Shuttle AN51R

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Das Shuttle zurecht stolz auf seine Produkte ist, haben wir schon des öfteren bemerkt. Das erste Athlon64 Board überhaupt, welches wir genauer unter die Lupe nehmen konnten, war das Shuttle AN50R. Zwar wurde das eigentliche Review erst Ende Oktober 2003 veröffentlich, aber unsere eigentlichen Athlon64 Reviews zum Prozessor selbst wurden auf Basis einer der ersten Shuttle AN50R Revisionen durchgeführt. Und : Während andere Hersteller zu der Zeit noch mit kräftigen Speicherkompatibilitäts-Problemen zu kämfen hatten, lief das AN50R auf Anhieb astrein. Heute ist deshalb der Nachfolger heiss erwartet - das Shuttle AN51R soll schließlich in dieselbe Kerbe schlagen.

Der Athlon64 hat sich mittlerweile gut eingelebt und nun, Anfang Juni, beginnen sich die ersten Chipsätze der zweiten Generation für diese CPU zu etablieren. Wir hatten natürlich schon die beiden wichtigsten Kontrahenten aus den nVidia und VIA Lagern im Test - jeweils in Gestalt des EPoX 8KDA3+ und des Abit KV8 Pro. Beide Boards konnten beweisen, was in ihnen steckt. Nachdem wir auch einen Barebone von Soltek mit dem nForce 3 250Gb getestet haben, wollen wir uns nun wieder an ein Shuttle Produkt wagen. In diesem Fall handelt es sich ausnahmsweise nicht um einen XPC, sondern um ein "normales" Mainboard. Mit Sicherheit wird es nicht lange dauern, bis auch wieder ein Cube auf Basis des nForce3 250 / 250 GB den Markt bevölkern wird, vorerst befassen wir uns aber mit dem Shuttle AN51R.

Wie der Name schon sagt, ist das AN51R der direkte Nachfolger des AN50R. Die von uns getestete Version ist ein Vorserienboard, welches aber im Moment Seriereife erreicht und in den nächsten Wochen dann auch flächendeckend auf dem deutschen Markt zu haben sein wird. Obligatrisch werfen wir als erstes einen Blick auf das Mainboard selbst, um uns eine erste Meinung bilden zu können. Im Folgenden also das Portrait unseres Testsamples :

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Shuttle-typisch : Blaues PCB, schlichtes, einfaches, aber dennoch funktionales Design. Shuttle wählt stets das zeitlose Design, da mit den Mainboard eher der Massenmarkt angesprochen werden soll, weniger Zielgruppen wie Modder, Gamer oder ähnliche. Featuretechnisch ist das AN51R natürlich voll hochgerüstet - nicht zu letzt hat es dies dem nForce3 250 Chipsatz zu verdanken, mit dem der Hersteller nVidia eine ganze Menge Onboard-Features mitliefert, die vom Verbraucher - dem Mainboardhersteller - nur abgenommen und an die Endkunden weitergegeben werden müssen. Die Gb-Version verwendet Shuttle jedoch leider nicht - ein Gigabit Ethernet Controller ist also nur über PCI verfügbar und die Hardware-Firewall von NVIDIA fehlt ebenso. Natürlich haben wir uns auch in diesem Fall die Mühe gemacht, tabellarisch alle vorhandenen Features und Besonderheiten dieses Produktes auszuschlüsseln :

Shuttle AN51R
Chipsatz
nVidia nForce3 250
AGP / PCI / ACR
1 (AGP 3.0 8x) / 5 / 0
Speicher
3x DDR-SDRAM PC2100 / PC2700 / PC3200,
128bit möglich, bis zu 3GB
Onboard Sound
Ja, 6 Kanal-Sound durch Realtek ALC850 Chip
Onboard USB 2.0
Ja, integriert
Onboard Lan (Chip)
Ja, Broadcom Gigabit Ethernet
Onboard-Serial ATA
Ja, integriert
Onboard-Firewire
Ja, VIA VT6307
Bustakte
200 bis 280 Mhz in 1 Mhz-Schritten
SDRAM / DDR-SDRAM Frequenz
100, 133, 166Mhz
VCore, VAGP, VDimm, VLink
Ja, Ja, Ja, Ja
Maximal erreichter Bustakt
siehe Text

Mit saftigen Ausstattungsmerkmalen schickt Shuttle also sein nächstes Projekt ins Rennen. Das AN51R verfügt nicht nur über Standard-Eigenschaften wie ATA133, USB2.0 und Sound, sondern auch über Gigabit-Ethernet, Firewire und Serial ATA. Abgesehen davon stehen fünf PCI- und ein AGP Slot sowie drei Speicherbänke zur Verfügung. Schon im Review des EPoX Mainboards auf nForce3 250Gb Basis haben wir gemerkt, dass nun wieder vermehrt Mainboards mit drei Dimms verkauft werden sollen. Vermutlich liegt das daran, dass das neue Stepping des Athlon64 alle Speicherprobleme sowohl qualitativer als auch quantitativer Art und Weise behoben haben sollte.

Als nächstes wollen wir uns nun kurz dem Lieferumfang widmen - all den Dingen, die Shuttle zusammen mit dem AN51R in die Verpackung steckt...

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Stichpunktartig die beigelegten Komponenten in der Übersicht :

Kurz hatten wir schon angesprochen, dass wir diesmal ein Vorseriensample in den Händen halten. Dies macht sich auch im Lieferumfang bei unserem Modell bemerkbar. Uns fehlte der Strom-Adapter für die Serial-ATA Platten, welcher normalerweise zu jedem SATA Datenkabel mitgeliefert wird, und ein weiteres SATA Kabel. In der Serienproduktion, so wurde Hardwareluxx gegenüber zugesichert, werden aber zwei SATA Kabel sowie die dazugehörigen Stromkabel ausgeliefert. Das Fehlen eines zweiten ATA133 Kabels ist bei Shuttle leider schon zur traurigen Tradition geworden - hierdurch kann man schnell wertvolle Performance verlieren. Ansonsten ist der Lieferumfang in Ordnung, schon aufgrund der zusätzlichen Slotblenden - weiteres gibt es nicht zu bemängeln.

Hoffnungsvoll blicken wir nach vorn und werden nun den verlöteten Chipsatz betrachten, den das AN51R auf der Platine trägt.


Der nVidia nForce3 150 und Pro150 war mit dem VIA K8T800 und dem SIS755-Chipsatz einer der Mitbegründer einer neuen Ära - dem Beginn des 64Bit Zeitalters im Segment der AMD Desktop-Prozessoren. Nicht nur die potenziellen Kunden und die Journalisten, sondern auch die Hersteller wurden mehr oder weniger heftig ins kalte Wasser geworfen, obwohl der Prozessorenhersteller AMD sich im Vorfeld soviel Zeit genommen hat, um den neuen Prozessor seriereif zu machen. Mit den anfänglichen Problemen mussten im September 2003 alle kämpfen, mit neuen BIOS Versionen konnte aber zumindest das Gröbste ausgebügelt werden. Teilweise war dies den Chipsätzen zuzuschreiben, teilweise dem Prozessor selber.

Nun wurde im März die nächste, wirklich große Errungenschaft dieser noch nicht einmal ein Jahr alten Ära präsentiert. Chipsatzhersteller nVidia stellt mit dem nForce3 250 / 250Gb den Nachfolger des Pioniers auf diesem Gebiet vor. Defakto ein innvoativer Chipsatz in dem viele neue Ideen realisiert wurden, aber ob diese in der Praxis auch wirklich sinnvoll Anwendung finden bzw. überhaupt funktionieren, wird sich erst zeigen...

Die Architektur...

Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem nForce3 150 hat sich nicht viel verändert. Weiterhin verlässt man sich auf die 0.15µ Fertigungstechnik, welche schlussendlich niedrige Kernspannungen verlangt und damit für weniger Wärmeverlust sorgt. Auch weiterhin vertraut nVidia auf die mittlerweile erprobte Single-Chip Architektur, während die Konkurrenz immernoch auf die Dual-Chip-Solutions schwört. nVidia verspricht sich von der Möglichkeit mehr Platz für weitere Chips und Onboard-Komponenten und somit mehr Flexibilität und Spielraum innerhalb der Platinen für den Hersteller selbst. Außerdem soll es unterm Strich eine Kostenersparnis gegenüber VIA und SiS geben.

Als wichtigeste Veränderung im Bereich der Ex-Northbridge-Features ist die Unterstützung von einem 1 GHz Hypertransport-Bus zu nennen. Bislang konnte man nur auf einen 600 Mhz Hypertransport-Bus zurückgreifen, wenn man einen nVidia-Chipsatz verwendete - das entpuppte sich in einigen Benchmarks als Nadelöhr für den Chip. Diese Probleme hat nVidia nun ausgebügelt und steht mit dem neuen HT-Bus in einer Riege mit SIS und VIA. Mit den neuen Athlon 64-Prozessoren läßt sich dieser schnellere Hypertransport-Bus auch nutzen.

Sonstiges hat sich nicht geändert - es ist weiterhin ein 8xAGP-Interface implementiert, der Memory-Controller sitzt bekanntlich ja mittlerweile in der Athlon 64-CPU.

Der nForce 3 250 - Chipsatz

Die Onchip-Features...

Im allgemeinen bietet nVidia mit seiner Lösung zahlreiche Möglichkeiten im Bereich Netzwerk, Sicherheit, Speicher, Ausstattung, Performance und Sound an. Im folgenden werden wir einmal schauen, was an den entsprechenden Stellen alles realisiert wurde:

Serial ATA

Ursprünglich war schon für den ersten Anlauf des nForce3 Chipsatzes eine Serial ATA Funktion eingeplant, diese wurde aber auf Grund von Problemen, die bisher nicht näher spezifiziert wurden, wieder aus dem Chip-Layout eliminiert. Den meisten ist der erste Athlon64 Chipsatz immernoch unter dem Namen nForce3 150 bzw. nForce3 150Pro bekannt, wobei diese Nomenklatur mittlerweile falsch ist. Die 150 im Namen sollte für SATA stehen, da dieses Feature aber fehlte, wurde der Name später korrigiert. Im Endeffekt weiß aber jeder, was gemeint ist. Letztendlich hatte nVidia das Nachsehen, denn der hauseigene Chipsatz war zwar der erste für den Athlon64, welcher flächendeckend und in entsprechenden Stückzahlen verfügbar war, aber das Fehlen von Serial ATA machte sich im Laufe der Zeit negativ bemerkbar, zumal die Konkurrenz mit zwei dieser Schnittstellen aufwarten konnte.

Im neuen Anlauf ist diese Schwäche nun behoben, oder besser, aus ihr ist eine Stärke geworden. Denn mit der Serial ATA Lösung im nForce3 250 / 250Gb beschreitet nVidia sofort wieder neues Gebiet, denn auch die von Anfang an spezifizierte Hot-Swapping-Funktion wurde nach langer Zeit endlich einmal umgesetzt. Schlussendlich bedeutet das in der Praxis, dass SATA-Geräte genau wie USB-Lösungen einfach im laufenden Betrieb angekoppelt oder entfernt werden können, wenn auch die Geräte dieses Feature unterstützen.

Raid-Funktionalität

Besonders an dem neuen nForce 3 250 / 250Gb ist vor allen Dingen die Raid-Funktionalität des Chipsatzes. nVidia bietet die Option, zum einen zwei Serial ATA-Drives im Raid 0 oder 1 bei unterschiedlicher Stripe-Size zu koppeln, zum anderen kann man auch die ATA/133-Laufwerke mit hinzunehmen und dann insgesamt eine Kombination aus maximal sechs Laufwerken in einem Array zusammenfassen. Dann ist auch ein Raid 0+1 möglich.

Gigabit-Ethernet

Statt dem "einfachen" 10/100MBit Netzwerk ist nun bei der Gb-Version des Chipsatzes ein Gigabit-LAN direkt in der MCP implementiert. Bisher konnten solche Lösungen nur über einen zusätzlichen Chip angeboten werden, welcher dann über den erheblich langsameren PCI-Bus an das System gekoppelt werden musste. Besonders im Volllast-Betrieb und bei obendrei vollbesetzten PCI-Steckplätzen sorgte das zeitweise für heftige Datenstaus. Da die Funktion nun direkt in der MCP und somit direkt am HyperTransport-Link liegt, sind die Inteferenzen wesentlich geringer. Im Endeffekt läßt sich damit eine Leistung ähnlich dem Gigabit Ethernet Port eines i875P-Canterwood-Chipsatzes erreichen - und diesen Ethernet-Port, der über die CSA-Schnittstelle implementiert wurde, haben wir schon mehrfach gelobt.

Hardware-Firewall

Doch auch mit dem neuen Gigabit-Ethernet noch nicht genug. Als erster Hersteller überhaupt bietet nVidia nun eine native Firewall-Lösung direkt im Chip an - allerdings auch nur bei der Gb-Version des Chipsatzes. Die Hardwarefirewall verspricht einiges. In wie Fern die Funktionen und Features im Endeffekt wirksam sind, werden wir in den nächsten Tagen überprüfen und unser Ergebnis in einem eigenen Special präsentieren.

Da Shuttle bei diesen Boards leider die Chipsatz-Version ohne Gb verwendet, sind beide Gigabit-Ethernet-Controller über PCI angebunden, eine Hardware-Firewall ist weiterhin nicht enthalten.

Soweit die beiden großen Neuerungen im Onchip-Bereich. Außerdem stehen nun satte 8 USB2.0 Ports zur Verfügung und auch ein FireWire-Support wurde mit der Integration geschaffen. Hinzu kommen natürlich die übrigen Standard-Features wie ein AC97-Sound.

Alles in allem verspricht der neue nForce3 250 / 250 Gb also ungeahnte Vielseitigkeit, aber auch Tiefgründigkeit und Zukunftssicherheit gehören zu seinen schlagkräftigsten Argumenten. Auf der nächsten Seite widmen wir uns wieder mehr unserem Testsample und werden uns seine Ausstattung und die Eigenschaften etwas genauer anschauen...


Unser erster Blick wandert wie immer ohne Umwege direkt ins Handbuch, noch bevor wir uns ans eigentliche Layout des Mainboards machen. Die gebundene Version des AN51R Handbuches liegt uns in englischer Sprache vor, durchsetzt mit zahlreichen Abbildungen, die die Montage der einzelnen Komponenten erleichtern. Wir sind auf der Suche nach einer Tabelle, welche uns die Ressourcenverteilung innerhalb des Mainboards erklärt. Diese suchen wir in der Dokumentation leider vergeblich. Shuttle hat darauf verzichtet, die Verteilung der Interupts publik zu machen - ob es hierfür einen driftigen Grund gibt, werden wir spätestens während unserer Stabilitätstests erfahren, wenn wir mit einem vollbestückten Mainboard arbeiten.

Da man sich bei der Benutzung des Mainboards nicht auf die Onboard-Komponenten beschränken will bzw. kann, stehen insgesamt sechs Erweiterungsschnittstellen zur Verfügung. Hierbei handelt es sich zum einen um fünf PCI-Steckplätze, welche mit allen PCI 2.2 Karten bestückt werden können, die mit einer Taktfrequenz von 33.3 MHz arbeiten. Wenn Mainboards nicht schon auf PCI-Express setzen, so besitzen alle einen AGP Slot, der in diesem Falle den AGP 3.0 Spezifikationen genügt und somit voll abwärtskompatibel auch AGP8x Karten aufnehmen kann. Eingebürgert hat sich auch der Retention-Mechanismus, mit dem die Karte stabil im Slot arretiert werden kann.

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Um einen Computer zu Leben zu erwecken benötigt man natürlich vordergründig eine primäre Stromversorgung. Diese wird bei Mainboards aktueller Bauweise mit Hilfe zweier Stecker gewährleistet, die direkt mit dem Netzteil des Rechner gekoppelt werden müssen. Im folgenden Bild erkennt man den einen Teil der Spannungsversorgung, den vierpoligen, 12V Anschluss. Direkt daneben sind sechs leistungsstarke Mosfets für eine dreiphasige Spannungsversorgung sowie fünf Kondensatoren erkennbar, die die Spannungsversorgungs des Boards sichern. Hier wird ebenfalls sichergestellt, dass beim Übertakten von Komponenten stets die richtige Spannung anliegt und es nicht zu Über- bzw. Unterspannung im System kommt.

Der ebenfalls im Bild erkennbare Sockel wurde gemäß den von AMD vorgegebenen Richtlinien für die Athlon 64 Bit Prozessoren konzipiert. Demnach verfügt er über 754 winzige Aussparungen für die empfindlichen Pins des Prozessors. Statistisch ist der Sockel 754 wesentlich kleiner als der Sockel A, da sowohl die Pins feiner geworden sind, aber auch das gesamte Package des Prozessors überarbeitet wurde. Erhaltengeblieben ist hingegen der Verriegelungsmechanismus, mit welchem der Prozessor in seinem Sockel befestigt wird. Zu diesem Zweck befindet sich an der oberen Längsseite ein Metallbügel, der zum Einsetzen hoch geklappt werden muss und zur Verriegelung wieder nach unten gedrückt wird. Grundsätzlich ist der Sockel kompatibel zu allen Athlon64 Prozessoren, die sich mit 754 Pins am Markt befinden.

Um den Kühler auf dem Sockel befestigen und den Prozessor kühlen zu können, wird über zwei Bohrungen im blauen PCB-Layer ein spezieller Sockel verankert, welcher mehrere Möglichkeiten zur Arretierung einer Kühllösung bietet. Zum einen kann ein Bügel über die sechs stabilen Nasen gezogen werden und dem Kühler so Halt geben, zum anderen ist es aber auch möglich, den Kühler schlicht und einfach mittels zweier Schrauben, die durch die angesprochenen Bohrungen zur Bodenplatte geführt werden, festgemacht werden.

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Das eben schon angesprochene System zur Stromversorgung des Systems wird hier in Gestalt eines zwanzigpoligen ATX-Steckers komplettiert. An diese Leiste wird die Hauptspannungsquelle vom Netzteil angeschlossen, um das gesamte System und alle angeschlossenen Komponenten mit Strom versorgen zu können. Neben der Stromversorgungseinheit erkennt man die Schnittstellen für die Laufwerke, die momentan noch den Mainstream darstellen. Zwar ist Serial ATA stark im kommen, dennoch nutzt die Mehrzahl der Verbaucher immernoch den ATA133 Standard. Zu diesem Zweck wurden auf der Platine zwei IDE-Slots verlötet. Direkt unterhalb befindet sich des Weiteren der Floppy-Port zum Anschluss eines Diskettenlaufwerks, auf welches die Hersteller bis Dato nur sehr ungern verzichten.

Alle Schnittstellen in diesem Bereich sind sehr gut angeordnet - die Kabel können so einfach verlegt werden und stehen nicht im Luftstrom des Gehäuses.

Unmittelbar rechts neben dem Prozessorsockel wurden die Speicherbänke verlötet. Diesmal sind es wieder drei Stück an der Zahl - hier vertraut man offensichtlich felsenfest auf den "neuen" Athlon64, welcher mit dem CG-Stepping wieder eine bessere RAM-Kompatibilität bieten soll. Auf vergangenen nForce3 Platinen wurde auf den Einsatz eines dritten Speicherslot verzichtet, da das im Prozessor integrierte Speicherinterface bei drei involvierten Riegeln in einigen Konfigurationen Probleme machte. Aufgrund des neuen Steppings offeriert Shuttle nun aber wieder drei DDR-Speicherbänke für PC266, PC333 und PC400 RAM. Maximal können jedoch drei Gigabyte Speicher eingesetzt werden. Dieser arbeitet dann im Single-Channel Modus, da ein Dual-Channel Speicherinterface beim Athlon 64 nicht vorhanden ist.

Im Handbuch des Mainboard fanden wir erfreulicherweise eine große, ausführliche Tabelle über die Konfiguration und Kompatibilität des Arbeitsspeichers. Wir werden aber nicht blind auf diese Fakten vertrauen, sondern werden später noch eigene, praktische Tests durchführen, um mit anderen begrenzten Ressourcen feststellen zu können, ob dieser Prototyp genauso Speicherkombatibel ist, wie er vorgibt zu sein.

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Layouttechnisch auf alle Fälle erwähnenswert befinden wir die beiden Serial ATA Schnittstellen, welche direkt zwischen Prozessorsockel und AGP-Steckplatz verlötet wurden. Es wird hier sicherlich keine Probleme mit Grafikkarten geben, die die Ports überdecken, dennoch ist der Platz zwischen dem AGP-Slot und vorallem dem einen blauen Kondensator (rechts im Bild) sehr eng. Obwohl die Serial ATA Kabel sehr dünn und flexibel snd, ist es möglicherweise ein Problem, wenn man das Hot Swapping-Feature nutzen möchte. Schnell können die empfinflichen Ports für SATA oder gar der Kondensator abgebrochen werden, wenn die benötigte Sorgfalt außer acht gelassen wird.

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Last but not least : Die ATX-Blende. Hier finden wir natürlich alle Standardanschlüsse wie PS/2 für Maus und Tastatur, einen serielle sowie den COM-Port, einen SPDIF-Eingang, die Schnittstelle für FireWire, vier USB2.0 Ports, sowie alle weiteren, Sound-relevanten Ein- und Ausgänge für Lautsprecher, Mikrofon usw. Eine besonders gute Idee wurde unserer Meinung nach mit der Verlegung des CMOS-Clear Jumpers an die Rückseite des AN51R realisiert. In Form eines kleinen Druckknopfes, welcher sich zwischen dem SPDIF-Eingang und dem seriellen Port befindet, wurde der obligatorische Jumper an die Rückseite verlegt und garantiert damit ein Maximum an Erreichbarkeit. Wollte man bisher die BIOS-Einstellungen löschen, musste man erst das Gehäuse aufschrauben, um an den Jumper zu gelangen. So gestaltet sich der Vorgang natürlich wesentlich entspannter...

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Nach den ausführlichen Betrachtungen der Ausstattung werden wir uns im Folgenden den Chips widmen, welche einen Großteil der angesprochenen Features kontrollieren.


Beginnen wir einmal nicht unmittelbar mit den Ausführungen zu den einzelnen Mikrochips, sondern schauen erst einmal was die rechte, untere Ecke des Boards für uns bereit hält. Gleich auf dem ersten Bild erkennen wir eines der wichtigsten Systeme, welche auf dem Mainboard verlötet werden müssen : Die BIOS-Batterie. Um den BIOS-Chip, welcher sämtliche Informationen das System betreffend speichert, ständig mit Strom versorgen zu können, wird eine solche Energiezelle benötigt. So werden auch im ausgeschalteten Zustand, wenn der Rechner vom Stromnetz getrennt ist, alle wichtigen Informationen gespeichert. Der gesockelte BIOS-Chip, welcher somit jederzeit austauschbar ist, wurde ebenfalls hier verlötet. Sollte die BIOS-Software also einmal zerstört werden, kann man den winzigen Chip behutsam entfernen und zu Shuttle schicken. Für einen geringen Betrag erhält man dann unverzüglich einen neuen Chip zugesandt, welcher ein funktionierendes BIOS enthält.

Direkt neben dem BIOS-Chip befinden sich zwei weitere Serial ATA Anschlüsse, welche ebenfalls im nVIDIA Raid kombiniert werden können. Aber : Diese beiden sind nicht über einen separaten Controller angeschlossen, wie man es von vielen anderen Boards kennt, sondern Shuttle nutzt den dritten "ATA/150-Kanal", den der nForce 3 250 und dem 250Gb von seinem Vorgänger geerbt hat. Mit einer entsprechenden Marvell-Bridge werden die Signale in zwei Serial ATA-Ports gewandelt - und schon kann man auf insgesamt vier Ports zurückgreifen.

Des Weiteren erkennbar sind die Gehäuseanschlüsse, mit denen alle LEDs und Taster des Gehäuses an das Mainboard angeschlossen werden können. Insbesondere um Bastlern das Leben leicher zu machen, verlötet Shuttle stets auch einen Power- und Reset-Taster direkt auf der Grundplatine (hier ganz unten rechts am Rand). Somit fällt das lästige Kurzschließen der Pins mit einem Schraubenzieher oder einem ähnlichen Gegenstand also endlich weg und der PC kann auch ohne ein Gehäuse bequem aktiviert und resetet werden.

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Um superschnelle FireWire Verbindungen etablieren zu können, wurde aus dem Hause VIA der VT6307 verlötet. Mit Hilfe dieses kleinen Chips können über die entsprechenden Ports - beim AN51R drei an der Zahl - FireWire geräte aller Art angeschlossen werden. Auch die Generierung eines kleinen FireWire Netzwerkes sollte kein Problem darstellen, allerdings wird bei voller Ausnutzung des Gigabit-Ethernets diese Möglichkeit der Vernetzung sowohl von der Flexibilität als auch von der Geschwindigkeit in den Schatten gestellt.

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Innerhalb der nVidida nForce3 250Gb MCP wird zwar ein Sound-Signal als AC97 erzeugt, welches auf sechs Kanäle aufgeteilt ist, allerdings muss dieses noch konvertiert werden. Hier kommt der Standardcodec ALC650 aus dem Hause Realtek zum Einsatz, welcher die Befehle des Chipsatzes derart umwandelt, dass sie schlussendlich als akkustische Signale den Lautsprecher verlassen können. Zur Freude des Konsumenten können an das Shuttle natürliche alle gänigen High-End Soundsysteme angeschlossen werden, die Mittels der 3.5 Zoll Klinke den Kontakt zum Soundproduzenten herstellen. Auch digitale Geräte können dank Optical Out angeschlossen werden.

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Als Gigabit-Ethernet-Controller kommt der Broadcom BCM5788 zum Einsatz. Wie bei allen aktuellen Chipsätzen ausser den Intel Pentium 4-Chipsätzen i875P und i865x ist der Gigabit Ethernet Controller zwingend über PCI angebunden und kann so seine volle Bandbreite von 250 MB/s im Voll-Duplex-Modus nicht richtig entfalten. Bei 133 MB/s limitiert der PCI-Bus, wobei man hier auch noch sonstige Bandbreiten vorher abziehen muß - die Performance, die tatsächlich erreicht wird, liegt also weit unter den Möglichkeiten. Für die meisten Einsatzbereiche wird die zur Verfügung gestellte Bandbreite aber vollkommen ausreichen. Der nForce 3 250 Gb von NVIDIA hätte hier den Vorteil, dass nur noch ein Physical Layer integriert werden muß und dann die volle Gigabit Ethernet Performance offen steht, da der Controller nicht über PCI läuft. Auch die Firewall kann man auf dem Shuttle-Board somit nicht nutzen.

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Einen weiteren, guten alten Bekannten finden wir als Super I/O Controller verlötet. Zu diesem Zweck kommt der Texas Instruments IT8712F-A zum Einsatz. Neben dem Hardwaremonitoring, auf welches wir später noch eingehen werden, übernimmt er auch Verantwortung für alle Perepherieschnittstellen wie PS/2, serielle Schnittstellen, aber auch interne Anschlüsse wie beispielsweise den Floppy-Port für das Diskettenlaufwerk.

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Da innerhalb des nForce3 250 schon viele Features integriert sind, ist es nicht verwunderlich, dass man auf dem Mainboard kaum zusätzliche Chips findet, welche weitere Ausstattungsmerkmale generieren. Mit dem Layout und der Ausstattung waren wir im wesentlichen voll und ganz zufrieden, so dass wir uns im Folgenden dem BIOS und der Stabilität sowie dem Vorhandensein und Funktionieren des Cool´n´Quiet Features widmen können und so das Mainboard zum ersten Mal in Betrieb nehmen werden.


Das BIOS :

Das BIOS (Basic Input-Output System) ist mehr als 20 Jahre alt und damit die älteste Softwaretechnik innerhalb der PCs. Es wird in den ersten Sekunden nach dem Einschalten des PCs aufgerufen, der so genannten Pre-Boot-Phase, also noch bevor das Betriebssystem geladen wird. Allerdings gibt es das Bios nicht mehr lange, wie Intel mitteilt :

Der Firmware Foundation Code von Intel ist ein Ergebnis des Projektes mit Codenamen „Tiano“ und sorgt dafür, dass der Nachfolger des BIOS auf neuester Softwaretechnologie basieren wird. Er wurde speziell im Hinblick auf neue Ausstattungsmerkmale und Dienste entwickelt, zu denen beispielsweise die verbesserte Verwaltung und Betriebsfähigkeit, sowie Schnittstellen für administrative Aufgaben gehören.

Bald brauchen wir uns also nicht mehr durch die blauen Menues hangeln, um an die Hardwareeinstellungen zu kommen. Bislang bleibt das Bios aber der Grundstein für eine gute Gesamtperformance, auf die es bei den Mainboards im allgemeinen ankommt. Auch werden hier alle wichtigen Drähte in Bezug auf Overclocking und Onboard-Features gezogen. Nun werden wir prüfen, wieviel Sorgfalt die Ingeneure bei der Programmierung dieses BIOS an den Tag gelegt haben.

Wie immer widmen wir uns zuerst visuell dem BIOS, das heißt wir schießen einige Screenshots, um den Aufbau und die einzelnen Funktionen des Menüs zu veranschaulichen. Auf den folgenden Screenshots sind die Menu-Punkte aus dem BIOS des 22.04.2004 ersichtlich :

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Eine wichtige Vorraussetzung für gute Performance ist die Abschaltbarkeit der Onboard-Komponenten. Besonders beim nForce3 250 sind im MCP-Chip eine Vielzahl dieser Features integriert. Im Integrated Peripherals Menu unter dem Unterpunkt Onboard PCI Devices sind alle Onboard-Geräte deaktivierbar. Im Unterpunkt Onboard Super I/O Devices können auch ungenutzte Super I/O Funktionen problemlos abgeschaltet werden und verbrauchen damit keine Ressourcen mehr.

Zur ACPI-Funktion : Zum Ersten kann die Funktion an sich aktiviert bzw. vollkommen abgeschaltet werden. Weiterhin kann der Benutzer zwischen den Modi "S1/POS", "S3/STR" sowie "S1&S3" wählen. Mit dieser Funktion hatten wir keine Probleme - alles funktionierte innerhalb der vorgegebenen Parameter. Eine Power-On-By Keyboard-Funktion ist ebenfalls enthalten.

Stets werfen wir auch einen kritischen Blick auf das PC Health Menu, welches besonders bei den heutigen Belastungen wie Overclocking und Co. eine wichtigere Rolle denn je spielt. Über den vorhin angesprochenen WinBond Chip werden alle wichtigen Vitalfunktionen des Mainboards per Hardwaremonitoring überwacht. So können schlussendlich im BIOS die Temperaturen aller installierten Sensoren, die gegenwärtigen Drehzahlen der an das Mainboard angschlossenen Lüfter sowie die Spannungen ausgelesen werden, die das Netzteil dem Mainboard zu Teil werden lässt. Selbst die Spannung der BIOS-Batterie kann direkt überprüft werden. Auch die oft vergessene RAM-Voltage kann ausgelesen werden.

Sehr wichtig für die allgemeine Performance ist natürlich der Arbeitsspeicher. Im BIOS eines Mainboards muss es möglich sein, die Latenzzeiten des Speicher in der gewünschten Manier anzupassen. Die Latenzen wirken sich im wesentlichen nur geringfügig, in den Augen von Perfektionisten wohl aber spürbar auf die Gesamtperformance eines Systems aus. Einstellungsmöglichkeiten findet man im Advanced Chipset Features Menu unter der DRAM Configuration Option. Wir verweisen aber darauf, dass es nur erfahrenen Anwendern empfohlen wird, an den entsprechenden Einstellungen Änderungen vorzunehmen, da es hier gegebenenfalls zu unkontrollierbaren Fehlfunktionen im System kommen kann.

  • Max Mem Clock : Wählbar zwischen 100, 133, 166 und Auto (200)
  • 1T/2T Memory Timing : Wählbar zwischen 1T und 2T sowie Auto
  • CAS Latency : Wählbar zwischen 2; 2,5 und 3, realistische Werte 2 und 2,5
  • T(RAS, Active to Precharge) : Einstellbar, realistische Werte 4 bis 6, einstellbar sind Werte von 5 bis 15
  • T(RCD, Active to CMD) : Einstellbar, realistische Werte 2,3,4,5,6,7
  • T(RP, Precharge to Active) : Einstellbar, realistische Werte 2,3,4,5,6

Die Einstellungsmöglichkeiten den Speicher betreffend sind soweit in Ordnung, da im wesentlichen durch den Mainboardhersteller hier nicht viel mehr angeboten werden kann. Gründe hierfür sind, dass die Arbeit den Speicher betreffend nicht mehr so stark von den Mainboard- oder Chipsatzherstellern beeinflusst werden kann, sondern von AMD selbst. Weiterhin behält auch NVIDIA hier einen Daumen drauf, denn bei VIA-Mainboards kann man etwas mehr Flexibilität erkennen. Demnach liegt es auch nicht mehr im Machtbereich des BIOS-Programmieres, mit dem Speicher Wunder zu vollbringen, sondern in den Händen von AMD und den Bios-Designern von NVIDIA.

Für das frühe Beta-Bios, welches das Mainboard mit sich bringt, sind wir bereits begeistert - Shuttle liefert hier mehr Optionen als manch anderer Hersteller nach einem halben Jahr...

 

Cool and Quiet-Support :

Selten waren wir von einer Technologie so überzeugt - wenn sie denn funktioniert. AMD hat in die Athlon 64-CPUs die Möglichkeit eingebaut, die CPU-Last zu überwachen und wenn der Prozessor nicht ausgelastet ist, sowohl die CPU Frequenz wie auch die CPU-Spannung zu senken. Daraus ergeben sich hervorragende Stromsparmöglichkeiten und das System bleibt auch kühler als unter normaler Idle-Leistung mit vollem Takt und voller Prozessorspannung. Da das ganze binnen weniger Taktzyklen aktiviert und deaktiviert werden kann, ist das System auch nur marginal langsamer, der Performanceverlust kann praktisch vernachlässigt werden und ist praktisch auch nicht meßbar.

Allerdings werden für das Cool&Quiet Feature nicht nur der Support des Mainboards benötigt, sondern auch einige Tools und Treiber. Den notwendigen Athlon 64 Prozessor Treiber findet man direkt auf der AMD Webseite für alle gängigen Betriebssysteme. Ebenfalls auf dieser Seite findet man die notwendige Software, die das Cool&Quiet Feature kontrollierbar macht.

Ist der Treiber installiert, kann man die Energieeigenschaften einstellen :

Sobald man das Energiespar-Schema auf "Minimalen Energieverbrauch" gestellt hat, schaltet die CPU bei geringer Last von 2000 auf 800 MHz zurück, wie auf dem folgenden Screenshot unschwer zu erkennen ist. Die Aktivierung erfolgt wie angedeutet über das BIOS, demnach wird der Front Side Bus auf 80 MHz heruntergefahren und die neue Taktfrequenz liegt an.

So einfach, wie es auf den ersten Blick scheint, ist das Aktivieren aber nicht in jedem Fall. Schon seit längerem mussten wir feststellen, dass es mit Cool´n´Quiet massive Stabilitätsprobleme gibt, wenn zwei Speicherriegel eingesetzt sind. Vor kurzem hofften wir noch, dass die Hersteller diese Macke mittels einer neuen BIOS-Revision beheben können - mittlerweile wissen wir aber, dass dies nicht möglich zu sein scheint. Viel mehr vermuten wir die Problematik im Inneren des Athlon64, wo das Cool´n´Quiet und eben auch der Memory-Controller eingebettet sind.

Auch beim AN51R ist dies der Fall - bei dem Einsatz von zwei Modulen friert Windows XP beim Einsatz der C&Q-Option sofort ein. Wer also C&C nutzen möchte, muss sich auf den Einsatz eines Speicherriegels beschränken, sofern der Prozessor noch das erste Stepping hat. Vermutlich wurde der Knackpunkt im neuen CG Stepping für den Athlon64 ausgebügelt. Leider konnten wir dies noch nicht nachprüfen, da uns hierfür die Ressourcen fehlen, eine CPU mit CG-Stepping für den Sockel 754 erreichte uns von AMD leider nie. Weiterhin haben wir in unseren vergangenen nForce3 250 Tests bemerkt, dass das Auslesen von Spannungen im Windows lediglich kuriose Resultate lieferte. Mehr als 3V Prozessorspannung wurden uns angezeigt, Grund zur Beunruhigung gab es allerdings nicht, da es sich hier um einen reinen Anzeigefehler handelte. Beim AN51R erfahren wir erst gar nichts über die Spannung, mit welcher der Prozessor arbeitet...

 

Die Stabilität :

Das BIOS ist die eine Seite, die Praxis wieder eine ganz andere. Ob die Einstellungen, die im BIOS vorgenommen werden, dann auch schlussendlich im Betrieb korrekt umgesetzt werden, prüfen wir im folgenden Test. Besonders seit den Pannen mit dem nForce3 im Septemper 2003, als praktisch keiner unserer Speicher so richtig laufen wollte, haben wir diese Tests ausgebaut und führen sie auch besonders akribisch durch. Im Härtetest gilt es, unter Vollbestückung der Erweiterungssteckplätze und Lastbetrieb eine gewisse Zeit ohne Absturz zu überdauern. Wie gesagt testen wir nun auch die Speicherkompatibilität mit mehreren Modulen, sowohl Markenprodukten, aber auch kostengünstigeren No-Name-Rams.

Direkt nach der BIOS Analyse führen wir unsere allgemeinen Stabilitätstests durch. Hierfür besetzen wir alle PCI-Solts mit entsprechenden Erweiterungskarten, um den Computer mit einem Maximum zu belasten. Auch die Onboard-Features werden aktiv belassen, um mögliche Ressourcenkonflikte geradezu zu provozieren. Des weiteren testen wir verschiedene Speichermodule auf ihre Kompatibilität - dazu aber die kleinere Tabelle weiter unten...

Shuttle AN51R

1. PCI : FritzCard PCI (32bit/33 Mhz)
2. PCI : Soundblaster Audigy (32bit/33 Mhz)
3. PCI : Yes 9652 Ethernet (32bit/33 Mhz)
4. PCI : Hauppauge WinTV Theater(32bit/33 Mhz)
5. PCI : Firelink USB 1.1 (32bit/33 Mhz)
Alternativ : Onboard-Sound , Firewire, USB2.0, LAN, Serial ATA immer aktiv

PCI-Belastungstest
Speicherkompatibilität
Noname DDR
siehe Tabelle
Speicherkompatibilität
Marken-PC3200
siehe Tabelle
Laufverhalten /
Belastung AGP / CPU

Um eine besonders hohe PCI-Last zu erzeugen, lassen wir unsere WinTV Theater aus dem Hause Hauppauge zum Einsatz kommen. Durch die aktiven Onboard-Geräte wird der PCI-Bus zusätzlich noch belastet. Nichts desto trotz bleibt das System stabil. Demnach gibt es auch keine Probleme mit der Verteilung der Interrupts an die einzelnen Komponenten, obwohl im Handbuch nicht ale Ressourcenkanäle aufgelistet waren und somit schon ein kleines Mißtrauensverhältnis bestand.

Shuttle AN51R - Speicherkompatibilität PC3200
Speicher
Default-Timings
eingesetzte Module
Status DDR400
Stabilitätstest
TwinMos Winbond CH5 PC3200 Single Sided
2.5-3-3-8
2x 256MB
ok
ok
TwinMos TwinMos PC3200 Single Sided
2.5-3-3-8
2x 256MB
ok
ok
TwinMos Winbond CH5 PC3200 Double Sided
2.5-3-3-8
1x 512MB
ok
ok
TakeMS PC3200 Single Sided
2.5-3-3-8
2x 256MB
ok
ok
Corsair TwinX XMS3200 Low Latency
2.5-3-3-8
2x 256MB
ok
ok

Alle Riegel liefen entsprechend ihrer Spezifikationen. Auch im Windows wurden alle programmierten Timings in der richtigen Weise ausgelesen. Selbst auf dem Post-Screen werden die eingestellten Timings zum besseren Überblick nocheinmal dargestellt.

Demnach können wir weder am BIOS noch an der Stabilität und Kompatibilität des Mainboards etwas kritisieren. So können wir beruhigt zur nächsten Seite übergehen und einen Blick auf das Overclocking werfen. Auch hier sind wir recht zuversichtlich, zumal wir bereits beim Soltek EQ3801 sehen konnten, dass der nForce3 250Gb wieder ein recht overclockingfreundlicher Chipsatz ist und auch unser letzter Test mit einem fürs Übertakten bekannt gewordenen Hersteller (EPoX) sehr positiv verlief.


Overclocker würden sich (zur Zeit) niemals einen Athlon64 kaufen, da dieser in zu großem Maße den Overclocking-Erfolg limitiert. Das ist zum einen auf den integrierten Speichercontroller zurückzuführen, welcher beim Overclocking recht bockig werden kann, zum anderen aber auch auf die Tatsache, dass der Multiplikator dieses Prozessors nicht verändert werden kann und der Übertakter damit weiter engeschränkt wird. So ist es nicht zwangsläufig den Mainboards zuzuschreiben, dass wir bis Dato noch kein einziges Produkt in den Händen halten konnten, welches das Overclocking wirklich fördert und vorantreibt. Um ein System zu Übertakten fällt die Wahl im Moment eher auf einen Pentium 4 oder eben auf einen "alten" AMD Athlon XP...

Was wir aus unserem AMD Athlon 64 3200+ herausholen können, werden wir im folgenden probieren. Zuvor jedoch wie immer einige Screenshots des OC Menus innerhalb des BIOS, auch wenn das momentan bereits wirklich prall gefüllt ist.

Durch Klick auf die Bilder gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf den ersten Blick sieht man sofort alle "wichtigen" Optionen, die sich ein Overclocker wünscht. Welche Einstellungsvielfalt hinter den einzelnen Menu-Punkten steckt, werden wir uns im Folgenden etwas genauer zu Gemüte führen :

Mit den angebotenen Optionen kann man mehr als zufrieden sein. Nicht nur die Vielfalt, sondern auch die Flexibilität sind in Ordnung. Auch beim AN51R ist der CPU Multiplikator wieder frei zwischen 4 und 20fach wählbar. Leider beeinflusst diese Option das Overclockingverhalten nicht positiv, sondern tangiert es eher überhaupt nicht. Mit Hilfe dieser Einstellungen kann das System niedriger getaktet werden und somit kühler gehalten werden - ein Übertakten ist aber nicht möglich. Versucht man, den Multiplikator zu senken und im Gegenzug mehr Front Side Bus zu geben, wird man von Mircosoft mit einem Bluescreen bestraft, selbst wenn man allen Komponenten genügend Spannung zukommen lässt und generell den Front Side Bus nur sehr gemächlich anhebt. Selbst bei 205MHz ist mit gesenktem Multiplikator - 8fach - schon Schluss.

Die angebotene Flexibilität bei den Spannungen ist hingegen wieder sehr gut - und natürlich gefällt auch der AGP-Lock, der im Bios angeboten wird.

Auch das nForce3 250 Board von Shuttle neigt etwas zum zu hohen Standardtakt. Mit knapp 2010 Mhz statt glatten 2000 MHz verschafft es sich zwar einen minimalen Vorteil, der aber eher zu vernachlässigen ist, da die meisten Mainboards mittlerweile hier mindestens auf 200,5 Mhz aufrunden. Auch hier stimmt die angegebene CPU Spannung natürlich nicht - sie liegt default bei 1.5 Volt. Während des Übertaktens wird sie aber, genau wie der Front Side Bus und einige andere Spannungen etwas erhöht, um die Komponenten stabil zu halten.

Soltek und EPoX erreichten bei unserem Overclocking-Test 229MHz Front Side Bus. Das AN51R schafft ein einziges Megahertz mehr und holt sich damit die OC-Krone ab. Zu verdanken haben wir dieses Ergebnis natürlich auch dem neu auferstandenen PCI-Fix - welcher den AGP- und PCI Takt konstant bleiben lässt, selbst wenn der Front Side Bus drastisch angehoben wird. Mit dem steigenden Front Side Bus geht natürlich auch der steigende Speicherdurchsatz einher, was den eigentlichen Performanceschub des Übertaktens ausmacht.

Wie angesprochen bleibt die Taktfrequenz der Erweiterungsslots konstant, selbst wenn wir den FSB anheben. Dies messen wir permanent mit unserem PCI-Geiger, sodass wir in der Lage sind, jede mögliche Veränderung feststellen zu können.

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Überflüge hat auch das AN51R nicht gestartet - erwartet haben wir diese auch gar nicht erst. Dennoch kann es auch in Bezug auf OC gut mit der Konkurrenz mithalten und vermag sich sogar noch um ein Megahertz zu steigern, um einen minimalen Abstand zwischen sich und die Kontrahenten zu bringen.

Gespannt schauen wir nun auf die Resultate der Schnittstellenperformance.


Beim neuen nForce3 250 gibt es bekanntlich nun die Möglichkeit, Serial ATA Schnittstellen genauso zu verwenden wie USB-Ports: Einfach im laufenden Betrieb Laufwerke an und abkoppeln. Wie wir von Kollegen berichtet bekommen, funktioniert das so genannte Hot-Swapping auch reibungslos. Leider können wir uns auf Grund mangelnder Hardware nicht selbst ein Bild davon machen, dafür werfen wir aber einen Blick auf die FireWire- und ATA133 Performance des Testsystems. Hier werden wir nicht nur die Performance überprüfen, sondern in gesonderten Mini-Tests auch die Kompatibilität von FireWire und USB2.0 prüfen.

Zu diesem Zweck verwenden wir auch weiterhin unser extrernes Festplattengehäuse HD DataFab, welches über FireWire und USB2.0 Interfaces verfügt. Für unsere Testzwecke setzten wir hier eine Seagate Barracuda ATA4 Festplatte mit 40Gigabyte Speicherkapazität ein.

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Zu allererst prüfen wir die entsprechenden Kompatibilitäten. Weder mit der USB2.0 bzw. FireWire-Festplatte hatten wir Probleme, noch mit diversen Speichersticks, Eingabegeräten oder Druckern. Alle Perepheriegeräte wurden ordnungsgemäß erkannt und konnten, gegebenenfalls nach einer Treiberinstallation, vollständig verwendet werden.

Als erstes erprobten wir die FireWire Performance unter SiSoft Sandra. Hierfür wählten wir die "File-System Benchmark" der Software aus. Das Ergebnis sah wie folgt aus :

Shuttle AN51R
EPoX 8KDA3+
Soltek QBic EQ3801
AOpen AK79G Tube
Shuttle SN45G
Gigabyte 7VAXP Ultra
MSI K8T Neo
Shuttle AN50R
Gigabyte K8NNXP
Shuttle SN85G4
Buffered Read
32
31
31
33
31
32
33
33
34
33
Sequential Read
21
20
20
20
20
21
23
23
23
23
Random Read
7
6
6
7
6
6
7
7
6
6
Buffered Write
30
30
31
28
26
23
24
25
26
26
Sequential Write
23
22
23
22
24
23
23
24
24
24
Random Write
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
Avarage Access Time
6
6
7
7
7
7
6
7
6
6

Um auch Usern von HDTach einen anschaulichen Wert zu liefern, setzen wir die Betrachtung mit dieser Software fort. Unter HDTach erhielten wir folgende Ergebnisse:

Shuttle AN51R
EPoX 8KDA3+
Soltek QBic EQ3801
AOpen AK79G Tube
Shuttle SN45G
Gigabyte 7VAXP Ultra
MSI K8T Neo
Shuttle AN50R
Gigabyte K8NNXP
Shuttle SN85G4
Read Speed Avg
20572,3
20501,5
20432,2
20122,0
20236,1
20239,6
20416,6
20398,7
20420,1
20409,9
Random Access Time
14,0
14,1
14,3
14,3
14,2
14,4
14,2
14,4
14,5
14,5
Read Burst Speed
31
31
31,1
32,5
31
31,3
31
31,6
31,8
31,7
CPU Utilization
10,2
10,4
10,0
10,1
9
7,5
10,0
9,9
9,9
10,1

Nach Einführung und Marktreife des ATA133 Standards darf natürlich auch eine Leistungsfeststellung im Bereich der IDE Schnittstelle nicht fehlen. Um den Test durchzuführen, verbinden wir unsere Seagate Barracuda ATA4 mit dem ATA133 Port des Mainboards und lesen die Performance mit HDTach aus.

Shuttle AN51R
EPoX 8KDA3+
Soltek QBic EQ3801
AOpen AK79G Tube
Shuttle SN45G
Gigabyte 7VAXP Ultra
MSI K8T Neo
Shuttle AN50R
Gigabyte K8NNXP
Shuttle SN85G4
Read Speed Avg
37106,0
36736,9
36471,2
37501,4
37504,1
37002,6
37461,2
37556,8
37500,1
37559,4
Write Speed Avg
18763,4
18877,4
18927,6
18915,6
19002,4
18512,9
18918,2
18910,1
19004,7
18935,4
Random Access Time
13,2
13,9
13,0
14,5
14,4
14,9
13,1
13,3
13,2
13,2
Read Burst Speed
32,0
31
31,7
58,2
58
59,0
31
31,2
31,4
31
CPU Utilization
17,4
16,4
17,2
10,0
9,9
9,1
16,2
20,6
20,0
20,1

Die Performance der geprüften Schnittstellen ist in Ordnung, außergewöhnliche Leistungen sind hier nicht zu erwarten, da alle Produkte dasselbe Interface verwenden, bei dem die Leistungsdifferenz nur minimal sein dürfte. Null Probleme stellten wir bei der Kompatibilität mit den von uns getesteten Geräten fest, auch hier funktionierte alles reibungslos. Bevor wir finally unser Testsystem vorstellen, steht noch der letzte Preview-Test aus - es handelt sich hierbei um unsere Audio-Tests zur Registrierung der Sound-Performance.


Kurz bevor sich die großen Athlon XP Ära dem Ende neigte, beschlossen wir, einen weiteren Vortest in unser Portfolio aufzunehmen. Traditionell testen wir vor der eigentlichen Performance eines Systems immer einzelne Komponenten auf Funktionalität, Kompatibilität und vergleichen deren Leistung. Ähnlich wie bei der Schnittstellenperformance wollen wir auch messen, wie leistungsstark das verbaute Onboard-Sound-Modul ist. Leider steht uns hierfür keinerlei Hardware zur Verfügung, da diese schnell mehrere 1000 Euro kosten kann. Zu diesem Zweck verwenden wir schlicht und einfach eine Software, die ähnlich arbeitet.

Bis Dato haben Onboard-Soundlösungen noch nicht die Qualität und Perfektion wie Angebote aus dem Hause Creative oder ähnlichen, namhaften Soundchipschmieden. Es ist aber durchaus realistisch zu erwarten, dass in den nächsten Jahren langsam die Qualität der heutigen Audigy 1 oder 2 Chips erreicht wird. Beim nForce3 250 wird der Sound immernoch über AC97 sowie den Soundcodec generiert und im Anschluss direkt an die Ausgänge an der ATX Blende weitergegeben.

1. Performance-Test

Um den Test erfolgreich durchführen zu können und im Folgenden auch die Werte vergleichen zu können, benötigt man natürlich einige Konstanten. Wir verwenden hier den beliebten Gaming-Benchmark Quake 3 Arena. Die Timedemo starten wir wie üblich mit der Eingabe von "timedemo 1" und "demo demo001" in die Konsole des Spiels, welche man mit der "^"-Taste aufruft. Dann lassen wir den Benchmark standardmäßig einmal im Fast- und einmal im High-Modus mit 640x480 bzw. mit 1024x768 Pixeln durchlaufen und vergleichen die Frames per Second Werte, da diese variieren, wenn man mit eingeschaltetem Onboard-Sound oder ohne arbeitet. Hier liegt auch die Begründung versteckt, warum es so wichtig ist, dass man die ungenutzten Onboard-Geräte im BIOS abschalten kann, denn beispielsweise der Onboard-Sound beansprucht die CPU doch in einem recht großen Maße.
Shuttle AN51R
EPoX 8KDA3+
Soltek QBic EQ3801
Shuttle SN45G
MSI K8T Neo
Shuttle AN50R
Gigabyte K8VNXP
Gigabyte K8NNXP
Shuttle SN85G4
640x480 Sound off
376,3
360,2
361,9
303,4
384,3
376,9
380,8
376,1
380,5
1024x768 Sound off
180,4
182,7
184,0
225,1
187,3
183,4
186,1
183,4
184,1
640x480 Low Sound
324,6
329,4
325,0
302,9
383,1
350,5
339,0
347,3
344,5
1024x768 Low Sound
184,2
182,0
183,2
223,0
177,0
185,1
187,1
185,2
183,6
640x480 High Sound
287,3
287,4
310,4
281,2
379,5
333,3
320,2
330,1
330,9
1024x768 High Sound
183,4
181,7
183,2
215,7
165,2
184,5
186,0
185,0
184,0
Die Leistungen in Quake 3 Arena sind durchaus akzeptabel. Im Vergleich schneidet das Shuttle zwar etwas schlechter ab als sein direkter Konkurrent, der Soltek QBic und das Epox 8KDA3+, aber dennoch erkennen wir besonders bei niedriger Auflösung die konkreten Unterschiede mit aktiviertem und deaktiviertem Sound.

2. Qualitative Messungen

Hierfür verwenden wir das Tool Rightmark Audio-Analyzer. Für die Testmessungen benötigt man unter Right Mark ein sogenanntes "Loop Through-Kabel", also ein Audiokabel, welches an beiden Ende eine 3.5Zoll Klinke besitzt. Dieses Kabel ist natürlich im HiFi-Fachmarkt genauso erhältlich wie bei MediaMarkt oder Saturn. Mit in die Wertung ein geht leider indirekt die Qualität des Line-In-Eingangs, der teilweise von den Herstellern vernachlässigt wird und dadurch das Gesamtergebnis nach unten zieht.

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Hier die von Rightmark ermittelten Werte geben leider keinen Aufschluß. Rightmark sieht den Input Level als zu niedrig an, allerdings sind alle Justierungen am höchstmöglichen Punkt. Ob dies nun ein Software-Fehler ist oder an der Hardware liegt, mögen wir nicht zu sagen, allerdings ergaben die akustischen Tests mit einem Boxenset, dass der Sound zumindest hörbar in Ordnung ist. Dieser subjektive Eindruck ersetzt zwar keinen objektiven Test von Rightmark, aber wir können zumindest sagen, dass der Sound nicht knarzt und knackt. Eventuell liegt dieses auch nur am Vorseriensample.

Im Folgenden werden wir alle eingesetzten Komponenten vorstellen, die das Testergebnis beeinflussen könnten.


Da mit den 64Bit CPUs von AMD eine neue Ära eingeläutet wurde, mussten natürlich auch wir uns mit neuen Teststationen ausstatten. So hat sich in unserer Redaktion einiges verändert, das Athlon XP2600+ Testsystem wurde zurückgestellt, ist aber immernoch bereit für den Einsatz, musste aber dem Athlon64 3200+ vorerst Platz machen. Unser zweiter AMD Redakteur ist nun im Besitz eines AMD Opteron Teststandes, welcher ausgestattet mit einem 142er Opteron und 512MB registered RAM auch für einige gute Sockel 940 Reviews sorgen wird. Im Folgenden nun die von uns verwandten Komponenten stichpunktartig im Überblick :

Hardware :

Prozessor :
AMD Athlon64 3200+
Takt : 2.0 Ghz mit 200 MHz Referenztakt

Mainboards :
Shuttle AN50R, Sockel 754, nVidia nForce3 150
MSI K8T Neo FIS2R, Sockel 754, VIA K8T800 Chipsatz
ASUS K8V Deluxe - EAY, Sockel 754, VIA K8T800 Chipsatz
Albatron K8X800 Pro II, VIA K8T800 Chipsatz
Gigabyte 8KNNXP, nVidia nForce 3 150 Chipsatz
Gigabyte 8KVNXP, VIA K8T800 Chipsatz
Shuttle SN85G34, nVidia nForce 3 150 Chipsatz
Chaintech ZNF3-150, nForce3 150 Chipsatz
Abit KV8-Max3, VIA K8T800 Chipsatz
Epox 8HDA3+, VIA K8T800 Chipsatz
Soltek QBic EQ3801, nVidia nForce3 250Gb Chipsatz
EPoX 8KDA3+, nVidia nForce3 250Gb Chipsatz
Abit KV8 Pro, VIA K8T800 Pro Chipsatz

Speicher :
2x 256 MB TwinMOS PC3200 CH5 Single Sided
Single-Channel Modus
Timings : 2,5-3-3-8 (Auto)

Sonstige Hardware :
Sapphire Radeon9000 Atlantis Pro
3Com 905CTX 10/100MBit Ethernet
Western Digital WD400BB-00CAA0 40GB
Phillips RWDV2010

Software und Treiber :

Betriebssystem :
Windows XP

Treiber :
VIA Hyperion 4in1 v4.46
Catalyst Version 3.1
DivX 5.0.2
DirectX 9.0a

Benchmarks :
  • Sisoft Sandra 2003 Standard 9.44
  • FutureMark PCMark 2000
  • 3DMark03 Patch330
  • DroneZMark
  • Vulpine GLMark
  • Quake 3 Arena
  • Unreal Tournament 2003
  • Return to Castle Wolfenstein
  • Jedi Knight 2
  • Comanche 4
  • Serious Sam
  • Sysmark 2002
  • WinAce v2.2
  • WinRAR v3.20
  • CDEx 1.50 (LAME MP3 Encoder 3.92 Engine)
  • XMpeg Version 4.2a
  • Cinebench 2000
  • Cinebench 2003
  • FlaskMPEG

Auch ein paar neue Benchmarks sind hinzu gekommen - wir betrachten jetzt auch die Performance bei den Spielen Return to Castle Wolfenstein, Jedi Knight 2, Serious Sam, weiterhin schauen wir auf die Encoding- und Kompressions-Performance mit WinACE und WinRAR sowie LAME, hinzugekommen ist auch der Cinebench 2003. Sandra haben wir auf die Version 2003 geupdated.


Als ersten Benchmark haben wir den PC Mark 2002 in unserer Sammlung. Dieser Benchmark ist die neuste Kreation aus dem Hause Madonion, jetzt wieder unter dem Namen Futuremark bekannt, und prüft erneut die Leistung von CPU und Speicher anhand von verschiedenen Tests. Heruntergeladen werden kann dieser Benchmark in unserer Download-Area unter Tools -> Benchmarks. Der Benchmark ist synthetisch, weiterhin ist der CPU-Benchmark sehr stark von der Taktfrequenz der CPU abhängig - hier muß also mit etwas Abstand bewertet werden.

FutureMark PCMark 2002 CPU
Abit KV8 Pro
6539
Jetway S755MAX
6537
Soltek Qbic EQ3801
6535
EPoX 8KDA3+
6533
Shuttle AN51R
6533
Epox 8HDA
6532
Abit KV8-MAX3
6531
Soltek K8AN-RL
6530
Gigabyte K8VNXP
6528
Albatron K8X800
6523
ASUS K8V Deluxe
6521
MSI K8T Neo FIS2R
6515
AOpen AK89 MAX
6513
Shuttle SN85G4
6512
Chaintech ZNF3-150
6511
Soyo K8USA
6510
Shuttle AN50R
6508
Gigabyte K8NNXP
6508

FutureMark PCMark 2002 Mem
Soltek Qbic EQ3801
8220
Abit KV8 Pro
8219
Shuttle AN51R
8215
EPoX 8KDA3+
8211
Jetway S755MAX
8173
Epox 8HDA
8168
Abit KV8-MAX3
8165
Soltek K8AN-RL
8164
Albatron K8X800
8161
Soyo K8USA
8159
Gigabyte K8NNXP
8143
ASUS K8V Deluxe
8136
Gigabyte K8VNXP
8134
AOpen AK89 MAX
8133
Chaintech ZNF3-150
8131
Shuttle SN85G4
8130
Shuttle AN50R
8123
MSI K8T Neo FIS2R
8092

Eine gute Ausgangsposition erarbeitet sich das AN51R gleich im ersten Performancetest. Prozessortechnisch teilt sich das Shuttle den vierten Platz mit dem direkten Konkurrenten, dem EPoX 8KDA3+. Im Speichertest reicht es für einen guten dritten Platz hinter Soltek und Abit.

Als nächstes kommen wir zu den Sisoft Sandra 2003 Benchmarks. Sisoft Sandra ist eigentlich ein Diagnosetool, durch welches Grundfunktionen des PCs dargestellt werden können. Die integrierten Benchmarks haben sich (leider) durchgesetzt, deshalb nehmen wir sie auch in unser Portfolio auf. Die Benchmarks dauern nur ein paar Sekunden, sind synthetische Benchmarks, stellen also wirklich auch nur Grundberechnungen dar - wahrscheinlich haben sie sich auch gerade deshalb durchgesetzt. Die synthetischen Benchmarks haben leider nicht viel mit der Real-World-Performance des PCs zu tun, für einen Vergleich reichen sie sicherlich, sind aber mit Vorsicht zu genießen, die Aussagekraft ist eingeschränkt. Da das Athlon64 Testsystem eine vollkommen neue Station ist, können wir nun endlich auch von der mittlerweile veralteten 2002er Version auf die aktuelle Version des Jahrgangs 2003 umsteigen.

Wir nehmen uns nur den Sisoft Sandra 2003 Memory Bandwidth Test vor, also messen wir die Speicherbandbreite. In der Regel ist eine größere Bandbreite bei Mainboards auch gleichbedeutend mit einer besseren Real-World-Performance, deshalb schauen wir uns diese Werte genauer an, sie sind auch sicherlich der beste Benchmark, den Sisoft Sandra in diesem Paket zu bieten hat. Die CPU-Benchmarks klammern wir ab jetzt immer aus.

SiSoftSandra Int ALU/RAM Bandwidth
Epox 8HDA
3105
Abit KV8 Pro
3104
Jetway S755MAX
3103
Soltek K8AN-RL
3100
EPoX 8KDA3+
3100
Shuttle AN51R
3100
Soyo K8USA
3097
Soltek Qbic EQ3801
3095
Abit KV8-MAX3
3093
Albatron K8X800
3092
Shuttle SN85G4
3060
AOpen AK89 MAX
3060
Chaintech ZNF3-150
3059
Shuttle AN50R
3056
MSI K8T Neo FIS2R
3019
ASUS K8V Deluxe
3016
Gigabyte K8VNXP
3009
Gigabyte K8NNXP
3000

SiSoft Sandra Float FPU/RAM Bandwidth
Jetway S755MAX
3103
Soltek K8AN-RL
3102
Epox 8HDA
3102
Abit KV8 Pro
3101
Shuttle AN51R
3101
Soyo K8USA
3100
EPoX 8KDA3+
3099
Abit KV8-MAX3
3098
Albatron K8X800
3096
Soltek Qbic EQ3801
3096
Shuttle SN85G4
3063
Chaintech ZNF3-150
3062
AOpen AK89 MAX
3061
Shuttle AN50R
3057
MSI K8T Neo FIS2R
3020
ASUS K8V Deluxe
3019
Gigabyte K8VNXP
3008
Gigabyte K8NNXP
2999

Im SiSoft Test verteilt sich das Feld der neuen Chipsätze für die Sockel 754 Plattform recht großflächig. Relativ weit vorn kann sich das Shuttle hier platzieren - denn für einen vierten Platz reicht die erbrachte Performance alle Mal und die Abstände sind hier gewohnt knapp.

Der letzte rein synthetische Benchmark, welchen das Shuttle über sich ergehen lassen muss, wurde auch neu in unserem Portfolio aufgenommen. Es handelt sich hierbei um den ScienceMark Memory Benchmark, welcher eine außergewöhnliche Fähigkeit besitzt. Mit seiner Hilfe können die Latenzzeiten für den Zugriff auf den im System installierten Arbeitsspeicher ausgelesen werden. Das Ergebnis sieht wie folgt aus :

In der letzten Zeile des Screenshots erkennen wir die für uns wirklich relevanten Angaben, Science Mark ermittelt eine Zugriffszeit von 102 Taktzyklen (entsprechend 50.98ns) beim Shuttle AN51R. ASUS und MSI lagen bei 106, der Shuttle SN85G4 Cube bei nur 94. Die Streaming-Werte sind hier weiterhin hervorragend, die VIA K8T800-Boards lagen hier bei ca. 2500 MB/s. Auch dieser Benchmark geht also an nVidia, denn auch die Neuauflage des Chipsatzes kann hier mit guten Latenzen punkten.

Auf der nächsten Seite schauen wir uns die Anwendungsperformance des Sysmark 2002 an.


Ein sehr guter Office-Benchmark ist der Sysmark 2002. In den letzten Tests hatte er sich aus unserem Portfolio dezent zurückgezogen, nun feiert er sein Comeback. Bei dieser Leistungsbewertung handelt es sich um einen professionellen Benchmark zur Messung der Applikations Performance – vorteilhaft, da hier die Datenverarbeitung aus vielen, oft genutzten Office-Programmen kombiniert wird. Über Makros werden dabei bestimmte typische Befehle in Programmen ausgeführt und die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems gemessen. Nicht nur die CPU-Performance spielt dabei natürlich auch eine Rolle, auch das Memory Subsystem ist nicht unbeteiligt. Außerdem ist zu erwarten, dass die Festplattenperformance eine wichtige Rolle spielt. Da bei allen Mainboards über das externe DataFab Gehäuse gebencht wurde, dürften die Werte hier recht konstant sein.

Betrachten wir zuerst den Sysmark 2002 Internet Content Creation Test. Dieser beinhaltet die folgenden Applikationen :

Hier das Ergebnis für diesen Test :

Sysmark 2002 Internet Content Creation
Abit KV8 Pro
388
Soltek Qbic EQ3801
387
EPoX 8KDA3+
387
Gigabyte K8VNXP
385
Epox 8HDA
385
Shuttle AN51R
385
Albatron K8X800
384
Abit KV8-MAX3
384
Jetway S755MAX
384
MSI K8T Neo FIS2R
383
Soyo K8USA
383
ASUS K8V Deluxe
380
Soltek K8AN-RL
380
AOpen AK89 MAX
371
Chaintech ZNF3-150
370
Shuttle SN85G4
369
Shuttle AN50R
364
Gigabyte K8NNXP
363

Hier kann sich die Konkurrenz mit VIA K8T800 Pro Chipsatz ein wenig absetzen, der nFore3 250 / 250Gb lässt sich aber nicht gänzlich abhängen sondern folgt in Lauerstellung. Schlussendlich setzt sich das Shuttle AN51R auf dem dritten Platz ab, welchen es sich mit den Gigabyte und EPoX Boards der ersten Chipsatzgeneration teilt.

Als zweites haben wir den Office Productivity Test von Sysmark 2002über unser System laufen lassen. Auch hier sind einige bekannte Programme enthalten, die vor allen Dingen im Office-Bereich oft verwendet werden :

Bei diesem Test erhalten wir folgendes Ergebnis:

Sysmark 2002 Office Productivity
Soltek Qbic EQ3801
228
Abit KV8 Pro
228
EPoX 8KDA3+
227
Shuttle AN51R
227
Abit KV8-MAX3
225
Epox 8HDA
225
Albatron K8X800
224
Soltek K8AN-RL
224
Jetway S755MAX
224
MSI K8T Neo FIS2R
223
Shuttle AN50R
223
Gigabyte K8VNXP
223
Shuttle SN85G4
223
Chaintech ZNF3-150
223
Soyo K8USA
223
AOpen AK89 MAX
223
ASUS K8V Deluxe
222
Gigabyte K8NNXP
220

Mit dem EPoX 8KDA3+ teilt sich unser Shuttle den zweiten Rang, direkt hinter dem Abit und dem Soltek Cube. Mit 227 Performancepunkten eine wirklich sehr gute Leistung. Nach diesem kurzen Abstecher in die Sparte der Anwendungsperformance wollen wir nun zur Leistungsbewertung im immer wichtiger werdenden Bereich Videoediting- und Rendering kommen, welchen wir für die kommenden Athlon64 Tests auch weiter ausgebaut haben.


Cinebench ist ein Benchmark, der zur Performancemessung von Systemen für die Software Cinema 4D von Maxon entwickelt worden ist. 3D Modelling ist natürlich auf leistungsfähige CPUs angewiesen und so ist Cinema 4D auch SMP-fähig. Wir haben den Cinebench verwendet, da er in diesem Bereich sehr gut ist und wir noch keinen vergleichbaren Benchmark im Portfolio hatten. Erstmals wurde er von uns in unserem AMD760MPX-Roundup mit Mainboards von ASUS, Tyan und MSI eingesetzt. Mittlerweile gibt es zwei Versionen, welche wir nun erstmals auch beide in Mainboardtests einsetzen werden - sowohl der CineBench 2000 als auch der CineBench 2003 kommen zum Einsatz.

Cinebench 2000 Shading Cinema 4D
Abit KV8 Pro
26,51
Shuttle AN51R
26,48
Shuttle XPC SN85G4
26,45
EPoX 8KDA3+
26,45
Soltek Qbic EQ3801
26,44
Chaintech ZNF3-150
26,41
AOpen AK89 MAX
26,19
Jetway S755MAX
26,01
Shuttle AN50R
25,42
Epox 8HDA
25,35
Soyo K8USA
25,12
Soltek K8AN-RL
24,2
Gigabyte K8NNXP
23,8
Abit KV8-MAX3
20,78
MSI K8T Neo FIS2R
20,63
Gigabyte K8VNXP
20,45
ASUS K8V Deluxe
20,27
Albatron K8X800
19,41

Cinebench 2000 Shading OpenGL
Abit KV8 Pro
43,61
Shuttle AN51R
43,57
EPoX 8KDA3+
43,56
Epox 8HDA
43,13
Soltek Qbic EQ3801
43,13
Soltek K8AN-RL
43,12
Gigabyte K8VNXP
43,06
Abit KV8-MAX3
42,94
Gigabyte K8NNXP
42,8
Soyo K8USA
42,61
MSI K8T Neo FIS2R
42,56
Jetway S755MAX
42,44
Shuttle XPC SN85G4
42,26
AOpen AK89 MAX
42,21
ASUS K8V Deluxe
42,04
Chaintech ZNF3-150
42,02
Albatron K8X800
41,97
Shuttle AN50R
41,94

Cinebench 2000 Raytracking 1 CPU
Epox 8HDA
34,11
EPoX 8KDA3+
34,1
Shuttle AN51R
34,1
Gigabyte K8VNXP
34,09
Soltek Qbic EQ3801
34,09
Abit KV8 Pro
34,06
Soltek K8AN-RL
34,01
MSI K8T Neo FIS2R
33,98
Abit KV8-MAX3
33,97
ASUS K8V Deluxe
33,96
Soyo K8USA
33,91
AOpen AK89 MAX
33,9
Chaintech ZNF3-150
33,89
Jetway S755MAX
33,89
Shuttle AN50R
33,86
Gigabyte K8NNXP
33,86
Shuttle XPC SN85G4
33,86
Albatron K8X800
33,74

Im etwas älteren CineBench Test macht das Shuttle einen sehr sicheren Eindruck. Selten erleben wir in diesem Test eine solche Konstanz, wie sie das AN51R hier an den Tag legt. Durchgehend belegt das Board einen zweiten Rang, fast immer direkt hinter dem VIA K8T800 Pro Board auf dem Hause Abit.

Nun das aktuellste Rendering-Software Produkt aus der Maxon Schmiede :

Cinebench 2003 C4D Shading
Soltek Qbic EQ3801
328
EPoX 8KDA3+
326
Abit KV8 Pro
326
Shuttle AN51R
326
Soltek K8AN-RL
325
Epox 8HDA
325
Shuttle AN50R
321
Shuttle SN85G4
320
Chaintech FNF3-150
320
AOpen AK89 MAX
320
Gigabyte K8NNXP
319
Soyo K8USA
319
Jetway S755MAX
318
Abit KV8-MAX3
287
Gigabyte K8VNXP
285
MSI K8T Neo FIS2R
284
ASUS K8V Deluxe
283
Albatron K8X800
267

Cinebench 2003 OpenGL HW-L
Soltek Qbic EQ3801
1958
EPoX 8KDA3+
1956
Abit KV8 Pro
1955
Shuttle AN51R
1953
Epox 8HDA
1950
Soltek K8AN-RL
1946
Jetway S755MAX
1946
Chaintech FNF3-150
1945
AOpen AK89 MAX
1945
Soyo K8USA
1944
Shuttle AN50R
1942
Gigabyte K8NNXP
1939
Gigabyte K8VNXP
1921
Shuttle SN85G4
1904
ASUS K8V Deluxe
1902
Abit KV8-MAX3
1901
MSI K8T Neo FIS2R
1897
Albatron K8X800
1839

Cinebench 2003 OpenGL SW-L
Shuttle AN51R
1559
Epox 8HDA
1558
Abit KV8 Pro
1558
Soltek K8AN-RL
1557
EPoX 8KDA3+
1556
Abit KV8-MAX3
1555
Soltek Qbic EQ3801
1550
Jetway S755MAX
1550
Albatron K8X800
1549
Soyo K8USA
1548
Chaintech ZNF3-150
1542
AOpen AK89 MAX
1541
MSI K8T Neo FIS2R
1540
Shuttle SN85G4
1539
Gigabyte K8VNXP
1538
Gigabyte K8NNXP
1532
ASUS K8V Deluxe
1529
Shuttle AN50R
1526

Cinebench 2003 Rendering CPU1
Abit KV8 Pro
288
Epox 8HDA
286
Soltek K8AN-RL
285
EPoX 8KDA3+
285
Shuttle AN51R
285
Abit KV8-MAX3
284
Soltek Qbic EQ3801
283
Gigabyte K8VNXP
282
Jetway S755MAX
282
MSI K8T Neo FIS2R
281
Shuttle SN85G4
281
Albatron K8X800
281
Cheintech ZNF3-150
281
Soyo K8USA
281
AOpen AK89 MAX
281
Shuttle AN50R
280
Gigabyte K8NNXP
280
ASUS K8V Deluxe
279

In den ersten beiden Testläufen liegt das Feld noch sehr eng bei einander - der Kandidat kann hier gut punkten und erreicht einen zweiten und einen vierten Rang. Anders sieht es schon gegen Ende der 2003er Testserie aus - hier verteilt sich das Feld wieder sehr weitläufig. Das Shuttle kann seine Linie aber halten und belegt Plätze im oberen Drittel der Vergleichstabellen.

Die nächste Seite steht auch noch im Zeichen der Rendering-Software - wir werden uns die Performance unter SPECViewPerf 7.0 zu Gemüte führen.


SPECViewPerf ist vielleicht ein Begriff - viele Benchmarks sind von Spec.org bereits erhältlich, alle im professionellen Bereich und nicht gerade günstig, wenn man aktuelle Versionen verwenden will. Der SPECViewPerf 6.12 ist schon etwas älter. Diesen Benchmark haben wir bislang verwendet, jetzt kommt die neuere Version 7.0 zum Einsatz. Er kann kostenlos heruntergeladen werden wie die Vorgängerversion, ist allerdings von einem beachtlichen Downloadvolumen.

DRV-07
Abit KV8 Pro
32,8
Shuttle AN51R
32,71
MSI K8T Neo FIS2R
32,7
Abit KV8-MAX3
32,6
EPoX 8KDA3+
32,49
Soltek Qbic EQ3801
32,41
Jetway S755MAX
32
Epox 8HDA
31,9
Albatron K8X800
30,75
Shuttle AN50R
30,74
AOpen AK89 MAX
30,72
Chaintech ZNF3-150
30,71
Shuttle SN85G4
30,44
ASUS K8V Deluxe
30,11
Gigabyte K8VNXP
29,96
Soltek K8AN-RL
28,77
Gigabyte K8NNXP
28,61
Soyo K8USA
27,54

DX-06
Abit KV8 Pro
39,64
Shuttle AN51R
39,55
Abit KV8-MAX3
39,51
Soltek Qbic EQ3801
39,5
EPoX 8KDA3+
39,49
Epox 8HDA
39,46
MSI K8T Neo FIS2R
39,45
Jetway S755MAX
39,41
Albatron K8X800
39,15
Chaintech ZNF3-150
39,05
ASUS K8V Deluxe
39,02
Shuttle AN50R
39,01
AOpen AK89 MAX
39
Gigabyte K8VNXP
38,99
Shuttle SN85G4
38,9
Soltek K8AN-RL
37,73
Gigabyte K8NNXP
37,02
Soyo K8USA
36,72

Light-04
Soltek Qbic EQ3801
12,22
Shuttle AN51R
12,2
EPoX 8KDA3+
12,15
Abit KV8 Pro
12,14
Abit KV8-MAX3
12,01
MSI K8T Neo FIS2R
11,97
Epox 8HDA
11,96
Jetway S755MAX
11,96
Albatron K8X800
11,95
ASUS K8V Deluxe
11,92
Gigabyte K8VNXP
11,92
Shuttle SN85G4
10,51
Chaintech ZNF3-150
10,51
AOpen AK89 MAX
10,5
Shuttle AN50R
10,46
Soltek K8AN-RL
10,21
Gigabyte K8NNXP
10,12
Soyo K8USA
10,08

Auch in den Rendering-Benchmarks zeichnet sich das Shuttle wieder durch eine unglaubliche Konstanz aus - gleich dreimal wird ein sehr guter zweiter Platz belegt, welcher im Prinzip nur vom VIA K8T800 Pro im Abit streitig gemacht wird. Der nForce 3 250 / 250Gb hat hier seine Stärke zurückgewonnen, der nForce 3 150 hing noch deutlich hinterher.

Auf der nächsten Seite werden mit Sicherheit all jene auf ihre Kosten kommen, die viel Wert auf die Veränderung von digitalen Formaten legen, beispielsweise das Umwandeln von Video- oder Audiodateien beziehungsweise deren Komprimierung.


Auch FlaskMpeg ist in unserem Benchmark-Portfolio wieder dabei. Wir verwenden die Version 0.78.39 zusammen mit dem DivX-Codec 5.0.2 und komprimieren mit dem Programm und dem Codec ein AVI-Video. Zwar zeigt das Programm die durchschnittliche Frame-Zahl pro Sekunde an, wir dividieren aber die kompletten Frames durch die benötigte Zeit :

FlaskMPEG + DivX 5.0.2
Abit KV8 Pro
21,74
EPoX 8KDA3+
21,63
MSI K8T Neo
21,56
Shuttle AN51R
21,55
Shuttle SN85G4
21,5
Soltek Qbic EQ3801
21,41
Jetway S755MAX
21,34
Soyo K8USA
21,3
Gigabyte K8VNXP
21,07
Soltek K8AN-RL
20,46
ASUS K8V Deluxe
20,44
Chaintech ZNF3-150
20,43
Shuttle AN50R
20,42
AOpen AK89 MAX
20,42
Abit KV8-MAX3
20,41
Gigabyte K8NNXP
20,4
Epox 8HDA
20,4
Albatron K8X800
20,34

Nur knapp 0.2 Frames pro Sekunde entscheiden in diesem Benchmark über Sieg oder Niederlage. Das AN51R angelt sich den vierten Platz hinter Abit, EPoX und MSI. Offensichtlich ist der K8T800 Pro auf Dauer doch minimal leistungsfähiger...

Ähnlich wie Flask hat auch XMPEG wieder einen Platz in unserer Benchmarksuite gefunden. Selten war es so beliebt, qualitativ hochwertige Filme, beispielsweise von DVDs, in ein platzsparendes Videoformat zu verpacken, um sie besser archivieren zu können, dabei aber einen möglichst geringen Qualitätseinbruch zu erleiden. Umso mehr Frames in einer möglichst kurzen Zeit gerendert werden können, umso besser ist das Zusammenspiel zwischen Mainboard, Speicher und Prozessor und damit auch die Gesamtperformance des Systems. Da Flask unseren Informationen nach nicht weiterentwickelt werden soll und über Xmpeg fortgeführt wird, wollen wir auch dieses Tool nun verwenden.

Xmpeg + DivX 5.0.2
Abit KV8 Pro
59,69
ASUS K8V Deluxe
59,56
Shuttle AN51R
57,29
EPoX 8KDA3+
56,01
Gigabyte K8VNXP
55,92
Soltek Qbic EQ3801
55,9
Soltek K8AN-RL
55,82
Chaintech ZNF3-150
55,71
Shuttle AN50R
55,7
AOpen AK89 MAX
55,7
Jetway S755MAX
55,69
Gigabyte K8NNXP
55,68
Shuttle SN85G4
55,59
Soyo K8USA
55,2
Albatron K8X800
55,1
MSI K8T Neo FIS2R
54,93
Abit KV8-MAX3
54,89
Epox 8HDA
54,78

Da Flask und XMPEG sehr eng verwandt sind, ist es nicht verwunderlich, dass das AN51R auch hier dem Konkurrenten Abit unterliegt und den dritten Platz erreicht. Im Kampf zwischen nVidida und VIA ist dies natürlich eine knappe Niederlage - insgesamt aber dennoch ein hervorragendes Resultat für ein Shuttle Mainboard.

Ebenfalls neu in unserem Benchmarkprogramm ist der LAME MP3 Encoding-Tool. LAME ist momentan mit Sicherheit eines der besten MP3 Codecs auf dem Markt neben dem Fraunhofer-Codec. Im eigentlichen Sinne ist das LAME Project eine Open-Source Initiative, welche es sich zur Aufgabe gemacht hatte, einen Codec zu programmieren, welcher MP3 Dateien im Vergleich mit den Orginaldateien von einer CD oder ähnlichem nicht hinterher hinken lassen sollte. Dies ist wirklich gelungen und LAME wird beispielsweise gern verwandt, um Audio CDs zu rippen oder den Sound von DVDs zu rippen. Viele Programme benutzen LAME ebenfalls, um MP3s zu erstellen. Zu diesem Zweck muss man oftmals nur den Pfad zu der Datei "lame.exe" angeben.

Cdex 1.50 (Lame Encoding)
Abit KV8 Pro
40
ASUS K8V Deluxe
41
Abit KV8-MAX3
41
Epox 8HDA
41
Jetway S755MAX
41
Soltek Qbic EQ3801
41
EPoX 8KDA3+
41
Shuttle AN51R
41
MSI K8T Neo FIS2R
42
Gigabyte K8NNXP
42
Gigabyte K8VNXP
42
Shuttle SN85G4
42
Albatron K8X800
42
Chaintech ZNF3-150
42
Soltek K8AN-RL
42
Soyo K8USA
42
AOpen AK89 MAX
42
Shuttle AN50R
43

In den Editing-Benchmarks geht es traditionell sehr eng zu. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass das AN51R auf den ersten Blick weit abgeschlagen wirkt, beim genaueren Betrachten aber auf einem sauberen zweiten Platz wiederzufinden ist, welchen es sich lediglich mit einigen Konkurrenten teilen muss.

Mit dem Komprimierungstool WinACE stoßen die Mainboards wieder auf eine Applikation, welches es besonders auf die Latenzzeiten abgesehen hat. Bei der Komprimierung unserer 39.5MB großen *.wav Datein ist es sehr wichtig, einen möglichst geringen Wert zu hinterlegen. Alle Angaben in den folgenden Diagrammen verstehen sich in Sekunden, wobei weniger gleich besser ist, denn je weniger Zeit verstreicht, bis die Datei vollständig komprimiert ist, umso besser ist die Performance des Mainboards :

WinACE Archiver
MSI K8T Neo FIS2R
48
Abit KV8-MAX3
48
Jetway S755MAX
48
EPoX 8KDA3+
48
Abit KV8 Pro
48
ASUS K8V Deluxe
49
Gigabyte K8VNXP
49
Albatron K8X800
49
Soltek K8AN-RL
49
Epox 8HDA
49
Soyo K8USA
49
Soltek Qbic EQ3801
49
Shuttle AN51R
49
Gigabyte K8NNXP
50
Shuttle SN85G4
50
Chaintech ZNF3-150
50
AOpen AK89 MAX
50
Shuttle AN50R
51

Obwohl wir den roten Balken für den aktuellen Test nur im unteren Drittel des Diagramms erkennen, liegt das Shuttle dennoch weit vorn auf dem zweiten Platz, welchen es sich mit zahlreichen Mitstreitern teilt. Die nahezu identischen Resultate sind aufgrund der Packzeit binnen weniger Sekunden zu erklären.

Selbiges wie für den eben durchgeführten WinACE Test gilt auch für den WinRAR Test. Auch WinRAR ist ein Tool, welches in der Lage ist, große Dateien so zusammenzupressen, dass sie nur noch einen Bruchteil des zuvor von ihnen benötigten Speicherplatzes benötigen. Umso schneller die Komprimierung vorranschreitet, umso besser ist das Ergebnis. Auch bei WinRAR, verstehen sich alle Angaben in Sekunden.

WinRAR Archiver
MSI K8T Neo FIS2R
70
Abit KV8-MAX3
70
Jetway S755MAX
70
EPoX 8KDA3+
70
Abit KV8 Pro
70
Shuttle AN51R
70
Gigabyte K8VNXP
71
Shuttle SN85G4
71
Albatron K8X800
71
Soltek K8AN-RL
71
Epox 8HDA
71
Soyo K8USA
71
Soltek Qbic EQ3801
71
ASUS K8V Deluxe
72
Gigabyte K8NNXP
72
Chaintech ZNF3-150
72
AOpen AK89 MAX
72
Shuttle AN50R
73

Wie sich Flask und XMPEG ähneln, sind auch WinAce und WinRar vergleichbar. Binnen 70 Sekunden schafft es das System, unsere Referenzdatei zu komprimieren. Dieser Wert reicht für die Pole-Position.

Nach dieser Vielzahl an Benchmarks können wir auch diese Seite als abgeschlossen betrachten und werden uns auf der nächsten gezielt mit den ersten Gaming-Benchmarks beschäftigen, welche wir auch noch weiter intensiviert haben.


Ab sofort haben wir auch 3DMark03 in unserem Benchmark-Portfolio. Da es in der vergangenen Zeit immer wieder Gerüchte über leistungssteigernde Implementierungen gab, haben wir natürlich den Patch der Version 330 installiert, um sicher zu stellen, dass hier auch kein Ergebnis verfälscht wird. Sicherlich limitiert die eingesetzte Radeon 9000 die grafische Leistung stark, aber wir wollen schließlich die Mainboardperformance herausfiltern und nicht jene der Grafikkarte. Demnach sieht das Ergebnis wie folgt aus :

FutureMark 3DMark03-330
Shuttle AN51R
1120
Abit KV8 Pro
1116
Soltek Qbic EQ3801
1114
EPoX 8KDA3+
1114
Epox 8HDA
1112
Gigabyte K8VNXP
1105
Soltek K8AN-RL
1093
Jetway S755MAX
1091
Soyo K8USA
1090
Abit KV8-MAX3
1089
Alabtron K8X800
1088
AOpen AK89 MAX
1088
Shuttle SN85G4
1087
Chaintech ZNF3-150
1087
Gigabyte K8NNXP
1085
Shuttle AN50R
1083

FutureMark 3DMark03-330 CPU
Soltek Qbic EQ3801
600
EPoX 8KDA3+
592
Shuttle AN51R
589
Abit KV8 Pro
552
Epox 8HDA
548
Gigabyte K8VNXP
547
Jetway S755MAX
547
Soyo K8USA
547
Chaintech ZNF3-150
546
Soltek K8AN-RL
546
AOpen AK89 MAX
546
Abit KV8-MAX3
545
Shuttle SN85G4
536
Gigabyte K8NNXP
535
Albatron K8X800
535
Shuttle AN50R
530

Obwohl unsere Radeon 9000 nicht die schnellste ist, macht sich unser Vergleich mit den anderen Mainboards sehr gut. Im rein grafischen Test angelt sich das AN51R mit vier Punkten Vorsprung auf das Abit KV8 Pro den ersten Rang, im CPU Test landet es ebenfalls vor dem KV8 Pro, aber hinter dem EPoX 8KDA3+ auf dem dritten Platz.

Jetzt kommen wir zum Vulpine GLMark. Der Vulpine GLMark 1.1 ist ein OpenGL-basierender Benchmark - eigentlich für Grafikkarten konzipiert. Läßt man ihn auf 640x480 laufen, so langweilt sich die Grafikkarte, während die restlichen Komponenten - RAM und CPU - sehr viel arbeiten müssen. Wir haben alle Benchmarks mit dieser Auflösung, 16 Bit, low Textures und Open GL 1.2 durchgeführt. Die Ergebnisse unter diesen Settings lauten wie folgt:

Vulpine GLMark, 640x480
Abit KV8 Pro
252,4
Epox 8HDA
251,2
EPoX 8KDA3+
251
Shuttle AN51R
250,9
Abit KV8-MAX3
250,4
Albatron K8X800
249,9
Jetway S755MAX
249,9
Soltek Qbic EQ3801
228,6
MSI K8T Neo FIS2R
225,3
ASUS K8V Deluxe
225,2
Soyo K8USA
224,6
Soltek K8AN-RL
224
Gigabyte K8VNXP
223,9
AOpen AK89 MAX
220,1
Chaintech ZNF3-150
218,6
Shuttle AN50R
218,4
Gigabyte K8NNXP
217,4

Vulpine GLMark, 1024x786
Abit KV8 Pro
133,8
Shuttle AN51R
133,6
Epox 8HDA
133,1
EPoX 8KDA3+
132,9
Abit KV8-MAX3
132,7
Jetway S755MAX
132,7
MSI K8T Neo FIS2R
132,6
ASUS K8V Deluxe
132,5
Albatron K8X800
132,2
Soltek K8AN-RL
131,5
Soyo K8USA
131,4
Gigabyte K8VNXP
131,1
Soltek Qbic EQ3801
130,9
AOpen AK89 MAX
130,8
Chaintech ZNF3-150
130,2
Shuttle SN85G4
130
Shuttle AN50R
129,7
Gigabyte K8NNXP
129,6

Im Vulpine Test verteilen sich die grünen Balken im Feld wieder sehr großflächig. Das hier im Test befindliche Shuttle vermag sich bei höherer Auflösung eine bessere Platzierung sichern als bei wenigen 640x480 Pixeln.

Normalerweise sind unsere Reviews von AMD Mainboards mit dem Ende dieser Seite schon beendet, aber für den Athlon64 haben wir uns entschieden, noch einige Seiten ans Ende zu hängen, um noch mehr Benchmarks als Vergleichswerte anbieten zu können. Aus diesem Grund setzten wir unsere Betrachtung der Spieleperformance auf der nächsten Seite mit Klassikern der Quake3 Arena Enigne fort.


Als erstes werfen wir einen Blick auf Quake 3 Arena - sozusagen die Mutter der folgenden beiden Benchmarks. Quake 3 Arena ist schon ein Klassiker im Bereich der Performancebewertung, deshalb setzen wir ihn auch weiterhin ein. Die Demo 001 wird in der Konsole mit dem Befehl "timedemo 1" und "demo demo001" aktiviert, den Benchmark haben wir jeweils bei 640x480 und 1024x786 mit jeweils 16 Bit laufen lassen. Hier sehen wir die Ergebnisse:

Quake 3 Arena, fast
Abit KV8 Pro
386,5
Shuttle AN51R
386,4
Epox 8HDA
386,3
Gigabyte K8VNXP
385,1
Abit KV8-MAX3
385,1
EPoX 8KDA3+
384,9
Soltek Qbic EQ3801
384,7
ASUS K8V Deluxe
383,5
Jetway S755MAX
382,7
Soyo K8USA
382,6
MSI K8T Neo FIS2R
381,7
Soltek K8AN-RL
381,3
AOpen AK89 MAX
381,1
Chaintech ZNF3-150
380,9
Shuttle SN85G4
380,5
Albatron K8X800
380,5
Shuttle AN50R
379,9
Gigabyte K8NNXP
376,9

Quake 3 Arena, high
Abit KV8 Pro
188,1
Shuttle AN51R
187,9
Epox 8HDA
187,7
EPoX 8KDA3+
186,9
Abit KV8-MAX3
186,5
Soltek Qbic EQ3801
186,3
MSI K8T Neo FIS2R
186,1
Soyo K8USA
186,1
Jetway S755MAX
186
Gigabyte K8VNXP
185,9
Gigabyte K8NNXP
185,3
ASUS K8V Deluxe
185,1
Albatron K8X800
184,8
AOpen AK89 MAX
184,5
Chaintech ZNF3-150
184,2
Soltek K8AN-RL
184,2
Shuttle SN85G4
184,1
Shuttle AN50R
183,9

Zweimal in Folge kann sich das AN51R auf dem zweiten Rang direkt hinter dem Abit mit VIA K8T800 Pro platzieren.

Der geneigte Leser wird es bemerkt haben, auch RtCW ist neu in unserem Benchmark-Portfolio. Mit den kommenden Mainboardtests auf Athlon64 Basis sollte es uns aber nicht schwer fallen, wieder eine gute Vergleichsbasis anbieten zu können. Nachdem wir in dem Spiel die Timedemo haben laufen lassen, präsentierte sich uns folgendes Ergebnis :

Return to Castle Wolfenstein 640x480
Abit KV8 Pro
205
Soltek Qbic EQ3801
204,7
EPoX 8KDA3+
204,7
Shuttle AN51R
204,7
Abit KV8-MAX3
203,5
Epox 8HDA
202,9
Soltek K8AN-RL
201,9
Jetway S755MAX
200,7
Soyo K8USA
200,5
Gigabyte K8VNXP
200,3
Chaintech ZNF3-150
200,1
AOpen AK89 MAX
200,1
Shuttle SN85G4
199,4
Shuttle AN50R
199
ASUS K8V Deluxe
198,8
Albatron K8X800
197,3
Gigabyte K8NNXP
196,8
MSI K8T Neo FIS2R
194

Return to Castle Wolfenstein 1024x768
Abit KV8 Pro
157,2
Epox 8HDA
156,8
Abit KV8-MAX3
156,7
Shuttle AN51R
156,5
EPoX 8KDA3+
156
Soltek Qbic EQ3801
155,7
MSI K8T Neo FIS2R
155,4
Jetway S755MAX
155,2
Soyo K8USA
155
Gigabyte K8VNXP
154,7
Soltek K8AN-RL
154,1
AOpen AK89 MAX
154
Chaintech ZNF3-150
153,9
Shuttle SN85G4
153,8
Gigabyte K8NNXP
153,7
Albatron K8X800
153,5
Shuttle AN50R
153,4
ASUS K8V Deluxe
152,7

Bei einer Auflösung von 640x480 Pixeln ziehen gleich drei Mainboard mit 204.7 Frames per Second gleich und belegen den zweiten Rang. Hinter dem Abit platzieren sich alle nForce3 250Gb Boards, die wir bis Dato im Test hatten. Im hochaufgelösten Test reicht es immerhin noch für einen guten vierten Platz.

Um diese Seite noch etwas abzurunden, ließen wir das Shuttle AN51R noch durch den Jedi Knight II Benchmark laufen. Auch hier musste es sich wieder unter der bei Programmierern beliebten Q3A Engine beweisen. Wie vielseitig diese Engine für Spiele genutzt werden kann, erkennt man hervorragend an diesen drei vollkommen differenten Spielen. Auch in Zukunft wird die Q3A Engine weiter eine große Rolle spielen - man erinnere nur an Shooter wie Star Trek Voyager Elite Force II... Auch in JKII testen wir wieder mit 640x480 und 1024x768 und möglichst niedriger Qualität, den Benchmark startet man, in dem man bei der Multiplayer-Verknüpfung den Zusatz "+set sv_cheats 1" setzt und schließlich im Spiel in der Konsole mit "timedemo 1" und "demo jk2ffa" eine Demo startet :

Jedi Knight 2 640x480
Abit KV8 Pro
158
Epox 8HDA
157,6
EPoX 8KDA3+
157,5
Shuttle AN51R
157,5
Soltek Qbic EQ3801
157,4
Abit KV8-MAX3
157
Gigabyte K8VNXP
156,7
Jetway S755MAX
156,7
Soyo K8USA
156,6
MSI K8T Neo FIS2R
156,5
ASUS K8V Deluxe
156,5
Soltek K8AN-RL
156,5
AOpen AK89 MAX
156,5
Shuttle SN85G4
156,4
Albatron K8X800
156,4
Chaintech ZNF3-150
156,4
Shuttle AN50R
156,3
Gigabyte K8NNXP
155,9

Jedi Knight 2 1024x768
Abit KV8 Pro
136,1
EPoX 8KDA3+
135,7
Epox 8HDA
135,5
Shuttle AN51R
135,3
MSI K8T Neo FIS2R
135,2
Abit KV8-MAX3
135,1
Soltek Qbic EQ3801
135
Jetway S755MAX
134,9
Gigabyte K8VNXP
134,7
Soyo K8USA
134,7
ASUS K8V Deluxe
133,7
AOpen AK89 MAX
133,6
Albatron K8X800
133,5
Shuttle SN85G4
132,1
Soltek K8AN-RL
132,1
Chaintech ZNF3-150
131,8
Shuttle AN50R
130,9
Gigabyte K8NNXP
130,8

Im letzten Benchmark auf Basis der Quake Engine lässt sich unser Kandidat auch nicht mehr lumpen. Auch dieser Test kann mit einem guten Resultat abgeschlossen werden. Eine weitere Seite mit Gamingbenchmarks wird Titel wie Unreal Tournament 2003 und Comanche 4 beherbergen, welche beide sehr stark auf die Fähigkeiten der CPU zurückgreifen...


Die neue Version Unreal Tournament 2003 ist als Demo verfügbar, in die eine Benchmark-Funktion eingebaut ist. Ein Skript testet bei verschiedenen Auflösungen, es gibt eine Flyby-Demo und ein Botmatch, die die Leistungsfähigkeit des Systems für die Vollversion zeigen soll. Hier die Ergebnisse bei den verschiedenen Auflösungen, wieder mit 640x480 und 1024x786 mit jeweils 16 Bit :

UT2003 Botmatch 640x480
Abit KV8 Pro
85,2
EPoX 8KDA3+
85,19
Shuttle AN51R
85,18
Epox 8HDA
85,16
Soltek Qbic EQ3801
85,1
Abit KV8-MAX3
84,71
Gigabyte K8VNXP
84,66
Soltek K8AN-RL
84,55
Albatron K8X800
84,49
Jetway S755MAX
84,46
ASUS K8V Deluxe
83,95
Gigabyte K8NNXP
83,61
Soyo K8USA
83,58
AOpen AK89 MAX
83,52
Shuttle SN85G4
83,43
Chaintech ZNF3-150
83,41
Shuttle AN50R
83,14
MSI K8T Neo FIS2R
74,66

UT2003 Flyby 640x480
Abit KV8 Pro
173,31
Epox 8HDA
173,28
Shuttle AN51R
173,2
EPoX 8KDA3+
173,13
Soltek Qbic EQ3801
172,99
Albatron K8X800
172,23
Abit KV8-MAX3
172,21
Jetway S755MAX
171,93
ASUS K8V Deluxe
171,55
Soltek K8AN-RL
171,37
Gigabyte K8VNXP
171,17
Soyo K8USA
171,14
Gigabyte K8NNXP
170,75
Shuttle SN85G4
170,7
AOpen AK89 MAX
170,62
Chaintech ZNF3-150
170,6
MSI K8T Neo FIS2R
170,38
Shuttle AN50R
169,99

UT2003 Botmatch 1024x786
Soltek Qbic EQ3801
52,54
Abit KV8 Pro
52,52
Shuttle AN51R
52,5
Epox 8HDA
52,39
EPoX 8KDA3+
52,35
Abit KV8-MAX3
51,81
Jetway S755MAX
51,8
Albatron K8X800
51,79
Gigabyte K8VNXP
51,63
AOpen AK89 MAX
51,62
MSI K8T Neo FIS2R
51,6
Soyo K8USA
51,52
Shuttle SN85G4
51,5
Shuttle AN50R
51,47
Chaintech ZNF3-150
51,47
Gigabyte K8NNXP
51,36
Soltek K8AN-RL
51,36
ASUS K8V Deluxe
40,77

UT2003 Flyby 1024x786
Abit KV8 Pro
82,21
Shuttle AN51R
82,2
Soltek Qbic EQ3801
82,15
Epox 8HDA
82,14
EPoX 8KDA3+
82,1
Albatron K8X800
81,58
Jetway S755MAX
81,55
Abit KV8-MAX3
81,54
MSI K8T Neo FIS2R
81,28
Gigabyte K8VNXP
81,26
Soyo K8USA
81,23
Shuttle SN85G4
81,22
AOpen AK89 MAX
81,22
Soltek K8AN-RL
81,21
Shuttle AN50R
81,2
Chaintech ZNF3-150
81,19
Gigabyte K8NNXP
81,01
ASUS K8V Deluxe
80,47

Dreimal der dritte, einmal der zweite Platz. Auch dieses Resultat spiegelt einmal mehr die gute Gesamtperformance eines Systems auf Shuttle AN51R Basis wieder. Gegen den offenbar überlegenen VIA Chipsatz vermag auch dieses Board hier nicht viel auszurichten.

Bisher haben wir den Comanche 4 Benchmark nur in Reviews von Prozessoren eingesetzt, von nun an soll er uns und unseren Lesern aber auch Auskunft über die Performance von Mainboards geben. Comanche 4 ist für Auflösungen von 1024x786 durchaus noch als CPU-Benchmark zu gebrauchen, bei höheren Auflösungen limitiert jedoch die Grafikkarte. Der Benchmark nutzt viele Pixel- und Vertexshader, allerdings wird neben einer hervorragenden Grafikkarte auch eine starke CPU benötigt. Das Spiel basiert auf DirectX 8 und ist in der Demo zum Downloaden erhältlich. Die Demo besitzt einen integrierten Benchmark, hier kann man also vor dem Kauf auch feststellen, ob das Spiel auf dem gewünschten PC ruckelfrei läuft. Unsere Leistungsmessung ist mit unseren Standardauflösungen wie folgt ausgefallen :

Comanche 4 - 640x480
Chaintech FNZ3-150
54,25
Abit KV8 Pro
54,21
Shuttle SN85G4
54,2
Shuttle AN51R
54,19
Soltek Qbic EQ3801
54,18
AOpen AK89 MAX
54,12
Epox 8HDA
54,1
EPoX 8KDA3+
54,1
Soltek K8AN-RL
53,96
Jetway S755MAX
53,92
Soyo K8USA
53,78
Abit KV8-MAX3
53,67
Gigabyte K8NNXP
53,55
Gigabyte K8VNXP
53,55
Shuttle AN50R
53,4
Albatron K8X800
50,17
MSI K8T Neo FIS2R
49,73
ASUS K8V Deluxe
49,26

Comanche 4 - 1024x768
Epox 8HDA
44,85
Abit KV8 Pro
44,83
Shuttle AN51R
44,83
EPoX 8KDA3+
44,82
Abit KV8-MAX3
44,81
Soltek Qbic EQ3801
44,8
MSI K8T Neo FIS2R
44,78
Gigabyte K8VNXP
44,76
Jetway S755MAX
44,75
Soltek K8AN-RL
44,74
ASUS K8V Deluxe
44,72
Chaintech ZNF3-150
44,72
Albatron K8X800
44,71
AOpen AK89 MAX
44,71
Soyo K8USA
44,7
Gigabyte K8NNXP
44,62
Shuttle SN85G4
44,6
Shuttle AN50R
44,53

Mit sehr knappen Endergebnissen wir schließlich auch der Comanche 4 Test abgeschlossen - auch hier werden gute Resultate geschrieben. Um unsere Benchmarksession abschließen zu können, fügen wir im Anschluss noch die Ergebniss von Serious Sam und DroneZ Mark ein.


Serious Sam ist auch neu bei unseren Athlon64 Mainboard-Tests - das Game ist hinreichend bekannt, wir verwenden die integrierte Benchmark-Funktion, natürlich mit 640x480 sowie 1024x768 und niedrigsten Settings, um die Grafikkarte möglichst nicht zu belasten und die wahre Performance, die uns das Mainboard bieten kann, in den Vordergrund zu rücken. Hier das Ergebnis :

Serious Sam 640x480 Low Quality
Abit KV8 Pro
250,2
Soltek Qbic EQ3801
249,5
Shuttle AN51R
249,2
Epox 8HDA
249,1
EPoX 8KDA3+
249
Soltek K8AN-RL
247,8
Jetway S755MAX
246,2
Soyo K8USA
246
Shuttle AN50R
245,3
Chaintech ZNF3-150
245,2
AOpen AK89 MAX
245,2
Shuttle SN85G4
245
Abit KV8-MAX3
245
Gigabyte K8VNXP
244
Gigabyte K8NNXP
243
MSI K8T Neo FIS2R
242,8
Albatron K8X800
242,7
ASUS K8V Deluxe
241,6

Serious Sam 1024x768 Low Quality
Abit KV8 Pro
203,5
Epox 8HDA
203,2
Shuttle AN51R
203,1
EPoX 8KDA3+
203
Soltek Qbic EQ3801
202,9
Abit KV8-MAX3
202,3
Gigabyte K8VNXP
201,5
Jetway S755MAX
201,5
Soyo K8USA
201,4
MSI K8T Neo FIS2R
201,3
Soltek K8AN-RL
200,5
AOpen AK89 MAX
200,3
ASUS K8V Deluxe
200
Chaintech ZNF3-150
200
Albatron K8X800
199,9
Shuttle SN85G4
199,8
Shuttle AN50R
199,4
Gigabyte K8NNXP
198,7

Serious Sam liefert uns das Bild eines Ergebnisses, welches wir schon aus mehreren Tests kennen - an der Spitze das Abit, dicht gefolgt vom Shuttle nForce3 250- hier auf dem dritten Platz.

DroneZ, ein sehr neues OpenGL-Spiel, den Benchmark kann man kostenlos unter der Internetadresse http://www.dronez.com/ herunterladen. Wir ließen auch diesen Benchmark sowohl in 640x480 und 1024x786 laufen, jeweils in 16bit, ansonsten behielten wir die Voreinstellungen bei. Folgendes Ergebnis erhielten wir nach den Tests :

DroneZMark, 640x480
Abit KV8 Pro
385,67
Shuttle AN51R
385,51
EPoX 8KDA3+
385,41
Epox 8HDA
385,13
Abit KV8-MAX3
384,28
MSI K8T Neo FIS2R
382,17
Soltek Qbic EQ3801
376,91
Jetway S755MAX
369,44
Gigabyte K8NNXP
367,46
Albatron K8X800
367,2
Chaintech ZNF3-150
367,19
AOpen AK89 MAX
366,71
Soyo K8USA
366,6
ASUS K8V Deluxe
366,5
Shuttle AN50R
365,31
Gigabyte K8VNXP
361,79
Soltek K8AN-RL
360,99
Shuttle SN85G4
360,16

DroneZMark, 1024x786
Shuttle AN51R
245,4
Abit KV8 Pro
245,31
EPoX 8KDA3+
245,23
Abit KV8-MAX3
245,21
Epox 8HDA
245,19
Gigabyte K8VNXP
245,17
MSI K8T Neo FIS2R
244,91
Soltek Qbic EQ3801
244,81
Jetway S755MAX
244,68
ASUS K8V Deluxe
244,5
Albatron K8X800
244,2
Soyo K8USA
243,8
Shuttle AN50R
243,35
AOpen AK89 MAX
243,35
Chaintech ZNF3-150
243,31
Soltek K8AN-RL
242,41
Shuttle SN85G4
242,1
Gigabyte K8NNXP
241,87

Obwohl wir es meistens anders gewöhnt sind, schließt dieses Mainboard den allerletzten Benchmark mit sehr guten Ergebnissen ab. Einen ersten und einen zweiten Platz gab es an dieser Stelle schon lange nicht mehr...


Innerhalb weniger Wochen hatten wir wieder eine gute Anzahl an Mainboards auf der Basis der zweiten Chipsatzgeneration für den Athlon64 im Sockel 754-Gewand im Test. Als erstes warfen wir einen Blick auf den Soltek QBic EQ3801 - ein Barebone-System, im Anschluss war das EPoX 8KDA3+ an der Reihe, bisher alles Vertreter der nVidia-Chipsätze. Als erstes VIA K8T800 Pro Board begutachteten wir das Abit KV8 Pro und nun erneut einen Kandidaten mit nVidia nForce3 250 Chip. Shuttle stellte uns kurzfristig ein Vorserienmainboard des AN51R zur Verfügung, welches sich hier in unserem Review von seiner besten Seite zeigte. Der VIA K8T800 Pro scheint dabei wieder einen Hauch schneller zu sein, hatte aber zumindest im Test des Abit KV8 Pro noch einige Probleme zu bekämpfen.

Die Key-Features des AN51R überzeugen vorallem mit Vielseitigkeit. Gute Ausstattung, gutes Overclocking und schlussendlich noch eine gute Performance machen das Board alles in allem zu einer guten Wahl. Im Lieferumfang finden wir alle notwendigen Beigaben vor, Extrawürste werden nicht verteilt, um den Preis bewusst auf möglichst niedrigem Level zu halten. So wird am richtigen Ende gespart und die Ausstattung braucht nicht zu leiden - denn alle gängigen High-Speed Schnittstellen wie USB2.0, FireWire, Serial ATA und ATA133 werden angeboten. Hinzu kommt noch ein sechs-Kanal-Sound, welcher auch mit optischen Lösungen aufwartet. Gerne hätten wir die Hardware-Firewall des nForce 3 250Gb genutzt oder auf den leistungsfähigeren integrierten Gigabit Ethernet Controller gesetzt, aber Shuttle nutzt nur die 250er-Variante und bietet somit Gigabit Ethernet nur über PCI.

Overclocking-technisch werden wir frühzeitig zum Staunen animiert. Beim Betrachten des OC-Menus wird der Overclocker schwach und auch unser Resultat hat uns erfreut. Übertroffen wird diese Einstellungsmöglichkeit gerade bezüglich des Speichers nur vom Abit KV8 Pro mit VIA Chipsatz. Begünstigt durch den fixen PCI-AGP Takt des nForce3 250 kamen wir im Vergleich zum K8T800 Pro weiter. Obwohl das Abit mehr Optionen zum Übertakten bot, scheiterte dieses bereits bei knapp 217MHz im Bustakt. Im Moment scheint der nForce 3 250 / 250Gb deshalb für Athlon64-Overclocking erste Wahl zu sein.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wenn wir die Performance zusammenfassend beurteilen sollen, können wir nur mit dem Prädikat "hervorragend" arbeiten. Der einzige, wirkliche Konkurrent des Shuttle Mainboards war das Abit Produkt auf der VIA K8T800 Pro Basis. Ob der VIA Chipsatz tatsächlich leistungsfähiger ist als jener aus dem Hause nVidia, werden wir in den nächsten Wochen sehen, wenn wir noch einige VIA K8T800 Pro Boards im Review hatten. Alles in allem lieferte das Shuttle eine konstant gute Performance ab, die zwischenzeitlich noch mit einigen sehr guten Ergebnisse ausgeschmückt wurde. Nennenswerte Performanceeinbrüche, die wir bei verschiedenen Mainboards und bestimmten Benchmarks sonst des Öfteren zu verzeichnen haben, blieben beim AN51R vollends aus.

Getrübt wird das Bild eigentlich nur durch die Tatsache, dass Cool´n´Quiet nur in Verbindung mit einem Speicherriegel richtig funktioniert. Allerdings überwiegt bei uns die Vermutung, dass dies eher an der ersten Revision des AMD Athlon64 Prozessors liegt, als am Mainboardhersteller selbst, zumal wir dieses Phänomen schon bei einigen anderen Herstellern beobachten mussten - unter anderem erst kürzlich beim 8KDA3+ Test des EPoX Motherboards.

Positive Punkte des Shuttle AN51R :

  • reichliche Onboard-Komponenten (USB2.0, Sound, Gigabit Ethernet, Serial ATA und FireWire)
  • gute Stabilität und gute RAM Kompatibilität
  • sehr gute Gesamtperformance
  • sehr gute Overclockingergebnisse
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis

Negative Punkte des Shuttle AN51R :

  • eingeschränkter Cool´n´Quiet Support

Zwar wissen wir über einen genauen Verkaufspreis des AN51R noch nichts, dennoch können wir, wenn wir mit anderen Shuttle-Produkten vergleichen, von einem Endkundenpreis ausgehen, der wahrscheinlich unter der 100€ Marke liegt. Die Überlegung lässt uns natürlich auch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bescheinigen, welches einen der Gründe darstellt, die uns unseren Hardwareluxx-Award verleihen lassen. Haben wir ein Vorserien-Board schon einmal mit einem Award ausgezeichnet ? Eigentlich nicht - aber Shuttle hat mit dem AN51R bereits vor Markteinführung sehr gute Arbeit geleistet.

Weitere Links :

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