Noctua NF-A12x25 im Test - auf dem Weg zur Lüfter-Referenz?

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noctua nf-a12x25 logoNach langer Entwicklungszeit kann Noctua mit den NF-A12x25-Modellen endlich eine ganz neue Lüftergeneration anbieten. Die Erwartungen sind entsprechend hoch. Im Test klären wir, wieso die NF-A12x25-Lüfter besonders innovativ sind und ob sie sich tatsächlich von bisherigen Lüftern absetzen können.

Unsere letzten Messe-Besuche bei Noctua hatten vor allem ein Thema - die Entwicklung eines neuen 120-mm-Lüfters. Was sich erst einmal profan anhört, war für Noctua mit großen Herausforderungen verbunden. Denn der neue Lüfter sollte tatsächlich besser werden als die vorhandenen und bewährten Modelle. Um überhaupt noch eine Verbesserung erreichen zu können, musste Noctua aber einen hohen Entwicklungsaufwand betreiben. 

Die Herausforderung bestand vor allem darin, den Abstand zwischen Rotor und Lüfterrahmen möglichst weit zu verringern. Während der Laufradspalt bei 120-mm-Lüftern normalerweise mindestens 1,5 bis 3 mm groß ausfällt, konnte Noctua ihn auf nur noch 0,5 mm verringern. Das reduziert Leckströme und soll den Lüfter so effizienter gegen Staudruck arbeiten lassen. Damit schafft Noctua die Voraussetzungen dafür, dass der NF-A12x25 als Allrounder auftreten kann. Noctua durchbricht damit die klassische Aufgabenteilung. Bisher war der NF-F12 auf hohen statischen Druck hin ausgelegt, der NF-S12A hingegen für maximale Förderleistung gedacht. Der neue NF-A12x25 soll hingegen sowohl an Kühlern und Radiatoren als auch als Gehäuselüfter überzeugen. 

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Diesen Anspruch untermauert Noctua selbst mit einem Diagramm, das das Verhältnis zwischen Luftstrom und statischen Druck für NF-A12x25, NF-F12 und NF-S12A illustriert. Während die beiden Spezialisten in Extremkonstellationen mit höchstem maximalem Druck bzw. dem maximalen Luftstrom auftrumpfen können, überzeugt der neue NF-A12x25 bei typischen Szenarien wie als Radiatoren- oder CPU-Lüfter bzw. auch als Gehäuselüfter. Für unseren Test werden wir in gewohnter Form ähnliche Testszenarien nachstellen und herausfinden, ob unsere Messungen Noctuas Angaben stützen können. Doch zuerst wollen wir einen Blick auf die neuen Lüfter werfen: 

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Der NF-A12x25 wird in drei Varianten, aber immer als 120-mm-Lüfter angeboten. Der NF-A12x25 PWM ist die PWM-Variante mit einem Drehzahlbereich von 450 bis 2.000 U/min. Die beiden anderen Modelle haben hingegen einen 3-Pin-Anschluss. Der NF-A12x25 FLX läuft bei 12 Volt mit 2.000 U/min, der NF-A12x25 ULN ist hingegen mit einer Maximaldrehzahl von 1.200 U/min das Ultra-Low-Noise-Modell des Trios. Unabhängig von der Variante kostet der NF-A12x25 29,90 Euro. Damit das Fehlen eines 140-mm-Modells nicht ganz so ins Gewicht fällt, bietet Noctua den Lüfteradapter NA-SFMA1 für rund 11 Euro an. Damit kann der 120-mm-Lüfter z.B. auch an Radiatoren für 140-mm-Lüfter eingesetzt werden.   

Bevor wir uns nun also einer näheren Detailbetrachtung widmen, hier die drei Noctua NF-A12x25 PWM-Modelle in der Übersicht (Angaben laut Hersteller):

Produktbezeichnung Noctua NF-A12x25 PWM Noctua NF-A12x25 FLX Noctua NF-A12x25 ULN
Geschwindigkeit 450-2.000 U/min 2.000 U/min 1.200 U/min
Geräuschpegel laut Hersteller 22,6 dB(A) 22,6 dB(A) 12,1 dB(A)
Luftstrom 102,1 m³/h 102,1 m³/h 55,7 m³/h
statischer Druck 2,34 mm H₂O 2,34 mm H₂O 0,82 mm H₂O
PWM-Unterstützung ja nein nein
Beleuchtung - - -
Maße 120 x 120 x 25 mm 120 x 120 x 25 mm 120 x 120 x 25 mm
MTTF > 150.000 h > 150.000 h > 150.000 h
Preis 29,90 Euro 29,90 Euro 29,90 Euro

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Dass der NF-A12x25 als Premiumlüfter vermarktet wird, macht sich schon bei der hochwertigen Verpackung bemerkbar. Die Klappe des robusten Kartons lässt sich aufklappen. Damit wird bereits der Blick auf den Lüfterrotor und eine der NA-AV3 Anti-Vibrations-Befestigungen frei.

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Je nach Modellvariante differiert der Lieferumfang leicht. Von oben nach unten zeigen wir das Zubehör für NF-A12x25 PWM, NF-A12x25 FLX und NF-A12x25 ULN. Immer mit dabei sind vier NA-AV3 Anti-Vibrations-Befestigungen, eine Anti-Vibrations-Dichtlippe für Wasserkühlungs-Radiatoren, Lüfterschrauben und 30-cm-Kabelverlängerung. Einen Y-Adapter gibt es nur beim PWM-Modell. Die beiden 3-Pin-Modelle werden hingegen mit einem Adapter auf 4-Pin-Molex ausgeliefert. Komplizierter wird es bei den Low- und Ultra-Low-Noise-Adaptern. Zum Noctua NF-A12x25 PWM gibt es einen Low-Noise Adapter (L.N.A.) dazu. Der wird NF-A12x25 ULN wird hingegen mit einem Ultra-Low-Noise Adapter (U.L.N.A.) ausgeliefert. Nur der NF-A12x25 FLX trifft sowohl mit Low-Noise Adapter (L.N.A.) als auch mit Ultra-Low-Noise Adapter (U.L.N.A.) beim Käufer ein. 

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Auch wenn Noctua beim NF-A12x25 (links im Bild) weiter auf das typische Braun-Beige-Farbschema setzt, unterscheidet sich der Lüfter optisch doch erkennbar von den bisherigen Noctua-Lüftern. Ungewöhnlich ist vor allem der geringe Laufradspalt. Die Rotorblätter halten nur minimalen Abstand zum Lüfterrahmen - ganz anders als beim NF-F12 (rechts im Bild), bei dem doch ein deutlicher Abstand bleibt. Auffällig ist aber auch gleich, dass der Rotor des NF-A12x25 aus einem anderen Material besteht. Das wird benötigt, um der sogenannten Kriechdehnung entgegenzuwirken. Der Durchmesser des Rotors nimmt dadurch mit der Zeit etwas zu. Bei einem typischen PBT-Rotor kann sich der Durchmesser nach mehrjähriger Laufzeit laut Noctua um bis zu 0,2 mm vergrößern. Beim geringen Laufradspalt des NF-A12x25 wäre das unter Umständen problematisch. Noctua reduziert die Kriechdehnung, indem der Rotor aus dem Flüssigkristallpolymer Sterrox gefertigt wird. Dieses Material ermöglicht zudem die Unterdrückung von Vibrationsmoden an der Oberfläche der Lüfterblätter und sorgt so für mehr Laufruhe.

Die Rotorblätter fallen relativ schlank aus. Sogenannte Flow Acceleration Channels reduzieren den turbulenzbedingten Lärm und ermöglichen eine höhere Luftstromeffizienz.

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Anders als beim NF-F12 PWM verzichtet Noctua auf die elf sogenannten Statorleitschaufeln. Stattdessen stellen vier konventionelle Stege die Verbindung zwischen Lüfterrahmen und Lüfternabe her. 


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Die drei unterschiedlichen Varianten des NF-A12x25 lassen sich kaum voneinander unterscheiden. Ignoriert man die Beschriftung, lässt sich nur das PWM-Modell klar an seinem 4-poligen-PWM-Stecker erkennen. 

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An den Lüftern sitzen ab Werk Anti-Vibrations-Pads, die aus weichem Silikon gefertigt werden. Die Lüfter können entkoppelt werden, ohne dass die Montage von dieser Entkopplung betroffen wäre. Zusätzlich können aber auch die NA-AV3 Anti-Vibrations Befestigungen (vor allem bei der Nutzung als Gehäuselüfter) oder die Anti-Vibrations-Dichtlippe für Wasserkühlungs-Radiatoren genutzt werden. 

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Die Anti-Vibrations-Ecken lassen sich wie gewohnt einfach abnehmen. Die Anti-Vibrations-Dichtlippe lässt sich genauso einfach andrücken. Prinzipiell können auch die passenden chromax-Ecken am NF-A12x25 genutzt werden. Zum braun-beigen Farbschema wollen sie aber nicht so recht passen. 

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Der Lüfteradapter NA-SFMA1 ist praktisch ein Zweierset. Er besteht aus zwei stabilen Kunststoffrahmen und je vier NA-AV4 Anti-Vibrations-Befestigungen.

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Damit kann der NF-A12x25 einfach am Adapterrahmen befestigt werden. Der Rahmen selbst wird dann mit Lüfterschrauben z.B. an einem 140- oder 280-mm-Radiator befestigt. 


Die üblichen Lüftertests in PC-Systemen zeigen meist nur geringe Unterschiede zwischen Lüftern mit gleichem Format und bei gleicher Drehzahl. Mit Unterstützung von Corsair testen wir Lüfter in einem kleinen Windtunnel. Damit können wir aufzeigen, wie der Volumenstrom der Lüfter durch unterschiedliche Strömungshindernisse wie Lüftergitter, Staubfilter, Luftkühler oder Wasserkühlungsradiator beeinflusst wird. Die Radiatoren wurden uns von Aquatuning zur Verfügung gestellt: Der Alphacool NexXxoS ST30 Full Copper 120 wird für 120- und der NexXxoS ST30 Full Copper 140 für 140-mm-Lüfter genutzt. Auch die Lüftergitter und Staubfilter (SilverStone Ultra fine magnetic fan filter, SST-FF123 und SST-FF143) stammen aus dem Angebot von Aquatuning. Als Messgerät dient uns das Flügelrad-Anemometer Omega HHF-308. Zusammen mit dem Volumenstrom bestimmen wir auch den Schallpegel bei den einzelnen Testszenarien. Dafür wird ein VOLTCRAFT SL-400 20 cm seitlich vom Lüfter platziert.

Die Messungen werden jeweils bei maximaler Lüfterdrehzahl und bei 1.000 U/min durchgeführt. Das eingesetzte Anemometer ist allerdings auf eine gewisse Mindest-Strömungsgeschwindigkeit angewiesen, die 120-mm-Lüfter nach unseren bisherigen Erfahrungen bei 1.000 U/min nicht für alle Testszenarien erreichen. Als Referenzlüfter nutzen wir unsere Kühler-Referenzlüfter Noctua NF-F12 PWM und NF-A14 PWM, die beiden ML-Modelle von Corsair und die beiden be quiet! SilentWings 3 PWM in den High-Speed-Ausführungen.

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In einem ausführlichen Artikel haben wir Testaufbau und Testpraxis näher vorgestellt. 


Volumenstrom in m³/h bei max. RPM

ungehindert

m³/h
Mehr ist besser

Volumenstrom in m³/h bei max. RPM

Grill

m³/h
Mehr ist besser

Volumenstrom in m³/h bei max. RPM

Grill + Filter

m³/h
Mehr ist besser

Volumenstrom in m³/h bei max. RPM

H5

m³/h
Mehr ist besser

Volumenstrom in m³/h bei max. RPM

Radiator

m³/h
Mehr ist besser

Weil zur Lüftersteuerung PWM genutzt wird, haben wir die Messungen mit dem NF-A12x25 PWM durchgeführt. Im Hinterkopf behalten sollte man die hohe Maximaldrehzahl des neuen Lüfters. Gegenüber dem altbekannten NF-F12 PWM hat Noctua beim NF-A12x25 PWM die Maximaldrehzahl von 1.500 auf stattliche 2.000 U/min gesteigert. Zusätzlich zu den konstruktiven Verbesserungen ist es schlicht auch die Drehzahlsteigerung, die sich positiv bemerkbar macht. Beim ungehinderten Einsatz (also typischerweise als Gehäuselüfter) erreicht der NF-A12x25 PWM dann auch einen deutlich höheren Volumenstrom und kann sich vom NF-F12 PWM absetzen. Unser Messwert liegt mit 98 m³/h auch erfreulich nah an der Herstellerangabe von 102,1 m³/h. Die weiteren Messungen bestätigen die Auslegung als Allround-Lüfter. Auch mit Lüftergitter, Staubfilter und am Luftkühler ist der NF-A12x25 PWM dem NF-F12 PWM deutlich überlegen. Fast noch bemerkenswerter: Obwohl der NF-F12 PWM ein Spezialist für den Einsatz an Radiatoren ist, kann der NF-A12x25 PWM mithalten - zumindest, wenn man den Drehzahlunterschied ausklammert. 

Insgesamt zeigt sich der NF-A12x25 PWM tatsächlich allen typischen Szenarien bestens gewachsen. Das ist auch eine klare Stärke gegenüber den meisten anderen Lüftern, die sich entweder als Gehäuse- oder als CPU-/Radiatorenlüfter empfehlen. Der einzige 120-mm-Lüfter, der in jedem unserer Szenarien vor dem Noctua-Lüfter liegt, ist Corsairs ML120 Pro. Dieser Lüfter läuft aber auch mit einer nochmals höheren Drehzahl von 2.400 U/min. Der be quiet!  SilentWings 3 120mm PWM high-speed profitiert in dem meisten Szenarien ebenfalls von seiner höheren Drehzahl von 2.200 U/min, er muss sich dem NF-A12x25 PWM aber zumindest am Luftkühler geschlagen geben und liegt am Radiator nur leicht vorn. 


Volumenstrom in m³/h bei 1000 RPM

Ungehindert

m³/h
Mehr ist besser

Volumenstrom in m³/h bei 1000 RPM

Grill

m³/h
Mehr ist besser

Ungehindert und mit Lüftergitter liegen die meisten 120-mm-Lüfter bei 1.000 U/min sehr nah beieinander. Auch der NF-A12x25 PWM sortiert sich gut ein. Generell sinkt der Volumentrom der 120-mm-Lüfter in diesem Drehzahlbereich allerdings schon so stark ab, dass mit unserem Testequipment keine Messungen der restriktiven Szenarien mehr möglich ist. Hier macht auch der NF-A12x25 PWM keine Ausnahme. 


Lautstärke in dB(A) bei max. RPM

ungehindert

db(A)
Weniger ist besser

Lautstärke in dB(A) bei max. RPM

Grill

db(A)
Weniger ist besser

Lautstärke in dB(A) bei max. RPM

Grill + Filter

db(A)
Weniger ist besser

Lautstärke in dB(A) bei max. RPM

H5

db(A)
Weniger ist besser

Lautstärke in dB(A) bei max. RPM

Radiator

db(A)
Weniger ist besser

Während Corsair ML120 Pro und be quiet! SilentWings 3 120mm PWM high-speed bei der Kühlleistung von ihrer höheren Maximaldrehzahl profitieren konnten, wird sie ihnen bei der Lautstärke zum Verhängnis. Der Noctua-Lüfter bleibt bei Maximaldrehzahl in jedem Szenario leiser. Gerade als CPU- und Radiatorenlüfter gehört er im Vergleich mit Maximaldrehzahl zu den leisesten Lüftern im Testfeld. 


Lautstärke in dB(A) bei 1000 RPM

Ungehindert

db(A)
Weniger ist besser

Lautstärke in dB(A) bei 1000 RPM

Grill

db(A)
Weniger ist besser

Lautstärke in dB(A) bei 1000 RPM

Grill + Filter

db(A)
Weniger ist besser

Lautstärke in dB(A) bei 1000 RPM

H5

db(A)
Weniger ist besser

Lautstärke in dB(A) bei 1000 RPM

Radiator

db(A)
Weniger ist besser

Bei ansonsten eng beieinander liegenden 120-mm-Lüftern überrascht es etwas, dass der NF-A12x25 in jedem Szenario leiser bleibt als die Konkurrenz. Er scheint allerdings auch mit dem Windkanal-Szenario besonders gut zu harmonieren. In einem realen Alltagsszenario lässt sich diese Differenz zumindest mit Blick auf bewährte Silentlüfter nicht so deutlich erkennen. Als wir testhalber sowohl den Silent Wings 3 be quiet! SilentWings 3 120mm PWM high-speed als auch den Noctua-Lüfter als Gehäuselüfter bei 1.000 U/min betrieben haben, konnten wir anders als am Windkanal den exakt gleichen Schallpegel ablesen. Aussagekräftig sind die Messungen am Windkanal aber ohnehin vor allem dafür, wie sich unterschiedliche Strömungshindernisse auf einen bestimmten Lüfter auswirken. Und in dieser Hinsicht überzeugt der NF-A12x25 einmal mehr mit hoher Ausgewogenheit. 

Subjektiv empfinden wir die Akustik des Lüfters als sehr angenehm. Im Alltagsbetrieb mit automatischer Steuerung wird man von dem Lüfter ohnehin kaum einmal etwas zu hören bekommen. Dabei fällt die offizielle Minimaldrehzahl mit 450 U/min (+/-20 Prozent) noch nicht einmal besonders niedrig aus. Zumindest unser Exemplar konnten wir aber auch auf bis zu 330 U/min herunterregeln. Im Silentbetrieb sind uns auch keinerlei störender Lagergeräusche aufgefallen, und zwar weder bei horizontaler noch bei vertikaler Nutzung. 


Der Noctua NF-A12x25 ist vor allem eines - ungemein ausgewogen. Ja, es gibt 120-mm-Lüfter, die bei Maximaldrehzahl mehr Luft befördern - die werden dafür zum Teil aber auch sehr viel lauter. Und es gibt auch Spezialisten, die in einzelnen Bereichen klare Stärken haben. Der hohe Entwicklungsaufwand für den NF-A12x25 hat sich aber ausgezahlt. Denn der NF-A12x25 liefert tatsächlich in jedem üblichen Szenario eine überzeugende Vorstellung ab. Käufer legen sich damit nicht auf einen Gehäuse- oder einen CPU-/Radiatorenlüfter fest. Sie können den Noctua-Lüfter stattdessen ruhigen Gewissens für all diese unterschiedlichen Einsatzzwecke nutzen. 

Diese Vielseitigkeit macht sich selbst beim Lieferumfang deutlich. Je nach Einsatz kann der Lüfter entweder direkt über seine Anti-Vibrations-Ecken, die Anti-Vibrations-Befestigungen, oder die Anti-Vibrations-Dichtlippe entkoppelt werden. Und auch an Adaptern und einem Verlängerungskabel geizt Noctua nicht. Dazu wird der Lüfter in drei ganz unterschiedlichen Varianten angeboten. Neben der von uns vorrangig getesteten PWM-Version stehen mit NF-A12x25 FLX und NF-A12x25 ULN auch zwei Varianten mit 3-Pin-Anschluss zur Auswahl.

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Was es aktuell nicht gibt, das sind alternative Farb- oder LED-Varianten. Wer zumindest auf andere Farben Wert legt, muss bei Noctua weiterhin zu den Chromax-Varianten von NF-F12 PWM bzw. NF-S12A PWM greifen. LED-Alternativen gibt es hingegen weder von Noctua noch von be quiet!. Zu den vielseitigsten und überzeugendsten LED-Lüftern gehören allerdings Corsairs ML120 Pro und ML140 Pro bzw. deren RGB-Varianten

Es spricht aber auch für die NF-A12x25-Lüfter, wenn man praktisch nur aus optischen Gründen über Alternativen nachdenkt. Wer einen möglichst vielseitigen Premiumlüfter sucht, hat ansonsten eigentlich keinen Grund, sich nicht für Noctuas NF-A12x25 zu entscheiden. Damit hat sich der innovative Allrounder auch unseren Excellent-Hardware-Award verdient.

Positive Aspekte der Noctua NF-A12x25:

Negative Aspekte der Noctua NF-A12x25: