Thermalright Macho 120 SBM im Test

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Thermalright Macho 120 SBMSo leistungsstark ausgewachsene Towerkühler auch sein können, so anspruchsvoll sind sie mit Blick auf die Kompatibilität. Wenn der Wunschkühler nicht passt, ist guter Rat teuer. Thermalright möchte mit einem neuen Macho-Modell Kompatibilitätsprobleme möglichst ausschließen. Der Macho 120 SBM ist ein Towerkühler mit 120-mm-Lüfter, fällt dafür aber besonders kompakt aus. Doch lässt sich dieser Mini-Macho wirklich problemfrei nutzen?  

Ob der Wunschkühler noch in das PC-Gehäuse passt, hängt oft von wenigen Milimetern ab. Towerkühler mit 120- oder gar 140-mm-Lüfter sind häufig mindestens 16 cm hoch. Der Macho 120 SMB unterbietet diesen Wert immerhin um einen Zentimeter und kommt auf eine Höhe von 15 cm. Viel flacher lässt sich ein Kühler mit 120-mm-Lüfter kaum gestalten. Das kleine Macho-Modell unterscheidet sich von den größeren Geschwistermodellen aber nicht nur durch die geringere Höhe. Auch die Breite ist für Thermalright-Verhältnisse auffällig gering. Dadurch sollen Kompatibilitätsprobleme mit dem Arbeitsspeicher - ein ganz typisches Ärgernis bei Towerkühlern - möglichst ausgeschlossen werden. Besonders auffällig werden die kompakten Maße des Macho 120 SBM, wenn man ihn mit einer der letzten Produktneuheiten von Thermalright vergleicht.

Schon der Blick auf die Verpackungen des semi-passiv-Kühlers Le Grand Macho und des kleinen Macho 120 SBM lässt einen deutlichen Größenunterschied zwischen den beiden Thermalright-Modellen vermuten. Anders als das größere Geschwistermodell ist der Macho 120 SBM mit deutlich reduzierter Kühllamellenfläche nicht für den semi-passiven Einsatz, sondern für die Kombination mit einem oder auch zwei 120-mm-Lüftern gedacht. Deshalb wird anders als beim Le Grand Macho auch gleich ein 120-mm-Lüfter mitgeliefert.

Als Low-Budget-Option bietet Thermalright vor allem den Macho Direct mit Heat-pipe Direct Touch-Technik an. Der Verkaufspreis des Macho 120 SBM orientiert sich hingegen an dem des größeren HR-02 Macho Rev. B. Beide Kühler werden mit einer UVP von 42,99 Euro angeboten. 

Bevor wir uns nun also einer näheren Detailbetrachtung widmen, hier noch der Macho 120 SBM in der gewohnten Kurzübersicht:

Spezifikationen
KühlernameThermalright Macho 120 SBM
Straßenpreis bei Release 42,99 Euro (UVP)
Homepage www.thermalright.de
Maße

nur Kühler: 130 x 86 x 150 mm (L x B x H)
mit Lüfter: 130 x 111 x 150 mm (L x B x H)

Material

Bodenplatte: Kupfer, vernickelt
Heatpipes: Kupfer, vernickelt
Kühlrippen: Aluminium

Kühlertyp Single-Tower-Kühler
Serienbelüftung Thermalright TY-127, 120-mm-PWM-Lüfter mit 300-1.300 U/min
Sockel AMD: AM3(+), AM2(+), AM2, FM1, FM2(+)
Intel: LGA 2011, 2011-v3, 1366, 115x, 775
Gewicht nur Kühler: 565 g
mit Lüfter: 690 g

Alpenföhn Olymp

Der Lieferumfang lässt mit Blick auf die Preisklasse keine Wünsche offen. Thermalright legt nicht nur Montagematerial für die verschiedenen AMD- und Intel-Sockel und die bebilderte Montageanleitung bei, sondern liefert den Macho 120 SBM auch mit einer Tüte Wärmeleitpaste und einem praktischen, magnetischen Kreuzschlitzschraubendreher aus. Das deutet schon darauf hin, dass die Montage ganz ähnlich wie bei den zuletzt von uns getesteten Thermalright-Modellen gelöst wird. Beachtlich ist auch, dass gleich vier Lüfterklammern beiliegen. Mit einem zusätzlichen Lüfter kann der Macho 120 SBM entsprechend einfach in einer Push-Pull-Konfiguration genutzt werden. 

Thermalright Macho 120 SBM

Wie sehr der leichtgewichtige Mini-Macho an Volumen einspart, macht vor allem der Bildvergleich mit dem ausgewachsenen Le Grand Macho deutlich. Das sind gute Voraussetzungen für die Komponentenkompatibilität, deutet aber auch auf eine geringere Kühlleistung hin - zumal der Macho 120 SBM auch noch mit fünf Heatpipes auskommen muss und ihm im Vergleich zum Le Grand Macho damit zwei Heatpipes fehlen. Trotz der Unterschiede sind die beiden Kühler prinzipiell aber ganz ähnlich aufgebaut und zeigen sich mit der schwarzen Abschlusskühllamelle auch in einheitlicher Optik. 

Thermalright Macho 120 SBM

Der Macho 120 SBM wurde vor allem in der Breite abgespeckt und zeigt sich als vergleichsweise schlanker Towerkühler. Die Verarbeitung des in Taiwan gefertigten Kühlers ist insgesamt absolut überzeugend.

Thermalright Macho 120 SBM

Ob es die schwarze Abdeckung nun wirklich braucht, ist Geschmackssache. Doch gerade wenn Schwarz bei der Farbgebung des PC-Systems im Vordergrund steht (und das ist meistens der Fall), fügt der Kühler sich damit optisch gut ein. Wie bei Thermalright üblich, sollen Luftlöcher zwischen den einzelnen Kühllamellen einem Luftstau vorbeugen. Der ovale Luftkanal im Zentrum sorgt laut Thermalright hingegen für kontrollierte Luftverwirbelungen innerhalb des Kühlkörpers und damit zu einer effektiveren Wärmeabfuhr. Er dient darüber hinaus aber auch der Montage des Kühlers.


Thermalright Macho 120 SBM

Thermalright vernickelt beim Macho 120 SBM sowohl die fünf 6-mm-Heatpipes als auch die spiegelglatte Kupferbodenplatte. Durch die konsequente Vernickelung und die schwarze Abdeckung wirkt der Kühler optisch etwas hochwertiger als das HDT-Modell Macho Direct. 

Thermalright Macho 120 SBM

Als Lüfter sieht Thermalright mit dem TY-127 einen PWM-Lüfter aus eigenem Hause vor. Spezifiziert ist der 120-mm-Lüfter mit 300 bis 1.300 U/min - in der Praxis konnten wir ihn allerdings maximal mit 1.250 U/min betreiben. Leichte Abweichungen bei der maximalen Drehzahl sind jedoch nicht ungewöhnlich. Befestigt wird der Lüfter am Kühler mit zwei Lüfterklammern für 120-mm-Lüfter. Eine Entkopplung - beispielsweise durch Gummiecken - gibt es dabei nicht.  

Thermalright Macho 120 SBM

Die Praxis bestätigt, dass Kompatibilität die große Stärke des Macho 120 SBM ist. Der schlanke Kühler hält gebührenden Abstand von den Speicherslots und den Erweiterungskarten. Während bei pralleren Modellen oft Abstriche bei der Wahl anderer Komponenten gemacht werden müssen (z.B. Low Profile-Speicher anstelle von Speicher mit hohen Heatspreadern), verursacht das Slim-Modell beim Testsystem keinerlei Einschränkungen. Die Montage ist dabei ganz Thermalright-typisch - zuerst wird eine stabilisierende Backplate mit dem Mainboard verschraubt. Anschließend installiert man auf der Mainboardvorderseite einen Montagerahmen, an dem schließlich der Kühler mithilfe einer Montagebrücke und zweier Schrauben befestigt wird. Eine dieser Schrauben wird durch den ovalen Luftkanal hindurchgeführt. Deshalb ist ein langer, schlanker Schraubenzieher mit magnetischer Spitze praktisch ein Muss - und genau ein solcher Schraubenzieher liegt auch dem Macho 120 SBM ja wieder bei. 


Mit einem neuen Testsystem soll die typische Wärmeentwicklung eines Gamingsystems noch besser abgebildet werden. Der Octa-Core-Xeon weicht Intels Core i7-4790K, einem beliebten Prozessor für leistungsstarke Spielerechner. Bei Bedarf kann die Radeon HD 7970 von Gigabyte die Abwärme einer performanten Grafikkarte abgeben. Untergebracht wird das Testsystem in NZXTs H630. Der Full-Tower bietet mehr als genug Platz für die höchsten Prozessorkühler und ermöglicht uns auch, größere AiO-Wasserkühlungen zu testen. Das schallgedämmte H630 wurde nicht kompromisslos auf Kühlleistung hin optimiert, sondern soll eher einen ausgewogenen Kompromiss aus Kühlleistung und Lautstärke bieten. Mit dieser Auslegung ähnelt es beispielsweise den beliebten Define-Modellen von Fractal Design.

Hier das neue Testsystem in der Übersicht:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-4790K (4,2 GHz)
Mainboard ASUS Z97-DELUXE(NFC & WLC)
Arbeitsspeicher Corsair Vengeance LP 8 GB DDR3-Kit
Grafikkarte Gigabyte GV-R797OC-3GD
Systemlaufwerk OCZ ARC 100 240GB
Netzteil Antec HCP-1300 Platinum
Gehäuse NZXT H630
Wärmeleitpaste Arctic Cooling MX-2
Gehäusebelüftung 1x 200 mm (Front)
1x 140 mm (Rückwand)
Betriebssystem Windows 10 Home

Der 200-mm-Frontlüfter wird für eine vertretbare Lautstärke mit einem Adapter auf 7 Volt heruntergeregelt. Der Rückwandlüfter läuft hingegen auf 12 Volt und damit konstant mit 1.100 U/min. Im Endeffekt wird so für die Gehäuselüfter ein sinnvoller Kompromiss aus ausreichender Kühlleistung und moderater Lautstärke erreicht, die Testbedingungen werden also schlicht möglichst realistisch gestaltet. Ein zu intensiver Einfluss der Gehäuselüfter wird genauso ausgeschlossen wie ein Hitzestau im Gehäuse.   

Die Lautstärkemessung wird mithilfe eines VOLTCRAFT SL-400 Schallpegel-Messgerätes in 20 cm Abstand zur linken Gehäuseitenwand vorgenommen. Das schallgedämmte Gehäuse ist dabei geschlossen. Des Weiteren wurde die Raumtemperatur auf 20 °C normiert und die aktuelle Abweichung dazu wird mit einem VOLTCRAFT IR 800-200 Infrarot-Thermometer gemessen. Mit Beginn des Stresstests starten wir auch die Zeitmessung, insgesamt 30 Minuten Prime95 muss jeder Kühler pro Testlauf über sich ergehen lassen. Konkret wird der intensive Small FTT-Test gestartet. Protokolliert werden die Temperaturen über den gesamten Zeitraum mit der Log-Funktion des Tools CoreTemp, wobei das arithmetische Mittel der maximal erreichten Temperatur in unsere Diagramme übernommen wird (abzüglich einer eventuellen Differenz zur normierten Raumtemperatur. Als Wärmeleitpaste kommt Arctics Evergreen MX-2 zum Einsatz. Wir verteilen sie gleichmäßig mit einem WLP-Spachtel auf dem Heatspreader. 

Folgende Tools kamen bei den Messungen zum Einsatz:

Die verwendete Software:

Die Testszenarien im Überblick:

In Folge der Messungen werden alle errechneten Temperaturwerte grafisch in Celsius aufgetragen und analysiert.


Bedingt durch die Umstellung des Testsystems können wir aktuell erst wenige Vergleichswerte einbeziehen. Mit der Zeit wird das Testfeld aber wieder anwachsen.

Lautstärke in dB(A)

1000 U/min

db(A)
Weniger ist besser
 

Lautstärke in dB(A)

Maximale Drehzahl

db(A)
Weniger ist besser
 

Der mitgelieferte Lüfter fällt zumindest bei offenem Seitenteil durch leichte Lagergeräusche auf. Diese Lagergeräusche dürften dafür verantwortlich sein, dass der Kühler bei gleicher Lüfterdrehzahl leicht lauter wird als die meisten Konkurrenzmodelle. Schon beim Macho Direct mussten wir Nebengeräusche des Lüfters beanstanden - kein Wunder also, dass die beiden Thermalright-Modelle bei 1.000 U/min das Schlusslicht bilden. Bei 12 Volt profitiert der Macho 120 SBM hingegen von der relativ niedrigen maximalen Lüfterdrehzahl. Höherdrehende bzw. großformatigere Lüfter werden schnell lauter. Allerdings stören gerade bei voller Drehzahl die Nebengeräusche des Lagers am meisten, so dass der TY-127 subjektiv aufdringlicher wirkt, als es aus den Diagrammen ersichtlich wird. Wird der Lüfter auf 1.000 U/min und weiter heruntergeregelt, ist aber allemal ein leiser Betrieb möglich.

Auf exakte Messergebnisse für den semi-passiven Betrieb müssen wir an dieser Stelle verzichten. Nachdem die CPU-Temperatur deutlich über 80 °C angestiegen war, haben wir die entsprechende Messung vorzeitig abgebrochen. Für den lüfterlosen Betrieb auf einem leistungsstarken Prozessor ist der Macho 120 SBM nicht geeignet. Bei Thermalright bleibt semi-passiv die Domäne von Spezialisten wie dem Le Grand Macho - mit diesem Kühler konnten wir den Core i7-4790K noch auf 64 Grad Celsius halten. 


Im nächsten Testszenario begutachten wir die Leistung des Kühlers mit dem Serienlüfter bzw. den Serienlüftern bei jeweils 1.000 Umdrehungen pro Minute und bei maximaler Drehzahl. Für den Macho 120 SBM setzen wir den mitgelieferten TY-127 ein. Bedingt durch die Umstellung des Testsystems können wir aktuell erst wenige Vergleichswerte einbeziehen. Mit der Zeit wird das Testfeld aber wieder anwachsen.

Temperatur in Grad Celsius

Serienlüfter, 1000 U/min

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Temperatur in Grad Celsius

Serienlüfter, maximale Drehzahl

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Bei moderater Drehzahl fügt sich der Macho 120 SBM gut ins Testfeld ein. Nur die beiden Dual-Tower-Kühler von Noctua und Alpenföhn können sich leicht vom Testfeld absetzen. Bei voller Drehzahl muss der Thermalright-Kühler hingegen dem kleinen und nicht besonders hochdrehendem 120-mm-Lüfter Tribut zollen. Er fällt dann auch hinter die Single-Tower-Kühler im Testfeld zurück. 


Um die rohe Kühlleistung der Probanden fair vergleichen zu können, haben wir alle Kühler mit denselben Referenzlüftern bestückt. Als Referenzlüfter kommen die leistungsstarken Noctua NF-A15 PWM mit 105-mm-Lochabstand und bis zu 1.200 Umdrehungen pro Minute zum Einsatz. Falls diese keinen Platz am Kühlkörper finden, greifen wir auf die kleineren Noctua NF-F12 mit 120 mm und bis zu 1.500 Umdrehungen pro Minute zurück. Bei Kühlern und Radiatoren mit Platz für echte 140-mm-Lüfter mit 140-mm-Bohrungen können wir die NF-A14 PWM einsetzen.

Die beiden Lüfterplätze am Macho 120 SBM können problemlos mit den NF-A15 PWM bestückt werden. Wir haben den Kühler in einer Single-Lüfter-Konfiguration durchgemessen: 

Temperatur in Grad Celsius

Referenzlüfter, 600 U/min

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Temperatur in Grad Celsius

Referenzlüfter, 1000 U/min

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Bei niedriger Drehzahl wächst der Abstand auf die Konkurrenz (das gilt auch für den Betrieb mit Serienlüfter). Trotzdem ist der Macho 120 SBM prinzipiell leistungsstark genug, um auch einen Core i7-4790K bei 600 U/min ausreichend zu kühlen. Bei 1.000 U/min harmoniert der Thermalright-Kühler mit dem Serienlüfter etwas besser als mit dem Referenzlüfter. 


Man kann darüber streiten, ob das Abdecken jeder kleinen Marktnische wirklich sinnvoll ist. So sorgen z.B. bei Thermalright die unterschiedlichen Macho-Modelle beim Kaufinteressenten durchaus erst einmal für eine gewisse Verwirrung. Doch setzt man sich mit dem Macho 120 SBM näher auseinander, so erfüllt die Markteinführung des neuen Modells durchaus ihren Zweck. Im Vergleich zum ähnlich ausgelegten Macho 120 Rev. A ist der Macho 120 SBM nicht nur genauso niedrig, sondern dazu noch schlanker. Thermalright gewährleistet so nicht nur eine gute Kompatibilität zu schmalen PC-Gehäusen, sondern auch zu hohen Speichermodulen. 

Thermalright Macho 120 SBM

Auf der LGA 115x-Testplattform halten sowohl Kühler als auch CPU-Lüfter ordentlich Abstand zu den Speicherslots. Anders als bei vielen anderen Towerkühlern muss man sich deshalb keine Gedanken um die RAM-Kompatibilität machen. Trotz reduzierter Kühlfläche leidet die Kühlleistung im Normalbetrieb nur wenig unter dem schlanken Aufbau des Kühlers. Bei hohen und mittleren Drehzahlen kann der Macho 120 SBM durchaus auch mit formal deutlich leistungsstärkeren Modellen gut mithalten. Erst bei deutlich reduzierter Drehzahl wirkt sich die geringere Kühlfläche zunehmend negativ aus. Für den semi-passiven Betrieb auf leistungsstarken Prozessoren ist der kleine Macho schließlich nicht geeignet (aber auch nicht gedacht). 

Als kompakte Alternative zum regulären HR-02 Macho Rev. B präsentiert sich der Macho 120 SBM in gleicher Optik und mit vergleichbar hoher Verarbeitungsqualität. Auch die überzeugende Montage und den guten Lieferumfang teilt sich das jüngste Familienmitglied mit dem großen Bruder (und weiteren Modellen der Macho-Familie). Die Gemeinsamkeiten betreffen aber auch den wichtigsten Kritikpunkt - der mitgelieferte Thermalright-Lüfter fällt einmal mehr nicht nur durch den breiten Regelbereich, sondern auch durch leichte Nebengeräusche auf. Ob man sich für den HR-02 Macho Rev. B oder den Macho 120 SBM entscheidet, hängt bei gleicher UVP letztlich von den Platzverhältnissen ab. Wenn genug Abstand zu anderen Komponenten gegeben ist, sollte man zum größeren Standard-Macho greifen. Damit ist dann selbst eine semi-passive Kühlung möglich. 

Sollen hingegen Kompatibilitätsprobleme von vornherein ausgeschlossen werden, stellt der Thermalright Macho 120 SBM eine überzeugende Kompakt-Alternative dar. Das rechtfertigt dann schließlich auch, dass die Macho-Familie einmal mehr Zuwachs erhält. 

Positive Aspekte des Thermalright Macho 120 SBM:

Negative Aspekte des Thermalright Macho 120 SBM: