27-Zoll-iMac (Late 2015) mit 5K-Retina-Display im Test

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Ende des vergangenen Jahres aktualisierte Apple seine iMac-Produktpalette. Neu hinzugekommen ist ein kleiner iMac mit 21,5 Zoll und einer 4K-Auflösung für das Display. Neben einigen kleineren Updates beim Prozessor, der Grafikkarte sowie der Kombination aus Festplatte und SSD hat Apple beim 27-Zoll-iMac die Modelle mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel aus dem Sortiment genommen und bietet diese nur noch mit 5K-Display an. Wir haben uns das aktuelle Modell einmal angeschaut.

Aufgrund der Tatsache, dass wir uns den iMac mit 5K-Retina-Display bereits zum Start angeschaut haben, wollen wir auf viele Punkte gar nicht mehr genauer eingehen und verweisen stattdessen auf den Test aus dem Oktober 2014. Gerade im Hinblick auf das Gehäuse hat sich nichts verändert. Obligatorisch und bereits angesprochen haben wir die Updates bei den Prozessoren sowie der weiteren inneren Ausstattungsmerkmale. So verbaut Apple inzwischen die Intel-Prozessoren der Skylake-Generation und bietet hier inzwischen auch die Wahl zwischen Modellen der Core-i5- und Core-i7-Serie. Zumindest bei den 27-Zoll-Modellen bietet Apple nun auch die Wahl zwischen unterschiedlich starken Grafikkarten. Dies wären die AMD Radeon R9 M380, M390, M395 oder M395X. Bei den Anschlüssen hat sich hingegegen wenig bzw. nichts getan. Leider hat Apple auf die Integration von Thunderbolt 3 beim neuen iMac mit 5K-Retina-Display verzichtet.

iMac mit Retina 5K Display
iMac mit Retina-5K-Display

In der Folge haben wir alle derzeit erhältlichen Modelle in einer Tabelle aufgeführt und nennen auch die möglichen Upgrade-Möglichkeiten:

21,5-Zoll-iMac-Familie
Preis 1.249 Euro 1.499 Euro 1.699 Euro
Technische Daten
Prozessor Intel Core i5 1,6 GHz
Turbo Boost bis 2,7 GHz
Intel Core i5 2,8 GHz
Turbo Boost bis 3,3 GHz
Intel Core i5 3,1 GHz
Turbo Boost bis 3,6 GHz
Arbeitsspeicher 8 GB 8 GB 8 GB
Grafikkarte Intel HD Graphics 6000 Intel Iris Pro Graphics 6200 Intel Iris Pro Graphics 6200
Display-Auflösung 1.920 x 1.080 Pixel 1.920 x 1.080 Pixel 4.096 x 2.304 Pixel
Massenspeicher 1 TB HDD 1 TB HDD 1 TB HDD

Das Update auf 16 GB Arbeitsspeicher kostet 240 Euro und wer ein 1-TB-Fusion-Drive wählt, muss weitere 120 Euro auf den Tisch legen und für 2 TB werden 360 Euro fällig. Das Verbauen einer 256-GB-SSD kostet 240 Euro und wer 512 GB kaufen möchte, muss zusätzlich 600 Euro bezahlen.

27-Zoll-iMac-Familie
Preis 2.099 Euro 2.299 Euro 2.599 Euro
Technische Daten
Prozessor Intel Core i5 3,2 GHz
Turbo Boost bis 3,6 GHz
Intel Core i5 3,2 GHz
Turbo Boost bis 3,6 GHz
Intel Core i5 3,3 GHz
Turbo Boost bis 3,9 GHz
Arbeitsspeicher 8 GB 8 GB 8 GB
Grafikkarte AMD Radeon R9 M380
2 GB Grafikspeicher
AMD Radeon R9 M380
2 GB Grafikspeicher
AMD Radeon R9 M395
2 GB Grafikspeicher
Display-Auflösung 5.120 x 2.880 Pixel 5.120 x 2.880 Pixel 5.120 x 2.880 Pixel
Massenspeicher 1 TB HDD 1 TB Fusion Drive 2 TB Fusion Drive

Auch beim 27-Zoll iMac sind noch einige Upgrade-Optionen vorhanden. So kann der Prozessor auf einen Intel Core i7 mit 4,0 GHz und im Turbo Boost mit 4,2 GHz aufgewertet werden. Der Aufpreis beträgt 300 Euro. Der Ausbau auf 16 oder 32 GB Arbeitsspeicher kostet 240 bzw. 720 Euro. Die HDD-, SSD- oder Fusion-Drive-Updatepreise sind identisch zum kleineren Modell, hier möglich ist aber auch der Ausbau auf eine 1-TB-SSD, was 840 Euro kosten soll. Ebenfalls angeboten wird eine schnellere Grafikkarte in Form der AMD Radeon R9 M395X mit 4 GB Grafikspeicher. Der Aufpreis dafür beträgt 300 Euro.

5K-Display weiterhin herausstellendes Merkmal

Das Display ist natürlich weiterhin das Highlight des iMac mit 5K-Retina-Display. Inzwischen haben aber bereits mehrere Hersteller externe Displays angekündigt, die über eine solche Auflösung verfügen. Dazu gehören unter anderem der Dell UltraSharp UP2715K und der Philips 275P4VYKEB. Dabei stellt sich auch immer die Frage, wie ein solches Display angesteuert werden soll. Externe Displays verwenden dazu zwei DisplayPort-Eingänge.

iMac mit Retina 5K Display - Screenshot bei voller Auflösung
iMac mit Retina-5K-Display – Screenshot bei voller Auflösung

Kein aktueller Standard ist derzeit in der Lage, ein 5K-Display mit 60 Hz anzusteuern. DisplayPort 1.2 würde hier nur 30 Hz erreichen. Wie auch schon beim angesprochenen Dell-Monitor dürften daher zwei DisplayPort-Streams zum Einsatz kommen, die via MST (Multi Stream Transport) ein komplettes Bild ergeben. Pro Panel stünde hier eine Display-Port-1.2-Verbindung zur Verfügung. Für solche interne Verbindungen werden allerdings keine Standard-DisplayPort-Anschlüsse verwendet, sondern eDP, also Embedded DisplayPort bietet sich hier an. Allerdings spricht Apple auch gerne von einem eigenen Timing-Controller (TMU), dessen genaue Aufgabe sich uns aber nicht erschließt. Möglich wäre zudem, dass Apple eine eigene Verbindung zwischen GPU und Display verwendet bzw. die DisplayPort-1.2-Verbindung derart übertaktet, dass die Bandbreite ausreicht, ein 5K-Display anzusteuern. Letztendlich spielen die technischen Fragen keine allzu große Rolle, denn es geht darum, dass es funktioniert – und das tut es.

iMac mit Retina 5K Display - Seitenansicht
iMac mit Retina 5K-Display – Seitenansicht

Ein Vorteil des iMac mit 5K-Retina-Display, der aber auch zu einem Nachteil werden kann, ist die Tatsache, dass Apple hier ein Komplettsystem verkauft, in dem sich alle Komponenten befinden. Zum Nachteil wird dieser Umstand dann, wenn einzelne Komponenten aufgerüstet werden sollen. Apple ermöglicht dies nur für den Arbeitsspeicher. Mit etwas Bastelarbeit lässt sich aber auch die SSD austauschen. Der iMac ist demnach nur denen zu empfehlen, die sich ein fertiges System auf den Schreibtisch stellen wollen und danach keinerlei weitere Arbeit mehr haben wollen – zumindest bis ein Neukauf ansteht.

Für weitere Details zum Display verweisen wir auf den Test des ersten iMac mit 5K-Retina-Display. Aktuelle Messungen zum Display haben wir aber noch in diesem Artikel zu bieten.

Keine Änderung bei den Anschlüssen

iMac mit Retina 5K Display - Anschlüsse auf der Rückseite
iMac mit Retina-5K-Display – Anschlüsse auf der Rückseite

Im Vergleich zum Vorgänger hat Apple keinerlei Änderungen bei den Anschlüssen vorgenommen. So fehlt noch immer jede Spur von Thunderbolt 3, was eigentlich unverständlich ist, denn gerade Apple gehört zu den Befürwortern der Schnittstelle. Auf der Rückseite bleibt es also bei Kopfhörerausgang, SDHX-Speicherkartenslot, 4x USB 3.0, 2x Thunderbolt 2 und 1x Gigabit-Ethernet.

Der Anschluss für das Netzkabel befindet sich mittig hinter dem Standfuß, durch den auch alle Kabel geführt werden können. Auf der rechten hinteren Seite ist der Ein/Ausschalter zu finden, über den sich der iMac auch in den Standby-Modus versetzen ließe.

Auf den Bildern nicht zu erkennen sind die drahtlosen Schnittstellen. Dazu gehören Bluetooth 4.0 (welches für die Continuity-Features von OS X 10.10 Yosemite Pflicht ist) sowie WLAN nach 802.11ac, welches abhängig von der Basisstation und gewählter Antennen-Konfiguration zwischen 433 Mbit/s und 6,77 Gbit/s erreicht. Für Apple-Hardware gilt derzeit das Maximum von 1,3 Gbit/s.


Kommen wir nun aber zu den Benchmarks und hier beginnen wir mit der Festplatte bzw. SSD. Das uns zur Verfügung gestellte Modell des 27-Zoll-iMac mit 5K-Retina-Display verwendete ein Fusion Drive. Häufig verwendete Dateien liegen dabei auf einer SSD, während die weiteren Dateien auf der HDD abgelegt werden.

AJA System Test
AJA System Test

Als ersten Benchmark haben wir den AJA-System-Test verwendet. Dieser ermöglicht das Testen der Schreib- und Lesegeschwindigkeit mit unterschiedlichen Dateigrößen. Wir haben einen Test mit 128 MB großen Dateien ausgeführt und werden in einem zweiten Test eine weite Spanne an verschieden großen Dateien testen. Für obigen Test stellen wir eine Schreibrate von 711 MB/s und eine Leserate von 1.094,2 MB/s fest. Damit liegt der 27-Zoll-iMac mit 5K-Retina-Display im mittleren Bereich für die Verwendung einer PCI-Express-SSD. Dabei ist aber auch unklar, welche Dateien sich im Cache des Fusion Drive – also auf der SSD – befinden und welche nicht.

QuickBench 4.0
QuickBench 4.0
QuickBench 4.0
QuickBench 4.0
QuickBench 4.0
QuickBench 4.0

Je nachdem ob es sich um sequentielle Schreib- und Lesevorgänge handelt oder aber zufällige, schwankt die Leistung für das Lesen und Schreiben von Daten bei unterschiedlicher Dateigröße natürlich. Bei großen Dateien liegt die maximale Schreibrate bei 650 bis 700 MB/s, während das Lesen von Daten mit bis zu 1.950 MB/s möglich ist. Für die hohe Leistung maßgeblich verantwortlich ist sicherlich die Anbindung der SSD. Im Vergleich zum Vorgänger wird die Anbindung von PCI-Express 2.0 auf PCI-Express 3.0 beschleunigt – 5 GT/s vs. 8 GT/s.

Wir haben auch noch einige weitere Benchmarks durchgeführt, die vor allem die Leistung von CPU und Arbeitsspeicher beleuchten sollen. Dazu müssen aber auch die Hardwarekonfigurationen der einzelnen Modelle bekannt sein:

Cinebench R10

1CPU

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R10

xCPU

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R10

OpenGL

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R11

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R11

OpenGL

Punkte
Mehr ist besser

Geekbench

Prozessor - Integer

Punkte
Mehr ist besser

Geekbench

Prozessor - Floating Point

Punkte
Mehr ist besser

Geekbench

Speicherperformance

Punkte
Mehr ist besser

Messwerte zum Display

Mit dem 27-Zoll-iMac mit 5K-Retina-Display haben wir einige Messwerte des Displays erhoben.

Messwerte des Display
Messwerte des Displays

Apple nennt keinerlei technische Daten zum verbauten Display und spricht nur über ein IPS-Panel und die Auflösung von 5.120 x 2.880 Pixel. Ein Kontrast von 1:000 und eine Helligkeit von 350 cd/m2 dürften aber als gesichert gelten. Die Messungen zeigen ein Kontrastverhältnis von nur 856:1, während die Helligkeit mit 387 cd/m2 als sehr gut zu bezeichnen ist. Der Weißpunkt ist mit 7.238 K für unser Empfinden etwas zu weit in den kalten Bereich gerutscht.

Messwerte des Display
Messwerte des Displays

Die reinen Werte für die Helligkeit oder den Kontrast sind das eine, was dem Auge des Betrachters aber sofort ins Auge fällt, ist eine fehlende Gleichmäßigkeit dieser Werte. Im Falle des 27-Zoll-iMac mit 5K-Retina-Display Late 2015 sehen wir eine maximale Abweichung in der Ausleuchtung um 13 % in der linken unteren Ecke. Für einige Nutzer ist dies schon ein zu hoher Wert. Ohne die Messungen wäre diese Abweichung aber auch nicht festzustellen. Die rechte untere Ecke hat ebenfalls eine erhebliche Abweichung vorzuweisen.

Messwerte des Display
Messwerte des Displays

Bei der Gleichmäßigkeit für den Weißpunkt schwächelt die rechte untere Ecke ebenfalls am meisten und zeigt eine Abweichung von 351 K auf. Hierbei ist bemerkenswert, dass die komplette rechte Hälfte bzw das Drittel eine höhere Abweichung aufzuweisen hat als der Rest des Displays.

Messwerte des DisplayMesswerte des Display

Messwerte des Displays

In einer 3D-Darstellung sind die Messwerte noch einmal etwas anders visualisiert und geben einen besseren Eindruck der Abweichungen.


Im Zusammenhang mit dem 21,5 Zoll iMac mit 4K-Retina-Display haben wir uns einige der neue Magic-Eingabegeräte genauer angeschaut. Dies wären das Magic Keyboard und die Magic Mouse 2. Noch gefehlt hat uns das Magic Trackpad 2, welches wir nun nachreichen wollen.

Das neue Magic Trackpad 2 besitzt eine um 30 % größere Oberfläche als das Trackpad der ersten Generation für den Schreibtisch. Außerdem ist es deutlich flacher geworden, was die Bedienung vereinfachen soll. Die Abmessungen betragen demnach 160 x 114,9 mm in Breite und Tiefe sowie 4,9 bis 10,9 mm in der Dicke. Das Gewicht liegt bei 231 g. Bei der neuen Generation der Magic-Eingabegeräte verzichtet Apple auf austauschbare Akkus und verbaut diese fest in der Hardware. Die Kopplung erfolgt mittels Bluetooth. Aufgeladen wird der Akku über ein Lightning-Kabel – damit findet auch die erste Kopplung statt.

Apple Magic Trackpad 2Apple Magic Trackpad 2

Apple Magic Trackpad 2

Wie auch die Trackpads in den MacBooks unterstützt das Magic Trackpad 2 den Force Touch. Ein echtes mechanisches Klicken ist also gar nicht mehr möglich. Stattdessen erkennen Drucksensoren, wann und wo der Nutzer auf das Trackpad drückt. Dabei werden unterschiedliche Druckpunkte erkannt, womit dann unterschiedliche Aktionen ausgeführt werden. Zum Beispiel wird ein Bild nicht direkt in einem Bildbearbeitungsprogramm geöffnet, sondern zunächst in einer Vorschau. Gleiches gilt für E-Mails, Link zu Karten etc. pp.

Ansonsten gibt es zum Magic Trackpad 2 wenig zu sagen. Nach der einfachen Kopplung per Lightning-Kabel bietet die große Oberfläche eine schnelle und einfache Möglichkeit der Bedienung von OS X. Wer täglich ein MacBook mit Trackpad verwendet, wird mit der Handhabung des Magic Trackpad 2 schnell zurechtkommen. Auch wenn die Maus noch immer das primäre Eingabemedium am Desktop ist, so kann das Trackpad eine sinnvolle Möglichkeit sein.

Fazit

Apple geht mit dem aktuellen iMac einen bekannten Weg und passt nur die Komponenten an, die man für notwendig erachtet. Dazu gehören neben dem Prozessor auch die Grafikkarte und die Anbindung des Massenspeichers bzw. der SSDs. Einen großen Generationen-Sprung haben wir mit dem letzten Update also nicht gesehen, aber dieser ist vielleicht nicht notwendig, denn der 27-Zoll-iMac mit 5K-Retina-Display ist ein herausragendes Komplettsystem, wenn es um den Einsatz von OS X im Büro geht. Office-Arbeiten lassen sich auf Basis des Betriebssystems von Apple wohl kaum besser am heimischen Schreibtisch bearbeiten wie auf diesem Gerät. Je nach Display-Einstellung hat der Nutzer dann die Wahl zwischen verschiedenen Größen der Darstellung – Pixel lassen sich bei üblichem Betrachtungsabstand gar nicht mehr erblicken.

Ein paar Makel sind dennoch zu finden. Zum einen bietet Apple auch vom 27-Zoll-iMac mit 5K-Retin- Display genau wie beim 21,5-Zoll-iMac mit 4K-Retina-Display noch mindestens ein Modell an, welches nur mit einer Festplatte ausgestattet ist. Heute noch einen Rechner zu kaufen, in dem keine SSD mehr steckt, halten wir nicht mehr für sinnvoll. Ein Fusion Drive ist damit hinsichtlich der Ausstattung eine Mindestanforderung. Die angebotenen 8 GB Arbeitsspeicher reichen in den meisten Fällen auch aus. Wer möchte, kann diesen selbst erweitern und muss nicht unbedingt bei der Bestellung darauf achten eine ausreichende Kapazität zu wählen. Hinsichtlich des Prozessors und der Grafikkarte muss jeder selbst entscheiden, welchen Verwendungszweck er in seinem 27-Zoll-iMac sieht. Für die Foto- und Videobearbeitung schadet in Upgrade in mindestens einem Punkt sicherlich nicht.

Foto- und Videobearbeitung ist auch gleich ein guter Punkt für das Display. Apple hat im Vergleich zum Vorgänger einige Änderungen vorgenommen. Die Pixel rücken etwas näher an die Glasabdeckung des Displays und der dargestellte Farbraum wurde ebenfalls erweitert. Den einfachen Office-Anwender wird dies nicht weiter ansprechen, mitnehmen wird er diese Verbesserungen aber sicherlich gerne.

iMac mit Retina 5K Display
iMac mit Retina-5K-Display

Ein zweiter kleiner Makel ist das Fehlen von Thunderbolt 3. Inzwischen haben zahlreiche Hersteller entsprechende Speicherlösungen vorgestellt und Apple als großer Verfechter dieser Technologie hätte sicherlich nicht darauf verzichten müssen. Zum Zeitpunkt der Vorstellung der aktuellen iMac-Generation mag es für Thunderbolt 3 noch etwas früh gewesen sein – dies können wir aber kaum abschätzen und hatten eigentlich mit dem Einsatz von Thunderbolt 3 gerechnet.

Wer sich für einen 27-Zoll-iMac mit 5K-Retina-Display entscheidet, der muss mindestens 2.219 Euro auf den Tisch legen. Zwar kostet das günstigste Modell nur 2.099 Euro, wir haben aber gleich das Upgrade auf ein kleines Fusion Drive hinzugerechnet. Damit ist der 27-Zoll-iMac mit 5K-Retina-Display alles andere als ein Schnäppchen. Nun darf man nicht den Fehler machen, die Komponenten zusammenzurechnen und einen Preis zu bilden, dennoch sind mehr als 2.000 Euro für ein solches System ein stolzer Preis. Wer sich ein leistungsstarkes Komplettsystem für das Schneiden von Filmen oder 3D-Rendering als 27-Zoll-iMac zusammenstellt, liegt schnell auch bei 4.500 Euro.

Der 27" iMac mit 5k Retina Display ist ein sehr kompetentes Komplettsystem. Ausgestattet mit einer reinen SSD und ohne Fusion Drive sind im Zusammenspiel mit dem guten 5K-Display wohl eine Wünsche mehr offen. Wohlgemerkt hat dies alles seinen Preis. Mit in die Berechnung einbezogen werden muss aber eben das Display, dass als externe Lösung schon etwa 800 Euro kostet.

Positive Aspekte des 27-Zoll-iMac mit 5K-Retina-Display:

Negative Aspekte des 27-Zoll-iMac mit 5K-Retina-Display: