Seite 5: In der Praxis

Wie bei vielen anderen Modellen setzt man auch beim MSI Cubi N auf eine integrierte Grafiklösung. Wie die Leistung in der Praxis ausfällt, zeigen wir auf dieser Seite auf. 

Leistung

Als Braswell-Ableger kommt der Intel Celeron N3150 natürlich nicht an die Leistung der aktuellen Skylake-Modelle heran und ist als Nachfolger der Atom-Prozessoren ohnehin deutlich darunter angesiedelt. Dies spiegelt sich auch in unseren Benchmarks wieder. Im aktuellen Cinebench-R15-Benchmark bringt es der kleine SoC auf gerade einmal 119 Punkte, im älteren R11.5-Benchmark sind nur 1,11 Punkte zu holen. Damit liegt die Prozessorleistung des MSI Cubi N auf dem Niveau des Gigabyte Brix mit gleichem Prozessor oder der ECS Liva X. Insgesamt aber reicht die CPU-Leistung für alltägliche Arbeiten durchaus aus. Ein schnelles E-Mail-Checken ist genauso möglich, wie das Bearbeiten von Office-Dokumenten oder das Surfen durch das Internet. Im Komprimierungstest von 7-Zip reicht es immerhin für knapp 5.100 Punkte. Dieser vergleichweise geringe Wert ist auch dem Arbeitsspeicher zuzuschreiben. Zwar setzt MSI auf 4 GB DDR3L-RAM mit einer Geschwindigkeit von 1.600 MHz sowie Timings von CL11, verbaut jedoch lediglich ein Modul und verzichtet damit auf den schnellen Dual-Channel-Modus. Unser Testmuster des MSI Cubi N bringt es damit auf eine Speicherleistung von 4,89 GB/s. Die mSATA-SSD von Transcend liefert hingegen einen Lese-Durchsatz von immerhin knapp 495 MB/s.

Keine großen Sprünge macht man mit der integrierten Grafiklösung. Diese schafft es maximal in Streetfighter IV auf halbwegs spielbare Framerates. Anno 2070, Resident Evil 5 oder Tomb Raider sind hingegen weder mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten noch mit 1.280 x 720 Bildpunkten zu spielen. Als energieeffizienter Kleinstrechner ist das aber ohnehin nicht das Ziel des MSI Cubi N. Immerhin reicht es für ein ruckelfreies Videovergnügen in hoher 4K-Auflösung.

Insgesamt ist das MSI Cubi N als sparsamer Alltagsrechner zu empfehlen. Aber auch für den Einsatz im Wohnzimmer, wo er Steam-Spiele streamt oder Filme auf der Netzwerk-Festplatte abspielt und das Internet auf das Sofa bringt.

Futuremark 3DMark

15220 XX


1671 XX


222 XX


Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark 11

875 XX


479 XX


141 XX


Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R11.5

CPU

1.11 XX


Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R11.5

CPU

119 XX


Punkte
Mehr ist besser

Anno 2070

High

9.6 XX


5.7 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Streetfighter IV

Hoch

38.1 XX


22.4 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

HDD-Durchsatz

496.69 XX


MB/Sek.
Mehr ist besser

7-Zip

32M

5090 XX


MIPS
Mehr ist besser

PCMark 7     PC Mark Vantage
Video Playback 23,95 fps 4.880 Memories Score
Video Transcoding 7.277,64 KB/s N/A TV and Movies Score
System Storage - Gaming 15,66 MB/s 5.486 Gaming Score
Graphics DX9 9,16 fps 8.204 Music Score
Image Manipulation 7,35 Mpx/s 7.581 Communications Score
Importing Pictures 24,25MB/s 7.654 Productivity Score
Web Browsing 3,79 pages/s 37.295 HDD Score
Data Decrypting 47,7 MB/s - -
Score 2.890 6.950 Score

Lautstärke:

Das MSI Cubi N wird komplett passiv und damit völlig lautlos auf Temperatur gehalten. Da auch keine mechanischen Bauteile wie eine Festplatte verbaut sind, gibt der kleine Rechenkünstler weder im normalen Windows-Betrieb noch im 3D-Modus einen einzigen Mucks von sich. Silent-Fans können also bedenkenlos zuschlagen. 

Lautstärke

0 XX


0 XX


dB(A)
Mehr ist besser

Dank der sparsamen Braswell-CPU kann sich die Leistungsaufnahme des MSI Cubi N sehen lassen. Im normalen Windows-Betrieb gibt sich das System mit gerade einmal 8,6 W zufrieden und bleibt sogar der 10-W-Marke fern. Belastet man allerdings die vier Rechenkerne des Intel Celeron N3150 zu 100 %, dann steigt der Energiehunger auf 15,7 W an. Schaltet man dann noch die Grafiklösung hinzu, zieht das MSI Cubi N bis zu 17,4 W aus der Steckdose. Damit gehört das MSI Cubi N zu den sparsamsten Systemen, welche wir bislang auf den Prüfstand hatten. 

Leistungsaufnahme

(Gesamtsystem)

8.6 XX


15.7 XX


in Watt
Mehr ist besser

Temperaturen:

Wer das MSI Cubi N mit Prime95 und Furmark belastet, bringt die Kühlung schnell an ihre Grenzen. Dann heizt sich der Intel Celeron N3150 auf bis zu 89 °C auf, was kurzzeitig zu einer Takt- und Spannungsreduzierung führt. Zu Bildfehlern oder gar Abstürzen kam es während unserer Tests allerdings nicht. Zu beachten ist außerdem, dass solch hohe Werte in der Praxis nicht erreicht werden – auch im Spielebetrieb bleibt die CPU gut fünf bis acht Grad Kühler. Im normalen Windows-Betrieb gibt es mit 54 °C überhaupt keine Probleme. 

Temperaturen

Idle

HDD
31 XX


CPU
54 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser

Temperaturen

Last

HDD
31 XX


CPU
89 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser