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Der PCSpecialist Fuse R5 setzt auf ein eigenes Gehäuse des Herstellers. Das PCS Pulse ist ein Midi-Tower mit Glasseitenteil und RGB-Leuchtstreifen in der Front und kommt auf Abmessungen von ca. 440 x 226 x 462 mm. Dabei setzt es auf ein Kühlsystem mit zwei Kammern und bietet zahlreiche Lüfterplätze hinter der Front und im Deckel an. Ab Werk ist jedoch nur an der Rückseite ein 120-mm-Lüfter verbaut. Kühlkapazität nach oben wäre also noch vorhanden.
Über das gläserne Seitenteil kann man einen Blick auf das Innere werfen. In der Kunststofffront ist ein RGB-Leuchtstreifen integriert, welcher im Betrieb mit einem langsam pulsierenden Farbwechsel auf sich aufmerksam macht und wohl namensgebend für das Gehäuse war. Insgesamt zeigt sich das Case mit seiner mattschwarzen Farbgebung recht schlicht und dezent zurückhaltend.
Das Corsair-Netzteil befindet sich gewohnt am Boden in einer eigenen Kühlkammer, womit alle Kabel gut versteckt sind. Dort gibt es auch Platz für zusätzliche Laufwerke. Das Mainboard sitzt mitsamt Speicher, Prozessor und Grafikkarte hingegen in der Hauptkammer. Der Großteil der Schnittstellen wird über die Rückseite bereitgestellt, ein I/O-Panel mit zusätzlichen Schnittstellen befindet sich auf dem Deckel. Dort ist auch ein Meshgitter hinter einem magnetischen Staubschutz angebracht, um für mehr Luftdurchsatz zu sorgen.
Das I/O-Panel besitzt drei klassische USB-Schnittstellen – wovon allerdings nur eine dem 3.0-Standard entspricht. Weiterhin gibt es zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen für den Anschluss eines Headsets sowie zahlreiche Taster für Power und Reset oder die RGB-Beleuchtung. Über das I/O-Panel des Mainboards alle weiteren Schnittstellen zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören zwei weitere USB-2.0-Buchsen, vier USB-3.0-Schnittstellen, die Gigabit-LAN-Schnittstelle und ein älterer PS/2-Port für Peripherie-Geräte. Sound lässt sich über drei 3,5-mm-Klinkenbuchse anschließen. Damit beschränkt sich das PCSpecialist Fuse R5 auf das Wesentliche, denn moderne Schnittstellen wie USB-C gibt es nicht, WiFi fehlt ebenfalls (lässt sich jedoch kostenpflichtig hinzubestellen). Die GeForce RTX 5060 stellt dreimal DisplayPort 2.1b und einmal HDMI 2.1b bereit. Insgesamt lassen sich vier Displays anschließen.
Das PCSpecialiast Fuse R5 macht einen sehr guten Eindruck bei der Kabelführung, denn alle benötigten und nicht benötigten Steckverbindungen sind sauber hinter dem Mainboardschlitten versteckt. Eigentlich sind nur die Stromversorgung für das Mainboard und die Grafikkarte zu sehen. Letztere hat für einen zusätzlichen Halt eine eigene Halterung spendiert bekommen, die aber eher der Optik dient, als der Stärkung, denn wirklich schwer und groß ist das Palit-Modell eigentlich nicht.