Scythe Mugen 5 im Test - wird gut noch besser?

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Scythe Mugen 5Scythes Mugen ist ein regelrechter Kühler-Evergreen. Damit er weiter frisch bleibt, bringen die Japaner jetzt eine neue Generation auf den Markt. Direkt zum Launch finden wir im Test heraus, ob der Mugen 5 der Serientradition würdig ist.  

Es ist schon zehn Jahre her, dass Scythe mit dem ersten Mugen für Aufsehen sorgte. Der Kühler, der anfänglich noch Infinity bzw. Infinity SCINF 1000 hieß, war 2006 nicht nur einer der größten Kühler am Markt. Er war zugleich auch einer der leistungsstärksten - und das, ohne besonders teuer zu sein. In der Folgezeit setzten sich Towerkühler mit 120- oder 140-mm-Lüftern immer mehr durch, der Konkurrenzdruck wurde größer. Entsprechend brachte der japanische Hersteller Scythe auch immer wieder neue Mugen-Modelle auf den Markt. 

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Das neue Modell für 2016 ist der Mugen 5. Wie all seine Vorgänger ist auch der fünfte Mugen wieder ein breiter Single-Tower-Kühler. Der Kühleraufbau wurde aber gerade im Vergleich zum direkten Vorgänger Mugen 4 deutlich angepasst. Die auffälligen "Lücken" in den Kühllamellen sind Geschichte. Der Mugen 5 wurde so umgestaltet, dass er eine möglichst hohe Kühlleistung bei möglichst guter RAM-Kompatibilität bieten soll. Scythe nutzt dafür einen asymmetrischen Aufbau. Kombiniert wird der Kühler ab Werk mit einem 120-mm-PWM-Lüfter, dem Kaze Flex 120 PWM. Anders als der GlideStream-Lüfter des Mugen 4 wird der neue Lüfter durch Gummiecken entkoppelt. Eine Weiterentwicklung gibt es auch bei der Montage. Auf das H.P.M.S-System (Hyper Precision Mounting System) des Mugen 4 folgt das H.P.M.S II-System.

Für einen Single-Towerkühler wirkt die UVP in Höhe von 47,95 Euro nicht gerade günstig. Allerdings bleibt noch abzuwarten, wie sich der Kaufpreis im Handel wirklich entwickeln wird. 

Bevor wir uns nun also einer näheren Detailbetrachtung widmen, hier noch der Scythe Mugen 5 in der gewohnten Kurzübersicht:

Spezifikationen
KühlernameScythe Mugen 5
Straßenpreis bei Release 47,95 Euro (UVP)
Homepage www.scythe-eu.com
Maße Kühler

130 x 85 x 154,5 mm (L x B x H)

Maße Lüfter

120 x 120 x 27 mm (L x B x H)

Material

Heatpipes und Bodenplatte: Kupfer
Kühlrippen: Aluminium

Kühlertyp Single-Tower-Kühler
Heatpipes sechs 6-mm-Heatpipes
Serienbelüftung Kaze Flex 120 PWM, 300-1.200 U/min (PWM)
Sockel AMD AM2(+)/AM3(+)/FM1/FM2(+)
Intel LGA 775/115X/1366/2011/2011-3
Gewicht 890 g (inkl. Lüfter)

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Beim Lieferumfang gibt sich Scythe großzügig. Mitgeliefert werden nicht nur die mehrsprachige Anleitung und das nötige Montagematerial einschließlich einer soliden Metall-Backplate. Der Käufer erhält auch eine Dosierspritze mit Scythe-Wärmeleitpaste, zwei Paar Lüfterklammern für eine mögliche Push-Pull-Konfiguration mit zwei 120-mm-Lüftern und einen Kreuzschlitz-Schraubendreher. Dieser spezielle Schraubendreher mit kurzem Griff ist auch nötig, denn eine der Montageschrauben muss tief im Inneren des Kühlers angezogen werden. 

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Der Mugen 5 selbst präsentiert sich auf den ersten Blick eher schlicht. Von der auffälligen, unterbrochenen Kühllamellengestaltung des Vorgängers ist nichts mehr zu sehen. Und auch auf auffällige Farben oder Beleuchtungslösungen hat Scythe konsequent verzichtet. 

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Während die Konkurrenz teilweise mit aufwendigen Kühllamellenformen experimentiert, stapelt Scythe die Aluminium-Kühllamellen schlicht plan übereinander. Am auffälligsten sind noch zwei durchgehende "Lufttunnel" in der Mitte der Kühllamellen. Sie ermöglichen einen Luftaustausch zwischen den einzelnen Lamellenzwischenräumen. Eine der Öffnungen wird zudem für die Montage des Kühlers benötigt.  

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Seitliche Einkerbungen nehmen die Lüfterklammern auf - und zwar auf beiden Seiten des Kühlkörpers. Die seitliche Perspektive zeigt, dass Scythe mit dem Mugen 5 sehr auf die RAM-Kompatibilität achtet. Damit folgt der Hersteller dem Trend zu asymmetrischen Towerkühlern. Der Kühler weicht regelrecht von den Speicherslots auf der rechten Seite des CPU-Sockels zurück. Dadurch findet sich eine der Schrauben an der Montagebrücke eben tief im Kühler wieder, während die andere im Freien bleibt. 

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Für die Kühleroptik hat Scythe zwar keinen großen Aufwand betrieben. Die Heatpipe-Enden werden aber immerhin abgedeckt. Und auch ein eingeprägtes Scythe-Logo fehlt in der obersten Kühllamelle nicht. 


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Der Blick auf die Kühlerunterseite verdeutlicht noch einmal den asymmetrischen Aufbau. Zu sehen ist so auch, dass Scythe die untersten Kühllamellen auf einer Seite gekürzt hat. Trotz des asymmetrischen Aufbaus sollen so Kompatibilitätsprobleme mit VRM-Kühlern und Speicherslots auf der linken Sockelseite (bei Intels LGA 2011-3-Plattform) reduziert werden. Der Hersteller gibt eine Speicherhöhe von bis zu 55 mm an. Auch auf der Unterseite bleibt Scythe der Farbe Silber treu. Die Heatpipes werden genauso vernickelt wie die Kupferbodenplatte. Gleich sechs dichtgedrängte 6-mm-Heatpipes nehmen die Abwärme der Bodenplatte auf.   

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Eine der Neuerungen ist der Kaze Flex 120 PWM-Lüfter. Scythe setzt damit weiter auf einen einzelnen 120-mm-Lüfter und verzichtet auf einen größeren Lüfter. Allerdings würde ein größerer Ventialtor auch kaum zum vergleichsweise niedrigen Towerkühler passen - nicht umsonst haben wir unsere Referenzmessungen ebenfalls mit einem 120-mm-Lüfter durchgeführt. Für den neuen Lüfter sprechen gleich mehrere Punkte. Das PWM-Drehzahlband reicht von 300 bis 1.200 U/min und deckt damit einen sinnvollen Bereich ab. Nach oben hin mögen manchem Nutzer Drehzahlreserven fehlen. Dafür kann man aber hoffen, dass der Kaze Flex 120 PWM auch auf maximaler Drehzahl nicht zu aufdringlich wird. Positiv fallen auch die Gummiecken auf. Diese Lösung ist wohl der nutzerfreundlichste Weg zur Lüfterentkopplung. Im Lüfterinneren soll ein FDB-Lager eine Lebensdauer von bis zu 120.000 Stunden gewährleisten. 

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Auch die Lüfterklammern gehören zu den nutzerfreundlicheren ihrer Art. Sie werden relativ fest am Lüfter eingehängt und rutschen deshalb nicht so leicht ab, während sie am anderen Ende an den Kühler gehängt werden. 

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Und schließlich soll selbst die Kühler-Montagelösung mit dem H.P.M.S. II-System möglichst unkompliziert sein. Der erste Schritt ist schon einmal denkbar angenehm. Anders als bei vielen Konkurrenzmodellen werden die Abstandshalter auf der Mainboardvorderseite einfach direkt mit der stabilen Metallbackplate verschraubt. Auf diese Abstandshalter platziert man anschließend zwei Montagestege. Darauf hält dann der Kühler mit seiner Montagebrücke. 

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Der letzte Schritt der Kühlerinstallation ist allerdings auch der schwierigste. Die Montageschrauben an der Montagebrücke sind straff gefedert. Man muss die erste Schraube genau so weit eindrehen, dass sie auch bei Last hält. Sie darf aber nicht zu weit eingedreht werden, weil man sonst keine Chance hat, die zweite Schraube anzuziehen. Tatsächlich war es für uns ein regelrechter Drahtseilakt, die beiden Schrauben wechselseitig anzuziehen. Dafür sitzt der Kühler dann allerdings auch fest an seinem Platz. Am Testsystem überzeugt auch der asymmetrische Aufbau. Der Mugen 5 lässt genug Platz, damit der Lüfter noch zwischen Kühler und Speicherslots passt. 


Mit einem neuen Testsystem soll die typische Wärmeentwicklung eines Gamingsystems noch besser abgebildet werden. Der Octa-Core-Xeon weicht Intels Core i7-4790K, einem beliebten Prozessor für leistungsstarke Spielerechner. Bei Bedarf kann die Radeon HD 7970 von Gigabyte die Abwärme einer performanten Grafikkarte abgeben. Untergebracht wird das Testsystem in NZXTs H630. Der Full-Tower bietet mehr als genug Platz für die höchsten Prozessorkühler und ermöglicht uns auch, größere AiO-Wasserkühlungen zu testen. Das schallgedämmte H630 wurde nicht kompromisslos auf Kühlleistung hin optimiert, sondern soll eher einen ausgewogenen Kompromiss aus Kühlleistung und Lautstärke bieten. Mit dieser Auslegung ähnelt es beispielsweise den beliebten Define-Modellen von Fractal Design.

Hier das neue Testsystem in der Übersicht:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-4790K (4,2 GHz)
Mainboard ASUS Z97-DELUXE(NFC & WLC)
Arbeitsspeicher Corsair Vengeance LP 16 GB DDR3-Kit
Grafikkarte Gigabyte GV-R797OC-3GD
Systemlaufwerk OCZ ARC 100 240GB
Netzteil Antec HCP-1300 Platinum
Gehäuse NZXT H630
Wärmeleitpaste Arctic Cooling MX-2
Gehäusebelüftung 1x 200 mm (Front)
1x 140 mm (Rückwand)
Betriebssystem Windows 10 Home

Der 200-mm-Frontlüfter wird für eine vertretbare Lautstärke mit einem Adapter auf 7 Volt heruntergeregelt. Der Rückwandlüfter läuft hingegen auf 12 Volt und damit konstant mit 1.100 U/min. Im Endeffekt wird so für die Gehäuselüfter ein sinnvoller Kompromiss aus ausreichender Kühlleistung und moderater Lautstärke erreicht, die Testbedingungen werden also schlicht möglichst realistisch gestaltet. Ein zu intensiver Einfluss der Gehäuselüfter wird genauso ausgeschlossen wie ein Hitzestau im Gehäuse.   

Die Lautstärkemessung wird mithilfe eines VOLTCRAFT SL-400 Schallpegel-Messgerätes in 20 cm Abstand zur linken Gehäuseitenwand vorgenommen. Das schallgedämmte Gehäuse ist dabei geschlossen. Des Weiteren wurde die Raumtemperatur auf 20 °C normiert und die aktuelle Abweichung dazu wird mit einem VOLTCRAFT IR 800-200 Infrarot-Thermometer gemessen. Mit Beginn des Stresstests starten wir auch die Zeitmessung, insgesamt 30 Minuten Prime95 muss jeder Kühler pro Testlauf über sich ergehen lassen. Konkret wird der intensive Small FTT-Test gestartet. Protokolliert werden die Temperaturen über den gesamten Zeitraum mit der Log-Funktion des Tools CoreTemp, wobei das arithmetische Mittel der maximal erreichten Temperatur in unsere Diagramme übernommen wird (abzüglich einer eventuellen Differenz zur normierten Raumtemperatur. Als Wärmeleitpaste kommt Arctics Evergreen MX-2 zum Einsatz. Wir verteilen sie gleichmäßig mit einem WLP-Spachtel auf dem Heatspreader. 

Folgende Tools kamen bei den Messungen zum Einsatz:

Die verwendete Software:

Die Testszenarien im Überblick:

In Folge der Messungen werden alle errechneten Temperaturwerte grafisch in Celsius aufgetragen und analysiert.



Lautstärke in dB(A)

1000 U/min

db(A)
Weniger ist besser
 

Lautstärke in dB(A)

Maximale Drehzahl

db(A)
Weniger ist besser
 

Wie erwartet, führt die maximale Drehzahl von 1.200 U/min zu einer vergleichsweise niedrigen Laustärke bei voller Lüfterdrehzahl. Es ist zwar durchaus ein Luftrauschen zu hören, das macht sich aber nur sehr dezent bemerkbar. Auf 1.000 U/min wird der Kaze Flex 120 PWM hörbar leiser, bei anderen Lüftern hat sich diese Drehzahlreduzierung aber noch etwas deutlicher ausgewirkt. Flüsterleise wird der Scythe-Lüfter schließlich auf 600 U/min. Das Messgerät zeigt nur noch 31,2 dB(A) an. Eine weitere Halbierung der Lüfterdrehzahl auf die Minimaldrehzahl von 300 U/min bleibt hingegen ohne messbaren Effekt. Damit eignet sich der Mugen 5 insgesamt gut für Nutzer, die einen möglichst leisen Luftkühler suchen. 


Im nächsten Testszenario begutachten wir die Leistung des Kühlers mit dem Serienlüfter bzw. den Serienlüftern bei jeweils 1.000 Umdrehungen pro Minute und bei maximaler Drehzahl. 

Temperatur in Grad Celsius

Serienlüfter, 1000 U/min

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Temperatur in Grad Celsius

Serienlüfter, maximale Drehzahl

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Auf den ersten Blick scheint der Mugen 5 mit Blick auf die Kühlleistung nur im Mittelfeld zu landen. Allerdings muss man auch berücksichtigen, was für Kühler noch vor ihm landen. Denn das sind vor allem AiO-Kühlungen oder wuchtige Dual-Tower-Kühler. Unter den Single-Tower-Kühlern belegt das Scythe-Modell einen Spitzenplatz. Besonders beachtlich ist das Ergebnis bei voller Lüfterdrehzahl. Der Mugen 5 liegt hier mit Single-Tower-Kühlern gleichauf, die schneller drehende oder größere Lüfter nutzen. Das Verhältnis von Kühlleistung und Laustärke fällt deshalb sehr positiv aus.  


Um die rohe Kühlleistung der Probanden fair vergleichen zu können, haben wir alle Kühler mit denselben Referenzlüftern bestückt. Als Referenzlüfter kommen die leistungsstarken Noctua NF-A15 PWM mit 105-mm-Lochabstand und bis zu 1.200 Umdrehungen pro Minute zum Einsatz. Falls diese keinen Platz am Kühlkörper finden, greifen wir auf die kleineren Noctua NF-F12 mit 120 mm und bis zu 1.500 Umdrehungen pro Minute zurück. Bei Kühlern und Radiatoren mit Platz für echte 140-mm-Lüfter mit 140-mm-Bohrungen können wir die NF-A14 PWM einsetzen.

Sowohl die Scythe-Lüfterklammern als auch die Platzverhältnisse am Kühler ließen nur den Einsatz unseres 120-mm-Referenzlüfters sinnvoll erscheinen. Entsprechend entstanden die Referenzmessungen mit dem NF-F12.  

Temperatur in Grad Celsius

Referenzlüfter, 600 U/min

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Temperatur in Grad Celsius

Referenzlüfter, 1000 U/min

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Auf 1.000 U/min messen wir mit Referenzlüfter eine minimal niedrigere Temperatur. Dadurch rutscht der Mugen 5 im Testfeld noch etwas nach vorn. Auf 600 U/min reagiert der Kühler scheinbar etwas empfindlicher auf niedrige Drehzahlen als z.B. die Thermalright Macho-Modelle. Allerdings konnten wir feststellen, dass der Leistungseinbruch mit Serienlüfter weniger deutlich als mit Serienlüfter ausfällt. Mit Scythe-Lüfter erreicht der Mugen 5 auch auf 600 U/min noch 58 Grad Celsius und findet sich im oberen Mittelfeld wieder.  


Sein Name mag sich nur um die Modellnummer geändert haben, doch der Mugen 5 ist ein neuer und moderner Kühler. Dabei sind es vor allem die Neuerungen in den drei Kernbereichen Kompatibilität, Lüfter und Montage, die für echten Fortschritt sorgen.

Anders als der Vorgänger hält der asymmetrisch aufgebaute Mugen 5 ordentlich Abstand zu den RAM-Slots auf der rechten Seite des CPU-Sockels. Beim Testsystem gibt es deshalb keinerlei Einschränkung für die Arbeitsspeicherhöhe. Auf LGA 2011(-3)-Mainboards könnte der Kühler Speicherslots links vom Sockel überragen. Weil die Kühllamellen auf dieser Seite gekürzt wurden, passen aber zumindest mittelhohe RAM-Module unter den Kühler. Klare Verbesserungen gibt es auch bei der Lüfterentkopplung und der Lüftermontage mit überarbeiteten Lüfterklammern. Die Montage des Kühlers selbst wurde hingegen nur leicht weiterentwickelt. Bis auf das etwas herausfordernde, finale Festschrauben der Montagebrücke ist sie überaus nutzerfreundlich.

Die Summe dieser Verbesserungen macht vor allem den Umgang mit dem Mugen 5 unkomplizierter. Mit Blick auf Kühlleistung und Lautstärke fehlt uns zwar der direkte Vergleich zum Vorgänger, gegenüber der direkten aktuellen Konkurrenz kann der Mugen 5 aber überzeugen. Für einen Single-Tower-Kühler erreicht er eine sehr respektable Kühlleistung, bleibt dabei akustisch aber immer dezent. Selbst der Betrieb auf voller Drehzahl ist durchaus erträglich. Weil der PWM-Regelbereich bis auf 300 U/min herunterreicht, ist aber auch ein flüsterleiser Silent-Betrieb problemlos möglich. 

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Damit wirkt der Mugen 5 insgesamt sehr ausgewogen. Der preisliche Vergleich mit der Konkurrenz ist noch etwas schwierig - wir kennen nur die UVP und wissen nicht, wie sich die Marktpreise entwickeln werden. Sieht man nur auf die UVP, so gibt es natürlich eine Reihe von günstigeren Single-Tower-Kühlern. Thermalrights Macho Direct spart beispielsweise mehr als 10 Euro, bietet aber eine ganz ähnliche Kühlleistung. Für den Mehrpreis ist der Mugen 5 aber das etwas stimmigere Gesamtpaket mit einem leiseren Lüfter, einem wertigeren Erscheinungsbild und mit Blick auf Montage und Lüfterklammern auch einer etwas höheren Nutzerfreundlichkeit. Um im Luftkühlungsbereich noch einen deutlicheren Schritt nach vorn zu machen, müsste man hingegen noch einiges mehr investieren und z.B. zu einem Dual-Tower-Kühler wie Noctuas NH-D15S greifen. 

In der fünften Auflage überzeugt uns der Mugen als performanter, leiser und praktischer Single-Tower-Kühler. Damit verdient sich der Scythe Mugen 5 unseren Excellent-Hardware-Award. 

 

alles

Positive Aspekte des Scythe Mugen 5:

Negative Aspekte des Scythe Mugen 5: