Seite 5: In der Praxis

Wie viele andere Barebone- und Mini-PCs setzt auch Gigabyte bei seinem BXBT-2807 auf eine integrierte Grafiklösung. Wie die Leistung in der Praxis ausfällt, zeigen wir auf dieser Seite auf. 

Leistung

Der verbaute Intel Celeron N2807 ist ein deutlich langsamerer Prozessor, als er in den meisten von uns bisher getesteten Mini-PCs zum Einsatz kommt und liegt in etwa auf dem Niveau der ECS Liva, die wir bereits vor knapp einem Vierteljahr testen konnten. Dafür ist er darauf getrimmt worden, Strom zu sparen und lässt sich komplett passiv und damit lautlos kühlen. Trotzdem soll er für alltägliche Office- und Multimedia-Anwendungen ausreichend schnell sein. Im Cinebench-R11.5-Benchmark bringt es der kleine Intel-SoC des GA-BXBT-2807 auf 0,78 Punkte und ist damit noch einmal gut 30 Prozent langsamer als der SoC unserer zuletzt getesteten ZBOX PI320 Pico, überholt aber den Prozessor der ECS Liva leicht, der es in dieser Disziplin noch auf 0,71 Punkte brachte. Andere Modelle leisten hier ein gutes Stück mehr. Im Cinebench R15 erreicht der Celeron mit 59 Punkten ebenfalls ein eher unterdurchschnittliches Ergebnis. Im Komprimierungstest von 7-Zip leistet das Gigabyte Brix 3.145 MIPS. 

In den übrigen Benchmarks erreicht das Gigabyte Brix erwartungsgemäß eine durchwachsene Leistung. Die Grafiklösung ist trotz unserer älteren Benchmarks nicht für das Spielen geeignet. An die Leistungsgrenze stößt man hier sehr schnell. Die Auflösung muss je nach Benchmark teils drastisch reduziert werden. 

Die Leistung unserer SSD und des Arbeitsspeichers kann dafür überzeugen. Im Schnitt erreicht unsere SanDisk-SSD eine Lese-Geschwindigkeit von satten 211,9 MB pro Sekunde und schlägt damit alle bisher von uns getesteten Mini-PCs - auch die, die ab Werk bereits mit einer SSD ausgeliefert werden. Unser RAM-Modul erreicht hingegen eine Speicherbandbreite von knapp 7 GB/Sek. Eigentlich hätte der Datendurchsatz etwas höher ausfallen können, jedoch steuert das Brix den Speicher lediglich mit einer Geschwindigkeit von 1.333 MHz an, obwohl das Modul für Taktraten von 1.600 MHz ausgelegt ist. Ein nachträgliches Justieren im BIOS war nicht möglich.

Futuremark 3DMark

13737 XX


149 XX


Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark 11

393 XX


224 XX


Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R11.5

CPU

0.78 XX


Punkte
Mehr ist besser

Anno 2070

High

5.1 XX


3.1 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Resident Evil 5

Hoch, DirectX 10

13.2 XX


7.4 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Streetfighter IV

Hoch

22.52 XX


12.67 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

HDD-Durchsatz

211.9 XX


MB/Sek.
Mehr ist besser

7-Zip

32M

3145 XX


MIPS
Mehr ist besser

PCMark 7     PC Mark Vantage
Video Playback 23,97 fps 3.222 Memories Score
Video Transcoding 6.339,55 KB/s N/A TV and Movies Score
System Storage - Gaming 15,77 MB/s 4.006 Gaming Score
Graphics DX9 7,05 fps 5.188 Music Score
Image Manipulation 7,79 Mpx/s 3.233 Communications Score
Importing Pictures 23,05 MB/s 4.807 Productivity Score
Web Browsing 4,39 pages/s N/A HDD Score
Data Decrypting 26,06 MB/s - -
Score 2.701 4.757 Score

Lautstärke:

Beim Gigabyte Brix GA-BXBT-2807 gibt es keinen lärmenden Lüfter oder eine Magnetspeicher-Festplatte, die irgendwelche Geräusche beim Datenzugriff erzeugen würden. Unser heutiger Testkandidat arbeitet damit völlig lautlos.

Lautstärke

0.0 XX


0.0 XX


dB(A)
Mehr ist besser

Leistungsaufnahme:

In Sachen Stromhunger gibt unser heutiger Testkandidat aufgrund des sparsamen 4,5-Watt-SoCs ein sehr gutes Bild ab. Im Leerlauf haben wir knapp über fünf Watt für das Gesamtsystem gemessen. Mit Prime95 auf beiden CPU-Kernen steigt die Leistungsaufnahme auf 9,7 Watt an. Belastet man dann noch die integrierte Intel HD Graphics steigt der Stromhunger auf 13,8 Watt und damit noch einmal um gut vier Watt an. Damit ist das Gigabyte Brix BXBT-2807 äußerst sparsam und gemessen an seiner Leistung ein absoluter Rekordhalter in dieser Disziplin.

Leistungsaufnahme

(Gesamtsystem)

5.1 XX


9.7 XX


in Watt
Mehr ist besser

Temperaturen:

An den Temperatur-Werten gibt es nichts auszusetzen. Hier konnten wir allerdings nur die Temperatur des Intel-SoCs und des Gehäuses auslesen. Diese erreichten im Leerlauf kühle Temperaturen von 43 bzw. 27 °C. Unter Last heizte sich vor allem der passiv gekühlte Intel-SoC auf 69 °C auf, während es innerhalb des Gehäuses mit 28 °C nicht viel wärmer wurde.

Temperaturen

Idle

27 XX


CPU
43 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser

Temperaturen

Last

28 XX


CPU
69 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser