendet wird, eignet er sich als guter Benchmark im Vergleich zu anderen ähnlichen Programmen, wie beispielsweise Flask Mpeg.

Achtung ! Weniger ist hier besser !

Unser Kommentar:

Alle Boards liegen gleich auf - in 28 Sekunden schaffen alle Boards unser Video.

Lame MP3-Codec und CDex (Lame)

LAME ist ein weiteres Kompressionstool. Es handelt sich um einen freien MP3-Codec, den wir zusammen mit CDex zum Komprimieren einer CD verwenden. Wir komprimieren hier den Inhalt einer kompletten CD mit elf Songs zu MP3-Dateien mit einer Bitrate von 128 MBit. Interessant ist dabei, dass zu Beginn des MP3-Booms dies noch lange dauerte - das Rippen der .wav-Dateien von der CD dauerte mit 4x oder 8x CD-ROM-Laufwerken eine Ewigkeit, anschließend war der Rechner eine Stunde mit dem Encodieren beschäftigt. Jetzt ist die CD in knapp zwei Minuten ausgelesen, während der Rechner bereits im Hintergrund die Dateien komprimiert. Schneller als die CD wieder ins Regal eingeordnet ist, hat man also die Dateien per USB 2.0 auf seinem MP3-Player:

Achtung! Weniger ist hier besser!

Unser Kommentar:

Auch bei der LAME MP3-Kompression ist Abit gut unterwegs - das Fatal1ty-Board liegt unter den Top 10, trotz Nachteilen beim FSB.

WinRAR (RARLab)

WinACE und WinRAR sind neben WinZIP die weit verbreitesten Datei-Komprimierungsprogramme. Während WinRAR nach unseren Erfahrungen auf Pentium 4-Systemen - eventuell aufgrund von SSE2-Optimierungen - schneller ist, nutzt WinACE wohl keine derartigen Optimierungen, hier liegen Athlon XP und Pentium 4 immer näher zusammen. Wie sieht es hier bei unseren Mainboardtests aus?

Achtung! Weniger ist hier besser!

Unser Kommentar:

Auch hier kommt Abit unter die Top10, schneller sind praktisch nur Boards, die etwas beim FSB schummeln. Hier hatte Abit schon mit dem AA8 DuraMax gute Ergebnisse, das Fatal1ty-Board schließt daran an.

WinAce (WinAce)

Achtung! Weniger ist hier besser!

Unser Kommentar:

... und nochmal in den Top10 - auch hier kann Abit auftrumpfen.


3DMark 2001 SE (Futuremark)

3DMark 2001 ist sicherlich immernoch einer der beliebtesten Benchmarks - nicht nur bietet das Gamers Headquarter von Futuremark auch eine tolle Vergleichsbasis, sondern es lassen sich mit diesem, eigentlich als Grafikkarten-Benchmark konzipierten Programm auch recht gut Performance-Vergleiche anstellen. Je nach Auflösung erreicht man dabei eher eine Grafikkarten-Auslastung oder eine CPU-Auslastung - aus diesem Grund haben wir den Benchmark auch mit 1024x768 durchgeführt, das reicht bei unserer X600 um zu zeigen, wo ein stärkerer CPU mehr Leistung bringen kann.

Unser Kommentar:

Deutlich sieht man hier die PEG-Übertaktung der Boards von ASUS und MSI. Die beste Performance zeigt deshalb objektiv das Intel D925XCV-Mainboard, welches auch nicht beim FSB schummelt, der Rest hat hier auch Vorteile durch den etwas höheren Takt.

Abit liegt mit dem Fatal1ty-Board unter den Top10 - das ist im Vergleich wirklich ein sehr gutes Ergebnis und ist sicherlich auch aufgrund der guten Speichertimings erreicht worden.

3DMark 2003 (Futuremark)

3DMark 2003 kennt auch jeder - nur ist das Programm leicht in den Verruf gekommen, weil die Grafikkartenhersteller hier gerne etwas "optimiert" haben. Für unsere CPU-Tests ist das allerdings nicht erheblich, da wir immer bei demselben Treiber und derselben Grafikkarte bleiben. Aus diesem Grund können wir 3DMark 2003 für den Vergleich recht gut einsetzen, auch wenn die Unterschiede recht gering sind - die Grafikkarte trägt hier die Hauptlast.

Unser Kommentar:

Praktisch dasselbe Ergebnis - auch hier dominiert das MSI und das ASUS-Board ein wenig aufgrund der PEG-Link Übertaktung. Da Abit Fatal1ty-Board liegt praktisch auch unter den Top10 mit identischer Score wie ein paar Mainboards darüber. Die Unterschiede sind hier marginal.

Aquamark 3 Score (Massive Development)

Aquamark 3 ist ein leistungsfähiger Test für Grafikkarten, aber auch bei ihm sieht man einen Effekt bei einer schnellen CPU. Wir verwenden die kostenlose Version, die man unter obigem Link herunterladen kann. Die Score ist dabei ähnlich wie bei den Benchmarks von Futuremark auch online vergleichbar mit anderen Systemen.

Unser Kommentar:

Hier zeigt das Abit-Board ein hervorragendes Ergebnis - eine sehr gute Performance.

Codecreatures 1024x768 (Codecult)

Auch Codecreatures ist ein Benchmark für Grafikkarten - und dabei sogar ein recht anspruchsvoller. Ursprünglich wollten wir diesen Benchmark in den Reviews nur dazu verwenden, um aufzuzeigen, wo die CPU- und Chipsatzhersteller noch etwas verbessern könnten und wo eher eine neue Grafikkarte angebracht ist. Aus diesem Grund handeln wir Codecreatures auch recht schnell mit nur einer Auflösung (1024x768) ab, die zeigt, dass hier unsere X600 zwar gute Werte bringt, aber die Frameraten immer noch sehr niedrig sind.

Unser Kommentar:

Auch bei Codecreatures liegen alle Boards gleich auf - 31,7 fps sind hier "Standard".


Quake 3 Arena 640x480 (ID Software)

Als Nächstes werfen wir einen Blick auf Quake 3 Arena. Quake 3 Arena ist schon ein Klassiker im Bereich der Benchmarks, deshalb setzen wir ihn auch weiterhin ein, haben ihn für unsere CPU-Tests aber erst jetzt wieder aus dem Archiv geholt. Die Demo 001 wird in der Konsole mit dem Befehl 'timedemo 1' und 'demo demo001' aktiviert, den Benchmark haben wir bei 640x480 mit 16 Bit laufen lassen, um die CPU am meisten zu fordern. Hier sehen wir die Ergebnisse:

Unser Kommentar:

Auch ohne PEG-Link-Overclocking kann das Abit-Board hier oben mitmischen und erreicht auch hier wieder ein sehr gutes Ergebnis.

Return to Castle Wolfenstein 640x480 (Activision)

Return to Castle Wolfenstein basiert auf der Quake 3-Engine, ist aber ungleich anspruchsvoller. Getestet wurde nach den 3DCenter-Regeln für dieses Spiel und mit der dort beschriebenen Time-Demo Checkpoint durchgeführt. Wir verwenden dei Time-Demo von 3DCenter, das Spiel muss man sich jedoch selbst besorgen, denn eine Demo ist im Internet leider nicht verfügbar.

Unser Kommentar:

Dasselbe Ergebnis hier, auch hier wieder eine gute Leistung des Abit-Boards.


UT2003 Flyby 640x480 (Epic)

Unreal Tournament 2003 ist als Demo verfügbar, in die eine Benchmark-Funktion eingebaut ist. Ein Skript testet bei verschiedenen Auflösungen, es gibt eine Flyby-Demo und ein Botmatch, die die Leistungsfähigkeit des Systems für die Vollversion zeigen soll. Hier die Ergebnisse bei 640x480 mit 16 Bit, denn auch hier wollen wir natürlich die Belastung auf die CPU verlagern:

UT2003 Botmatch 640x480

Unreal Tournament 2004 - Flyby 1024x768 (Epic)

Etwas hungriger bezüglich der Grafikkartenleistung ist UT2004 - aber in einigen Bereichen limitiert auch die CPU, weshalb sich auch dieser Benchmark perfekt für das Messen der CPU-Performance eignet. Wir haben den Benchmark wie immer mit niedriger Auflösung getestet.

Unreal Tournament 2004 - Assault 1024x768

Unser Kommentar:

Beide Unreal Tournament-Benchmarks absolviert das Abit-Board mit Bravour und platziert sich immer unter den schnellsten Mainboards - selbst ohne höherem FSB.


Comanche 4 640x480 (Novalogic)

Comanche 4 ist für Auflösungen von 1024x768 durchaus noch als CPU-Benchmark zu gebrauchen, bei höheren Auflösungen limitiert jedoch die Grafikkarte. Der Benchmark nutzt viele Pixel- und Vertexshader, allerdings wird neben einer hervorragenden Grafikkarte auch eine starke CPU benötigt. Das Spiel basiert auf DirectX 8 und ist in der Demo zum Downloaden erhältlich. Die Demo besitzt einen integrierten Benchmark, hier kann man also vor dem Kauf auch feststellen, ob das Spiel auf dem gewünschten PC ruckelfrei läuft. Wir verwenden ihn zur Leistungsmessung.

Unser Kommentar:

Auch in diesem CPU-lastigen Benchmark liegt Abit wieder sehr gut - wenn auch die Abstände hier wie gewohnt recht klein sind.

Serious Sam 640x480 (Croteam)

Serious Sam ist auch neu bei unseren CPU-Tests - das Game ist hinreichend bekannt, wir verwenden die integrierte Benchmark-Funktion, natürlich mit 640x480 und niedrigsten Settings, um die Grafikkarte möglichst nicht zu belasten und die CPU zu fordern. Hier das Ergebnis:

Unser Kommentar:

Bei Serious Sam schwächelt das Board etwas, aber auch hier wird die CPU gefordert, die bei einem FSB von 200 MHz natürlich etwas geringere Kräfte entwickelt als mit einem FSB von 202,9 MHz.

DroneZMark 640x480 (Zetha Games)

DroneZMark liefert nur mit einer starken Grafikkarte eindeutige Werte für einen CPU-Test - mit einer ATI X600 ist dies jedoch kein Problem. So haben wir hier ziemlich eindeutige Werte, DroneZ reagiert allerdings sehr gerne auch auf einen großen Cache, wie man in unseren bisherigen Tests sehen konnte.

Unser Kommentar:

Schon das AA8 DuraMax konnte hier auftrumpfen - Abits Fatal1ty-Board kommt hier sogar auf Platz 1.

X2 - The Threat - 640x480 (Egosoft)

X2 ist ein Weltraum-Egoshooter, der auch in einer Demoversion zum Herunterladen existiert, die wir hier für diesen Test verwenden. Die Software wird von uns in einer niedrigen Auflösung getestet, da das Spiel bei höheren Auflösungen beginnt, Grafikkarten-lastig zu werden.

Unser Kommentar:

Auch bei X2 spielt das Abit-Board wieder vorne mit dabei.


FarCry Pier 800x600 (Crytek)

FarCry ist wohl eines der Spiele des Jahres 2004 und ein Grund, sich mal wieder einen neuen PC zu leisten. Das Spiel ist sowohl stark Grafikkarten-lastig bei höheren Auflösungen und hohen Details, aber es existiert auch eine sehr hohe CPU-Belastung, gerade bei niedrigeren Auflösungen ohne viele Details. Wir verwenden deshalb den Benchmark mit Standard-Settings und unterschiedlichen Auflösungen.

Farcry Pier 1024x768

Farcry Pier 1280x1024

Farcry Pier 1600x1200

Unser Kommentar:

Auch bei FarCry kommt das Abit Fatal1ty AA8XE trotz geringerem FSB unter die Top10 - auch hier also ein sehr gutes Ergebnis.


Eine klare Sache: Das Abit "Fatal1ty" AA8XE wird nicht jedermanns Sache sein. Es ist sicherlich nichts für den Silent-Freak, auch wer auf luxuriöse Ausstattung steht, wird andere Boards interessanter finden. Beispielsweise wären hier das ASUS P5AD2-E Premium zu nennen oder das Gigabyte 8AENXP, die dann auch noch Features wie einen ATA/133-Controller, 800 MBit/s Firewire oder PCI-Express-Gigabit-Ethernet mitbringen. Wer diesen Schnickschnack jedoch nicht benötigt, für den werden diese Boards keinen Zusatznutzen haben und zudem auch noch zu teuer sein. Aber: Selbst das Abit "Fatal1ty" AA8XE kostet 200 Euro im Handel, also muss da doch was dran sein.

Und es ist etwas dran. Der Overclocker wird einmal mehr mit diesem Board seine Freude haben - mehr als mit Boards der Konkurrenz. Das einzige konkurrenzfähige Board wäre das DFI i925XE-Board, doch wie wir von DFI hören mussten, wird dieses Board in Europa wohl nicht vermarktet. Wer also wirklich sein System ans Limit treiben möchte, der kommt um das Abit "Fatality" AA8XE nicht herum. Flexible Spannungen, hoch übertaktete Prozessoren und hohe Bustakte bis 360 MHz sind kein Problem mit diesem Board.

Für den Overclocker wird es dann schließlich auch egal sein, ob das Board ein paar Dezibel lauter ist als Boards der Konkurrenz - denn die OTES-Kühlung hat für ihn vielleicht auch einen Nutzen. Für alle anderen hat Abit eine sinnvolle Lüftersteuerung integriert, damit die Lärmbelästigung nicht zu hoch ist. Das ist durchaus zu begrüßen, denn sonst würden die drei eigentlich überflüssigen Lüfter wirklich nerven. Auch die Probleme bei der Montage für den CPU-Kühler sind sicherlich als negativer Punkt zu nennen, aber für den Overclocker kein Problem.

Die Performance des Boards ist schlussendlich sehr gut - und dies ist schließlich wichtig für den Gamer. Alle Benchmarks zeigten eigentlich gute Resultate, nur dort, wo wir das Board aufgrund des FSBs von 199,8 MHz etwas ausgebremst haben, lag es zurück. Sehr gute Performance entwickelte es dort, wo die niedrigen Speichertimings und die damit gute Speicherperformance einen Vorteil bringen konnte, dann lag das Board in den Top10. Und da oft Spiele von einer guten Speicherperformance profitieren, ist das Board gerade hier interessant.

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Allerdings muss man auch ganz klar sagen: Ein Gamer muss sich nicht nach einem Mainboard richten, um die beste Performance zu erhalten. Alle getesteten Boards bewegen sich in einer Bandbreite von 2 bis 3% Leistung - viel mehr Performance erhält er mit einer leistungsfähigeren Grafikkarte. Theoretisch würde also ein Basis-i915P-Board genügen, wenn nicht übertaktet werden soll. Das Abit Fatal1ty AA8XE ist also eher etwas für den Enthusiasten, der auch genügend finanzielle Ressourcen besitzt.

Positive Punkte des Abit Fatal1ty AA8XE:

Negative Punkte des Abit Fatal1ty AA8XE:

Insgesamt hebt sich das Fatal1ty AA8XE durch ein paar Details von der Konkurrenz ab: Die LEDs auf der Rückseite des Boards sind sicherlich cool, die Power- und Reset-DIPs auf dem Board ebenso, ein Debug-LED ist hilfreich und der Lieferumfang ist gut - wenn auch die OTES-RAM-Fans sicherlich eher sinnlos sind. Trotzdem hat man ein besonders kultiges Board entworfen. Setzt man eine separate Soundkarte ein und benötigt man keinen Full-Speed-LAN-Port und ist sich auch sicher, dass die OTES-Kühlung den Einsatz des Lieblings-Kühlkörpers zulässt, kann man hier bedenkenlos zuschlagen - man bekommt ein leistungsfähiges Sockel 775-Mainboard, welches eine gute Basis für ein High-End-Pentium 4 Extreme Edition-System sein kann.

Und: Wie man auf der Cebit 2005 sehen wird, kann ein Pentium 4 Extreme Edition damit sogar auf 5 GHz laufen.

Weitere Links:

Weitere Mainboard- und CPU-Reviews findet man in unserer Testdatenbank unter Prozessoren, Mainboards Intel oder Mainboards AMD. Interessante Informationen oder Probleme mit der getesteten Hardware? Support nötig und Probleme mit der Hardware? Ab in unser Forum!

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