Seite 3: ATELCO 4gamez!-PC im Detail (1)

Für einen Spiele-PC gehört sich auch ein etwas martialischeres Erscheinungsbild. Das von ATELCO genutzte Cougar Evolution-Gehäuse hat durchaus den typischen Look eines Gaminggehäuses:

ATELCO 4gamez!

Der 223 x 523 x 514 mm große Tower zeigt sich durchaus mit einer robusteren, industriellen Optik. Auffällig ist der großflächige Einsatz von Mesh. In Kombination mit gleich vier vormontierten Lüftern dürfte der offene Aufbau für eine gute Kühlleistung sorgen. Gleichzeitig kann Schall aber ungehindert nach außen dringen.

ATELCO 4gamez!

ATELCO legt dem PC neben einem Netzkabel eine Box mit Montagezubehör und eine Kunststofftüte mit Anleitungen, Treiber-CDs und Windows 8-DVD bei.

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Von den sechs externen Laufwerkseinschüben ist einer belegt. ATELCO verbaut einen DVD-Brenner von LG. Auf ein Blu-ray-Laufwerk muss man hingegen verzichten.

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Das Cougar-Gehäuse bietet ein gut bestücktes I/O-Panel. Man kann nicht nur auf je zwei USB 3.0- und USB 2.0-Ports sowie Audiobuchsen zugreifen, sondern auch noch ein hinter einer Klappe verborgenes S-ATA-Hotswap-Dock nutzen. Bemerkenswert ist auch die integrierte Lüftersteuerung. Die vier vormontierten Lüfter können in zwei Gruppen geregelt werden. Dafür wird zuerst eine Gruppe durch Drücken der entsprechenden Taste ausgewählt und anschließend die Lüftergeschwindigkeit mithilfe des zentralen Drehrades variiert. In der Praxis sind wir bei unserem Testsample aber auf ein Problem gestoßen - die Luftgeräusche konnten durch Herunterregeln hörbar reduziert werden, dafür gaben aber die Lüftersteuerung oder die Lüfter ein aufdringliches Brummgeräusch ab.

ATELCO 4gamez!

Das von ATELCO genutzte MSI Z87-G41 PC Mate ist aktuell das günstigste Z87-Mainboard. Da überrascht es nicht, dass die Anschlussbestückung der I/O-Blende nicht so umfangreich wie bei einem High-End-Mainboard ist. Auffällig ist vor allem, dass man nur zwei USB 3.0-Ports nutzen kann. Die Audiolösung (Realtek ALC887) stellt nur analoge Klinkenanschlüsse und keine digitalen Ausgänge bereit. Dafür gibt es aber noch zwei PS/2-Ports für das Anschließen älterer Eingabegeräte. Die Anschlussbestückung der Grafikkarte ist da mit einem DisplayPort, einem Mini-HDMI- und zwei DVI-Anschlüssen schon eher auf der Höhe der Zeit.