Gigabyte Brix GB-BKI5A-7200: Erstes Brix-System mit Kaby Lake im Test

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gigabyte brix bki5a 7200 teaserWährend Kaby Lake für den Desktop voraussichtlich bis Anfang Januar auf sich warten lässt, sind die Prozessoren der siebten Core-Generation schon in Ultrabooks und ausgewählten Mini-PCs zu finden. Als einer der ersten Hersteller hat hier Gigabyte seine Brix-Familie umgestellt und den Intel Core i5-7200U, i7-7500U und den Intel Core i7-7700U in den Kompaktrechnern verbaut. Wie sich die mittlere Version in Sachen Performance, Lautstärke und Effizienz schlägt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

Das letzte System der Brix-Familie, welches wir innerhalb der Redaktion auf den Prüfstand stellen konnten, war schon eine kleine Besonderheit. Nicht nur optisch konnte das Brix GB-GNi7HG950 als schickes Quader-System überzeugen, auch leistungsmäßig hatte es einiges vorzuweisen. Statt einer integrierten Grafiklösung verbaute Gigabyte eine flotte GeForce GTX 950, welche zwar noch der älteren Maxwell-Generation entspringt und inzwischen von Pascal bzw. der GeForce GTX 1050 (Ti) abgelöst wurde, aber dennoch deutlich mehr Spieleleistung bietet als die meisten anderen Kompakt-PCs. Neben dem Fernseher macht das Quader-Brix definitiv eine gute Figur.

Eine kleine Besonderheit ist auch das Brix GB-BKI5A-7200, welches erst kürzlich auf den Markt kam. Es basiert bereits auf Intels neuen Kaby-Lake-Prozessoren, welche der siebten Core-Generation entspringen und bislang ausschließlich für Ultrabooks, aber auch für kleinere, sparsame Mini-PCs veröffentlicht wurden. Die U-Modelle sind seit Juni erhältlich, die schnelleren Desktop- und Notebook-Ableger werden erst zu Beginn des nächsten Jahres zur CES in Las Vegas erwartet.

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Die neuen Brix-Systeme von Gigabyte gibt es bislang in drei verschiedenen Ausführungen. Einmal mit Intel Core i5-7200U, i7-7500U und einmal mit Core i7-7700U als schnellsten Ableger. Für unseren Test haben wir uns mit der mittleren Version versorgen lassen und sie ausführlich auf den Prüfstand gestellt. Wie sich die Barebone-Version schlägt, erfährt man in diesem Artikel.

Das Gigabyte Brix GB-BKI5A-7200 in der Übersicht
Hersteller und BezeichnungGigabyte Brix GB-BKI5A-7200
Straßenpreis: etwa 420 Euro
Homepage: www.gigabyte.de
Hardware 
Abmessungen: 343 x 112,6 x 119,4 mm (B x H x T)
Prozessor: Intel Core i5-7200U, 2x bis zu 3,1 GHz
Grafikkarte: Intel HD Graphics 620
Massenspeicher: 1x M.2-SSD,
Arbeitsspeicher: 2x DDR4-2133 SODIMM
Netzteil: 1x 65 W extern
Anschlüsse: 1x USB 3.1 Typ-C
1x USB 3.1
2x USB 3.0
1x HDMI
1x LAN (RJ45)
1x 3,5-mm-Klinke
1x Netzteil
Sonstiges: Bluetooth 4.2, WLAN 802.11-AC

Wie sich das Gigabyte Brix GB-BKI5A-7200 in Sachen Performance, Lautstärke und Leistungsaufnahme schlägt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.


Bevor wir uns das Gehäuse des Gigabyte Brix GB-BKI5A-7200 im Detail anschauen, werfen wir einen Blick auf die Hardware-Ausstattung.

cpuz brix

Herzstück des Gigabyte Brix GB-BKI5A-7200 ist ein Intel Core i5-7200U. Er entspringt bereits der siebten Core-Generation und damit der neuen Kaby-Lake-Familie, welche im 14-nm-Verfahren vom Band läuft. Der Zweikern-Prozessor ist als U-Ableger für Note- und Ultrabooks gedacht und wurde erst Ende August offiziell vorgestellt. Die beiden Rechenkerne machen sich mit einer Geschwindigkeit von 2,5 GHz ans Werk, können dank Turbo Boost aber auch Frequenzen von bis zu 3,1 GHz erreichen – abhängig vom Last- und Temperatur-Zustand. Dank des HyperTreading-Features kann jeder Core zwei Threads gleichzeitig bearbeiten, womit sich der Zweikerner in der Summe um bis zu vier Threads gleichzeitig kümmern kann. Dazu gibt es einen 3 MB großen L3-Cache, während der Zwischenspeicher in zweiter Reihe jeweils 256 KB an Daten fasst. Den klassenüblichen 32 KB großen Daten- und Instruktionscache für jeden Kern gibt es an dieser Stelle natürlich ebenfalls.

Der Speichercontroller des Intel Core i5-7200U kommt wahlweise mit DDR3- oder DDR4-Speicher zurecht. Das Gigabyte Brix GB-BKI5A-7200 verlangt bereits nach dem neueren Standard und will zwei SODIMM-Riegel mit einer Geschwindigkeit von mindestens 2.133 MHz haben. Damit dürfte der Intel Core i5-7200U seinen Skylake-Vorgänger aufgrund der leichten Takterhöhung und der kleinen Architektur-Verbesserungen um etwa 10 bis 15 % überholen können. Je nach Anwendungsgebiet kann die TDP vom Hersteller konfiguriert werden. Maximal liegt diese beim Intel Core i5-7200U bei 15 W, minimal sollen 7,5 W sein.

brix gpuz

Eine zusätzliche, dedizierte Grafiklösung gibt es beim Gigabyte Brix GB-BKI5A-7200 nicht. Hier setzt man auf die in der Kaby-Lake-CPU integrierte Grafikeinheit. Im Falle des Intel Core i5-7200U kommt hier die neue Intel HD Graphics 620 zum Einsatz. Sie verfügt wie ihr Vorgänger über 24 Executions-Units, die sich mit einem Takt von 300 bis 1.000 MHz ans Werk machen. Trotz des leicht geringeren Takts soll sich die Grafikleistung gegenüber der Skylake-Generation um etwa 20 % verbessern. Die Grafikeinheit dürfte vor allem vom schnelleren Speicher profitieren. Ihren VRAM zwackt sich die GPU nämlich vom Hauptspeicher ab. Hinzugekommen sind außerdem neue Hardware-Einheiten, die nun mit H.265/HEVC sowie dem VP9-Codec umgehen können.

Restliche Hardware-Ausstattung

Viel mehr Hardware steckt im Gigabyte Brix GB-BKI5A-7200 mit Ausnahme des Mainboards eigentlich nicht. Das Barebone muss vom Käufer selbst mit einem Arbeits- und Massenspeicher bestückt werden. Hier können zwei SO-DIMM-Riegel nach DDR4-Standard sowie eine M.2-Steckkarten-SSD untergebracht werden. Platz für ein größeres 2,5-Zoll-Laufwerk gibt es bei unserem Modell nicht. Wir haben uns für 8 GB Arbeitsspeicher mit 2.133 MHz sowie Zugriffszeiten von CL15 aus dem Hause Crucial entschieden. Vom gleichen Hersteller stammt unsere SSD, die für das Betriebssystem und die wichtigsten Programme 275 GB Speicher zur Seite stellt. Für einen Mini-PC dieser Preis- und Leistungsklasse dürfte das mehr als ausreichend sein – moderne Spiele, die weitaus mehr Speicherplatz benötigen würden, dürften auf dem Brix-System ohnehin viel zu langsam laufen. Das Netzteil hat Gigabyte ausgegliedert. Seinen Strom bezieht das System über ein externes 60-W-Netzteil. Moderne Anschlüsse wie USB 3.1 Typ-C gibt es ebenso wie ein integriertes WLAN- und Bluetooth-Modul, welches nach 802.11-AC-Standard und Version 4.2 arbeitet. 


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Das Gigabyte Brix GB-BKI5A-7200 fällt deutlich schlichter aus als das Quader-Brix aus unserem letzten Test und ist obendrein mit Abmessungen von 343 x 112,6 x 119,4 mm deutlich kompakter. Gigabyte setzt hier wieder auf eine Würfelform, die im schlichten, meist matten Schwarz gehalten ist. 

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Auf der Front stehen insgesamt drei Anschlüsse bereit. Hier gibt es eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, welche als Kombi-Port fungiert und damit als Ein- und Ausgang benutzt werden kann. Direkt daneben gibt es zwei USB-3.1-Schnittstellen, die einmal als Typ-A und Typ-C ausgegeben werden. Letztere entspricht allerdings nicht dem Gen.2-Standard und kann damit nicht als Thunderbolt-Port eingesetzt werden. Ansonsten ziert auf der Vorderseite lediglich noch das Core-i-Logo von Intel.

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Auf den beiden Seiten sind keinerlei Anschlüsse untergebracht worden. Hier sind zur besseren Durchlüftung des Brix-Systems lediglich ein paar Lüftungsschlitze vorhanden.

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Der Großteil der Anschlüsse befindet sich wie gewohnt auf der Rückseite. Hier wird nicht nur das externe Netzteil angeschlossen, auch zwei weitere USB-Schnittstellen, der Gigabit-LAN-Port und der Kensington-Lock zum Diebstahlschutz stehen hier zur Verfügung. Für die Videoausgabe gibt es jeweils einen miniDisplay-Port und HDMI-Ausgang.

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Über den Gehäuse-Boden erhält man schnell Zugriff auf das Innere und kann somit den fehlenden Arbeits- und Massenspeicher schnell hinzustecken. Hierfür müssen lediglich vier Schrauben gelöst werden, welche direkt im gummierten Standfuß versteckt werden. Ein bisschen Frischluft bezieht das System außerdem über die Unterseite.


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Sind die vier Schrauben aus den gummierten Standfüßen entfernt, kann der Boden abgenommen und die fehlende Hardware verbaut werden. Hinzugesteckt werden müssen bei der Barebone-Version zwei Speicherriegel sowie eine SSD per M.2-Steckkarten-Slot.

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Einer der beiden M.2-Steckplätze ist bereits von einem WLAN- und Bluetooth-Modul belegt.

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Gigabyte hat sich hier für das Intel-Dual-Band-Wireless-AC-3168-Modul entschieden. Dieses funkt per WLAN nach 802.11-AC-Standard im 2,4- und 5,0-GHz-Frequenzband und arbeitet nach Bluetooth 4.2.

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Mit einer Leistungsaufnahme von 15 W kühlt Gigabyte den Intel Core i5-7200U nicht passiv, sondern hat sich für ein aktives Radialsystem mit einem kleinen 45-mm-Lüfter entschieden. 

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Im Lieferumfang befinden sich nicht nur das externe Netzteil und eine Treiber-CD sowie eine Schnellstart-Anleitung, sondern auch eine Vesa-Halterung, mithilfe derer sich das Brix direkt hinter einem Monitor verstecken lässt.


Mit seiner Hardware-Ausstattung dürfte das Gigabyte Brix GB-BKI5A-7200 genügend Power für den Office-Alltag aufweisen. Wie die Leistung in der Praxis ausfällt, zeigen wir auf dieser Seite auf.

Leistung

Natürlich ist dank des Intel Core i5-7200U und der flotten M.2-SSD ein flüssiger Arbeitsbetrieb problemlos möglich. Das Betriebssystem ist binnen weniger Sekunden geladen, Programme starten meist ohne Verzögerung. Die Kaby-Lake-CPU bringt es in den beiden Cinebench-Benchmarks auf 3,72 bzw. 323 Punkte und überholt damit spielend die sonst üblichen Celeron-Prozessoren. Gegenüber dem MSI Cubi N mit Intel Celeron 3150 leistet es knapp das Dreifache. Mit dem Cubi 2 Plus auf STX-Basis kann man sehr gut mithalten. Die reine Prozessor-Leistung liegt damit in etwa auf dem Niveau eines Intel Core i3-6100T.

Für aktuelle Spieletitel aber ist die integrierte Intel HD Graphics deutlich zu langsam, auch wenn Intel sie in den letzten Jahren von Generation zu Generation kräftig aufgemöbelt hat. Grand Theft Auto 5 kann mit knapp 27 FPS zumindest in 720p schon einmal gespielt werden, für The Witcher 3 aber reicht die Power weder für 1080p noch für 720p. Anders sieht es aus, wenn man ältere und weniger anspruchsvolle Titel auf dem kleinen Brix-Rechner spielen möchte. Das ältere Tomb Raider erreicht bei einer Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten immerhin 65 FPS, in Streetfighter IV werden sogar fast dreistellige Werte erreicht. Gelegenheitsspieler also können durchaus ihr Glück versuchen.

Dank der beiden DDR4-Module im Dual-Channel-Modus erreicht das GB-BKI5A-7200 eine Speicherbandbreite von über 22 GB/s, die SSD liest Daten mit einer Geschwindigkeit von knapp 500 MB/s aus, im Komprimierungs-Test von 7-Zip werden 9.720 MIPS erreicht.

Futuremark 3DMark

53638 XX


6113 XX


966 XX


Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark 11

3136 XX


1786 XX


481 XX


Punkte
Mehr ist besser

Futuremark PCMark 8

2871 XX


2655 XX


Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R11.5

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R11.5

CPU

Punkte
Mehr ist besser

HDD-Durchsatz

MB/Sek.
Mehr ist besser

7-Zip

32M

MIPS
Mehr ist besser

Tomb Raider

Hoch

32.9 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Lautstärke:

Trotz des schlanken Kühlsystems und des kleinen 45-mm-Lüfters arbeitet das Gigabyte Brix GB-BKI5A-7200 erfreulich leise. Im normalen Windows-Betrieb ist das System mit einem Schallpegel von gerade einmal 33,5 dB(A) kaum zu hören. Lastet man Prozessor und Grafikeinheit voll aus, steigt die Geräuschkulisse auf 37,4 dB(A) an. Andere Systeme dieser Preis- und Leistungsklasse werden hier deutlich lauter. 

Lautstärke

33.5 XX


37.4 XX


dB(A)
Mehr ist besser

Leistungsaufnahme:

Die Leistungsaufnahme kann sich ebenfalls sehen lassen. Im Office-Modus haben wir gerade einmal 11,5 W gemessen. Wer den Intel Core i5-7200U voll auslastet, lässt den Stromhunger des kleinen Brix-Rechners auf knapp unter 42 W ansteigen. Wird dann noch die Arbeit der integrierten Grafikeinheit gefordert, zieht das System 52,3 W aus der Steckdose. Dieser Wert dürfte in der Praxis jedoch kaum erreicht werden – wir simulieren das Worst-Case-Szenario mithilfe von Prime95 und Furmark.

Leistungsaufnahme

(Gesamtsystem)

11.5 XX


41.7 XX


in Watt
Mehr ist besser

Temperaturen:

Gleiches gilt für die Temperaturen. Trotz unser fordernden Benchmarks und des schlanken und leisen Kühlsystems gibt es beim Gigabyte Brix GB-BKI5A-7200 keinerlei Probleme bei der Kühlung. Zwar erreicht die Kaby-Lake-CPU eine Temperatur von bis zu 86 °C, zu einem Thermalthrottling kam es während unserer Tests jedoch nicht. Mainboard und SSD bleiben mit 74 und 53 °C deutlich kühler. 

Temperaturen

Idle

SSD
49 XX


CPU
52 XX


53 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser

Temperaturen

Last

SSD
53 XX


74 XX


CPU
86 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser


Mit dem GB-BKI5A-7200 hat Gigabyte seine Brix-Familie konsequent weiterentwickelt. Dank der neuen Kaby-Lake-CPU ist das System ausreichend schnell für den Office-Alltag und zeigt sich obendrein sehr sparsam. Im Leerlauf zieht der Kompaktrechner knapp unter 12 W aus der Steckdose, wird er hingegen voll ausgelastet, steigt der Energiehunger auf rund 50 W an. Besonders lobenswert: Im Gegensatz zum zuletzt von uns getestete Mini-PC arbeitet das Brix stets flüsterleise. Während es im Leerlauf überhaupt nicht zu hören ist, dreht der winzige Radiallüfter im Inneren unter Last nur unwesentlich lauter auf – andere Systeme dieser Preis- und Leistungsklasse werden deutlich lauter.

Die Arbeitsgeschwindigkeit ist sehr gut, sogar für ältere Spiele wie Tomb Raider, Streetfighter IV oder Resident Evil 5 steht genügend 3D-Power bereit, wenngleich man hier auf 720p zurückschrauben oder aber die Details reduzieren sollte. Gelegenheitsspieler aber können ihr Glück je nach Spiel durchaus versuchen. Moderne Anschlüsse wie USB 3.1 Typ-C gibt es ebenso, wie ein Wireless-LAN- und Bluetooth-Modul. Letzteres belegt allerdings einen M.2-Steckplatz, der zweite ist für den Massenspeicher reserviert. Das Brix GB-BKI5A-7200 nimmt ausschließlich SSD im Steckkarten-Format auf, Platz für ein 2,5-Zoll-Laufwerk gibt es nicht. Dafür können zwei DDR4-Module im schnellen Dual-Channel-Modus zusammengeschaltet werden. 

Das alles hat allerdings seinen Preis: 420 Euro werden aktuell für unser Testmuster in unserem Preisvergleich ausgerufen. Zusammen mit dem Arbeitsspeicher und einer SSD werden so schnell über 550 Euro fällig.

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Positive Aspekte des Gigabyte Brix GB-BKI5A-7200:

Negative Aspekte des Gigabyte Brix GB-BKI5A-7200:

Persönliche Meinung

Aktuell habe ich neben dem Fernseher einen älteren Mini-PC auf Basis der Silvermont-Architektur stehen. Mit ihm stoße ich immer mal wieder an die Leistungsgrenze oder aber muss mich mit kurzen, aber störenden Wartezeiten plagen. Ein Upgrade auf die neuen Kaby-Lake-Prozessoren wäre durchaus denkbar. Mal sehen, was noch so kommt! (Andreas Stegmüller)