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Der NiPoGi Hyper H2 ist ein kompakter Mini-PC, der mit einem Intel Core i5-14450HX eine ausgewachsene Notebook-HX-CPU in ein sehr kompaktes Gehäuse packt und diesen mit 32 GB DDR4-RAM sowie einer 1 TB großen NVMe-SSD kombiniert. Damit zielt der Rechner klar auf Nutzer ab, die deutlich mehr als einfache Office‑Leistung erwarten, jedoch keinen riesigen Tower unter dem Schreibtisch haben wollen. Wir haben den regulär knapp 1.000 Euro teuren Kompaktrechner durch unseren altbekannten Benchmark-Parcours geschickt.
Der NiPoGi Hyper H2 ist keine völlige Neuentwicklung: Das Chassis kam bereits bei früheren Varianten seit Intels 11. Core-Generation zum Einsatz und hat sich somit im Hinblick auf Verarbeitung, Kühlleistung und Ausstattung schon bewiesen. Bei der neuesten Modellvariante setzen die Chinesen auf einen Intel Core i5‑14450HX und damit auf Intels Raptor‑Lake‑HX‑Generation, die höhere Taktraten und mehr Effizienz bei ähnlicher Leistungsaufnahme verspricht. In Kombination mit dem großzügig dimensionierten 32‑GB‑Arbeitsspeicher und zwei möglichen M.2‑Laufwerken ergibt sich ein leistungsfähiges Komplettpaket, das regulär bei knapp unter 1.000 Euro rangiert, je nach Aktion aber auch mal zu deutlich günstigeren Preisen unterhalb der 800-Euro-Marke erhältlich sein kann. Zu Redaktionsschluss gab es das System mit aktiviertem Coupon bei Amazon schon für ca. 770 Euro.
Auf den ersten Blick gibt sich der NiPoGi Hyper H2 zwar recht unauffällig, bietet im Vergleich zu Konkurrenzmodellen wie von Geekom, MSI oder Gigabyte allerdings ein paar mehr optische Feinheiten. So misst das Gehäuse 119 x 119 x 36 mm und macht mit klaren Kanten und einem farblichen Kontrast aus silber gebürstetem Aluminium und kupfernem Orange auf sich aufmerksam. Durch eine dezente Status-LED und ein leicht glänzendes Herstellerlogo auf dem Deckel wird die Optik zusätzlich aufgelockert. Damit dürfte der Mini-PC weder im Office-Umfeld, noch im Wohnzimmer störend auffallen.
Im Inneren arbeitet besagter Intel Core i5-14450HX, der über sechs Performance- und vier Effizienzkerne verfügt und je nach Last mit bis zu 4,8 GHz taktet. Mit einer TDP von 55 W positioniert sich der Chip klar über typischen U- oder P-Serien-CPUs und zielt auf hohe Multithread-Leistung für anspruchsvolle Workloads wie Videobearbeitung, Kompilieraufgaben oder virtuelle Maschinen ab. Als Grafikeinheit kommt die integrierte Intel UHD Graphics mit 16 EUs und bis zu 1,5 GHz Takt zum Einsatz, die vorwiegend für Office, Medienwiedergabe und die 4K-Videoausgabe konzipiert ist. Ergänzt wird die Plattform durch eine M.2-2280-NVMe-SSD mit 1 TB, die über ein PCIe-4.0-x4-Interface angebunden ist und entsprechend hohe sequenzielle Transferraten ermöglicht.
Trotz der kompakten Maße spart der NiPoGi Hyper H2 nicht an Schnittstellen: Er bietet insgesamt sieben USB-Anschlüsse, darunter zwei USB-3.2-Gen2-Ports an der Front sowie vier weitere USB-3.2-Gen1-Ports an der Rückseite. Hinzu kommt ein USB-3.2-Gen2-Typ-C-Port, der Datenraten von bis zu 10 Gbit/s sowie eine 15-W-PD-Ausgabe unterstützt. Für die Bildausgabe stehen je ein HDMI-2.0- und ein DisplayPort-1.4-Ausgang zur Verfügung, die gemeinsam mit dem USB-C-Anschluss ein Triple-Display-Setup mit 4K-Auflösung bei 60 Hz ermöglichen. Netzwerkseitig ist ein Gigabit-Ethernet-Port vorhanden, während drahtlos per WiFi 6 und Bluetooth 5.2 kommuniziert wird. Ein 3,5-mm-Klinkenanschluss für Headsets und Lautsprecher runden die Ausstattung ab.
Für niedrige Temperaturen und ein möglichst laufruhiges Betriebsgeräusch setzt NiPoGi auf eine aktive Kühllösung mit Heatpipes, Radiallüfter und seitlichen sowie rückseitigen Luftöffnungen, die auf die vergleichsweise hohe TDP des HX-Prozessors ausgelegt ist. Der Hyper H2 positioniert sich damit als Mini-PC für Power-User, die viel Multithread-Leistung auf kleinem Raum benötigen und bereit sind, eine höhere Leistungsaufnahme in Kauf zu nehmen.
| Hardware | ||
|---|---|---|
| Prozessor: | Intel Core i5-14450HX | |
| Mainboard: | HM770 | |
| Arbeitsspeicher: | 2x 16 GB DDR4-3200 | |
| Grafikkarte: | Intel UHD Graphics (integriert) | |
| Massenspeicher: | 1x 1 TB NVMe | |
| Optisches Laufwerk: | - | |
| Soundkarte: | Onboard | |
| Netzteil: | 120 W extern | |
| Kühlung und Gehäuse | ||
| Gehäuse: | Hyper H2 | |
| CPU-Kühler: | aktiv | |
| Sonstiges | ||
| Sonstiges: | VESA-Halterung | |
| Software | ||
| Software: | Windows 11 Pro | |
| Preis | ||
| Gesamtpreis: | 999 Euro (769 Euro mit Coupon) | |
Zu Redaktionsschluss war die getestete Konfiguration mit Intel Core i5-14450HX, 32 GB DDR4 und 1 TB NVMe-SSD im Handel für rund 770 bis knapp unter 1.000 Euro erhältlich – je nach Händler, Rabattaktion und Gutscheincode. Gerade bei großen Plattformen wie Amazon und im Hersteller-Shop sind immer wieder Coupons oder Aktionscodes aktiv, die den Einstiegspreis spürbar drücken und den Mini-PC preislich in die Nähe klassischer Office-Systeme rücken.
Wir haben den NiPoGi Hyper H2 leihweise für einen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Wie sich der NiPoGi Hyper H2 im Praxisalltag schlägt und wie effizient die Kühllösung mit der 55-W-HX-CPU umgehen kann, klären wir auf den nachfolgenden Seiten im gewohnten Hardwareluxx-Benchmark-Parcours.