Gigabyte K8NSNXP

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Das nunmehr achtzehnte Sockel 754 Mainboard fand seinen Weg in unser Testlabor. Es handelt sich dabei um das Gigabyte K8NSNXP mit dem neuen nVidia nForce3 250 Chipsatz. Natürlich kommt auch dieses Board mit den Gigabyte typischen Features wie Dual-BIOS und Dual-Ethernet daher. Da wir schon die ersten VIA K8T800 Pro und nVidia nForce3 250 (Gb) Platinen im Test hatten, ist auch die entsprechende Vergleichsbasis gegeben. Wie gut Gigabyte den neuen Chipsatz in seine Platine implementiert hat, wird das folgende Review aufdecken.

Langsam aber sicher ist Gigabyte recht unauffällig zu einem der vielfältigsten Hersteller avanciert. Längst gehören nicht mehr nur Mainboards und Grafikkarten zum Produktionsumfang, auch eigene WLAN Technik, ganze Komplettsysteme, unter anderem auch Mini-PCs, Notebooks, Peripheriegeräte und TFTs werden mit dem Gigabyte Logo hergestellt und ausgeliefert. Sicher ist Gigabyte auch einer der Hersteller, der die meisten unterschiedlichen Athlon64 Mainboards offeriert. Basierend auf Sockel754 gibt es insgesamt achtzehn Mainboards, die mit unterschiedlichen Features, unterschiedlichen Eigenschaften und auch unterschiedlichen Chipsätzen versuchen, bei den Interessenten zu punkten. Eine komplette Übersicht über alle Mainboards und deren Features findet man auf der Gigabyte Webseite - und natürlich auch in unserer Marktübersicht PerfectBoard .

Das Gigabyte K8NSNXP ist das bisher wohl bestausgestatte Sockel 754 Mainboard in unseren Tests. Und genau diese umfangreiche Ausstattung mit einer soliden Grundperformance war auch der Grund für das gute Abschneiden der beiden Vorgängerplatinen Gigabyte 8KNNXP und Gigabyte 8KVNXP.

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Klar zu erkennen sind die typischen Gigabyte Farbgebungen. Fast die komplette Bandbreite der Farbpalette wurde ausgenutzt, um die entsprechenden Merkmale des Boards auch optisch zu unterstreichen. Recht auffällig  sollte bereits jetzt der blaue Steckplatz rechts neben dem Sockel sein, dazu aber später mehr. Da unser Review sich aber nur in einem sehr geringen Anteil auf Äußerlichkeiten bezieht, wollen wir uns im Folgenden auf die inneren Merkmale konzentrieren.

Gigabyte K8NSNXP
Chipsatz
nVida nForce3 250
AGP / PCI / Wi-Fi
1 (AGP 3.0 8x) / 5 / 0
Speicher
3x DDR-SDRAM PC2100 / PC2700 / PC3200,
Single-Channel, bis zu 3 GB
Onboard Sound
Ja, Realtek ALC850
Onboard USB 2.0
Ja, integriert
Onboard Lan (Chip)
Ja, 10/100/1000 MBit Ethernet (Marvell 8001), 10/100 MBit Ethernet (ICS 1883)
Onboard-Serial ATA
Ja, 4x S-ATA150
Onboard-Firewire
Ja, 2x IEEE1394b
Bustakte
200 bis 300 Mhz in 1 Mhz-Schritten
SDRAM / DDR-SDRAM Frequenz
100, 133, 166, 200 Mhz
VCore, VAGP, VDimm
Ja, Ja, Ja
Maximal erreichter Bustakt
siehe Text

Kein Wunsch sollte nun wirklich nach dem Anblick dieser Tabelle offen bleiben. Dual-Ethernet, Serial-ATA, FireWire, USB 2.0 und AC97 Sound machen das Board fit für den Kampf gegen die Konkurrenz. Auch die Einstellungsmöglichkeiten von VCore und VDIMM lassen darauf hoffen, dass das Gigabyte auch durch ein gutes Overclocking Ergebniss überzeugen kann. Gigabyte verwendet hier übrigens nicht den nForce 3 250 Gb mit Gigabit Ethernet und integrierter Firewall, sondern die Version ohne diese beiden Features, spendiert dann jedoch wieder zwei dedizierte Gigabit Ethernet Controller.

Werfen wir einfach einen Blick in die Verpackung und den Lieferumfang :

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Stichpunktartig führen wir im folgenden auf, was Gigabyte alles in die Verpackung seines K8NSNXP legt :

Es liegt alles Nötige bei - Gigabyte lässt keinerlei Wünsche offen - vom Standard-Flachbandkabel bis hin zu allen Erweiterungsblenden und weiteren Kabeln. Zwar setzen bereits einige Hersteller bei den ATA/133 Kabeln auf die gerundete Ausführung, was dann den Einbau und die Durchlüftung des Gehäuses vereinfacht, dennoch kann man mit dem Gigabyte Lieferumfang mehr als zufrieden sein. Sogar eine Möglichkeit, externe Serial ATA-Geräte anzuschließen bietet man - auf die DPS-Stromversorgung als Zusatz gehen wir später noch ein.

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Schaut man zusätzlich auf die ATX-Blende, so sieht man, dass insgesamt 4 USB 2.0-Ports und die analogen Anschlüsse für den Sound nutzbar sind sowie die beiden RJ45 Stecker für das Ethernet. Alle weiteren Anschlüsse sind durch die Erweiterungskarten verfügbar. Auf die zahlreichen Sound Anschlussmöglichkeiten gehen wir später noch genauer ein. Möchte man alle Anschlüsse nutzen, sind allerdings bereits vier Slots belegt von Slotblenden und es bleiben nur noch zwei über - wenn man eine Grafikkarte im Zwei-Slot-Design verwendet, ist sogar nur noch Platz für eine einzige PCI-Karte.

Auf der nächsten Seite wollen wir uns nun zunächst dem neuen nVidia-Chipsatz annehmen und auch einen Ausblick geben auf die anstehenden Updates bei der Southbridge.


Der nVidia nForce3 150 und Pro150 war mit dem VIA K8T800 und dem SIS755-Chipsatz einer der Mitbegründer einer neuen Ära - dem Beginn des 64Bit Zeitalters im Segment der AMD Desktop-Prozessoren. Nicht nur die potenziellen Kunden und die Journalisten, sondern auch die Hersteller wurden mehr oder weniger heftig ins kalte Wasser geworfen, obwohl der Prozessorenhersteller AMD sich im Vorfeld soviel Zeit genommen hat, um den neuen Prozessor seriereif zu machen. Mit den anfänglichen Problemen mussten im September 2003 alle kämpfen, mit neuen BIOS Versionen konnte aber zumindest das Gröbste ausgebügelt werden. Teilweise war dies den Chipsätzen zuzuschreiben, teilweise dem Prozessor selber.

Nun wurde im März die nächste, wirklich große Errungenschaft dieser noch nicht einmal ein Jahr alten Ära präsentiert. Chipsatzhersteller nVidia stellt mit dem nForce3 250 / 250GB den Nachfolger des Pioniers auf diesem Gebiet vor. Defakto ein innvoativer Chipsatz in dem viele neue Ideen realisiert wurden, aber ob diese in der Praxis auch wirklich sinnvoll Anwendung finden bzw. überhaupt funktionieren, wird sich erst zeigen...

Die Architektur.. .

Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem nForce3 150 hat sich nicht viel verändert. Weiterhin verlässt man sich auf die 0.15µ Fertigungstechnik, welche schlussendlich niedrige Kernspannungen verlangt und damit für weniger Wärmeverlust sorgt. Auch weiterhin vertraut nVidia auf die mittlerweile erprobte Single-Chip Architektur, während die Konkurrenz immernoch auf die Dual-Chip-Solutions schwört. nVidia verspricht sich von der Möglichkeit mehr Platz für weitere Chips und Onboard-Komponenten und somit mehr Flexibilität und Spielraum innerhalb der Platinen für den Hersteller selbst. Außerdem soll es unterm Strich eine Kostenersparnis gegenüber VIA und SiS geben.

Als wichtigeste Veränderung im Bereich der Ex-Northbridge-Features ist die Unterstützung von einem 1 GHz Hypertransport-Bus zu nennen. Bislang konnte man nur auf einen 600 Mhz Hypertransport-Bus zurückgreifen, wenn man einen nVidia-Chipsatz verwendete - das entpuppte sich in einigen Benchmarks als Nadelöhr für den Chip. Diese Probleme hat nVidia nun ausgebügelt und steht mit dem neuen HT-Bus in einer Riege mit SIS und VIA. Mit den neuen Athlon 64-Prozessoren läßt sich dieser schnellere Hypertransport-Bus auch nutzen.

Sonstiges hat sich nicht geändert - es ist weiterhin ein 8xAGP-Interface implementiert, der Memory-Controller sitzt bekanntlich ja mittlerweile in der Athlon 64-CPU.

Der nForce3 250 auf dem Gigabyte-Board

Die Onchip-Features...

Im allgemeinen bietet nVidia mit seiner Lösung zahlreiche Möglichkeiten im Bereich Netzwerk, Sicherheit, Speicher, Ausstattung, Performance und Sound an. Im folgenden werden wir einmal schauen, was an den entsprechenden Stellen alles realisiert wurde:

Serial ATA

Ursprünglich war schon für den ersten Anlauf des nForce3 Chipsatzes eine Serial ATA Funktion eingeplant, diese wurde aber auf Grund von Problemen, die bisher nicht näher spezifiziert wurden, wieder aus dem Chip-Layout eliminiert. Den meisten ist der erste Athlon64 Chipsatz immernoch unter dem Namen nForce3 150 bzw. nForce3 150Pro bekannt, wobei diese Nomenklatur mittlerweile falsch ist. Die 150 im Namen sollte für SATA stehen, da dieses Feature aber fehlte, wurde der Name später korrigiert. Im Endeffekt weiß aber jeder, was gemeint ist. Letztendlich hatte nVidia das Nachsehen, denn der hauseigene Chipsatz war zwar der erste für den Athlon64, welcher flächendeckend und in entsprechenden Stückzahlen verfügbar war, aber das Fehlen von Serial ATA machte sich im Laufe der Zeit negativ bemerkbar, zumal die Konkurrenz mit zwei dieser Schnittstellen aufwarten konnte.

Im neuen Anlauf ist diese Schwäche nun behoben, oder besser, aus ihr ist eine Stärke geworden. Denn mit der Serial ATA Lösung im nForce3 250 / Gb beschreitet nVidia sofort wieder neues Gebiet, denn auch die von Anfang an spezifizierte Hot-Swapping-Funktion wurde nach langer Zeit endlich einmal umgesetzt. Schlussendlich bedeutet das in der Praxis, dass SATA-Geräte genau wie USB-Lösungen einfach im laufenden Betrieb angekoppelt oder entfernt werden können, wenn auch die Geräte dieses Feature unterstützen.

Raid-Funktionalität

Besonders an dem neuen nForce 3 250 / GB ist vor allen Dingen die Raid-Funktionalität des Chipsatzes. nVidia bietet die Option, zum einen zwei Serial ATA-Drives im Raid 0 oder 1 bei unterschiedlicher Stripe-Size zu koppeln, zum anderen kann man auch die ATA/133-Laufwerke mit hinzunehmen und dann insgesamt eine Kombination aus maximal sechs Laufwerken in einem Array zusammenfassen. Dann ist auch ein Raid 0+1 möglich.

Gigabit-Ethernet

Statt dem "einfachen" 10/100MBit Netzwerk ist nun bei der GB-Version des Chipsatzes ein Gigabit-LAN direkt in der MCP implementiert. Bisher konnten solche Lösungen nur über einen zusätzlichen Chip angeboten werden, welcher dann über den erheblich langsameren PCI-Bus an das System gekoppelt werden musste. Besonders im Volllast-Betrieb und bei obendrei vollbesetzten PCI-Steckplätzen sorgte das zeitweise für heftige Datenstaus. Da die Funktion nun direkt in der MCP und somit direkt am HyperTransport-Link liegt, sind die Inteferenzen wesentlich geringer. Im Endeffekt läßt sich damit eine Leistung ähnlich dem Gigabit Ethernet Port eines i875P-Canterwood-Chipsatzes erreichen - und diesen Ethernet-Port, der über die CSA-Schnittstelle implementiert wurde, haben wir schon mehrfach gelobt.

Hardware-Firewall

Doch auch mit dem neuen Gigabit-Ethernet noch nicht genug. Als erster Hersteller überhaupt bietet nVidia nun eine native Firewall-Lösung direkt im Chip an - allerdings auch nur bei der GB-Version des Chipsatzes. Die Hardwarefirewall verspricht einiges. In wie Fern die Funktionen und Features im Endeffekt wirksam sind, werden wir in den nächsten Tagen überprüfen und unser Ergebnis in einem eigenen Special präsentieren.

Da Gigabyte bei diesen Boards leider die Chipsatz-Version ohne Gb verwendet, sind beide Gigabit-Ethernet-Controller über PCI angebunden, eine Hardware-Firewall ist weiterhin nicht enthalten.

Soweit die beiden großen Neuerungen im Onchip-Bereich. Außerdem stehen nun satte 8 USB2.0 Ports zur Verfügung und auch ein FireWire-Support wurde mit der Integration geschaffen. Hinzu kommen natürlich die übrigen Standard-Features wie ein AC97-Sound.

Alles in allem verspricht der neue nForce3 250 / 250GB also ungeahnte Vielseitigkeit, aber auch Tiefgründigkeit und Zukunftssicherheit gehören zu seinen schlagkräftigsten Argumenten. Auf der nächsten Seite widmen wir uns wieder mehr unserem Testsample und werden uns seine Ausstattung und die Eigenschaften etwas genauer anschauen.


Wie bei unseren anderen Testkandidaten durchforsten wir natürlich auch diesmal als erstes das Handbuch nach der Tabelle, in der die Interrupt-Aufteilungen dargestellt werden. Einige Hersteller geben an, welche Ressource er für welche Komponente vergeben hat. Leider vermissen wir entsprechende Informationen im Gigabyte Handbuch. Allerdings haben dieses IRQ Spielchen auch bald ein Ende - PCI-Express als Punkt-zu-Punkt Verbindung reserviert für jede PCI-Express-Lane entsprechende eigene Ressourcen. Also werden IRQ-Teiler bald der Vergangenheit angehören. Im Bereich der Stabiliätsanalyse schauen wir, ob trotz der reichlichen Onboard-Features, die in vielen Fällen auch über PCI angebunden sind, Probleme entdeckt wurden.

Wie immer beginnen wir unsere eigentliche Layoutbetrachtung mit den Erweiterungsslots. Insgesamt fünf PCI Slots können bestückt werden, deren Erweiterungskarten über den 33 MHz / 32bit-Bus mit dem Rest des Systems verbunden sind. Auch der braune AGP Slot wurde in der aktuellsten Version des nVidia nForce3 250 Chipsatz integriert, man kann also auf ein 8x AGP-Interface zurückgreifen. Die nächste PCI-Express-Grafikkarten-Generation steht allerdings schon vor der Tür, die Unterstützung für diesen Slot wird es aber erst mit dem K8T890 von VIA und dem mit dem Codenamen "Crush K8-04" von NVIDIA betitelten Chipsatz geben. Gehalten werden die Karten üblichen Hebel, der beim Einstecken der Karte einfach einrastet und zum Lösen nach unten gedrückt werden muss. Dadurch wird verhindert, dass heutige doch recht schwere Karten aus dem AGP Slot rutschen und das System instabil machen oder sogar zur Zerstörung einzelner Komponenten führen.

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Das Gigabyte K8NSNXP verfügt über drei DIMM Steckpläzue, die direkt neben dem Sockel positioniert wurden und sich farblich voneinander nicht unterscheiden. Probleme mit großen Kühlern konnte wir nicht feststellen. Zwar kann es sein, dass man mit dem RAM Module den Kühler (z.B. einen Zalman CNPS700A-CU Kühler) berührt, einbauen lässt er sich aber ohne Probleme. Bei Standard-Kühlkörpern sollten keine Probleme auftreten.

Alles in allem können in den drei DIMMs bis zu drei Gigabyte Arbeitsspeicher untergebracht werden, also jeweils ein Modul mit bis zu 1024MB. Laut Handbuch können alle Module der Baureihen PC1600, PC2100, PC2700 und PC3200 eingesetzt werden. Da der AMD Athlon 64 bisher auch nur mit zwei Speichermodulen umgehen kann, hätte der dritte Steckplatz auch gut und gerne wegfallen können. Sobald ein drittes Modul im entsprechenden Steckplatz steckte, kann es vorkommen, dass das Board aufgrund zu hoher RAM-Frequenz nicht mehr bootet. Viele Hersteller lassen daher den dritten Steckplatz weg und stattet sein Board mit nur zwei DIMM Slots aus. In unseren ersten AMD Athlon 64 Reviews hatten wir zum Teil große Probleme mit verschiedenen Speichermodulen. Dies legte sich aber im Laufe der Zeit und spätestens mit dem neuen Stepping waren die gröbsten Fehler ausgeräumt. Bei den bisherigen nForce3 250 Mainboards konnten wie zumindest keinerlei Probleme feststellen.

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Auf dem oberen Bild sieht man bereits die Anschlüsse für die ATA/133-Festplatten und den Floppy-Port sowie den großen ATX-Stromanschluß. Alle Anschlüsse liegen hier perfekt - die Kabel lassen sich so vom Mainboard wegführen, ohne dass sie im Luftstrom des Gehäuses Verwirbelungen auslösen und aufgrund der Position kommt man auch mit der übichen, vorgeschriebenen Kabellänge aus.

Der Sockel 754 besitzt den klassischen Sockel-Mechanismus, der für alle Kühler geeignet ist. Der Sockel ist im Vergleich zum "alten" Sockel A mit 462 Pins um eine ganze Ecke geschrumpft, er misst jetzt nur noch 44mm in der Breite und 53mm in der Länge. Gleich geblieben ist allerdings der Arretierungshebel an der Seite, wenn er hochgeklappt wird, kann die CPU eingesetzt werden, um ihn dann wieder zu senken und die CPU somit zu fixieren. Des Weiteren hat AMD die so genannten "Sockel-Nasen" aus dem Construction-Sheet gestrichen. Für die Befestigung des Kühlers wird jetzt eine Konstruktion ähnlich der des Intel Pentium 4 verwendet, welche den Kühlkörper aufnimmt und über dem Prozessor verankert. Diese Verankerung ist zum einen wesentlich stabiler als die Nasen am Sockel und zweitens fällt das Problem weg, dass beim Abbrechen einer oder mehrerer Sockelnasen, was beim häufigen Montieren und Demontieren eines Kühlers auch mal vorkam, manche Kühlkörper keinen festen Halt mehr hatten und somit die CPU in den Hitzetod trieben oder sie schlicht und einfach durch die entstehenden Vibrationen mechanisch beschädigten.

Auf dem Bild leider nicht mehr zu sehen ist der zusätzlichen 12 Volt-AUX Anschluss sowie einige MOSFETs und übrigen Komponenten, die die Stromversorgung des Mainboards gewährleisten sollen. Die restlichen stromversorgenden Komponenten verteilen sich rund um die Keep-Out Area.

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Der 10cm lange Slot fasst optional eine sogenannte K8DPS Karte - K8 steht, natürlich, für die AMD Prozessorgeneration und DPS steht für "Dual Power System". Prinzipiell besagt diese Lösung nur, dass eine Schwesterkarte für die Strom- und Spannungsversorgung eingesetzt wird. Diese beherbergt einen zusätzlichen Chip und weitere MOSFETs, die die sechsphasige Stromversorgung des Mainboards sicherstellen sollen. Auch optisch macht diese Karte einiges her - auf dem Chip wurde ein aktiver Lüfter montiert, welcher in Dunkelheit in bläulichem Licht erstrahlt. Mit einer sechsphasigen Spannungsversorgung liegt das Mainboard im Vergleich aber stark in Front - normal sind hier drei oder höchstens vierphasige Versorgungen zu finden.

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Werfen wir nun einmal einen Blick auf den eigentlichen Chipsatz des K8NSNXP. Dieser ist im Falle von Gigabyte aktiv gekühlt, was aber kein Muß ist, denn nVidia empfiehlt keine aktive Kühlung. Der kleine Lüfter machte im Betrieb keinen besonders guten Eindruck und lärmt bei hoher Drehzahl doch recht unangenehm. Hier hätte es ein einfacher passiver Kühler auch getan.

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Rund um den nForce3 250 Chip befinden sich die übrigen Chips des Mainboards, die wir uns auf der nächsten Seite genauer ansehen wollen. Bisher konnten wir im Layout also keine großen Mängel feststellen. Wir hoffen, dass das so bleibt und widmen uns nun den einzelnen Chips, die verlötet wurden.


Direkt neben dem nForce3 250 Chip findet man eines der Kernfeatures des K8NSNXP. Seit einiger Zeit bietet Gigabyte das sogenannte Dual-BIOS an, sprich zwei separate BIOS Chips, von denen generell nur einer aktiv ist. Sollte dieser durch einen fehlgeschlagenen Flash-Vorgang beschädigt werden oder die Version durch sonstige Einwirkungen einfach zerstört werden, schaltet sich der zweite Chip zu und man kann ohne Probleme weiter mit dem Computer bzw. dem Mainboard arbeiten, welches ansonsten defekt wäre und nur durch das Austauschen des Chips wieder repariert werden könnte. Aus diesem Grund ist es auch kein Problem, dass beide Chips direkt mit der Platine verlötet und nicht in einem zusätzlichen BIOS Sockel untergebracht wurden. Sollte ein Chip defekt sein, kann über den sekundären gebootet werden und auf den "defekten" wieder ein funktionierendes BIOS geflashed werden.

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Hier erst einmal ein grober Überblick über die linke untere Ecke des Mainboards, in der bekanntlich die meisten uns wichtigesten Zusatzchips untergebracht sind. Klar zu erkennen sie einige Serial-ATA-Anschlüsse, IDE-Anschlüsse und weitere Anschlussmöglichkeiten wie z.B. für USB 2.0 Erweiterungen.

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Direkt über den beiden zusätzlichen IDE Anschlüsen sitzt der Silicon Image SATA LINK 3512 Chip. Er übernimmt die Kontrolle über die beiden Serial-ATA Ports. Auf dem Mainboard selbst befinden sich insgesamt vier Serial-ATA Ports, die übrigen beiden werden durch den nForce3 angesteuert. Im Gegensatz zu den in dem nForce 3 250 integrierten Ports sind die Ports des Silicon Image Chips jedoch über PCI angebunden, belasten also den PCI-Bus. Aus diesem Grund erhält man die leistungsfähigeren Raid 0 und 1 mit den Onboard-Schnittstellen des nForce 3, die aufgrund des NVRaids auch noch mit den Onboard-ATA/133-Schnittstellen kombiniert werden können.

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Hier erkennen wir den GigaRAID IT8212F Controller, welcher in Eigeninitiative den ATA133 Raid generiert. Die dazugehörigen Schnittstellen erkennen wir auch unübersehbar auf diesem Foto - sie heben sich in grüner Farbe deutlichst vom Untergrund ab. Der Controller ermöglicht neben dem "striping" auch "mirroring" (Raid 0, Raid 1) auch die Kombination aus beiden Modi, also Raid 0+1. Dank der drei mitgelieferte Kabel können sechs ATA-Laufwerke im Raid betrieben werden, mit einem Kabel mehr sogar die maximale Anzahl von acht physischen Laufwerken (vier über den NVIDIA-Controller, vier über den GigaRAID). Zusammenschließen lassen sich diese Arrays jedoch leider nicht. 

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Etwas ungünstig direkt rechts neben dem AGP Steckplatz befinden sich die übrigen beiden Serial-ATA Ports, die über den nForce3 Chip angesteuert werden. Bei großen Grafikkarten kann es bei entsprechenden Positinierung der der Serial-ATA Festplatten oder Laufwerke zu Problemen kommen, da das Serial-ATA Kabel dann hinter oder über der Grafikkarte verlegt werden muss.

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Der hier im Bild erkennbare Marvel 8001 Chip stellt den einen Gigabit-LAN Controller dar. Wenn die Peripherie stimmt, kann der Rechner, welcher mit diesem Board ausgestattet ist, theoretisch 250 MB pro Sekunde auf einen anderen Klienten übertragen. Theoretisch deshalb, weil der Chip ebenfalls über PCI angebunden ist - der PCI-Bus überträgt nunmal nur 133 MB/s in der Theorie, praktisch sogar noch weniger, ein Gigabit Ethernet NIC kann jedoch im Voll-Duplex-Modus theoretisch 250 MB/s übertragen. Das passt natürlich nicht - der PCI-Bus ist hier das Nadelöhr. Da es sich um zwei RJ45 Ausgänge handelt, ist noch ein sekundärer Controller von Nöten, der den zweiten 10/100 MBit Anschluss kontrolliert. Hier findet der ICS 1883 LAN PHY Chip seine Aufgabe.

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Der ITE8712-FA fungiert als Super I/O Controller, der die Kontrolle der PS/2 Ports für Maus und Tastatur übernimmt, sowie die der den parallelen und die beiden seriellen Schnittstellen. Weiterhin fällt das Hardwaremonitoring unter seinen Einfluss, aber dazu werden wir bei der Betrachtung des BIOS noch einiges sagen. Etwas auf dem Kopf gestellt, aber dennoch zu erkennen ist der Soundchip des Gigabyte K8NSNXP. Der Realtek ALC850 sorgt für einen 8-Channel Soundgenuß auf Desktop-Systemen ohne eine spezielle Erweiterungskarte. Ob hier auch die Qualität überzeugen kann, werden wir später klären, dann folgt auch eine Auflistung der Features dieses - zumindest auf dem Papier - hochwertigen Onboard-Sounds mit reichlicher Anschlußvielfalt.

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Der gut erkennbare TSB82AA2 Chip von Texas Instruments fungiert als FireWire Controller und ist ein weiterer Höhepunkt des Boards, denn er unterstützt den neuen IEEE1394b-Standard. So können Peripheriegeräte in Betrieb genommen werden, wie beispielsweise Digital- oder Videokameras sowie MP3 oder MiniDisc-Player auf Basis des IEEE1394-Standards, aber auch neue High-Speed-Geräte mit bis zu 800mbit/s. Außerdem kann mit speziellem Kabel ein FireWire Netzwerk generiert werden, welches dem Computer die Möglichkeit gibt, mit anderen Klienten zu kommunizieren, mit einer maximalen Datendurchsatzrate von eben diesen 800MBit/s. Dies ist achtmal so schnell wie ein herkömmliches 10/100MBit Netzwerk, macht aber beim K8NSNXP nur dann Sinn, wenn der Kommunikationspartner über kein Gigabit LAN verfügt. Auch dieser Chip belastet wie die Storage-Controller oben den PCI-Bus, er kann drei Anschlüsse verwalten. Mit seinen 800mbit/s liegt er jedoch bei 125 MB/s maximaer Übertragungsrate und wird demnach wahrscheinlich auch meistens diese Bandbreite nicht erreichen, da er über PCI angebunden ist.

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Mit dem 81BA3 findet sich vor dem fünften PCI Steckplatz ein weiterer Chip, der zum FireWire Controller gehört - er ist der Physical Layer, der schlußendlich die Wandlung der Signale übernimmt.

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Am Rand des Mainboards sehen wir die 3V BIOS Batterie, die die beiden Chips des Dual-BIOS bzw. den CMOS dauerhaft mit Energie versorgt, damit die eingestellten Settings bei abgeschaltetem System nicht verloren gehen. Recht neben der Batterie befindet sich in grüner Farbe der primäre IDE Anschluss, darüber in weiß der sekundäre ATA133 Port sowie der schwarze Floppy-Port. Auch die primäre Stromversorgungseinheit, der 20polige ATX Connector findet sich hier wieder. Etwas kleiner und unscheinbarer darüber erscheint ein 3 poliger Fanheader, an den Lüfter angeschlossen und vom System überwacht werden können. Alle Ports sind an sehr guten Positionen angebracht - die Kabel der IDE-Geräte und des Floppy-Ports lassen sich so einfach über den Mainboardrand wegfalten und auch der große Stromanschluß steht mit seinem dicken Kabelstrang nicht im Luftstrom des Gehäuses.

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Kommen wir nun zum Bios des Boards.


Das BIOS:

Das BIOS (Basic Input-Output System) ist mehr als 20 Jahre alt und damit die älteste Softwaretechnik innerhalb der PCs. Es wird in den ersten Sekunden nach dem Einschalten des PCs aufgerufen, der so genannten Pre-Boot-Phase, also noch bevor das Betriebssystem geladen wird. Allerdings gibt es diese Art von Bios nicht mehr lange, wie Intel mitteilt :

Der Firmware Foundation Code von Intel ist ein Ergebnis des Projektes mit Codenamen „Tiano“ und sorgt dafür, dass der Nachfolger des BIOS auf neuester Softwaretechnologie basieren wird. Er wurde speziell im Hinblick auf neue Ausstattungsmerkmale und Dienste entwickelt, zu denen beispielsweise die verbesserte Verwaltung und Betriebsfähigkeit, sowie Schnittstellen für administrative Aufgaben gehören.

Bald brauchen wir uns also nicht mehr durch die blauen Menues hangeln, um an die Hardwareeinstellungen zu kommen. Bislang bleibt das Bios aber der Grundstein für eine gute Gesamtperformance, auf die es bei den Mainboards im allgemeinen ankommt. Auch werden hier alle wichtigen Drähte in Bezug auf Overclocking und Onboard-Features gezogen. Nun werden wir prüfen, wieviel Sorgfalt die Ingeneure bei der Programmierung dieses BIOS an den Tag gelegt haben.

Wie immer widmen wir uns zuerst visuell dem BIOS, das heißt wir schießen einige Screenshots, um den Aufbau und die einzelnen Funktionen des Menüs zu veranschaulichen :



Wie immer wollen wir die eben vorgestellten Shots aus dem Menu nun noch etwas kommentieren. Gigabyte hat ein sehr kompaktes BIOS Menü implementiert, das zwar einige Wünsche offen lässt, die Grundfunktionen sind aber allesamt verfügbar.

Zuerst gehen wir auf die Onboard-Features ein. Da Gigabyte sämtliche OnBoard-Features anbietet, sollten diese auch im BIOS ein- bzw. ausschaltbar sein, was auch in der aktuellen BIOS Version der Fall ist. Auch die seriellen und parallelen Schnittstellen können im Menü abgeschaltet werden. Der Onboard-Sound läßt sich ebenso deaktivieren wie die beiden Onboard-Gigabit Ethernet-Controller.

Äußerst positiv ist auch das Vorhandensein und die Ausführung der ACPI Funktion zu bewerten. Zum Ersten kann die Funktion an sich aktiviert bzw. vollkommen abgeschaltet werden. Weiterhin kann der Benutzer zwischen den Modi "S1/POS", "S3/STR" sowie "S1&S3" wählen. Mit dieser Funktion hatten wir keine Probleme - alles funktionierte innerhalb der vorgegebenen Parameter. Eine Power-On-By Keyboard-Funktion ist ebenfalls enthalten.

Eine besondere Rolle, zumal wenn mit teurer Hardware gearbeitet wird, spielt das PC Health Menü. Hier hat Gigabyte nur das Nötigste implementiert. Die Temperatur der CPU und des Mainboards wird überwacht und gegebenenfalls Alarm geschlagen. Des Weiteren lässt sich noch die Drehzahl von bis zu zwei Lüftern überwachen, anschließen lassen sich jedoch insgesamt drei. Der Zalman CNPS700A-CU schnurrt bei niedrigster Drehzahl mit 1350 RPM und ist kaum zu hören. Selbst bei maximaler Drehzahl von 2445 RPM ist nur ein leichtes Rauschen und Wirbeln der Luft zu hören.

Außerdem kann die Spannung, die das Netzteil an das Mainboard anlegt, überwacht werden. Bei den Spannungen werden allerdings nicht die Werte angezeigt, sondern nur ob dieser Wert OK ist oder nicht. Der CPU Lüfter lässt sich mittels CPU Smart Fan Controll auf eine niedrigere Drehzahl herunterregeln.

Sehr wichtig, besonders für Performance-Freaks, sind natürlich die Einstellungen, die den Arbeitsspeicher betreffen. Auch hier gibt es eine Hand voll Funktionen, mit denen man im BIOS den letzten Leistungstropfen aus dem System herausquetschen kann. Um die diversen Einstellungen manuell vornehmen zu können, muss man im Advanced Chipsatz Features den Unterpunkt DRAM Configuration wählen. Anschließend gelangt man in ein Menu, in welchem die derzeit eingestellten Settings des Arbeitsspeichers aufgelistet sind. Wählt man nun Manual bei den DDR Timings Setting aus, kann man folgende Einstellungen vornehmen. Diese Funktionen sollten nur verwendet werden, wenn man sich 100%ig im Klaren darüber ist, was man an dieser Stelle genau tut und welche Konsequenzen daraus resultieren können. Im Folgenden zuerst einmal die Übersicht über die Einstellungsmöglichkeiten des Arbeitsspeichers :

  • Max Mem Clock : Wählbar zwischen 100, 133, 150, 166 und 200
  • CAS Latency : Wählbar zwischen 2; 2,5 und 3, realistische Werte 2 und 2,5
  • T(RAS, Active to Precharge) : Einstellbar, realistische Werte 4 bis 6, einstellbar sind Werte von 5 bis 15
  • T(RCD, Active to CMD) : Einstellbar, realistische Werte 2,3,4,5,6,7
  • T(RP, Precharge to Active) : Einstellbar, realistische Werte 2,3,4,5,6

Wie von nVidia-Mainboards bekannt sind hier zwar alle notwendigen, aber keine darüber hinausgehenden Einstellungsmöglichkeiten vorhanden. Das liegt allerdings weniger am Können der Hersteller oder des Chipsatzes, sondern wohl eher an der Bios-Politik nVidias. Trotzdem : Mit diesen Einstellungen kann man das System ordentlich tweaken, mehr sollte auch nicht notwendig sein, um akzeptable Performance zu erreichen.

Cool & Quiet

Selten waren wir von einer Technologie so überzeugt - wenn sie denn funktioniert. AMD hat in die Athlon 64-CPUs die Möglichkeit eingebaut, die CPU-Last zu überwachen und wenn der Prozessor nicht ausgelastet ist, sowohl die CPU Frequenz wie auch die CPU-Spannung zu senken. Daraus ergeben sich hervorragende Stromsparmöglichkeiten und das System bleibt auch kühler als unter normaler Idle-Leistung mit vollem Takt und voller Prozessorspannung. Da das ganze binnen weniger Taktzyklen aktiviert und deaktiviert werden kann, ist das System auch nur marginal langsamer, der Performanceverlust kann praktisch vernachlässigt werden und ist praktisch auch nicht meßbar. Die Stromeinsparungen hingegen sind deutlich meßbar, wie wir in unserem Review zum Athlon 64 3800+ und 3500+ gezeigt haben - und damit hat der Athlon 64 eine deutlich bessere Effizienz als aktuell der Pentium 4 auf Basis des Precott-Kerns.

Allerdings werden für das Cool&Quiet Feature nicht nur der Support des Mainboards benötigt, sondern auch einige Tools und Treiber. Den notwendigen Athlon 64 Prozessor Treiber findet man direkt auf der AMD Webseite für alle gängigen Betriebssysteme. Ebenfalls auf dieser Seite findet man die notwendige Software, die das Cool&Quiet Feature kontrollierbar macht.

Ist der Treiber installiert, kann man die Energieeigenschaften einstellen :

Sobald man das Energiespar-Schema auf "Minimalen Energieverbrauch" gestellt hat, schaltet die CPU bei geringer Last von 2000 auf 800 MHz zurück, wie auf dem folgenden Screenshot unschwer zu erkennen ist. Obwohl im BIOS kein einziger Menu-Punkt daran vergeudet wurde, ist Cool´n´Quiet mit dem Gigabyte K8NSNXP offensichtlich möglich.

Zu den Overclocking-Einstellungen des Bios kommen wir noch auf der nächsten Seite. Wir testeten die Bios Version F2, die uns zusammenfassend bereits sehr gut gefiel und auf den 7.4.2004 datiert. Gigabyte ist jedoch auch bekannt für öftere Updates, somit sind weitere Verbesserungen in den nächsten Versionen sicherlich an einigen Stellen zu erwarten.

Die Stabilität:

Da wir das BIOS nun analysiert haben, wird es Zeit, herauszufinden, ob all die theoretischen Feststellungen, welche wir machen konnten, auch in der Praxis halten, was sie versprechen. So haben wir beispielsweise schon zu Beginn kurz die Interrupt-Verteilung analysiert und haben festgestellt, dass es hier kaum Probleme geben sollte. Im Folgenden haben wir unser System voll bestückt mit fünf PCI Karten - jeweils in verschiedenen Kombinationen. Unterschiedlicher Speicher wird auch getestet - so kommt beispielsweise reinrassiger Marken-RAM aus dem Hause TwinMOS zum Einsatz, aber auch Noname RAM oder normaler Arbeitsspeicher mit Infineon Chips zum Einsatz. Alles in allem ist dies ein Härtetest der besonderen Art, welcher nur noch durch die zahlreichen Onboard-Geräte gesteigert wird.

Iim Folgenden die Testergebnisse tabellarisch dargestellt :

Gigabyte K8NSNXP

1. PCI : FritzCard PCI (32bit/33 Mhz)
2. PCI : Soundblaster Audigy (32bit/33 Mhz)
3. PCI : 3Com Ethernet (32bit/33 Mhz)
4. PCI : Hauppauge WinTV PCI(32bit/33 Mhz)
5. PCI : Promise FastTrak S150 TX4 (32bit/33 Mhz)
Alternativ : Onboard-Sound statt PCI-Karten, Firewire, USB2.0, LAN, Serial ATA immer aktiv

PCI-Belastungstest
Speicherkompatibilität
Noname DDR
siehe Tabelle
Speicherkompatibilität
Marken-PC3200
siehe Tabelle
Laufverhalten /
Belastung AGP / CPU

Zwar hat das Gigabyte den Belastungstest ohne nennenswerte Probleme hinter sich bringen können - auch im Dauerbetrieb kamen keine Stabilitätsprobleme auf. Die Ressourcenverteilung ist ansonsten gut gelungen, auch die erhöhte Buslast im PCI Bereich bereitete keine Probleme - zusammengefasst - das Board ist bisher durchweg alltagstauglich.

Wie bereits erwähnt gehören die großen Probleme mit dem verschiedenen Speichermodulen größtenteils der Vergangenheit an. Auch für das Gigabyte haben wir wieder einen Kompatibilitätscheck durchgeführt. So wird vorallem geprüft, ob der Rechner mit den entsprechenden Modulen und vor allem im DDR400 Modus startet und ob auch speicher- und systembelastende Applikationen problemlos durchgeführt und erfolgreich beendet werden können. Das Ergebnis sieht wie folgt aus :

Gigabyte K8NSNXP - Speicherkompatibilität PC3200
Speicher
Default-Timings
eingesetzte Module
Status DDR400
Stabilitätstest
TwinMos PC3200 Single Sided
2.0-3-3-8
1x 256MB
ok
ok
Crucial PC3200 Single Sided
3.0-3-3-8
1x 256MB
ok
ok
Infineon PC3200 Single Sided
2.5-3-3-8
1x 256MB
ok
ok
TakeMS PC3200 Single Sided
2.5-3-3-8
1x 256MB
ok
ok
TwinMos PC3200 Single Sided
2.5-3-3-8
1x 256MB
ok
ok
TwinMos PC3200 Single Sided
2.5-3-3-8
1x 256MB
ok
ok
ADATA PC4000 Single Sided
3.0-4-4-8
1x 512MB
ok
ok
Corsair TwinX XMS3200 Low Latency
2.0-3-3-8
1x 256MB
ok
ok
Kingston PC3200 Double Sided (Samsung)
2.5-3-3-8
1x 512MB
ok
Absturz
Kingston PC3200 Double Sided (Infineon)
2.5-3-3-8
1x 512MB
ok
Absturz

Grundsätzlich konnte das Mainboard mit allen zur Verfügung stehenden Modulen gestartet werden. Da auch die Corsair und TwinMOS-Module ohne Probleme liefen, ist davon auszugehen, das auch mit Low-Latency-Speichermodulen keine Probleme auftreten werden. In unserem Fall führten wir deshalb auch die Benchmarks wie bei allen anderen Mainboardtests mit den TwinMOS-Modulen mit schnellsten Settings durch. Da die beiden Kingston-Module bei fast allen Motherboards Probleme bereiten, stellen wir die Abstürze hier eher auf das Konto der Speichermodule.

Kommen wir im Folgenden also zum Overclocking. Hier werden wir lediglich die CPU richtig in die Mangel nehmen können, denn zum Arbeitsspeicher gibt es wie gesagt keinerlei Optionen.


Auch für Overclocker werden AMD Athlon 64 Prozessoren und die dazu passenden Mainboards immer interessanter. Die "alten" Chipsätze nVidia nForce3 150 und VIA K8T800 hatten noch mit einigen Problemen zu kämpfen und konnten sich daher auch nicht wirklich durchsetzen. Mit dem VIA K8T800 Pro und dem nVidia nForce3 250 beginnt aber nun ein neues Zeitalter, denn dank PCI/AGP Fix und zahlreichen Optionen sollte nun jeder das letzte aus seinem Prozessor herauskitzeln können.

Was wir aus unserem AMD Athlon 64 3200+ herausholen können, werden wir im folgenden probieren. Zuvor jedoch wie immer einige Screenshots des OC Menus innerhalb des BIOS, auch wenn das momentan bereits wirklich prall gefüllt ist.


Gigabyte gibt dem potenziellen Overclocker nur eine handvoll Optionen an die Hand, diese Grundfunktionen sollten aber für einen kleinen Performanceschub ausreichen :

Wie schon erwähnt gibt einem Gigabyte nur Standard-Optionen an die Hand und lässt so nur einen mäßigen Spielraum für ein ausreichend gutes Overclocking Ergebnis. Die Spannungen sind zwar in Ordnung, gerade bei der DDR-SDRAM-Spannung hätten wir uns jedoch Optionen über 2.7V gewünscht.

Beginnen wir aber zuerst mit einem Screenshot aus CPU-Z, welches uns den Prozessor und seine technischen Spezifikationen aufzeigt. Hier befindet sich der Prozessor noch im Werkszustand und ist nicht übertaktet beziehungsweise über seine normalen Spezifikationen hinaus betrieben worden.

Das Gigabyte K8NSNXP ist ein Board, welches den Referenztakt von vorne herein etwas nach oben dehnt - wir sehen hier knapp 200.9 Mhz, also ein Mhz mehr als im Normalfall. Eine ähnliche Beobachtung machen wir schon bei vielen anderen Boards, die allerdings teilweise noch etwas mehr Gas gaben, hier lag der Refernztakt dann in etwa 1 MHz über der Spezifikation, was nochmal deutlich mehr ist und natürlich auch dazu führt, dass die CPU etwas höher taktet. In den Benchmarks liegt das Board dann also etwas besser - allerdings ist das Mainboard bei dieser minimalen Abweichung wohl eher einer der gemäßigten Kandidaten.

Da die nötigen Vorraussetzungen gegeben sind, nun zum eigentlichen Übertakten der CPU. Schritt für Schritt heben wir den Front Side Bus an, steigern die Spannung auf Prozessorkern, Chipsatz sowie auf den RAM und erreichen nach einiger Zeit folgendes Ergebnis :

Um immerhin 20 Mhz konnte wir den Referenztakt nach oben drehen. Damit liegt das Board im mittleren Feld unserer Sockel 754 Testserie und empfiehlt sich als nicht unbedingt durch die Leistung Overclocking Board. Die Features hatten eigentlich etwas mehr versprochen - allerdings kann dies natürlich auch an unserer CPU liegen. Maximal wurden bislang von uns fast 30 Mhz Steigerung erreicht mit den kürzlich getesteten nForce 3 250Gb-Mainboards. Der Chipsatz kann also auf jeden Fall mehr - schade eigentlich, denn gerade durch die Dual Power-Solution hätten wir uns mehr erhofft. Natürlich kann dies auch immer im Einzelfall an unserem Board liegen und muß nicht repräsentativ für alle K8NSNXPs sein.

Natürlich steigt beim Overclocking nicht nur der CPU Takt, sonder auch die RAM Performance. Das Ergebnis haben wir in SiSoft Sandra festgehalten :

Auf Grund des PCI-AGP Fixes bleibt die Taktfrequenz der Erweiterungsslot konstant, obgleich der Front Side Bus angehoben oder gesenkt wird. Darstellen ließ sich das allerdings diesmal nicht mit dem PC-Geiger, der leider mit dem Board nicht funktionierte.

Als nächstes ist der Onboard-Sound an der Reihe :


Wie immer wollen wir auf der folgenden Seite näher auf den Onboard-Sound eingehen.

Auf dem Gigabyte K8NSNXP findet sich ein Realtec ALC850-Sound-Codec. Der AC97-Sound ist ein typischer Software-Codec und belastet somit mit den Berechnungen die CPU im Gegensatz zu einem Hardware-DSP wie einem Audigy-Chip oder der MCP-T von NVIDIA. Allerdings gehört er zu neuesten Generation und besitzt einige interessante Features. Er entspricht den aktuellsten AC'97 2.3-Spezifikationen und ist ein 8-Kanal-Audio-Codec, der bis zu 100dB-Soundqualität erreichen soll. Allerdings ist dieser Klirrfaktor für einen Onboard-Sound bislang unerreicht. Hier spielt immer auch die Verarbeitung der Anschlüsse eine große Rolle - und darunter leidet meistens der Onboard-Sound.

Wirklich interessant ist die Möglichkeit beispielsweise einen Kopfhörer an irgend einen beliebigen Anschluß anzuschließen und diesen dann über Software zum Kopfhörerausgang zu deklarieren. Jack Retasking nennt sich dies und wird auch von Intels neuem High Definition Audio unterstützt. Damit entfällt das lästige Suchen hinter dem Schreibtisch nach der richtigen, teilweise noch nicht einmal farblich identisch kodierten Buchse - einfach einstecken, der richtige Port ist es auf jeden Fall, nur die Software muß noch entsprechend nachjustiert werden.

Wie immer teilen wir unseren Test auf in zwei Bereiche - Performance und Qualität.

Performance-Vergleich :

Um den Test erfolgreich durchführen zu können und im Folgenden auch die Werte vergleichen zu können, benötigt man natürlich einige Konstanten. Wir verwenden hier den beliebten Gaming-Benchmark Quake 3 Arena. Die Timedemo starten wir wie üblich mit der Eingabe von "timedemo 1" und "demo demo001" in die Konsole des Spiels, welche man mit der "^"-Taste aufruft. Dann lassen wir den Benchmark wie üblich einmal im Fast- und einmal im High-Modus mit 640x480 bzw. mit 1024x768 Pixeln durchlaufen und vergleichen die Frames per Second Werte, da diese variieren, wenn man mit eingeschaltetem Onboard-Sound oder ohne arbeitet. Hier liegt auch die Begründung versteckt, warum es so wichtig ist, dass man die ungenutzten Onboard-Geräte im BIOS abschalten kann, denn beispielsweise der Onboard-Sound beansprucht die CPU doch in einem recht großen Maße.

Das Gigabyte hat bei aktiviertem Sound schon seine Probleme, die Leistung nimmt gewohnheitsgemäß ab, kann sich aber gegen die meisten Konkurenten durchsetzen. Der Onboard-Sound belastet das System z.B. nicht so stark, wie beim MSI K8T Neo.

Qualitäts-Vergleich :

Hierfür verwenden wir das Tool Rightmark Audio-Analyzer. Für die Testmessungen benötigt man unter Right Mark ein sogenanntes "Loop Through-Kabel", also ein Audiokabel, welches an beiden Ende eine 3.5Zoll Klinke besitzt. Dieses Kabel ist natürlich im HiFi-Fachmarkt genauso erhältlich wie bei MediaMarkt oder Saturn. Mit in die Wertung ein geht leider indirekt die Qualität des Line-In-Eingangs, der teilweise von den Herstellern vernachlässigt wird und dadurch das Gesamtergebnis nach unten zieht.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Dem entsprechend sah das Testergebnis des Right Mark Analyzers wie folgt aus:

Das verwendete Testtool gibt des Weiteren ein detailliertes Ergebnis aus, welches wir in einer separaten HTML Datei auf unserem Server zur Schau stellen.

Insgesamt ein ordentlicher Onboard-Sound - die Performance belastet das System zwar etwas, dafür sind die Qualitätsergebnisse in Ordnung. Die 100dB, die der Hersteller verspricht, werden zwar nicht eingehalten, aber dafür ist der Codec des K8NSNXP in dieser Version einer der besten, den wir je im Test hatten. Die guten Ergebnisse betätigen auch subjektive Tests. Die weniger befriedigenden Performance-Ergebnisse müssen einen also nicht gleich zur Soundkarte greifen lassen, für Gamer oder Musikfans ist sie eventuell jedoch wohl auch aus anderen Gründen Pflicht.

Nach der Bewertung der Onboard-Sound-Performance wollen wir nun unser Testsystem vorstellen, bevor wir zur eigentlichen Leistungsbewertung des Gigabyte K8NSNXP kommen.


Da mit den 64Bit CPUs von AMD eine neue Ära eingeläutet wurde, mussten natürlich auch wir uns mit neuen Teststationen ausstatten. So hat sich in unserer Redaktion einiges verändert, das Athlon XP2600+ Testsystem wurde zurückgestellt, ist aber immernoch bereit für den Einsatz, musste aber dem Athlon 64 3200+ vorerst Platz machen. Unser zweiter AMD Redakteur ist nun ebefalls im Besitz eines AMD Athlon 64 3200+, welcher welchen euch schon einige Athlon 64 Reviews liefern konnte. Im Folgenden nun die von uns verwandten Komponenten stichpunktartig im Überblick :

Hardware :

Prozessor :
AMD Athlon64 3200+
Takt : 2.0 Ghz mit 200 MHz Referenztakt

Mainboards :
Abit KV8 Pro mit K8T800 Pro, VIA K8T800 Pro
EPoX 8KDA3+, nForce3 250 Gb
Soltek QBic EQ3801, nForce3 250 Gb
AOpen AK89 MAX, nForce3 150
Abit KV8-MAX3, VIA K8T800
Albatron K8X800 Pro II, VIA K8T800 Chipsatz
ASUS K8V Deluxe - EAY, Sockel 754, VIA K8T800 Chipsatz
Chaintech ZNF3-150
Gigabyte 8KNNXP, nVidia nForce 3 150 Chipsatz
Gigabyte 8KVNXP, VIA K8T800 Chipsatz
MSI K8T Neo FIS2R, Sockel 754, VIA K8T800 Chipsatz
Shuttle AN50R, Sockel 754, nVidia nForce3 150
Shuttle SN85G34, nVidia nForce 3 150 Chipsatz
Soltek SL-K8AN-RL, nVidia nForce 3 150 Chipsatz
Epox 8HDA3+, VIA K8T800 Chipsatz
Jetway S755MAX, SIS 755 Chipsatz

Soyo K8USA Dragon Ultra "Black Label"

Speicher :
256 MB TwinMOS PC3200 Single Sided
Single-Channel Modus
Timings : 2,5-3-3-8 (Auto)

Sonstige Hardware :
Sapphire Radeon9000 Atlantis Pro
3Com 905CTX 10/100MBit Ethernet
Western Digital WD400BB-00CAA0 40GB
Toshiba DVD-ROM

Software und Treiber :

Betriebssystem :
Windows XP SP1

Treiber :
VIA Hyperion 4in1 v4.49
Catalyst Version 3.9
DivX 5.0.2
DirectX 9.0a

Benchmarks :
  • Sisoft Sandra 2003 Standard 9.44
  • FutureMark PCMark 2000
  • 3DMark03 Patch330
  • DroneZMark
  • Vulpine GLMark
  • Quake 3 Arena
  • Unreal Tournament 2003
  • Return to Castle Wolfenstein
  • Jedi Knight 2
  • Comanche 4
  • Serious Sam
  • Sysmark 2002
  • WinAce v2.2
  • WinRAR v3.20
  • CDEx 1.50 (LAME MP3 Encoder 3.92 Engine)
  • XMpeg Version 4.2a
  • Cinebench 2000
  • Cinebench 2003
  • FlaskMPEG

Auch ein paar neue Benchmarks sind hinzu gekommen - wir betrachten jetzt auch die Performance bei den Spielen Return to Castle Wolfenstein, Jedi Knight 2, Serious Sam, weiterhin schauen wir auf die Encoding- und Kompressions-Performance mit WinACE und WinRAR sowie LAME, hinzugekommen ist auch der Cinebench 2003. Sandra haben wir auf die Version 2003 geupdated.


Als ersten Benchmark haben wir den PC Mark 2002 in unserer Sammlung. Dieser Benchmark ist die neuste Kreation aus dem Hause Madonion, jetzt wieder unter dem Namen Futuremark bekannt, und prüft erneut die Leistung von CPU und Speicher anhand von verschiedenen Tests. Heruntergeladen werden kann dieser Benchmark in unserer Download-Area unter Tools -> Benchmarks. Der Benchmark ist synthetisch, weiterhin ist der CPU-Benchmark sehr stark von der Taktfrequenz der CPU abhängig - hier muß also mit etwas Abstand bewertet werden.

FutureMark PCMark 2002 CPU
Abit KV8 Pro
6539
Jetway S755MAX
6537
Soltek Qbic EQ3801
6535
EPoX 8KDA3+
6533
Shuttle AN51R
6533
Gigabyte K8NSNXP
6533
Epox 8HDA
6532
Abit KV8-MAX3
6531
Soltek K8AN-RL
6530
Gigabyte K8VNXP
6528
Albatron K8X800
6523
ASUS K8V Deluxe
6521
MSI K8T Neo FIS2R
6515
AOpen AK89 MAX
6513
Shuttle SN85G4
6512
Chaintech ZNF3-150
6511
Soyo K8USA
6510
Shuttle AN50R
6508
Gigabyte K8NNXP
6508

FutureMark PCMark 2002 Mem
Soltek Qbic EQ3801
8220
Abit KV8 Pro
8219
Shuttle AN51R
8215
Gigabyte K8NSNXP
8212
EPoX 8KDA3+
8211
Jetway S755MAX
8173
Epox 8HDA
8168
Abit KV8-MAX3
8165
Soltek K8AN-RL
8164
Albatron K8X800
8161
Soyo K8USA
8159
Gigabyte K8NNXP
8143
ASUS K8V Deluxe
8136
Gigabyte K8VNXP
8134
AOpen AK89 MAX
8133
Chaintech ZNF3-150
8131
Shuttle SN85G4
8130
Shuttle AN50R
8123
MSI K8T Neo FIS2R
8092

In etwa auf dem Niveau der anderen nForce3 250 Boards liegt das K8NSNXP zu Begin unserer Benchmarkserie. Nur im Memory Benchmark ist das EPoX 8KDA3+ noch etwas langsamer.

Als nächstes kommen wir zu den Sisoft Sandra 2003 Benchmarks. Sisoft Sandra ist eigentlich ein Diagnosetool, durch welches Grundfunktionen des PCs dargestellt werden können. Die integrierten Benchmarks haben sich (leider) durchgesetzt, deshalb nehmen wir sie auch in unser Portfolio auf. Die Benchmarks dauern nur ein paar Sekunden, sind synthetische Benchmarks, stellen also wirklich auch nur Grundberechnungen dar - wahrscheinlich haben sie sich auch gerade deshalb durchgesetzt. Die synthetischen Benchmarks haben leider nicht viel mit der Real-World-Performance des PCs zu tun, für einen Vergleich reichen sie sicherlich, sind aber mit Vorsicht zu genießen, die Aussagekraft ist eingeschränkt. Da das Athlon64 Testsystem eine vollkommen neue Station ist, können wir nun endlich auch von der mittlerweile veralteten 2002er Version auf die aktuelle Version des Jahrgangs 2003 umsteigen.

Wir nehmen uns nur den Sisoft Sandra 2003 Memory Bandwidth Test vor, also messen wir die Speicherbandbreite. In der Regel ist eine größere Bandbreite bei Mainboards auch gleichbedeutend mit einer besseren Real-World-Performance, deshalb schauen wir uns diese Werte genauer an, sie sind auch sicherlich der beste Benchmark, den Sisoft Sandra in diesem Paket zu bieten hat. Die CPU-Benchmarks klammern wir ab jetzt immer aus.

SiSoftSandra Int ALU/RAM Bandwidth
Epox 8HDA
3105
Abit KV8 Pro
3104
Jetway S755MAX
3103
Gigabyte K8NSNXP
3101
Soltek K8AN-RL
3100
EPoX 8KDA3+
3100
Shuttle AN51R
3100
Soyo K8USA
3097
Soltek Qbic EQ3801
3095
Abit KV8-MAX3
3093
Albatron K8X800
3092
Shuttle SN85G4
3060
AOpen AK89 MAX
3060
Chaintech ZNF3-150
3059
Shuttle AN50R
3056
MSI K8T Neo FIS2R
3019
ASUS K8V Deluxe
3016
Gigabyte K8VNXP
3009
Gigabyte K8NNXP
3000


SiSoft Sandra Float FPU/RAM Bandwidth
Jetway S755MAX
3103
Soltek K8AN-RL
3102
Epox 8HDA
3102
Abit KV8 Pro
3101
Shuttle AN51R
3101
Gigabyte K8NSNXP
3101
Soyo K8USA
3100
EPoX 8KDA3+
3099
Abit KV8-MAX3
3098
Albatron K8X800
3096
Soltek Qbic EQ3801
3096
Shuttle SN85G4
3063
Chaintech ZNF3-150
3062
AOpen AK89 MAX
3061
Shuttle AN50R
3057
MSI K8T Neo FIS2R
3020
ASUS K8V Deluxe
3019
Gigabyte K8VNXP
3008
Gigabyte K8NNXP
2999

Hier scheinen sich die "neuen" Chipsätze nicht wirklich durchsetzen zu können, dennoch hält sich das Gigabyte K8NSNXP im oberen Testfeld. Die Unterschiede sind ziemlich gering, was am integrierten Memory Interface des Athlon 64 liegt.

Der letzte rein synthetische Benchmark, welchen das Gigabyte über sich ergehen lassen muss, wurde auch neu in unserem Portfolio aufgenommen. Es handelt sich hierbei um den ScienceMark Memory Benchmark, welcher eine außergewöhnliche Fähigkeit besitzt. Mit seiner Hilfe können die Latenzzeiten für den Zugriff auf den im System installierten Arbeitsspeicher ausgelesen werden. Das Ergebnis sieht wie folgt aus :

In der letzten Zeile des Screenshots erkennen wir die für uns wirklich relevanten Angaben, Science Mark ermittelt eine Zugriffszeit von 108 Taktzyklen beim Gigabyte K8NSNXP. Hier zeigten anderen Platinen auch schon bessere Ergebnisse.

Auf der nächsten Seite schauen wir uns die Anwendungsperformance des Sysmark 2002 an.


Ein sehr guter Office-Benchmark ist der Sysmark 2002. In den letzten Tests hatte er sich aus unserem Portfolio dezent zurückgezogen, nun feiert er sein Comeback. Bei dieser Leistungsbewertung handelt es sich um einen professionellen Benchmark zur Messung der Applikations Performance – vorteilhaft, da hier die Datenverarbeitung aus vielen, oft genutzten Office-Programmen kombiniert wird. Über Makros werden dabei bestimmte typische Befehle in Programmen ausgeführt und die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems gemessen. Nicht nur die CPU-Performance spielt dabei natürlich auch eine Rolle, auch das Memory Subsystem ist nicht unbeteiligt. Außerdem ist zu erwarten, dass die Festplattenperformance eine wichtige Rolle spielt. Da bei allen Mainboards über das externe DataFab Gehäuse gebencht wurde, dürften die Werte hier recht konstant sein.

Betrachten wir zuerst den Sysmark 2002 Internet Content Creation Test. Dieser beinhaltet die folgenden Applikationen :

Hier das Ergebnis für diesen Test :

Sysmark 2002 Internet Content Creation
Abit KV8 Pro
388
Soltek Qbic EQ3801
387
EPoX 8KDA3+
387
Gigabyte K8NSNXP
386
Gigabyte K8VNXP
385
Epox 8HDA
385
Shuttle AN51R
385
Albatron K8X800
384
Abit KV8-MAX3
384
Jetway S755MAX
384
MSI K8T Neo FIS2R
383
Soyo K8USA
383
ASUS K8V Deluxe
380
Soltek K8AN-RL
380
AOpen AK89 MAX
371
Chaintech ZNF3-150
370
Shuttle SN85G4
369
Shuttle AN50R
364
Gigabyte K8NNXP
363

Klare Vorteile für die neuen Chipsätze, dennoch sind die Abstände nur sehr gering. Das K8NSNXP sortiert sich in oberen Feld ein.

Als zweites haben wir den Office Productivity Test von Sysmark 2002über unser System laufen lassen. Auch hier sind einige bekannte Programme enthalten, die vor allen Dingen im Office-Bereich oft verwendet werden :

  • Microsoft Word 2002
  • Microsoft Excel 2002
  • Microsoft Power Point 2002
  • Microsoft Access 2002
  • Microsoft Outlook 2002
  • Dragon Naturally Speaking Preferred v.5
  • Netscape Communicator 6.0
  • Winzip 8.0
  • Mc Afee Virus Scan 5.13

Bei diesem Test erhalten wir folgendes Ergebnis:

Sysmark 2002 Office Productivity
Soltek Qbic EQ3801
228
Abit KV8 Pro
228
EPoX 8KDA3+
227
Shuttle AN51R
227
Gigabyte K8NSNXP
227
Abit KV8-MAX3
225
Epox 8HDA
225
Albatron K8X800
224
Soltek K8AN-RL
224
Jetway S755MAX
224
MSI K8T Neo FIS2R
223
Shuttle AN50R
223
Gigabyte K8VNXP
223
Shuttle SN85G4
223
Chaintech ZNF3-150
223
Soyo K8USA
223
AOpen AK89 MAX
223
ASUS K8V Deluxe
222
Gigabyte K8NNXP
220

Selbiges gilt auf für die Office Productivity, bisher liegen alle Boards dicht an dicht. Wieder muss sich das Gigabyte den übrigen "neuen" Chipsatzplattformen geschlagen geben.

Nach diesem kurzen Abstecher in die Sparte der Anwendungsperformance wollen wir nun zur Leistungsbewertung im immer wichtiger werdenden Bereich Videoediting- und Rendering kommen, welchen wir für die kommenden Athlon64 Tests auch weiter ausgebaut haben.


Cinebench ist ein Benchmark, der zur Performancemessung von Systemen für die Software Cinema 4D von Maxon entwickelt worden ist. 3D Modelling ist natürlich auf leistungsfähige CPUs angewiesen und so ist Cinema 4D auch SMP-fähig. Wir haben den Cinebench verwendet, da er in diesem Bereich sehr gut ist und wir noch keinen vergleichbaren Benchmark im Portfolio hatten. Derzeit gibt es zwei Versionen, welche wir nun erstmals auch beide in Mainboardtests einsetzen werden - sowohl der CineBench 2000 als auch der CineBench 2003 kommen zum Einsatz.

Cinebench 2000 Shading Cinema 4D
Abit KV8 Pro
26,51
Shuttle AN51R
26,48
Gigabyte K8NSNXP
26,46
Shuttle XPC SN85G4
26,45
EPoX 8KDA3+
26,45
Soltek Qbic EQ3801
26,44
Chaintech ZNF3-150
26,41
AOpen AK89 MAX
26,19
Jetway S755MAX
26,01
Shuttle AN50R
25,42
Epox 8HDA
25,35
Soyo K8USA
25,12
Soltek K8AN-RL
24,2
Gigabyte K8NNXP
23,8
Abit KV8-MAX3
20,78
MSI K8T Neo FIS2R
20,63
Gigabyte K8VNXP
20,45
ASUS K8V Deluxe
20,27
Albatron K8X800
19,41


Cinebench 2000 Shading OpenGL
Abit KV8 Pro
43,61
Gigabyte K8NSNXP
43,58
Shuttle AN51R
43,57
EPoX 8KDA3+
43,56
Epox 8HDA
43,13
Soltek Qbic EQ3801
43,13
Soltek K8AN-RL
43,12
Gigabyte K8VNXP
43,06
Abit KV8-MAX3
42,94
Gigabyte K8NNXP
42,8
Soyo K8USA
42,61
MSI K8T Neo FIS2R
42,56
Jetway S755MAX
42,44
Shuttle XPC SN85G4
42,26
AOpen AK89 MAX
42,21
ASUS K8V Deluxe
42,04
Chaintech ZNF3-150
42,02
Albatron K8X800
41,97
Shuttle AN50R
41,94


Cinebench 2000 Raytracking 1 CPU
Epox 8HDA
34,11
EPoX 8KDA3+
34,1
Shuttle AN51R
34,1
Gigabyte K8VNXP
34,09
Soltek Qbic EQ3801
34,09
Gigabyte K8NSNXP
34,08
Abit KV8 Pro
34,06
Soltek K8AN-RL
34,01
MSI K8T Neo FIS2R
33,98
Abit KV8-MAX3
33,97
ASUS K8V Deluxe
33,96
Soyo K8USA
33,91
AOpen AK89 MAX
33,9
Chaintech ZNF3-150
33,89
Jetway S755MAX
33,89
Shuttle AN50R
33,86
Gigabyte K8NNXP
33,86
Shuttle XPC SN85G4
33,86
Albatron K8X800
33,74

Zumindest im oberen Drittel hält sich das Gigabyte K8NSNXP. Die nForce3 250 Platinen kämpfen ganz oben mit und das ein oder andere mal sticht auch ein altes Mainboard dazwischen. Im CPU Test rücken alle Mainboards aufgrund des gleichen Taktes näher aneinander.

Nun das aktuellste Rendering-Software Produkt aus der Maxon Schmiede :

Cinebench 2003 C4D Shading
Soltek Qbic EQ3801
328
EPoX 8KDA3+
326
Abit KV8 Pro
326
Shuttle AN51R
326
Gigabyte K8NSNXP
326
Soltek K8AN-RL
325
Epox 8HDA
325
Shuttle AN50R
321
Shuttle SN85G4
320
Chaintech FNF3-150
320
AOpen AK89 MAX
320
Gigabyte K8NNXP
319
Soyo K8USA
319
Jetway S755MAX
318
Abit KV8-MAX3
287
Gigabyte K8VNXP
285
MSI K8T Neo FIS2R
284
ASUS K8V Deluxe
283
Albatron K8X800
267

Cinebench 2003 OpenGL HW-L
Soltek Qbic EQ3801
1958
EPoX 8KDA3+
1956
Abit KV8 Pro
1955
Gigabyte K8NSNXP
1954
Shuttle AN51R
1953
Epox 8HDA
1950
Soltek K8AN-RL
1946
Jetway S755MAX
1946
Chaintech FNF3-150
1945
AOpen AK89 MAX
1945
Soyo K8USA
1944
Shuttle AN50R
1942
Gigabyte K8NNXP
1939
Gigabyte K8VNXP
1921
Shuttle SN85G4
1904
ASUS K8V Deluxe
1902
Abit KV8-MAX3
1901
MSI K8T Neo FIS2R
1897
Albatron K8X800
1839


Cinebench 2003 OpenGL SW-L
Shuttle AN51R
1559
Gigabyte K8NSNXP
1559
Epox 8HDA
1558
Abit KV8 Pro
1558
Soltek K8AN-RL
1557
EPoX 8KDA3+
1556
Abit KV8-MAX3
1555
Soltek Qbic EQ3801
1550
Jetway S755MAX
1550
Albatron K8X800
1549
Soyo K8USA
1548
Chaintech ZNF3-150
1542
AOpen AK89 MAX
1541
MSI K8T Neo FIS2R
1540
Shuttle SN85G4
1539
Gigabyte K8VNXP
1538
Gigabyte K8NNXP
1532
ASUS K8V Deluxe
1529
Shuttle AN50R
1526

Cinebench 2003 Rendering CPU1
Abit KV8 Pro
288
Epox 8HDA
286
Soltek K8AN-RL
285
EPoX 8KDA3+
285
Shuttle AN51R
285
Abit KV8-MAX3
284
Gigabyte K8NSNXP
284
Soltek Qbic EQ3801
283
Gigabyte K8VNXP
282
Jetway S755MAX
282
MSI K8T Neo FIS2R
281
Shuttle SN85G4
281
Albatron K8X800
281
Cheintech ZNF3-150
281
Soyo K8USA
281
AOpen AK89 MAX
281
Shuttle AN50R
280
Gigabyte K8NNXP
280
ASUS K8V Deluxe
279

Ein durchaus beachtliches Resultat zeigt sich uns im 2003er Performancetest. Wieder einmal kämpfen die neuen Platinen um die vorderen Plätze. Das Gigabyte reiht sich sehr schön ein und kann im OpenGL SW-L Test auch den zweiten Platz hinter dem Shuttle AN51R belegen.


SPECViewPerf ist vielleicht ein Begriff - viele Benchmarks sind von Spec.org bereits erhältlich, alle im professionellen Bereich und nicht gerade günstig, wenn man aktuelle Versionen verwenden will. Der SPECViewPerf 6.12 ist schon etwas älter. Diesen Benchmark haben wir bislang verwendet, jetzt kommt die neuere Version 7.0 zum Einsatz. Er kann kostenlos heruntergeladen werden wie die Vorgängerversion, ist allerdings von einem beachtlichen Downloadvolumen.

DRV-07
Abit KV8 Pro
32,8
Shuttle AN51R
32,71
MSI K8T Neo FIS2R
32,7
Gigabyte K8NSNXP
32,7
Abit KV8-MAX3
32,6
EPoX 8KDA3+
32,49
Soltek Qbic EQ3801
32,41
Jetway S755MAX
32
Epox 8HDA
31,9
Albatron K8X800
30,75
Shuttle AN50R
30,74
AOpen AK89 MAX
30,72
Chaintech ZNF3-150
30,71
Shuttle SN85G4
30,44
ASUS K8V Deluxe
30,11
Gigabyte K8VNXP
29,96
Soltek K8AN-RL
28,77
Gigabyte K8NNXP
28,61
Soyo K8USA
27,54


DX-06
Abit KV8 Pro
39,64
Shuttle AN51R
39,55
Gigabyte K8NSNXP
39,52
Abit KV8-MAX3
39,51
Soltek Qbic EQ3801
39,5
EPoX 8KDA3+
39,49
Epox 8HDA
39,46
MSI K8T Neo FIS2R
39,45
Jetway S755MAX
39,41
Albatron K8X800
39,15
Chaintech ZNF3-150
39,05
ASUS K8V Deluxe
39,02
Shuttle AN50R
39,01
AOpen AK89 MAX
39
Gigabyte K8VNXP
38,99
Shuttle SN85G4
38,9
Soltek K8AN-RL
37,73
Gigabyte K8NNXP
37,02
Soyo K8USA
36,72


Light-04
Soltek Qbic EQ3801
12,22
Shuttle AN51R
12,2
Gigabyte K8NSNXP
12,17
EPoX 8KDA3+
12,15
Abit KV8 Pro
12,14
Abit KV8-MAX3
12,01
MSI K8T Neo FIS2R
11,97
Epox 8HDA
11,96
Jetway S755MAX
11,96
Albatron K8X800
11,95
ASUS K8V Deluxe
11,92
Gigabyte K8VNXP
11,92
Shuttle SN85G4
10,51
Chaintech ZNF3-150
10,51
AOpen AK89 MAX
10,5
Shuttle AN50R
10,46
Soltek K8AN-RL
10,21
Gigabyte K8NNXP
10,12
Soyo K8USA
10,08

Auch hier finden wir den roten Balken in der oberen Hälfte des Diagramms. Hier liefern sich der K8T800 Pro und der neuen 250Gb Chipsatz wirklich eine gute Schlacht. Der nForce 3 150 sieht in diesem Benchmark nicht allzu gut aus - das haben wir schon im Review des ASUS SK8N Deluxe gegen das MSI K8T Master1 gesehen. Nun scheint nVidia sich aber etwas rehabilitieren zu wollen und legt wieder ein bisschen zu, profitieren kann man hier vom neuen 1 Ghz Hypertransport-Interface.

Auf der nächsten Seite werden mit Sicherheit all jene auf ihre Kosten kommen, die viel Wert auf die Veränderung von digitalen Formaten legen, beispielsweise das Umwandeln von Video- oder Audiodateien beziehungsweise deren Komprimierung.


Auch FlaskMpeg ist in unserem Benchmark-Portfolio wieder dabei. Wir verwenden die Version 0.78.39 zusammen mit dem DivX-Codec 5.0.2 und komprimieren mit dem Programm und dem Codec ein AVI-Video. Zwar zeigt das Programm die durchschnittliche Frame-Zahl pro Sekunde an, wir dividieren aber die kompletten Frames durch die benötigte Zeit :

FlaskMPEG + DivX 5.0.2
Abit KV8 Pro
21,74
EPoX 8KDA3+
21,63
MSI K8T Neo
21,56
Shuttle AN51R
21,55
Gigabyte K8NSNXP
21,53
Shuttle SN85G4
21,5
Soltek Qbic EQ3801
21,41
Jetway S755MAX
21,34
Soyo K8USA
21,3
Gigabyte K8VNXP
21,07
Soltek K8AN-RL
20,46
ASUS K8V Deluxe
20,44
Chaintech ZNF3-150
20,43
Shuttle AN50R
20,42
AOpen AK89 MAX
20,42
Abit KV8-MAX3
20,41
Gigabyte K8NNXP
20,4
Epox 8HDA
20,4
Albatron K8X800
20,34

Zwar sind auch hier die Abstände minimal, dennoch schafft das Gigabyte einen fünften Platz.

Ähnlich wie Flask hat auch XMPEG wieder einen Platz in unserer Benchmarksuite gefunden. Selten war es so beliebt, qualitativ hochwertige Filme, beispielsweise von DVDs, in ein platzsparendes Videoformat zu verpacken, um sie besser archivieren zu können, dabei aber einen möglichst geringen Qualitätseinbruch zu erleiden. Umso mehr Frames in einer möglichst kurzen Zeit gerendert werden können, umso besser ist das Zusammenspiel zwischen Mainboard, Speicher und Prozessor und damit auch die Gesamtperformance des Systems. Da Flask unseren Informationen nach nicht weiterentwickelt werden soll und über Xmpeg fortgeführt wird, wollen wir auch dieses Tool nun verwenden.

Xmpeg + DivX 5.0.2
Abit KV8 Pro
59,69
ASUS K8V Deluxe
59,56
Shuttle AN51R
57,29
Gigabyte K8NSNXP
57,05
EPoX 8KDA3+
56,01
Gigabyte K8VNXP
55,92
Soltek Qbic EQ3801
55,9
Soltek K8AN-RL
55,82
Chaintech ZNF3-150
55,71
Shuttle AN50R
55,7
AOpen AK89 MAX
55,7
Jetway S755MAX
55,69
Gigabyte K8NNXP
55,68
Shuttle SN85G4
55,59
Soyo K8USA
55,2
Albatron K8X800
55,1
MSI K8T Neo FIS2R
54,93
Abit KV8-MAX3
54,89
Epox 8HDA
54,78

Hier rechnet das Gigabyte genau wie das Shuttle fast zwei Frames langsamer als die beiden VIA Mainboards Abit KV8 Pro und ASUS K8V Deluxe.

Ebenfalls neu in unserem Benchmarkprogramm ist der LAME MP3 Encoding-Tool. LAME ist momentan mit Sicherheit eines der besten MP3 Codecs auf dem Markt neben dem Fraunhofer-Codec. Im eigentlichen Sinne ist das LAME Project eine Open-Source Initiative, welche es sich zur Aufgabe gemacht hatte, einen Codec zu programmieren, welcher MP3 Dateien im Vergleich mit den Orginaldateien von einer CD oder ähnlichem nicht hinterher hinken lassen sollte. Dies ist wirklich gelungen und LAME wird beispielsweise gern verwandt, um Audio CDs zu rippen oder den Sound von DVDs zu rippen. Viele Programme benutzen LAME ebenfalls, um MP3s zu erstellen. Zu diesem Zweck muss man oftmals nur den Pfad zu der Datei "lame.exe" angeben.

Cdex 1.50 (Lame Encoding)
Abit KV8 Pro
40
ASUS K8V Deluxe
41
Abit KV8-MAX3
41
Epox 8HDA
41
Jetway S755MAX
41
Soltek Qbic EQ3801
41
EPoX 8KDA3+
41
Gigabyte K8NSNXP
41
MSI K8T Neo FIS2R
42
Gigabyte K8NNXP
42
Gigabyte K8VNXP
42
Shuttle SN85G4
42
Albatron K8X800
42
Chaintech ZNF3-150
42
Soltek K8AN-RL
42
Soyo K8USA
42
AOpen AK89 MAX
42
Shuttle AN50R
43

Eine Sekunde Rückstand zum führenden Mainboard, aber immer noch auf Platz zwei liegt das Gigabyte-Board hier - die Optik täuscht ein wenig.

Mit dem Komprimierungstool WinACE stoßen die Mainboards wieder auf eine Applikation, welches es besonders auf die Latenzzeiten abgesehen hat. Bei der Komprimierung unserer 39.5MB großen *.wav Datein ist es sehr wichtig, einen möglichst geringen Wert zu hinterlegen. Alle Angaben in den folgenden Diagrammen verstehen sich in Sekunden, wobei weniger gleich besser ist, denn je weniger Zeit verstreicht, bis die Datei vollständig komprimiert ist, umso besser ist die Performance des Mainboards :

WinACE Archiver
MSI K8T Neo FIS2R
48
Abit KV8-MAX3
48
Jetway S755MAX
48
EPoX 8KDA3+
48
Abit KV8 Pro
48
ASUS K8V Deluxe
49
Gigabyte K8VNXP
49
Albatron K8X800
49
Soltek K8AN-RL
49
Epox 8HDA
49
Soyo K8USA
49
Soltek Qbic EQ3801
49
Shuttle AN51R
49
Gigabyte K8NSNXP
49
Gigabyte K8NNXP
50
Shuttle SN85G4
50
Chaintech ZNF3-150
50
AOpen AK89 MAX
50
Shuttle AN50R
51

Erstmals erscheint der rote Balken in der unteren Hälfte des Diagrammes, doch auch hier sollte man sich die Abstände vor Augen führen. Praktisch liegt das Board zusammen mit den anderen Boards auf Platz 6.

Selbiges wie für den eben durchgeführten WinACE Test gilt auch für den WinRAR Test. Auch WinRAR ist ein Tool, welches in der Lage ist, große Dateien so zusammenzupressen, dass sie nur noch einen Bruchteil des zuvor von ihnen benötigten Speicherplatzes benötigen. Umso schneller die Komprimierung vorranschreitet, umso besser ist das Ergebnis. Auch bei WinRAR, verstehen sich alle Angaben in Sekunden.

WinRAR Archiver
MSI K8T Neo FIS2R
70
Abit KV8-MAX3
70
Jetway S755MAX
70
EPoX 8KDA3+
70
Abit KV8 Pro
70
Shuttle AN51R
70
Gigabyte K8NSNXP
70
Gigabyte K8VNXP
71
Shuttle SN85G4
71
Albatron K8X800
71
Soltek K8AN-RL
71
Epox 8HDA
71
Soyo K8USA
71
Soltek Qbic EQ3801
71
ASUS K8V Deluxe
72
Gigabyte K8NNXP
72
Chaintech ZNF3-150
72
AOpen AK89 MAX
72
Shuttle AN50R
73

Das gleiche Bild wie im WinACE test zeigt sich nun auch hier im WinRAR Test. Auch hier kommen sieben Mainboards auf dem 1. Platz ins Ziel, darunter diesmal das Gigabyte-Board.

Nach dieser Vielzahl an Benchmarks können wir auch diese Seite als abgeschlossen betrachten und werden uns auf der nächsten gezielt mit den ersten Gaming-Benchmarks beschäftigen, welche wir auch noch weiter intensiviert haben.


Ab sofort haben wir auch 3DMark03 in unserem Benchmark-Portfolio. Da es in der vergangenen Zeit immer wieder Gerüchte über leistungssteigernde Implementierungen gab, haben wir natürlich den Patch der Version 330 installiert, um sicher zu stellen, dass hier auch kein Ergebnis verfälscht wird. Sicherlich limitiert die eingesetzte Radeon900 die grafische Leistung stark, aber wir wollen schließlich die Mainboardperformance herausfiltern und nicht jene der Grafikkarte. Demnach sieht das Ergebnis wie folgt aus :

FutureMark 3DMark03-330
Shuttle AN51R
1120
Gigabyte K8NSNXP
1119
Abit KV8 Pro
1116
Soltek Qbic EQ3801
1114
EPoX 8KDA3+
1114
Epox 8HDA
1112
Gigabyte K8VNXP
1105
Soltek K8AN-RL
1093
Jetway S755MAX
1091
Soyo K8USA
1090
Abit KV8-MAX3
1089
Alabtron K8X800
1088
AOpen AK89 MAX
1088
Shuttle SN85G4
1087
Chaintech ZNF3-150
1087
Gigabyte K8NNXP
1085
Shuttle AN50R
1083


FutureMark 3DMark03-330 CPU
Soltek Qbic EQ3801
600
EPoX 8KDA3+
592
Shuttle AN51R
589
Gigabyte K8NSNXP
588
Abit KV8 Pro
552
Epox 8HDA
548
Gigabyte K8VNXP
547
Jetway S755MAX
547
Soyo K8USA
547
Chaintech ZNF3-150
546
Soltek K8AN-RL
546
AOpen AK89 MAX
546
Abit KV8-MAX3
545
Shuttle SN85G4
536
Gigabyte K8NNXP
535
Albatron K8X800
535
Shuttle AN50R
530

Knapp an Platz eins vorbei schrammt das Gigabyte K8NSNXP im 3DMark03 vorbei und muss sich im Game-Test nur dem Shuttle AN51R geschlagen geben. Im CPU-Test liegen dann gleich alle drei bisherigen nForce3 250 vor dem Gigabyte Mainboard.

Jetzt kommen wir zum Vulpine GLMark. Der Vulpine GLMark 1.1 ist ein OpenGL-basierender Benchmark - eigentlich für Grafikkarten konzipiert. Läßt man ihn auf 640x480 laufen, so langweilt sich die Grafikkarte, während die restlichen Komponenten - RAM und CPU - sehr viel arbeiten müssen. Wir haben alle Benchmarks mit dieser Auflösung, 16 Bit, low Textures und Open GL 1.2 durchgeführt. Die Ergebnisse unter diesen Settings lauten wie folgt:

Vulpine GLMark, 640x480
Abit KV8 Pro
252,4
Epox 8HDA
251,2
EPoX 8KDA3+
251
Shuttle AN51R
250,9
Gigabyte K8NSNXP
250,8
Abit KV8-MAX3
250,4
Albatron K8X800
249,9
Jetway S755MAX
249,9
Soltek Qbic EQ3801
228,6
MSI K8T Neo FIS2R
225,3
ASUS K8V Deluxe
225,2
Soyo K8USA
224,6
Soltek K8AN-RL
224
Gigabyte K8VNXP
223,9
AOpen AK89 MAX
220,1
Chaintech ZNF3-150
218,6
Shuttle AN50R
218,4
Gigabyte K8NNXP
217,4


Vulpine GLMark, 1024x786
Abit KV8 Pro
133,8
Shuttle AN51R
133,6
Gigabyte K8NSNXP
133,4
Epox 8HDA
133,1
EPoX 8KDA3+
132,9
Abit KV8-MAX3
132,7
Jetway S755MAX
132,7
MSI K8T Neo FIS2R
132,6
ASUS K8V Deluxe
132,5
Albatron K8X800
132,2
Soltek K8AN-RL
131,5
Soyo K8USA
131,4
Gigabyte K8VNXP
131,1
Soltek Qbic EQ3801
130,9
AOpen AK89 MAX
130,8
Chaintech ZNF3-150
130,2
Shuttle SN85G4
130
Shuttle AN50R
129,7
Gigabyte K8NNXP
129,6

Wie immer ein Kampf um jeden Frame-Bruchteil im Vulpine GLMark. Das Gigabyte ist immer bei der Stange, kann sich aber nicht durch einen ersten Platz hervortun.


Als erstes werfen wir einen Blick auf Quake 3 Arena - sozusagen die Mutter der folgenden beiden Benchmarks. Quake 3 Arena ist schon ein Klassiker im Bereich der Performancebewertung, deshalb setzen wir ihn auch weiterhin ein. Die Demo 001 wird in der Konsole mit dem Befehl "timedemo 1" und "demo demo001" aktiviert, den Benchmark haben wir jeweils bei 640x480 und 1024x786 mit jeweils 16 Bit laufen lassen. Hier sehen wir die Ergebnisse:

Quake 3 Arena, fast
Abit KV8 Pro
386,5
Shuttle AN51R
386,4
Epox 8HDA
386,3
Gigabyte K8NSNXP
386,3
Gigabyte K8VNXP
385,1
Abit KV8-MAX3
385,1
EPoX 8KDA3+
384,9
Soltek Qbic EQ3801
384,7
ASUS K8V Deluxe
383,5
Jetway S755MAX
382,7
Soyo K8USA
382,6
MSI K8T Neo FIS2R
381,7
Soltek K8AN-RL
381,3
AOpen AK89 MAX
381,1
Chaintech ZNF3-150
380,9
Shuttle SN85G4
380,5
Albatron K8X800
380,5
Shuttle AN50R
379,9
Gigabyte K8NNXP
376,9


Quake 3 Arena, high
Abit KV8 Pro
188,1
Shuttle AN51R
187,9
Epox 8HDA
187,7
Gigabyte K8NSNXP
187,7
EPoX 8KDA3+
186,9
Abit KV8-MAX3
186,5
Soltek Qbic EQ3801
186,3
MSI K8T Neo FIS2R
186,1
Soyo K8USA
186,1
Jetway S755MAX
186
Gigabyte K8VNXP
185,9
Gigabyte K8NNXP
185,3
ASUS K8V Deluxe
185,1
Albatron K8X800
184,8
AOpen AK89 MAX
184,5
Chaintech ZNF3-150
184,2
Soltek K8AN-RL
184,2
Shuttle SN85G4
184,1
Shuttle AN50R
183,9

Beginnen wir nun also mit der Mutter aller Quake 3 Arena Tests. Auch hier steht das Gigabyte K8NSNXP mit nForce3 250 nicht ganz oben.

Der geneigte Leser wird es bemerkt haben, auch RtCW ist neu in unserem Benchmark-Portfolio. Mit den kommenden Mainboardtests auf Athlon64 Basis sollte es uns aber nicht schwer fallen, wieder eine gute Vergleichsbasis anbieten zu können. Nachdem wir in dem Spiel die Timedemo haben laufen lassen, präsentierte sich uns folgendes Ergebnis :

Return to Castle Wolfenstein 640x480
Abit KV8 Pro
205
Soltek Qbic EQ3801
204,7
EPoX 8KDA3+
204,7
Shuttle AN51R
204,7
Gigabyte K8NSNXP
203,9
Abit KV8-MAX3
203,5
Epox 8HDA
202,9
Soltek K8AN-RL
201,9
Jetway S755MAX
200,7
Soyo K8USA
200,5
Gigabyte K8VNXP
200,3
Chaintech ZNF3-150
200,1
AOpen AK89 MAX
200,1
Shuttle SN85G4
199,4
Shuttle AN50R
199
ASUS K8V Deluxe
198,8
Albatron K8X800
197,3
Gigabyte K8NNXP
196,8
MSI K8T Neo FIS2R
194


Return to Castle Wolfenstein 1024x768
Abit KV8 Pro
157,2
Epox 8HDA
156,8
Abit KV8-MAX3
156,7
Shuttle AN51R
156,5
Gigabyte K8NSNXP
156,2
EPoX 8KDA3+
156
Soltek Qbic EQ3801
155,7
MSI K8T Neo FIS2R
155,4
Jetway S755MAX
155,2
Soyo K8USA
155
Gigabyte K8VNXP
154,7
Soltek K8AN-RL
154,1
AOpen AK89 MAX
154
Chaintech ZNF3-150
153,9
Shuttle SN85G4
153,8
Gigabyte K8NNXP
153,7
Albatron K8X800
153,5
Shuttle AN50R
153,4
ASUS K8V Deluxe
152,7

Das gleiche Bild wie bei Quake 3 Arena zeigt sich auch hier. Aufgrund der gleichen Engine auch keine große Überraschung.

Um diese Seite noch etwas abzurunden, ließen wir das AOpen AK89 MAX noch durch den Jedi Knight II Benchmark laufen. Auch hier musste es sich wieder unter der bei Programmierern beliebten Q3A Engine beweisen. Wie vielseitig diese Engine für Spiele genutzt werden kann, erkennt man hervorragend an diesen drei vollkommen differenten Spielen. Auch in Zukunft wird die Q3A Engine weiter eine große Rolle spielen - man erinnere nur an Shooter wie Star Trek Voyager Elite Force II... Auch in JKII testen wir wieder mit 640x480 und 1024x768 und möglichst niedriger Qualität, den Benchmark startet man, in dem man bei der Multiplayer-Verknüpfung den Zusatz "+set sv_cheats 1" setzt und schließlich im Spiel in der Konsole mit "timedemo 1" und "demo jk2ffa" eine Demo startet :

Jedi Knight 2 640x480
Abit KV8 Pro
158
Epox 8HDA
157,6
EPoX 8KDA3+
157,5
Shuttle AN51R
157,5
Soltek Qbic EQ3801
157,4
Gigabyte K8NSNXP
157,4
Abit KV8-MAX3
157
Gigabyte K8VNXP
156,7
Jetway S755MAX
156,7
Soyo K8USA
156,6
MSI K8T Neo FIS2R
156,5
ASUS K8V Deluxe
156,5
Soltek K8AN-RL
156,5
AOpen AK89 MAX
156,5
Shuttle SN85G4
156,4
Albatron K8X800
156,4
Chaintech ZNF3-150
156,4
Shuttle AN50R
156,3
Gigabyte K8NNXP
155,9


Jedi Knight 2 1024x768
Abit KV8 Pro
136,1
EPoX 8KDA3+
135,7
Epox 8HDA
135,5
Shuttle AN51R
135,3
Gigabyte K8NSNXP
135,3
MSI K8T Neo FIS2R
135,2
Abit KV8-MAX3
135,1
Soltek Qbic EQ3801
135
Jetway S755MAX
134,9
Gigabyte K8VNXP
134,7
Soyo K8USA
134,7
ASUS K8V Deluxe
133,7
AOpen AK89 MAX
133,6
Albatron K8X800
133,5
Shuttle SN85G4
132,1
Soltek K8AN-RL
132,1
Chaintech ZNF3-150
131,8
Shuttle AN50R
130,9
Gigabyte K8NNXP
130,8

Im Jedi Knight Benchmark beißt sich das K8NSNXP wieder in der Spitzengruppe fest. Eine weitere Seite mit Gamingbenchmarks wird Titel wie Unreal Tournament 2003 und Comanche 4 beherbergen, welche beide sehr stark auf die Fähigkeiten der CPU zurückgreifen...


Die neue Version Unreal Tournament 2003 ist als Demo verfügbar, in die eine Benchmark-Funktion eingebaut ist. Ein Skript testet bei verschiedenen Auflösungen, es gibt eine Flyby-Demo und ein Botmatch, die die Leistungsfähigkeit des Systems für die Vollversion zeigen soll. Hier die Ergebnisse bei den verschiedenen Auflösungen, wieder mit 640x480 und 1024x786 mit jeweils 16 Bit :

UT2003 Flyby 640x480
Abit KV8 Pro
173,31
Epox 8HDA
173,28
Shuttle AN51R
173,2
Gigabyte K8NSNXP
173,17
EPoX 8KDA3+
173,13
Soltek Qbic EQ3801
172,99
Albatron K8X800
172,23
Abit KV8-MAX3
172,21
Jetway S755MAX
171,93
ASUS K8V Deluxe
171,55
Soltek K8AN-RL
171,37
Gigabyte K8VNXP
171,17
Soyo K8USA
171,14
Gigabyte K8NNXP
170,75
Shuttle SN85G4
170,7
AOpen AK89 MAX
170,62
Chaintech ZNF3-150
170,6
MSI K8T Neo FIS2R
170,38
Shuttle AN50R
169,99


UT2003 Botmatch 640x480
Abit KV8 Pro
85,2
EPoX 8KDA3+
85,19
Shuttle AN51R
85,18
Gigabyte K8NSNXP
85,17
Epox 8HDA
85,16
Soltek Qbic EQ3801
85,1
Abit KV8-MAX3
84,71
Gigabyte K8VNXP
84,66
Soltek K8AN-RL
84,55
Albatron K8X800
84,49
Jetway S755MAX
84,46
ASUS K8V Deluxe
83,95
Gigabyte K8NNXP
83,61
Soyo K8USA
83,58
AOpen AK89 MAX
83,52
Shuttle SN85G4
83,43
Chaintech ZNF3-150
83,41
Shuttle AN50R
83,14
MSI K8T Neo FIS2R
74,66


UT2003 Flyby 1024x786
Abit KV8 Pro
82,21
Shuttle AN51R
82,2
Gigabyte K8NSNXP
82,18
Soltek Qbic EQ3801
82,15
Epox 8HDA
82,14
EPoX 8KDA3+
82,1
Albatron K8X800
81,58
Jetway S755MAX
81,55
Abit KV8-MAX3
81,54
MSI K8T Neo FIS2R
81,28
Gigabyte K8VNXP
81,26
Soyo K8USA
81,23
Shuttle SN85G4
81,22
AOpen AK89 MAX
81,22
Soltek K8AN-RL
81,21
Shuttle AN50R
81,2
Chaintech ZNF3-150
81,19
Gigabyte K8NNXP
81,01
ASUS K8V Deluxe
80,47


UT2003 Botmatch 1024x786
Soltek Qbic EQ3801
52,54
Abit KV8 Pro
52,52
Shuttle AN51R
52,5
Gigabyte K8NSNXP
52,4
Epox 8HDA
52,39
EPoX 8KDA3+
52,35
Abit KV8-MAX3
51,81
Jetway S755MAX
51,8
Albatron K8X800
51,79
Gigabyte K8VNXP
51,63
AOpen AK89 MAX
51,62
MSI K8T Neo FIS2R
51,6
Soyo K8USA
51,52
Shuttle SN85G4
51,5
Shuttle AN50R
51,47
Chaintech ZNF3-150
51,47
Gigabyte K8NNXP
51,36
Soltek K8AN-RL
51,36
ASUS K8V Deluxe
40,77

Zwar ist Unreal Tournament 2003 nicht die aktuelle Version, dient uns aber immernoch zum Vergleichstest. Das Gigabyte präsentiert sich in den gleichen Leistungssphären wie schon in den bisherigen Benchmarks. Es pendelt je nach Auflösung und Benchmarktyp zwischem dem zweiten und dritten Platz.

Bisher haben wir den Comanche 4 Benchmark nur in Reviews von Prozessoren eingesetzt, von nun an soll er uns und unseren Lesern aber auch Auskunft über die Performance von Mainboards geben. Comanche 4 ist für Auflösungen von 1024x786 durchaus noch als CPU-Benchmark zu gebrauchen, bei höheren Auflösungen limitiert jedoch die Grafikkarte. Der Benchmark nutzt viele Pixel- und Vertexshader, allerdings wird neben einer hervorragenden Grafikkarte auch eine starke CPU benötigt. Das Spiel basiert auf DirectX 8 und ist in der Demo zum Downloaden erhältlich. Die Demo besitzt einen integrierten Benchmark, hier kann man also vor dem Kauf auch feststellen, ob das Spiel auf dem gewünschten PC ruckelfrei läuft. Unsere Leistungsmessung ist mit unseren Standardauflösungen wie folgt ausgefallen :

Comanche 4 - 640x480
Chaintech FNZ3-150
54,25
Abit KV8 Pro
54,21
Shuttle SN85G4
54,2
Gigabyte K8NSNXP
54,2
Shuttle AN51R
54,19
Soltek Qbic EQ3801
54,18
AOpen AK89 MAX
54,12
Epox 8HDA
54,1
EPoX 8KDA3+
54,1
Soltek K8AN-RL
53,96
Jetway S755MAX
53,92
Soyo K8USA
53,78
Abit KV8-MAX3
53,67
Gigabyte K8NNXP
53,55
Gigabyte K8VNXP
53,55
Shuttle AN50R
53,4
Albatron K8X800
50,17
MSI K8T Neo FIS2R
49,73
ASUS K8V Deluxe
49,26


Comanche 4 - 1024x768
Epox 8HDA
44,85
Gigabyte K8NSNXP
44,84
Abit KV8 Pro
44,83
Shuttle AN51R
44,83
EPoX 8KDA3+
44,82
Abit KV8-MAX3
44,81
Soltek Qbic EQ3801
44,8
MSI K8T Neo FIS2R
44,78
Gigabyte K8VNXP
44,76
Jetway S755MAX
44,75
Soltek K8AN-RL
44,74
ASUS K8V Deluxe
44,72
Chaintech ZNF3-150
44,72
Albatron K8X800
44,71
AOpen AK89 MAX
44,71
Soyo K8USA
44,7
Gigabyte K8NNXP
44,62
Shuttle SN85G4
44,6
Shuttle AN50R
44,53

Bei 1024 x 768 hätte es das K8NSNXP fast geschafft und verpasst die Spitzen position nur um 0,01 Frames.


Serious Sam ist auch neu bei unseren Athlon64 Mainboard-Tests - das Game ist hinreichend bekannt, wir verwenden die integrierte Benchmark-Funktion, natürlich mit 640x480 sowie 1024x768 und niedrigsten Settings, um die Grafikkarte möglichst nicht zu belasten und die wahre Performance, die uns das Mainboard bieten kann, in den Vordergrund zu rücken. Hier das Ergebnis :

Serious Sam 640x480 Low Quality
Abit KV8 Pro
250,2
Soltek Qbic EQ3801
249,5
Shuttle AN51R
249,2
Gigabyte K8NSNXP
249,2
Epox 8HDA
249,1
EPoX 8KDA3+
249
Soltek K8AN-RL
247,8
Jetway S755MAX
246,2
Soyo K8USA
246
Shuttle AN50R
245,3
Chaintech ZNF3-150
245,2
AOpen AK89 MAX
245,2
Shuttle SN85G4
245
Abit KV8-MAX3
245
Gigabyte K8VNXP
244
Gigabyte K8NNXP
243
MSI K8T Neo FIS2R
242,8
Albatron K8X800
242,7
ASUS K8V Deluxe
241,6

Serious Sam 1024x768 Low Quality
Abit KV8 Pro
203,5
Epox 8HDA
203,2
Shuttle AN51R
203,1
EPoX 8KDA3+
203
Gigabyte K8NSNXP
203
Soltek Qbic EQ3801
202,9
Abit KV8-MAX3
202,3
Gigabyte K8VNXP
201,5
Jetway S755MAX
201,5
Soyo K8USA
201,4
MSI K8T Neo FIS2R
201,3
Soltek K8AN-RL
200,5
AOpen AK89 MAX
200,3
ASUS K8V Deluxe
200
Chaintech ZNF3-150
200
Albatron K8X800
199,9
Shuttle SN85G4
199,8
Shuttle AN50R
199,4
Gigabyte K8NNXP
198,7

Eingeklemmt zwischen den übrigen "neuen" Chipsätzen und deren Platinen kämpft das Gigabyte tapfer weiter.

DroneZ, ein sehr neues OpenGL-Spiel, den Benchmark kann man kostenlos unter der Internetadresse http://www.dronez.com/ herunterladen. Wir ließen auch diesen Benchmark sowohl in 640x480 und 1024x786 laufen, jeweils in 16bit, ansonsten behielten wir die Voreinstellungen bei. Folgendes Ergebnis erhielten wir nach den Tests :

DroneZMark, 640x480
Abit KV8 Pro
385,67
Shuttle AN51R
385,51
Gigabyte K8NSNXP
385,47
EPoX 8KDA3+
385,41
Epox 8HDA
385,13
Abit KV8-MAX3
384,28
MSI K8T Neo FIS2R
382,17
Soltek Qbic EQ3801
376,91
Jetway S755MAX
369,44
Gigabyte K8NNXP
367,46
Albatron K8X800
367,2
Chaintech ZNF3-150
367,19
AOpen AK89 MAX
366,71
Soyo K8USA
366,6
ASUS K8V Deluxe
366,5
Shuttle AN50R
365,31
Gigabyte K8VNXP
361,79
Soltek K8AN-RL
360,99
Shuttle SN85G4
360,16

DroneZMark, 1024x786
Shuttle AN51R
245,4
Abit KV8 Pro
245,31
Gigabyte K8NSNXP
245,3
EPoX 8KDA3+
245,23
Abit KV8-MAX3
245,21
Epox 8HDA
245,19
Gigabyte K8VNXP
245,17
MSI K8T Neo FIS2R
244,91
Soltek Qbic EQ3801
244,81
Jetway S755MAX
244,68
ASUS K8V Deluxe
244,5
Albatron K8X800
244,2
Soyo K8USA
243,8
Shuttle AN50R
243,35
AOpen AK89 MAX
243,35
Chaintech ZNF3-150
243,31
Soltek K8AN-RL
242,41
Shuttle SN85G4
242,1
Gigabyte K8NNXP
241,87

Ein gleiches Bild ziegt sich auch hier, der nForce3 250 auf dem K8NSNXP kämpft in der Spitzengruppe, kann aber in keinem Bereich hervorstechen.

Kommen wir nun zum Fazit des Reviews.


Das Gigabyte K8NSNXP zeigt sich als durchaus durchdachtes Mainboard und erfüllt besonders in Sachen Ausstattung voll und ganz unsere Erwartungen. Worauf Gigabyte besonders Wert legt, wurde schon in den früheren Gigabyte Reviews deutlich. Die Features sind mehr als reichlich und Dank des nForce 3 250-Chipsatzes liegt man auch bei der Leistung immer im oberen Feld unseres Testparcours. Da die Stabilität ebenfalls sehr gut war, hat Gigabyte gute Arbeit geleistet.

Alleine schon der Anblick der Slotblenden im Lieferumfang, beispielsweise von acht verfügbaren und auch durch Erweiterungsblenden direkt verwendbaren USB 2.0 Ports, lassen das Herz höher schlagen. Auch die restlichen Komponenten sprechen eine doch recht deutliche Sprache. Zu den herausragenden Onboard-Features gehören gleich zwei 10/100/1000 MBit Ethernet Controller und das Dual BIOS. Der Onboard-Sound zeigte sehr gute Werte in der Qualität, bremst das Board aber wie alle Onboard-Sounds etwas aus. Von den Overclocking Werten erwarteten wir im Vorfeld keine große Überraschung und das Board setzte sich hier auch mit einer Leistungssteigerung von 10% ins gute Mittelfeld dieser Bewertungsklasse.

Optisch kommt das Board natürlich im typischen Design her, knallige Farben sorgen für eine klare Unterscheidung der einzelnen Komponenten. Die drei DIMM Steckplätze können zwar aus praktischen Gründen ohne Probleme nur mit zwei Modulen bestückt werden, dies sollte im Alltagsbetrieb vollkommen ausreichen. Wer hier auch bis zu vier Module in einem AMD Athlon 64 System verwenden will, der muss auf den neuen Sockel 939 wechseln. Auch Cool'n'Quiet wird unterstützt, deshalb kann theoretisch auch hier der Daumen nach oben zeigen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Nachbessern muß Gigabyte noch ein wenig bei Details. Das BIOS und vor allen die Hardwaremonitorung Optionen könnten etwas umfangreicher gestalltet sein, dies läßt sich aber sicherlich im Laufe der Zeit noch nachholen. Auch die Einstellungen bei RAM und CPU sowie den Spannungen sind etwas mager geraten.

Dennoch reiht sich das Gigabyte K8NSNXP sehr schön in die Liste unserer bisherigen nForce3 250 und K8T800 Pro Mainboards ein und die nötigen Verbesserungen noch ein wenig Luft nach oben hat. Insbesondere der lärmende Northbridge-Lüfter ist hier zu nennen, das DPS-System ist zwar ein tolles Feature, trägt jedoch zu einer weiteren Lärmbelästigung bei.

Positive Punkte des Gigabyte K8NSNXP :

Negative Punkte des Gigabyte K8NSNXP :

Fasst man das gesamte Review und auch das Fazit noch einmal in ein paar Zeilen zusammen, kann man sagen, dass Gigabyte mit dem K8NSNXP ein wirklich sehr gutes nForce3 250 Board im Sortiment hat. Das Board kämpft mit an der Spitze der Athlon 64 Boards bei der Performance. Alle Features und Eigenschaften zusammen bilden eine sehr gute Basis, auf die Gigabyte auch noch aufbauen kann. Jedoch muß Gigabyte noch ein wenig am Bios arbeiten. Als sehr störend zeigt sich die hohe Geräuchkulisse des Chipsatzlüfters und des zusätzlichen Spannungsmoduls.

Eine gute Ausstattung scheint ihren Preis zu haben, denn unter 175€ ist das K8NSNXP im Handel nicht erhältlich. Wer also ein reichlich ausgestattetes Mainboard mit großer Anschlussvielfallt sucht und das Board nicht in einem Silent-PC einsetzen möchte, erhält ein Mainboard mit einer sehr guten Grundperformance. Die gute Grundperformance gepaart mit der sehr guten Ausstattung sorgt für den Hardwareluxx Award - auch wenn dieser wirklich diesmal wirklich nur knapp erreicht wurde.

Weitere Links :

Weitere Mainboard-Reviews findet man in unserer Testdatenbank unter Mainboards Intel oder in den Overclocking, Modding und Tweaking Guides .

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