Alphacool Eisbaer Extreme im Test: Die erweiterbare Extrem-AiO-Kühlung

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alphacool eisbaer extreme logoAlphacool verspricht mit der Eisbaer Extreme eine wirklich extreme AiO-Kühlung. Denn Alphacool nutzt teils Bauteile, die sonst für Eigenbau-Wasserkühlungen genutzt werden. Dadurch lässt sich die Eisbaer Extreme bei Bedarf auch einfach erweitern. Im Test finden wir heraus, ob die Eisbaer Extreme Standard-AiO-Kühlungen wirklich überlegen ist. 

Alphacool ist vor allem durch Komponenten für Eigenbau-Wasserkühlungen bekannt geworden. Das macht sich der Hersteller auch für seine AiO-Kühlungen zu Nutze. Schon für die Eisbaer 240 hat der Hersteller einfach ins eigene Regal gegriffen und z.B. NexXxoS ST30-Radiatoren und eine angepasste DC-LT-Pumpe genutzt. Bei der neuen Eisbaer Extreme ist das nicht viel anders. Als Radiator dient beim Extrem-Modell ein NexXxoS 280 ST30, als Kühler ein Eisblock XPX und als Pumpe eine Silent VPP755 V.3. Die Lüfter kauft Alphacool hingegen zu. Und unterstreicht auch damit einen hohen Anspruch. Denn die beiden 140-mm-Silent Wings 3 von be quiet! sind bewährte Premium-Lüfter. 

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Was die Eisbaer Extreme auf den ersten Blick von bisherigen Eisbaer-Modellen unterscheidet, ist das Aluminium-Gehäuse. Es umschließt den Radiator, die Lüfter, den Ausgleichsbehälter und die Pumpe. Diese Komponenten werden so geschützt und bilden optisch eine Einheit. Die Eisbaer Extreme ist eine vormontierte und vorgefüllte AiO-Kühlung. Anders als bei den meisten anderen AiO-Kühlungen kann aber Kühlflüssigkeit nachgefüllt werden. Und die Eisbaer Ready Schnellverschlüsse ermöglichen ein einfaches Erweitern des Kreislaufs. 

Dass Alphacool die Eisbaer Extreme als Premium-AiO-Kühlung entwickelt hat, wirkt sich allerdings auch auf den Preis aus: Im Handel wird die 280-mm-AiO-Kühlung aktuell ab 239,90 Euro angeboten. 

Im ausgepackt & angefasst-Video werfen wir einen ersten Blick auf die AiO-Kühlung:

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Spezifikationen
KühlernameAlphacool Eisbaer Extreme
Kaufpreis 239,90 Euro
Homepagealphacool.com
Kühlertyp All-in-One Wasserkühlung, erweiterbar
Maße Radiator (ohne Lüfter) 385,5 x 156 x 64 mm  (L x B x H)
Material Bodenplatte: Kupfer
Radiator: Kupfer
Gehäuse: Aluminium
Schläuche seidenmatt
Serienbelüftung Alphacool Silent Wing 3 powerd by be quiet!, 140-mm-PWM-Lüfter mit max. 1.300 U/min
Sockel Intel: 1151, 1150, 1155, 1156, 755, 2066, 2011-3, 2011, 1366, 771, 771
AMD: AM4, AM3+, AM3, AM2+, AM2, 939, FM2+, FM2, FM1, G34, 940 (TR4 optional)

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Alphacool liefert die Eisbaer Extreme mit einer relativ umfangreichen Anleitung, dem Montagematerial und einer schwarzen Spritze mit Wärmeleitpaste aus. 

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Das wuchtige Aluminiumgehäuse um Radiator, Lüfter, Pumpe und AGB lässt die Eisbaer Extreme wuchtig wirken. Sie ist auch deutlich schwerer als konventionelle AiO-Kühlungen. Farblich dominiert ganz klar Schwarz. 

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Zum Vergleich zeigen wir die Eisbaer Extreme neben dem Radiator einer konventionellen 280-mm-AiO-Kühlung. Bei der Corsair H115i fällt der Radiator deutlich schlanker als das Radiatorengehäuse der Eisbaer Extreme aus. Der Unterschied relativiert sich zumindest etwas, weil Alphacool auch die Lüfter mit in das Radiatorengehäuse packt. Trotzdem fällt die Gesamtbauhöhe mit 6,4 cm letztlich höher als bei den meisten anderen AiO-Kühlungen aus. Dazu ist das Radiatorengehäuse mit 15,6 cm etwas breiter als die meisten 280-mm-Radiatoren und mit 38,6 cm vor allem auch deutlich länger. In unserem Testsystem konnten wir bisher eine bunte Mischung von 280- und 360-mm-Radiatoren mühelos montieren. Für die Eisbaer Extreme mussten wir aber den 5,25-Zoll-Laufwerkskäfig ausnieten. 

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Der Eisblock XPX-Kühler fällt flach und dezent aus. Das 3-Pin-Lüfterkabel dient ausschließlich zur Versorgung der blauen Logo-Beleuchtung. 

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Der Kühler stellt den Kontakt zur CPU über eine vernickelte Kupferbodenplatte her. 


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Ein Markenzeichen der Eisbaer-Kühlungen sind die Schnellkupplungen. Damit kann die Verbindung zwischen CPU-Kühler und dem Radiatorengehäuse einfach gekappt werden. Produkte aus dem "Eisbaer Ready"-Programm können so einfach zur Erweiterung des Kreislaufs genutzt werden. Weil z.B. die entsprechenden Radiatoren schon vorbefüllt sind, muss noch nicht einmal Kühlflüssigkeit nachgefüllt werden. Wenn Komponenten ohne Schnellverschluss ergänzt werden sollen, muss hingegen die gesamte Kühlflüssigkeit im Vorfeld abgelassen werden. 

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Aus dem Radiatorengehäuse werden nicht nur die Schläuche, sondern auch einige Anschlusskabel herausgeführt. Zur Stromversorgung der Pumpe dient ein 4-Pin-Molexanschluss. Die Überwachung und Steuerung der Pumpe wird hingegen über einen 4-Pin-PWM-Anschluss ermöglicht. Ein zweiter PWM-Anschluss ist für die Stromversorgung und Steuerung der Lüfter zuständig.

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An den Seiten des Aluminiumgehäuses zeigen Kunststoffblenden das Alphacool-Logo und ein Sichtfenster. Dieses Sichtfenster gibt den Blick in den Ausgleichsbehälter frei. So kann der Flüssigkeitspegel einfach kontrolliert werden. Laut Hersteller ist ein Nachfüllen im Normalfall nicht nötig. Der Füllstand sollte aber vor allem bei einer Erweiterung des Kreislaufs und bei ungewöhnlich lauten Pumpengeräuschen überprüft werden. Alphacool empfiehlt klare Kühlflüssigkeiten aus dem Alphacool-Sortiment (CKC oder Eiswasser Crystal, aber ausdrücklich keine UV-Kühlflüssigkeit) oder reines destilliertes bzw. Osmose-gefiltertes Wasser. 

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Der eigentliche Radiator ist im Radiatorengehäuse regelrecht versteckt. Dass Alphacool mit dem NexXxoS 280 ST30 einen Kupferradiator nutzt, ist mit Blick auf das reduzierte Korrosionsrisiko ein Vorteil gegenüber den Aluminiumradiatoren der typischen AiO-Kühlungen. 

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Die Nachfüllöffnung befindet sich an der Oberseite des Radiatorengehäuses. Dort zeigen sich auch die beiden Silent Wings 3-Lüfter, die Alphacool von be quiet! zukauft. Die Anordnung in Pull-Konfiguration weicht von der Push-Konfiguration ab, die wir sonst bei AiO-Kühlungen nutzen. Bei Deckelmontage würde ein Drehen der Lüfter aber auch keinen Sinn machen, denn laut Alphacool soll der Radiator dabei unbedingt mit nach oben zeigender Nachfüllöffnung montiert werden. Ansonsten könnte die Pumpe Schaden nehmen.

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Die Montage mit Kunststoffbackplate und unterschiedlichen Kühlerhalterungen für die verschiedenen CPU-Sockel kennen wir so auch schon von anderen Eisbaer-Produkten. Sie ist etwas aufwendiger als bei anderen AiO-Kühlungen. Für die Montage des Radiators kommen Innensechskant-Schrauben zum Einsatz. Ein passender Schlüssel wird allerdings nicht mitgeliefert. 


Unser Testsystem soll die typische Wärmeentwicklung eines Gamingsystems abbilden. Als Prozessor dient deshalb Intels Core i7-4790K, ein beliebter Prozessor für leistungsstarke Spielerechner. Er findet seinen Platz auf einem ASUS Z97-DELUXE(NFC & WLC). Netzteil und Grafikkarte werden passiv gekühlt, um den subjektiven Höreindruck nicht zu beeinträchtigen. Untergebracht wird das Testsystem in NZXTs H630. Der Full-Tower bietet mehr als genug Platz für die höchsten Prozessorkühler und ermöglicht uns auch, größere AiO-Wasserkühlungen zu testen. Das schallgedämmte H630 wurde nicht kompromisslos auf Kühlleistung hin optimiert, sondern soll eher einen ausgewogenen Kompromiss aus Kühlleistung und Lautstärke bieten. Mit dieser Auslegung ähnelt es beispielsweise den beliebten Define-Modellen von Fractal Design.


Hier das neue Testsystem in der Übersicht:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-4790K (4,2 GHz)
Mainboard ASUS Z97-DELUXE(NFC & WLC)
Arbeitsspeicher Corsair Vengeance LP 16 GB DDR3-Kit
Grafikkarte Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate 
Systemlaufwerk OCZ ARC 100 240GB
Netzteil Seasonic Platinum Fanless 460W
Gehäuse NZXT H630
Wärmeleitpaste Arctic Cooling MX-2
Gehäusebelüftung 1x Noctua NF-A15 PWM (Front)
1x Noctua NF-A14 PWM (Rückwand)
Betriebssystem Windows 10 Home

Die beiden werkseitigen Gehäuselüfter wurden durch hochwertige Lüfter von Noctua ersetzt. Sowohl der Frontlüfter vom Typ NF-A15 PWM als auch der NF-A14 PWM an der Rückwand werden per PWM-Steuerung mit 1.000 U/min betrieben. Im Endeffekt wird so für die Gehäuselüfter ein sinnvoller Kompromiss aus ausreichender Kühlleistung und moderater Lautstärke erreicht, die Testbedingungen werden also schlicht möglichst realistisch gestaltet. Ein zu intensiver Einfluss der Gehäuselüfter wird genauso ausgeschlossen wie ein Hitzestau im Gehäuse.   

Die Lautstärkemessung wird mithilfe eines VOLTCRAFT SL-400 Schallpegel-Messgerätes in 20 cm Abstand zur linken Gehäuseseite vorgenommen. Das schallgedämmte Gehäuse wird dafür geöffnet, die Gehäuselüfter werden gestoppt. So kann die Lautstärke der CPU-Lüfter bzw. der AiO-Kühlungen ohne Störeinflüsse von anderen Komponenten bestimmt werden. Für die Temperaturmessungen wird die Raumtemperatur auf 20 °C normiert und die aktuelle Abweichung dazu mit einem VOLTCRAFT IR 800-200 Infrarot-Thermometer gemessen. Mit Beginn des Stresstests starten wir auch die Zeitmessung, insgesamt 30 Minuten Prime95 muss jeder Kühler pro Testlauf über sich ergehen lassen. Konkret wird der intensive Small FTT-Test gestartet. Protokolliert werden die Temperaturen über den gesamten Zeitraum mit der Log-Funktion des Tools CoreTemp, wobei das arithmetische Mittel der maximal erreichten Temperatur in unsere Diagramme übernommen wird (abzüglich einer eventuellen Differenz zur normierten Raumtemperatur). Als Wärmeleitpaste kommt Arctics Evergreen MX-2 zum Einsatz. Wir verteilen sie gleichmäßig mit einem WLP-Spachtel auf dem Heatspreader. 

Folgende Tools kamen bei den Messungen zum Einsatz:

Die verwendete Software:

Die Testszenarien im Überblick:

In Folge der Messungen werden alle errechneten Temperaturwerte grafisch in Celsius aufgetragen und analysiert.


Lautstärke in dB(A)

1000 U/min

db(A)
Weniger ist besser

Lautstärke in dB(A)

Maximale Drehzahl

db(A)
Weniger ist besser

Nimmt man die Eisbaer Extreme mit maximaler Pumpendrehzahl in Betrieb, kann man regelrecht erschrecken. Denn die Pumpe macht sich sehr deutlich bemerkbar. Das gilt umso mehr, wenn man das Gehäuse unter einem offenen Deckel montiert. Denn so können die Pumpengeräusche entsprechend direkt wahrgenommen werden. Zum Glück kann die Pumpendrehzahl aber deutlich reduziert werden. Am Testsystem haben wir sie von etwa 4.500 U/min auf rund 2.100 U/min absenken können. Gerade bei niedriger bis moderater Lüfterdrehzahl sinkt damit der Gesamtschallpegel massiv und die Eisbaer Extreme wird akustisch zu anderen AiO-Kühlungen konkurrenzfähig. Eine zusätzliche Drehzahlreduzierung der Lüfter auf 600 U/min (knapp oberhalb der Minimaldrehzahl von 550 U/min) lässt den Schallpegel auf 31,2 dB(A) sinken. Auch ein Lüfterstop war am Testsystem möglich: Dabei wird deutlich, dass die Pumpe auch auf minimaler Drehzahl immer noch dezent hörbar bleibt. 


Im nächsten Testszenario begutachten wir die Leistung des Kühlers mit dem Serienlüfter bzw. den Serienlüftern bei jeweils 1.000 Umdrehungen pro Minute und bei maximaler Drehzahl. Für AiO-Kühlungen nehmen wir für die Kühlleistungsmessungen den Gehäusedeckel ab, weil er die Kühlleistung unverhältnismäßig stark reduziert.

Temperatur in Grad Celsius

Serienlüfter

Weniger ist besser
maximale Drehzahl

Temperatur in Grad Celsius

Serienlüfter

Weniger ist besser
1000 U/min

Temperatur in Grad Celsius

Serienlüfter

Weniger ist besser
600 U/min

Die beiden Silent Wings 3-Lüfter haben eine sehr moderate Maximaldrehzahl von 1.300 U/min. Umso beachtlicher ist es, dass die Eisbaer Extreme selbst bei der Messung mit Maximaldrehzahl einer Corsair Hydro Series H115i RGB Platinum mit zwei 2.000 U/min schnellen 140-mm-Lüftern nahe kommt - und das bei deutlich geringerer Lautstärke. Bei direkt vergleichbaren 1.000 U/min setzt sich das Alphacool-Modell dann sogar vor die versammelte AiO-Konkurrenz. Mit welcher Drehzahl die Pumpe läuft, spielt für die Kühlleistung fast keine Rolle. Mit Blick auf die Akustik ist es absolut empfehlenswert, die Pumpe herunterzuregeln.

Weil die integrierten Silent Wings 3-Lüfter fest zum Konzept der Eisbaer Extreme gehören, haben wir auf die Messungen mit Referenzlüftern verzichtet. Dafür binden wir Messungen mit Serienlüftern auf 600 U/min ein. Sie zeigen, dass die Eisbaer Extreme gerade auch bei geringer Lüfterdrehzahl ihre Stärken hat. 


Wenn ein Hersteller ein Produkt als "Extreme" bezeichnet, weckt das natürlich Erwartungen. Im Fall der Eisbaer Extreme ist das Extreme durchaus berechtigt - wenn auch vielleicht etwas anders, als es mancher Nutzer erwarten dürfte. Denn Alphacool ging es offenbar nicht einfach nur um brachiale Leistung. Tatsächlich können konventionelle AiO-Kühlungen mit extrem hochdrehenden Lüftern die Eisbaer Extreme sogar knapp hinter sich lassen. Bemerkenswert ist aber, dass Alphacools AiO-Kühlung mit den beiden 1.300 U/min-Lüftern überhaupt mithalten kann und dabei deutlich leiser ist. Bei vergleichbarer Drehzahl setzt sie sich dann an die Spitze des Testfelds und kann gerade auch bei geringer Lüfterdrehzahl die Muskeln spielen lassen. Insgesamt bietet die Eisbaer Extreme damit eine beachtliche Balance aus hoher Kühlleistung und angenehmer Lautstärke.

Das gilt zumindest, wenn man die Pumpendrehzahl reduziert. Denn die Maximaldrehzahl ist akustisch nicht vertretbar. Für die Leistung macht es nach unseren Messungen erfreulicherweise keinen relevanten Unterschied, ob die minimale oder maximale Pumpendrehzahl genutzt wird. Zumindest in einem Silentsystem bleibt die Pumpe aber immer mindestens dezent hörbar. Das gilt vor allem dann, wenn der Radiator unter einem offenen Gehäusedeckel montiert wird. 

Generell hat die Integration von Pumpe und AGB in das Radiatorengehäuse sowohl Vor- als auch Nachteile. Das Radiatorengehäuse wird dadurch deutlich länger als ein typischer 280-mm-Radiator. Und auch Breite und Höhe können zu Kompatibilitätsproblemen führen. Wer eine Eisbaer Extreme nutzen will, muss deshalb besonders auf die Kompatibilität achten. Der beleuchtete AGB macht dafür die Kontrolle des Flüssigkeitspegels einfach. Und bei der Nutzung als Deckelradiator ist auch das Nachfüllen besonders komfortabel. 

So schnell sollte ein Nachfüllen aber in aller Regel gar nicht nötig werden. Denn Alphacool nutzt zwar Komponenten aus dem Selbstbau-Bereich, die Eisbaer Extreme wird aber vormontiert und vorgefüllt ausgeliefert. Über Schnellverschlusskupplungen kann der Kreislauf sogar um kompatible Produkte erweitert werden, die ebenfalls vorgefüllt ausgeliefert werden. Dass das Handling der Eisbaer Extreme doch leicht anspruchsvoller ist als bei einer gängigen Standard-AiO-Kühlung, liegt neben dem wuchtigen Radiatorengehäuse auch an der etwas aufwändigeren Montage. 

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Es sind vor allem die bemerkenswerte Balance aus Kühlleistung und Lautstärke und die Erweiterbarkeit, mit denen sich die Eisbaer Extreme von anderen AiO-Kühlungen absetzen kann. Die Nutzung von Komponenten aus dem DIY-Bereich und der modulare Aufbau lassen zudem auf eine längere Lebensdauer hoffen. Weil sie besondere Ansprüche an den Radiatorenplatz stellt und auch vergleichsweise teuer ist, ist die Eisbaer Extreme aber keine AiO-Kühlung für jedermann. Einen Technik-Award verdient sich die extreme AiO-Kühlung aber auf jeden Fall. 


Positive Aspekte der Alphacool Eisbaer Extreme:

Negative Aspekte der Alphacool Eisbaer Extreme:

Preise und Verfügbarkeit
Alphacool Eisbaer Extreme Liquid CPU Cooler 280 - Black Edition
246,35 Euro 249,90 Euro Nicht verfügbar