MSI Aegis Ti3: Stylischer Gaming-Rechner mit Kaby Lake und Pascal-SLI im Test

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msi aegis ti3 vr7reNach dem MSI Trident als kompakten Konsolen-PC fürs Wohnzimmer oder dem MSI Vortex G65VR als schicken Designer-Rechner, testen wir heute einen weiteren Spielerechner aus dem Hause MSI. Der MSI Aegis Ti3 ist klar der größte Vertreter unter den Desktopsystemen von MSI, besitzt aber auch den größten Funktionsumfang sowie die höchste Rechenleistung. Dazu zählen ein schneller Kaby-Lake-Prozessor der "K"-Familie, ein SLI-Gespann zweier Pascal-Grafikkarten, ein SSD-RAID bestehend aus zwei NVMe-SSDs sowie natürlich eine zusätzliche Magnetspeicherfestplatte als Datengrab. Die üblichen Gaming-Features, wie die Mystic-Light-Beleuchtung, die Audio-Boost-Technik, VR-Link, Killer-Netzwerk und die Silent-Storm-Kühlung zählen natürlich auch hier wieder zur Grundausstattung. Wie sich der MSI Aegis Ti3 VR7RE SLI-002DE schlägt, erfährt man in diesem Hardwareluxx-Test. 

Ein Desktoprechner von der Stange muss nicht immer über eine günstige Referenz-Grafikkarte verfügen und mit einem leistungsschwachen Boxed-Kühler sowie einem Standard-Mainboard mit nur den nötigsten Features ausgerüstet sein. Auch ein mausgraues Gehäuse ist für einen richtigen Gaming-Rechner eher unpassend. So sieht es zumindest MSI. Der Hersteller bietet schon seit einigen Jahren verschiedene Gaming-Rechner abseits des Standards an und frischt diese immer wieder mit neuer Hardware und neuen Details auf. Zuletzt schwenkte man im Januar auf die neue Kaby-Lake-Generation um.

Während die Trident-Familie in einem flachen Kompakt-Gehäuse mit ITX-Hardware aufwartet und sich damit klar als kompakte Gamingmaschine gegen die traditionellen Spielekonsolen stellt, fällt die Nightblade-Reihe nicht mehr ganz so kompakt aus, bietet dafür aufgrund der größeren Platzverhältnisse aber auch die dickere Hardware und damit mehr Performance. Nochmals eine Stufe darüber positioniert MSI seine Aegis-Familie, die teilweise sogar mit zwei Grafikkarten und einer leistungsstarken Wasserkühlung bestückt ist. Etwas aus der Reihe fällt das Vortex G65VR mit Zylinder-Gehäuse, wo man auf Notebook-Hardware zurückgreift.

Hochwertige Komponenten, Aufrüstbarkeit und gute Ausstattung

Großen Wert legen die Taiwaner bei all ihren Systemen auf hochwertige Komponenten und vor allem auf die Aufrüstbarkeit. So kommen ausschließlich Komponenten aus eigenem Hause zum Einsatz, die entweder mit den hochwertigen Bauteilen der Military-Class-Reihe versehen, oder aber im Hinblick auf die 3D-Beschleuniger mit einem leisen Twin-Frozr-Kühler ausgerüstet wurden. Das soll nicht nur die Leistung dank höherer Taktraten verbessern, sondern vor allem auch der Lautstärke zugutekommen. Obendrein sollen sich alle Komponenten mit wenigen Handgriffen gegen andere tauschen lassen. Sollte also die Leistung des 3D-Beschleunigers nicht mehr genügen, kann man diesen später gegen ein neues Modell austauschen. Gleiches gilt für die gesockelte CPU, den Arbeitsspeicher oder die Festplatten und die SSDs. Je nach System kann sogar das Netzteil getauscht werden. Dabei sollte man dann allerdings die Kühlung und Stromversorgung im Auge behalten, ob diese für die neuen Komponenten leistungsstark genug ist.

Der MSI Aegis Ti3 soll in allen Disziplinen neue Maßstäbe setzen. Dank des großen Gehäuses bietet das System ausreichend Platz, um auch zwei GeForce-GTX-1080-Grafikkarten im SLI-Verbund unterbringen zu können, nutzt einen einfach zu übertakteten K-Prozessor samt Wasserkühlung, ist mit einem schnellen SSD-RAID ausgerüstet und besitzt trotzdem mehr als genug Platz für zusätzliche Laufwerke wie 2,5- oder 3,5-Zoll-Festplatten. Deren Montage ist durch bloßes Öffnen des Seitenteils möglich. Beim Speicher setzt MSI natürlich auf 2.400 MHz schnelle DDR4-Module, die im Dual-Channel-Modus zusammenarbeiten. Um die doch hitzigen und nicht gerade sehr sparsamen Hardware-Komponenten kühl und leise auf Temperatur zu halten, setzt MSI bei seiner Silent-Storm-Kühlung auf drei getrennte Kühlkammern: Eine für die beiden Grafikkarten, eine eigene für den Kaby-Lake-Prozessor und eine dritte für das Netzteil.

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Dicke Hardware-Ausstattung

Die Netzteilkammer, in der im Übrigen ein handelsübliches ATX-Netzteil steckt, dient dabei als Standfuß, auf dem die restliche Hardware sowie die beiden anderen Kühlkammern thronen. Die Front zeigt sich gewohnt aggressiv und fast schon kampfeslustig, was der Name schon deutlich macht. Aegis ist vermutlich an das Kampfsystem, welches in modernen Kriegsschiffen der USA und Japan zum Einsatz kommt, angelehnt. Sicher aber hat der Name seinen Ursprung in der griechischen Mythologie – Aigis ist ein schützendes Schild. Dieses findet sich nämlich auch in Form des altbekannten Drachenlogos auf der Front wieder. Dazu gesellen sich zahlreiche Streben, die wie bei einer Rüstung die Komponenten schützen und gleichzeitig die Design-Idee weiter unterstreichen sollen. Abgerundet wird das Design von der Mystic-Light-Beleuchtung mit mehreren RGB-LEDs, die nach Belieben eingestellt werden können.

Im Inneren des 510 x 196 x 506 mm großen und etwa 14,3 kg schweren Gehäuses steckt allerlei Hardware, die durchaus in der Lage ist nicht nur die aktuellen, sondern auch die kommenden Grafikkracher ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern. Power für VR-Brillen wie die Oculus Rift oder die HTC Vive ist massig vorhanden, genau wie für die hohe 4K-Auflösung wie unsere späteren Benchmarks zeigen werden.

Herzstück des MSI Aegis Ti3 VR7RE SLI-002DE ist ein Intel Core i7-7700K, welcher sich dank des auch nach oben hin geöffneten Multiplikators einfach übertakten lässt. Auf ein werksseitiges Overclocking verzichtet MSI trotz der Wasserkühlung aber und überlässt dies dem Käufer. Wer den Prozessor übertakten möchte, betätigt einfach die Game-Boost-Taste auf der Front, schon wechseln Prozessor und Grafikkarten in den Boost-Modus. Der CPU-Takt erhöht sich dann von 4,2 GHz auf 4,8 GHz, die Grafikkarten wechseln vom Gaming- in den OC-Modus. Bei Auslieferung des Rechners wird dieser Modus standardmäßig aktiv gestellt sein. Der Käufer kann aber selbst entscheiden, wenn er sein System mit Standardeinstellungen oder etwas übertaktet für eine höhere Leistung laufen lassen möchte. Um die 3D-Beschleunigung kümmern sich gleich zwei GeForce-GTX-1080-Grafikkarten von NVIDIA, die im SLI-Verbund zusammengeschaltet wurden. Das Betriebssystem sowie die notwendigen Programme und die Lieblingsspiele können auf einem 1 TB großen Flashspeicher abgelegt werden. Das Besondere dabei: MSI setzt hier auf zwei NVMe-SSDs mit einer Kapazität von jeweils 512 GB, die per RAID 0 miteinander verbunden sind und so für sehr ordentliche Datenübertragungsraten sorgen dürften. Wem der Platz nicht genügt, für den steht außerdem eine 3,5-Zoll-Festplatte mit satten 3 TB zur Verfügung. Dazu gibt es üppige 64 GB DDR4-Arbeitsspeicher, die sich mit einer Geschwindigkeit von 2.400 MHz ans Werk machen. Anschlussseitig gibt es zahlreiche USB-3.1-Schnittstellen, eine moderne Typ-C-Buchse, Killer-Netzwerk, WLAN an Bord und eine Reihe von Videoausgängen, um den Aegis Ti3 an einem oder mehreren Monitoren sowie natürlich an einer VR-Brille anschließen zu können. Mit Strom versorgt wird die High-End-Hardware von einem 850 W starkem ATX-Netzteil mit 80Plus-Platinum-Zertifizierung.

Das alles hat allerdings seinen Preis: Satte 4.999 Euro möchte MSI für die Komplettausstattung haben. 

Das MSI Aegis Ti3 VR7RE SLI-002DE
Hersteller und BezeichnungMSI Aegis Ti3 VR7RE SLI-002DE
Straßenpreis: ab 4.999 Euro
Homepage: www.msi.com
Hardware 
Abmessungen: 510 x 196 x 506 mm (B x T x H)
Prozessor: Intel Core i7-7700K, 4x bis zu 4,2 GHz
Grafikkarte: 2x GeForce GTX 1080, je 8 GB GDDR5X
Massenspeicher: 2x 512 GB M.2-SSD NVMe, Super RAID
1x 3 TB SATA III HDD, 3,5 Zoll
Arbeitsspeicher: 64 GB – 4x 16 GB DDR4-2400
Netzteil: 850 W, 80Plus Platinum (ATX)
Anschlüsse: 1x USB 3.1 Gen.2 Typ-C
1x USB 3.1 Gen.2 Typ-A
7x USB 3.1 Gen.1 Typ-A
2x USB 2.0 Typ-A
3x HDMI 2.0
2x miniDisplayPort 1.2
2x DVI-D
1x Gigabit-LAN (RJ45)
2x 3,5-mm-Klinke
1x S/PDIF
Sonstiges: Beleuchtung, Windows 10, Bluetooth 4.1, WLAN-AC, optisches Laufwerk

Wie sich das MSI Aegis Ti3 VR7RE SLI-002DE in Sachen Performance, Lautstärke und Leistungsaufnahme schlägt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.


Bevor wir uns das Gehäuse des MSI Aegis Ti3 VR7RE SLI-002DE im Detail anschauen, werfen wir einen Blick auf die Hardware-Ausstattung.

msi aegis ti3 cpuz

Zuletzt hat MSI im Januar seinem gesamten Lineup ein Update auf die neuen Kaby-Lake-Prozessoren spendiert, welche erst zur diesjährigen CES 2017 in Las Vegas vorgestellt wurden. Unser heutiger Testkandidat setzt hier natürlich auf das neue Flaggschiff. Der Intel Core i7-7700K läuft zwar wie die Skylake-Generation noch im 14-nm-Verfahren vom Band, die Architektur wurde von Intel allerdings etwas angepasst, was zu einer weiteren Performance- und Effizienz-Steigerung führt. Wie hoch die Unterschiede in der Praxis ausfallen und welche Änderungen die Chipschmiede tatsächlich vorgenommen hat, erfährt man in unserem ausführlichen Testartikel zur neuen Kaby-Lake-Generation. Der Intel Core i7-7700K unseres MSI Aegis Ti3 verfügt jedenfalls über vier Rechenkerne, die sich mit einem Basis- und Turbo-Takt von 4,2 bis 4,5 GHz ans Werk machen und dank des HyperThreading-Features jeweils zwei Threads gleichzeitig abarbeiten können.

Theoretisch ließen sich die vier Rechenkerne dank des nach oben hin geöffneten Multiplikators und des vollwertigen Z270-Chipsatzes sowie vor allem im Hinblick auf die integrierte Wasserkühlung weiter beschleunigen – auf eine werksseitige Übertaktung hat MSI allerdings verzichtet und überlässt dies dem Käufer. Ansonsten stehen ein klassenüblicher 8 MB großer Cache in dritter Reihe sowie ein pro Core 256 KB fassender L2-Cache zur Verfügung. Der L1-Zwischenspeicher weist einen pro Rechenkern 32 KB großen Daten- und Instruktionscache auf. Bei der TDP ändert sich im Vergleich zum Intel Core i7-6700K wenig. Diese wird weiterhin vom Chipriesen mit 91 W angegeben. 

Auch wenn Intel bei Kaby Lake die integrierte Grafikeinheit weiter beschleunigt und die Bezeichnung auf HD Graphics 630 hievt, so wären die 24 Execution-Units für aktuelle Spiele natürlich nicht ausreichend schnell genug, um sie ruckelfrei auf den Bildschirm zu bringen. MSI hat genau aus diesem Grund eine zusätzliche, dedizierte Grafiklösung hinzugesteckt – und das gleich in zweifacher Ausführung.

msi aegis ti3 gpuz

Hier hat MSI besonders hoch gegriffen. Statt einer einzigen NVIDIA GeForce GTX 1080 kommen gleich zwei Modelle im SLI-Verbund zum Einsatz. Beide Grafikkarten setzen auf den GP104-Chip, welchem man gemeinsam mit der Pascal-Architektur im Mai des vergangenen Jahres präsentierte. Im Falle der GeForce GTX 1080 kommen dabei vier Graphics Processing Cluster mit 20 Streaming-Multiprozessoren zum Einsatz. An jeden dieser Cluster sind jeweils 64 und damit 128 ALUs in der Summe angeschlossen, womit es die GeForce GTX 1080 auf insgesamt 2.560 Shadereinheiten (10 x 128) bringt. Außerdem sind an jeden Shadercluster acht Textureinheiten gekoppelt, womit der GP104-GPU im Vollausbau 160 TMUs zur Seite stehen. Damit zählt der Grafikprozessor auf einer Fläche von rund 314 mm2 etwa 7,1 Milliarden Transistoren. Gefertigt wird die GPU im 16-nm-FinFET-Verfahren bei TSMC. 

Beim Speicherausbau setzt NVIDIA auf einen 256 Bit breiten Datenbus. Der Speichercontroller setzt sich aus acht Blöcken mit jeweils 32 Bit zusammen. An jeden der 32-Bit-Controller sind jeweils acht Rasterendstufen angeschlossen, womit die NVIDIA GeForce GTX 1080 auf 64 ROPs zurückgreifen kann. Bei den Taktraten fährt man weiter ein gewohnt hohes Level und befeuert Chip und Speicher mit 1.607/1.733/1.251 MHz. Da MSI jedoch nicht auf die Founders Edition und damit auf die Referenzversion von NVIDIA zurückgreift, sondern seine hauseigenen Gaming-Grafikkarten einsetzt, fallen die Taktfrequenzen sogar etwas höher aus. Beide 3D-Beschleuniger machen sich mit einem Basis- und Boost-Takt von 1.620 bzw. 1759 MHz ans Werk. Der jeweils 8 GB große GDDR5X-Videpspeicher beider Karten arbeitet allerdings weiterhin mit den spezifizierten 1.251 MHz. 

Die eigenen Karten haben außerdem zufolge, dass die Kühlung eine andere ist und das PCB aufgemöbelt wurde. Der TwinFrozr-Kühler schaltet im Leerlauf bis zum Erreichen eines bestimmten Temperatur-Levels komplett ab, womit der 3D-Beschleuniger passiv und damit völlig lautlos auf Temperatur gehalten wird. Unter Last bleiben die beiden 100-mm-Lüfter aber immer noch ausgesprochen laufruhig, wie unsere Tests in der Vergangenheit zeigten. 

Die restliche Hardware-Ausstattung

Wie bereits erwähnt, kann sich auch die restliche Ausstattung sehen lassen. Das Betriebssystem – Windows 10 Home – installierte man auf zwei Flashspeichermodulen vor. Die beiden Plextor-SSDs stecken jeweils in einem M.2-Slot und kommunizieren über das NVMe-Protokoll. MSI nennt dies Super RAID 4, konkret sind die beiden Laufwerke per RAID 0 zusammengeschlossen, womit die Daten auf beiden 512-GB-Modulen quasi geteilt abgelegt und stets von beiden Laufwerken abgerufen werden. Das soll die Performance noch einmal deutlich nach oben schrauben. Wem der Speicher nicht reicht, für den steckt im MSI Aegis Ti3 eine zusätzliche 3,5-Zoll-Festplatte hinzu, die wie gewohnt per SATA III angebunden wird. Beim Arbeitsspeicher setzt man auf vier Module mit einer Kapazität von jeweils 16 GB, die man mit einer Geschwindigkeit von 2.400 MHz anspricht. In der Summe sind das satte 64 GB RAM. Die vier Speicherbänke und die beiden M.2-Steckplätze des eigenen Z270-Mainboards mögen zwar dadurch schon belegt sein, weiterer Speicher lässt sich immerhin per SATA hinzufügen. Hierfür hat MSI auf der Rückseite des Mainboards Platz für drei 2,5-Zoll-SSDs geschaffen. Die Laufwerke lassen sich mit wenigen Handgriffen nachrüsten, gerade einmal das Seitenteil muss hierfür abgenommen werden.

Bei der Soundausgabe setzt man auf einen hochwertigen Audio-Chip samt Nahimic Audio Enhancer und auch das Netzwerk ist aufgemöbelt. Hier setzt MSI sowohl beim kabelgebundenen Gigabit-Ethernet auf einen Killer-Chip wie auch beim drahtlosen WLAN, welches ansonsten nach 802.11-AC-Standard arbeitet. Das soll laut MSI die Latenzen beim Spielen drücken und die Datenübertragung deutlich erhöhen. Ebenfalls mit an Bord sind Bluetooth 4.1 sowie eine Reihe moderner Anschlüsse wie USB 3.1 Gen 2, Typ-C, miniDisplay-Port oder HDMI 2.0. Sogar ein optisches Laufwerk hat es in den MSI Aegis Ti3 geschafft, welches CDs und DVDs beschreibt und liest.

Ein Highlight ist zudem die Mystic-Light-Beleuchtung. Hierfür sind im Gehäuse mehrere RGB-LEDs untergebracht, die nach Belieben konfiguriert werden können. So lässt sich nicht nur deren Farbe anpassen, sondern auch der Effekt bestimmen. Möglich ist ein dauerhaftes Aufleuchten der LEDs, ein Pulsieren, ein ständiger Wechsel der Farben oder aber eine Anpassung an die Temperatur der Grafikkarte. Sogar an den aktuellen Sound lässt sich die Beleuchtung anpassen.

Software-Dreingaben

Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern beschränkt sich MSI bei der Software fast nur auf das Wesentliche. Sieht man einmal von den beiden Demoversionen für Microsoft Office 365 und der eines Virenscanners ab, so sind keine weiteren, unnötigen Programme installiert. Besonders nützlich ist dabei das hauseigene Dragon Center. Hier lassen sich zum einen die wichtigsten Komponenten überwachen, zum anderen aber auch einige Einstellungen tätigen. Das Tool zeigt neben der Auslastung von Prozessor, Grafikkarte, Speicher und Festplatte auch die aktuelle Netzwerk-Aktivität an, informiert über die Drehzahlen der Kühlung und listet die einzelnen Temperatur-Werte der Hardware übersichtlich auf. Sogar der aktuell anliegende Stromverbrauch kann ausgelesen werden, darf aufgrund der Schätzwerte allerdings nur als grober Richtwert angesehen werden. Auch die Mystic-Light-Beleuchtung lässt sich darüber konfigurieren.

Ebenfalls mit dabei ist eine Jahreslizenz für den XSplit-Gamecaster, womit sich Spielesessions komfortabel live ins Internet streamen lassen. Entsprechende Konfigurations-Tools für den Nahimic Audio Enhancer sowie für die Killer-Netzwerkchips sind ansonsten ebenfalls vorinstalliert. Außerdem interessant: Wer den MSI Aegis Ti3 bis zum 18. April erwirbt, erhält von MSI ein kostenloses Spielebundle obendrauf. Dann gibt es Ubisofts neustes Top-Game "For Honor" gratis mit dazu. 


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Der MSI Aegis Ti3 ist der größte Spielerechner aus dem Hause MSI. Er bringt es auf Abmessungen von 510 x 196 x 506 mm, stemmt rund 14,3 kg auf die Waage und fasst ca. 39 Liter. Damit kann er mit einem echten Big-Tower locker mithalten.

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Auf der Front ziert zwischen einigen Streben, die nicht nur zur Optik dienen, sondern obendrein zur Kühlung, das Gaming-Logo von MSI. Direkt darüber ist das optische Laufwerk sowie das I/O-Panel versteckt. Hier stehen zwei USB-3.1-Schnittstellen nach Typ-A, eine weitere nach Typ-C und zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen für den Anschluss eines Headsets bereit. Wer per VR Link das HDMI-Signal von den Grafikkarten nach vorne schleift, kann seine VR-Brille dank des HDMI-Ports bequem über die Front des MSI Aegis Ti3 anschließen. 

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Sowohl auf der linken wie auch auf der rechten Seite, gibt es zwei ausklappbare Flügel. Die dienen allerdings weniger der Optik, sondern sind vielmehr als Headset-Halter gedacht.

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Die Strebenoptik setzt sich auf den beiden Seitenteilen fort. Auf der rechten Seite gibt es neben zahlreichen Lüftungsschlitzen und Lufteinlässen für die zwei Kühlkammern der Hardware auch ein kleines Seitenfenster, über das man sich einen vorsichtigen Blick auf die beiden Grafikkarten verschaffen kann. Im Standfuß ist das Netzteil integriert, im unteren, aufgedockten Part hingegen das Mainboard samt CPU, Arbeitsspeicher und Massenspeicher, im obersten Teil die beiden MSI-Grafikkarten der GeForce-GTX-1080-Reihe.

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Einen Großteil der Anschlüsse hat MSI auf der Rückseite des Aegis Ti3 angebracht. Hier gibt es die beiden Slotblenden der Grafikkarten sowie das I/O-Panel des Mainboards.

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Die beiden Grafikkarten steuern jeweils einen HDMI-Port, drei DisplayPort-Ausgänge und einen DVI-Anschluss bei.

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Das Mainboard liefert drei USB-3.1-Schnittstellen, zwei ältere -2.0-Buchsen, Gigabit-Ethernet mit Killer-Funktionalität, fünf 3,5-mm-Klinkenbuchsen für das Audio und einen optischen Audio-Ausgang. Ebenfalls angeschlossen werden können zwei Antennen für das WLAN-Modul und sogar eine ältere PS/2-Maus bzw. -Tastatur. Wer ausschließlich die integrierte Kaby-Lake-Grafiklösung ansprechen möchte, kann dies per zusätzlichem HDMI-Port tun.

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Wie bereits erwähnt, ist das Netzteil direkt im Standfuß des MSI Aegis Ti3 integriert. Im Gegensatz zu den kleineren Schwestermodellen setzt man hier nicht auf einen angepassten Stromspender, sondern auf ein handelsübliches ATX-Modell. Der Anschluss per Kaltgerätekabel erfolgt direkt über das Netzteil. MSI verbaut ein 850 W starkes Gerät mit 80Plus-Platinum-Zertifizierung.


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Laut MSI soll die Aufrüstbarkeit eines der Stärken der Aegis-Familie sein. In der Tat kann man sich binnen weniger Minuten und nur mit wenigen Handgriffen Zutritt in das Innere verschaffen. Die beiden Seitenteile lassen sich nach dem Lösen zweier Schrauben einfach abnehmen. Dann erhält man schon einmal Zugang zu den wichtigsten Komponenten.

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Die beiden GeForce-GTX-1080-Grafikkarten der hauseigenen Gaming-Serie sind ganz oben untergebracht und wurden per Riserkarte mit dem Mainboard verbunden. Im Gegensatz zur Referenzversion von NVIDIA sind sie leicht übertaktet, vor allem aber mit einem aufgemöbelten Platinenlayout und einer eigenen Kühlung für noch höhere Taktraten und ein leiseres Betriebsgeräusch versehen. Das untermauern auch unsere Testergebnisse

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Weiter unten sind die beiden M.2-SSDs von Plextor, die jeweils 512 GB an Speicher bereitstellen, verbaut. Beim RAM setzt man erstaunlicherweise auf SODIMM-Module, die allerdings mit einem eigenen MSI-Headspreader zur besseren Kühlung versehen wurden. Sie arbeiten jeweils mit einer Geschwindigkeit von 2.400 MHz und stellen satte 64 GB Arbeitsspeicher bereit.

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Den Heatpspreader gibt es jedoch nicht für alle vier RAM-Module. Die Riegel, die auf der Oberseite des Mainboards angebracht wurden, müssen auf die zusätzliche Kühlung verzichten. Auch hier setzt MSI auf SODIMM-Speicher. Insgesamt vier SATA-III-Schnittstellen sind auf dem Mainboard vorhanden. Die Ports werden per Armor-Shield vor mechanischen Schäden geschützt.

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Direkt über den beiden Grafikkarten ist ein zusätzlicher Gehäuse-Lüfter untergebracht, der die Kühlung der beiden 3D-Beschleuniger unterstützt. Hier wäre sogar noch Platz für einen weiteren Gehäuse-Lüfter. 

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Wer den Deckel über den Grafikkarten aufklappt, fördert ein weiteres, interessantes Detail des MSI Aegis Ti3 zutage. MSI setzt nicht auf die Standard-SLI-Brücke von NVIDIA, sondern verbaut seine eigene High-Bandwitch-SLI-Bridge. Dank erhöhter Bandbreite und optimierter Signalqualität soll diese noch mehr Leistung aus dem Grafikkarten-Verbundsystem herausholen können. Solche SLI-HB-Brücken gibt es auch von anderen Herstellern wie beispielsweise EVGA.


Mit seiner Hardware-Ausstattung dürfte das MSI Aegis Ti3 VR7RE SLI-002DE genügend Power für den Office-Alltag aufweisen. Wie die Leistung in der Praxis ausfällt, zeigen wir auf dieser Seite auf.

Leistung

Dank des Intel Core i7-7700K und der beiden NVIDIA-GeForce-GTX-1080-Grafikkarten sowie der schnellen NVMe-SSDs können sich die Arbeits- und Spieleleistung des MSI Aegis Ti3 VR7RE SLI-002DE sehen lassen. All unsere Benchmarks laufen in Full-HD-, aber auch in QHD-Auflösung stets ruckelfrei über den Bildschirm. Während in Grand Theft Auto 5 über 120 FPS möglich sind, laufen The Witcher 3, DiRt Rally und Tomb Raider mit etwa 123 bis 413 Bildern pro Sekunde. Einzig in Total War: Attila reicht es nicht für dreistellige Werte bei einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten. Hier sind aber trotzdem noch sehr gute 75 FPS möglich. Selbst vor der hochauflösenden 4K-Auflösung muss unser Testrechner nicht zurückschrecken. Auch hier sind stets spielbare Werte drin und das obwohl die Grafikdetails meist auf Anschlag gestellt wurden. Damit bleibt festzuhalten: Der MSI Aegis Ti3 ist für alle aktuellen, aber auch kommenden Grafikkracher bestens gerüstet. Sorgen für die Zukunft braucht man sich keine zu machen. Das ist aber auch kein Wunder: Stecken in ihm doch zwei der derzeit schnellsten und fast rund 700 Euro teuren Grafikkarten drin. 

Sehen lassen kann sich auch die CPU-Leistung. Der Intel Core i7-7700K bringt es hier in den beiden Cinebench-Benchmarks auf sehr gute 11,43 bzw. 1.033 Punkte. Die 64 GB Arbeitsspeicher leisten dank Dual-Channel-Modus sehr gute 28,92 GB/s, das SSD-RAID liest Daten mit satten 2.915,67 MB/s aus, geschrieben wird mit ebenfalls sehr guten 2.182,05 MB/s. Damit bringt es das MSI Aegis Ti3 VR7RE SLI-002DE im Komprimierungstest von 7-Zip auf satte 29.086 MIPS und unterbietet die magische 30k-Mauer damit nur knapp. Die Leistung der Festplatte ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern: Mit ihr sind immerhin noch Leseraten von durchschnittlich etwa 200 MB/s möglich – hier sind andere Systeme gerne mal etwas langsamer.

Die Leistungs des MSI Aegis Ti3 ist also in allen Disziplinen brachial.

Hinweis: Die Benchmarks wurden mit Standard-Taktraten durchgeführt. Wer den Gaming-Boost hinzuschaltet, dürfte noch ein paar Prozentpunkte mehr aus dem System herauskitzeln.

Futuremark 3DMark

39990 XX


36453 XX


25336 XX


Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark 11

28221 XX


28052 XX


16495 XX


Punkte
Mehr ist besser

Futuremark PCMark 8

6867 XX


4677 XX


Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R11.5

CPU

11.43 XX


2.32 XX


Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R15

CPU

1033 XX


204 XX


Punkte
Mehr ist besser

Sisoft Sandra 2013

Speicherdurchsatz

28.92 XX


MB/Sek.
Mehr ist besser

HDD-Durchsatz

SSD
2915.7 XX


HDD
201.7 XX


MB/Sek.
Mehr ist besser

7-Zip

32M

29086 XX


MIPS
Mehr ist besser

Grand Theft Auto 5 – Sehr hoch

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Mittelerde: Shadow of Mordor – Ultra

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Total War: Attila – Hoch

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Tomb Raider – Hoch

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Witcher 3 – Hoch

160.6 XX


148 XX
122.6 XX


116 XX
78.7 XX


75 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Lautstärke:

Dank der eigenen Kühlkammern für Netzteil, Prozessor und Grafikkarten sowie der Silent-Storm-Kühlung verspricht MSI trotz der sehr leistungsfähigen und durchaus hitzigen Hardware ein leises Betriebsgeräusch – vor allem gegenüber anderen Standard-Rechnern von der Stange. Dies können wir zumindest teilweise bestätigen.

Da sich die beiden Grafikkartenkühler bis zum Erreichen eines bestimmten Temperatur-Levels im Leerlauf komplett abstellen und die Grafikkarten damit semi-pasiv auf Temperatur gehalten werden, fällt die Geräuschkulisse im normalen Office-Betrieb mit 38,1 dB(A) erfreulich leise aus. Setzt man den Prozessor unter Last, steigt die Lautstärke auf 39,1 dB(A) nur unwesentlich an. Wer zusätzlich eine fordernde 3D-Anwendung startet und die Kühlung damit an ihre Leistungsgrenze zwingt, lässt den Schallpegel auf bis zu 46,9 dB(A) ansteigen. Das ist vergleichen mit anderen Systemen und vor allem mit aktuellen High-End-Notebooks ein gutes Stück leiser. Lobenswert: Im Spielebetrieb bleibt das MSI Aegis Ti3 VR7RE SLI-002DE mit 41,1 dB(A) etwas leiser. Für richtige Silent-Fans mag das MSI Aegis Ti3 damit noch immer nicht leise sein, aber wirklich störend ist die Lautstärke nicht – zumal der ambitionierte Gamer sicherlich beim Zocken ein Headset auf dem Kopf haben dürfte. 

Lautstärke

38.1 XX


39.3 XX


41.1 XX


dB(A)
Mehr ist besser

Leistungsaufnahme:

Die beiden High-End-Grafikkarten, das dicke RAID-System und die zusätzlichen Komponenten des MSI Aegis Ti3 zollen allerdings bei der Leistungsaufnahme ihren Tribut. Schon im Leerlauf genehmigt sich das System rund 60 W aus der Steckdose. Im Spielebetrieb steigt der Energiehunger auf etwa 430 W an, unter absoluter Volllast werden sogar fast 650 W erreicht. Vor allem die beiden Grafikkarten sind für den hohen Energieverbrauch verantwortlich. Luft nach oben wäre aber noch vorhanden: MSI setzt auf ein 850 W starkes ATX-Netzteil, welches erfreulicherweise 80Plus-Platinum zertifiziert ist und damit sicherlich etwas effizienter arbeiten dürfte als die herkömmlichen OEM-Netzteile in Standard-Rechnern.

Leistungsaufnahme

(Gesamtsystem)

59.6 XX


166.2 XX


430.4 XX


in Watt
Mehr ist besser

Temperaturen:

Keine Probleme gibt es bei der Kühlung. Zwar erreicht der Intel Core i7-7700K unter Volllast trotz der Wasserkühlung eine Temperatur von über 80 °C, das ist jedoch noch weit von einer temperaturbedingten Drosselung und damit von einer Leistungsabsetzung entfernt. Die beiden Grafikkarten erreichen immerhin rund 79 °C, die SSDs 28 °C und das Mainboard rund 52 °C. Im Leerlauf liegen die Temperaturen mit 25 bis 49 °C natürlich deutlich darunter. 

Temperaturen

Idle

SSD
25 XX


CPU
31 XX


GPU
39 XX


49 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser

Temperaturen

Last

SSD
28 XX


52 XX


CPU
83 XX


GPU
97 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser


Der MSI Aegis Ti3 ist ein richtig schneller Spielerechner und das nicht nur für Spiele. Dank der beiden GeForce-GTX-1080-Grafikkarten können alle aktuellen und kommenden Grafikkracher problemlos auf ihm gespielt werden – und das sogar im hochauflösenden 4K. Spiele wie The Witcher 3, Grand Theft Auto 5 oder Total War: Attila sind für ihn überhaupt kein Problem. Der Intel Core i7-7700K leistet sein Ubriges dazu, liegt aber auf dem Niveau, auf welchem wir ihn erwartet hätten. Eine werksseitige Übertaktung hätte ihm sicherlich gut getan, zumal MSI ihn per Wasserkühlung auf Temperatur hält. Hier muss der Käufer also selbst Hand anlegen. Dank der beiden NVMe-SSDs im RAID-Verbund ist das Betriebssystem binnen weniger Sekunden geladen, Programme und Spiele starten meist ohne Verzögerung. Konkret werden Daten mit fast 3,0 GB pro Sekunde ausgelesen. 1 TB mögen für Flashspeicher zwar üppig erscheinen, bei der eigenen Spielesammlung dürften ambitionierte Gamer aber dennoch schnell an die Kapazitätsgrenze gelangen. Dafür hat MSI vorgesorgt und eine zusätzliche 3-TB-Festplatte hinzugesteckt. Üppig bemessen ist außerdem der Arbeitsspeicher mit 64 GB.

Bei der Lautstärke kann das System teilweise überzeugen. Im Leerlauf ist es relativ leise, im Spielebetrieb dreht der Rechner zwar deutlich auf, bleibt anderen Geräten dieser Preis- und Leistungsklasse vor allem aber aktuellen High-End-Notebooks deutlich überlegen. Wir haben zwischen 38,1 und 46,1 dB(A) gemessen. Probleme bei der Kühlung gibt es keine – sie liegen allesamt selbst unter absoluter Volllast im grünen Bereich. Im Hinblick auf die Hardware verständlich, aber nicht gerade gering ist der Energiehunger des MSI Aegis Ti3 VR7RE SLI-002DE. Schon im Leerlauf zieht das System rund 60 W aus der Steckdose, im Spielebetrieb steigt die Leistungsaufnahme auf rund 430 W an, unter Volllast im Worstcase-Szenario werden sogar über 630 W erreicht. Schuld sind hier vor allem die beiden Pascal-Grafikkarten sowie die zahlreichen Zusatzkomponenten des MSI Aegis Ti3.

Punkten aber kann der Testrechner bei der Ausstattung. Abgesehen von den Hardware-Komponenten hat das System viel zu bieten. Hierzu zählen die Mystic-Light-Beleuchtung, deren RGB-LEDs sich nach Belieben konfigurieren lassen, ein komfortabler Tragegriff, um den Rechner einmal mit auf die nächste LAN-Party zu nehmen, die hochwertigen Audio-Chips, die zahlreichen und modernen Anschlüsse und natürlich das Dragon Center auf Softwareseite mit dem sich allerhand einstellen lässt. Zu erwähnen sind außerdem die beiden Headsethalter auf den Seitenteilen sowie VR Link, bei dem das HDMI-Kabel durch das Gehäuse geschleift und an die Front gebracht wird – ideal für den Anschluss einer VR-Brille wie beispielsweise der HTC Vive.

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Beim Preis aber gibt es durchaus Nachbesserungs-Potential. Satte 4.999 Euro möchte MSI für seinen Aegis Ti3 in unserer Ausstattungs-Variante haben. Wer selbst die Komponenten zusammensteckt und sich einen Eigenbaurechner mit ähnlichen Komponenten zusammenstellt, der kann einen guten Tausender einsparen – hat dann aber auch nicht das Gamer-Gehäuse, die schicke Beleuchtung und die Service-Leistungen von MSI. Alles in allem ist das System ein sehr schneller Gaming-Rechner mit vielen Features.

Positive Aspekte des MSI Aegis Ti3:

Negative Aspekte des MSI Aegis Ti3:

Persönliche Meinung

Das MSI Aegis Ti3 mag zwar ein pfeilschneller Rechner sein, ist in vielen Hinblicken aber auch reine Geschmackssache. Das Design wäre mir persönlich zu aggressiv, die Hardware deutlich zu teuer. Da spare ich gerne ein und schustere mir mein System selber zusammen – gerne auch ohne SLI und SSD-RAID! (Andreas Stegmüller)