Fractal Design Celsius+ S28 Prisma: Die bunteste AiO-Kühlung aus Schweden

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fractal design celsius s28 prisma logoSkandinavisches Understatement? Das war gestern. Mit der Celsius+ Prisma-Serie bringt Fractal Design seine bisher auffälligsten AiO-Kühlungen auf den Markt. Adressierbare RGB-LEDs setzen sowohl Lüfter als auch Pumpendeckel in Szene. Und mit der Celsius+ S28 Prisma gibt es gleich eine weitere Premiere - die erste AiO-Kühlung mit 280-mm-Radiator von Fractal Design. 

Die ursprüngliche Celsius-Serie konnte 2017 mit hoher Kühlleistung und Nutzerfreundlichkeit aufwarten. Das ging so weit, dass sogar eine automatische Steuerung von Pumpe und Lüftern geboten wurde. Mit der neuen Celsius+-Serie will Fractal Design daran anknüpfen, gleichzeitig den Kunden aber auch mehr Auswahl bieten. 

Dafür werden zwei Unterserien geschaffen: Die etwas unauffälligere Celsius+ Dynamic-Serie, bei der nur der Pumpendeckel beleuchtet wird und die voll beleuchtete Celsius+ Prisma-Serie. Anders als in der Vorgängergeneration gibt es in beiden Unterserien nicht mehr nur 240- und 360-mm-Modelle, sondern auch 280-mm-Modelle.

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Günstigstes Celsius+-Modell wird die Celsius+ S24 Dynamic für 139,99 Euro. Die Celsius+ S36 Prisma mit großem 360-mm-Radiator soll hingegen 214,99 Euro kosten. Fractal Design hat uns eine Celsius S28 Prisma zur Verfügung gestellt: Also die Variante mit A-RGB-Beleuchtung an Pumpe und Lüftern und mit 280-mm-Radiator. Die UVP für dieses Modell wird mit 179,99 Euro angegeben.

Spezifikationen
KühlernameFractal Design Celsius+ S28 Prisma
Kaufpreis 179,99 Euro (UVP)
Homepage www.fractal-design.com
Kühlertyp All-in-One Wasserkühlung mit 280-mm-Radiator
Maße Radiator (ohne Lüfter) 324 x 143 x 30 mm  (L x B x H)
Material Bodenplatte: Kupfer
Radiator: Aluminium
Schläuche Gummi, mit Nylon ummantelt, 40 cm Länge
Serienbelüftung 2x 140 mm Fractal Design Prisma AL-14 PWM, 500 bis 1.700 U/min
Pumpendrehzahl 800 bis 2.800 U/min (Überhitzungsschutz-Modus: 3.500 U/min).
Sockel AMD: AM2(+), AM3(+), AM4, FM1, FM2(+), TR4 (mit dem AMD-Montagekit aus der Threadripper-Box)
Garantiedauerfünf Jahre

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Fractal Design hat schon die erste Celsius-Generation von Asetek fertigen lassen. Bereits das Montagematerial macht deutlich, dass man bei der Celsius+-Serie wieder auf Asetek setzt. Zusätzlich zum Montagematerial werden ein RGB-Anschlusskabel, selbstklebende Kabelhalterungen, Anleitung und Garantiehinweise mitgeliefert.  

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Die Celsius+ S28 Prisma sieht unbeleuchtet eigentlich recht dezent aus. Sie zeigt sich auf den ersten Blick als typische, geschlossene AiO-Kühlung - wir werden aber im Detail noch auf einige Besonderheiten stoßen. 

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Die Kühler-Pumpen-Einheit fällt relativ kompakt aus. Das Gehäuse besteht schlicht aus mattem, schwarzem Kunststoff. Der hochglänzende Pumpen-Deckel zeigt das Fractal-Design-Logo. Im Betrieb werden wohl das Logo als auch der transparente Ring beleuchtet. Der äußere, schwarze Ring lässt sich wie bei der Vorgängergeneration drehen. Damit wechselt man zwischen den beiden Betriebsmodi Auto und PWM. Auto regelt automatisch die Lüfter- und die Pumpendrehzahl in Abhängigkeit von der Temperatur der Kühlflüssigkeit. Die entsprechende Regelkurve druckt Fractal Design in der Anleitung ab. Im PWM-Modus kann hingegen frei ein PWM-Wert gesetzt werden. Sicherheitshalber greift eine Notfall-Automatik, sobald die Kühlflüssigkeit 55 °C erreicht. Die kombinierte Regelung von Pumpe und Lüftern macht im Alltagsbetrieb Sinn. Für unsere Testmessungen haben wir Pumpe und Lüfter allerdings voneinander getrennt geregelt. 

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Den Kontakt zur CPU stellt eine runde Kupferbodenplatte her. Wärmeleitpaste ist bereits aufgetragen, allerdings nicht annähernd über die gesamte Bodenplatte. Zumindest bei großflächigen CPUs wie AMDs Threadripper wird man zusätzliche Wärmeleitpaste benötigen, die Fractal Design selbst nicht mitliefert. 


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Textilummantelte Schläuche verbinden die Kühler-Pumpen-Einheit mit dem Radiator.Unterhalb der Ummantelung verlaufen auch Kabel, die nicht ganz so elegant von der Kühler-Pumpen-Einheit zu den Schläuchen geführt werden. 

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Der schlicht gestaltete 280-mm-Radiator besteht wie bei den meisten AiO-Kühlungen aus Aluminium. Er erreicht Maße von 324 x 143 x 30 mm  (L x B x H).

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Eine Besonderheit sitzt zwischen den beiden Schlauchanschlüssen: Eine kleine Verteilerplatine. Diese Platine verbindet die PWM-Anschlüsse und die A-RGB-Anschlüsse der Lüfter mit der Kühler-Pumpen-Einheit und sorgt so für Ordnung. Denn letztlich werden Lüfter und Pumpe sowie die A-RGB-Beleuchtung an Lüftern und im Pumpendeckel über je ein Kabel angebunden. 

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Die beiden 140-mm-Lüfter sind vom Typ Fractal Design Prisma AL-14 PWM. Je sechs adressierbare RGB-LEDs sitzen in der Lüfternabe und beleuchten sowohl die transparenten Rotorblätter als auch den weißen Ring am Rahmen. Die PWM-Lüfter arbeiten mit maximal 1.700 U/min.


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Die Lüfter werden mit den beiliegenden Lüfterschrauben am Radiator befestigt. Entkoppelt werden sie dabei durch Gummiflächen an den Ecken. 

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Die Montage ist dank des bewährten Asetek-Montagematerials unkompliziert und schnell erledigt. Für Intels Mainstream-Sockel werden Abstandsbolzen in die Kunststoff-Backplate geschraubt. Die Kühler-Pumpen-Einheit kann an diesen Abstandsbolzen einfach mit Rändelmuttern befestigt werden. 

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Den 280-mm-Radiator haben wir im Testgehäuse am Deckel montiert. 


Unser Testsystem soll die typische Wärmeentwicklung eines Gamingsystems abbilden. Als Prozessor dient deshalb Intels Core i7-4790K, ein beliebter Prozessor für leistungsstarke Spielerechner. Er findet seinen Platz auf einem ASUS Z97-DELUXE(NFC & WLC). Netzteil und Grafikkarte werden passiv gekühlt, um den subjektiven Höreindruck nicht zu beeinträchtigen. Untergebracht wird das Testsystem in NZXTs H630. Der Full-Tower bietet mehr als genug Platz für die höchsten Prozessorkühler und ermöglicht uns auch, größere AiO-Wasserkühlungen zu testen. Das schallgedämmte H630 wurde nicht kompromisslos auf Kühlleistung hin optimiert, sondern soll eher einen ausgewogenen Kompromiss aus Kühlleistung und Lautstärke bieten. Mit dieser Auslegung ähnelt es beispielsweise den beliebten Define-Modellen von Fractal Design.


Hier das neue Testsystem in der Übersicht:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-4790K (4,2 GHz)
Mainboard ASUS Z97-DELUXE(NFC & WLC)
Arbeitsspeicher Corsair Vengeance LP 16 GB DDR3-Kit
Grafikkarte Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate 
Systemlaufwerk OCZ ARC 100 240GB
Netzteil Seasonic Platinum Fanless 460W
Gehäuse NZXT H630
Wärmeleitpaste Arctic Cooling MX-2
Gehäusebelüftung 1x Noctua NF-A15 PWM (Front)
1x Noctua NF-A14 PWM (Rückwand)
Betriebssystem Windows 10 Home

Die beiden werkseitigen Gehäuselüfter wurden durch hochwertige Lüfter von Noctua ersetzt. Sowohl der Frontlüfter vom Typ NF-A15 PWM als auch der NF-A14 PWM an der Rückwand werden per PWM-Steuerung mit 1.000 U/min betrieben. Im Endeffekt wird so für die Gehäuselüfter ein sinnvoller Kompromiss aus ausreichender Kühlleistung und moderater Lautstärke erreicht, die Testbedingungen werden also schlicht möglichst realistisch gestaltet. Ein zu intensiver Einfluss der Gehäuselüfter wird genauso ausgeschlossen wie ein Hitzestau im Gehäuse.   

Die Lautstärkemessung wird mithilfe eines VOLTCRAFT SL-400 Schallpegel-Messgerätes in 20 cm Abstand zur linken Gehäuseseite vorgenommen. Das schallgedämmte Gehäuse wird dafür geöffnet, die Gehäuselüfter werden gestoppt. So kann die Lautstärke der CPU-Lüfter bzw. der AiO-Kühlungen ohne Störeinflüsse von anderen Komponenten bestimmt werden. Für die Temperaturmessungen wird die Raumtemperatur auf 20 °C normiert und die aktuelle Abweichung dazu mit einem VOLTCRAFT IR 800-200 Infrarot-Thermometer gemessen. Mit Beginn des Stresstests starten wir auch die Zeitmessung, insgesamt 30 Minuten Prime95 muss jeder Kühler pro Testlauf über sich ergehen lassen. Konkret wird der intensive Small FTT-Test gestartet. Protokolliert werden die Temperaturen über den gesamten Zeitraum mit der Log-Funktion des Tools CoreTemp, wobei das arithmetische Mittel der maximal erreichten Temperatur in unsere Diagramme übernommen wird (abzüglich einer eventuellen Differenz zur normierten Raumtemperatur). Als Wärmeleitpaste kommt Arctics Evergreen MX-2 zum Einsatz. Wir verteilen sie gleichmäßig mit einem WLP-Spachtel auf dem Heatspreader. 

Folgende Tools kamen bei den Messungen zum Einsatz:

Die verwendete Software:

Die Testszenarien im Überblick:

In Folge der Messungen werden alle errechneten Temperaturwerte grafisch in Celsius aufgetragen und analysiert.


Lautstärke in dB(A)

1000 U/min

31.5 XX


32.3 XX


32.9 XX


34.8 XX


db(A)
Weniger ist besser

Lautstärke in dB(A)

Maximale Drehzahl

38.4 XX


44.4 XX


52.6 XX


54.2 XX


db(A)
Weniger ist besser

Das naheliegendste Vergleichsmodell für die Celsius+ S28 Prisma ist NZXTs Kraken Z63. Diese AiO-Kühlung nutzt ebenfalls aktuelle Asetek-Technologie und einen 280-mm-Radiator. Mit Blick auf die Lautstärke bleibt die Celsius+ S28 Prisma bei 1.000 U/min etwas, bei maximaler Lüfterdrehzahl sogar deutlich leiser. Ab moderater Lüfterdrehzahl (etwa 1.000 U/min) macht es einen hörbaren Unterschied, mit welcher Drehzahl die Pumpe arbeitet. Wie schon bei der Kraken Z63 profitiert man hörbar davon, dass sich die Pumpendrehzahl weit reduzieren lässt. Die Pumpe kann so zum Verstummen gebracht werden. 

Für die Lüfter gilt das zumindest bei unserem Testsample nur mit gewissen Einschränkungen: Auch bei Minimaldrehzahl von 500 U/min sind noch Lüftergeräusche hörbar. Weil das für diese Drehzahl untypisch ist, haben wir die Lüfter einzeln probegehört und festgestellt, dass nur einer der Lüfter bei dieser Drehzahl noch hörbare Nebengeräusche verursacht, der andere hingegen leise läuft. Offenbar hatten wir mit dem einen Lüfter nur etwas Pech. Trotzdem konnten wir den Schallpegel bei minimaler Pumpen- und Lüfterdrehzahl auf immerhin 31,2 dB(A) senken. 


Im nächsten Testszenario begutachten wir die Leistung des Kühlers mit dem Serienlüfter bzw. den Serienlüftern bei jeweils 1.000 Umdrehungen pro Minute und bei maximaler Drehzahl. Für AiO-Kühlungen nehmen wir für die Kühlleistungsmessungen den Gehäusedeckel ab, weil er die Kühlleistung unverhältnismäßig stark reduziert.

Temperatur in Grad Celsius

Serienlüfter

53 XX


Weniger ist besser
1000 U/min

Temperatur in Grad Celsius

Serienlüfter

Weniger ist besser
maximale Drehzahl

Die Kühlleistung der Celsius+ S28 Prisma ist nach unseren Messungen hoch und z.B. mit der einer SilentiumPC Navis EVO ARGB 280 vergleichbar. Die Kraken Z63 kann sich hingegen leicht absetzen. Bei der 1.000 U/min-Messung haben wir auch wieder untersucht, wie sich ein Reduzieren der Pumpendrehzahl auswirkt. Der Effekt fällt sehr deutlich aus. Bei den aktuellen Asetek-Pumpen hat der Nutzer großzügigen Spielraum, um den jeweils passenden Mix aus Lautstärke und Leistung festlegen zu können. 


Um die rohe Kühlleistung der Probanden fair vergleichen zu können, haben wir alle Kühler mit denselben Referenzlüftern bestückt. Als Referenzlüfter kommen die leistungsstarken Noctua NF-A15 PWM mit 105-mm-Lochabstand und bis zu 1.200 Umdrehungen pro Minute zum Einsatz. Falls diese keinen Platz am Kühlkörper finden, greifen wir auf die kleineren Noctua NF-F12 PWM mit 120 mm und bis zu 1.500 Umdrehungen pro Minute zurück. Bei Kühlern und Radiatoren mit Platz für echte 140-mm-Lüfter mit 140-mm-Bohrungen können wir die NF-A14 PWM einsetzen.

Für die Referenzmessungen haben wir zwei Noctua NF-A14 PWM genutzt. 

Temperatur in Grad Celsius

Referenzlüfter

Weniger ist besser
600 U/min

Temperatur in Grad Celsius

Referenzlüfter

Weniger ist besser
1000 U/min

Bei 1.000 U/min erreichen die Referenzlüfter exakt die gleiche Temperatur wie die Serienlüfter. Auch auf 600 U/min erreicht die Celsius+ S28 Prisma noch eine respektable Kühlleistung. 


Fractal Design präsentiert den Nachfolger der Celsius-Serie - und hat sichergestellt, dass die Celsius+-Serie einen deutlichen Sprung nach vorn macht. Besonders auffällig ist das bei der Optik. Gerade die Celsius+ Prisma-Modelle sind sehr viel auffälliger als die Vorgängergeneration. Die A-RGB-Beleuchtung von Lüftern und Pumpendeckel wirkt stimmungsvoll und fällt auch leuchtintensiv aus. Fractal Design verzichtet allerdings darauf, einen Controller beizulegen. Wer es weniger auffällig mag, der kann einfach zur Celsius+ S28 Dynamic greifen und 20 Euro sparen. Mit der 280-mm-Baugröße schließt Fractal Design jetzt die Lücke zwischen 240 und 360 mm, die es bei der Vorgängergeneration gab. 

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Und auch bei der Technik wurden Fortschritte gemacht - vor allem mit Blick auf die Asetek-Pumpe der aktuellen Generation. Die lässt sich sehr viel weiter herunterregeln (auf 800 und nicht mehr nur auf 1.950 U/min) und flüsterleise betreiben. Allerdings ist dabei zu bedenken, dass bei minimaler Pumpendrehzahl die Kühlleistung doch deutlich nachlässt. Dank der beiden Nutzungsmodi kann man selbst entscheiden, ob man einen PWM-Wert für Pumpe und Lüfter vorgeben oder die Steuerung einfach der Automatik überlassen möchte. Die Lüfter können ebenfalls weit heruntergeregelt und prinzipiell flüsterleise betrieben werden - auch wenn wir bei unserem Sample mit einem lauteren Lüfter etwas Pech hatten. Die Montage ist mit dem üblichen Asetek-Montagematerial und der voraufgetragenen Wärmeleitpaste unkompliziert möglich. Auch die Verkabelung gelingt dank der Kabelführung in den Schläuchen und der Anschlussplatine am Radiator unkompliziert. 

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Die Kühlleistung der Celsius+ S28 Prisma ist hoch, allerdings nach unseren Messungen nicht ganz so hoch wie die von NZXTs Kraken Z63. Diese 280-mm-AiO-Kühlung mit Display im Pumpendeckel ist jedoch deutlich teurer. Das Geschwistermodell Kraken X63 (ohne Display) ist bei einem Preis von rund 150 Euro wiederum günstiger als die Celsius+ S28 Prisma, beleuchtet dafür aber nur den Pumpendeckel. Bei der Steuerung wählen beide Hersteller ganz unterschiedliche Wege: Während Fractal Design auf den Mix aus Automatik- und RPM-Modus setzt, nutzt NZXT die hauseigene CAM-Software. Wer einfach nur eine möglichst günstige 280-mm-AiO-Kühlung mit A-RGB-Beleuchtung sucht, könnte zur SilentiumPC Navis EVO ARGB 280 greifen. Sie gibt es schon für rund 85 Euro. Dafür muss man aber damit leben, dass die Pumpe nicht geregelt werden kann und damit anders als bei den Modellen von Fractal Design und NZXT dauerhaft hörbar ist. 

Insgesamt überzeugt die Fractal Design Celsius+ S28 Prisma als nutzerfreundliche und effektvoll beleuchtete AiO-Kühlung, die dazu auch noch erfreulich leise betrieben werden kann. Wir zeichnen sie deshalb mit unserem Excellent-Hardware-Award aus. 



Positive Aspekte der Fractal Design Celsius+ S28 Prisma:


Negative Aspekte der Fractal Design Celsius+ S28 Prisma:

Preise und Verfügbarkeit
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