Seite 5: In der Praxis

Wie bei vielen anderen Modellen setzt man bei der ZOTAC ZBOX CI320 nano (Plus) auf eine integrierte Grafiklösung. Wie die Leistung in der Praxis ausfällt, zeigen wir auf dieser Seite auf. 

Leistung

Der verbaute Intel Celeron N2930 ist ein deutlich langsamerer Prozessor, als er in den bisher von uns getesteten Mini-PCs zum Einsatz kommt. Dafür ist er darauf getrimmt worden, Strom zu sparen, und soll trotzdem für alle alltäglichen Office- und Multimedia-Anwendungen ausreichend schnell sein. In Cinebench R11.5 bringt es der kleine Intel-SoC der ZOTAC ZBOX CI320 nano auf 1,37 Punkte und überholt damit das Modell von ECS, das es noch auf 0,71 Punkte brachte. Andere Modelle leisten hier allerdings doch ein gutes Stück mehr. Gleiches gilt für den neueren Cinebench-R15-Benchmark, bei dem das System mit 114 Punkten ebenfalls fast die doppelte Punktzahl erreicht als die ECS LIVA. Auch im Komprimierungstest von 7-Zip leistet die neue ZBOX mit 5.257 Punkten doppelt soviel wie die LIVA. 

In den übrigen Benchmarks erreicht die ZOTAC ZBOX Ci320 nano erwartungsgemäß eine durchwachsene Leistung. Die Grafiklösung ist trotz unserer älteren Benchmarks nicht für das Spielen geeignet. An die Leistungsgrenze stößt man hier sehr schnell. Die Auflösung muss je nach Benchmark teils drastisch reduziert werden. Auf 720p kann sie bei älteren Titeln aber immerhin gestellt werden. 

Der verbaute Flashspeicher kann dafür mit seinen 64 GB durchaus überzeugen. Im Schnitt liest das 2,5-Zoll-Laufwerk mit einer Geschwindigkeit von 119,4 MB/Sek. und überholt damit so manch größeres Modell, das noch mit einer Festplatte bestückt wurde. Hier hatte ZOTAC in der Vergangenheit immer wieder unsere Kritik annehmen müssen. Dieses Mal ist dies etwas anders. Sicher: Andere SSDs hätten vermutlich eine noch viel höhere Lese- und Schreibrate ermöglicht, wären dann aber auch viel teurer gewesen. Kurze Denkpausen beim Starten neuer Programme gibt es selten. Das Betriebssystem ist schnell geladen. 

Die Speicherbandbreite fällt mit 7,08 GB/Sek. erstaunlich hoch aus und das obwohl nur ein einziges Modul verwendet wird. Das Modell der ECS LIVA erreichte hier nur 4,66 GB/Sek. ZOTAC setzt auf 1.333 MHz schnellen DDR3L-Speicher im SODIMM-Format mit Timings von CL9-9-9-24.

Futuremark 3DMark

Absturz XX


16569 XX


1424 XX


Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark 11

464 XX


264 XX


93 XX


Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R11.5

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Anno 2070

High

7.1 XX


3.4 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Streetfighter IV

Hoch

23.7 XX


13.5 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

HDD-Durchsatz

MB/Sek.
Mehr ist besser

7-Zip

32M

MIPS
Mehr ist besser

PCMark 7  
Video Playback 1.0
Video Transcoding 1.0
System Storage - Gaming 15,74 MB/s
Graphics DX9 7,34 fps
Image Manipulation 6,91 Mpx/s
Importing Pictures 23,71 MB/s
Web Browsing 3,68 pages/s
Data Decrypting 27,07 MB/s
Score 317

Lautstärke:

Bei der ZOTAC ZBOX CI320 nano gibt es keinen lärmenden Lüfter oder eine Magnetspeicher-Festplatte, die irgendwelche Geräusche beim Datenzugriff erzeugen würde. Unser heutiger Testkandidat arbeitet damit völlig lautlos.

Lautstärke

0.0 XX


0.0 XX


dB(A)
Mehr ist besser

Leistungsaufnahme:

In Sachen Stromhunger gibt die ZOTAC ZBOX CI320 nano aufgrund des sparsamen 7,5-Watt-SoCs ein sehr gutes Bild ab. Im Leerlauf haben wir knapp unter acht Watt für das Gesamtsystem gemessen. Mit Prime95 auf allen vier CPU-Kernen steigt die Leistungsaufnahme auf 11,8 Watt an. Belastet man dann noch die integrierte Intel HD Graphics steigt der Stromhunger auf 18,5 Watt und damit noch einmal um gut sechs Watt an. Damit ist die ZOTAC ZBOX CI320 nano äußerst sparsam und gemessen an ihrer Leistung ein absoluter Rekordhalter in dieser Disziplin. Die ECS LIVA ist zwar noch genügsamer, rechnet dafür aber auch nur halb so schnell.

Leistungsaufnahme

(Gesamtsystem)

7.7 XX


11.8 XX


in Watt
Mehr ist besser

Temperaturen:

An den Temperatur-Werten gibt es nichts auszusetzen. Während der Prozessor im Leerlauf bis zu 33 °C warm wird, herrschen im Inneren Temperaturen von 26 °C. Die Festplatte wird in dieser Disziplin 47 °C warm. Unter Last steigen diese Werte auf 59, 28 und 48 ° C an. Gewappnet für Sommertemperaturen ist man damit allemal.

Temperaturen

Idle

26 XX


CPU
33 XX


HDD
47 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser

Temperaturen

Last

28 XX


HDD
48 XX


CPU
59 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser