DFI Lanparty UT nF3 250GB - Overclockers Dream

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Zwar ist derzeit der Sockel 939 in aller Munde und erfreut sich dank seiner Prozessoren mit Dual-Channel Interface auch immer größerer Beliebtheit, dennoch lebt natürlich auch der Sockel 754, nicht zuletzt in Zukunft auch durch den AMD Sempron, weiter. DFI, bekannt für seine extravaganten Designs, bringt nun mit dem Lanparty UT nF3 250GB auch ein Sockel 754 Mainboard mit nVidia nForce3 250 GB Chipsatz auf den Markt, welches sich besonders an die jüngere Generation und Overclocker wendet. Wie es sich gegen die etablierte Konkurrenz schlagen kann, ist auf den folgenden Seiten nachzulesen.

DFI gehört schon seit Jahren zu den etablierten Mainboardherstellern. Gegründet wurde DFI 1981 und man konzentrierte sich von Beginn an auf die Produktion von Mainboards und Grafikkarten. Derzeit hat DFI aber keine Grafikkarte im Programm und konzentriert sich auf Mainboards für ambitionierte Spieler und Overclocker, hierfür entwickelte man die Lanparty-Serie. Eine komplette Übersicht über alle Mainboards und deren Features findet man auf der DFI-Webseite und natürlich auch in unserer Marktübersicht PerfectBoard .

Mit dem Lanparty UT nF3 250GB schickt DFI ein typisches nForce3 Mainboard ins Rennen. Bisher hatten wir für den AMD Athlon 64 noch kein DFI Board im Test, daher waren wir gespannt, wie sich das Mainboard schlagen wird.

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Das LanParty Board von DFI wirkt vor allen Dingen im Bereich des Layouts interessant - und dies nicht nur aufgrund seiner fluoreszierenden PCI-Slots. Die wichtigsten Anschlüsse und Steckplätze sind gelb gehalten, ansonsten findet sich neben der schwarzen Farbe für das PCB keine weitere Farbe auf dem Board. Doch auch die technischen Merkmale sollten für sich sprechen, die wir uns im Folgenden näher anschauen wollen.

Nun wirklich kein Wunsch sollte nach dem Anblick dieser Tabelle offen bleiben. Gigabit-Ethernet, Serial-ATA, FireWire, USB 2.0 und AC97 Sound machen das Board fit für den Kampf gegen die Konkurrenz. Auch die Einstellungsmöglichkeiten von VCore, VDIMM und vor allem lassen darauf hoffen, dass das DFI auch durch ein gutes Overclocking Ergebniss überzeugen kann.

Werfen wir einfach einen Blick in die Verpackung und den Lieferumfang :

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Stichpunktartig führen wir im folgenden auf, was DFI alles in die Verpackung seines Lanparty UT nF3 250GB legt :

Auf den ersten Blick liegen alle nötigen Zugaben bei, vermissen könnte man nur eine USB Erweiterungsblende. Schön ist die Tatsache, dass DFI hier Rundkabel mit in den Lieferumfang packt, zwei Serial ATA-Kabel samt Stromanschlüsse findet man weiterhin. Wer alle Serial ATA-Anschlüsse nutzen will, muss jedoch selber Kabel nachkaufen. Ob aber schon genügend Anschlüsse auf der ATX Blende vorhanden sind, sehen wir auf den folgenden Bild.

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Schaut man zusätzlich auf die ATX-Blende, so sieht man, dass insgesamt 4 USB 2.0-Ports, die analogen und digitalen Anschlüsse für den Sound, einmal FireWire sowie den RJ45 Stecker für das Ethernet. Alle weiteren Anschlüsse müssten folglich über Slotbelden realisiert werden, die sich aber nicht im Lieferumfang befinden. Auf die zahlreichen Sound Anschlussmöglichkeiten gehen wir später noch genauer ein. Auf Goodies wie einen Tragegurt für den PC wie bei den letzten LanParty-Boards verzichtet man bei diesem neueren Board.

Auf der nächsten Seite wollen wir uns nun zunächst dem neuen nVidia-Chipsatz annehmen und auch einen Ausblick geben auf die anstehenden Updates.


Der nVidia nForce3 150 und Pro150 war mit dem VIA K8T800 und dem SIS755-Chipsatz einer der Mitbegründer einer neuen Ära - dem Beginn des 64 Bit Zeitalters im Segment der AMD Desktop-Prozessoren. Nicht nur die potenziellen Kunden und die Journalisten, sondern auch die Hersteller wurden mehr oder weniger heftig ins kalte Wasser geworfen, obwohl der Prozessorenhersteller AMD sich im Vorfeld soviel Zeit genommen hat, um den neuen Prozessor serienreif zu machen. Mit den anfänglichen Problemen mussten im September 2003 alle kämpfen, mit neuen BIOS Versionen konnte aber zumindest das Gröbste ausgebügelt werden. Teilweise war dies den Chipsätzen zuzuschreiben, teilweise dem Prozessor selber.

Nun wurde im März die nächste, wirklich große Errungenschaft dieser noch nicht einmal ein Jahr alten Ära präsentiert. Der Chipsatzhersteller nVidia stellt mit dem nForce3 250GB den Nachfolger des Pioniers auf diesem Gebiet vor. Defakto ein innovativer Chipsatz in dem viele neue Ideen realisiert wurden, aber der weiterhin einige Features wie z.B. Soundstorm vermissen ließ.

Die Architektur.. .

Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem nForce3 150 hat sich nicht viel verändert. Weiterhin verlässt man sich auf die 0.15µ Fertigungstechnik, welche schlussendlich niedrige Kernspannungen verlangt und damit für weniger Wärmeverlust sorgt. Auch weiterhin vertraut nVidia auf die mittlerweile erprobte Single-Chip Architektur, während die Konkurrenz immer noch auf die Dual-Chip-Solutions schwört. nVidia verspricht sich von der Möglichkeit mehr Platz für weitere Chips und Onboard-Komponenten und somit mehr Flexibilität und Spielraum innerhalb der Platinen für den Hersteller selbst. Außerdem soll es unterm Strich eine Kostenersparnis gegenüber VIA und SiS geben.

Als wichtigste Veränderung im Bereich der Ex-Northbridge-Features ist die Unterstützung von einem 1 GHz Hypertransport-Bus zu nennen. Bislang konnte man nur auf einen 600 Mhz Hypertransport-Bus zurückgreifen, wenn man einen nVidia-Chipsatz verwendete - das entpuppte sich in einigen Benchmarks als Nadelöhr für den Chip. Diese Probleme hat nVidia nun ausgebügelt und steht mit dem neuen HT-Bus in einer Riege mit SIS und VIA. Mit den neuen Athlon 64-Prozessoren läßt sich dieser schnellere Hypertransport-Bus auch nutzen.

Sonstiges hat sich nicht geändert - es ist weiterhin ein 8xAGP-Interface implementiert, der Memory-Controller sitzt bekanntlich ja mittlerweile in der Athlon 64-CPU.

Der nForce3 250Gb

Die Onchip-Features...

Im Allgemeinen bietet nVidia mit seiner Lösung zahlreiche Möglichkeiten im Bereich Netzwerk, Sicherheit, Speicher, Ausstattung, Performance und Sound an. Im Folgenden werden wir einmal schauen, was an den entsprechenden Stellen alles realisiert wurde:

Serial ATA

Ursprünglich war schon für den ersten Anlauf des nForce3 Chipsatzes eine Serial ATA Funktion eingeplant, diese wurde aber auf Grund von Problemen, die bisher nicht näher spezifiziert wurden, wieder aus dem Chip-Layout eliminiert. Den meisten ist der erste Athlon64 Chipsatz immer noch unter dem Namen nForce3 150 bzw. nForce3 150Pro bekannt, wobei diese Nomenklatur mittlerweile falsch ist. Die 150 im Namen sollte für SATA stehen, da dieses Feature aber fehlte, wurde der Name später korrigiert. Im Endeffekt weiß aber jeder, was gemeint ist. Letztendlich hatte nVidia das Nachsehen, denn der hauseigene Chipsatz war zwar der erste für den Athlon 64, welcher flächendeckend und in entsprechenden Stückzahlen verfügbar war, aber das Fehlen von Serial ATA machte sich im Laufe der Zeit negativ bemerkbar, zumal die Konkurrenz mit zwei dieser Schnittstellen aufwarten konnte.

Im neuen Anlauf ist diese Schwäche nun behoben, oder besser, aus ihr ist eine Stärke geworden. Denn mit der Serial ATA Lösung im nForce3 250Gb beschreitet nVidia sofort wieder neues Gebiet, denn auch die von Anfang an spezifizierte Hot-Swapping-Funktion wurde nach langer Zeit endlich einmal umgesetzt. Schlussendlich bedeutet das in der Praxis, dass SATA-Geräte genau wie USB-Lösungen einfach im laufenden Betrieb angekoppelt oder entfernt werden können, wenn auch die Geräte dieses Feature unterstützen.

Raid-Funktionalität

Besonders an dem neuen nForce 3 250GB ist vor allen Dingen die Raid-Funktionalität des Chipsatzes. nVidia bietet die Option, zum einen zwei Serial ATA-Drives im Raid 0 oder 1 bei unterschiedlicher Stripe-Size zu koppeln, zum anderen kann man auch die ATA/133-Laufwerke mit hinzunehmen und dann insgesamt eine Kombination aus maximal sechs Laufwerken in einem Array zusammenfassen. Dann ist auch ein Raid 0+1 möglich.

Gigabit-Ethernet

Statt dem "einfachen" 10/100MBit Netzwerk ist nun ein Gigabit-LAN direkt in der MCP des nForce 3 250Gb implementiert. Bisher konnten solche Lösungen nur über einen zusätzlichen Chip angeboten werden, welcher dann über den erheblich langsameren PCI-Bus an das System gekoppelt werden musste. Besonders im Volllast-Betrieb und bei obendrei vollbesetzten PCI-Steckplätzen sorgte das zeitweise für heftige Datenstaus. Da die Funktion nun direkt in der MCP und somit direkt am HyperTransport-Link liegt, sind die Interferenzen wesentlich geringer. Im Endeffekt lässt sich damit eine Leistung ähnlich dem Gigabit Ethernet Port eines i875P-Canterwood-Chipsatzes erreichen - und diesen Ethernet-Port, der über die CSA-Schnittstelle implementiert wurde, haben wir schon mehrfach gelobt.

Hardware-Firewall


Doch auch mit dem neuen Gigabit-Ethernet noch nicht genug. Als erster Hersteller überhaupt bietet nVidia nun eine native Firewall-Lösung direkt im Chip an. Die Hardwarefirewall verspricht einiges.

Soweit die beiden großen Neuerungen im Onchip-Bereich. Außerdem stehen nun satte 8 USB2.0 Ports zur Verfügung und auch ein FireWire-Support wurde mit der Integration geschaffen. Hinzu kommen natürlich die übrigen Standard-Features wie ein AC97-Sound.

Alles in allem verspricht der neue nForce3 250Gb also ungeahnte Vielseitigkeit. Der Nachfolger mit PCI-Express-Unterstützung steht jedoch schon bald vor der Tür - wir sind gespannt, was NVIDIA sich für den nächsten Chipsatz hat einfallen lassen. Auf der nächsten Seite widmen wir uns wieder mehr unserem Testsample und werden uns seine Ausstattung und die Eigenschaften etwas genauer anschauen...


Wie bei unseren anderen Testkandidaten durchforsten wir natürlich auch diesmal als erstes das Handbuch nach der Tabelle, in der die Interrupt-Aufteilungen dargestellt werden. Einige Hersteller geben an, welche Ressource sie für welche Komponente vergeben haben, dies tut DFI leider nicht. Wir empfehlen jedem ambitionierten Benutzer das Online-Handbuch, da dieses um einiges umfangreicher gestaltet wurde als das beiliegende. Allerdings haben dieses IRQ Spielchen auch bald ein Ende - PCI-Express als Punkt-zu-Punkt Verbindung reserviert für jede PCI-Express-Lane entsprechende eigene Ressourcen. Zudem wird die PCI-Buslast entschärft - und somit sind typische Aussetzer nicht mehr zu befürchten.

Wie immer beginnen wir unsere eigentliche Layoutbetrachtung mit den Erweiterungsslots. Insgesamt fünf PCI Slots können bestückt werden, deren Erweiterungskarten über den 33 MHz / 32bit-Bus mit dem Rest des Systems verbunden sind. Auch der braune AGP Slot wurde in der aktuellsten Version des nVidia nForce3 250 Chipsatz integriert, man kann also auf ein 8x AGP-Interface zurückgreifen. Die nächste PCI-Express-Grafikkarten-Generation steht allerdings schon vor der Tür, die Unterstützung für diesen Slot wird es aber erst mit dem K8T890 und dem nForce 4 geben. Gehalten werden die Karten üblichen Hebel, der beim Einstecken der Karte einfach einrastet und zum Lösen nach unten gedrückt werden muss. Dadurch wird verhindert, dass heutige doch recht schwere Karten aus dem AGP Slot rutschen und das System instabil machen oder sogar zur Zerstörung einzelner Komponenten führen.

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Das DFI Lanparty UT nF3 250GB verfügt über drei DIMM Steckplätze, die direkt neben dem Sockel positioniert wurden und sich farblich voneinander nicht unterscheiden, was auch bei einem Single-Channel RAM Interface kaum einen Sinn machen würde. Probleme mit großen Kühlern konnte wir nicht feststellen. Zwar kann es sein, dass man mit dem RAM Module den Kühler (z.B. einen Zalman CNPS700A-CU Kühler) berührt, einbauen lässt er sich aber ohne Probleme. Bei Standard-Kühlkörpern sollten keine Probleme auftreten. Auch der Grafikkarten-Slot ist in ausreichender Entfernung, um nach dem Einsetzen der Grafikkarte noch RAM nachzurüsten.

Alles in allem können in den drei DIMMs bis zu drei Gigabyte Arbeitsspeicher untergebracht werden, also jeweils ein Modul mit bis zu 1024MB. Laut DFI können alle Module der Baureihen PC2700 und PC3200 eingesetzt werden. Natürlich spricht auch technisch nichts dagegen langsamere Module einzusetzen, dies macht in einem AMD Athlon 64 System aber kaum Sinn. Die maximalen 3 GB Arbeitsspeicher sind aber nur mit DDR333 RAM zu erreichen, mit DDR400 RAM sind nur 2 GB möglich. In unseren ersten AMD Athlon 64 Reviews hatten wir zum Teil große Probleme mit verschiedenen Speichermodulen. Dies legte sich aber im Laufe der Zeit und spätestens mit dem neuen Stepping waren die gröbsten Fehler ausgeräumt. Bei den bisherigen nForce3 250 Mainboards konnten wie zumindest keinerlei Probleme feststellen.

DFI warnt : Mit einer DRAM Power LED warnt man vor dem Austauschen oder Einbauen von RAM-Modulen, wenn Spannung auf den Dimm-Slots anliegt :

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Auf dem Bild links ist noch der zusätzlichen 12 Volt-AUX Anschluss zu sehen sowie einige MOSFETs und übrigen Komponenten, die die Stromversorgung des Mainboards gewährleisten sollen. Die restlichen stromversorgenden Komponenten verteilen sich rund um die Keep-Out Area. Der Sockel 754 hat keine Besonderheiten im Vergleich zu anderen Boards :

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Die beiden ATA133 Anschlüsse liegen direkt unterhalb der drei DIMM Steckplätze. Ebenfalls dort befinden sich der Floppy Anschluss und der ATX Stromstecker. Bei der Positionierung hat DFI wirklich voraus gedacht und setzte die Anschlüsse an Position, wo sie auch im Gehäuse zu finden sein sollten und verhindert so, dass Kabel quer über ein Mainboard gespannt sind oder gar zu kurz würden.

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Werfen wir nun einmal einen Blick auf den eigentlichen Chipsatz des Lanparty UT nF3 250GB. Dieser ist im Falle von DFI passiv gekühlt, nVidia empfiehlt auch keine aktive Kühlung. Ein Gigabit Ethernet ist in dieser Version enthalten, er benötigt nur noch einen Transciever.

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Bisher konnten wir im Layout also keine großen Mängel feststellen. Wir hoffen, dass das so bleibt und widmen uns nun den einzelnen Chips, die verlötet wurden.


Der hier im Bild erkennbare Marvell 88E1111 Chip stellt den einen Gigabit-LAN Transciever dar. Er nutzt den in dem nForce 3 250Gb zu findenden Controller. Wenn die Peripherie stimmt, kann der Rechner, welcher mit diesem Board ausgestattet ist, theoretisch 250 MB pro Sekunde auf einen anderen Klienten übertragen. Da der Gigabit Ethernet-Chip von NVIDIA nicht über PCI angebunden ist, kann diese Bandbreite hier tatsächlich auch erreicht werden. Der Gigabit Ethernet des DFI-Boards ist also ähnlich schnell wie ein CSA-betriebener Gigabit Ethernet-Controller, ein neuer x1-PCI-Express-Gigabit Ethernet oder ähnlichen integrierten Varianten.

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Direkt neben den zwei Serial-ATA Anschlüssen sitzt der Marvell 88SR3020 Chip. Er übernimmt die Kontrolle über die zwei Serial-ATA Ports, die nVidia "unfreiwillig" noch als ATA/150-Kanal zur Verfügung stellt. Einen derartigen Trick für zwei weiteren Serial ATA-Ports verwendet auch Epox auf dem nForce 3 250Gb-Mainboard. Auf dem Mainboard selbst befinden sich also insgesamt vier Serial-ATA Ports, die übrigen beiden werden durch den nForce3 nativ angesteuert. Da keine Serial ATA-Schnittstelle über PCI läuft, sollte man höchstens aus Kompatibilitätsgründen die normalen Serial ATA-Ports wählen, da der Marvell-Chip Latenzzeiten zum Wandeln benötigt.

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Hinter den PCI Steckplätzen wurde der VIA Soundchip verbaut. Der VIA ALC850 sorgt für einen 8-Channel Soundgenuß auf Desktop-Systemen ohne eine spezielle Erweiterungskarte. Ob hier auch die Qualität überzeugen kann, werden wir später klären, dann folgt auch eine Auflistung der Features dieses - zumindest auf dem Papier - hochwertigen Onboard-Sounds mit reichlicher Anschlußvielfalt.

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Zwischen AGP Steckplazu und Sockel versteckt sich der Controllerchip für die beiden FireWire Anschlüsse. Der VIA VT6307 ist ein Standard FireWire Controller, der Bandbreiten von 100, 200, und 400 Mbps unterstützt. So können Peripheriegeräte in Betrieb genommen werden, wie beispielsweise Digital- oder Videokameras sowie MP3 oder MiniDisc-Player auf Basis des IEEE1394-Standards. Außerdem kann mit speziellem Kabel ein FireWire Netzwerk generiert werden, welches dem Computer die Möglichkeit gibt, mit anderen Klienten zu kommunizieren, mit einer maximalen Datendurchsatzrate von 400MBit/s. Dies ist viermal so schnell wie ein herkömmliches 10/100MBit Netzwerk, macht aber bei diesem Mainboard nur dann Sinn, wenn der Kommunikationspartner über kein Gigabit LAN verfügt. Auch dieser Chip belastet wie die später besprochenen Storage-Controller oben den PCI-Bus, er kann drei Anschlüsse verwalten.

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Der ITE8712F-A fungiert als Super I/O Controller, der die Kontrolle der PS/2 Ports für Maus und Tastatur übernimmt, sowie die der den parallelen und die beiden seriellen Schnittstellen. Weiterhin fällt das Hardwaremonitoring unter seinen Einfluss, aber dazu werden wir bei der Betrachtung des BIOS noch einiges sagen.

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Etwas außergewöhnlich sind die beiden Taster direkt neben der BIOS Batterie. Über sie lässt sich das Mainboard bequem ein- und ausschalten sowie neustarten, ohne es an ein Gehäuse angeschlossen zu haben oder die Kontakte mit einem Schraubenzieher zu traktieren. Genau das richtige für Bastler und Overclocking-Freaks.

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Hier haben wir mal einen Überblick über die komplette linkere untere Ecke des DFI Lanparty UT nF3 250GB. Zu sehen sind die unter anderem die Mainboardanschlüsse, die nur beschriftet, nicht aber farblich markiert sind. Über den entsprechenden Chip sitzen die zwei Serial-ATA Anschlüsse, die übrigen beiden verstecken sich zwischen AGP Steckplatz und CPU-Sockel - etwas unüblich, aber vom Layout beim nForce 3 250Gb oft anzufinden. Ebenfalls zwischen der BIOS Batterie und dem BIOS-Chip sind die zusätzlichen USB Anschlüsse zu sehen. Der Bios-Chip ist gesockelt - aus diesem Grund kann das Bios bei einem fehlerhaften Flashversuch einfach ausgetauscht werden. Allerdings fast alle Hersteller mittlerweile Flash-Tools über Windows und Sicherheitsmechanismen während des Flashvorgangs, deshalb sollte in der Regel hier kein Fehler auftauchen.

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Kommen wir nun zum Bios des Boards.


Das BIOS:

Das BIOS (Basic Input-Output System) ist mehr als 20 Jahre alt und damit die älteste Softwaretechnik innerhalb der PCs. Es wird in den ersten Sekunden nach dem Einschalten des PCs aufgerufen, der so genannten Pre-Boot-Phase, also noch bevor das Betriebssystem geladen wird. Allerdings gibt es das Bios nicht mehr lange, wie Intel mitteilt :

Der Firmware Foundation Code von Intel ist ein Ergebnis des Projektes mit Codenamen „Tiano“ und sorgt dafür, dass der Nachfolger des BIOS auf neuester Softwaretechnologie basieren wird. Er wurde speziell im Hinblick auf neue Ausstattungsmerkmale und Dienste entwickelt, zu denen beispielsweise die verbesserte Verwaltung und Betriebsfähigkeit, sowie Schnittstellen für administrative Aufgaben gehören.

Bald brauchen wir uns also nicht mehr durch die blauen Menues hangeln, um an die Hardwareeinstellungen zu kommen. Bislang bleibt das Bios aber der Grundstein für eine gute Gesamtperformance, auf die es bei den Mainboards im Allgemeinen ankommt. Auch werden hier alle wichtigen Drähte in Bezug auf Overclocking und Onboard-Features gezogen. Nun werden wir prüfen, wieviel Sorgfalt die Ingeneure bei der Programmierung dieses BIOS an den Tag gelegt haben.

Wie immer widmen wir uns zuerst visuell dem BIOS, das heißt wir schießen einige Screenshots, um den Aufbau und die einzelnen Funktionen des Menüs zu veranschaulichen :











Folgende Einstellungen finden wir im Bios :

Wie von nVidia-Mainboards bekannt sind hier alle notwendigen Einstellungen vorhanden. Ein derart umfangreiches Menü bei den Speichersettings haben wir bisher nur auf Abit Mainboards bewundern dürfen. Warum also nicht schon früher einige Mainboardhersteller ihre nForce3 Boards mit einem solchen BIOS angestattet haben, bleibt ein Rätsel. Trotzdem : Mit diesen Einstellungen kann man das System ordentlich tweaken, mehr sollte nicht notwendig sein, um akzeptable Performance zu erreichen. Allerdings werden einige Einstellungen auch dazu führen, dass das System nicht mehr reagiert - es ist also vorsichtig vorzugehen.

Cool & Quiet

Selten waren wir von einer Technologie so überzeugt - wenn sie denn funktioniert. AMD hat in die Athlon 64-CPUs die Möglichkeit eingebaut, die CPU-Last zu überwachen und wenn der Prozessor nicht ausgelastet ist, sowohl die CPU Frequenz wie auch die CPU-Spannung zu senken. Daraus ergeben sich hervorragende Stromsparmöglichkeiten und das System bleibt auch kühler als unter normaler Idle-Leistung mit vollem Takt und voller Prozessorspannung. Da das ganze binnen weniger Taktzyklen aktiviert und deaktiviert werden kann, ist das System auch nur marginal langsamer, der Performanceverlust kann praktisch vernachlässigt werden und ist praktisch auch nicht messbar.

Allerdings werden für das Cool&Quiet Feature nicht nur der Support des Mainboards benötigt, sondern auch einige Tools und Treiber. Den notwendigen Athlon 64 Prozessor Treiber findet man direkt auf der AMD Webseite für alle gängigen Betriebssysteme. Ebenfalls auf dieser Seite findet man die notwendige Software, die das Cool&Quiet Feature kontrollierbar macht.

Ist der Treiber installiert, kann man die Energieeigenschaften einstellen :

Sobald man das Energiespar-Schema auf "Minimalen Energieverbrauch" gestellt hat, schaltet die CPU bei geringer Last bei unserem Prozessor von 2000 auf 800 MHz zurück, wie auf dem folgenden Screenshot unschwer zu erkennen ist. Cool´n´Quiet mit dem DFI Lanparty UT nF3 250GB offensichtlich möglich.

Zu den Overclocking-Einstellungen des Bios kommen wir noch auf der nächsten Seite. Wir testeten die Bios Version NF3827, die uns zusammenfassend bereits sehr gut gefiel und auf den 27.08.2004 datiert. Auch DFI ist jedoch bekannt für öftere Updates, somit sind weitere Verbesserungen in den nächsten Versionen sicherlich an einigen Stellen zu erwarten.

Die Stabilität:

Da wir das BIOS nun analysiert haben, wird es Zeit, herauszufinden, ob all die theoretischen Feststellungen, welche wir machen konnten, auch in der Praxis halten, was sie versprechen. So haben wir beispielsweise schon zu Beginn kurz die Interrupt-Verteilung analysiert und haben festgestellt, dass es hier kaum Probleme geben sollte. Im Folgenden haben wir unser System voll bestückt mit fünf PCI Karten - jeweils in verschiedenen Kombinationen. Unterschiedlicher Speicher wird auch getestet - so kommt beispielsweise reinrassiger Marken-RAM aus dem Hause TwinMOS zum Einsatz, aber auch Noname RAM oder normaler Arbeitsspeicher mit Infineon Chips zum Einsatz. Alles in allem ist dies ein Härtetest der besonderen Art, welcher nur noch durch die zahlreichen Onboard-Geräte gesteigert wird.

Iim Folgenden die Testergebnisse tabellarisch dargestellt :

Wie bereits erwähnt gehören die großen Probleme mit den verschiedenen Speichermodulen größtenteils der Vergangenheit an. Auch für das DFI Lanparty UT nF3 250GB haben wir wieder einen Kompatibilitätscheck durchgeführt. So wird vor allem geprüft, ob der Rechner mit den entsprechenden Modulen und vor allem im DDR400 Modus startet und ob auch speicher- und systembelastende Applikationen problemlos durchgeführt und erfolgreich beendet werden können. Das Ergebnis sieht wie folgt aus :

Grundsätzlich konnte das Mainboard mit allen zur Verfügung stehenden Modulen gestartet werden. Da auch die Corsair und TwinMOS-Module ohne Probleme liefen, ist davon auszugehen, das auch mit Low-Latency-Speichermodulen keine Probleme auftreten werden. In unserem Fall führten wir deshalb auch die Benchmarks wie bei allen anderen Mainboardtests mit den TwinMOS-Modulen mit schnellsten Settings durch. Die Kingston-Module sind wie immer nicht kompatibel, was aber wohl mit den PC3200-Modulen dieser Charge von Kingston zusammenhängt und kein allgemeines Problem ist.

Kommen wir im Folgenden also zum Overclocking.


Auch für Overclocker werden AMD Athlon 64 Prozessoren und die dazu passenden Mainboards immer interessanter. Die "alten" Chipsätze nVidia nForce3 150 und VIA K8T800 hatten noch mit einigen Problemen zu kämpfen und konnten sich daher auch nicht wirklich durchsetzen. Mit dem VIA K8T800 Pro und dem nVidia nForce3 250 beginnt aber nun ein neues Zeitalter, denn dank PCI/AGP Fix und zahlreichen Optionen sollte nun jeder das letzte aus seinem Prozessor herauskitzeln können. Dies haben wir bereits in unserer Athlon 64 Overclocking-Guide aufgenommen und zeigen dort die Basics für das Overclocken mit dem Athlon 64.

Was wir aus unserem AMD Athlon 64 3200+ herausholen können, werden wir im folgenden probieren. Zuvor jedoch wie immer einige Screenshots des OC Menus innerhalb des BIOS, auch wenn das momentan bereits wirklich prall gefüllt ist.




Hier die Overclocking-Optionen in der Übersicht :

Die Einstellungen sind für ein DFI-Board hervorragend und können sich durchaus mit den Overclocking-Boards von Abit und Epox messen. Bis zu 456 Mhz Referenztakt können angelegt werden, der AGP-Takt kann fixiert werden, die HT-Link Frequenz und die Breite des Busses können verändert werden, die Spannungen sind weiterhin hervorragend. Hier ist also für den Overclocker praktisch alles dabei, was er haben möchte.

Beginnen wir aber zuerst mit einem Screenshot aus CPU-Z, welches uns den Prozessor und seine technischen Spezifikationen aufzeigt. Hier befindet sich der Prozessor noch im Werkszustand und ist nicht übertaktet beziehungsweise über seine normalen Spezifikationen hinaus betrieben worden.

Das DFI Lanparty UT nF3 250GB ist ein Board, welches den Referenztakt von vorne herein etwas nach oben dehnt - wir sehen hier knapp 200.9 Mhz, also fast ein Mhz mehr als im Normalfall. Eine ähnliche Beobachtung machen wir schon bei vielen anderen Boards. In den Benchmarks liegt das Board dann also etwas besser - allerdings ist das DFI bei dieser minimalen Abweichung noch eher einer der gemäßigten Kandidaten.

Da die nötigen Vorraussetzungen gegeben sind, nun zum eigentlichen Übertakten der CPU. Schritt für Schritt heben wir den Front Side Bus an, steigern die Spannung auf Prozessorkern, Chipsatz sowie auf den RAM und erreichen nach einiger Zeit folgendes Ergebnis :

Takten wir mit dem Standard-Multiplikator nach oben, so erreichen wir 2230 Mhz - um immerhin 23 MHz konnte wir den Referenztakt nach oben drehen. Bei einigen Boards gingen zwar schon ein paar Mhz mehr, aber in diesem Bereich scheint unser Limit für die CPU zu liegen. Natürlich gibt es neuere, bessere Steppings - demnach könnte man mit einem anderen Modell sicherlich noch ein wenig höher takten. Auf Grund des PCI-AGP Fixes bleibt die Taktfrequenz der Erweiterungsslot konstant, obgleich der Front Side Bus angehoben oder gesenkt wird.

Das DFI ist aber bereits in mehreren Foren besonders durch seine sehr guten Referenzwerte-Taktungen aufgefallen und so versuchten wir dieses mal nicht nur den Prozessor auf einen möglichst hohen Takt zu bringen, sondern auch den Refrenztakt deutlich anzuheben. Der Multiplikator wurde also auf unbedenkliche Werte gesetzt und der Referenztakt angehoben. Erreichen konnten wir 303 Mhz :

Diese 303 MHz konnten sogar mit einem syncron laufenden RAM, der dann als DDR606 Speicher lief, erreicht werden. Das ist schon eine beachtliche Leistung - das DFI-Mainboard macht also seinem Namen als Overclocker King alle Ehre.

Als nächstes ist der Onboard-Sound an der Reihe :


Wie immer wollen wir auf der folgenden Seite näher auf den Onboard-Sound eingehen.

Auf dem DFI Lanparty UT nF3 250GB findet sich ein Realtec ALC850-Sound-Codec. Der AC97-Sound ist ein typischer Software-Codec und belastet somit mit den Berechnungen die CPU im Gegensatz zu einem Hardware-DSP wie einem Audigy-Chip oder der MCP-T von NVIDIA. Allerdings gehört er zu neuesten Generation und besitzt einige interessante Features. Er entspricht den aktuellsten AC'97 2.3-Spezifikationen und ist ein 8-Kanal-Audio-Codec, der bis zu 100dB-Soundqualität erreichen soll. Allerdings ist dieser Klirrfaktor für einen Onboard-Sound bislang unerreicht.

Wirklich interessant ist die Möglichkeit beispielsweise einen Kopfhörer an irgend einen beliebigen Anschluß anzuschließen und diesen dann über Software zum Kopfhörerausgang zu deklarieren. Damit entfällt das lästige Suchen hinter dem Schreibtisch nach der richtigen, teilweise noch nicht einmal farblich identisch kodierten Buchse - einfach einstecken, der richtige Port ist es auf jeden Fall, nur die Software muß noch entsprechend nachjustiert werden.

Wie immer teilen wir unseren Test auf in zwei Bereiche - Performance und Qualität.

Performance-Vergleich :

Um den Test erfolgreich durchführen zu können und im Folgenden auch die Werte vergleichen zu können, benötigt man natürlich einige Konstanten. Wir verwenden hier den beliebten Gaming-Benchmark Quake 3 Arena. Die Timedemo starten wir wie üblich mit der Eingabe von "timedemo 1" und "demo demo001" in die Konsole des Spiels, welche man mit der "^"-Taste aufruft. Dann lassen wir den Benchmark wie üblich einmal im Fast- und einmal im High-Modus mit 640x480 bzw. mit 1024x768 Pixeln durchlaufen und vergleichen die Frames per Second Werte, da diese variieren, wenn man mit eingeschaltetem Onboard-Sound oder ohne arbeitet. Hier liegt auch die Begründung versteckt, warum es so wichtig ist, dass man die ungenutzten Onboard-Geräte im BIOS abschalten kann, denn beispielsweise der Onboard-Sound beansprucht die CPU doch in einem recht großen Maße.

Das DFI hat bei aktiviertem Sound schon seine Probleme, kann sich aber gegen die meisten Konkurenten durchsetzen. Man sieht den typischen Einbruch eines Software-Codecs.

Qualitäts-Vergleich :

Hierfür verwenden wir das Tool Rightmark Audio-Analyzer. Für die Testmessungen benötigt man unter Right Mark ein sogenanntes "Loop Through-Kabel", also ein Audiokabel, welches an beiden Ende eine 3.5Zoll Klinke besitzt. Dieses Kabel ist natürlich im HiFi-Fachmarkt genauso erhältlich wie bei MediaMarkt oder Saturn. Mit in die Wertung ein geht leider indirekt die Qualität des Line-In-Eingangs, der teilweise von den Herstellern vernachlässigt wird und dadurch das Gesamtergebnis nach unten zieht.

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Dem entsprechend sah das Testergebnis des Right Mark Analyzers wie folgt aus:

Das verwendete Testtool gibt des Weiteren ein detailliertes Ergebnis aus, welches wir in einer separaten HTML Datei auf unserem Server zur Schau stellen.

Insgesamt ein ordentlicher Onboard-Sound - die Performance belastet das System zwar etwas, dafür sind die Qualitätsergebnisse in Ordnung. Die 100dB, die der Hersteller verspricht, werden zwar nicht eingehalten, aber dafür ist der Codec des DFI Lanparty UT nF3 250GB in dieser Version schon recht in Ordnung. Die neuen High-Definition Codecs auf den Intel-Boards leisten zwar deutlich bessere Ergebnisse, hier ist höchstens der Stereo Crosstalk-Wert in derselben Liga. Verbesserungswürdig sind hingegen der Rauschabstand und die Dynamik. Subjektiv gind die Qualität des Sounds aber in jedem Fall in Ordnung.

Nach der Bewertung der Onboard-Sound-Performance wollen wir nun unser Testsystem vorstellen, bevor wir zur eigentlichen Leistungsbewertung des DFI Lanparty UT nF3 250GB kommen.


Da mit den 64Bit CPUs von AMD eine neue Ära eingeläutet wurde, mussten natürlich auch wir uns mit neuen Teststationen ausstatten. So hat sich in unserer Redaktion einiges verändert, das Athlon XP2600+ Testsystem wurde zurückgestellt, ist aber immernoch bereit für den Einsatz, musste aber dem Athlon 64 3200+ vorerst Platz machen. Unser zweiter AMD Redakteur ist nun ebefalls im Besitz eines AMD Athlon 64 3200+, welcher welchen euch schon einige Athlon 64 Reviews liefern konnte. Des Weiteren testen wir drittens auch mit einem Athlon 64 3500+ auf Basis des Sockel 939. Im Folgenden nun die von uns verwandten Komponenten stichpunktartig im Überblick :

Hardware :

Prozessor :
AMD Athlon 64 3200+
Takt : 2.0 Ghz mit 200 MHz Referenztakt

Mainboards :
ASUS K8N-E Deluxe, nForce3 250
Gigabyte K8NSNXP, nForce3 250
Shuttle AN51R, nForce 3 250
Abit KV8 Pro mit K8T800 Pro
EPoX 8KDA3+, nForce3 250 Gb
Soltek QBic EQ3801, nForce3 250 Gb
AOpen AK89 MAX, nForce3 150
Abit KV8-MAX3, VIA K8T800
Albatron K8X800 Pro II, VIA K8T800 Chipsatz
ASUS K8V Deluxe - EAY, Sockel 754, VIA K8T800 Chipsatz
Chaintech ZNF3-150
Gigabyte 8KNNXP, nVidia nForce 3 150 Chipsatz
Gigabyte 8KVNXP, VIA K8T800 Chipsatz
MSI K8T Neo FIS2R, Sockel 754, VIA K8T800 Chipsatz
Shuttle AN50R, Sockel 754, nVidia nForce3 150
Shuttle SN85G34, nVidia nForce 3 150 Chipsatz
Soltek SL-K8AN-RL, nVidia nForce 3 150 Chipsatz
Epox 8HDA3+, VIA K8T800 Chipsatz
Jetway S755MAX, SIS 755 Chipsatz

Soyo K8USA Dragon Ultra "Black Label"

Speicher :
256 MB TwinMOS PC3200 Single Sided
Single-Channel Modus
Timings : 2,5-3-3-8 (Auto)

Sonstige Hardware :
Sapphire Radeon9000 Atlantis Pro
3Com 905CTX 10/100MBit Ethernet
Western Digital WD400BB-00CAA0 40GB
Toshiba DVD-ROM

Software und Treiber :

Betriebssystem :
Windows XP SP1

Treiber :
VIA Hyperion 4in1 v4.49
Catalyst Version 3.9
DivX 5.0.2
DirectX 9.0a

Benchmarks :
  • Sisoft Sandra 2003 Standard 9.44
  • FutureMark PCMark 2000
  • 3DMark03 Patch330
  • DroneZMark
  • Vulpine GLMark
  • Quake 3 Arena
  • Unreal Tournament 2003
  • Return to Castle Wolfenstein
  • Jedi Knight 2
  • Comanche 4
  • Serious Sam
  • Sysmark 2002
  • WinAce v2.2
  • WinRAR v3.20
  • CDEx 1.50 (LAME MP3 Encoder 3.92 Engine)
  • XMpeg Version 4.2a
  • Cinebench 2000
  • Cinebench 2003
  • FlaskMPEG

Auch ein paar neue Benchmarks sind hinzu gekommen - wir betrachten jetzt auch die Performance bei den Spielen Return to Castle Wolfenstein, Jedi Knight 2, Serious Sam, weiterhin schauen wir auf die Encoding- und Kompressions-Performance mit WinACE und WinRAR sowie LAME, hinzugekommen ist auch der Cinebench 2003. Sandra haben wir auf die Version 2003 geupdated.


Als ersten Benchmark haben wir den PC Mark 2002 in unserer Sammlung. Dieser Benchmark ist nicht mehr die neuste Kreation aus dem Hause Madonion, aber wir haben eine Menge Vergleichswerte und im Vergleich zum PCMark 2004 hat sich nicht viel getan. Er prüft die Leistung von CPU und Speicher anhand von verschiedenen Tests. Heruntergeladen werden kann dieser Benchmark in unserer Download-Area unter Tools -> Benchmarks. Der Benchmark ist synthetisch, weiterhin ist der CPU-Benchmark sehr stark von der Taktfrequenz der CPU abhängig - hier muß also mit etwas Abstand bewertet werden.

FutureMark PCMark 2002 CPU
Abit KV8 Pro
6539
Jetway S755MAX
6537
Soltek Qbic EQ3801
6535
EPoX 8KDA3+
6533
Shuttle AN51R
6533
Gigabyte K8NSNXP
6533
Epox 8HDA
6532
ASUS K8N-E Deluxe
6532
Abit KV8-MAX3
6531
Soltek K8AN-RL
6530
DFI Lanparty UT nF3 250GB
6530
Gigabyte K8VNXP
6528
Albatron K8X800
6523
ASUS K8V Deluxe
6521
MSI K8T Neo FIS2R
6515
AOpen AK89 MAX
6513
Shuttle SN85G4
6512
Chaintech ZNF3-150
6511
Soyo K8USA
6510
Shuttle AN50R
6508
Gigabyte K8NNXP
6508

FutureMark PCMark 2002 Mem
Soltek Qbic EQ3801
8220
Abit KV8 Pro
8219
Shuttle AN51R
8215
ASUS K8N-E Deluxe
8213
Gigabyte K8NSNXP
8212
EPoX 8KDA3+
8211
DFI Lanparty UT nF3 250GB
8210
Jetway S755MAX
8173
Epox 8HDA
8168
Abit KV8-MAX3
8165
Soltek K8AN-RL
8164
Albatron K8X800
8161
Soyo K8USA
8159
Gigabyte K8NNXP
8143
ASUS K8V Deluxe
8136
Gigabyte K8VNXP
8134
AOpen AK89 MAX
8133
Chaintech ZNF3-150
8131
Shuttle SN85G4
8130
Shuttle AN50R
8123
MSI K8T Neo FIS2R
8092

Aufgrund des integrierten Memory-Controllers und des normalen Referenztaktes sieht man hier keine großen Unterschiede zwischen den einzelnen Mainboards.

Als nächstes kommen wir zu den Sisoft Sandra 2003 Benchmarks. Sisoft Sandra ist eigentlich ein Diagnosetool, durch welches Grundfunktionen des PCs dargestellt werden können. Die integrierten Benchmarks haben sich (leider) durchgesetzt, deshalb nehmen wir sie auch in unser Portfolio auf. Die Benchmarks dauern nur ein paar Sekunden, sind synthetische Benchmarks, stellen also wirklich auch nur Grundberechnungen dar - wahrscheinlich haben sie sich auch gerade deshalb durchgesetzt. Die synthetischen Benchmarks haben leider nicht viel mit der Real-World-Performance des PCs zu tun, für einen Vergleich reichen sie sicherlich, sind aber mit Vorsicht zu genießen, die Aussagekraft ist eingeschränkt. Da das Athlon64 Testsystem eine vollkommen neue Station ist, können wir nun endlich auch von der mittlerweile veralteten 2002er Version auf die Version des Jahrgangs 2003 umsteigen. Die 2004er-Version haben wir zugunsten einer Reihe Testwerte zum Vergleich nicht verwendet.

Wir nehmen uns nur den Sisoft Sandra 2003 Memory Bandwidth Test vor, also messen wir die Speicherbandbreite. In der Regel ist eine größere Bandbreite bei Mainboards auch gleichbedeutend mit einer besseren Real-World-Performance, deshalb schauen wir uns diese Werte genauer an, sie sind auch sicherlich der beste Benchmark, den Sisoft Sandra in diesem Paket zu bieten hat. Die CPU-Benchmarks klammern wir ab jetzt immer aus.

SiSoftSandra Int ALU/RAM Bandwidth
Epox 8HDA
3105
Abit KV8 Pro
3104
Jetway S755MAX
3103
Gigabyte K8NSNXP
3101
Soltek K8AN-RL
3100
EPoX 8KDA3+
3100
Shuttle AN51R
3100
DFI Lanparty UT nF3 250GB
3100
ASUS K8N-E Deluxe
3099
Soyo K8USA
3097
Soltek Qbic EQ3801
3095
Abit KV8-MAX3
3093
Albatron K8X800
3092
Shuttle SN85G4
3060
AOpen AK89 MAX
3060
Chaintech ZNF3-150
3059
Shuttle AN50R
3056
MSI K8T Neo FIS2R
3019
ASUS K8V Deluxe
3016
Gigabyte K8VNXP
3009
Gigabyte K8NNXP
3000


SiSoft Sandra Float FPU/RAM Bandwidth
Jetway S755MAX
3103
Soltek K8AN-RL
3102
Epox 8HDA
3102
Abit KV8 Pro
3101
Shuttle AN51R
3101
Gigabyte K8NSNXP
3101
Soyo K8USA
3100
ASUS K8N-E Deluxe
3100
EPoX 8KDA3+
3099
DFI Lanparty UT nF3 250GB
3099
Abit KV8-MAX3
3098
Albatron K8X800
3096
Soltek Qbic EQ3801
3096
Shuttle SN85G4
3063
Chaintech ZNF3-150
3062
AOpen AK89 MAX
3061
Shuttle AN50R
3057
MSI K8T Neo FIS2R
3020
ASUS K8V Deluxe
3019
Gigabyte K8VNXP
3008
Gigabyte K8NNXP
2999

Auch hier sind die Unterschiede marginal, das DFI-Board liegt aber eher im Bereich der schnelleren Boards knapp unter der Spitze.

Der letzte rein synthetische Benchmark, welchen das Gigabyte über sich ergehen lassen muss, wurde auch neu in unserem Portfolio aufgenommen. Es handelt sich hierbei um den ScienceMark Memory Benchmark, welcher eine außergewöhnliche Fähigkeit besitzt. Mit seiner Hilfe können die Latenzzeiten für den Zugriff auf den im System installierten Arbeitsspeicher ausgelesen werden. Das Ergebnis sieht wie folgt aus :

In der letzten Zeile des Screenshots erkennen wir die für uns wirklich relevanten Angaben, Science Mark ermittelt eine Zugriffszeit von 107 Taktzyklen beim DFI Lanparty UT nF3 250GB. Hier zeigten anderen Platinen auch schon bessere Ergebnisse, wir sahen aber auch schon schlechtere Mainboards.

Auf der nächsten Seite schauen wir uns die Anwendungsperformance des Sysmark 2002 an.


Ein sehr guter Office-Benchmark ist der Sysmark 2002. In den letzten Tests hatte er sich aus unserem Portfolio dezent zurückgezogen, nun feiert er sein Comeback. Bei dieser Leistungsbewertung handelt es sich um einen professionellen Benchmark zur Messung der Applikations Performance – vorteilhaft, da hier die Datenverarbeitung aus vielen, oft genutzten Office-Programmen kombiniert wird. Über Makros werden dabei bestimmte typische Befehle in Programmen ausgeführt und die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems gemessen. Nicht nur die CPU-Performance spielt dabei natürlich auch eine Rolle, auch das Memory Subsystem ist nicht unbeteiligt. Außerdem ist zu erwarten, dass die Festplattenperformance eine wichtige Rolle spielt. Da bei allen Mainboards über das externe DataFab Gehäuse gebencht wurde, dürften die Werte hier recht konstant sein.

Betrachten wir zuerst den Sysmark 2002 Internet Content Creation Test. Dieser beinhaltet die folgenden Applikationen :

Hier das Ergebnis für diesen Test :

Sysmark 2002 Internet Content Creation
Abit KV8 Pro
388
Soltek Qbic EQ3801
387
EPoX 8KDA3+
387
Gigabyte K8NSNXP
386
ASUS K8N-E Deluxe
386
Gigabyte K8VNXP
385
Epox 8HDA
385
Shuttle AN51R
385
DFI Lanparty UT nF3 250GB
385
Albatron K8X800
384
Abit KV8-MAX3
384
Jetway S755MAX
384
MSI K8T Neo FIS2R
383
Soyo K8USA
383
ASUS K8V Deluxe
380
Soltek K8AN-RL
380
AOpen AK89 MAX
371
Chaintech ZNF3-150
370
Shuttle SN85G4
369
Shuttle AN50R
364
Gigabyte K8NNXP
363

Als zweites haben wir den Office Productivity Test von Sysmark 2002 über unser System laufen lassen. Auch hier sind einige bekannte Programme enthalten, die vor allen Dingen im Office-Bereich oft verwendet werden :

  • Microsoft Word 2002
  • Microsoft Excel 2002
  • Microsoft Power Point 2002
  • Microsoft Access 2002
  • Microsoft Outlook 2002
  • Dragon Naturally Speaking Preferred v.5
  • Netscape Communicator 6.0
  • Winzip 8.0
  • Mc Afee Virus Scan 5.13

Bei diesem Test erhalten wir folgendes Ergebnis:

Sysmark 2002 Office Productivity
Soltek Qbic EQ3801
228
Abit KV8 Pro
228
EPoX 8KDA3+
227
Shuttle AN51R
227
Gigabyte K8NSNXP
227
ASUS K8N-E Deluxe
227
DFI Lanparty UT nF3 250GB
227
Abit KV8-MAX3
225
Epox 8HDA
225
Albatron K8X800
224
Soltek K8AN-RL
224
Jetway S755MAX
224
MSI K8T Neo FIS2R
223
Shuttle AN50R
223
Gigabyte K8VNXP
223
Shuttle SN85G4
223
Chaintech ZNF3-150
223
Soyo K8USA
223
AOpen AK89 MAX
223
ASUS K8V Deluxe
222
Gigabyte K8NNXP
220

Beide Male recht gute Ergebnisse für das DFI-Board - es hält Anschluß zur Spitze, kommt aber nicht ganz an die Top-Boards heran.

Nach diesem kurzen Abstecher in die Sparte der Anwendungsperformance wollen wir nun zur Leistungsbewertung im immer wichtiger werdenden Bereich Videoediting- und Rendering kommen, welchen wir für die kommenden Athlon64 Tests auch weiter ausgebaut haben.


Cinebench ist ein Benchmark, der zur Performancemessung von Systemen für die Software Cinema 4D von Maxon entwickelt worden ist. 3D Modelling ist natürlich auf leistungsfähige CPUs angewiesen und so ist Cinema 4D auch SMP-fähig. Wir haben den Cinebench verwendet, da er in diesem Bereich sehr gut ist und wir noch keinen vergleichbaren Benchmark im Portfolio hatten. Derzeit gibt es zwei Versionen, welche wir nun erstmals auch beide in Mainboardtests einsetzen werden - sowohl der CineBench 2000 als auch der CineBench 2003 kommen zum Einsatz.

Cinebench 2000 Shading Cinema 4D
Abit KV8 Pro
26,51
Shuttle AN51R
26,48
Gigabyte K8NSNXP
26,46
ASUS K8N-E Deluxe
26,46
Shuttle XPC SN85G4
26,45
EPoX 8KDA3+
26,45
Soltek Qbic EQ3801
26,44
DFI Lanparty UT nF3 250GB
26,43
Chaintech ZNF3-150
26,41
AOpen AK89 MAX
26,19
Jetway S755MAX
26,01
Shuttle AN50R
25,42
Epox 8HDA
25,35
Soyo K8USA
25,12
Soltek K8AN-RL
24,2
Gigabyte K8NNXP
23,8
Abit KV8-MAX3
20,78
MSI K8T Neo FIS2R
20,63
Gigabyte K8VNXP
20,45
ASUS K8V Deluxe
20,27
Albatron K8X800
19,41


Cinebench 2000 Shading OpenGL
Abit KV8 Pro
43,61
Gigabyte K8NSNXP
43,58
Shuttle AN51R
43,57
EPoX 8KDA3+
43,56
ASUS K8N-E Deluxe
43,49
DFI Lanparty UT nF3 250GB
43,35
Epox 8HDA
43,13
Soltek Qbic EQ3801
43,13
Soltek K8AN-RL
43,12
Gigabyte K8VNXP
43,06
Abit KV8-MAX3
42,94
Gigabyte K8NNXP
42,8
Soyo K8USA
42,61
MSI K8T Neo FIS2R
42,56
Jetway S755MAX
42,44
Shuttle XPC SN85G4
42,26
AOpen AK89 MAX
42,21
ASUS K8V Deluxe
42,04
Chaintech ZNF3-150
42,02
Albatron K8X800
41,97
Shuttle AN50R
41,94


Cinebench 2000 Raytracking 1 CPU
Epox 8HDA
34,11
EPoX 8KDA3+
34,1
Shuttle AN51R
34,1
Gigabyte K8VNXP
34,09
Soltek Qbic EQ3801
34,09
Gigabyte K8NSNXP
34,08
ASUS K8N-E Deluxe
34,07
DFI Lanparty UT nF3 250GB
34,07
Abit KV8 Pro
34,06
Soltek K8AN-RL
34,01
MSI K8T Neo FIS2R
33,98
Abit KV8-MAX3
33,97
ASUS K8V Deluxe
33,96
Soyo K8USA
33,91
AOpen AK89 MAX
33,9
Chaintech ZNF3-150
33,89
Jetway S755MAX
33,89
Shuttle AN50R
33,86
Gigabyte K8NNXP
33,86
Shuttle XPC SN85G4
33,86
Albatron K8X800
33,74

Auch hier liegt das DFI-Board immer im oberen Drittel.

Nun das aktuellste Rendering-Software Produkt aus der Maxon Schmiede :

Cinebench 2003 C4D Shading
Soltek Qbic EQ3801
328
ASUS K8N-E Deluxe
327
EPoX 8KDA3+
326
Abit KV8 Pro
326
Shuttle AN51R
326
Gigabyte K8NSNXP
326
DFI Lanparty UT nF3 250GB
326
Soltek K8AN-RL
325
Epox 8HDA
325
Shuttle AN50R
321
Shuttle SN85G4
320
Chaintech FNF3-150
320
AOpen AK89 MAX
320
Gigabyte K8NNXP
319
Soyo K8USA
319
Jetway S755MAX
318
Abit KV8-MAX3
287
Gigabyte K8VNXP
285
MSI K8T Neo FIS2R
284
ASUS K8V Deluxe
283
Albatron K8X800
267


Cinebench 2003 OpenGL HW-L
Soltek Qbic EQ3801
1958
EPoX 8KDA3+
1956
Abit KV8 Pro
1955
ASUS K8N-E Deluxe
1955
Gigabyte K8NSNXP
1954
Shuttle AN51R
1953
DFI Lanparty UT nF3 250GB
1953
Epox 8HDA
1950
Soltek K8AN-RL
1946
Jetway S755MAX
1946
Chaintech FNF3-150
1945
AOpen AK89 MAX
1945
Soyo K8USA
1944
Shuttle AN50R
1942
Gigabyte K8NNXP
1939
Gigabyte K8VNXP
1921
Shuttle SN85G4
1904
ASUS K8V Deluxe
1902
Abit KV8-MAX3
1901
MSI K8T Neo FIS2R
1897
Albatron K8X800
1839


Cinebench 2003 OpenGL SW-L
Shuttle AN51R
1559
Gigabyte K8NSNXP
1559
Epox 8HDA
1558
Abit KV8 Pro
1558
ASUS K8N-E Deluxe
1558
DFI Lanparty UT nF3 250GB
1558
Soltek K8AN-RL
1557
EPoX 8KDA3+
1556
Abit KV8-MAX3
1555
Soltek Qbic EQ3801
1550
Jetway S755MAX
1550
Albatron K8X800
1549
Soyo K8USA
1548
Chaintech ZNF3-150
1542
AOpen AK89 MAX
1541
MSI K8T Neo FIS2R
1540
Shuttle SN85G4
1539
Gigabyte K8VNXP
1538
Gigabyte K8NNXP
1532
ASUS K8V Deluxe
1529
Shuttle AN50R
1526

Cinebench 2003 Rendering CPU1
Abit KV8 Pro
288
Epox 8HDA
286
Soltek K8AN-RL
285
EPoX 8KDA3+
285
Shuttle AN51R
285
ASUS K8N-E Deluxe
285
Abit KV8-MAX3
284
Gigabyte K8NSNXP
284
DFI Lanparty UT nF3 250GB
284
Soltek Qbic EQ3801
283
Gigabyte K8VNXP
282
Jetway S755MAX
282
MSI K8T Neo FIS2R
281
Shuttle SN85G4
281
Albatron K8X800
281
Cheintech ZNF3-150
281
Soyo K8USA
281
AOpen AK89 MAX
281
Shuttle AN50R
280
Gigabyte K8NNXP
280
ASUS K8V Deluxe
279

Und auch in diesen Benchmarks ist das DFI knapp hinter der Spitze in minimaler Entfernung anzufinden.


SPECViewPerf ist vielleicht ein Begriff - viele Benchmarks sind von Spec.org bereits erhältlich, alle im professionellen Bereich und nicht gerade günstig, wenn man aktuelle Versionen verwenden will. Der SPECViewPerf 6.12 ist schon etwas älter. Diesen Benchmark haben wir bislang verwendet, jetzt kommt die neuere Version 7.0 zum Einsatz. Er kann kostenlos heruntergeladen werden wie die Vorgängerversion, ist allerdings von einem beachtlichen Downloadvolumen.

DRV-07
Abit KV8 Pro
32,8
Shuttle AN51R
32,71
MSI K8T Neo FIS2R
32,7
Gigabyte K8NSNXP
32,7
ASUS K8N-E Deluxe
32,64
Abit KV8-MAX3
32,6
DFI Lanparty UT nF3 250GB
32,58
EPoX 8KDA3+
32,49
Soltek Qbic EQ3801
32,41
Jetway S755MAX
32
Epox 8HDA
31,9
Albatron K8X800
30,75
Shuttle AN50R
30,74
AOpen AK89 MAX
30,72
Chaintech ZNF3-150
30,71
Shuttle SN85G4
30,44
ASUS K8V Deluxe
30,11
Gigabyte K8VNXP
29,96
Soltek K8AN-RL
28,77
Gigabyte K8NNXP
28,61
Soyo K8USA
27,54


DX-06
Abit KV8 Pro
39,64
Shuttle AN51R
39,55
ASUS K8N-E Deluxe
39,53
Gigabyte K8NSNXP
39,52
Abit KV8-MAX3
39,51
DFI Lanparty UT nF3 250GB
39,51
Soltek Qbic EQ3801
39,5
EPoX 8KDA3+
39,49
Epox 8HDA
39,46
MSI K8T Neo FIS2R
39,45
Jetway S755MAX
39,41
Albatron K8X800
39,15
Chaintech ZNF3-150
39,05
ASUS K8V Deluxe
39,02
Shuttle AN50R
39,01
AOpen AK89 MAX
39
Gigabyte K8VNXP
38,99
Shuttle SN85G4
38,9
Soltek K8AN-RL
37,73
Gigabyte K8NNXP
37,02
Soyo K8USA
36,72


Light-04
Soltek Qbic EQ3801
12,22
Shuttle AN51R
12,2
Gigabyte K8NSNXP
12,17
ASUS K8N-E Deluxe
12,16
EPoX 8KDA3+
12,15
Abit KV8 Pro
12,14
DFI Lanparty UT nF3 250GB
12,14
Abit KV8-MAX3
12,01
MSI K8T Neo FIS2R
11,97
Epox 8HDA
11,96
Jetway S755MAX
11,96
Albatron K8X800
11,95
ASUS K8V Deluxe
11,92
Gigabyte K8VNXP
11,92
Shuttle SN85G4
10,51
Chaintech ZNF3-150
10,51
AOpen AK89 MAX
10,5
Shuttle AN50R
10,46
Soltek K8AN-RL
10,21
Gigabyte K8NNXP
10,12
Soyo K8USA
10,08

Auch hier finden wir den roten Balken in der oberen Hälfte des Diagramms. Hier liefern sich der K8T800 Pro und der neuen 250Gb Chipsatz wirklich eine gute Schlacht. Der nForce 3 150 sieht in diesem Benchmark nicht allzu gut aus - das haben wir schon im Review des ASUS SK8N Deluxe gegen das MSI K8T Master1 gesehen. Nun scheint nVidia sich aber etwas rehabilitieren zu wollen und legt wieder ein bisschen zu, profitieren kann man hier vom neuen 1 Ghz Hypertransport-Interface.

Auf der nächsten Seite werden mit Sicherheit all jene auf ihre Kosten kommen, die viel Wert auf die Veränderung von digitalen Formaten legen, beispielsweise das Umwandeln von Video- oder Audiodateien beziehungsweise deren Komprimierung.


Auch FlaskMpeg ist in unserem Benchmark-Portfolio wieder dabei. Wir verwenden die Version 0.78.39 zusammen mit dem DivX-Codec 5.0.2 und komprimieren mit dem Programm und dem Codec ein AVI-Video. Zwar zeigt das Programm die durchschnittliche Frame-Zahl pro Sekunde an, wir dividieren aber die kompletten Frames durch die benötigte Zeit :

FlaskMPEG + DivX 5.0.2
Abit KV8 Pro
21,74
EPoX 8KDA3+
21,63
MSI K8T Neo
21,56
Shuttle AN51R
21,55
ASUS K8N-E Deluxe
21,54
DFI Lanparty UT nF3 250GB
21,54
Gigabyte K8NSNXP
21,53
Shuttle SN85G4
21,5
Soltek Qbic EQ3801
21,41
Jetway S755MAX
21,34
Soyo K8USA
21,3
Gigabyte K8VNXP
21,07
Soltek K8AN-RL
20,46
ASUS K8V Deluxe
20,44
Chaintech ZNF3-150
20,43
Shuttle AN50R
20,42
AOpen AK89 MAX
20,42
Abit KV8-MAX3
20,41
Gigabyte K8NNXP
20,4
Epox 8HDA
20,4
Albatron K8X800
20,34

Das DFI-Board liegt hier sehr gut - nur 0,2 fps weniger als das beste Board erreicht es, das ist praktisch zu vernachlässigen.

Ähnlich wie Flask hat auch XMPEG wieder einen Platz in unserer Benchmarksuite gefunden. Selten war es so beliebt, qualitativ hochwertige Filme, beispielsweise von DVDs, in ein platzsparendes Videoformat zu verpacken, um sie besser archivieren zu können, dabei aber einen möglichst geringen Qualitätseinbruch zu erleiden. Umso mehr Frames in einer möglichst kurzen Zeit gerendert werden können, umso besser ist das Zusammenspiel zwischen Mainboard, Speicher und Prozessor und damit auch die Gesamtperformance des Systems. Da Flask unseren Informationen nach nicht weiterentwickelt werden soll und über Xmpeg fortgeführt wird, wollen wir auch dieses Tool nun verwenden.

Xmpeg + DivX 5.0.2
Abit KV8 Pro
59,69
ASUS K8V Deluxe
59,56
Shuttle AN51R
57,29
ASUS K8N-E Deluxe
57,17
Gigabyte K8NSNXP
57,05
DFI Lanparty UT nF3 250GB
56,87
EPoX 8KDA3+
56,01
Gigabyte K8VNXP
55,92
Soltek Qbic EQ3801
55,9
Soltek K8AN-RL
55,82
Chaintech ZNF3-150
55,71
Shuttle AN50R
55,7
AOpen AK89 MAX
55,7
Jetway S755MAX
55,69
Gigabyte K8NNXP
55,68
Shuttle SN85G4
55,59
Soyo K8USA
55,2
Albatron K8X800
55,1
MSI K8T Neo FIS2R
54,93
Abit KV8-MAX3
54,89
Epox 8HDA
54,78

Auch hier ist das DFI-Board im oberen Drittel zu finden.

Ebenfalls neu in unserem Benchmarkprogramm ist der LAME MP3 Encoding-Tool. LAME ist momentan mit Sicherheit eines der besten MP3 Codecs auf dem Markt neben dem Fraunhofer-Codec. Im eigentlichen Sinne ist das LAME Project eine Open-Source Initiative, welche es sich zur Aufgabe gemacht hatte, einen Codec zu programmieren, welcher MP3 Dateien im Vergleich mit den Orginaldateien von einer CD oder ähnlichem nicht hinterher hinken lassen sollte. Dies ist wirklich gelungen und LAME wird beispielsweise gern verwandt, um Audio CDs zu rippen oder den Sound von DVDs zu rippen. Viele Programme benutzen LAME ebenfalls, um MP3s zu erstellen. Zu diesem Zweck muss man oftmals nur den Pfad zu der Datei "lame.exe" angeben.

Cdex 1.50 (Lame Encoding)
Abit KV8 Pro
40
ASUS K8V Deluxe
41
Abit KV8-MAX3
41
Epox 8HDA
41
Jetway S755MAX
41
Soltek Qbic EQ3801
41
EPoX 8KDA3+
41
Gigabyte K8NSNXP
41
ASUS K8N-E Deluxe
41
MSI K8T Neo FIS2R
42
Gigabyte K8NNXP
42
Gigabyte K8VNXP
42
Shuttle SN85G4
42
Albatron K8X800
42
Chaintech ZNF3-150
42
Soltek K8AN-RL
42
Soyo K8USA
42
AOpen AK89 MAX
42
DFI Lanparty UT nF3 250GB
42
Shuttle AN50R
43

Lame scheint dem DFI nicht zu schmecken - erstmals liegt es etwas zurück. Die Grafik täuscht jedoch, mit 42s liegt es eher im Mittelfeld.

Mit dem Komprimierungstool WinACE stoßen die Mainboards wieder auf eine Applikation, welches es besonders auf die Latenzzeiten abgesehen hat. Bei der Komprimierung unserer 39.5MB großen *.wav Datein ist es sehr wichtig, einen möglichst geringen Wert zu hinterlegen. Alle Angaben in den folgenden Diagrammen verstehen sich in Sekunden, wobei weniger gleich besser ist, denn je weniger Zeit verstreicht, bis die Datei vollständig komprimiert ist, umso besser ist die Performance des Mainboards :

WinACE Archiver
MSI K8T Neo FIS2R
48
Abit KV8-MAX3
48
Jetway S755MAX
48
EPoX 8KDA3+
48
Abit KV8 Pro
48
ASUS K8V Deluxe
49
Gigabyte K8VNXP
49
Albatron K8X800
49
Soltek K8AN-RL
49
Epox 8HDA
49
Soyo K8USA
49
Soltek Qbic EQ3801
49
Shuttle AN51R
49
Gigabyte K8NSNXP
49
ASUS K8N-E Deluxe
49
DFI Lanparty UT nF3 250GB
49
Gigabyte K8NNXP
50
Shuttle SN85G4
50
Chaintech ZNF3-150
50
AOpen AK89 MAX
50
Shuttle AN50R
51

Auch bei Winace täuscht die Grafik - das DFI findet sich auch hier mit 49s im Mittelfeld ein.

Selbiges wie für den eben durchgeführten WinACE Test gilt auch für den WinRAR Test. Auch WinRAR ist ein Tool, welches in der Lage ist, große Dateien so zusammenzupressen, dass sie nur noch einen Bruchteil des zuvor von ihnen benötigten Speicherplatzes benötigen. Umso schneller die Komprimierung vorranschreitet, umso besser ist das Ergebnis. Auch bei WinRAR, verstehen sich alle Angaben in Sekunden.

WinRAR Archiver
MSI K8T Neo FIS2R
70
Abit KV8-MAX3
70
Jetway S755MAX
70
EPoX 8KDA3+
70
Abit KV8 Pro
70
Shuttle AN51R
70
Gigabyte K8NSNXP
70
ASUS K8N-E Deluxe
70
DFI Lanparty UT nF3 250GB
70
Gigabyte K8VNXP
71
Shuttle SN85G4
71
Albatron K8X800
71
Soltek K8AN-RL
71
Epox 8HDA
71
Soyo K8USA
71
Soltek Qbic EQ3801
71
ASUS K8V Deluxe
72
Gigabyte K8NNXP
72
Chaintech ZNF3-150
72
AOpen AK89 MAX
72
Shuttle AN50R
73

Diesmal ist das DFI wieder bei der Top-Gruppe dabei - 70s wie die besten Boards erreicht es hier.

Nach dieser Vielzahl an Benchmarks können wir auch diese Seite als abgeschlossen betrachten und werden uns auf der nächsten gezielt mit den ersten Gaming-Benchmarks beschäftigen, welche wir auch noch weiter intensiviert haben.


Ab sofort haben wir auch 3DMark03 in unserem Benchmark-Portfolio. Da es in der vergangenen Zeit immer wieder Gerüchte über leistungssteigernde Implementierungen gab, haben wir natürlich den Patch der Version 330 installiert, um sicher zu stellen, dass hier auch kein Ergebnis verfälscht wird. Sicherlich limitiert die eingesetzte Radeon900 die grafische Leistung stark, aber wir wollen schließlich die Mainboardperformance herausfiltern und nicht jene der Grafikkarte. Demnach sieht das Ergebnis wie folgt aus :

FutureMark 3DMark03-330 CPU
Soltek Qbic EQ3801
600
ASUS K8N-E Deluxe
595
DFI Lanparty UT nF3 250GB
593
EPoX 8KDA3+
592
Shuttle AN51R
589
Gigabyte K8NSNXP
588
Abit KV8 Pro
552
Epox 8HDA
548
Gigabyte K8VNXP
547
Jetway S755MAX
547
Soyo K8USA
547
Chaintech ZNF3-150
546
Soltek K8AN-RL
546
AOpen AK89 MAX
546
Abit KV8-MAX3
545
Shuttle SN85G4
536
Gigabyte K8NNXP
535
Albatron K8X800
535
Shuttle AN50R
530


FutureMark 3DMark03-330
Shuttle AN51R
1120
ASUS K8N-E Deluxe
1120
Gigabyte K8NSNXP
1119
DFI Lanparty UT nF3 250GB
1118
Abit KV8 Pro
1116
Soltek Qbic EQ3801
1114
EPoX 8KDA3+
1114
Epox 8HDA
1112
Gigabyte K8VNXP
1105
Soltek K8AN-RL
1093
Jetway S755MAX
1091
Soyo K8USA
1090
Abit KV8-MAX3
1089
Alabtron K8X800
1088
AOpen AK89 MAX
1088
Shuttle SN85G4
1087
Chaintech ZNF3-150
1087
Gigabyte K8NNXP
1085
Shuttle AN50R
1083

Zweimal hervorragende Ergebnisse fast an der Spitze.

Jetzt kommen wir zum Vulpine GLMark. Der Vulpine GLMark 1.1 ist ein OpenGL-basierender Benchmark - eigentlich für Grafikkarten konzipiert. Läßt man ihn auf 640x480 laufen, so langweilt sich die Grafikkarte, während die restlichen Komponenten - RAM und CPU - sehr viel arbeiten müssen. Wir haben alle Benchmarks mit dieser Auflösung, 16 Bit, low Textures und Open GL 1.2 durchgeführt. Die Ergebnisse unter diesen Settings lauten wie folgt:

Vulpine GLMark, 640x480
Abit KV8 Pro
252,4
Epox 8HDA
251,2
EPoX 8KDA3+
251
Shuttle AN51R
250,9
ASUS K8N-E Deluxe
250,8
Gigabyte K8NSNXP
250,8
DFI Lanparty UT nF3 250GB
250,7
Abit KV8-MAX3
250,4
Albatron K8X800
249,9
Jetway S755MAX
249,9
Soltek Qbic EQ3801
228,6
MSI K8T Neo FIS2R
225,3
ASUS K8V Deluxe
225,2
Soyo K8USA
224,6
Soltek K8AN-RL
224
Gigabyte K8VNXP
223,9
AOpen AK89 MAX
220,1
Chaintech ZNF3-150
218,6
Shuttle AN50R
218,4
Gigabyte K8NNXP
217,4


Vulpine GLMark, 1024x786
Abit KV8 Pro
133,8
Shuttle AN51R
133,6
ASUS K8N-E Deluxe
133,5
Gigabyte K8NSNXP
133,4
DFI Lanparty UT nF3 250GB
133,4
Epox 8HDA
133,1
EPoX 8KDA3+
132,9
Abit KV8-MAX3
132,7
Jetway S755MAX
132,7
MSI K8T Neo FIS2R
132,6
ASUS K8V Deluxe
132,5
Albatron K8X800
132,2
Soltek K8AN-RL
131,5
Soyo K8USA
131,4
Gigabyte K8VNXP
131,1
Soltek Qbic EQ3801
130,9
AOpen AK89 MAX
130,8
Chaintech ZNF3-150
130,2
Shuttle SN85G4
130
Shuttle AN50R
129,7
Gigabyte K8NNXP
129,6

Bei Vulpine sehen wir die typische Reihenfolge für das DFI-Board im oberen Drittel.


Als erstes werfen wir einen Blick auf Quake 3 Arena - sozusagen die Mutter der folgenden beiden Benchmarks. Quake 3 Arena ist schon ein Klassiker im Bereich der Performancebewertung, deshalb setzen wir ihn auch weiterhin ein. Die Demo 001 wird in der Konsole mit dem Befehl "timedemo 1" und "demo demo001" aktiviert, den Benchmark haben wir jeweils bei 640x480 und 1024x786 mit jeweils 16 Bit laufen lassen. Hier sehen wir die Ergebnisse:

Quake 3 Arena, fast
Abit KV8 Pro
386,5
Shuttle AN51R
386,4
Epox 8HDA
386,3
Gigabyte K8NSNXP
386,3
ASUS K8N-E Deluxe
386,3
DFI Lanparty UT nF3 250GB
385,2
Gigabyte K8VNXP
385,1
Abit KV8-MAX3
385,1
EPoX 8KDA3+
384,9
Soltek Qbic EQ3801
384,7
ASUS K8V Deluxe
383,5
Jetway S755MAX
382,7
Soyo K8USA
382,6
MSI K8T Neo FIS2R
381,7
Soltek K8AN-RL
381,3
AOpen AK89 MAX
381,1
Chaintech ZNF3-150
380,9
Shuttle SN85G4
380,5
Albatron K8X800
380,5
Shuttle AN50R
379,9
Gigabyte K8NNXP
376,9


Quake 3 Arena, high
Abit KV8 Pro
188,1
Shuttle AN51R
187,9
ASUS K8N-E Deluxe
187,8
Epox 8HDA
187,7
Gigabyte K8NSNXP
187,7
DFI Lanparty UT nF3 250GB
187,6
EPoX 8KDA3+
186,9
Abit KV8-MAX3
186,5
Soltek Qbic EQ3801
186,3
MSI K8T Neo FIS2R
186,1
Soyo K8USA
186,1
Jetway S755MAX
186
Gigabyte K8VNXP
185,9
Gigabyte K8NNXP
185,3
ASUS K8V Deluxe
185,1
Albatron K8X800
184,8
AOpen AK89 MAX
184,5
Chaintech ZNF3-150
184,2
Soltek K8AN-RL
184,2
Shuttle SN85G4
184,1
Shuttle AN50R
183,9

Wieder schneidet das Board sehr gut ab - diesmal kommt es auf dem 5. Platz ins Ziel.

Der geneigte Leser wird es bemerkt haben, auch RtCW ist neu in unserem Benchmark-Portfolio. Mit den kommenden Mainboardtests auf Athlon64 Basis sollte es uns aber nicht schwer fallen, wieder eine gute Vergleichsbasis anbieten zu können. Nachdem wir in dem Spiel die Timedemo haben laufen lassen, präsentierte sich uns folgendes Ergebnis :

Return to Castle Wolfenstein 640x480
Abit KV8 Pro
205
Soltek Qbic EQ3801
204,7
EPoX 8KDA3+
204,7
Shuttle AN51R
204,7
ASUS K8N-E Deluxe
204,3
DFI Lanparty UT nF3 250GB
204,1
Gigabyte K8NSNXP
203,9
Abit KV8-MAX3
203,5
Epox 8HDA
202,9
Soltek K8AN-RL
201,9
Jetway S755MAX
200,7
Soyo K8USA
200,5
Gigabyte K8VNXP
200,3
Chaintech ZNF3-150
200,1
AOpen AK89 MAX
200,1
Shuttle SN85G4
199,4
Shuttle AN50R
199
ASUS K8V Deluxe
198,8
Albatron K8X800
197,3
Gigabyte K8NNXP
196,8
MSI K8T Neo FIS2R
194


Return to Castle Wolfenstein 1024x768
Abit KV8 Pro
157,2
Epox 8HDA
156,8
Abit KV8-MAX3
156,7
Shuttle AN51R
156,5
ASUS K8N-E Deluxe
156,4
Gigabyte K8NSNXP
156,2
DFI Lanparty UT nF3 250GB
156,1
EPoX 8KDA3+
156
Soltek Qbic EQ3801
155,7
MSI K8T Neo FIS2R
155,4
Jetway S755MAX
155,2
Soyo K8USA
155
Gigabyte K8VNXP
154,7
Soltek K8AN-RL
154,1
AOpen AK89 MAX
154
Chaintech ZNF3-150
153,9
Shuttle SN85G4
153,8
Gigabyte K8NNXP
153,7
Albatron K8X800
153,5
Shuttle AN50R
153,4
ASUS K8V Deluxe
152,7

Auch bei Return to Castle Wolfenstein liegt das Board wieder im oberen Drittel.

Um diese Seite noch etwas abzurunden, ließen wir das Board noch durch den Jedi Knight II Benchmark laufen. Auch hier musste es sich wieder unter der bei Programmierern beliebten Q3A Engine beweisen. Wie vielseitig diese Engine für Spiele genutzt werden kann, erkennt man hervorragend an diesen drei vollkommen differenten Spielen. Auch in Zukunft wird die Q3A Engine weiter eine große Rolle spielen - man erinnere nur an Shooter wie Star Trek Voyager Elite Force II... Auch in JKII testen wir wieder mit 640x480 und 1024x768 und möglichst niedriger Qualität, den Benchmark startet man, in dem man bei der Multiplayer-Verknüpfung den Zusatz "+set sv_cheats 1" setzt und schließlich im Spiel in der Konsole mit "timedemo 1" und "demo jk2ffa" eine Demo startet :

Jedi Knight 2 640x480
Abit KV8 Pro
158
Epox 8HDA
157,6
EPoX 8KDA3+
157,5
Shuttle AN51R
157,5
Soltek Qbic EQ3801
157,4
Gigabyte K8NSNXP
157,4
ASUS K8N-E Deluxe
157,4
DFI Lanparty UT nF3 250GB
157,3
Abit KV8-MAX3
157
Gigabyte K8VNXP
156,7
Jetway S755MAX
156,7
Soyo K8USA
156,6
MSI K8T Neo FIS2R
156,5
ASUS K8V Deluxe
156,5
Soltek K8AN-RL
156,5
AOpen AK89 MAX
156,5
Shuttle SN85G4
156,4
Albatron K8X800
156,4
Chaintech ZNF3-150
156,4
Shuttle AN50R
156,3
Gigabyte K8NNXP
155,9


Jedi Knight 2 1024x768
Abit KV8 Pro
136,1
EPoX 8KDA3+
135,7
Epox 8HDA
135,5
Shuttle AN51R
135,3
Gigabyte K8NSNXP
135,3
ASUS K8N-E Deluxe
135,3
MSI K8T Neo FIS2R
135,2
DFI Lanparty UT nF3 250GB
135,2
Abit KV8-MAX3
135,1
Soltek Qbic EQ3801
135
Jetway S755MAX
134,9
Gigabyte K8VNXP
134,7
Soyo K8USA
134,7
ASUS K8V Deluxe
133,7
AOpen AK89 MAX
133,6
Albatron K8X800
133,5
Shuttle SN85G4
132,1
Soltek K8AN-RL
132,1
Chaintech ZNF3-150
131,8
Shuttle AN50R
130,9
Gigabyte K8NNXP
130,8

Hier kommt das DFI-Board im oberen Mittelfeld ins Ziel - mit knappen Rückstand zur Spitze.

Eine weitere Seite mit Gamingbenchmarks wird Titel wie Unreal Tournament 2003 und Comanche 4 beherbergen, welche beide sehr stark auf die Fähigkeiten der CPU zurückgreifen...


Die neue Version Unreal Tournament 2003 ist als Demo verfügbar, in die eine Benchmark-Funktion eingebaut ist. Ein Skript testet bei verschiedenen Auflösungen, es gibt eine Flyby-Demo und ein Botmatch, die die Leistungsfähigkeit des Systems für die Vollversion zeigen soll. Hier die Ergebnisse bei den verschiedenen Auflösungen, wieder mit 640x480 und 1024x786 mit jeweils 16 Bit :

UT2003 Flyby 640x480
Abit KV8 Pro
173,31
Epox 8HDA
173,28
Shuttle AN51R
173,2
ASUS K8N-E Deluxe
173,18
Gigabyte K8NSNXP
173,17
DFI Lanparty UT nF3 250GB
173,15
EPoX 8KDA3+
173,13
Soltek Qbic EQ3801
172,99
Albatron K8X800
172,23
Abit KV8-MAX3
172,21
Jetway S755MAX
171,93
ASUS K8V Deluxe
171,55
Soltek K8AN-RL
171,37
Gigabyte K8VNXP
171,17
Soyo K8USA
171,14
Gigabyte K8NNXP
170,75
Shuttle SN85G4
170,7
AOpen AK89 MAX
170,62
Chaintech ZNF3-150
170,6
MSI K8T Neo FIS2R
170,38
Shuttle AN50R
169,99


UT2003 Botmatch 640x480
Abit KV8 Pro
85,2
EPoX 8KDA3+
85,19
Shuttle AN51R
85,18
Gigabyte K8NSNXP
85,17
Epox 8HDA
85,16
ASUS K8N-E Deluxe
85,16
DFI Lanparty UT nF3 250GB
85,12
Soltek Qbic EQ3801
85,1
Abit KV8-MAX3
84,71
Gigabyte K8VNXP
84,66
Soltek K8AN-RL
84,55
Albatron K8X800
84,49
Jetway S755MAX
84,46
ASUS K8V Deluxe
83,95
Gigabyte K8NNXP
83,61
Soyo K8USA
83,58
AOpen AK89 MAX
83,52
Shuttle SN85G4
83,43
Chaintech ZNF3-150
83,41
Shuttle AN50R
83,14
MSI K8T Neo FIS2R
74,66


UT2003 Flyby 1024x786
Abit KV8 Pro
82,21
Shuttle AN51R
82,2
Gigabyte K8NSNXP
82,18
ASUS K8N-E Deluxe
82,18
DFI Lanparty UT nF3 250GB
82,17
Soltek Qbic EQ3801
82,15
Epox 8HDA
82,14
EPoX 8KDA3+
82,1
Albatron K8X800
81,58
Jetway S755MAX
81,55
Abit KV8-MAX3
81,54
MSI K8T Neo FIS2R
81,28
Gigabyte K8VNXP
81,26
Soyo K8USA
81,23
Shuttle SN85G4
81,22
AOpen AK89 MAX
81,22
Soltek K8AN-RL
81,21
Shuttle AN50R
81,2
Chaintech ZNF3-150
81,19
Gigabyte K8NNXP
81,01
ASUS K8V Deluxe
80,47


UT2003 Botmatch 1024x786
Soltek Qbic EQ3801
52,54
Abit KV8 Pro
52,52
Shuttle AN51R
52,5
ASUS K8N-E Deluxe
52,42
DFI Lanparty UT nF3 250GB
52,41
Gigabyte K8NSNXP
52,4
Epox 8HDA
52,39
EPoX 8KDA3+
52,35
Abit KV8-MAX3
51,81
Jetway S755MAX
51,8
Albatron K8X800
51,79
Gigabyte K8VNXP
51,63
AOpen AK89 MAX
51,62
MSI K8T Neo FIS2R
51,6
Soyo K8USA
51,52
Shuttle SN85G4
51,5
Shuttle AN50R
51,47
Chaintech ZNF3-150
51,47
Gigabyte K8NNXP
51,36
Soltek K8AN-RL
51,36
ASUS K8V Deluxe
40,77

Ein Top-Ergebnis im oberen Bereich erreicht das DFI Lanparty auch in diesem Benchmark.

Bisher haben wir den Comanche 4 Benchmark nur in Reviews von Prozessoren eingesetzt, von nun an soll er uns und unseren Lesern aber auch Auskunft über die Performance von Mainboards geben. Comanche 4 ist für Auflösungen von 1024x786 durchaus noch als CPU-Benchmark zu gebrauchen, bei höheren Auflösungen limitiert jedoch die Grafikkarte. Der Benchmark nutzt viele Pixel- und Vertexshader, allerdings wird neben einer hervorragenden Grafikkarte auch eine starke CPU benötigt. Das Spiel basiert auf DirectX 8 und ist in der Demo zum Downloaden erhältlich. Die Demo besitzt einen integrierten Benchmark, hier kann man also vor dem Kauf auch feststellen, ob das Spiel auf dem gewünschten PC ruckelfrei läuft. Unsere Leistungsmessung ist mit unseren Standardauflösungen wie folgt ausgefallen :

Comanche 4 - 640x480
Chaintech FNZ3-150
54,25
Abit KV8 Pro
54,21
Shuttle SN85G4
54,2
Gigabyte K8NSNXP
54,2
Shuttle AN51R
54,19
Soltek Qbic EQ3801
54,18
ASUS K8N-E Deluxe
54,18
DFI Lanparty UT nF3 250GB
54,15
AOpen AK89 MAX
54,12
Epox 8HDA
54,1
EPoX 8KDA3+
54,1
Soltek K8AN-RL
53,96
Jetway S755MAX
53,92
Soyo K8USA
53,78
Abit KV8-MAX3
53,67
Gigabyte K8NNXP
53,55
Gigabyte K8VNXP
53,55
Shuttle AN50R
53,4
Albatron K8X800
50,17
MSI K8T Neo FIS2R
49,73
ASUS K8V Deluxe
49,26


Comanche 4 - 1024x768
Epox 8HDA
44,85
Gigabyte K8NSNXP
44,84
Abit KV8 Pro
44,83
Shuttle AN51R
44,83
ASUS K8N-E Deluxe
44,83
EPoX 8KDA3+
44,82
DFI Lanparty UT nF3 250GB
44,82
Abit KV8-MAX3
44,81
Soltek Qbic EQ3801
44,8
MSI K8T Neo FIS2R
44,78
Gigabyte K8VNXP
44,76
Jetway S755MAX
44,75
Soltek K8AN-RL
44,74
ASUS K8V Deluxe
44,72
Chaintech ZNF3-150
44,72
Albatron K8X800
44,71
AOpen AK89 MAX
44,71
Soyo K8USA
44,7
Gigabyte K8NNXP
44,62
Shuttle SN85G4
44,6
Shuttle AN50R
44,53

Und auch hier liegt das Board im oberen Bereich unserer Benchmarkskala.


Serious Sam ist auch neu bei unseren Athlon64 Mainboard-Tests - das Game ist hinreichend bekannt, wir verwenden die integrierte Benchmark-Funktion, natürlich mit 640x480 sowie 1024x768 und niedrigsten Settings, um die Grafikkarte möglichst nicht zu belasten und die wahre Performance, die uns das Mainboard bieten kann, in den Vordergrund zu rücken. Hier das Ergebnis :

Serious Sam 640x480 Low Quality
Abit KV8 Pro
250,2
Soltek Qbic EQ3801
249,5
Shuttle AN51R
249,2
Gigabyte K8NSNXP
249,2
Epox 8HDA
249,1
ASUS K8N-E Deluxe
249,1
EPoX 8KDA3+
249
DFI Lanparty UT nF3 250GB
248,8
Soltek K8AN-RL
247,8
Jetway S755MAX
246,2
Soyo K8USA
246
Shuttle AN50R
245,3
Chaintech ZNF3-150
245,2
AOpen AK89 MAX
245,2
Shuttle SN85G4
245
Abit KV8-MAX3
245
Gigabyte K8VNXP
244
Gigabyte K8NNXP
243
MSI K8T Neo FIS2R
242,8
Albatron K8X800
242,7
ASUS K8V Deluxe
241,6


Serious Sam 1024x768 Low Quality
Abit KV8 Pro
203,5
Epox 8HDA
203,2
Shuttle AN51R
203,1
EPoX 8KDA3+
203
Gigabyte K8NSNXP
203
ASUS K8N-E Deluxe
203
Soltek Qbic EQ3801
202,9
DFI Lanparty UT nF3 250GB
202,8
Abit KV8-MAX3
202,3
Gigabyte K8VNXP
201,5
Jetway S755MAX
201,5
Soyo K8USA
201,4
MSI K8T Neo FIS2R
201,3
Soltek K8AN-RL
200,5
AOpen AK89 MAX
200,3
ASUS K8V Deluxe
200
Chaintech ZNF3-150
200
Albatron K8X800
199,9
Shuttle SN85G4
199,8
Shuttle AN50R
199,4
Gigabyte K8NNXP
198,7

Auch hier liegt das Lanparty-Board im besseren Mittelfeld - die Abstände zur Spitze sind wie immer gering.

DroneZ, ein sehr neues OpenGL-Spiel, den Benchmark kann man kostenlos unter der Internetadresse http://www.dronez.com/ herunterladen. Wir ließen auch diesen Benchmark sowohl in 640x480 und 1024x786 laufen, jeweils in 16bit, ansonsten behielten wir die Voreinstellungen bei. Folgendes Ergebnis erhielten wir nach den Tests :

DroneZMark, 640x480
Abit KV8 Pro
385,67
Shuttle AN51R
385,51
ASUS K8N-E Deluxe
385,49
Gigabyte K8NSNXP
385,47
DFI Lanparty UT nF3 250GB
385,46
EPoX 8KDA3+
385,41
Epox 8HDA
385,13
Abit KV8-MAX3
384,28
MSI K8T Neo FIS2R
382,17
Soltek Qbic EQ3801
376,91
Jetway S755MAX
369,44
Gigabyte K8NNXP
367,46
Albatron K8X800
367,2
Chaintech ZNF3-150
367,19
AOpen AK89 MAX
366,71
Soyo K8USA
366,6
ASUS K8V Deluxe
366,5
Shuttle AN50R
365,31
Gigabyte K8VNXP
361,79
Soltek K8AN-RL
360,99
Shuttle SN85G4
360,16


DroneZMark, 1024x786
Shuttle AN51R
245,4
Abit KV8 Pro
245,31
Gigabyte K8NSNXP
245,3
ASUS K8N-E Deluxe
245,29
DFI Lanparty UT nF3 250GB
245,25
EPoX 8KDA3+
245,23
Abit KV8-MAX3
245,21
Epox 8HDA
245,19
Gigabyte K8VNXP
245,17
MSI K8T Neo FIS2R
244,91
Soltek Qbic EQ3801
244,81
Jetway S755MAX
244,68
ASUS K8V Deluxe
244,5
Albatron K8X800
244,2
Soyo K8USA
243,8
Shuttle AN50R
243,35
AOpen AK89 MAX
243,35
Chaintech ZNF3-150
243,31
Soltek K8AN-RL
242,41
Shuttle SN85G4
242,1
Gigabyte K8NNXP
241,87

Besser sieht es bei DroneZ aus - hier liegt das Board fast mit an der Spitze im oberen Bereich.

Kommen wir nun zum Fazit des Reviews.


Das DFI ist zwar das erste Mainboard für den AMD Athlon 64 aus diesem Hause, aber dennoch ein sehr durchdachtes. Zwar kann man nicht durch übermäßige Performance oder übermäßigen Lieferumfang glänzen, dennoch hat man ein grundsolides Mainbaord auf den Weg gebracht. Bei der Performance unterscheiden sich die AMD Athlon 64-Mainboards aufgrund des in die CPU integrierten Memory-Controllers jedoch sowieso nicht so stark wie zu früheren Athlon XP-Zeiten oder im Intel-Bereich.

Im Normalfall sollten vier USB 2.0 Ports ausreichen, auch wenn wir gerne noch zusätzliche Slotblenden gesehen hätten. Auch die restlichen Komponenten sprechen eine doch recht deutliche Sprache. Zu den herausragenden Onboard-Features gehören der 10/100/1000 MBit Ethernet Controller und VIA ALC850 Sound sowie einige sinnvollen Features. Der Onboard-Sound zeigte recht ordentliche Werte in der Qualität, bremst das Board aber etwas aus - der Gamer wird hier sicherlich auf eine PCI-basierende Variante setzen. Besonders gespannt waren wir natürlich auch auf die Overclocking Optionen, denn hier sorgte DFI schon mit Pentium 4 und Athlon XP Mainboards für Aufregung, und so konnte uns das Board in dieser Disziplin vollends überzeugen.

Optisch kommt das DFI natürlich im typischen knalligen Design her, schwarzes PCB und grell gelbe Anschlüsse. Wer eine UV-Kathode sein eigen nennt, dem leuchten diese sogar im Dunkeln entgegen. Auch Cool'n'Quiet wird unterstützt, deshalb kann theoretisch auch hier der Daumen nach oben zeigen. Das Bios gefiel generell - und auch die Stabilität und die Speicherkompatibilität war in Ordnung. 

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Positive Punkte des DFI Lanparty UT nF3 250GB :

Negative Punkte des DFI Lanparty UT nF3 250GB :

Fasst man das gesamte Review und auch das Fazit noch einmal in ein paar Zeilen zusammen, kann man sagen, dass DFI mit dem Lanparty UT nF3 250GB ein wirklich gutes nForce3 250 Board im Sortiment hat. Das Board kämpft sich zwar nicht an die Spitze in Sachen Performance, kann dafür aber im OC Test voll überzeugen. Alle Features und Eigenschaften zusammen bilden eine sehr gute Basis, auf die DFI auch noch aufbauen kann. Das DFI Lanparty UT nF3 250GB ist für ca. 112 Euro erhältlich, also nicht das billigste Sockel 754 Mainboard, aber auch nicht das teuerste. Wer also auf der Suche nach einem Overclocking-Board mit verspieltem Karakter ist, der findet im DFI Lanparty UT nF3 250GB seinen Meister.

Weitere Links :

Weitere Mainboard-Reviews findet man in unserer Testdatenbank unter Mainboards Intel oder in den Overclocking, Modding und Tweaking Guides .

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