Thermalright HR-02 Macho Zero im Test

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teaser kuehler sMit dem HR-02 Macho Zero bringt Thermalright, fast zeitgleich mit dem unlängst getesteten HR-02 Macho Rev. B, eine auf den semi-passiven Betrieb optimierte Version des bekannten und beliebten HR-02 Macho Kühlers auf dem Markt. Statt einen Serienlüfter beizulegen hat Thermalright den Kühler sowie das Zubehör komplett schwarz vernickelt bzw. eloxiert, außerdem sind zusätzlich optionale, ebenfalls schwarze, Fan Ducts erhältlich, die erlauben Kühlung bei Bedarf weiter zu individualisieren bzw. zu verstärken.

In Anlehnung an den HR-22, den wir letzten Winter bereits bei uns im Testlabor hatten und mit dem Technik Award ausstatteten, bringt Thermalright nun einen zweiten, auf den semi-passiven und somit lautlosen bzw. lautstärkereduzierten Betrieb optimierten Kühler auf den Markt. Laut eigener Aussage ist der HR-02 Macho Zero eine auf den „ultra-silent Betrieb optimierte Edition“ des beliebten Kühlers HR-02 Macho.

Sämtliche Neuerungen und Optimierungen erbt der HR-02 Macho Zero natürlich vom HR-02 Macho Rev. B, den wir erst unlängst als Gast bei uns im Testlabor hatten. Dies ist insbesondere die überarbeitete Grundplatte mit vergrößerter Kühlerbasis (53 x 40 mm). Dank dieser Neuerung, die bisher sonst nur den High-End-Modellen wie dem Silver Arrow oder Archon vorbehalten war, konnte die Wärmeableitung des Kühlkörpers noch einmal verbessert werden, sodass der Macho Zero auch für die neuesten Intel-Prozessoren mit bis zu acht Kernen bestens gerüstet sein sollte.

Weiterhin ist der Macho Zero der erste Kühler aus dem Hause Thermalright, der vollständig schwarz vernickelt wurde und ebenfalls über das, bereits vom HR-02 Macho Rev. B bekannte, schwarz eloxierte Top-Finishing verfügt. Ein solches Design wirkt natürlich sehr edel und auch gleichzeitig dezent und war bisher ein Alleinstellungsmerkmal der be quiet! Produkte, das von den Käufern derselben sehr geschätzt wurde und daher sicher positiv beim Endkunden ankommen wird.

In der Grundausstattung wird der HR-02 Macho Zero mit einem kompletten Montageset, inklusive zwei Klammern für den eventuellen Einsatz eines Lüfters, jedoch ohne Serienlüfter ausgeliefert. Dies entspricht laut Thermalright dem Wunsch vieler Anwender nach einer individuellen Konfigurierbarkeit.

Darüber hinaus lässt sich der HR-02 Macho Zero, wie auch schon zuvor der HR-22, mit einem 120-mm- oder 140-mm-Fan-Duct, also einem Luftkanal, der den hinteren Gehäuselüfter „aktiv“ in die Kühlung miteinbezieht und die Leistung deutlich steigern kann, kombinieren.

Im Handel verfügbar ist der HR-02 Macho Zero seit Anfang des Monats, derzeit noch exklusiv bei der Mindfactory AG und deren Tochtergesellschaften, jeweils im Bundle mit einem 120-mm- oder 140-mm-Fan-Duct und kostet im Bundle derzeit knapp unter 50 Euro.

Ab Mitte Dezember soll der HR-02 Macho Zero dann auch im gesamten Handel verfügbar sein und dort auch ohne Fan Ducts in der Grundausstattung und zu einem etwas günstigeren Preis angeboten werden.

Die direkte Konkurrenz, mit welcher sich der HR-02 Macho Zero messen muss, besteht vor allem aus namenhaften Luftkühlern und Klassikern wie z.B. dem neuen Noctua NH-D15, dem Noctua NH-D14 SE2011, Phanteks PH-TC14PE sowie dem EKL Alpenföhn K2 – und auch einigen All-in-One-Wasserkühlungen. Weitere Kühler in der Vergleichsdatenbank sind normale Tower-Kühler wie der Akasa Venom, der Prolimatech Megahalems, der Arctic Cooling Freezer i30 oder auch der Alpenföhn Brocken 2.

Unsere Testdatenbank wächst seit dem Relaunch der CPU-Kühlertests zu Beginn des Jahres 2013 stetig an und da das Testsystem nun Platz im neuen und großen NZXT Phantom 820 gefunden hat, bietet das Testsystem für alle möglichen Kühlersorten ausreichenden Platz und erlaubt sogar Tests größerer AiO-Wasserkühlungen mit bis 280 mm großen Radiatoren. Somit ist der Vergleich der Probanden mit verschiedensten Kühler aller Größen gewährleistet und das Testsystem ist deutlich zukunftssicherer geworden.

Bevor wir uns nun also einer näheren Detailbetrachtung widmen, hier noch der HR-02 Macho Zero in der gewohnten Kurzübersicht:

Spezifikationen
KühlernameThermalright HR-02 Macho Zero
Straßenpreis bei Release 49,90 Euro
Homepage http://www.thermalright.de
Maße 10,2 cm (B) x 16,2 cm (H) x 14,0 cm (T)
Material

Bodenplatte: Vernickeltes Kupfer
Heatpipes: Vernickeltes Kupfer
Kühlrippen: Aluminium

Kühlertyp Tower-Kühler
Serienbelüftung -
Sockel AMD: AM2(+), AM3(+), FM1, FM2(+)
Intel: 775, 1150, 1155, 1156, 1366, 2011(-3)
Gewicht 750 Gramm
Herstellergarantie 2 Jahre

Widmen wir uns zunächst, wie gewohnt, zuerst der Verpackung und ein paar generellen Informationen zum Thermalright HR-02 Macho Zero.

Die Verpackung selbst ist klein und handlich gehalten und fällt, im Gegensatz zu den High-End-Kühlern aus dem Hause Thermalright oder auch dem HR-02 Macho Rev. B, überwiegend schwarz und sehr dezent aus. Neben ein paar grundlegenden Informationen und Spezifikationen zum Kühler befinden sich Hinweise auf die mögliche Kombination mit einem der Fan Ducts sowie eine Skizze der Installation mit Fan Duct auf der Verpackung. Auf den jeweiligen Seiten der Box befinden sich, neben der Abbildung des Kühlers, sämtliche Spezifikationen des Kühlers, eine vollständige Kompatibilitätsliste sowie ein Überblick über die Features des Kühlers. Detaillierte Informationen zum Kühler findet man allerdings auch, wie gewohnt, auf der erstklassigen Website von Thermalright. Alle Informationen sind dort natürlich komplett in Deutsch verfügbar.

Der Thermalright HR-02 Macho Zero

Neben dem vollständig schwarz vernickelten Kühlkörper verfügt der HR-02 Macho Zero über sämtliche Verbesserungen des HR-02 Macho Rev. B.

Thermalright will sich, trotz des sehr beliebten und erfolgreichen Vorgängers, nicht auf dem Erfolg ausruhen und beim HR-02 Macho Zero, wie auch bei der Revision B, mit Detailverbesserungen überzeugen. In Folge dessen wurde die vergrößerte Bodenplatte, also die Kontaktfläche des Kühlers zur CPU, von den hochdekorierten „IB-E“ Flaggschiffen übernommen und somit soll für eine nochmals verbesserte Kühlleistung gesorgt werden, da so die Abwärme gleichmäßiger und konstanter von CPU an den Kühler abgeführt werden können soll.

Weiterhin wurde der HR-02 Macho Zero auch optisch aufgewertet und verfügt nun über vernickelte Heatpipes, das schwarz eloxiertes Top-Finishing, sowie einen zugegebenermaßen sehr edel wirkenden komplett schwarz vernickelten Kühlkörper.

Der optionale 140 mm Fan Duct

Statt Serienlüfter sind für den HR-02 Macho Zero zwei sogenannte Fan Ducts in einer 120-mm- und 140-mm-Ausführung verfügbar. Mit den Fan Ducts, also Luftkanälen aus leicht flexiblem gummiartigem Plastik, lässt sich die Rückseite des Kühlkörpers mit dem hinteren Gehäuselüfter verbinden. Diese Verbindung ermöglicht den durch den hinteren Gehäuselüfter generierten Luftstrom gezielt zu nutzen, was laut Thermalright zu einer messbar gesteigerten Kühlleistung führen soll.

Derzeit ist der HR-02 Macho Zero nur im Bundle mit jeweils einem dieser beiden Fan Ducts zu erwerben. Ab Mitte Dezember soll der Kühler allerdings auch ohne die Fan Ducts angeboten werden und so Käufer ansprechen, die diese nicht benutzen und stattdessen lieber einen Lüfter einsetzen oder noch etwas Geld sparen wollen. Aber auch die Fan Ducts selbst werden einzeln im Handel erhältlich sein.

Das gesamte Zubehör

Weiterhin im Lieferumfang befinden sich das Set für die Montage auf Intel- und AMD-Systemen, zwei Klammern zur Montage eines Lüfters sowie ein kleine Plastiktasche mit der hauseigenen Wärmeleitpaste namens „Chill Factor“. In diesem Test kommt allerdings, um die Vergleichbarkeit aller Kühler zu gewährleisten, natürlich unsere Referenzwärmeleitpaste – siehe Testsystem – zum Einsatz. Weiterhin liegt dem Zubehör noch ein sehr wertiger, magnetisierter und extra langer Schraubenzieher bei, der der speziellen Bau- und somit Montageart des Kühlers geschuldet ist - sehr löblich, wie wir finden.


Der Thermalright HR-02 Macho Zero ist ein Tower-Kühler mit einer Größe von 10,2 cm (B) x 16,2 cm (H) x 14,0 cm (T) und konkurriert daher mit Kühlern gleicher Bauart und Größe, wie natürlich seinem Vorgänger, dem Thermalright HR-02 Macho Rev. A, oder dem Raijintek EreBoss bzw. dem unlängst getesteten Scythe Mugen MAX.

Als erster Kühler dieser Bauart führte der HR-02 Macho Rev. A einst das asymmetrische Design ein, das den Großteil des Kühlers etwas nach hinten versetzt und so eine bestmögliche Kompatibilität zu RAM-Kits mit hohen Heatspreadern gewährleisten und eine Überdeckung der Speicherslots, auch mit montiertem Lüfter, verhindern soll. Dieses grundlegende und von vielen Usern sehr geschätzte Design behält natürlich auch der HR-02 Macho Zero bei.

Konstruktionsbedingt gilt dies bei LGA2011-Mainboards, wie dem bei uns eingesetzten System, nicht für alle Speicherbänke und eine teilweise Überdeckung der hinteren Speicherslots lässt sich leider nicht vermeiden.

Der oberste PCI-Express Steckplatz auf ATX-Mainboards bleibt, zumindest auf unserem eingesetzten Mainboard, ebenfalls nutzbar und auch ein oft problematisches Überragen des Mainboard nach oben hinaus konnte nicht festgestellt werden.

Der Thermalright HR-02 Macho Zero in Seitenlage

Im Vergleich zum früheren Macho-Modell verfügt der HR-02 Macho Zero nun über die vergrößerte Bodenplatte, also die Kontaktfläche des Kühlers zur CPU, die von den hochdekorierten „IB-E“ Flaggschiffen übernommen wurde und für eine nochmals verbesserte Kühlleistung sorgen soll, da so die Abwärme gleichmäßiger und konstanter von CPU an den Kühler abgeführt werden kann.

Besagte Bodenplatte wurde, wie der Rest des Kühlkörpers, sauber in schwarzer Farbe vernickelt und besitzt eine plane Form. Thermalright entschied sich also bewusst gegen eine konvexe Form.

Boden und Heatpipes des HR-02 Macho Zero

Der HR-02 Macho Zero verfügt über sechs asymmetrisch angeordnete Sechs-Millimeter-Heatpipes, die die gesamte Radiatorfläche des Kühlers durchlaufen. Alle Heatpipes sind sauber in den Boden des Kühlers eingearbeitet und mit der Grundplatte verlötet worden – hier gibt es keinerlei Anlass zur Kritik. Auch der Boden des Kühlers wurde sauber vernickelt und es sind keinerlei Verschmutzungen oder Unebenheiten festzustellen.

Seitenansicht des Kühlkörpers

Der Radiator selbst besteht aus 31 (respektive 30 ohne das Top-Finish) Aluminiumlamellen mit 3,0-mm-Innenabstand zueinander. Dieser großzügige Innenabstand soll verhindern, dass der Kühlerkörper von einem förderstarken Lüfter mit einem hohen Luftdruck abhängig ist, wie es bei engmaschigeren Lamellen oft der Fall ist. 

Kleine Einstanzungen im Kühlkörper sollen außerdem für niedrigere Temperaturen sorgen, indem sie die Luftzirkulation im Kühler verbessern.

Weiterhin besitzt der Kühlkörper auf den jeweiligen oberen Seiten des Turms kleine Löcher, in denen sich die Klammern zur Befestigung der Lüfter seitlich einhängen lassen. Dies sollte unbedingt vor Montage des Kühlers geschehen, da sonst ein Einhängen nicht mehr unbedingt möglich ist, z.B. wenn das Mainboard ausladende passive Kühlkörper besitzt.

Top-Finishing und Abschluß der Heatpipes

Die Kühlfinnen des Kühlkörpers wurden durchgehend sauber entgratet und es wurden im Test keinerlei übermäßig scharfen Kanten oder Ecken gefunden, an denen sich der Nutzer eventuell verletzen könnte. Bei unserem Sample konnten wir keinerlei Herstellungsfehler erkennen und die Verarbeitungsqualität des Kühlers ist auf einem exzellenten Niveau.

Die Montage des Kühlers gelingt geübten Händen in wenigen Minuten und ist insgesamt recht komfortabel. Es gelang uns den Kühler zu montieren, ohne das Mainboard dafür extra vorher aus dem Gehäuse entfernen zu müssen. Auch die Montage bei sonstigen Intel- oder AMD-Systemen sollte möglich sein, ohne das Mainboard ausbauen zu müssen, falls das Gehäuse über eine entsprechend große Aussparung auf der Rückseite des Mainboardtrays verfügt.

Seitenprofil des Kühlers

Zunächst werden, wie bei der Montage auf Sockel 2011 üblich, die mitgelieferten Schrauben in die Gewindebolzen des Sockels geschraubt. Wie bei Thermalright typisch wird auf diese ein Montagerahmen gelegt, der mit vier kleinen Schrauben befestigt wird.

Als nächsten Montageschritt platzierten wir den Kühler mit der Montageschiene (Thermalright nennt diese Befestigungsplatte) auf der CPU und brachten diese in Position, sodass unser Testkandidat mit zwei weiteren, etwas längeren Schrauben mit der Montageplatte verschraubt werden konnte. Dies gelang ohne größere Mühe und als einziger Kritikpunkt sei angemerkt, dass es etwas komfortabler wäre, wenn die Montageschiene direkt am Kühler selbst zu befestigen wäre – und somit nicht während der Montage verrutschen könnte. Ein Wechsel der CPU ist, trotz dieses Kritikpunktes, in wenigen Minuten problemlos und bequem möglich.

Das Einhängen der Lüfter in die mitgelieferten Klammern gelingt leider nicht ganz so komfortabel, wie man es von der Konkurrenz wie beispielsweise bei Noctua oder Phanteks durch Clips, die besagte Klammern mit dem Lüfter temporär vereinen und so ein Verrutschen bzw. Herausspringen der Klammern verhindern, gewöhnt ist.   

Der HR-02 Macho Zero hinterlässt alles in allem aber einen doch positiven und durchdachten Ersteindruck und weiß durch ein sehr edles und dennoch dezentes Design zu gefallen. Die Verarbeitung des Kühlers selbst sowie auch die des Zubehörs ist erstklassig und auch die versprochene Kompatibilität scheint in jeder Hinsicht gewährleistet zu sein. Lediglich bei Sockel-LGA2011-Mainboards wie unserem Testsample kann es, wie bei so vielen anderen Kühlern auch, bei den hinteren RAM-Slots zu Überdeckungen kommen. Besonders bei kleiner geschnittenen Mainboards kann unter Umständen die erste der vier vorderen RAM-Bänke noch teilweise überdeckt werden. Man darf also zu Recht darauf gespannt sein, ob sich unser positiver Ersteindruck auch in der Praxis bestätigen wird und wie sich der HR-02 Macho Zero in den verschiedenen Testszenarien und auch mit Fan Duct so schlagen wird.

Weitere Impressionen des HR-02 Macho Zero finden sich wie gewohnt in unserer Fotostrecke.

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Das neue Testsystem hat nun mit dem NZXT Phantom 820 eine größere Behausung gefunden, die Platz für alle möglichen Kühler inklusive größeren AiO-Wasserkühlungen bietet und somit zukunftssicherer ist. Das Fanless-Netzteil von Seasonic erlaubt uns noch genauere und aussagekräftige Lautstärkemessungen, da durch dieses ein weiterer Produzent von Geräuschen und somit Störfaktor für die Messungen eliminiert werden konnte.

Hier das neue Testsystem in der Übersicht:

Testsystem
Prozessor Intel Xeon E5 2687W
Mainboard ASUS P9X79 WS (UEFI Version 3306)
Arbeitsspeicher Samsung Green Series 16GB CL11-11-11-28
Grafikkarte Zotac GeForce GT 640 Zone Edition
Festplatte Intel SSD 330 Series 120GB
Netzteil Sea Sonic Platinum Series Fanless 460W
Gehäuse NZXT Phantom 820
Wärmeleitpaste Arctic Cooling MX-4
Gehäusebelüftung 3x NZXT FS 200RB (Vorne & Deckel)
1x be quiet! Shadow Wings SW1 140mm (Hinten)
Betriebssystem Windows 7 Ultimate x64 (Service Pack 1)

Die Gehäuselüfter liefen bei allen Tests normiert auf ca. 500 RPM, damit die großzügig dimensionierte Gehäusebelüftung die Kühlleistung der CPU-Kühler nicht großartig limitiert, aber auch nicht für unrealistische und zu optimale Testbedingungen sorgt. Dies ist, so glauben wir, ein guter Kompromiss zwischen dem praxisnahen Test im Gehäuse bei gleichzeitiger Vermeidung subjektiver und negativer Einflüsse wie z.B. einem Hitzestau im Gehäuse.

Zur Beurteilung und Messung des Geräuschpegels des Kühlers werden die Gehäuselüfter dann per Lüftersteuerung angehalten, um den Geräuschpegel und Charakter nicht zu verfälschen. Die Messung selbst wird mit Hilfe eines VOLTCRAFT SL-200 Schallpegel-Messgerätes in 30 cm Abstand zur Seitenwand, hinter der sich besagter CPU-Kühler befindet, vorgenommen. Das Gehäuse ist dabei natürlich geschlossen.

Des Weiteren wurde die Raumtemperatur auf 20°C normiert und die aktuelle Abweichung dazu wird mit einem PEAKTECH Digital-Thermometer 5115 gemessen.

Mit Beginn des Stresstests starten wir auch die Zeitmessung, insgesamt 30 Minuten Prime95 26.6 muss jeder Kühler pro Testlauf über sich ergehen lassen. Das System wird mit einem sehr stark Hitze erzeugenden Custom Run mit einer FTT Size von 8K (Run in-place) belastet. Protokolliert werden die Temperaturen über den gesamten Zeitraum mit der Log-Funktion des Tools CoreTemp, wobei das arithmetische Mittel der maximal erreichten Temperatur in unsere Diagramme übernommen wird (abzüglich einer eventuellen Differenz zur normierten Raumtemperatur).


Als Wärmeleitpaste, für alle Kühler, kommt Arctic Coolings bekannte und beliebte Paste MX-4 zum Einsatz, die wir gleichmäßig mit einer alten Kreditkarte auf dem Heatspreader verteilen. Um die Kühler allesamt richtig fordern und auslasten zu können, wurde der Xeon E5 2687W außerdem für die OC Tests noch von 3,1 auf 3,6 GHz übertaktet und mit 1,25V VCore zusätzlich aufgeheizt.

Folgende Tools kamen bei den Messungen zum Einsatz, die Programmversion bleibt natürlich auch bei zukünftigen Tests immer gleich:

Die verwendete Software:

Die Testszenarien im Überblick:

In Folge der Messungen werden alle errechneten Temperaturwerte grafisch in Celsius aufgetragen und analysiert.


Es folgt wie gewohnt zunächst unser subjektiver Lautstärkeeindruck, bevor wir abschließend auf die tatsächlichen Messwerte des Schallpegels eingehen.

Subjektiver Lautstärkeeindruck HR-02 Macho Zero
0 RPM Unhörbar.

Da der Thermalright HR-02 Macho Zero ohne aktiven Lüfter am Kühlkörper auskommt, entsteht durch den Einsatz des Kühlers keine zusätzlich Geräuschquelle.

Folgerichtig notieren für, statt den sonst üblichen Messungen, in allen Diagrammen einen Geräuschpegel von symbolischen 0 dB(A).

Lautstaerke in dB(A)

600 rpm

db(A)
Weniger ist besser
 

Lautstaerke in dB(A)

1000 rpm

db(A)
Weniger ist besser
 

Lautstaerke in dB(A)

Maximale Drehzahl

db(A)
Weniger ist besser
  


Die Gehäuselüfter laufen bei allen folgenden Tests auf 100%, d.h. mit vollen 12V, damit die Kühlleistung der CPU-Kühler nicht durch einen Hitzestau im Gehäuse ausgebremst wird. Dies ist natürlich besonders bei den passiven Tests von essentieller Bedeutung.

Temperatur in Grad Celsius

passiv

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Im passiven Betrieb, also ohne aktivem Lüfter am Kühler, gelang es dem Thermalright HR-02 Macho Zero spielend unseren Intel Xeon E5 2678W innerhalb seiner thermischen Spezifikationen zu betreiben. Im Vergleich zu seinem Bruder, dem normalen HR-02 Macho in der Revision B, liegt der Macho Zero im Rahmen der Messgenauigkeit gleichauf und platziert sich somit im oberen Mittelfeld des Testfeldes.

Der Einsatz des Fan Ducts, in unserem Falle das 140-mm-Pedant, da unser hinterer Gehäuselüfter ebenfalls ein 140-mm-Lüfter ist, verbessert die Temperaturen um 13,5 °C – ein ähnlich beeindruckendes Ergebnis wie ehemals beim Thermalright HR-22. Im Vergleich zu diesem liegt der HR-02 Macho Zero ein Grad zurück.

Wir wenden uns somit gespannt den Ergebnissen mit Referenzbelüftung zu, die wir im Folgenden präsentieren werden.


Um die rohe Kühlleistung der Probanden fair vergleichen zu können, haben wir alle Kühler mit denselben Referenzlüftern bestückt. Als Referenzlüfter kommen die leistungsstarken und beliebten Noctua NF-P14 FLX mit 140 mm und bis zu 1300 Umdrehungen pro Minute zum Einsatz. Falls diese keinen Platz am Kühlkörper finden, kommen die kleineren Noctua NF-F12 mit 120 mm und bis zu 1500 Umdrehungen pro Minute zum Einsatz. Bei Kühlern und Radiatoren mit Platz für echte 140-mm-Lüfter mit 140-mm-Bohrungen, kommen die Noctua NF-A14 FLX mit bis zu 1200 Umdrehungen pro Minuten zum Einsatz. 

Da die beiliegenden Klammern für Lüfter mit 105-mm-Lochabstand konzipiert wurden, konnten wir wie gewohnt auf unseren 140 mm großen Referenzlüfter Noctua NF-P14 FLX zurückgreifen, da dieser ebenfalls über 105 mm Lochabstand verfügt – wie es normal bei 120-mm-Lüftern der Fall ist.

Als kleiner Kritikpunkt sei angemerkt, dass die Klammern nicht zu hundert Prozent passgenau waren und unserem Referenzlüfter entweder nur unten oder oben richtigen Halt geben wollten - und auf der anderen Seite dann nicht mehr wirklich passen wollten. Daher sind die beigelegten Klammern sicherlich nicht universal für sämtliche Lüftertypen geeignet. Generell bedeutet dies, dass dann, wenn beim HR-02 Macho Zero Lüfter eingesetzt werden sollen, die Klammern vermutlich nur für Lüfter aus dem Hause Thermalright richtig passgenau sein dürften - eine etwas unschöne Einschränkung, wie wir finden.

Temperatur in Grad Celsius

Referenzluefter, 600 rpm

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Bestückt mit unserem Referenzlüfter landet der HR-02 Macho Zero genau da, wo man ihn auch erwarten würde. Mit nur 0,25 °C Vorsprung vor dem HR-02 Macho Rev. B landet er also, im Rahmen der Messgenauigkeit, quasi gleichauf mit dem normalen HR-02 Macho.

Temperatur in Grad Celsius

Referenzluefter, 1000 rpm

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Auch im Testszenario mit 1000 Umdrehungen pro Minute zeigt sich ein ähnliches Bild. Erneute marginale 0,25 °C Differenz bescheinigen den Gleichstand zwischen dem normalen HR-02 Macho Rev. B und dem HR-02 Macho Zero.

Temperatur in Grad Celsius

Referenzluefter, Maximale Drehzahl

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Keinen Anlass zur Verwunderung gibt es auch Testszenario mit voller Drehzahl, was bei unserem Referenzlüfter nur bis zu langsamen, dafür sehr leisen, 1200 Umdrehungen pro Minute entspricht. Erneut liegen der HR-02 Macho Rev. B und der HR-02 Macho Zero gleichauf.


Auch mit Referenzlüftern musste sich unser Proband noch unserem auf 3,6 GHz übertakteten Intel Xeon E5 2687W mit 1,25V stellen.

Temperatur in Grad Celsius

Referenzluefter, 600 rpm

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Das erste Testszenario mit übertaktetem Intel Xeon E5 2687W zeigt ein bekanntes Bild: Der HR-02 Macho Rev. B und der HR-02 Macho Zero liegen fast gleich auf, bei übertakteter CPU kann der Macho Zero den Macho Rev. B aber mit einem Grad Differenz etwas abhängen.

Temperatur in Grad Celsius

Referenzluefter, 1000 rpm

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Im Testszenario mit 1000 Umdrehungen pro Minute schrumpft die Differenz zwischen den beiden Zwillingsbrüdern dann allerdings wieder auf 0,75 °C.

Temperatur in Grad Celsius

Referenzluefter, Maximale Drehzahl

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Auch bei voller Drehzahl des Lüfters, was bei unserem Referenzlüfter 1200 Umdrehungen pro Minute entspricht, liegen beide Kühler erneut so gut wie gleichauf.  

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass der HR-02 Macho Rev. B und der HR-02 Macho Zero, wie es bei fast identischen Kühlern zu erwarten war, fast gleichauf liegen und sich nur an den Grenzen der Messgenauigkeit etwas voneinander unterscheiden.

Viel interessanter wird es dagegen, wenn der optionale Fan Duct noch ins Spiel kommt, wie es im nun folgendem Sondertest der Fall ist.


Wie bereits eingangs erwähnt, bietet Thermalright durch die optional erhältlichen bzw. in den Bundles enthaltenen Fan Ducts, den Nutzern die Möglichkeit die Rückseite des Kühlkörpers mit dem hinteren Gehäuselüfter zu verbinden. Diese Verbindung ermöglicht den durch den hinteren Gehäuselüfter generierten Luftstrom gezielt zur Kühlung der CPU zu nutzen, was laut Thermalright zu einer messbar gesteigerten Kühlleistung führen soll.

Ein gleichzeitiger Nachteil ist allerdings natürlich, dass der Lüfter dann nicht mehr aktiv zur Belüftung des Gehäuses beiträgt und die Innentemperatur im Gehäuse allgemein etwas darunter leiden dürfte.

Derzeit ist der HR-02 Macho Zero nur im Bundle mit jeweils einem dieser beiden Fan Ducts zu erwerben. Ab Mitte Dezember soll der Kühler allerdings auch ohne die Fan Ducts angeboten werden und so Käufer ansprechen, die diese nicht benutzen und stattdessen lieber einen Lüfter einsetzen oder noch etwas Geld sparen wollen. Aber auch die Fan Ducts selbst werden einzeln im Handel erhältlich sein.

Der Nutzer hat bei der Nutzung des HR-02 Macho Zero nun also die Qual der Wahl: Betreibt man den Kühler komplett passiv (dann ist eine sehr gute und effektive Belüftung des Gehäuses allerdings Pflicht!), mit nur dem Fan Duct semi-passiv, oder bringt man dank der Klammern einen Lüfter an - oder benutzt sogar Lüfter und Fan Duct gleichzeitig?

Wir untersuchen alle genannten Möglichkeiten sowie deren Auswirkungen auf die CPU-Temperaturen in einem kurzen Vergleich und setzen dabei erneut den 140-mm-Fan-Duct ein.

Zur Vereinfachung der Untersuchung kam lediglich das anspruchsvollste Testszenario zum Einsatz, in dem unser Intel Xeon E5 2687W auf 3,6 GHz übertaktet wurde.

Während der Temperaturunterschied von 13,5 °C bei noch nicht übertakteter CPU recht deutlich ausfiel, so zeichnet sich bei unserem Sondertest mit Referenzlüfter und/oder Fan Duct nun ein differenzierteres Bild ab. Vorab bleibt festzustellen: In keinem der Testszenarien schaffte es der Macho Zero ohne Fan Duct oder Lüfter am Kühlkörper, unseren auf 3,6 GHz übertakteten Intel Xeon E5 2687W innerhalb seiner thermischen Spezifikationen zu betreiben. Die Drehzahlen der Lüfter gelten in diesem Sondertest sowohl für den ausblasenden Gehäuselüfter sowie für unseren Referenzlüfter. Folgende Werte ergaben sich im direkten Vergleich:

Temperatur in Grad Celsius

Referenzluefter, 600 rpm

Grad Celsius
Weniger ist besser

Im Testszenario mit 600 Umdrehungen pro Minute fielen die Temperaturen nur mit Fan Duct mit 85 °C durchschnittlichen Kerntemperaturen am höchsten aus. Der Einsatz eines Lüfters, statt des Fan Ducts, reduzierte die Temperaturen um 12,5 °C auf 72,5 °C Kerntemperaturen. Der Einsatz eines Lüfters und des Fan Ducts brachte dagegen nur eine marginale Verbesserung von weiteren 3,25 °C.

Temperatur in Grad Celsius

Referenzluefter, 1000 rpm

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

In unserem zweiten Testszenario mit 1000 Umdrehungen pro Minute fielen die Unterschiede dagegen etwas geringer aus: Nur mit Fan Duct bleibt die CPU nun mit 70,75 °C durchschnittlichen Kerntemperaturen schon etwas kühler, mit Lüfter und durchschnittlichen Kerntemperaturen von 63,25 °C dagegen nur noch weitere 7,5 °C kühler. Durch Einsatz von Lüfter und Fan Duct sinken die Temperaturen dann nur noch um magere 1,25 °C.

Temperatur in Grad Celsius

Referenzluefter, Maximale Drehzahl

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Das letzten Testszenario mit maximaler Drehzahl, im Falle des Gehäuselüfters waren dies 1000 Umdrehungen pro Minute und im Falle unseres Referenzlüfters 1200 Umdrehungen pro Minute, zeigt ein sehr ähnliches Bild. Zwischen Fan Duct und Lüfter liegen nun 9,25 °C, da der Gehäuselüfter nicht mit 1200 Umdrehungen pro Minute zu Werke gehen kann wie unser Referenzlüfter, zwischen Fan Duct und Test mit Fan Duct und Lüfter liegen dann aber erneut nur magere 1,25 °C.

Abschließend lässt sich also festhalten, dass die Sinnhaftigkeit des Einsatzes eines Fan Ducts maßgeblich von der Förderleistung und Drehzahl des hinteren Gehäuselüfters abhängt und der Einsatz eines Lüfters statt Fan Ducts 7,5 bis 12,5°C bessere Temperaturen mit sich bringt. Aber auch mit Fan Duct kam der Macho Zero durch alle unseren, mit einem auf 3,6 GHz übertakteten Intel Xeon E5 2687W durchaus sehr anspruchsvollen, Testszenarien und konnte unseren Achtkerner stets innerhalb seiner thermischen Spezifikationen betreiben. Wenn man bedenkt, dass durch den Betrieb mit Fan Duct komplett auf eine zusätzliche Geräuschquelle im Rechner verzichtet werden kann, ist dies eine beeindruckende und für Silent Enthusiasten sicher willkommene Vorstellung.

Der gleichzeitige Einsatz von Fan Duct und Lüfter lohnt sich allerdings wohl nur für die wenigsten Anwender. Zwar verbessern sich die Temperaturen noch um weitere 1,25 bis 3,25 °C, allerdings birgt ein solches Setup auch andere Nachteile, wie z.B. den Fakt, dass der hintere Gehäuselüfter durch den Fan Duct nicht mehr zur Kühlung des sonstigen Gehäuses und anderer Komponenten bereit steht und somit nicht mehr zu dieser beitragen kann.


Kommen wir nun also zu einem abschließenden Fazit des Thermalright HR-02 Macho Zero, das im Großen und Ganzen sehr dem HR-02 Macho Rev. B ähnelt.

Für etwas unter 50 Euro erhält man mit dem HR-02 Macho Zero ein Sondermodell des HR-02 Macho Rev. B, das ohne Serienlüfter dafür aber mit einem Fan Duct ausgeliefert wird und sich daher an Silent Enthusiasten richtet, die keine zusätzliche Geräuschquelle in Form eines Lüfters in ihr System integrieren wollen. Weiterhin wurde der Macho Zero, ähnlich wie die Dark Rock Serie von be quiet!, komplett dunkel vernickelt und macht somit einen edlen aber auch zurückhaltenden Eindruck. Das Zero im Namen steht daher für einen Lautstärkepegel von 0 dB(A), was natürlich nur stimmt, wenn der Macho Zero auch komplett passiv betrieben wird. Sollte dies gewünscht werden, kann aber neben dem Fan Duct auch ein Lüfter angebracht werden. Durch die spezielle Form der Klammern schränkt Thermalright die Wahl des Lüfters aber leider auf hauseigene Modelle ein.

Das Konzept des ursprünglichen HR-02 Macho behält auch der Macho Zero bei, denn dieses diente nicht zuletzt als Vorbild für viele Kühler ähnlicher Bauart und bescherte dem Macho zahlreiche Konkurrenz, wie z.B. den Raijintek EreBoss oder den jüngst getesteten Scythe Mugen MAX, der vor allem für den Betrieb mit niedriger Lüfterdrehzahl optimiert wurde.

Diese direkte Konkurrenz, und auch seinen direkten Vorgänger, kann der HR-02 Macho Zero, je nach Testszenario, meist hinter sich lassen. Gerade die Testszenarien mit übertakteter CPU scheinen dem HR-02 Macho Zero sehr gut zu liegen - dort platzierte er sich oft auf dem ersten Platz dieses Dreikampfs.

Der Kühlkörper selbst ist dank asymmetrischem und nach hinten versetztem Kühlkörper auch zu RAM-Kits mit sehr hohem Heatspreader kompatibel, da die vorderen RAM-Slots, so auch bei unserem Testsetup, nicht verdeckt werden. Aufgrund seiner Maße sollte der HR-02 Macho Zero auch in den meisten aller Gehäusen noch Platz finden können und auf einer Vielzahl der verfügbaren Mainboards sollte außerdem auch der erste PCI-E Slot weiterhin nutzbar bleiben.

Die Verarbeitung des Kühlkörper und des Zubehörs ist auf sehr gutem Niveau und ließ, wie von Thermalright gewohnt, keinerlei Anlass zur Kritik.

Die Montage fällt, bis auf wenige Kleinigkeiten, sehr einfach und durchaus komfortabel aus. Durch ein paar kleine Detailverbesserungen, wie der optionalen Befestigung der Befestigungsplatte am Kühlkörper selber könnte man den Komfort aber noch ein gutes Stück erhöhen und die Montage noch etwas erleichtern.

Wie sich im Laufe des Tests herausstellte, ist der Betrieb mit Lüfter dem Betrieb mit Fan Duct, zumindest was die Leistung angeht, vorzuziehen. Doch auch mit Fan Duct leistet der Macho Zero sehr gute Arbeit und konnte unseren Achtkerner auch übertaktet ausreichend kühlen. Ein Betrieb dieser Art dürfte, angesichts des ausbleibenden zusätzlichen Geräuschpegels aufgrund des Betriebs ohne Lüfter, vor allem für Silent Enthusiasten sehr interessant sein. Aber auch für Individualisten und Designliebhaber ist der Macho Zero sicherlich eine interessante Wahl, da der schwarz gehaltene Kühlkörper definitiv sehr schick aussieht und die Möglichkeit den Fan Duct oder aber über die Klammern einen Lüfter zu montieren, die volle Freiheit bei der Nutzung des Macho Zero gewährleisten.

Alternativen gibt es, je nach vorhandenem Platz und vor allem je nach gewünschtem Preissegment, zahlreich, wie zum Beispiel in Form anderer dünnerer, aber auch leistungsfähiger, Single-Tower Kühler wie dem Scythe Ashura für 37 Euro oder dem Alpenföhn Himalaya 2 für 48 Euro.

Sind etwas teurere Twin-Tower Kühler oder gar Wasserkühlungen eine Option, empfiehlt sich der Blick auf den Klassikers Noctua NH-D14 für ca. 68 Euro, den preislich vergleichbaren und unlängst getesteten Thermalright Silver Arrow IB-E für 64 Euro sowie zum Beispiel die Corsair H100i für 93,79 Euro oder die von uns getestete Corsair H110 für 99,87 Euro.

Positive Aspekte des Thermalright HR-02 Macho Zero:

Negative Aspekte des Thermalright HR-02 Macho Zero:

Preise und Verfügbarkeit
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