Seite 2: Der Testaufbau

Die gewaltige Pixelmenge von fast 15 Millionen Bildpunkten verlangt einiges an Rechenpower. MIFcom versorgte uns hierfür mit einem seinem schnellsten der Battlebox-2.0-Systeme, das man erst zu Beginn des Monats präsentierte.

Highlight der MIFcom Battlebox 12K Dominator sind die drei GeForce-GTX-980-Grafikkarten im Triple-SLI-Verbund. MIFcom setzt damit auf die derzeit schnellste Grafikkarte der GeForce-900-Familie und das gleich im Dreierpack. Um die nötige CPU-Power kümmert sich ein Intel Core i7-5930K, der mit sechs Rechenkernen und einer Geschwindigkeit von bis zu 3,7 GHz arbeitet. Gekühlt wird der Prozessor von einer All-In-One-Wasserkühlung von Corsair, während die drei Grafikkarten mit NVIDIAs Referenzkühler bestückt sind. Dank der neuen X99-Plattform kommt auch DDR4-Speicher mit hohen Taktraten von 2.666 MHz zum Einsatz. MIFcom verbaute vier Speichermodule mit einer Kapazität von jeweils 4.096 MB. Dazu gibt es eine flotte 250-GB-SSD für das Betriebssystem und zwei 2-TB-Festplatten für die Spielesammlung und größere Programme.

Ein ASUS Rampage V Extreme, ein Blu-ray-Brenner und ein 1.200 Watt starkes Corsair-Netzteil runden das Gesamtpaket weiter ab. Verbaut wurde die Hardware in einem Corsair Carbide Air 540, welches von MIFcom mit einer schicken Gehäuse-Beleuchtung versehen wurde. Das Ganze hat allerdings seinen Preis: In der Grundausstattung kostet die MIFcom Battlebox 12K Dominator fast 4.200 Euro.

Technische Daten der MIFcom Battlebox 12K Dominator
Prozessor Intel Core i7-5930K
Mainboard ASUS Rampage V Extreme
Arbeitsspeicher 16 GB DDR4-2666 Corsair Dominator (4x 4 GB)
Grafikkarte 3x NVIDIA GeForce GTX 980
Massenspeicher 1x Samsung 840 EVO (250 GB)
2x Western Digital Black (2x 2 TB)
optisches Laufwerk 1x LG HL-DT-ST BD-RE BH16NS40 (Blu-ray-Brenner)
CPU-Kühler Corsai H110 Wasserkühlung
Gehäuse Corsair Carbide Air 540 weiß
Gehäuselüfter 1x 140 mm Corsair Air Series
5x 120 mm Corsair Air Series
Netzteil Corsair AX1200i, 1.200 Watt
Abmessungen und Anschlüsse
Maße 332 x 458 x 407 mm
Anschlüsse vorne 2x USB 3.0
analoger Audio Ein- und Ausgang
Anschlüsse hinten

1x PS/2
2x USB 3.0
10x USB 2.0
1x Gigabit-Ethernet
5x analoge Audio-Anschlüsse
1x S/PDIF
1x Clear CMOS
1x ROG Connect
3x WLAN-Antenne
Grafikkarten: jeweils 1x DVI, 3x DisplayPort und 1x HDMI

Preis und Verfügbarkeit
Preis ab 4.149,00 Euro

 

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MIFcom Battlebox 12K Dominator.

Nicht nur auf dem Papier macht die MIFcom Battlebox 12K Dominator dank der drei Grafikkarten im SLI-Verbund und der starken Sechskern-CPU einiges her. Auf dem Schreibtisch offenbart sie ihre wahre Größe. Das Cube-Gehäuse bringt es auf stattliche 332 x 458 x 407 mm.

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MIFcom Battlebox 12K Dominator.

Über das Seitenfenster (hier nicht zu sehen) erhält man einen Blick auf das Herzstück des Surround-Display-Systems: Drei NVIDIA-GeForce-GTX-980-Grafikkarten im Triple-SLI-Verbund. Unter der Corsair-H110-Wasserkühlung verbirgt sich hingegen ein Intel Core i7-5930K mit sechs Rechenkernen. Während die SSD im hinteren Teil des Cube-Gehäuses verbaut ist, befinden sich die beiden 2-TB-Festplatten ebenfalls auf dem Präsentierteller vor dem Seitenfenster.

Insgesamt hat MIFcom großen Wert auf ein ansehnliches Kabelmanagement gelegt - das Gehäuse macht einen sehr aufgeräumten Eindruck. Sehr schön!

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MIFcom Battlebox 12K Dominator.

Auf der Rückseite der gibt es nicht nur die Anschlüsse für das ASUS Rampage V Extreme, sondern natürlich auch die der Grafikkarten. Jede der NVIDIA-GeForce-GTX-980-Karten verfügt über einen DVI-Ausgang, drei DisplayPort-Anschlüsse und einen HDMI-Port. In der Praxis werden allerdings nur die Anschlüsse des obersten 3D-Beschleunigers genutzt, schließlich kommen dort auch alle Bilder im SLI-Verbund synchronisiert an.

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MIFcom Battlebox 12K Dominator.

Da wir unseren Fokus in diesem Artikel hauptsächlich auf Gaming gelegt haben, versorgte uns MIFcom auch gleich mit der passenden Peripherie. Mit der Corsair K70 und Corsair M65 hat man die passende Gamer-Hardware mit beigelegt, genau wie ein Headset in Form des Corsair Vengeance 1500.

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LG Curved-QHD-Monitor: 34UC97-S.

Die drei Curved-QHD-Monitore sind nicht nur auf dem Schreibtisch ein echter Hingucker. Auch die Leistungsdaten können sich sehen lassen: Bei einer Diagonale von 34 Zoll versprechen sie eine 21:9-Auflösung mit jeweils 3.440 x 1.440 Bildpunkten und bringen es in unserem Testaufbau so auf eine Gesamtauflösung von 10.320 x 1.440 Bildpunkte. Anschlussseitig haben sie zwei HDMI-Eingänge, DisplayPort und sogar einen Thunderbolt-Anschluss. Sound ist ebenfalls integriert. Das Ganze hat allerdings auch hier seinen Preis: Rund 1.100 Euro will LG für ein Modell haben.