ASUS A8N-SLI Deluxe im Test

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Als NVIDIA die SLI Technologie vorstellte, fühlten sich vor allem Hardware-Enthusiasten angesprochen. Als einer der ersten Hersteller hat nun ASUS sein A8N-SLI Deluxe ins Rennen geschickt, eben diese Fähigkeit unter Beweis zu stellen. Dabei merkt man neben der Preisgestaltung auch durch die Auswahl an zwei unterschiedlich ausgestatteten Mainboardpaketen ASUS an, dass sie an beide Käuferschichten, sowohl an den echte Hardware Enthusiasten als auch den Normaluser, der sich eine Option auf ein günstiges Aufrüsten offen halten möchte, gedacht haben. Denn mit 149€ für die Basic Version ist das Mainboard nicht teurer als andere Non-SLI Systeme. Doch das ASUS A8N-SLI Deluxe ist nicht nur das erste SLI Mainboard bei uns im Test, sondern auch das erste Serienmainboard mit nForce4 Chipsatz. Es legt also die Basis für zukünftige Vergleiche und sollte einmal mehr ein Referenzsystem darstellen.

Unsere SLI-Tests mit dem ASUS A8N-SLI Deluxe splitten wir in zwei Teile:

Der heute veröffentlichte Artikel widmet sich zunächst erst einmal dem ersten Teil - einem ausführlichen Blick auf das Board selber.

ASUS gehört seit vielen Jahren zu einem der größten Mainboardhersteller und ist derzeit sogar Marktführer. Die Produktepalette reicht von den schon erwähnten Mainboards über die beliebten Grafikkarten bis hin zu Barebone-Systemen und kompletten Servern. Bei ASUS ist man auch nicht auf eine bestimme Chipsatzfamilie fixiert und so hat man bereits einige AMD64 Mainboards im Portfolio. Eine komplette Übersicht über alle Mainboards und deren Features findet man auf der ASUS Webseite - und natürlich auch in unserer Marktübersicht PerfectBoard .

Das ASUS A8N-SLI Deluxe wird dabei nur eines von vielen Sockel 939 Mainboards mit PCI-Express aus dem Hause ASUS sein. Neben dem "alten" A8V mit VIA K8T800 Pro Chipsatz erwartet uns in den nächsten Wochen und Monaten noch ein A8N mit NVIDIA nForce4 Ultra und der VIA Refreshchip K8T890. Dabei wird es vermutlich wieder einige verschieden ausgestattete Versionen geben.

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Das A8N-E Deluxe kommt in einem "AI Proactiv" typischen schwarzen PCB daher, von dem sich die verschiedenen Anschlüsse und Steckplätze deutlich abheben. Besonders gespannt waren wir auf die zahlreichen Beigaben, die bei ASUS in der Deluxe Variante immer aussergewöhnlich großzügig ausfallen. Da unser Review sich aber nur in einem sehr geringen Anteil auf Äußerlichkeiten bezieht, wollen wir uns im Folgenden auf die inneren Merkmale konzentrieren. Und Onboard-Features kann das A8N-SLI Deluxe auch in Massen aufweisen:

 

Das ASUS A8N-SLI Deluxe bietet alles, was das Benutzer-Herz begehrt. Dual Gigabit LAN, USB 2.0, FireWire, Serial-ATA II und 8-Kanal Sound. Da ASUS noch einen extra Serial ATA-Controller auf das Mainboard lötet, können insgesamt 8 Serial ATA-Geräte angeschlossen werden. Wie es mit der Einstellvielfallt in Sachen VCore und VDIMM aussieht und wie gut das Board sich im Overclocking-Test verhält, werden wir später behandeln.

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Werfen wir einfach einen Blick in die Verpackung und den Lieferumfang:

Vom Standard-Flachbandkabel bis hin zu allen Erweiterungsblenden und weiteren Kabeln ist alles dabei. Zwar setzen bereits einige Hersteller bei den ATA/133 Kabeln auf die gerundete Ausführung, was dann den Einbau und die Durchlüftung des Gehäuses vereinfacht, dennoch kann man mit dem ASUS Lieferumfang mehr als zufrieden sein. Wie schon bei den Pentium 4-Mainboards (z.B. P5AD2-E Premium) erschlägt man den Kunden mit Serial ATA-Kabeln und Stromadaptern, Slotblenden und ähnlichem.

Schaut man zusätzlich auf die ATX-Blende, so sieht man, dass insgesamt 4 USB 2.0-Ports und sämtliche digitalen und analogen Anschlüsse für den Sound nutzbar sind, sowie der RJ45 Stecker für das Gigabit LAN. Auf die zahlreichen Sound Anschlussmöglichkeiten gehen wir später noch genauer ein. Einer der beiden möglichen FireWire Anschlüsse ist direkt auf der ATX-Blende verbaut, der zweite wird per Blende verfügbar gemacht. Weitere zwei USB 2.0-Ports und ein Gameport können per Blende nachgerüstet werden. Sehr schick ist auch die Erweiterungsblende für externe Laufwerke: Über diese kann man Serial ATA-Geräte extern anschließen. Für ein SLI-Mainboard darf schließlich auch nicht der SLI-Connector fehlen. 

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Auf der nächsten Seite wollen wir uns nun zunächst dem neuen NVIDIA-Chipsatz annehmen.


Wieder führt NVIDIA seinen Chipsatz in verschiedenen Versionen ein, so dass der Anwender entscheiden kann, welche Features für ihn wichtig sind und für die er auch gerne etwas mehr ausgeben möchte. Auf die einzelnen Features gehen wir im Verlauf dieses Reviews genauer ein. Für den nForce4 plant NVIDIA eine Preisspanne bei den Mainboards von 55 bis 88$. Die nForce4 Ultra Mainboards sollen zwischen 100 und 150$ kosten. Wer bereit ist, neben zwei SLI fähigen Grafikkarten auch noch in etwa 200$ für ein Mainboard zu bezahlen, der ist beim nForce4 SLI richtig.

Chipsatz-Features - Netzwerk und Security

Bereits im nForce3 250Gb hatte NVIDIA eine Gigabit Ethernet Schnittstelle im Chip implementiert. In der ersten Generation des nForce Chipsatzes und auch bei vielen Chipsätzen anderer Hersteller konnten solche Lösungen nur über einen zusätzlichen Chip angeboten werden, welcher dann über den erheblich langsameren PCI-Bus an das System gekoppelt werden musste. Besonders im Volllast-Betrieb und bei obendrein vollbesetzten PCI-Steckplätzen sorgte das für zeitweise für heftige Datenstaus. Da die Funktion nun direkt in der MCP und somit direkt am HyperTransport-Link liegt, sind die Interferenzen wesentlich geringer. Im Endeffekt lässt sich damit eine Leistung ähnlich dem Gigabit Ethernet Port eines i875P-Canterwood-Chipsatzes erreichen oder einer professionellen Lösung über PCI-Express. 

Problem des nForce3 250 war allerdings die durchaus heftige CPU Belastung die auftritt, wenn die aktivierte Firewall den kompletten Datentransfer der Gigabit Schnittstelle überwachte. Beim normalen Surfen und auch Downloaden im Internet bei der üblichen DSL Geschwindigkeit stellt dies kein Problem dar, wenn allerdings in einem Netzwerk ein hoher Traffic entsteht, z.B. wenn große Datenmengen kopiert werden, reicht die CPU Auslastung selbst bei einem AMD Athlon 64 FX an die 75 Prozent. Um dies zu umgehen entwickelte NVIDIA die Active Armor Firewall . Hier wird der Netzwerk Traffic nicht komplett mit Hilfe der CPU überwacht, sondern zu einem Großteil im MCP selbst. Somit erreicht man, dass selbst bei theoretisch 100 prozentiger Auslastung des Netzwerkadapters, die CPU Auslastung nie über 10 Prozent steigt.

Des Weiteren lassen sich in der Firewall bestimmte Ports frei schalten bzw. sperren. Wenn ein Programm von außerhalb oder ein auf dem Rechner befindliches Programm eine Verbindung aufbauen möchte, schlägt die Firewall Alarm via Pop-Up Alarm und fragt den Anwender, was zu tun sei. Dieser hat dann die Wahl die Verbindung einmalig oder für immer zu erlauben oder sie einmalig oder für immer zu blockieren. Wenn die Verbindung für immer erlaubt wird, ist der entsprechende Port aber auch nur dann geöffnet, wenn das dazu passende Programm auch gestartet wurde.

Chipsatz-Features - Storage

Ebenfalls im nForce4 verbessert wurden die Storage Controller für das Serial-ATA und P-ATA. Bis auf den Standard-nForce4 Chipsatz verfügen alle nForce4 Chipsätze über einen neuen Storage Controller, der nun auch mit dem Serial-ATA II Standard zu Recht kommt. Laufwerke für eben diesen neuen Standard sollen zu Beginn des Jahres 2005 erscheinen und erlauben eine theoretische Bandbreite von 3.0 GB/Sekunde, sind als doppelt so schnell wie der Serial-ATA I Standard. Als weitere Besonderheit unterstützt der Controller natürlich auch neue Features wie Native Command Queuing und Hot-Plugging , sofern die Festplatten diese Features unterstützen.

Die vier möglichen Laufwerke greifen nun auf zwei Controller zurück und nicht wie vormals auf nur einen Controller. Dadurch verteilt sich die Last besser und erlaubt besonders im Betrieb mit vier Laufwerken einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs. Ob sich dies auch in der Realität auswirkt oder aufgrund der sowieso langsameren Laufwerke nur eine theoretisch höhere maximale Bandbreite mitbringt, wird man in den ersten Serial ATA-Raid-Tests sehen.

Das nvRAID Tool erlaubt es dem Anwender dabei den Überblick über die erstellten Arrays zu behalten und vereinfacht auch das erstellen eines solchen erheblich. Ein Wizard führt den Anwender dabei Schritt für Schritt durch die nötigen Menüs, egal ob man ein RAID 0 oder 1 erstellen möchte. Als besonderes Feature bietet der nForce4 RAID Controller die Möglichkeit, eine freie Festplatte zu bestimmen, die im Falle eines Ausfalles eines Laufwerkes in einem Mirror Arrays dessen Funktion übernimmt.

Jeder kennt die Schwierigkeit bei einem Defekt aus einem voll gestopften System mit mehreren Festplatten die richtige zu finden. Auch hier hat NVIDIA eine Technologie entwickelt, die das entsprechende Laufwerk bzw. dessen Anschluss via Treibereinblendung farblich markiert und so den Anwender direkt zum defekten Laufwerk führt. Die Anschlüsse werden Real-Time überwacht, was die Arbeit besonderes mit Hot-Plug Festplatten und Arrays erleichtert. Da jeder Mainboardhersteller die Möglichkeit bekommt, den nForce Treiber entsprechend anzupassen, zeigt die Abbildung auch wirklich immer den entsprechenden Anschluss und keine kryptischen Zeichen bzw. die Bezeichnung des Anschlusses. Allerdings bedeutet dies auch einen erheblich Mehraufwand für die Hersteller, denn diese müssten bei optimalem Support jeden neuen nForce Treiber entsprechend Anpassen und zum Download anbieten.

Chipsatz-Features - SLI

Wie bereits Intel mit dem E7525 "Tumwater" und VIA mit seinem angekündigten K8T890 Pro hat auch NVIDIA einen Chipsatz mit SLI Support. NVIDIA nutzt also bei den beiden x16-Karten zwei wie x16 PCI-Express-Slots aussehende Slots, um die Grafikperformance aktueller Systeme auf eine ganz besondere Art und Weise zu steigern. Wird nur eine Grafikkarte eingesetzt, hat diese die volle x16-Bandbreite zur Verfügung, der andere Slot wird mit einer Steckkarte terminiert. Bei zwei Grafikkarten nimmt man die Terminierung heraus und die beiden Grafikkarten teilen sich jeweils eine x8-Anbindung. 

Die SLI-Technik kennen wir schon von älteren Voodoo2-Karten - hier wird sie wiederbelebt auf eine effektivere Art und Weise. Einen Ausblick auf die SLI Technologie haben wir bereits in einem Artikel zum Tumwater Chipsatz gegeben. Doch es gibt auch einiges Neues über SLI zu berichten:

Bisher galt: Es müssen Karten vom identischen Hersteller eingesetzt werden. Kauft man also eine Karte von PNY, so muß die zweite Karte auch von PNY sein. NVIDIA plant allerdings eine Verifikation aller auf dem Markt befindlichen SLI fähigen Grafikkarten, was dann auch den Betrieb von zwei Grafikkarten die nicht vom gleichen Hersteller sind erlauben würde. Der bisher bekannte SLI Connector bestand bisher aus einer festen Platine und sollte anfangs von den Grafikkartenherstellern mitgeliefert werden. Da es aber bisher keine genormten Maße für den Abstand der beiden PCI-Express Graphic-Slots gibt, wird es noch einen flexiblen Connector geben, bei dem der Abstand der Karten nicht vorgeschrieben ist. Die Connectoren werden dann auch von den Mainboardherstellern beigelegt, der SLI Mainboards anbietet.

Chipsatz-Features - Optimierung der PC Performance

Neben den üblichen Tricks und Kniffen die PC Performance zu verbessern, bietet NVIDIA mit dem nTune Tool die Möglichkeit, gezielt auf die PC Performance Einfluss zu nehmen. Dabei werden dem Anwender Möglichkeiten eingeräumt, die sonst nur über einen speziellen Chip des Mainboardherstellers, z.b. µGuru von Abit und CoreCell von MSI, geboten werden konnten.

Dem Anwender stehen mehrere Module im nTune Tool zur Seite. So kann er, wie bereits erwähnt, sein System übertakten. Dies aber über dem üblichen Maße, wie es andere Mainboardhersteller erlauben, denn eigentlich ist nun kein Blick mehr in den BIOS erforderlich, da sich sämtliche Einstellungen im nTune vornehmen lassen. Bevor man sein System übertaktet, sollte man es vom NVIDIA Treiber analysieren lassen, denn so lassen sich mögliche Schwachstellen leicht erkennen und oft ist auch kein höherer Takt des Systems nötig, um die Performance anzuheben.

So erkennt das nTune Tool, ob nicht vielleicht DDR333 Speicher im System verbaut ist und meldet dies dem Benutzer. Dieser kann den DDR333 Speicher dann gegen einen leistungsfähigeren DDR400 Speicher tauschen. Dies gilt auch für die Erkennung des Arbeitsspeicher, des Prozessors oder der Festplatten. Jetzt sollte man den NVIDIA-eigenen Benchmark starten, der dann gezielt auf Speicher-, Festplatten oder Grafikperformance des System analysiert und gegen ein Referenzsystem vergleicht. Danach lassen sich per Auto-Tunuing Funktion vordefinierte Einstellungen laden und das System so übertakten. Der Anwender kann alle Einstellungen aber auch per Hand editieren und abspeichern. Hier kann es allerdings zu Problemen kommen, wenn man die Hardware über den möglichen Spezifikationen betreibt. Doch auch hier hat NVIDIA vorgesorgt und stattet das nTune Tool mit einer Recovery Funktion aus, die das System nach einem missglückten Start mit den letzten stabilen Einstellungen starten lässt.

Ähnlich wie andere Hersteller auch, kann das System aber auch an Profilen gebunden, je nach laufender Anwendung über- bzw. untertaktet werden. Diese vordefinierten Profile lassen sich mit Anwendungen koppeln und erlauben so den lautlosen Betrieb während einer DVD Session oder die geballten Leistung für eine 3D Game.

Mit dem Chipsatz ist die Theorie nun abgeschlossen und wir können zu einem etwas anschaulicheren Teil kommen, der Betrachtung des Layouts sowie der Ausstattung des ASUS A8N-SLI Deluxe.


Im Folgenden sind die auf unserem Mainboard verbauten drei PCI Slots zu erkennen. Direkt daneben findet sich einer der beiden PCI-Express x8/x16-Slot, der recht dicht auf dem ersten PCI Steckplatz sitzt und diesen so auch bei doppelt hohen Grafikkartenkühlern blockiert. Somit bleiben bei einem High-End System im Referenzdesign wohl nur zwei freie PCI Steckplätze frei. Dies sollte aber bei der heutigen Anzahl an Onboard-Komponenten aber kein Problem sein. Darauf folgen zwei PCI-Express x1 Steckplätze, woraufhin der primäre PCI-Express x16 Slot folgt.  Werden SLI-Karten eingesetzt mit doppelt hohem Kühlkörper, so ist also auch ein PCI-Express-Slot blockiert.

Im Bild sieht man weiterhin rechts einen Stromanschluß, den ASUS verwendet, um den Leistungshunger zweier GeForce 6800 Ultra stillen zu können. Wie wir bereits in einer News ausgeführt haben, ist das Board nur in der Lage zwei Grafikkarten im SLI-Modus anzusprechen, wenn man die entsprechende Leistung über das Netzteil zur Verfügung stellen kann. ASUS gibt hier rein für die Grafikkarten und einen Athlon 64 FX55 maximal 280W an und empfieht deshalb 450 bis 500W-Netzteile, die möglichst zwei getrennte 12V-Leitungen besitzen (z.B. 24pin Pentium 4-Netzteile). Auf dieses Detail sollte man unbedingt achten, da sonst das SLI-Vergnügen schon schnell zu Ende sein kann.

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Insgesamt können in den vier DIMMS bis zu 4 GB Arbeitsspeicher untergebracht werden, also jeweils ein Modul mit bis zu 1024 MB. Wie den Spezifikationen zu entnehmen ist, können Module der Baureihe DDR400, DDR333 und DDR266 eingesetzt werden. Natürlich ist auch hier, genau wie bei allen Sockel 939 Platinen der Dual-Channel Betrieb möglich, was ASUS auch mit den farblich markierten DIMM Steckplätzen verdeutlicht. Leider müssen wir auf den Test mit 4x 512 MB ADATA DDR500 verzeichten, da diese selbst mit einer 2x 512 MB Konfiguration nicht stabil liefen.

Hier ebenfalls zu sehen sind der primäre und sekundäre IDE Kanal, der Floppy Anschluss sowie der ATX Stromanschluss. Diese sind an einer guten Position zu finden, die Kabel können so recht einfach verlegt werden und auch gut im Gehäuse versteckt werden. Der Luftstrom im Gehäuse wird so selbst bei Flachbandkabeln nicht unnötig blockiert. Im Bild zu sehen ist auch, dass die Dimm-Steckplätze recht nahe an den ersten PCI-Express-Slot heranrutschen - die Dimm-Module sollten also vor dem Einbau der Grafikkarten eingesetzt werden, denn ein anschließender Einbau ist problematisch.

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Wie nicht anders zu erwartet besitzt das NVIDIA Referenzboard den Standard Sockel 939. Über ihn haben wir schon in diversen Mainboardreviews gesprochen. Einige MOSFETs sind zwar recht nahe an den Sockel gerückt, dies stellt aber auch mit dem Zalman Kühler kein Problem dar. Im Hintrgrund ist der passive Kühlkörper der Spannungswandler zu sehen.

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In der rechten unteren Ecke befinden sich einige wichtige Laufwerksanschlüsse. Zu sehen sind acht Serial-ATA Anschlüsse sowie der BIOS Chip und einige weitere Chips und Anschlüsse. Ebenfalls zu sehen ist der nForce4 Chip mit der aktiven Kühlung und weitere wichtigen Komponenten. Diese aktive Kühlung dürfte besonders im SLI Betrieb von Nöten sein, da hier unter Umständen zwei High-End Grafikkarten im Sandwich den Chipsatz aufheizen könnten. Bei der Positionierung hat ASUS darauf geachtet, dass der Kühlkörper möglichst so angeordnet ist, dass er die Grafikkarten nicht beeinträchtigt und auch die Höhe keine Probleme bereiten kann. Der Lüfter ist zwar hörbar, aber nicht unbedingt laut und störend, sondern eher einer der leiseren Chipsatzlüfter.

Im Bild sind weiterhin die gut farblich abgehobenen Gehäusenaschlüsse in der linken unteren Ecke zu erkennen, daneben findet man den CMOS-Jumper, einen FAN-Header, den Gameport-Anschluß und ein gesockeltes Bios. Die Anschlüsse für den Firewire-Port und die weieren USB-Ports befinden sich in einer Reihe am unteren Ende des Mainboards.

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Wie bereits in unserem NVIDIA nForce4 Review zum Launch des Chipsatzes erwähnt, werden die Mainboardhersteller den SLI Connector mit in ihren Lieferumfang packen. Jeder Hersteller muss dies tun, da einige Hersteller auf andere Layouts setzen (zwei PCI-Express x1-Slots zwischen den x16-Slots oder nur einen x1-Slot) und damit der Abstand der x16-Slots unterschiedlich ist. Die Synchronisation der beiden PCI-Express Grafikkarten im SLI Betrieb übernimmt dabei der MIO-Port an der Oberseite der PCI-Express-Grafikkarten, der über eine derartige Steckverbindung mit der Nachbarkarte verbunden werden muß:

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Doch auch das Mainboard muss erkennen, ob zwei Grafikkarten im SLI Modus betrieben werden sollen oder nicht. Dies geschieht über ein SLI Retention Modul. Dieses muss je nach Betriebsart mit der einen oder mit der anderen Seite in den Slot eingeteckt werden. Dazu müssen die beiden Federn nach Außen gedrückt und das Modul nach oben geklappt werden. Beim Einbau sind diese Schritte in der umgekehrten Reihenfolge zu durchfahren.

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Einen speziellen Blick möchten wir an dieser Stelle noch einmal auf den passiven Kühlkörper auf den Spannungswandlern des A8N-SLI Deluxe werfen. Diese sitzen direkt über den Sockel und düften doch auch durch den CPU-Kühler mit warmer Luft versorgt werden, die aber wohl zur Abkühlung der Komponenten noch ausreichen sollte. Links im BIld sieht man einen weiteren FAN-Header, rechts den 12V AUX-Anschluß des Boards. 

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Bisher konnten wir im Layout also keine großen Mängel feststellen, obwohl das Mainboard mit Onboard-Komponenten und Features nur so bepackt ist. Wir hoffen, dass das so bleibt und widmen uns nun den einzelnen Chips, die verlötet wurden.


Zwischen den beiden PCI-Express x16 Steckplätzen auf der rechten Mainboardhälfte sitzt der NVIDIA nForce4 Chip. Dieser wird bei ASUS durch eine aktive Kühlung gekühlt. Nach unsere ersten Einschätzung des nForce4 Referenzboardes hätte vermutlich auch eine passive Kühlung ausgereicht. Allerdings will ASUS hier allem Anschein nach Problemen im SLI Betrieb aus dem Weg gehen, wenn zwei High-End Grafikkarten auf den Chipsatz einwirken. Auf die Details des Chipsatzes sind wir auf der zweiten Seite näher eingegangen.

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Der Silicon Image SiI3114CT Chip ist unteralb der PCI Slots verlötet. Er übernimmt die Kontrolle von vier der acht Serial-ATA Anschlüsse. Die übrigen beiden werden über den nForce4 angesprochen. Der implementierte Controller des nForce4 unterstützen die RAID Level 0, 1, der Silicon Image kommt via Software Update auch mit dem RAID Level 5 zu recht. Wenn möglich sollte man jedoch den integrierten nForce4-Raidcontroller verwenden, da dieser über eine bessere Raid-Performance verfügt - er ist nämlich nicht an den PCI-Bus angebunden und belastet so weniger das System und bietet höhere Burst-Bandbreiten. Des Weiteren ist er ein Serial ATA II-Controller und er besitzt zwei getrennte Controller, um die Performance im Raid zu erhöhen.

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Der I/O Controller Chip aus dem Hause ITE sitzt direkt neben dem BIOS Chip. Er ist für das Hardwaremonitoring zuständig, weiterhin stellt er Schnittstellen wie die PS/2-Ports, serielle und parallele Schnittstelle, Gameport und den Floppy-Port zur Verfügung. Das Hardwaremonitoring schauen wir uns später im Bereich des Bios noch einmal an. Der BIOS Chip ist ist gesockelt und kann so recht einfach ausgetauscht werden, auch wenn das heutzutage immer weniger häufig von Nöten ist. Den CMOS-Jumper sieht man direkt daneben, ebenso die Bios-Batterie und rechts den gesockelten Bioschip.

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Der hier im Bild erkennbare Marvell 88E1111 Chip stellt den einen Gigabit-LAN Transceiver dar. Er nutzt den in dem nForce4 zu findenden Controller. Wenn die Peripherie stimmt, kann der Rechner, welcher mit diesem Board ausgestattet ist, theoretisch 250 MB pro Sekunde auf einen anderen Klienten übertragen. Da der Gigabit Ethernet-Chip von NVIDIA nicht über PCI angebunden ist, kann diese Bandbreite hier tatsächlich auch erreicht werden. Der Gigabit Ethernet des Boards ist also ähnlich schnell wie ein CSA-betriebener Gigabit Ethernet-Controller, ein neuer x1-PCI-Express-Gigabit Ethernet oder ähnlichen integrierten Varianten. Und im Vergleich zu diesen kann er auf die Hardware-Firewall zurückgreifen, die NVIDIA im nForce 4 ja nochmals verbessert hat.

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Als Gigabit Ethernet NIC setzt ASUS weiterhin auf den Marvel 88E8001. Dieser ist über den PCI Bus angebunden. Dies bedeutet, dass er gemäß der PCI Spezifikation maximal 133 MB/s abzüglich sonstigen Traffics übertragen kann. Ein 10/100/100mbit NIC bietet aber die Möglichkeit, im Voll-Duplex-Modus bis zu 250 MB/s zu übertragen. Entsprechend bremst der PCI-Bus im Volllast-Betrieb den NIC aus und das System ist ziemlich überlastet. Für den Heimbereich hingegen reicht der Chip vollkommen aus, da hier meistens 10/100mbit Hubs eingesetzt werden und die Leistung eines Gigabit Ethernet NIC auch nicht benötigt wird oder durch andere Hardware-Komponenten (Festplatte etc.) ausgebremst werden.

Für High-Speed-Verbindungen sollte man also den NVIDIA-NIC verwenden. ASUS hätte natürlich auch eine x1-Lane mit einem PCI-Express-Controller verwenden können, aber dies ist eigentlich unnötig, da man mit der NVIDIA-Lösung ja bereits einen High-Speed-Controller auf dem Board findet, der die volle Gigabit Ethernet Performance erreichen kann.

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Hinter den PCI-Express Steckplätzen wurde der Realtek Soundchip verbaut. Der Realtek ALC850 sorgt für einen 8-Channel Soundgenuß auf Desktop-Systemen ohne eine spezielle Erweiterungskarte. Ob hier auch die Qualität überzeugen kann, werden wir später klären, dann folgt auch eine Auflistung der Features dieses - zumindest auf dem Papier - hochwertigen Onboard-Sounds mit reichlicher Anschlußvielfalt. Da ASUS auch die digitalen Anschlüsse auf die ATX-Leiste bringt, kann man zumindest über die digitalen Anschlüsse perfekten Sound an die Lautsprecher weitergeben. Ein HD-Audio-Codec ist beim NVIDIA nForce 4 nicht einsetzbar - das kann bislang nur Intel und VIA mit dem K8T890, denn man besitzt diesbezüglich eine entsprechende Dolby-Digital Lizenz.

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Wegen der aussergewöhnlichen Vielzahl der Serial-ATA Anschlüsse, möchten wir auf diese noch einmal einen detaillierten Blick werfen. Die oberen vier, rot markierten werden über den Silicon Image Controller angesteuert. Die unteren vier, im neuen Serial-ATA Stecker Design gehaltenen, kontrolliert der nForce4 Serial-ATA Controller. Die neuen Stecker haben wir schon auf dem Intel Developer Forum im September in San Francisco in den Händen gehalten. Sie sollen verhindern, dass die SATA-Geräte leicht vom Stecker abrutschen und etwas mehr Halt geben, sind aber abwärtskompatibel zu den älteren Steckern und Kabeln.

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Die Mainboardanschlüsse, die sowohl farblich markiert als auch beschriftet sind erlauben eine einfache Installation. Am weiteren linken Rand befinden sich die Anschlüsse für die USB 2.0, FireWire und weitere Erweiterungsblenden.

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Als Firewire-Controller setzt ASUS einen 400mbit-Controller der Firma Texas Instruments ein. Der Controller besitzt zwei Ports, die ASUS auch beide bereitstellt - den einen über die ATX-Blende, den zweiten über eine seperate Slotblende. Der TSB43AB22A-Controller ist schon auf vielen Mainboards verbaut worden, auf die Integration eines entsprechenden High-End 800mbit-Controllers wie beim P5AD2-E Premium hat man hier verzichtet. Auch der dort zu findende WLAN-Controller ist auf dem ASUS A8N-SLI Deluxe nicht vorhanden - die i925XE-Boards sind also doch noch ein kleines Stückchen besser ausgestattet.

Kommen wir nun zum Bios des Boards.


Das BIOS:

Das BIOS (Basic Input-Output System) ist mehr als 20 Jahre alt und damit die älteste Softwaretechnik innerhalb der PCs. Es wird in den ersten Sekunden nach dem Einschalten des PCs aufgerufen, der so genannten Pre-Boot-Phase, also noch bevor das Betriebssystem geladen wird. Allerdings gibt es das Bios nicht mehr lange, wie Intel mitteilt :

Der Firmware Foundation Code von Intel ist ein Ergebnis des Projektes mit Codenamen „Tiano“ und sorgt dafür, dass der Nachfolger des BIOS auf neuester Softwaretechnologie basieren wird. Er wurde speziell im Hinblick auf neue Ausstattungsmerkmale und Dienste entwickelt, zu denen beispielsweise die verbesserte Verwaltung und Betriebsfähigkeit, sowie Schnittstellen für administrative Aufgaben gehören.

Bald brauchen wir uns also nicht mehr durch die blauen Menues hangeln, um an die Hardwareeinstellungen zu kommen. Bislang bleibt das Bios aber der Grundstein für eine gute Gesamtperformance, auf die es bei den Mainboards im allgemeinen ankommt. Auch werden hier alle wichtigen Drähte in Bezug auf Overclocking und Onboard-Features gezogen. Nun werden wir prüfen, wieviel Sorgfalt die Ingeneure bei der Programmierung dieses BIOS an den Tag gelegt haben.

Wie immer widmen wir uns zuerst visuell dem BIOS, das heißt wir schießen einige Screenshots, um den Aufbau und die einzelnen Funktionen des Menüs zu veranschaulichen :









Wie immer wollen wir die eben vorgestellten Shots aus dem Menu nun noch etwas kommentieren. ASUS hat auf sein A8N-SLI Deluxe ein sehr umfangreiches BIOS gepackt, welches mehr als nur die nötigen Funktionen besitzt. Wir testeten eine Beta-Biosversion (1001-014), die wahrscheinlich in ähnlicher Form auch auf den ausgelieferten Mainboards zu finden sein wird.

 

Ein in den meisten Teilen sehr umfangreiches BIOS hat ASUS für das A8N-SLI Deluxe programmiert, auch wenn das Bios eigentlich Beta war. Das 1014-Bios gefällt uns jedoch schon sehr gut, es ist vollständig, alle wichtigen Einstellungen können vorgenommen werden, Geräte deaktiviert werden und auch die Timings werden übernommen. Das war gerade zuletzt bei den Pentium 4-Boards von ASUS immer ein großes Problem, weil man bei Standardtaktung gerne einmal die Latenzen scharf stellte

Während die Timings gut anzusprechen waren, bietet ASUS auch erstmals die Optionen, die DDR-Frequenzen nicht nur bei DDR400 zu belassen, sondern auch DDR433 oder DDR466 einzustellen und/oder mit High-End-Modulen sogar bis DDR600 zu gehen. Da der Memory-Controller beim nForce 4 natürlich weiterhin ausgekoppelt ist und in die CPU integriert ist, wundert uns dies ein wenig - im Test funktionierten die Einstellungen allerdings bei uns auch noch nicht 100%ig, auch wenn das Bios z.B. DDR466 als Setting übernehmen konnte. Das kann allerdings auch an der Qualität unserer Speichermodule liegen, wir werden hier in den nächsten Tagen noch einmal mit DDR550-Speichermodulen von Corsair und anderen Hersteller genaue Messungen nachliefern, die Module sind schon auf dem Postweg unterwegs.

Interessant ist, dass ASUS hier auch wieder PEG-Link Overclocking integriert hat. Mit PEG-Link Overclocking läßt sich die Grafikkarte dynamisch übertakten. Eigentlich eine praktische Sache - sobald 3D-Last entsteht, übertaktet ASUS die Grafikkarte um ein paar Prozent. Unglücklich ist dieses jedoch beim Benchmarking - und da das Feature beim Setting auf "Auto" aktiv ist, ärgert dies sicherlich einige User. Wir mussten es einmal wieder auf "Slow" herunterstellen, um das System nicht durch PEG-Overclocking zu beeinflussen. Dasselbe gilt für ASUS AI-Overclocking, das automatische Übertakten des Prozessors. Auch dieses ist erst einmal aktiv und muss manuell deaktiviert werden. Wir hoffen, das ASUS dieses in einer der nächsten Biosversionen standardmäßig abschaltet und nur dem User die Wahl läßt, es zuzuschalten.

Cool & Quiet

Beim nForce 4 ist Cool&Quiet natürlich auch vorhanden, die Frage ist hier nur, ob es in einer so frühen Biosversion schon integriert ist. Allerdings werden für das Cool&Quiet-Feature nicht nur der Support des Mainboards benötigt, sondern auch einige Tools und Treiber. Den notwendigen Athlon 64-Prozessor-Treiber findet man direkt auf der AMD-Webseite für alle gängigen Betriebssysteme. Ebenfalls auf dieser Seite findet man die notwendige Software, die das Cool&Quiet-Feature kontrollierbar macht.

Ist der Treiber installiert, kann man die Energieeigenschaften einstellen:

Sobald man das Energiespar-Schema auf "Minimalen Energieverbrauch" gestellt hat, schaltet die CPU bei geringer Last von 2000 auf 1000 MHz zurück, wie auf dem folgenden Screenshot unschwer zu erkennen ist. Der entsprechende Menüpunkt im BIOS ist ebenfalls gegeben und so bleiben dem Benutzer alle nötigen Optionen offen.

Cool & Quiet funktionierte also bereits perfekt.

Die Stabilität:

Da wir das BIOS nun analysiert haben, wird es Zeit, heraus zu finden, ob all die theoretischen Feststellungen, welche wir machen konnten, auch in der Praxis halten, was sie versprechen. Im Folgenden haben wir unser System voll bestückt mit PCI Karten - jeweils in verschiedenen Kombinationen. Unterschiedlicher Speicher wird auch getestet - so kommen beispielsweise reinrassiger Marken-RAM aus dem Hause TwinMOS zum Einsatz, aber auch Noname-RAM oder normaler Arbeitsspeicher mit Infineon-Chips zum Einsatz. PCI-Express-Karten (x1) haben wir leider noch nicht vorliegen, weshalb wir auf derartige Kompatibilitätsprobleme nicht eingehen können.

Im Folgenden die Testergebnisse tabellarisch dargestellt:

Wie bereits erwähnten, gehören die großen Probleme mit den verschiedenen Speichermodulen größtenteils der Vergangenheit an. Auch für das ASUS A8N-SLI Deluxe haben wir wieder einen Kompatibilitätscheck durchgeführt. So wird vor allem geprüft, ob der Rechner mit den entsprechenden Modulen und vor allem im DDR400-Modus startet und ob auch speicher- und systembelastende Applikationen problemlos durchgeführt und erfolgreich beendet werden können. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Grundsätzlich konnte das Mainboard mit fast allen zur Verfügung stehenden Modulen gestartet werden. Da auch die Corsair- und TwinMOS-Module ohne Probleme liefen, ist davon auszugehen, das auch mit Low-Latency-Speichermodulen keine Probleme auftreten werden. In unserem Fall führten wir deshalb auch die Benchmarks wie bei allen anderen Mainboardtests mit den TwinMOS-Modulen mit schnellsten Settings durch. Die Kingston-Module sind wie immer nicht kompatibel, was aber wohl mit den PC3200-Modulen dieser Charge von Kingston zusammenhängt und kein allgemeines Problem ist. Problematisch waren hier auch ausnahmsweise mal die ADATA PC4000-Riegel - diese liefen zwar an, aber Windows konnte nicht gestartet werden. Auch manuelle Einstellungen im Bios brachten keine Besserung. Hier ist also abzuwarten, woran dies liegt - sicherlich kann ASUS hier mit einem Bios-Update noch entsprechend nachhelfen.

Kommen wir im Folgenden also zum Overclocking. Hier werden wir die CPU richtig in die Mangel nehmen können.


Mit dem Sockel 939 und auch den entsprechenden nVidia- und VIA-Chipsätzen wurde der AMD Athlon 64 auch für Overclocker mehr als nur interessant. PCI/AGP-Fix und ein nach unten frei wählbarer Multiplikator steuern ihr Übriges dazu bei. Zwar ist der Speichercontroller immer noch etwas zickig und auch die übrige Architektur eines AMD Athlon 64-Systems muss entsprechend betrachtet werden, um erfolgreich zu übertakten, doch die Hersteller machen von Mainboardgeneration zu Mainboardgeneration einen Schritt in die richtige Richtung. Wie man den Athlon 64 richtig übertaktet, zeigen wir in unserer Athlon 64 Overclocking-Guide.

Was wir aus unserem AMD Athlon 64 3500+ herausholen können, werden wir im Folgenden probieren. Zuvor jedoch wie immer einige Screenshots des OC-Menüs innerhalb des BIOS, auch wenn das momentan bereits wirklich prall gefüllt ist.



Wie bereits erwähnt sind die Overclocking-Optionen in manchen Bereichen durchaus umfangreich, in anderen wiederum allerdings eher weniger:

Die Prozessorkernspannung ist ebenso verstellbar wie die Spannung des RAM-Module. Leider lassen sich keine weiteren Spannungen einstellen. Positiv anzumerken ist, dass der Speicher sich mit bis zu 3,00 Volt betrieben lässt und die CPU Spannung auf bis zu 0,80 Volt abgesenkt werden kann. Hier würden sich sicherlich einige User etwas mehr Spielraum nach oben wünschen, denn 1.65V sind nicht viel für einen Athlon 64. Auch eine Chipsatz-Voltage ist nicht enthalten. Dafür kann der HT-Link flexibel getaktet werden, aber auch er besitzt keine Spannungsverstellung.

Beginnen wir aber zuerst mit einem Screenshot aus CPU-Z, welches uns den Prozessor und seine technischen Spezifikationen aufzeigt. Hier befindet sich der Prozessor noch im Werkszustand und ist nicht übertaktet beziehungsweise über seine normalen Spezifikationen hinaus betrieben worden.

Mit 200.9 MHz taktet das ASUS A8N-SLI Deluxe fast ein MHz höher als es das sollte und verschafft sich so einen minimalen Vorteil in den Benchmarks, auch wenn dieser nur marginal ist, ist er dennoch vorhanden. Trotzdem langt man hier prozentual weit aus geringer zu als bei den Pentium 4-Mainboards, was wir sehr begrüßen.

Da die nötigen Voraussetzungen gegeben sind, nun zum eigentlichen Übertakten der CPU. Schritt für Schritt heben wir den Referenztakt an, steigern die Spannung des Prozessorkerns, Chipsatzes sowie des RAMs und erreichen nach einiger Zeit folgendes Ergebnis:

Magere 20 MHz mehr im Referenztakt waren möglich. Wobei wir auch hier schon Schwierigkeiten mit der Stabilität des Systems bekommen haben und die CPU Spannung deutlich anheben mussten. Allerdings könnte dieser Umstand mit dem noch recht frühen BIOS des A8N-SLI Deluxe zusammen hängen. Denn mitten in unseren Benchmarks erreichte uns die hier erwähnte BIOS Version und verbesserte das OC Ergebniss noch einimal auf die erwähnten 220 MHz Referenztakt.

Natürlich steigt beim Overclocking nicht nur der CPU-Takt, sonder auch die RAM-Performance. Das Ergebnis haben wir in SiSoft Sandra festgehalten:

Als nächstes ist der Onboard-Sound an der Reihe:


Wie immer wollen wir auf der folgenden Seite näher auf den Onboard-Sound eingehen.

Auf dem ASUS A8N-SLI Deluxe findet sich ein Realtec ALC850-Sound-Codec. Der AC97-Sound ist ein typischer Software-Codec und belastet somit mit den Berechnungen die CPU im Gegensatz zu einem Hardware-DSP wie einem Audigy-Chip oder der MCP-T von NVIDIA. Allerdings gehört er zu neuesten Generation und besitzt einige interessante Features. Er entspricht den aktuellsten AC'97 2.3-Spezifikationen und ist ein 8-Kanal-Audio-Codec, der bis zu 100dB-Soundqualität erreichen soll. Allerdings ist dieser Klirrfaktor für einen Onboard-Sound bislang unerreicht.

Wirklich interessant ist die Möglichkeit beispielsweise einen Kopfhörer an irgend einen beliebigen Anschluß anzuschließen und diesen dann über Software zum Kopfhörerausgang zu deklarieren. Damit entfällt das lästige Suchen hinter dem Schreibtisch nach der richtigen, teilweise noch nicht einmal farblich identisch kodierten Buchse - einfach einstecken, der richtige Port ist es auf jeden Fall, nur die Software muß noch entsprechend nachjustiert werden.

Wie immer teilen wir unseren Test auf in zwei Bereiche - Performance und Qualität.

Performance-Vergleich :

Um den Test erfolgreich durchführen zu können und im Folgenden auch die Werte vergleichen zu können, benötigt man natürlich einige Konstanten. Wir verwenden hier den beliebten Gaming-Benchmark Doom 3. Die Timedemo starten wir wie üblich mit der Eingabe von "timedemo demo001" in die Konsole des Spiels, welche man mit der Strg +Alt + "^"-Taste aufruft. Dann lassen wir den Benchmark wie üblich einmal im Fast- und einmal mit 640x480 bzw. mit 1024x768 Pixeln durchlaufen und vergleichen die Frames per Second Werte, da diese variieren, wenn man mit eingeschaltetem Onboard-Sound oder ohne arbeitet. Hier liegt auch die Begründung versteckt, warum es so wichtig ist, dass man die ungenutzten Onboard-Geräte im BIOS abschalten kann, denn beispielsweise der Onboard-Sound beansprucht die CPU doch in einem recht großen Maße. v

Wie immer sinkt die Performance bei aktiviertem Sound, allerdings nicht in einem Maße, wie wir das von früheren Mainboardtests her kennen. Bei Doom 3 ist natürlich die Grafikkarte der limitierende Faktor, deshalb sieht man hier prozentual einen geringeren Abfall als bei einem Low-End-Game. Deutlich ist aber zu sehen, dass der Sound einen Einfluß besitzt. Hier ist er aber so gering, dass es sich nicht lohnen würde, aus Performancegründen eine Soundkarte zu erwerben.

Qualitäts-Vergleich :

Hierfür verwenden wir das Tool Rightmark Audio-Analyzer. Für die Testmessungen benötigt man unter Right Mark ein sogenanntes "Loop Through-Kabel", also ein Audiokabel, welches an beiden Ende eine 3.5" Klinke besitzt. Dieses Kabel ist natürlich im HiFi-Fachmarkt genauso erhältlich wie bei MediaMarkt oder Saturn. Mit in die Wertung ein geht leider indirekt die Qualität des Line-In-Eingangs, der teilweise von den Herstellern vernachlässigt wird und dadurch das Gesamtergebnis nach unten zieht.

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Dem entsprechend sah das Testergebnis des Right Mark Analyzers wie folgt aus:

Das verwendete Testtool gibt des Weiteren ein detailliertes Ergebnis aus, welches wir in einer separaten HTML Datei auf unserem Server zur Schau stellen.

Beim Onboard-Sound konnten wir den Messungen zunächst nicht wirklich trauen - aber auch eine erneute Durchführung mit neuen Treibern brachte dasselbe Ergebnis. Der Sound ist unterdurchschnittlich - qualitativ ist er kaum zu gebrauchen. Natürlich kann dies am Line-In des Boards liegen, der Line-Out könnte teilweise zu gebrauchen sein, nur läßt sich dies nicht nachvollziehen. Insgesamt hätten wir uns von dem ALC850 sehr viel mehr versprochen, da er teilweise über 80db auf den Mainboards erreicht. Problematisch könnte natürlich auch der frühe Status des Boards sein - wir hoffen, dass ASUS hier noch kleine Verbesserungen zugunsten der Qualität umsetzen kann.

Während also aus Performancegründen nicht unbedingt ein Austausch des Sounds notwendig wäre und er sicherlich auch für den Alltagsgebrauch noch ausreicht, ist er für Musik- und Videofans sicherlich aus qualitativen Gründen zu ersetzen.

Nach der Bewertung der Onboard-Sound-Performance wollen wir nun unser Testsystem vorstellen, bevor wir zur eigentlichen Leistungsbewertung des ASUS A8N-SLI Deluxe kommen.


Da mit den 64 Bit CPUs von AMD eine neue Ära eingeläutet wurde, mussten natürlich auch wir uns mit neuen Teststationen ausstatten. So hat sich in unserer Redaktion einiges verändert, das Athlon 64 3200+ Testsystem ist immer noch aktiv, da immer wieder Sockel 754 Mainboards erscheinen, musste aber im Grunde dem Athlon 64 3500+ auf Sockel 939 Basis vorerst Platz machen. Hinzu kommt nun bei der Grafikkarte ein Wechsel auf eine X600XT von MSI für PCI-Express. Damit sind die bisherigen Sockel 939-Tests natürlich nicht mehr mit den PCI-Express-Tests vergleichbar.

Im Folgenden nun die von uns verwandten Komponenten stichpunktartig im Überblick :

Hardware :

Prozessor:
AMD Athlon64 3500+
Takt : 2.2 Ghz mit 200 MHz Referenztakt

Speicher:
2x 512 MB TwinMOS Twister PC3200 Single Sided
Dual-Channel Modus
Timings : 2-3-3-8 

Sonstige Hardware:
MSI Radeon RX600XT
Western Digital WD400BB-00CAA0 40GB
Toshiba DVD-ROM

Betriebssystem:
Windows XP SP2

Treiber:
NVIDIA Unified Driver 6.31
ATI Catalyst Version 4.11
DirectX 9.0c

Benchmarks:

  • Futuremark PCMark04
  • SiSoftSandra 2005
  • ScienceMark 2
  • Sysmark 2002
  • Cinebench 2003
  • Kribi Benchmark
  • Spec Viewperf 8.01
  • WinRAR 3.4
  • WinAce 2.5
  • TMPGEnc 3.0 - DivX 5.2.1
  • Lame 3.94
  • Windows Media Encoder 9
  • Futuremark 3DMark2001SE
  • Futuremark 3DMark03 350
  • Futuremark 3DMark05 110
  • Quake3
  • Doom3 1.1
  • Unreal Tournament 2004 3334
  • Commanche 4
  • Halo 1.05
  • Far Cry 1.3
  • Counter Strike: Source
  • Gunmetal

Wie ihr erkennen könnt, haben wir uns dazu ebtschlossen mit den ersten PCI-Express Chipsätzen für den AMD Athlon 64 auch die Benchmarks etwas umzustellen bzw. zu aktuallisieren.


PCMark 2004 - CPU (Futuremark)

PCMark 2004 ist der nächste Benchmark in unserer Sammlung. Dieser Benchmark ist eine der neueren Kreationen aus dem Hause Madonion und prüft die Leistung von CPU und Speicher. Heruntergeladen werden kann dieser Benchmark in unserer Download-Area oder bei Futuremark. Enthalten sind zwei Tests - ein reiner CPU-Benchmark und ein sogenannter Memory-Test, der die Bandbreite des Systems messen soll. Als dritten Benchmark findet man einen Harddisk-Benchmark, der jedoch eine sehr hohe Messungenauigkeit besitzt und deshalb für Festplattentests nicht zu empfehlen ist. Der CPU-Test gibt hauptsächlich die Taktung wieder. Beim Memory-Test merkt man deutlich, wenn ein Prozessor einen größeren Cache besitzt.

PCMark 2004 - Memory

Unser Kommentar:

Im CPU-Bereich liegen wieder einmal alle Mainboards gleich auf - das wir sich auch nicht ändern, wenn kommende Boards mit in unsere Grafikkarten-Tabelle eingefügt werden. Die Unterschiede, die hier bestehen, resultieren höchstens aus einem höheren FSB, der sich natürlich auf die CPU-Performance auswirkt.

Beim Memory-Test sind dann schon eher Timings und Speicherfrequenz ein Thema, aber hier ist aufgrund der Integration des Memory-Controllers in die CPU bei Athlon 64-Boards auch eher eine recht geringe Performancedifferenz zwischen den Boards zu beobachten.

 

SiSoft Sandra 2005 Int ALU/RAM Bandwidth (Sisoftware)

Sisoft Sandra ist ein synthetischer Benchmark und aufgrund seiner leichten Anwendung und dem kompakten Download-Umfang ein recht beliebtes Tool zum Vergleich des PCs. Für Mainboard-Reviews wird dieser Benchmark oft verwendet, doch zeigt er dabei nur die genaue CPU-Frequenz in der Leistungsbeurteilung wieder - dort ist er also nur ein abschreckendes Beispiel. Recht sinnig ist er jedoch hier einsetzbar, auch wenn die Performance-Bewertung nichts mit der realen Performance eines CPUs zu tun hat, sondern eher einen Trend aufzeigt, denn die Berechnungen, die Sisoft Sandra anstellt, sind wirklich rudimentär. Wir zeigen hier deshalb auch nur die Memory-Streaming-Werte.

Sisoft Sandra 2005 Float FPU/RAM Bandwidth

Unser Kommentar:

Deutlicher zeigt Sisoft Sandra die Memory-Performance der Boards - hier liegt das ASUS A8N-SLI vor dem MSI-Board mit ATI-RX480-Chipsatz, allerdings war dieses Board ja auch noch ein frühes Sample und als OEM-Board nicht auf Performance getuned.

 

ScienceMark 2.0

Der letzte rein synthetische Benchmark, welchen das ASUS-Mainboard über sich ergehen lassen muss, wurde auch neu in unserem Portfolio aufgenommen. Es handelt sich hierbei um den ScienceMark Memory Benchmark, welcher eine außergewöhnliche Fähigkeit besitzt. Mit seiner Hilfe können die Latenzzeiten für den Zugriff auf den im System installierten Arbeitsspeicher ausgelesen werden. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Unser Kommentar:

Letztendlich liegt hier das ASUS A8N-SLI gleich auf mit dem MSI-Board mit RX480-Chipsatz, die Latenzzeiten sind absolut identisch. Nur bei der Memory-Performance ist ASUS wieder etwas besser.


Sysmark 2002 Internet Content Creation (Bapco)

Ein typischer Office-Benchmark ist der Sysmark 2002, ein professioneller Benchmark zur Messung der Application Performance. Er ist sogar dank der Verwendung von einigen Programmen, die SMP unterstützen, multiprozessorfähig, deshalb könnten wir ihn auch in derartigen Reviews zur Darstellung von Hyperthreading sehr gut verwenden. Über Macros werden bei diesem Benchmark bestimmte typische Befehle in Programmen ausgeführt und die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems gemessen. Nicht nur die CPU-Performance spielt dabei natürlich auch eine Rolle, auch das Memory Subsystem ist nicht unbeteiligt. Sonstige Komponenten, die ebenso ins Gewicht fallen würden, haben wir konstant gelassen : Die Festplattenperformance ist ebenso maßgebend, diese ist jedoch in beiden Systemen aufgrund der Serial ATA-Festplatte gleich.

Betrachten wir zuerst den Sysmark 2002 Internet Content Creation Test. Dieser beinhaltet die folgenden Applikationen :

Unser Kommentar:

Auch dieser Benchmark geht an NVIDIA, wobei hier natürlich auch der Storage-Treiber einen Einfluß haben kann, da auch die Harddisk-Performance in Sysmark minimale Einflüsse zeigt.

 

Sysmark 2002 Office Productivity (Bapco)

Als nächstes haben wir den Office Productivity Test von Sysmark 2002. Auch hier sind einige bekannte Programme enthalten, die vor allen Dingen im Office-Bereich oft verwendet werden :

Bei diesem Test erhalten wir folgendes Ergebnis :

Unser Kommentar:

Und auch diese Benchmark geht knapp an das ASUS A8N-SLI, das zwei Punkte mehr erreicht. Insgesamt wird man aber für ein Office-System sicherlich nicht in eine SLI-Plattform investieren, sondern das weitaus günstigere MSI OEM-Board wählen.


Cinebench 2003 - Rendering 1 CPU (Maxon)

Cinebench ist ein Benchmark, der zur Performancemessung von Systemen für die Software Cinema 4D von Maxon entwickelt worden ist. 3D Modelling ist natürlich auf leistungsfähige CPUs angewiesen und so ist Cinema 4D auch SMP-fähig. Wir haben den Cinebench bislang auch für unsere Mainboard-Tests und für Dual-CPU-Tests verwendet, da er in diesem Bereich sehr gut ist und wir noch keinen vergleichbaren Benchmark im Portfolio hatten. Cinebench 2003 basiert auf CINEMA 4D R8 von Maxon, diese Version kann mit bis zu 16 Prozessoren umgehen. Einige typische Arbeitsvorgänge von Cinema 4D werden simuliert und über den Benchmark abgespult, dieser berechnet dann die Frames pro Sekunde.

Cinebench 2003 C4D Shading

Cinebench 2003 OpenGL SW-L

Cinebench 2003 OpenGL HW-L

Unser Kommentar:

Ein hauchdünner Vorsprung für das ASUS-Board - praktisch existieren hier aber keine Unterschiede.

 

Kribi Benchmark (Adept Development)

KibriBench ist ein 3D-Renderer - und deutlich CPU-belastend. Wir verwenden die Map \"City\", die ziemlich leistungsfressend ist. Kribi ist SMP-fähig und somit kommt auch Hyperthreading hier zum Einsatz. Auch diesen Benchmark haben wir neu für unsere CPU-Tests entdeckt, auch er nutzt neue Technologien wie Hyperthreading aus.

Unser Kommentar:

Auch hier sind die Unterschiede wirklich minimal - beide Boards liegen gleich auf.


Spec Viewperf 8.01 - 3dsmax-03 (Spec.org)

SpecViewPerf ist ein Benchmark der SPEC.org, er ist kostenlos und kann ebenfalls heruntergeladen werden, allerdings ist die neue 8.0er Version mit mehreren hundert MB doch ein ganz schöner Brocken. Was macht der Benchmark ?

quote:
The first benchmark released by the SPECopc group was SPECviewperf®, which measures the 3D rendering performance of systems running under OpenGL.
Unsere Grafikkarte ist nun aktuell und schnell, aus diesem Grund präsentieren wir jetzt wieder alle acht Teilbereiche.

Spec Viewperf 8.01 - catia-01

Spec Viewperf 8.01 - ensight-01

Spec Viewperf 8.01 - light-07

Spec Viewperf 8.01 - maya-01

Spec Viewperf 8.01 - proe-03

Spec Viewperf 8.01 - sw-01

Spec Viewperf 8.01 - ugs-04

Unser Kommentar:

Mit praktisch identischer Performance kommen die beiden Mainboards auch hier ins Ziel.


WinRAR 3.41 (RARLab)

WinACE und WinRAR sind neben WinZIP die weit verbreitesten Datei-Komprimierungsprogramme. WinZIP haben wir indirekt bereits mit Sysmark 2002 mitgetestet, hier wollen wir genauer auf die beiden Programme eingehen. Während WinRAR nach unseren Erfahrungen auf Pentium 4-Systemen - eventuell aufgrund von SSE2-Optimierungen - schneller ist, nutzt WinACE wohl keine derartigen Optimierungen, hier liegen Athlon XP und Pentium 4 immer näher zusammen. Wie sieht es hier aus ?

Achtung - weniger ist hier besser (Angabe in Sekunden)

WinAce 2.5

Unser Kommentar:

In beiden Benchmarks kann ASUS ein paar Sekunden gegenüber dem MSI-Board herausholen.

 

TMPGEnc 3.0 - DivX 5.2.1 (TMPGEnc)

TMPGEnc ist der nächste Benchmark in unserem Test. TMPGEnc ist ein sehr guter Video-Encoder, der ebenfalls SMP-fähig ist und somit von Hyperthreading Gebrauch macht. Da TMPGEnc zunehmend verwendet wird, eignet er sich als guter Benchmark im Vergleich zu anderen ähnlichen Programmen, wie beispielsweise Flask Mpeg. Wir verwenden ihn mit einem 162 MB großen mpeg-File und DivX 5.2.1.

Unser Kommentar:

Das Video komprimiert das ASUS-Board ebenfalls minimal schneller.

 

Lame 3.94 (Lame)

LAME ist ein weiteres Kompressionstool. Es handelt sich um einen freien mp3-Codec, den wir zusammen mit CDex zum Komprimieren einer CD verwenden. Wir komprimieren hier den Inhalt einer kompletten CD mit elf Songs zu mp3-Dateien mit einer Bitrate von 128 mbit. Wir verwenden für diese Benchmarks die Lame-Version 3.94.

Achtung - weniger ist hier besser (Angabe in Sekunden)

Unser Kommentar:

Auch hier ist das ASUS-Board schneller, da es sich um eine Sekundenangabe handelt - der Abstand ist aber minimal.ned.

 

Windows Media Encoder 9 (Microsoft)

Microsoft bietet mit dem Windows Media Encoder ein Tool an, um ebenfalls Audio- und Videodateien zu bearbeiten. Mit dem Windows Media Encoder lassen sich beispielsweise Videos in HD-Qualität (1080i/1080p) erstellen, zudem ist es einfach zu bedienen und in Windows bereits integriert bzw. kostenlos herunterzuladen. Wir konvertieren ein Video in das WMA-Format:

Achtung - weniger ist hier besser (Angabe in Sekunden)

Unser Kommentar:

Und auch im letzten Multimedia-Compression-Benchmark hat das ASUS die Nase leicht vorne und kann sich vor dem MSI-OEM-Board platzieren.


Futuremark 3DMark2001SE (Futuremark)

3DMark 2001 ist sicherlich einer der beliebtesten Benchmarks - nicht nur bietet das Gamers Headquarter von Futuremark auch eine tolle Vergleichsbasis, sondern es lassen sich mit diesem, eigentlich als Grafikkarten-Benchmark konzipierten Programm auch recht gut Performance-Vergleiche anstellen. Je nach Auflösung erreicht man dabei eher eine Grafikkarten-Auslastung oder eine CPU-Auslastung - aus diesem Grund haben wir den Benchmark auch mit 1024x786 durchgeführt, das reicht bei unserer X600XT, um zu zeigen, wo ein stärkerer Prozessor mehr Leistung bringen kann. In einem Mainboardvergleich finden wir hier auch minimale Unterschiede zwischen den einzelnen Mainboards und Chipsätzen.

Unser Kommentar:

Einen kleinen Vorsprung kann sich hier ASUS herausarbeiten - immerhin 400 Punkte liegen zwischen dem OEM-Board von MSI mit ATI-Chipsatz und dem nForce4.

 

Futuremark 3DMark03 (Futuremark)

3DMark 2003 kennt auch jeder - nur ist das Programm leicht in den Verruf gekommen, weil die Grafikkartenhersteller hier gerne etwas optimiert haben. Für unsere CPU- und Mainboard-Tests ist das allerdings nicht erheblich, da wir immer bei demselben Treiber und derselben Grafikkarte bleiben. Aus diesem Grund können wir 3DMark 2003 für den Vergleich recht gut einsetzen, auch wenn die Unterschiede recht gering sind - die Grafikkarte trägt hier die Hauptlast.

Futuremark 3DMark03 CPU

Unser Kommentar:

Während in den CPU-Benchmarks praktisch keine Unterschiede existieren, sieht es bei der 3DMark 2005-Score wieder anders aus, denn hier kann ASUS wieder einen leichten Vorsprung mit dem nForce 4-Board gegen die ATI-Lösung von MSI ergattern.

 

Futuremark 3DMark 2005 (Futuremark)

3DMark 2005 startet die Punktejagd von neuem - der Benchmark ist ein reinrassiger DirectX9-Benchmark und unterstützt auch Features wie ShaderModel 3.0. Allerdings ist der Benchmark nur in der käuflichen Version zum ausgiebigen Testen der Grafikkarte richtig geeignet. Wie immer muss man auch aufgrund der medienwirksamen Punktezahl auf Optimierungen der Hersteller gespannt sein. In unseren Mainboard-Tests sind die Unterschiede natürlich wieder sehr gering.

Futuremark 3DMark 2005 CPU

Unser Kommentar:

3DMark 2005 zeigt gleiches - obwohl ein identisches Setup verwendet wird, liegt ASUS hier mit dem nForce 4-Board wieder etwas in Führung.


Quake 3 Arena 640x480 (IDSoftware)

Als nächstes werfen wir einen Blick auf Quake 3 Arena. Quake 3 Arena ist schon ein Klassiker im Bereich der Benchmarks, deshalb setzen wir ihn auch weiterhin ein, haben ihn für unsere CPU- und Mainboardtests immer noch mit im Portfolio. Die Demo 001 wird in der Konsole mit dem Befehl timedemo 1 und demo demo001 aktiviert, den Benchmark haben wir bei 640x480 und mit 1024x768 mit 16 bit laufen lassen, um die CPU am meisten zu fordern. Hier sehen wir die Ergebnisse :

Quake 3 Arena 1024x768

Unser Kommentar:

Bei Quake3Arena finden wir auch eine Führung des ASUS-Boards vor, allerdings wieder mit knapperem Abstand.

 

Doom 3 1.1 640x480 (ID Software)

Doom 3 - sicherlich das Spiel des Jahres 2004. Der atmosphärische Ego-Shooter hat Schocker-Stimmung, gutes Gameplay und geniale Grafik zugleich und darf natürlich auch nicht in einem Grafikkarten-Test fehlen. Wir verwenden für den Benchmark die klassische Doom3-Demo demo001 mit verschiedenen Einstellungen. Wichtig dabei ist, dass der Benchmark mehrmals durchlaufen soll, da der Benchmark zunächst die Daten von der Festplatte cachen muss, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen.

Doom 3 1.1 1024x768

Unser Kommentar:

Auch bei Doom 3 ist ASUS mit dem A8N-SLI Deluxe knapp in Führung.


Unreal Tournament 2003 640x480 Flyby (Epic)

Unreal Tournament 2003 ist als Demo verfügbar, in die eine Benchmark-Funktion eingebaut ist. Ein Skript testet bei verschiedenen Auflösungen, es gibt eine Flyby-Demo und ein Botmatch, die die Leistungsfähigkeit des Systems für die Vollversion zeigen soll. Hier die Ergebnisse bei 640x480 mit 16 bit, denn auch hier wollen wir natürlich die Belastung auf die CPU verlagern :

Unreal Tournament 2003 640x480 Botmatch

Unreal Tournament 2003 1024x768 Flyby

Unreal Tournament 2003 1024x768 Botmatch

Unser Kommentar:

Bei Unreal Tournament sehen wir die typische Reihenfolge - auch hier liegt das ASUS-Board knapp vor dem MSI-Board mit ATI-Chipsatz.

 

Comanche 4 640x480 (Novalogic)

Comanche 4 ist für Auflösungen von 1024x786 durchaus noch als CPU-Benchmark zu gebrauchen, bei höheren Auflösungen limitiert jedoch die Grafikkarte. Der Benchmark nutzt viele Pixel- und Vertexshader, allerdings wird neben einer hervorragenden Grafikkarte auch ein starker CPU benötigt. Das Spiel basiert auf DirectX 8 und ist in der Demo zum Downloaden erhältlich. Die Demo besitzt einen integrierten Benchmark, hier kann man also vor dem Kauf auch feststellen, ob das Spiel auf dem gewünschten PC ruckelfrei läuft. Wir verwenden ihn zur Leistungsmessung.

Comanche 4 1024x768

Unser Kommentar:

... und auch bei Comanche ist der nForce 4 hier schneller als das ATI-Mainboard.


Halo 1.05 800x600 (Bungie)

Das Spiel Halo kennt man sicherlich von der XBox - war es doch der Kassenschlage zum Launch der Konsole. Die PC-Version eignet sich sehr gut zum Benchen der CPU und der Mainboards, da sie nicht sehr grafikkartenlastig ist und somit je nach Takt und Speicherdurchsatz sehr gut skaliert. Wir testen zwei Auflösungen - 640x480 und 1024x768.

Halo 1.05 1024x786

Unser Kommentar:

Halo zeigt einen deutlichen Vorsprung der nForce4-Plattform, was durchaus auch am Betastatus des ATI-Boards liegen kann, denn dieses hat ja sowohl vom Treiber wie auch vom Bios her eine ebenso frühe Version wie der nForce 4.

 

Far Cry 1.3 640x480 (Crytek)

FarCry ist wohl eines der Spiele des Jahres 2004 und ein Grund, sich mal wieder einen neuen PC zu leisten. Das Spiel ist sowohl stark Grafikkarten-lastig bei höheren Auflösungen und hohen Details, aber es existiert auch eine sehr hohe CPU-Belastung, gerade bei niedrigeren Auflösungen ohne viele Details. Wir verwenden deshalb den Benchmark mit Standard-Settings und unterschiedlichen Auflösungen.

Far Cry 1.3 1024x786

Unser Kommentar:

Bei FarCry sind beide Boards ziemlich gleich auf, aber das ASUS kann sich wieder an die Spitze setzen.


Counterstrike: Source 640x480 (Valve)

Counterstrike Source ist ein leistungsfähiger Benchmark - er nutzt optische Effekte, die man in Half Life 2 findet und demnach ist er ein recht leistungsfähiger Indiz dafür, wo es Grafikkarten-technisch bei Half Life 2 eng werden könnte. Wir verwenden ihn hier in niedriger Auflösung, um auch eine Aussage für die Leistungsfähigkeit der Mainboards geben zu können.

Counterstrike: Source 1024x786

Unser Kommentar:

Auch hier ist ASUS klar in Führung, was wir auch auf die frühe Version des ATI-Samples schieben. Es bleibt abzuwarten, wo sich die Mainboards im Vergleich im Laufe der Zeit und unseren nForce4, K8T890 und ATI RX480-Reviews einpendeln werden.

 

Gunmetal Benchmark 640x480 (Yeti Studios)

Gunmetal von Yeti-Studios ist ein futuristisches Action-Game, bei dem man die Kontrolle über einen Havoc Suit, einen Kriegsprototypen übernimmt. Mit dem Havoc Suit müssen gegnerische Basen eingenommen werden, er kann in ein Jet verwandet werden etc. Gun Metal ist ein Grafikkarten-hungriges Spiel, bei niedrigen Auflösungen eignet es sich aber auch zum Testen von Prozessoren. Eine Demoversion steht unter dem oben genannten Link zur Verfügung, mit der wir hier auch testen.

Gunmetal Benchmark 1024x768

Unser Kommentar:

GunMetal zeigt schlussendlich noch einmal einen leichten Vorsprung des ASUS-Boards gegenüber dem MSI-Board.


Unserer Meinung nach könnte SLI und vor allem das ASUS A8N-SLI Deluxe mehr sein als nur einem Nischen-Produkt für Hardware-Enthusiasten und Game-Freaks. Das Mainboard besticht durch seine Ausstattung, Stabilität und Performance. Dabei sind nun auch einige interessante Features, die wir vorher nur aus der LGA775 Serie von ASUS kannten, in das A8N-SLI gewandert, nicht zuletzt durch den neuen Chipsatz und dessen PCI-Express Fähigkeit, die uns z.b. mit dem PEG-Link Mode segnete. Hier ist besondere Vorsicht geboten, das ASUS diese Option per Default aktiviert. Wer also objektiv die Performance beurteilen möchte, der sollte im BIOS die entsprechenden Einstellungen in "Slow" ändern, denn selbst bei "Normal" ist PEG Link Overclocking noch aktiv. Dies war vor allem in der ersten Generation von LGA775 Mainboards ebenso der Fall und sorgte für Verwirrung bei den Testern.

Defaultmäßig aktiviert ist beispielsweise auch AI Overclocking, die automatische Übertaktung der CPU. ASUS typisch zeigt sich auch der AMD Referenztakt. Wie üblich liegt dieser knapp ein MHz über den Vorgaben, warum ASUS auch in der x-ten Generation den Prozessor einfach um ein paar MHz übertaktet, wird wohl ewig ein Rätsel bleiben. Im Endeffekt ist dies neben den leichten Kompatibilitätsproblemen und den sonstigen Fehlern im Bios aber auch das einzige, was ASUS über Bios-Versionen schnell an diesem Board verbessern kann - und deshalb ist hier wohl keine Sorge angesagt.

Vergleicht man die Rohperformance der CPU-Benchmarks mit den AGP-Tests, so ist das ASUS-Board auch sehr schnell unterwegs. Der Vergleich mit dem MSI-Board als ATI-OEM-Produkt ist sicherlich nicht standesgemäß, mangels PCI-Express-Boards allerdings nicht wirklich anders möglich. Im Laufe der Zeit wird man sehen, wo sich das ASUS A8N-SLI Deluxe tatsächlich einfindet.

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Ebenfalls sehr typisch ist die Ausstattung und das AI Proactiv Design. Nur die wenigsten Benutzer werden alle acht Serial-ATA Steckplätze nutzen können. Auch die Verwendung durch optische Laufwerke fällt derzeit noch flach, da diese für Intel Serial-ATA Controller konzipiert sind. Allerdings sollten in den nächsten Wochen und Monate auch Serial-ATA DVD und CD Laufwerke auf den Markt kommen, die auf jedem Mainboard angeschlossen werden können. Die sonstige Ausstattung mit Firewire und zwei Dual Gigabit Ethernet-Ports ist natürlich ebenso grandios, wobei ein Gigabit Ethernet-Controller sogar mit voller Bandbreite betrieben werden kann.

Etwas schade ist hingegen, dass bei unserem Sample der Sound wirklich unterdurchschnittlich war und somit eigentlich nur für denjenigen geeignet ist, der ab und zu mal eine Statusmeldung vom System benötigt oder Audio-Anwendungen verwendet, die qualitativ keine Ansprüche stellen. Wir hoffen, dass ASUS hier noch nachbessern kann.

Bisher haben wir nur das Mainboard in unserem Standard-Mainboardtest betrachtet. Ein ausführlicher SLI Test folgt in Kürze - denn das Hauptfeature dieses Boards ist natürlich die Unterstützung zweier x16-Grafikkarten im SLI-Modus. Hier sind wir natürlich gespannt - aber die Tests mehrerer Grafikkarten in unterschiedlichsten Auflösungen mit und ohne SLI dauert natürlich seine Zeit. 

Positive Punkte des ASUS A8N-SLI Deluxe:

Negative Punkte des ASUS A8N-SLI Deluxe:

Das ASUS A8N-SLI Deluxe bietet eine solide Grundperformance für den Sockel 939 mit reichhaltigen Extras. Ab Dezember werden zwei Versionen des Mainboards im Handel erhältlich sein. Einmal eine Basic Ausführung für 159€, deren Ausstattungsmerkmale aber noch nicht bekannt sind und einmal die von uns betrachtete Deluxe Version für 179€ mit allen beschriebenen Features. In Anbetracht der horrenden Preisvorstellungen im Vorfeld sollte das ASUS A8N-SLI Deluxe aufgrund des wirklich günstigen Preises nun auch seinen Weg in Rechner finden, deren Besitzer bis vor wenigen Tagen noch mit einem NVIDIA nForce4 Mainboard rechneten. Das ASUS einige der von uns genannten Kritikpunkte noch ausräumt, scheint schon anhand der Bios-Politik des Herstellers mehr als wahrscheinlich.

Weitere Links :

Weitere Mainboard-Reviews findet man in unserer Testdatenbank unter Mainboards AMD Athlon 64 oder in den Overclocking, Modding und Tweaking Guides .

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