Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC im Test

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ck kingmod titan gamingpc teaserAuch wenn aktuelle Top-Spiele wie Grand Theft Auto 5 auch auf weniger leistungsstarken Systemen sehr gut laufen, braucht man für hohe Auflösungen und alle Details auf Anschlag sowie für Antialiasing und Anisotropische Filterung noch immer ein pfeilschnelles Gaming-System. Mit dem King Mod Titan OC Gaming-PC von Caseking haben wir heute ein solches System im Test. Lohnen sich die fast 2.500 Euro? Das klären wir auf den nachfolgenden Seiten.

In diesen Tagen stehen wieder einige Topspiele ins Haus oder sind erst vor Kurzem veröffentlicht worden. Erwarten werden uns nicht nur The Witcher 3 oder die finale Fassung von Project Cars, auch Grand Theft Auto 5 ist in diesen Tagen endlich auch auf dem PC gelandet. Während die aktuelle Konsolen-Generation den Open-World-Kracher von Rockstar Games zwar in 1080p darstellt, dies aber nur mit etwa 30 fps tut, sind auf dem PC weitaus höhere Frameraten möglich und das bei einer weiter verbesserten Grafik. Trotzdem ist GTA V nicht zuletzt wegen der zahlreichen Einstellungs-Möglichkeiten auch auf älteren Systemen sehr gut spielbar, wie unsere zahlreichen Benchmarks kurz nach dem Release der PC-Version gezeigt haben. Wer den Titel aber mit allen Details auf Anschlag, mit hinzugeschaltetem Antialiasing und anisotropischer Filterung sowie in einer höheren Auflösung als 1.920 x 1.080 Bildpunkte genießen möchte, der benötigt noch immer aktuelle Top-Hardware.

Mit dem King Mod Titan OC Gaming-PC von Caseking haben wir heute ein solches System im Test. Hier setzt man nicht nur auf den High-End-Sockel von Intel mit DDR4-Speicher und einen Sechskern-Prozessor, sondern greift auch auf das aktuelle Topmodell der NVIDIA-GeForce-GTX-900-Familie zurück. Obendrein gibt es zumindest auf Seiten des Prozessors eine werksseitige Übertaktung, welche eine leistungsstarke Kühlung erfordert. Auch daran hat man bei Caseking gedacht.

Verbaut werden im King Mod Titan OC Gaming-PC ein auf 3,8 GHz übertakteter Intel Core i7-5930K, 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher, eine MSI GeForce GTX 980 Gaming, eine flotte SSD, eine zusätzliche Magnetspeicher-Festplatte mit 1 TB Kapazität als Datengrab, ein DVD-Brenner und ein leistungsstarkes 1.000-Watt-Netzteil mit 80Plus-Gold-Zertifizierung. Das verwendete Corsair-Carbide-500R-Gehäuse ist mit einer Vielzahl von Lüftern ausgestattet, die teils über einen Durchmesser von bis zu 200 mm verfügen. Obendrein kommt ein leistungsstarker High-End-Kühler von Prolimatech zum Einsatz. Wert auf Optik hat man bei Caseking ebenfalls gelegt. Alle Komponenten sind in Schwarz/Rot-Tönen gehalten und mit weißen LEDs beleuchtet.

Technische Daten des Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC
Prozessor Intel Core i7-5930K @ 3,8 GHz
Mainboard MSI X99S SLI Plus
Arbeitsspeicher 16 GB DDR4-2666 Corsair LPX (4x 4 GB)
Grafikkarte 1x MSI GeForce GTX 980 Gaming
Massenspeicher 1x Samsung 850 Evo (120 GB)
1x Western Digital Red (1 TB)
optisches Laufwerk 1x LiteOn iHAS124-14, DVD-Brenner
CPU-Kühler Prolimatech Megahalems
Gehäuse Corsair Carbide 500R
Gehäuselüfter 2x 120 mm Corsair (Front)
1x 120 mm Corsair (Rückseite)
1x 200 mm Corsair (Seitenteil)
Netzteil Super Flower Leadex SF-1000SF14MG
Abmessungen und Anschlüsse
Maße 235 x 508 x 520 mm (B x H x T)
Anschlüsse vorne 2x USB 3.0
1x Firewire
analoger Audio Ein- und Ausgang
Anschlüsse hinten

1x PS/2
8x USB 3.0
2x USB 2.0
1x Gigabit-Ethernet
5x analoge Audio-Anschlüsse
1x digitaler Audio-Ausgang
Grafikkarte: 1x DVI, 3x DisplayPort und 1x HDMI

Preis und Verfügbarkeit
Preis 2.499,90 Euro

Wie sich der fast 2.500 Euro teure Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC schlägt, klären wir auf den nachfolgenden Seiten.


Bei den nun folgenden Bildern wollen wir uns die einzelnen Komponenten, deren Position im Gehäuse sowie die Verkabelung etwas genauer anschauen. In der Galerie auf der ersten Seite gibt es noch mehr Fotos des kompletten Systems mit einigen Detailabbildungen.

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Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC

Bei seinem King Mod Titan OC Gaming-PC setzt Caseking ausschließlich auf Komponenten von MSI, Corsair, Intel und Super Flower. Die gesamte Hardware bringt man dabei in einem Corsair Carbide 500R unter, welches wir bereits mit unserem Excellent-Hardware-Award ausgezeichnet haben. Vor allem in Hinblick auf die Kühlung - der Midi-Tower bietet zahlreiche Optionen dafür und ermöglicht ein gutes Kabelmanagement - ist das eine gute Wahl, schließlich ist der ohnehin hitzköpfige Intel-Prozessor auch noch übertaktet.

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Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC

Aktuelle Anschlüsse gibt es auf dem I/O-Panel trotz des inzwischen schon fast drei Jahre alten Gehäuses aber trotzdem. Zur Verfügung stehen nicht nur zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen für den Anschluss eines Headsets, sondern auch zwei USB-3.0-Schnittstellen und die nötigen Taster für Power und Reset. Sogar eine Firewire-Schnittstelle hat es auf das Panel geschafft. Daneben gibt es zwei Schalter für die Kontrolle der Lüfter. Mit einem lässt sich die Beleuchtung der Lüfter an- und abstellen, der andere regelt hingegen die Umdrehungsgeschwindigkeit in drei Stufen. Daran angeschlossen sind allerdings nur drei der vier bereits ab Werk verbauten Lüfter. Der rückseitige Lüfter muss anderweitig angebunden werden und ist direkt am Mainboard angeschlossen. 

 

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Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC

Auf der Rückseite stehen die restlichen Anschlüsse zur Verfügung. Hier gibt es gleich acht weitere USB-3.0-Schnittstellen, zwei zusätzliche USB-2.0-Ports für den Anschluss der Peripherie, einen älteren Kombi-PS/2-Anschluss für Tastatur oder Maus, eine Gigabit-LAN-Buchse, fünf analoge Audio-Buchsen und einen digitalen Audio-Ausgang. Über die Grafikkarte werden drei DisplayPort-Anschlüsse, ein HDMI-Port und ein DVI-Ausgang bereitgestellt. Rückseitig kümmert sich ein 120-mm-Lüfter um die Kühlung.

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Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC

Direkt darunter finden sich zahlreiche Lüftungsschlitze der Kartenslots sowie vier Schlauchdurchführungen für eine optionale und externe Wasserkühlung. Ganz unten ist das Netzteil mit seinem Stromanschluss angebracht.


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Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC

Auf dem linken Seitenteil haben Corsair und Caseking einen riesigen 200-mm-Lüfter verbaut, welcher für zusätzliche Frischluft im Gehäuse sorgen soll. Anstatt eines Seitenfensters kommen hier kleine Lüftungsschlitze zum Einsatz. Alternativ lassen sich hier noch andere Lüfter in unterschiedlichen Größen anbringen - entsprechende Schraub-Löcher wären zumindest vorhanden.

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Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC

Nimmt man das Seitenteil ab, erhält man Zugriff auf die verbaute Hardware. Dank des großzügig gestalteten Gehäuses macht der Innenaufbau des Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC einen sehr aufgeräumten Eindruck. Alle Kabel sind sauber verlegt und zudem gesleevt, was den Luftdurchfluss im Gehäuse weiter verbessert. Festplatte und SSD konnten werkzeuglos montiert werden.

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Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC

Um die Kühlung des übertakteten Intel Core i7-5930K kümmert sich ein Prolimatech Megahalems in roter Ausführung. Der Kühler schlägt alleine mit stolzen 85 Euro zu Buche, kann dafür aber auch einiges an Abwärme abführen, was in Hinblick auf die Kernanzahl und die höheren Taktraten sicherlich von Vorteil ist. Unterstützt wird das Geflecht aus dicken Kupfer-Heatpipes und zahlreichen Aluminiumfinnen von zwei 120-mm-Lüftern. Die Lüfter der Grafikkarte, die MSI GeForce GTX 980 Gaming, schalten im Leerlauf zugunsten der Lautstärke bis zum Erreichen eines bestimmten Temperatur-Levels automatisch ab.


Bevor wir mit unseren Benchmarks starten, noch ein kurzer Blick auf die CPUz- und GPUz-Screens und die verbaute Hardware des Systems:

cpuzgpuz

CPUz-Screen vom i7-5930K und GPUz-Screen der GeForce GTX 980.

Herzstück des Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC ist der Intel Core i7-5930K. Er entspringt bereits der aktuellen "Haswell-E"-Architektur und nimmt in Intels High-End-Sockel LGA2011-v3 seinen Platz. Während das "Devils Canyon"-Flaggschiff mit vier Kernen und acht Threads vorliebnehmen muss, kann die CPU aus dem Caseking-System auf sechs Cores und zwölf Threads zurückgreifen. Die Taktraten liegen im Basis-Takt bei 3,5 GHz; je nach Auslastung können einzelne Kerne aber auch Geschwindigkeiten von bis zu 3,7 GHz erreichen. Caseking drehte allerdings leicht an der Taktschraube und lässt alle sechs Rechenkerne durchgehend mit 3,8 GHz arbeiten. Im Leerlauf aber reduzieren sie ihre Frequenzen, um Abwärme und Leistungsaufnahme einzusparen. Gefertigt wird die 140-Watt-CPU wie die meisten aktuellen Desktop-Prozessoren von Intel im 22-nm-Verfahren. Der Level-3-Cache beläuft sich auf satte 15 MB. Der Prozessor sitzt auf einem MSI X99S SLI Plus.

Um die Grafikleistung kümmert sich hingegen eine MSI GeForce GTX 980 Gaming. Auch sie wurde im Vergleich zur NVIDIA-Referenz etwas übertaktet. Während die kalifornische Grafikschmiede Taktraten von 1.126/1.216/1.750 MHz vorsieht, lässt MSI sein Modell mit 1.190/1.291/1.750 MHz arbeiten. Über die hauseigene Gaming-App ließen sich sogar noch höhere Taktraten freischalten, diese war auf unserem Testsystem jedoch nicht ab Werk installiert. Wer noch ein bisschen mehr aus dem System herausholen möchte, der kann dies sorgenfrei über die MSI-App tun, dann rechnet die MSI GeForce GTX 980 Gaming mit 1.216/1.317/1.750 MHz noch einmal etwas schneller. Große Sprünge sind damit aber nicht zu erwarten. Im normalen 2D-Betrieb schalten sich die beiden Lüfter bis zum Erreichen einer Chiptemperatur von etwa 60 °C komplett ab - der Pixelschubser wird damit lautlos auf Temperatur gehalten. Doch auch unter Last bleibt das Modell angenehm leise, wie unser Testbericht zur MSI GeForce GTX 980 Gaming aufzeigte. Die Grafikkarte ist also ein kleines Highlight, verbauen viele Hersteller lediglich die günstigsten Modelle mit Referenzkühler.

Ansonsten steckte Caseking in unser Testmuster insgesamt 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher. Die vier Module arbeiten mit einer Geschwindigkeit von 2.666 MHz im Quad-Channel-Betrieb und bringen es auf Zugriffszeiten von CL16 sowie auf eine Spannung von 1,2 V. Das Betriebssystem - Windows 8.1 in der 64-Bit-Version - installierte Caseking auf einer schnellen SSD. Hier entschied man sich für die Samsung 850 Evo mit 120 GB. Die Kapazität reicht allerdings nur für das Betriebssystem und die nötigsten Programme aus. Für Spiele - alleine Grand Theft Auto 5 belegt rund 65 GB auf der Festplatte - verbaute Caseking aber auch eine 1-TB-Festplatte als Datengrab und entschied sich hier für ein Modell der Red-Reihe von Western Digital. Beim Netzteil fährt Caseking ebenfalls dick auf und spendierte dem King Mod Titan OC Gaming-PC ein 1.000-Watt-Netzteil von Super Flower. Das Leadex-Gerät ist 80Plus-Gold zertifiziert und soll somit trotz seiner hohen Ausgangsleistung eine gute Effizienz erreichen. Eine Modellnummer niedriger hätte es bei dieser Konfiguration aber auch getan. Luft für eine eventuelle zweite Grafikkarte oder aber einen noch schnelleren Prozessor ist somit vorhanden.

Apropos Prozessor: Der übertaktete Intel Core i7-5930K wird von einem Prolimatech Megahalems gekühlt, der nicht nur sechs 6-mm-Kupfer-Heatpipes und eine Vielzahl von Aluminiumfinnen bereitstellt, sondern obendrein mit zwei 120-mm-Lüftern bestückt ist und so ausreichend Leistung besitzt, um die OC-CPU auch an heißen Sommertagen angenehm kühl zu halten, ohne dabei unnötig die Lautstärke zu erhöhen. Wer sich noch mit DVDs herumplagt, an den hat Caseking ebenfalls gedacht. Unser Modell des King Mod Titan OC Gaming-PC ist mit einem DVD-Brenner von LiteOn bestückt. All das bringt Caseking in einem Corsair Carbide 500R unter.

Was das System Selbstbauer kosten würde

Ein Großteil unserer Leser dürfte mit Sicherheit einen Selbstbau vorziehen. Doch da Caseking bei seinem King Mod Titan OC Gaming-PC ausschließlich auf Hardware großer und bekannter Hersteller setzt und beispielsweise keinen Chinaböller beim Netzteil verbaut, fällt eines der entscheidendsten Argumente weg. Bleiben nur der Preis und die Zeit. Wir haben ein ähnliches System zusammengestellt, um herauszufinden, was sich Käufer den Zusammenbau, die Windows-Installation samt Einrichtung und den Support von Caseking kosten lassen müssen.

Technische Daten des Vergleichssystems
Prozessor Intel Core i7-5930K etwa 610 Euro
Mainboard MSI X99S SLI Plus etwa 242 Euro
Arbeitsspeicher 16 GB DDR4-2666 Corsair LPX (4x 4GB) etwa 270 Euro
Grafikkarte MSI GeForce GTX 980 Gaming etwa 650 Euro
Massenspeicher Samsung 850 EVO (120 GB)
Western Digital Red (1 TB)
etwa 80 Euro
etwa 77 Euro
optisches Laufwerk LiteOn iHAS124-14 etwa 17 Euro
CPU-Kühler Prolimatech Megahalems Red-Kit etwa 85 Euro 
Gehäuse Corsair Carbide 500R etwa 120 Euro 
Netzteil Super Flower Leadex SF-1000F14MG etwa 190 Euro 
Betriebssystem Microsoft Windows 8.1 64 Bit etwa 105 Euro 
Gesamt   etwa 2.446 Euro 

Wer die Komponenten direkt bei Caseking erwirbt, bezahlt für das identische Selbstbau-System etwa 2.446 Euro. Für den Aufbau, die Windows-Installation und den etwaigen Support im Falle eines Hardware-Defekts lässt sich Caseking damit nur geringfügig bezahlen. Gerade einmal 53 Euro bezahlt man für den Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC mehr, wenn man ihn direkt von der Stange nimmt.

Wer auf das Betriebssystem verzichten kann und selbst noch eine Lizenz zu Hause hat, kann diese natürlich auch beim Zusammenbau einsparen - genau wie beispielsweise eine größere Festplatte, mehr Arbeitsspeicher oder einen noch schnelleren Prozessor. Die Übertaktung fällt in unseren Augen weg, jeder Intel Core i7-5930K dürfte das Overclocking durch Caseking problemlos schaffen - großartig vorselektieren muss der Onlineshop nicht.

Sieht man von den teuren Komponenten-Preisen ab, ist das Komplett-Paket von Caseking eigentlich sehr günstig.


Nach all der Theorie wollten wir natürlich wissen, was das System von Caseking im Stande ist zu leisten. Anfangen wollen wir mit einigen synthetischen Benchmarks, bevor es dann an ein paar Spiele geht.

Synthetische Benchmarks

Cinebench R11.5

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R5

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Der Intel Core i7-5930K liefert mit seinen leicht höheren Taktraten von 3,8 GHz in den beiden Cinebench-Benchmarks ein sehr gutes Ergebnis ab. Im älteren Cinebench R11.5 werden 11,77 Punkte erreicht, im neueren R15 hingegen 1.073. Damit liegt man sogar etwas über dem Niveau eines Intel Core i7-5960X, der bislang schnellsten Desktop-CPU für den X99-Chipsatz.

Futuremark

3DMark

163265 XX


155519 XX


31880 XX


30365 XX


11902 XX


Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Im aktuellen 3DMark-Benchmark von Futuremark kann sich die Leistung des Systems ebenfalls sehen lassen - insgesamt eine sehr gute Kombination aus schneller High-End-Grafikkarte und pfeilschneller Sechskern-CPU.

 

Spiele-Benchmarks

Grand Theft Auto 5

96.4 XX


24 XX
76.9 XX


25 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Battlefield 4

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Bioshock: Infinite

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Crysis 3

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Metro 2033 - Last Light

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Tomb Raider

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Dank der ab Werk leicht übertakteten MSI GeForce GTX 980 Gaming und des Intel Core i7-5930K schafft es das System, selbst hardwarehungrige Grafikkracher wie Crysis 3 oder Battlefield 4 ruckelfrei in FullHD mit allen Details und zusätzlichen Bildverbesserungsmodi auf den Bildschirm zu zaubern. Selbst für eine Auflösung von 2.560 x 1.600 Bildpunkte stehen ausreichend Leistungsreserven zur Verfügung. Das neue Grand Theft Auto 5 läuft ebenfalls sehr flott über den Bildschirm.


Das von Caseking verwendete Corsair-Carbide-500R-Gehäuse besitzt genügend Platz für eine gute Belüftung. In der Front kümmern sich zwei 120-mm-Lüfter um die Frischluftzufuhr, während diese rückseitig von einem 120-mm-Lüfter wieder aus dem Gehäuse befördert wird. Unterstützt wid das Ganze von einem riesigen 200-mm-Rotor auf dem Seitenteil. Der Prozessor wird von einem Prolimatech Megahalems mit zwei 120-mm-Lüftern gekühlt. Die MSI GeForce GTX 980 weist ebenfalls zwei Rotoren auf. Das Corsair-Gehäuse verfügt zudem über eine integrierte Lüftersteuerung, die zumindest die beiden Lüfter in der Front und das Modell am Seitenfenster in drei Stufen regeln lässt. Je nach Bedarf können Lautstärke und Kühlleistung so weiter angepasst werden. Ab Werk aber arbeiten die Modelle mit ihrer maximalen Leistung. 

Größtes Manko ist das Netzteil, welches selbst im 2D-Betrieb deutlich aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören ist und den guten Gesamteindrück leider etwas trübt, fast schon zunichtemacht. Schade!

Aus einer Entfernung von 30 Zentimetern haben wir mit unserem Messgerät, welches wir auch für unsere Grafikkarten-Tests verwenden und welches wir direkt auf die Rückseite des Corsair-Gehäuses gerichtet haben, einen Schallpegel von 41,9 dB(A) gemessen. Mit zusätzlicher CPU-Last steigt die Lautstärke nur unwesentlich auf etwa 42,1 dB(A) an. Während des Spielens arbeitet das System mit einer Geräuschkulisse von 42,6 dB(A) erfreulich leise. Im absoluten Worst-Case-Szenario mit Prime95 und Furmark erreicht das System maximal 43,6 dB(A).

Die maximale Lautstärke aber kann sich vor allem in Hinblick auf die Leistung des Systems hören lassen - hier gibt es teils noch deutlich lautere Systeme. Im Leerlauf aber hätten die Lüfter noch weiter zurückdrehen können - vor allem der des Netzteils.

Lautstärke

Gesamtsystem

41.9 XX


42.1 XX


43.6 XX


in dB(A)
Weniger ist besser

Üblich für ein solches System fällt auch die Leistungsaufnahme aus. Obwohl sich Grafikkarte und Prozessor im Windows-Betrieb automatisch heruntertakten, um Abwärme und Leistungsaufnahme einzusparen, genehmigt sich unser Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC in dieser Disziplin knapp unter 78 Watt. Mit Prime95 und Furmark zieht der Testrechner sogar über 380 Watt aus der Steckdose. Beim Spielen sind es hingegen typische 300 Watt. Eine große Überraschung ist das nicht, liegt die Leistungsaufnahme doch etwa auf dem Niveau vergleichbarer Rechner - die Übertaktung schlägt sich nicht sonderlich darin nieder.

Leistungsaufnahme

Gesamtsystem

77.9 XX


202.8 XX


380.5 XX


in Watt
Weniger ist besser


Nachdem wir mit dem Phenom Recoil Reloaded im März einen Mittelklasse-PC von Caseking auf den Prüfstand gestellt hatten, wollten wir noch einmal nachlegen und uns auch einen echten High-End-Rechner für mehr als den doppelten Preis ins Haus holen. Statt eines Vierkern-Prozessors, gibt es ein Sechskern-Modell, statt 8 GB DDR3-Arbeitsspeicher die doppelte Menge nach DDR4-Standard und statt einer GeForce GTX 970 den größeren Bruder. Hinzugekommen zur doch kleinen SSD ist zudem eine große HDD als Datengrab. Zu guter Letzt gibt es zumindest für den Prozessor statt Standard-Frequenzen auch eine werksseitige Übertaktung.

Damit leistet der King Mod Titan OC Gaming-PC von Caseking natürlich ein gutes Stück mehr und ist durchaus in der Lage, alle aktuellen, aber sicherlich auch kommenden Grafikkracher selbst in einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Bildpunkten und mit allen Details ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern. Anspruchsvolle Spiele wie Battlefield 4, Crysis 3, Grand Theft Auto 5 oder Metro 2033: Last Light laufen bei unserem Testrechner sehr flott über den Bildschirm. Dank der schnellen CPU, der üppigen Menge an Arbeitsspeicher und vor allem dank der 120-GB-SSD ist unsere Konfiguration aber auch im Alltag angenehm schnell. Engpässe gibt es keine.

Etwas Federn lassen muss das System allerdings bei der Lautstärke, denn obwohl man einen Großteil der Lüfter dank der im Gehäuse integrierten Lüftersteuerung regeln kann und sich die Rotoren der Grafikkarte im Leerlauf bis zum Erreichen einer bestimmten Temperatur komplett abstellen, ist das System im 2D-Betrieb leider zu laut. Fast 42 dB(A) haben wir in dieser Disziplin gemessen. Der Schuldige ist das verbaute Super-Flower-Netzteil, welches selbst im 2D-Betrieb sehr deutlich aus dem geschlossenen Gehäuse herauszuhören ist. Mit 42,6 dB(A) unter Last schwillt der Wert dafür nur unwesentlich höher an und liegt auf dem Niveau vergleichbarer Rechner. Es geht aber auch noch deutlich lauter. Üblich für die Leistungsklasse ist zudem die Leistungsaufnahme, die je nach Anwendungsgebiet bei etwa 78 bis 380 Watt liegt.

Was uns aber am meisten gefällt, ist die Tatsache, dass Caseking ausschließlich Komponenten von großen und bekannten Herstellern verbaut und obendrein nur einen sehr geringen Aufschlag für Aufbau, Installation und vor allem für etwaige Support-Anfragen verlangt. Gerade einmal 53 Euro bezahlt man mehr, als wenn man die Hardware einzeln über den Caseking-Shop bezieht und diese in Eigenleistung zusammensteckt. Die Komponenten stammen ausschließlich von MSI, Corsair, Super Flower und Intel sowie von Prolimatech. Richtige No-Name-Produkte gibt es nicht.

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Alles in allem ist der Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC ein solider High-End-Rechner mit guten Leistungswerten, der vor allem seinen Preis wert ist!

Positive Aspekte des Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC:

Negative Aspekte des Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC: