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Der ASUS NUC 15 PRO ist ein kompakter Mini-PC, der mit Intels mobiler Arrow-Lake-Architektur und der integrierten Arc-140T-Grafik die Leistung eines effizienten Office-Rechners auf weniger als einem Liter Volumen komprimiert. Er richtet sich an Nutzer, die einen leisen, sparsamen und dennoch leistungsfähigen Allrounder für Arbeit und die Content-Erstellung suchen. Wir haben den vielseitigen Kompaktrechner zusammen mit 16 GB RAM und 1 TB SSD durch unseren altbekannten Benchmark-Parcours geschickt.
Auf den ersten Blick wirkt der ASUS NUC 15 PRO unscheinbar: Das Metallgehäuse misst in der schlanken Slim-Version nur 117 x 112 x 37 mm und wiegt knapp über 500 g, was ihn deutlich kleiner als klassische SFF- oder ITX-Systeme macht. Es gibt aber auch eine größere Tall-Variante mit identischer Grundfläche, jedoch größerer Bauhöhe von 54 mm, die obendrein mit einigen Zusatz-Steckkarten für mehr Anschlüsse oder ein zusätzliches Laufwerk ausgerüstet werden kann.
Trotz der geringen Größe setzt ASUS auf ein hochwertiges Chassis aus Aluminium mit abgerundeten Kanten im schlichten Mattschwarz, das sich nahtlos auf dem Schreibtisch oder hinter dem Monitor integrieren lässt. Die dezente Optik wird durch minimalistische Status-LEDs und ein zurückhaltendes Branding ergänzt, sodass der NUC überall eine gute Figur macht.
Herzstück des ASUS NUC 15 PRO ist bei unserer Tall-Konfiguration ein Intel Core Ultra 7 255H. Er basiert auf Intels mobiler Arrow-Lake-Architektur und wird im Intel-4-Fertigungsverfahren hergestellt, was eine optimale Balance zwischen Leistung und Energieeffizienz verspricht. Der Prozessor verfügt über 16 Kerne und 16 Threads in einer hybriden Konfiguration aus sechs Performance-Cores, acht Effizienz-Cores und zwei Low-Power-Cores. Die integrierte Intel Arc 140T nutzt acht Xe-Kerne mit bis zu 2,25 GHz Taktfrequenz und soll eine maximale Rechenleistung von etwa 4,6 bis 4,8 TFLOPS erreichen. Dazu gibt es Platz für zwei SO-DIMM-Speicherriegel nach DDR5 und standardmäßig für ein oder zwei M.2-Laufwerke mit PCI-Express-Anbindung.
Zur Bestückung des Testkits von ASUS gehören 16 GB DDR5-Arbeitsspeicher mit 6.400 MHz. Bei der SSD gibt es ein M.2-2280-Modul mit PCIe-4.0-Standard und einer Kapazität von 1 TB. Zusätzlich hat ASUS drei Erweiterungs-Kits mitgeschickt, mit denen ein zweiter M.2-2280-Slot, ein zweiter Ethernet-Anschluss oder sogar noch ein älterer serieller RS232-Port nachgerüstet werden können. Das zusätzliche Volumen dürfte aber auch der Kühlung zugutekommen.
Zu Redaktionsschluss wurden für den ASUS NUC 15 Pro Preise ab circa 530 Euro aufgerufen, wobei hier noch die Kosten für den Speicher und die Erweiterungskarten hinzukommen, womit das System schnell an der 900-Euro-Marke kratzt.
| Hardware | ||
|---|---|---|
| Prozessor: | Intel Core Ultra 7 255H | |
| Mainboard: | Arrow Lake-H | |
| Arbeitsspeicher: | 2x 8 GB DDR5-6400 | |
| Grafikkarte: | Intel Arc 140T | |
| Massenspeicher: | 1x 1 TB NVMe | |
| Optisches Laufwerk: | - | |
| Soundkarte: | Onboard | |
| Netzteil: | 120 W extern | |
| Kühlung und Gehäuse | ||
| Gehäuse: | ASUS NUC 15 PRO Tall | |
| CPU-Kühler: | aktiv | |
| Sonstiges | ||
| Sonstiges: | VESA-Halterung | |
| Software | ||
| Software: | Windows 11 Pro | |
| Preis | ||
| Gesamtpreis: | 529 Euro als Barebone | |
Wir haben die größere Tall-Variante des ASUS NUC 15 PRO für unseren Test erhalten. Das Testkit umfasst außerdem bereits insgesamt 16 GB DDR5-Arbeitsspeicher mit 6.400 MHz und eine 1 TB fassende NVMe-SSD. Auch drei Erweiterungskarten hat ASUS mitgeschickt. Wie sich der Mini-PC im direkten Vergleich mit anderen Systemen dieser Art schlägt, das erfährt man in diesem Hardwareluxx-Artikel auf den nachfolgenden Seiten.






